18.09.2015

Feier zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit

Wolfgang Lötzsch und Wolfgang Ehrmann bei zentraler Feier zur Deutschen Einheit / Fuchtel: Erinnerung wach halten

Sportlerlegende erinnert sichWolfgang Lötzsch, eines der größten Radsport-Talente der DDR, spricht bei der Feier zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober im Rathaus Neubulach. Foto: privat

Neubulach / Calw / Freudenstadt. Die Deutsche Einheit jährt sich am Nationalfeiertag 3. Oktober zum 25. Mal. Gleich zwei Persönlichkeiten hat die CDU zu ihrer zentralen Feier für den Nordschwarzwald nach Neubulach eingeladen. Wolfgang Lötzsch, eines der größten Radsport-Talente der ehemaligen DDR, und der Nagolder Unternehmer Wolfgang Ehrmann sprechen über die Zeit vor und nach der Wende.

Man muss schon einige Jährchen auf dem Buckel haben, um sich an das mutige Handeln der Menschen Ende der 80er Jahre in Ostdeutschland und die friedliche Revolution zu erinnern“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Und doch ist es in seinen Augen enorm wichtig, die Erinnerung an dieses Kapitel deutscher Geschichte wach zu halten. Deshalb hat er schon vor Jahren eine zentrale Gedenkfeier für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt angeregt.

Der CDU-Stadtverband Neubulach habe diese Idee damals dankenswerter Weise aufgegriffen und bis heute umgesetzt. Deshalb wird dessen Vorsitzender Bernhard Grossmann die Feier, die musikalisch umrahmt wird, um 11 Uhr im Bürgersaal des Rathauses eröffnen. Nach einer kurzen Einführung durch den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel begrüßt Bürgermeisterin Petra Schupp die Gäste.

Wolfgang Lötzsch, eines der größten Radsport-Talente der DDR, erinnert sich an die „Einbindung“ von Sportlergrößen in das damalige politische Regime. Wolfgang Ehrmann, Geschäftsführer von EBB Beschlagtechnik in Nagold, berichtet von seiner unternehmerischen Erfolgsstory in Sachsen mit Beginn direkt nach der Wende. Heute beschäftigt sein Unternehmen, die Firma EIKKO Drehteil GmbH in Burkhardtsdorf bei Chemnitz, 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Iris Follak, in der DDR aufgewachsen, hat die Zeit nach der Wende politisch begleitet, unter anderem als Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2002. Sie wird das Schlusswort sprechen, ehe ein gemeinsames Gebet und die Nationalhymne die Veranstaltung beschließen.

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