25.07.2014

Schlüssel zur Chancengleichheit

Fuchtel: Förderung für Schwerpunkt-Kitas wird fortgesetzt / Nagold, Pfalzgrafenweiler und Empfingen profitieren von Bundesprogramm

Nagold / Pfalzgrafenweiler / Empfingen / Pforzheim. Gute Nachricht für die „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ im Nordschwarzwald: Wie der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel aus Berlin mitteilt wird das erfolgreiche Förderprogramm der Bundesregierung auch in 2015 fortgesetzt. Davon werden Kindertagesstätten in Nagold, Pfalzgrafenweiler und Empfingen profitieren.

Denn als förderwürdig werden in den Landkreisen Calw und Freudenstadt bislang die Einzel-Kitas des Städtischen Kindergartens Mittlerer Steinberg in Nagold und des Katholischen Kindergartens St. Georg in Empfingen sowohl der Kita-Verbund des Kindergartens Rabennest in Pfalzgrafenweiler mit Bundesmitteln unterstützt. Außerdem kamen bislang 12 Kitas in Pforzheim zum Zug. Die Arbeit dieser Einrichtungen wird bis 31. Dezember 2015 weiter gefördert.

Für die insgesamt rund 4.000 Schwerpunkt-Kitas in Deutschland stellt der Bund zusätzlich rund 100 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Jede der geförderten Einrichtungen erhält jährlich 25.000 Euro, jeder Einrichtungsverbund 50.000 Euro pro Jahr. Mit diesem Geld soll neben dem Ausbau der Kita-Plätze vor allem die Qualität der Kindertagesbetreuung weiter entwickelt und verbessert werden.

„Die Neuauflage des Programms beweist, dass diese Kitas bislang gute Arbeit geleistet haben“, betont der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, „was ein wichtiger Aspekt für die Entscheidung zur Fortführung des Programms gewesen ist.“ Denn es sei gelungen, über zusätzliche spezialisierte Fachkräfte in den Schwerpunkt-Kitas die frühe sprachliche Bildung zu verbessern und zu optimieren. Das habe sich auch in den vielen Bitten auf Fortsetzung des wirkungsvollen Bundesprogramms gezeigt.

Sprache sei der Schlüssel für Bildungserfolg und Chancengleichheit, sagt der CDU-Politiker, und trage ganz wesentlich zur Integration in der Gesellschaft bei. Deshalb pflichtet er der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bei, die sagt: "Das ist ein echter Beitrag für mehr Qualität in Kitas.“ Eine qualitativ gute Kindertagesbetreuung sei der entscheidende Hebel für gleiche Bildungschancen von Anfang an. Kinder sollten in ihrer sprachlichen Entwicklung so früh wie möglich gezielt gefördert werden.

Auch über 2015 hinaus plant der Bund weitere Initiativen zur sprachlichen Bildung. Diese sollen auf den Erkenntnissen der Evaluation und des Eckpunkteprozesses des laufenden Programms aufbauen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Ländern und Kommunen werde das Programm "Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration" über das nächste Jahr hinaus nachhaltig weiterentwickelt. Unterstützt werden die Erzieherinnen und Erzieher in den Schwerpunkt-Kitas bei ihrer sprachpädagogischen Arbeit mit den Kindern und bei der Zusammenarbeit mit ihren Familien durch zusätzliche Fachkräfte, den Sprachexpertinnen und Sprachexperten. 

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