25.09.2015

Zu viele Lebensmittel landen im Müll

Fuchtel unterstützt Bundespreis gegen Verschwendung / Kreative Ideen gesucht / Infos im Abgeordnetenbüro

Calw / Freudenstadt. „Jeden Tag können wir aus einer Vielzahl an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln wählen“, sagt Hans-Joachim Fuchtel. Doch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erlebt auf seinen Auslandsreisen auch: „Das ist für viele Menschen auf dieser Welt beileibe keine Selbstverständlichkeit!“

Deshalb unterstützt der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt die Initiative „Zu gut für die Tonne“. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft möchte damit stärker ins Bewusstsein rücken, wie wertvoll Lebensmittel tatsächlich sind. „Viele wissen gar nicht, wie viele Ressourcen und welcher Aufwand in ihrer Herstellung stecken“, sagt der Politiker, sonst würden nicht jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll landen. Fuchtel: „Das sind 275.000 voll beladene Lastwagen.“

Seiner Ansicht nach müssen Verbraucher noch viel stärker für den Wert von Lebensmitteln sensibilisiert und auch ermuntert werden, beim Einkauf besser zu planen. „Dass jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, weggeworfen wird, ist weder ethisch noch ökologisch vertretbar“, stimmt der Abgeordnete mit Bundesernährungsminister Christian Schmidt überein.

Damit sich noch mehr Menschen Gedanken über ihren Umgang mit Lebensmitteln machen, wurde der Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgeschrieben. Unternehmen, Privatpersonen, Kommunen, Verbände, Schulklassen, soziale Einrichtungen oder Bürgerinitiativen sollen sich bis 31. Oktober mit einer guten Idee bewerben, die hilft, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Der hochrangig besetzten Jury unter Vorsitz von Klaus Töpfer gehören unter anderem Sternekoch Christian Rach und Moderator Cherno Jobatey an.

Weitere Informationen zum Wettbewerb in Hans-Joachim Fuchtels Berliner Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

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