27.10.2011

Calw geht gestärkt aus der Reform hervor - KSK bleibt in Calw

Fuchtel und Blenke: Langfristige Perspektive gesichert / Gerangel hinter den Kulissen erfolgreich beendet

Calw. Die langfristige Perspektive für den Bundeswehrstandort Calw ist nach den Entscheidungen des Bundesverteidigungsministers de Maizière gesichert, erklärten der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel sowie der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke. Hinter den Kulissen gab es durchaus Abwerbungsversuche, berichteten die beiden CDU-Politiker.

Der Bundeswehrstandort Calw ist in die Region positiv integriert und wird von der Bevölkerung getragen. Die KSK ist wichtiger Wirtschaftsfaktor im Blick auf die tägliche Versorgung bis hin zu Klein- und Großinvestitionen. Fuchtel und Blenke hatten bei Bund und Land alle Sachargumente sorgfältig vorgetragen, danach „sprechen alle Gesichtspunkte für den jetzigen Standort.“

Hinter den Kulissen – so Fuchtel und Blenke – gab es durchaus „nachhaltig betriebene Abwerbungsversuche“. „Für Calw wäre es ein nicht zu unterschätzender struktureller Nachteil gewesen, wenn es anders gelaufen wäre. Allein die jüngst bekanntgegebenen Investitionsvorhaben von immerhin rund 35 Millionen Euro, bei der die regionale Wirtschaft ganz überwiegend berücksichtigt werden konnte, unterstreicht dies,“ betonte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB. Thomas Blenke, der bei der baden-württembergischen Landesregierung vorstellig geworden ist, hatte jüngst durch einen Besuch beim Kommando Spezialkräfte Akzente gesetzt.

Die Calwer CDU-Stadtverbandsvorsitzende Cathrin Wenger-Ammann zeigte sich erleichtert über die für Calw positive Entscheidung und lobte den Einsatz der beiden Abgeordneten. "Da wurde hinter den Kulissen sehr professionell gearbeitet", freute sich Wenger-Ammann.

Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel weiter mitteilt, wird der Standort Calw nicht nur gehalten, sondern geht gestärkt aus der Neuordnung der Bundeswehrstandorte hervor. Die Zahl der Dienstposten wächst von 1.330 auf 1.540 und wird vor allem im Bereich Sanitätsdienst gestärkt.

Fuchtel wies auf die internationale Beachtung des KSK hin. Sie sei ein Herzstück der künftigen Bundeswehrstruktur.

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