01.03.2016

Bundesminister beim Runden Tisch

Entwicklungszusammenarbeit: Gerd Müller möchte Pilotprojekt kennen lernen / Treffen mit Akteuren in Eutingen

Bundesminister beim Runden Tisch Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, informiert sich in Eutingen über das Pilotprojekt zur Entwicklungszusammenarbeit

Eutingen. Hoher Besuch am Donnerstag, 3. März, in Eutingen: Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller, möchte das Pilotprojekt „Runder Tisch Nordschwarzwald zur Entwicklungszusammenarbeit“ und seine Akteure kennen lernen.

Am Beispiel der Katholischen Kirchengemeinde Eutingen, die seit 25 Jahren eine Partnerschaft mit der Diözese Matadi im Kongo unterhält, will er von den Erfahrungen eines eher kleinen Projekts partizipieren und bei dieser Gelegenheit den Verantwortlichen für ihre Arbeit danken. Hans-Peter Teufel, einer der Aktiven, stellt seine Kenntnisse und sein Engagement für diesen Runden Tisch zur Verfügung.

Der vor wenigen Monaten gestartete „Runde Tisch im Nordschwarzwald zur Entwicklungszusammenarbeit“ ist eine der ersten Initiativen dieser Art in Deutschland. Ziele sind, alle Organisationen im Nordschwarzwald stärker zusammenzuführen, sich über Erfahrungen auszutauschen und insbesondere auch mehr Informationen über die verschiedenen Unterstützungsmechanismen und Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit weiterzugeben.

„Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten der Unterstützung, nur sind viele den Akteuren nicht bekannt“, sagt Initiator Hans-Joachim Fuchtel, „durch regelmäßigen Austausch kann außerdem zusätzliches Bewusstsein geschaffen werden, damit sich noch mehr Menschen an dieser wichtigen Arbeit beteiligen.“

So sieht es auch der Landtagsabgeordnete Norbert Beck: „Diese Welt braucht wesentlich mehr globales Engagement auch von Seiten der Zivilgesellschaft. Das wird durch diese Aktivitäten stark gefördert.“

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