10.07.2014

Mehrgenerationenhäuser haben Zukunft

Fuchtel begrüßt Entscheidung des Kabinetts / Haiterbach und Freudenstadt können Förderanträge für 2015 stellen

Haiterbach / Freudenstadt. Nachhaltig gesichert ist die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser in Haiterbach und Freudenstadt. Das Bundeskabinett hat mit seinem Entwurf für den Bundeshaushalt 2015 den ersten Schritt dazu geleistet, teilt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel mit. Die beiden aktuell geförderten Häuser in seinem Wahlkreis können Ende dieses Jahres einen weiteren Förderantrag stellen. 

Zur Fortführung des laufenden Modellprogramms würden bis Ende 2015 weitere 16,5 Millionen Euro zur Finanzierung der genannten Mehrgenerationenhäuser veranschlagt, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete. „Damit unterstreicht die Bundesregierung die Bedeutung dieser Einrichtungen für unsere Gesellschaft“, so Hans-Joachim Fuchtel, „die Mehrgenerationenhäuser haben sich längst zu gut organisierten Selbstläufern entwickelt.“ Um die Bundesmittel in Höhe von jeweils 30.000 Euro zu erhalten bedürfe es allerdings eines Kofinanzierungsanteils durch Kommune, Landkreis oder das Land, teilt Fuchtel weiter mit, der bei 10.000 Euro liegt. 

Es komme jetzt darauf an, an der Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag über die Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzepts und seiner dauerhaften Finanzierung zu arbeiten, stimmt der CDU-Politiker mit Manuela Schwesig, der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend überein. Dazu werden Gespräche mit den Ländern und Kommunen über eine gemeinsame Lösung geführt, um die Mehrgenerationenhäuser dauerhaft zu etablieren. Schließlich würden sie den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken und dabei helfen, die Folgen des demografischen Wandels aktiv abzufedern. 

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