03.06.2014

Im Sinne der Betroffenen agieren

Stress-Präventionsberaterin trifft Hans-Joachim Fuchtel / Alexandra Nagel begrüßt Initiative für Burnout-CafÚ

Im Sinne der Betroffenen agierenStress-Präventionsberaterin Alexandra Nagel und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Altensteig-Spielberg. Immer mehr Menschen klagen darüber, ausgebrannt zu sein. „Burnout“ ist eine Krankheit, die das Leben eines Menschen von heute auf morgen drastisch verändern kann. „Und doch“, sagt Alexandra Nagel, „gehen viel zu wenige offen mit diesem Thema um.“ Das soll sich zumindest im Nordschwarzwald ändern. Denn in dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel fand die Stress-Präventionsberaterin einen sehr aufmerksamen Zuhörer.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete ist mit seiner Idee, das erste Burnout-Café in der Region einzurichten, bereits auf offene Türen gestoßen. Sogar die Krankenkassen haben Interesse an dem Projekt angemeldet. Die Einrichtung, die vor allem der Prävention dienen wird, soll im Neubau des Würzbacher Bauerntheaters nach dessen Fertigstellung eröffnet werden.

Die selbstständige Unternehmerin verfügt selbst über einen enormen Erfahrungsschatz, unter anderem als Zeitsoldatin und aus einem Sozialberuf. Außerdem hat sie sich nach ihrem beruflichen Neustart mit der Ausbildung zur Burnout-Beraterin an der Paracelsus-Heilpraktikerschule weiteres Wissen angeeignet. Sie ist von der Industrie- und Handelskammer zusätzlich zur Sozial- und Gesundheitsfachwirtin ausgebildet worden und begrüßt daher die Initiative des CDU-Politikers nachhaltig.

Das Theaterhaus im Altburger Gewerbegebiet ist als Standort vor allem deshalb ideal, weil hier künftig viele Menschen ein- und ausgehen werden. Im Untergeschoss des Kulturhauses sollen Kurse für Betroffene und jene Menschen angeboten werden, die an sich schon erste Anzeichen dieser Krankheit entdeckt haben oder sich einfach vor dem Ausgebranntsein aktiv schützen möchten. 

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