16.10.2015

Infos zur Pflege aus erster Hand

Medizinischer Dienst stellt kompetenten Referenten / Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung / Fuchtel: Mitdiskutieren erwünscht

Freudenstadt / Calw. Weniger Bürokratie, aber dafür mehr Zeit für diejenigen haben, die auf Hilfe angewiesen sind. Das ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, die die Pflege zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht hat. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat den Ball aufgegriffen; er gewann die Konrad-Adenauer-Stiftung für eine zwischenzeitlich zweite Pflegekonferenz im Nordschwarzwald, diesmal in Freudenstadt.

In der Klinik Hohenfreudenstadt stehen am Samstag, 24. Oktober, zwischen 9 und 12.30 Uhr die Pflegestufen und der Bedürftigkeitsbegriff im Mittelpunkt der Gesprächsrunde, zu der sowohl alle in der Pflege tätigen, als auch die von der Pflege tangierten Interessenten eingeladen sind. Als kompetenten Referenten konnten die Veranstalter Bernhard Fleer, Fachberater im Team Pflege beim Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), gewinnen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel als Ideengeber der Pflegekonferenzen und Regina Dvorak-Vucetic vom Landeshauptstadtbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung Baden-Württemberg werden in das Thema einführen. Dabei wird die Frage nach potenziellen Szenarien, Risiken und Chancen aufgeworfen, die sich aus der aktuellen Pflegesituation ergeben. Welche Herausforderungen entstehen, wenn 2030 schätzungsweise 3,5 Millionen Menschen in Deutschland auf pflegerische Hilfe angewiesen sind?

Fuchtel: „Eine Diskussion ist ausdrücklich erwünscht, damit wir uns mit den negativen und positiven Erfahrungen intensiv auseinander setzen können.“ Die Moderation des Vormittags übernimmt der CDU-Landtagsabgeordnete Norbert Beck.

[Druckversion]