20.11.2015

Runder Tisch gewinnt Konturen

Entwicklungszusammenarbeit: Hans-Peter Teufel bei Fuchtels Initiative mit Rat und Tat dabei / Welt ohne Hunger erklärtes Ziel

Runder Tisch gewinnt KonturenMachen sich Gedanken um die Koordination von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit im Nordschwarzwald: Hans-Peter Teufel und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Eutingen / Nagold / Region. Ideen entwickeln und Anstöße geben: Für Hans-Peter Teufel ist Entwicklungszusammenarbeit eine Herzensangelegenheit. Deshalb engagiert sich der frühere Leiter des Nagolder Polizeireviers auch im Ausschuss Weltkirche seiner Kirchengemeinde St. Stephanus.

Weil der Eutinger „mit dem Herzen bei der Sache ist“, ist er in den Augen von Hans-Joachim Fuchtel der ideale Ansprechpartner, wenn es um die Bündelung von Projekten im Nordschwarzwald geht. Das soll über den Runden Tisch für Entwicklungszusammenarbeit im Nordschwarzwald geschehen, der erstmals am Samstag, 28. November, in Altensteig tagt.

Er setze sich bislang vor allem für die Partnerschaft zwischen der Seelsorgeeinheit Eutingen und der Diözese Matadi ein, schildert Hans-Peter Teufel dem Bundestagsabgeordneten seine Erfahrungen und Ambitionen, Menschen im Kongo Hilfestellung zu geben. Wie der Politiker ist auch der frühere Dienststellenleiter der Polizei in Nagold daran interessiert, den Ehrenamtlichen, die sich von der Region aus für Menschen in aller Welt einsetzen, ein Forum zu bieten.

Dabei liege ihm Parteipolitik absolut fern, sagt Hans-Peter Teufel. Aber die Initiative des CDU-Politikers sei einfach gut und deswegen stehe er zur Verfügung. Fuchtel, selbst in Eutingen aufgewachsen, erläuterte, dass er schon länger das Engagement von Hans-Peter Teufel beobachtet habe: „Trotz einem stark fordernden Beruf über lange Zeit aktiv – da kann man nur Anerkennung und Respekt zollen.“ Die Erfahrung werde dem Projekt gut tun.

„Meine Motivation ist, die Menschen mehr in die internationale Entwicklungspolitik einzubinden“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, „und dabei geht es ausschließlich um die Sache.“ Ein Ziel: Die Bürgerinnen und Bürger sollen ein besseres Verständnis für die Lage der Menschen in den ärmsten Ländern dieser Welt erlangen, „damit sie weniger überrascht werden, wenn Flüchtlinge auch in unsere Kommunen kommen“. Fuchtel: „Wir müssen der Jugend mehr Perspektiven auf ihrem eigenen Heimatkontinent geben. Wenn wir vor Ort Ausbildungsmöglichkeiten schaffen, können die jungen Leute ihren Landsleuten helfen. Dann müssen sie nicht über zwielichtige Hilfsangebote zu uns vor dem Hunger fliehen, sondern haben Chancen in ihrer Heimat.“

Das neue Format heißt Runder Tisch für Entwicklungszusammenarbeit im Nordschwarzwald. Von Hans-Joachim Fuchtel initiiert, wird ihn Hans-Peter Teufel, begleitet von weiteren Mitstreitern, mit Leben erfüllen helfen. Der Runde Tisch soll sich künftig regelmäßig mit unterschiedlichen Themen rund um die Entwicklungszusammenarbeit befassen, das Gespräch mit Vertretern von Drittländern suchen sowie für zusätzliche Unterstützung der Projekte werben, die in der Region bereits verankert sind. Um letztere bekannter zu machen, ist ein Runder Tisch ohnehin die ideale Plattform. „Das Gute muss bekannter werden“, betonte Hans-Joachim Fuchtel. Es gebe viele Instrumentarien, deren gezielter Einsatz weitere konkrete Maßnahmen nach sich ziehe.

 


INFO

 

 Der Runde Tisch für Entwicklungszusammenarbeit tagt erstmals am Samstag, 28. November, um 14 Uhr im Christlichen Jugenddorf (CJD) Altensteig. In den Speisesaal des Hauses Moltke sind alle eingeladen, die ehren- oder hauptamtlich in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert sind, aber auch diejenigen, die sich gerne einbringen möchten. Dazu zählen Vertreter aus Wirtschaft und Politik, von Kirchengemeinden, Anlaufstellen, Vereinen oder Institutionen.

 

Die Liste der Interessenten zum Runden Tisch wird sowohl bei Hans-Peter Teufel, als auch im Büro von Hans-Joachim Fuchtel weiter ergänzt, damit möglichst viele Unterstützer zu den Treffen eingeladen werden. Kontakt ist möglich unter Telefon 07459/2460 oder 07453/91323 sowie per Mail: teufelsyhp@t-online.de oder: hans-joachim.fuchtel.wk@bundestag.de.

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