25.01.2016

Breitband kommt massiv voran

Schnelles Internet: CDU-Abgeordnete erreichen positive Ergebnisse / Landkreise Calw und Freudenstadt jetzt voll am Ball / Erhebliche Zuschüsse möglich

Breitband kommt massiv voran Nutzen ihre gute Vernetzung auch für die Beschleunigung der Breitbandversorgung im Nordschwarzwald (von links): die beiden Landtagsabgeordneten Norbert Beck (Freudenstadt) und Thomas Blenke (Calw) sowie der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt.

Calw / Freudenstadt. Die Breitbandversorgung kommt in den Landkreisen Calw und Freudenstadt jetzt massiv voran. Der für die hiesige Region zuständige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel sowie die beiden Landtagsabgeordneten Norbert Beck (Freudenstadt) und Thomas Blenke (Calw) haben in den vergangenen Monaten in enger Kooperation die frühzeitige Berücksichtigung der beiden Landkreise im neuen milliardenschweren Breitbandprogramm erreicht.

Noch bevor das neue Breitbandprogramm des Bundes konkret ausgeformt war, waren die drei CDU-Politiker schon aktiv: Sie klärten den örtlichen Bedarf durch Gespräche mit den Landräten Dr. Klaus Michael Rückert (Freudenstadt) und Helmut Riegger (Calw) und loteten auch die Möglichkeiten einer Kombination von Bundes- und Landesmitteln aus. Die Landräte hatten dann beide persönlich Gelegenheit, diese Erkenntnisse in Berlin bei dem dort für die Bundesmittel zuständigen beamteten Staatssekretär vorzutragen.

Gleichzeitig entstand dadurch frühzeitig eine konkrete Einschätzung des Finanzbedarfs unter Berücksichtigung aller möglicher Förderprogramme. „Die Vorträge der beiden Landräte konnten in Berlin überzeugen“, berichtet der Bundestagsabgeordnete. Nachdem diese Termine so erfolgreich verlaufen sind, konnten beide Kreise Ende vergangenen Jahres schon Anträge für einen Planungszuschuss über jeweils 50.000 Euro beim Bund stellen. Hans-Joachim Fuchtel: „Die Anträge wurden bereits in den ersten Januartagen genehmigt.“

Die CDU-Politiker: „Damit kann jetzt verstärkt inhaltlich gearbeitet werden. Nach dem Bundesprogramm sind Zuschüsse bis 15 Millionen Euro pro Landkreis bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen möglich. Wir wissen, dass beide Landkreise mit Höchstdruck gemeinsam mit den Kommunen am flächendeckenden Ausbau arbeiten.“

Die Abgeordneten erhoffen sich durch das Geld aus Berlin eine wesentliche Beschleunigung. Sie sind sich einig, dass der flächendeckende Ausbau „Voraussetzung für die Gleichwertigkeit des ländlichen Raumes“ ist. Im Regierungsprogramm der CDU für die Landtagswahl sind weitere 500 Millionen Euro fest eingeplant.

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