31.07.2014

Partner in Klimafragen

Rosenberger und Fuchtel begrüßen Delegation aus Kamerun / Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Horb

Partner in Klimafragen Die Klimapartnerschaft zwischen Horb und Belo besiegelten (von links): Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Joshua Chiamba, Bürgermeister Bernard Nenghabi Tosam, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Yong Charles Nkuo mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Neckarstadt.

Horb. Auftakt für die Klimapartnerschaft zwischen Horb und Belo: Oberbürgermeister Peter Rosenberger und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel begrüßten die Delegation um Bürgermeister Bernard Nenghabi Tosam im Rathaus, wo sich das Stadtoberhaupt aus dem Kamerun ins Goldene Buch der Neckarstadt eintrug.

Impulse, die sich auch umsetzen lassen, solle diese Freundschaft über die europäische Grenze hinaus setzen, sagte Rosenberger. Schließlich sei das Projekt, das auf einem intensiven Wissenstransfer aufbaue, auf viele Jahre angelegt. Durch die Ernennung des Wahlkreisabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das dieses Vorhaben nachhaltig unterstütze, sei die Stadt schon vor Projektstart in eine “komfortable Situation“ geraten.

„Ich weiß es zu schätzen, dass die Stadt Horb so außergewöhnliche Anstrengungen für den Klimaschutz unternimmt“, sagte Fuchtel, deshalb sei es ihm auch wichtig, die Freunde aus dem Kamerun persönlich in der Neckarstadt zu begrüßen. Die Partnerschaft sei zukunftsorientiert, weil der Klimaschutz eines der drängendsten Probleme auf der Erde sei. Die Erderwärmung schreite massiv voran. Politik und Zivilgesellschaft müssten dem entschieden entgegen steuern. Dazu gehörten auch kleinere Mosaiksteine wie die Energiegenossenschaft Horb, bei der er selber Mitglied sei.

Mit der Klimapartnerschaft habe die Neckarstadt ein weiteres „Leuchtturmprojekt“ ins Leben gerufen, sagte Fuchtel.  Der Eintrag ins Goldene Buch unterstreicht im Übrigen auch, dass beide Seiten bereit sind, voneinander zu lernen. Ging es für die Kameruner Gäste bei ihrem Besuch in Horb vor allem um die Wasser- und Energieversorgung, den Hochwasserschutz und den Forst, lernten die Horber von ihren Gästen vor allem in Sachen Gelassenheit dazu, unterstrich der OB.

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