20.08.2015

Potenzial steckt im Tourismus

Staatssekretär Fuchtel bei Bürgermeisterin Nych / INTERKOM: Enzklöstele profitiert von Gewerbesteuer

Potenzial steckt im Tourismus Die Zukunft von Enzklösterle im Blick (von links): der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bürgermeisterin Petra Nych und CDU-Ortsvorsitzender Dieter Hoffmann.

Enzklösterle. Von der Infrastruktur her steht Enzklösterle gut da. Doch es sind die laufenden Kosten, die der Kommune das Überleben schwer machen. Deshalb wird es in den Augen der ehrenamtlichen Bürgermeisterin Petra Nych auch immer schwieriger, die Interessen der Bürger und die des Tourismus unter einen Hut zu bringen.

Trotz finanzieller Engpässe führe die Rathauschefin ihre kleine Heimatgemeinde dennoch sehr souverän durch diese Zeit, erkannte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der sich gemeinsam mit Petra Nych und dem CDU-Ortsverbandsvorsitzende Dieter Hoffmann Gedanken über die Zukunft des Luftkurortes machte. Vor allem im Tourismus müsse in der Region noch deutlich mehr bewegt werden, sagte Fuchtel, das käme auch Enzklösterle zu gute.

Das Konzept der dezentralen Wirtschaftsinseln, das er im Nordschwarzwald angeregt habe, sei zu wenig umgesetzt worden. Dabei gebe es gute Beispiele wie das Eutinger Postfrachtzentrum, wo die Rechnung durch Schaffung von neuen Arbeitsplätzen durchaus aufgegangen sei. 

Auch beim interkommunalen Gewerbepark INTERKOM bei Simmersfeld werde immer wieder vergessen, dass die Gemeinde Enzklösterle einen Anteil daran habe, betonte Nych, „und wir profitieren sogar von Gewerbesteuer.“ Gleiches werde für das interkommunale Projekt Kaltenbronn mit seinem Outdoor-Paradies gelten. Im Tourismus sieht die Bürgermeisterin eh noch Potenzial für die Zukunft. So seien Projekte wie der Heidelbeerweg ausbaufähig. Allerdings fehlten die Nachfolger in diesem Gewerbe, da die Branche nicht so lukrativ für junge Investoren sei. Gleichwohl ist man in Enzklösterle froh darüber, dass gute Häuser einen Schritt nach vorne gewagt haben, wie Dieter Hoffmann betonte. 

[Druckversion]