05.02.2014

Im Tourismus noch mehr bewegen

Fuchtel: Schnäppchenführer und Foren sollen Tourismus, Wirtschaft und öffentliche Hand vernetzen helfen

Im Tourismus noch mehr bewegen Für eine bessere Vernetzung von Wirtschaft, Tourismus und öffentlicher Hand sprachen sich in Bad Wildbad der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (links) und Bürgermeister Klaus Mack aus.

Bad Wildbad. Respekt zollte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Klaus Mack bei seinem jüngsten Besuch in der Thermenstadt. „Was in Bad Wildbad geht, ist aller Ehren wert“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär mit Blick auf die Entwicklung der Kommune. Auch habe Familie Mokni eine Glanzleistung vollbracht, als sie das Bad-Hotel aus dem Dornröschenschlaf erweckte, waren sich beide Politiker einig.

Jetzt müsse noch eins in Form von Angebotspaketen in der Kommune drauf gesattelt werden, ist sich Fuchtel sicher. Der Trend gehe erfreulicherweise in Richtung Zusammenarbeit, wie jüngste Maßnahmen der Tourismusgemeinden zeigten. Die Strategie müsse sein, aus Tagesgästen noch mehr Übernachtungsgäste zu machen. Vor allem bei den Besuchern der heimischen Industrie wäre noch mehr Potenzial für längere Aufenthalte vorhanden.

Fuchtel wie Mack haben den Eindruck, dass der Landkreis Calw mit seiner Tourismus GmbH für den Nördlichen Schwarzwald auf dem richtigen Weg ist. Dazu passe die von ihm bereits mehrfach geäußerte Idee eines Schnäppchenführers für die Region, betonte der Bundestagsabgeordnete, denn „im Tourismus muss sich im wahrsten Sinne des Wortes mehr bewegen.“ Ein solches Medium werde in der Öffentlichkeit bewusster machen, was man im Nordschwarzwald alles unternehmen könne. Es gelte, Kultur, Geselligkeit und Wirtschaft zusammenzuführen. Schließlich werde der Reisende auf diese Weise auch erfahren, wo er in und um die Landkreise Calw und Freudenstadt direkt ab Werk hochwertige Ware einkaufen könne. Gute Beispiele dafür gebe es genug. Ein solcher Schnäppchenführer werde sogar einen Beitrag dazu leisten, die S-Bahn-Anschlüsse besser auszulasten.

Er erwarte allerdings auch, so der Abgeordnete, dass die Wirtschaft in der Raumschaft solche Impulse gerne mittrage. Das sei die Chance, dass sich das in den letzten drei Jahrzehnten zurückgewichene Tourismusgebiet wieder weiter ausdehne und diesen Wirtschaftsfaktor zu stärken.

Eine noch bessere Vernetzung von Tourismus, Wirtschaft und öffentlicher Hand käme letztendlich dem Hotel- und Gaststättengewerbe zugute. Der Bundestagsabgeordnete: "Wir müssen regionaler denken." Deshalb wolle er in mehreren Forumsveranstaltungen mit den Akteuren einen politischen Beitrag dazu leisten. 

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