30.07.2014

Glückliches Ende eines Visa-Dramas

Staatssekretär Fuchtel hilft bei Familienzusammenführung / Sigried Muders sagt Danke

Glückliches Ende eines Visa-Dramas Danke sagten Sigried Muders (rechts) und ihre Tochter Sylvia Zeka-Muders dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in ihrer Wohnung in Ebhausen, nachdem dieser sich erfolgreich für ein Einreise-Visum für den 12-jährigen David aus der Ukraine engagiert hatte.

Ebhausen. In strahlende Gesichter durfte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel schauen, als er in Ebhausen Sigried Muders und ihrer Familie einen Besuch abstattete. Der CDU-Bundestagsabgeordnete hatte für den glücklichen Ausgang eines Visa-Dramas um den 12-jährigen David aus der Ukraine gesorgt. Dafür wollte ihm Sigried Muders nun auch persönlich danken.

 Doch der Reihe nach. Sigried Muders Sohn Torsten, der in Duisburg lebt, lernte vor Jahren im Urlaub in Ägypten seine Lebensgefährtin Julia Venslav kennen. Aus den beiden wurde ein Paar, das nicht nur mit dem gemeinsamen Sohn Bastian, der inzwischen eineinhalb Jahre alt ist, sondern auch mit David, dem Sohn von Julia Venslav, eine Familie gründen wollte.

Doch David durfte nicht nach Deutschland einreisen. Die Visa-Erteilung verschleppte sich aus unerklärlichen Gründen immer wieder. Das belastete die Familie natürlich sehr. Die Anreise vom Wohnort in der Ukraine zur Botschaft in Kiew, die für die Visa-Erteilung zuständig ist, war jedes Mal eine Tagesreise und die derzeitige Situation rund um Donezk gestaltete sich noch gefährlich für Mutter und Kind. 

 

Fuchtel hilft bei Familienzusammenführung Der 12-jährige David durfte nun endlich auch nach Deutschland zu seiner Familie einreisen.

 

Von einem guten Freund der Familie kam der Tipp: Geh in die Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Gesagt, getan. Durch das Bemühen des Politikers konnte Julia Venslav ihren David schon eineinhalb Wochen später mit nach Deutschland nehmen. Mutter und Sohn sprechen inzwischen bereits gut Deutsch. Sigried Muders, die seit 14 Jahren im Schwarzwald lebt, ist überglücklich, dass sich ihr „neuer“ Enkel in Duisburg schon recht gut eingelebt hat.

„Ich helfe, wo das nötig und angebracht ist“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär, „in Ihrem Fall habe ich mich von der Belastung durch die Familiensituation auch persönlich überzeugt. Hier war es wegen der Unruhen höchste Eisenbahn. Man muss dann eben wissen, wie man an so ein Problem rangeht.“

Als nächstes möchten Torsten Muders und Julia Venslav ihr kleines Familienglück auch vor dem Standesbeamten in Duisburg besiegeln, überglücklich, dass der 12-jährige David nun auch dazu gehört.

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