16.03.2016

Erste Klarheit in Sachen Straßen

Bundesverkehrswegeplan: Esken und Fuchtel berichten gemeinsam aus Berlin / Horber Hochbrücke kommt / Noch Aufgaben zu erledigen

Freudenstadt / Horb. Brandaktuell berichten die beiden Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, Saskia Esken und Hans-Joachim Fuchtel, über den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans, der soeben vorgelegt worden ist. Demnach haben es verschiedene Projekte in den „Vordringlichen Bedarf“ geschafft – trotzdem müsse noch manches nachgearbeitet werden.

So wie die Zeichen stehen, betonen Esken und Fuchtel übereinstimmend, geht es im Landkreis Freudenstadt jetzt in die Umsetzung der Horber Hochbrücke (B32). Dieses Projekt habe es auf jeden Fall in den „Vordringlichen Bedarf“ geschafft. „Hier geht es jetzt ganz konkret um den Baubeginn“, sagen Esken und Fuchtel.

Im Raum Freudenstadt sei der Tunnel in Richtung Baiersbronn (B462) im „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“, während es der Tunnel in Richtung Kniebis (B28) in die Kategorie „Weiterer Bedarf“ geschafft habe. Sowie ein Projekt die Stufe des „Weiteren Bedarfs mit Planungsrecht“ erreiche, bestünden auch in diesem Stadium Möglichkeiten zur weiteren Planung und späteren Realisierung. Je nach finanzieller Verfügbarkeit könnten Projekte aus diesem Bereich dann ebenfalls gebaut werden. Deshalb sei es besonders wichtig, das Planungsrecht zu sichern.

In den nächsten Wochen würden nun die Beteiligungsverfahren anlaufen, in welche alle Argumente eingebracht werden könnten, die zu Veränderungen führen. Esken und Fuchtel halten insbesondere die Tunnellösungen für erforderlich, weshalb sie hierzu die Initiative ergreifen wollen.

Eine solche Situation gebe es außerdem für die Ortsumfahrung Horb (B 28n), wo bereits in diesem Stadium des Bundesverkehrswegeplans die Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ fachlich akzeptiert werde. Die beiden Abgeordneten betonen, dass weitere Aussagen zu hier noch nicht erwähnten Straßen- und Infrastrukturprojekten in den nächsten Tagen möglich seien.

 „Mit diesem Entwurf des Bundesverkehrswegeplans sind positive Zeichen für den Landkreis Freudenstadt gesetzt“, so Esken und Fuchtel übereinstimmend, „jetzt gilt es, mit Hochdruck in Richtung Realisierung der Projekte weiterzuarbeiten.“

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