17.03.2016

Auch in Loßburg geht es weiter

Bundesverkehrswegeplan: Weiteres Projekt berücksichtigt / Fuchtel und Esken: Beitrag zur innerörtlichen Entwicklung der Gemeinde

Loßburg. Wie die beiden Bundestagsabgeordneten Saskia Esken und Hans-Joachim Fuchtel aus Berlin in einer gemeinsamen Presseinformation mitteilen, hat es mit der Ortsumfahrung Loßburg ein weiteres Projekt im Nordschwarzwald in den Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) geschafft.

Mit prognostizierten 46,6 Millionen Euro Gesamtkosten wird die Umfahrung in der Kategorie „Weiterer Bedarf“ geführt“. Das heißt: Es handelt sich aus fachlicher Sicht um ein verkehrspolitisch sinnvolles Projekt. Dies spiegelt sich auch im hohen Nutzen-Kosten-Verhältnis von 3,1 wider.

„Um einen zukunftsfesten Beitrag zur innerörtlichen Entwicklung dieser touristisch attraktiven Gemeinde zu leisten, ist nur der Bau einer Umgehungsstraße zielführend“, betonen Esken und Fuchtel in der gemeinsamen Pressemitteilung. In den kommenden Wochen gehe es nun darum, die Möglichkeiten zur Beteiligung und Stellungnahme zu nutzen. Mit Blick auf die Bedeutung des BVWP – er ist das wichtigste Instrument der Verkehrsinfrastrukturplanung des Bundes – müssten alle Kräfte gebündelt werden, um diese Umfahrung möglicherweise noch weiter nach oben zu stufen.

Diese Aufgabe sei groß und könne nur in einer konzertierten Aktion aller Akteure angegangen werden, appellieren die Bundestagsabgeordneten an alle Beteiligten vor Ort. Da bei den Straßenbauprojekten 75 Prozent der Mittel auf „großräumig bedeutsame Projekte“ konzentriert würden – wozu Autobahnen und im Netz besonders wichtige Bundesstraßen gehören – blieben für alle anderen Bundesstraßen und Ortsumfahrungen 25 Prozent der Gesamtmittel, erläutern Esken und Fuchtel die Konzeption des aktuell neu aufgelegten Planungsinstruments.

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