19.01.2015

Folgeveranstaltungen schon geplant

Staatssekretär Fuchtel: CDU im Nordschwarzwald widmet sich mehrfach dem Thema Pflege / Bewusstsein wecken

Calw / Freudenstadt. Mit fünf weiteren Veranstaltungen in Sachen Pflege will der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel zusammen mit den CDU-Kreisverbänden Calw und Freudenstadt eine „im ländlichen Raum gerecht werdende Umsetzung der neuen Gesetzgebung“, so der Politiker, voranbringen. Zugleich wolle er mit der Ankündigung Ernst machen, dass sich die CDU diesem Anliegen in besonderer Weise verpflichtet fühle. Schließlich treffe es eine Generation, die entscheidend zum Aufbau der Bundesrepublik und zum wirtschaftlichen Erfolg beigetragen habe. 

Im Einzelnen werde er eine Veranstaltung vorbereiten, in der es hauptsächlich um die Fragen der ambulanten Pflege geht. Hier steht im Mittelpunkt, dass die Leistungen auch beim Einzelnen ankommen. Bei der zweiten Veranstaltung mit Schwerpunkt stationäre Pflege geht es neben dieser Thematik auch um die Vereinfachung der Dokumentation, wie sie nunmehr ermöglicht worden ist.

Gerade im ländlichen Raum müsse man die Umsetzung eines Pflegekonzeptes besonders sorgfältig vornehmen und als Priorität erkennen, fordert der CDU-Politiker. Man brauche dazu alle, insbesondere auch die Landkreise und die Kommunen. Es gehe um das Bewusstsein, dass die Dynamik der Herausforderung weitaus größere Anstrengungen erfordere als bisher sichtbar.

So sei auch die städtebauliche Komponente gefragt, welche man mit Architekten und Baufirmen diskutieren müsse, genauso wie Vernetzungen neu gedacht und umgesetzt werden müssten. Das gelte auch für die neuen Regelungen bezüglich Pflegezeiten in Abstimmung zwischen Familie und Betrieb. Hans-Joachim Fuchtel: „Betriebe, die diese Wege gehen, werden schon bald den Erfolg in der Mitarbeiterbindung sehen“.

Ein weiteres Feld sei ein verstärktes Werben in den Schulen, um junge Menschen frühzeitig für den Beruf zu interessieren. Denn „es pfeifen die Spatzen von den Dächern“, das weitaus mehr Personal gebraucht werden wird und dies durch andere Aktionen aus dem Ausland von der Grundsubstanz her allein nicht zu lösen sei.

Hans-Joachim Fuchtel erinnerte aber auch an die vielfältigen innovativen Bestrebungen, die es bereits in den Landkreisen Calw und Freudenstadt gebe. Dies alles müsse stärker bekannt gemacht und ausgetauscht werden. Die guten Erfahrungen seien beste Lehrbeispiele und könnten zur allgemeinen Anwendung weiterentwickelt werden.

Abwechselnd sollen diese Veranstaltungen in den Landkreisen Calw und Freudenstadt organisiert werden in der Hoffnung, dass die Bereitschaft zum Engagement seitens aller Beteiligten genauso groß werde, wie sie bei der Auftaktveranstaltung der CDU-Kreisverbände Calw und Freudenstadt erfreulicherweise ebenfalls in Pfalzgrafenweiler gewesen sei.

Hans-Joachim Fuchtel zum Besuch von Staatssekretär Karl-Josef Laumann im Wahlkreis: “Sieben Tage nach in Kraft treten neuer Gesetze bereits den verantwortlichen Beauftragten für Pflege der Bundesregierung vor Ort zu haben, das ist unser Weg an der Spitze mit zu laufen.“ Die Aktivitäten im Wahlkreis würden im Interesse zuallererst der Pflegebedürftigen und all derer geschehen, die sich in aufopfernder Arbeit einbrächten. Man werde alles daran setzen, um zielorientierte Gespräche zu führen und deswegen auch bei der Auswahl der Experten auf hohes fachliches Niveau achten. Es gehe schlichtweg um eine rasche Umsetzung der neuen Gesetzgebungen sowie um schnellstmögliche Sammlungen von Erfahrungen und deren Weiterentwicklung.

Er sei sich sicher, so der Abgeordnete, dass dieser Anspruch auch von den Pflegekassen und allen an der Umsetzung zu Beteiligenden mitgetragen werde. Wo dies nicht der Fall sei, werde das auch deutlich gesagt werden, kündigte Hans-Joachim Fuchtel abschließend an.

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