02.12.2015

Fuchtels Netzwerk im Wolftal gefragt

Zukunftspläne: Staatssekretär und Rathauschef tauschen sich aus / Ball ist im Spiel

Fuchtels Netzwerk im Wolftal gefragt Sofort zur Stelle war der hiesige Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links), als er von Bürgermeister Bernhard Waidele vom Verkauf der Klinik in Bad Rippoldsau-Schapbach hörte.

Bad Rippoldsau-Schapbach. Unmittelbar nach dem Verkauf der Kurklinik Bad Rippoldsau an einen chinesischen Investor informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel bei Bürgermeister Bernhard Waidele über den Besitzerwechsel. Dabei kam im Schapbacher Rathaus auch der Antrag der Kommune auf Zuschüsse aus dem Bundesprogramm für die Sport- und Freizeiteinrichtungen zur Sprache.  

Der Rathauschef geht nach ersten Gesprächen mit Beratern des Investors davon aus, dass die frühere Schwarzwald-Klinik seitens des neuen Besitzers wieder als Gesundheitszentrum zum Leben erweckt werde. Waidele wertete es vorsichtig als positives Signal, dass „endlich auf jeden Fall Bewegung in die Nutzung des Gebäudekomplexes kommt.“ Die Aspen Group aus Israel habe lange nach einem Käufer für das Anwesen gesucht. Die Sanierung des Flachdachs hätten Handwerker bereits in Angriff genommen. Auch das sei ein gutes Zeichen.

Fuchtel hatte sich sofort auf den Weg gemacht, als er von der neuen Situation erfuhr: „Der Ball ist in einem neuen Spiel. Da ist es wichtig, zu klären, wo das eigene Netzwerk eingesetzt werden kann.“

Bürgermeister Waidele nahm die Gelegenheit wahr, dem Bundespolitiker den Antrag der Gemeinde auf Aufnahme in das Bundesprogramm für Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen vorzustellen. Der Abgeordnete wies darauf hin, dass es aus dem Wahlkreis eine ganze Reihe von Wünschen gebe, die von einer einschlägigen Institution jetzt geprüft würden. In diesem Fall geht es um Sanierungsaufwendungen. Bad Rippoldsau-Schapbach hat mehrere Projekte. Dazu zählt zum einen die Sanierung des Freischwimmbades im Wolftal. Erneuert werden müssten das Becken und die sanitären Einrichtungen.

Zum zweiten ist der 16 Jahre alte Kunstrasenbelag auf dem Sport- und Leichtathletikgelände, das schon in den 1970-er Jahren erbaut wurde, dringend erneuerungsbedürftig. Energetisch saniert werden müsste schließlich noch die Fest- und Multifunktionshalle aus dem Jahre 1957.

Der Wahlkreis-Abgeordnete schnitt seinerseits noch das Thema Breitband-Versorgung im ländlichen Raum an, die kontinuierlich verbessert werden müsse, weil sie sich zu einer entscheidenden Standortfrage für Bürger und Unternehmen entwickelt habe.

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