21.01.2016

Werbung für Entwicklungszusammenarbeit

Neujahrsempfang: Staatssekretär Fuchtel bei CDA Baden-Württemberg / Probleme vor Ort noch stärker angehen

Werbung für EntwicklungszusammenarbeitBeim Jahresempfang der CDA Baden-Württemberg (von links): Karin Möhle (Vorsitzende Nordbaden), CDA-Landesvorsitzender Dr. Christian Bäumler, die Pforzheimer Landtagsabgeordnete Dr Marianne Engeser, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske.

Karlsruhe / Freudenstadt / Calw. Zur Werbung für die Dringlichkeit der Entwicklungszusammenarbeit rund um den Globus nutzte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das große Forum des Neujahrsempfangs der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Baden-Württemberg in Karlsruhe. Als weiterer Gastredner trat dort ver.di-Chef Frank Bsirske auf.

Bei dem traditionellen Treffen standen die sozialen Themen im Vordergrund. Die Bedeutung der CDA im Netzwerk der Gewerkschaften wurde durch die Präsenz des verdi-Vorsitzenden unterstrichen. Der vor ihm ans Rednerpult tretende Staatssekretär Fuchtel verdeutlichte, dass sicher viele nicht mit allen Thesen des nachfolgenden Redners einverstanden seien würden. Allerdings sei die Anwesenheit des Vorsitzenden einer der bedeutenden Gewerkschaften auch ein Zeichen, „dass wichtige Kräfte der Gesellschaft in dieser Zeit im Sinne der demokratischen Gemeinschaft“ zusammenstehen.

Der CDU-Politiker hob die hohe Beschäftigungsrate in Deutschland hervor, die „die höchste seit 24 Jahren“ sei, und nannte eine Reihe günstiger Prognosen der führenden Wirtschaftsinstitute. „So ganz ohne die Mitwirkung der Bundesregierung ist das wohl nicht zustande gekommen“, rief Fuchtel in den Saal. Selbst Bsirske anerkannte, dass es in diesen Fragen günstige Entwicklungen gegeben habe.

Der Staatssekretär nutzte den Auftritt, um für die Entwicklungszusammenarbeit zu werben: „Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass ein neues Denken notwendig ist. Wir müssen die Probleme noch wesentlich stärker vor Ort angehen und Perspektiven schaffen.“ Selbstredend, dass Hans-Joachim Fuchtel noch lange am Abend von interessierten Fragestellern umringt war.

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