04.09.2014

Fuchtel: Es geht was in Dornstetten!

Staatssekretär zieht positives Fazit seines Besuchs bei Einzelhändlern und Dienstleistern

Fuchtel: Es geht was in Dornstetten!Das Gespräch mit Einzelhändlern und Dienstleistern suchte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Vierter von links) in Begleitung von Bürgermeister Bernhard Haas, Wirtschaftsförderin Caroline Dircks und Gemeinderätin Pascale Peukert in Dornstetten.

Dornstetten. Für den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel stand schon nach den ersten Gesprächen mit Einzelhändlern und Dienstleistern fest: „Es geht was in Dornstetten!“ Lebendige Innenstädte könnten nur da bestehen, wo die Geschäftswelt aktiv sei. Für den Herbst kündigte Fuchtel zudem eine Nahversorgungskonferenz im Nordschwarzwald an. 

Auf Anregung von Pascale Peukert, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, war der Bundestagsabgeordnete mit seinem neuen Veranstaltungsformat für die parlamentarischen Sommerpause („Fuchtel geht unter die Leut‘“) zu einer Erkundungstour nach Dornstetten aufgebrochen, um vor Ort mit Ladenbesitzern über ihre Situation zu sprechen. „Man kann überleben“, sagte Carmen Angert, „es geht kontinuierlich bergauf.“ Sie hat ich mit einem Kosmetikstudio in der Hauptstraße selbstständig gemacht und dabei auf ein Markenprodukt spezialisiert, was ältere wie jüngere Kunden anspricht.

Mit Ali Ylmazli, Inhaber des Früchtebasars, besuchte Fuchtel einen „Spezialisten mit einem tollen Sortiment“, der bei den Firmen mit seinem Lieferservice und auch im Rathaus bestens ankommt. Beeindruckt zeigte sich der Politiker außerdem vom Angebot des Hörzentrums Martinovic, dessen Vermieter den Neugründer aktiv unterstützt habe, wie Peukert betonte. Alle Geschäftsinhaber mit ausländischen Wurzeln hätten sich sehr gut in Dornstetten als Spezialisten integriert, betonte die Gemeinderätin.

Gleich nebenan hat sich das alteingesessene Haushaltswarengeschäft Rex mit seinem Sortiment auf veränderte Kundenwünsche eingestellt, um sogar Kundschaft aus der Region anzulocken. Statt wegen veränderter Rahmenbedingungen den Kopf in den Sand zu stecken, sei Familie Rex erfolgreich in die Offensive gegangen, stellte Fuchtel fest.

Dass „die Vielfalt in Dornstetten funktioniert“, hätten ihm Bürgermeister Bernhard Haas, Wirtschaftsförderin Caroline Dircks und Gemeinderätin Pascale Peukert sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, zog der Politiker nach dem Rundgang schließlich eine positive Bilanz seines Besuchs. An die Bürger in der Region appellierte er, den Einzelhandel in ihren Kommunen zu unterstützen, damit er seine Leistungskraft unter Beweis stellen könne. „Nur so lässt sich das Geschäftssterben in den Innenstädten verhindern“, ist Fuchtel überzeugt. Der Einzelhandel trage wesentlich zur Lebendigkeit der Innenstädte bei. Wo er von Familienbetrieben repräsentiert werde, sorge er auch für ein abwechslungsreiches Ortsbild. Aber er brauche im Blick auf die älter werdende Gesellschaft Zukunftsperspektiven. Deshalb sei es wichtig, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass eine gut funktionierende ortsnahe Versorgung die wichtigste Grundlage für Lebensqualität sei. Deshalb hat er eine Nahversorgungskonferenz ganz oben auf seiner Agenda stehen.

Mit seinem neuen Veranstaltungsformat „Unter die Leut‘ gehen“ sammelt der Bundestagsabgeordnete für seine Arbeit in Berlin gezielt die Erkenntnisse aus dem Alltag der Menschen in seinem Wahlkreis. Von den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürger verspricht er sich konstruktive Ideen, die sich umsetzen lassen. „Der Kontakt mit den Menschen ist die beste Bürgerbeteiligung, die ich kenne“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Sie sei sehr dankbar, betonte Pascale Peukert zum Abschluss der Gesprächsrunde, dass sich der Bundestagsabgeordnete auch der kleineren Firmen annehme. In Dornstetten ergänzten sich alteingesessene und neue Geschäfte auf angenehme Weise.

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