21.10.2014

Fuchtel: Besucher wollen Kiosk

Bundestagsabgeordneter unterstützt Gemeinde Seewald / Schreiben an Regierungspräsidentin Kressl

Seewald-Erzgrube. Auf offene Ohren stößt beim Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel die Forderung aus dem Kreis der Bürgerschaft zum Erhalt des Kiosks am Stausee Erzgrube an der bisherigen Stelle. Nachdem sich der CDU-Politiker intensiv über den Stand der Dinge informiert hat, setzte er sich in einem Schreiben an Regierungspräsidentin Nicolette Kressl für den Erhalt des Kiosks ein.

Fuchtel: „Der Kiosk erfüllt an der jetzigen Stelle vielerlei Aufgaben und sollte erhalten bleiben.“ Der CDU-Abgeordnete kennt die Entwicklung des Stausees von Anfang an: Schon als Schüler war er bei der Erstellung des ersten Beckens zum Baden gekommen. Außerdem hat er das Gesamtprojekt Erzgrube über viele Jahre bei verschiedensten Anlässen politisch begleitet. Von Zeit zu Zeit besuchte der Abgeordnete auch die Infrastruktureinrichtungen, da es sich zwischenzeitlich „um ein wichtiges Naherholungsgebiet für den Einzugsbereich von Karlsruhe bis Stuttgart“ handelt, so Fuchtel.

Wenn nunmehr zur Diskussion stehe, ob der Kiosk in der jetzigen Form erhalten werden könne oder weichen müsse, so müsse man bei den Überlegungen zur Veränderung der Infrastruktur auch schlicht einmal die Belange der Gesamtgemeinde sowie der Besucherinnen und Besucher in Betracht ziehen. Was hier die Gemeinde über viele Jahre „gestemmt“ habe, sei bei Weitem nicht zu verachten. Der wirtschaftliche Vorteil halte sich dabei durchaus in Grenzen und vieles sei auch in punkto Sauberkeit von der Gemeinde unterstützt oder organisiert worden. „Bei dem Ansturm während der Sommermonate ist dies ganz gewiss nicht einfach“, sagt der Abgeordnete.

Fuchtel hat sich zwischenzeitlich bei einem sonntäglichen Besuch am Stausee nochmals ein aktuelles Bild durch Gespräche mit Gästen gemacht. Man habe ihm nahezu ausnahmslos versichert, dass der Kiosk an dieser Stelle von vielen Gästen gewünscht sei.

Wenn es bereits eine Unterschriftenliste von annähernd 1.500 Befürworterinnen und Befürwortern gebe, so gehöre es auch zu einer „Politik des Gehörtwerdens“, dass diese Unterschriften in die Meinungsbildung einfließen. Er bat deshalb die Regierungspräsidentin, “die Sache zu klären“.  

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