16.01.2015

Gemeinsam für Fairtrade

Saskia Esken und Hans-Joachim Fuchtel in Berlin / Staatssekretär lud Bundestag zum Frühstück ein / Bewegung kommt voran

Gemeinsam für Fairtrade Gemeinsam für Fairtrade in Berlin: die beiden Bundestagsabgeordneten Saskia Esken und Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt / Berlin. Die „Fairtrade-Bewegung“ kommt voran. Zwischenzeitlich bewegt sich der Jahresumsatz auf 800 Millionen Euro zu. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hans-Joachim Fuchtel (CDU), lud gemeinsam mit den „Fairtrade-Organisationen“ die Mitglieder des Parlaments zum Frühstück ein. Darunter auch die SPD-Politikerin Saskia Esken. 

Die beiden Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken, sind sich in der Unterstützung der „Fairtrade-Bewegung“ einig. Wie Fuchtel bei der breit wahrgenommenen Initiative in den Räumen des Bundestages aufzeigte, geht es mit der „Fairtrade-Bewegung“ aufwärts. Der Politiker: „Aber es gibt noch mehr Potenzial, welches das BMZ gemeinsam mit der Zivilgesellschaft wecken möchte. Mit dem ‚Textilbündnis‘ soll sukzessive auch der Bekleidungssektor einbezogen werden.“

Saskia Esken unterstrich ihr langjähriges Engagement „schon vor meiner Zeit im Bundestag“ bei der Gründung eines Fairtrade-Verkaufsstands in ihrem Wohnort Bad Liebenzell. Dieser sei mittlerweile seit vielen Jahren als „Eine-Welt-Laden“ sehr gut etabliert. Sie unterstütze daher mit Nachdruck die Bemühungen um eine Ausdehnung der Bewegung, denn „das sind konkrete Wege, die Menschen helfen, ihren eigenen Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften und durch nachhaltige Produktion auch den Belangen der Umwelt gerecht zu werden.“

Die beiden Abgeordneten weisen bei dieser Gelegenheit auf die „Eine-Welt-Läden“ in den Landkreisen Calw und Freudenstadt hin. Jeder Bürger könne das Angebot nutzen. Mehrere Städte und Gemeinden haben sich zwischenzeitlich der Bewegung „Fairtrade-Town“ angeschlossen. „Das ist sehr begrüßenswert“, sagen beide Abgeordneten übereinstimmend, und sie verweisen auf die Erfahrung des Freudenstädter Oberbürgermeisters Julian Osswald, der sagte: „Fairtrade tut nicht weh.“

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