30.01.2015

Fördermittel für sechs Schulen

Fuchtel begrüßt Berufseinstiegsbegleitung des Bundes / Unterstützung von Projekten im Nordschwarzwald

Calw / Nagold / Freudenstadt / Horb / Bad Wildbad. Junge Menschen, die sich auf dem Arbeitsmarkt schwer tun, brauchen die Unterstützung der Gemeinschaft. Das betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der sich darüber freut, dass sechs Schulen in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt in den Genuss von Fördermitteln aus dem ESF-Bundesprogramm zur Berufseinstiegsbegleitung kommen. Bundesweit stehen eine Milliarde Euro zur Verfügung.  

Dazu gehören die Kepler-Schule in Freudenstadt, die Horber Gemeinschaftsschule, die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Calw, die Calwer Wimbergschule, die Zellerschule in Nagold und die Großweilerschule in Calmbach. Sie profitieren von der neuen, bislang finanzstärksten Förderperiode des Europäischen Sozialfonds (ESF) für Deutschland, die rund eine Milliarde Euro bis zum Schuljahr 2018/19 umfasst.

Die Hälfte der Mittel stammt aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit. Gefördert werden ab Mitte März 2015 Jugendliche und junge Erwachsene, denen es schwer fällt, den Schulabschluss zu erlangen. Sie würden Gefahr laufen, so Fuchtel, den erfolgreichen Berufsstart zu verpassen. Die Berufseinstiegsbegleitung leistet an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen Hilfestellung beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl sowie bei der Aufnahme einer Berufsausbildung.

Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel weist darauf hin, dass in den letzten Jahren durch die Politik Angela Merkels eine Stabilisierung am Arbeitsmarkt stattgefunden habe. Gerade in dieser Phase sei es erforderlich, sich besonders um Langzeitarbeitslose und junge Menschen zu bemühen, die sich auf dem Arbeitsmarkt schwer tun. Die Agenturen für Arbeit hätten sich bereits stark engagiert, weshalb es richtig sei, die jetzt bereit gestellten Mittel entsprechend einzusetzen.

Schon in der Zeit von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen habe man verstärkt die Einbindung von Schulen im Blick gehabt, so dass man bei der Verteilung der Mittel auf diesen Überlegungen nun habe aufbauen können.

„Jedes Einzelschicksal ist eines zu viel“, betonte Fuchtel. Auch die demographische Entwicklung verlange ein verstärktes Engagement zur Integration in den Arbeitsmarkt, damit man möglichst jeden erreiche.

Er sehe durchaus auch die Bemühungen der Wirtschaft, so der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel abschließend, weshalb er sich bei dieser Gelegenheit einmal ausdrücklich für die Unterstützung seitens der Unternehmen bedanken wolle.

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