04.03.2016

Schon über 2.500 Besucher in Kunsthalle

Bilanz: Hermann Unsöld optimistisch / Fuchtel: Mosaikstein für kulturelle Anziehungskraft / Staatsministerin nach Altensteig

fukunsthalleZur Weiterentwicklung der Altensteiger Kunsthalle trafen sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Inhaber Hermann Unsöld. Sie stehen vor dem jüngsten Kunstwerk von Gästen aus der alten Schmiede, die in die Kunsthalle integriert worden ist.

Altensteig. Eine Stippvisite machte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in seinem Heimatort in der von Hermann Unsöld initiierten Kunsthalle Altensteig. Freudestrahlend verkündete dieser, dass sein Projekt seit der Eröffnung bereits mehr als 2500 Besucherinnen und Besucher hatte und er deswegen für die Zukunft optimistisch sei.

Bei der Eröffnung der Kunsthalle hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete dem Initiator zugesichert, ihn nach der Anlaufphase zu besuchen und über weitere Ideen zu beraten. Jetzt nahm sich Fuchtel bei einer Tour durch die Kernstadt seines Heimatortes Zeit, um sein Versprechen einzulösen. Mit über 2500 Besucherinnen und Besuchern seien seine Erwartungen mehr als erfüllt, resümierte der Inhaber des über Altensteig hinausstrahlenden Projektes. Seit einem Monat seien die Herstellungsarbeiten abgeschlossen. Nun gehe es an die Akquise. Sein Ziel sei es, so Unsöld, „einen besonderen Farbtupfer für Altensteig und den Besuch dieser reizenden Stadt zu schaffen“.

Nach einem Rundgang durch die verschiedenen Ausstellungsräume und Besichtigung der Exponate waren sich Hans-Joachim Fuchtel und Hermann Unsöld einig, dass die Räume auch ein gutes Forum für Veranstaltungen aller Art sein könnten. Sie würden sich auch für Workshops aller Art eignen sowie verschiedenste Bastel- und Handwerksaktivitäten. Gut vorstellen könne man sich die Wiederbelebung der ehemaligen Hufschmiede mit zeitweiliger Eröffnung bis hin zu besonderen Veranstaltungstypen, die ein außergewöhnliches Ambiente für ihren Erfolg bräuchten.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Politiker vom „Auerhahn-Zimmer“, in dem es Hermann Unsöld gelungen ist, wichtige Bestandteile des Produktionsprozesses der ehemaligen Herstellung örtlicher Bestecke in Altensteig zu sichern und sie vor dem Abtransport zu bewahren. Damit sei ein „kleines Stück“ Wirtschaftsgeschichte der Stadt gesichert worden. Fuchtel kündigte an, noch in diesem Jahr die Staatsministerin für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, Professor Monika Grütters, nach Altensteig einzuladen, um damit zu demonstrieren, was auf dem Sektor Kultur auch im ländlichen Raum möglich sei.

Hermann Unsöld möchte bei dieser Veranstaltung sein Altensteiger Projekt als Beispiel für die kulturellen Angebote der Region darstellen. Hans-Joachim Fuchtel: „Aus solchen Mosaiksteinen entsteht dann kulturelle Anziehungskraft im ländlichen Raum, und das ist auch hinsichtlich der Tourismusentwicklung im höchsten Maße interessant“.

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