18.03.2016

Von Gastfreundschaft beeindruckt

Berlinreise: Bürger aus Nordschwarzwald besuchen türkische Botschaft / Fuchtel empfängt Reisende im Ministerium

futürkischBegegnung mit dem Parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) in Berlin: die politisch Interessierten und ehrenamtlich Aktiven aus den Landkreisen Freudenstadt und Calw bei ihrem Besuch in der Hauptstadt.

Freudenstadt / Calw. Rund 50 politisch Interessierte und ehrenamtlich Aktive erlebten hautnah den politischen Alltag in Berlin. Auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel, direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, und Seiner Exzellenz Hüseyin Avni Karslioglu waren sie unter anderem Gäste der Türkischen Botschaft.

Besonders beeindruckte die Reisenden, mit welcher Herzlichkeit sie in dem repräsentativen Neubau an der Tiergartenstraße begrüßt wurden. Vom Dach der Botschaft hatten sie in den Abendstunden eine wunderschöne Sicht über Berlin. Doch auch die anderen Programmpunkte der viertägigen Exkursion in die deutsche Hauptstadt hatten’s in sich. Natürlich durfte ein Besuch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nicht fehlen, neben dem Deutschen Bundestag die zweite, wichtige Wirkungsstätte von Hans-Joachim Fuchtel. Bei einem Informationsgespräch erfuhren die Berlinreisenden viel über die Arbeit des Ministers und seiner Staatssekretäre.

Zur bunt gemischten Reisegruppe zählten Mitglieder des Hospizvereins Freudenstadt und der Fliegergruppe Freudenstadt. Aus dem Landkreis Calw waren Mitglieder vom JuKi Schömberg und der Stollengemeinschaft „Neubulach hilft“ vertreten. Außerdem verdiente Vertreter des Blasmusik-Kreisverbandes und der Kreisjägervereinigung Calw sowie Ulrich Hellberg aus Bad Wildbad, der über 150 Stunden ehrenamtlich für die Wiederherstellung des „Knapp`schen Wasserfalls“ gearbeitet hat.

Bei ihrer Ankunft hatte es sich Staatssekretär Fuchtel trotz seines vollen Terminkalenders nicht nehmen lassen, sie alle persönlich in ihrem Hotel in der Nähe des Ku‘damms zu begrüßen. Er gab als Einstieg einen Einblick in seine umfangreichen Aufgaben im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie in seine Arbeit als Abgeordneter des Bundestages.

Tags darauf konnten die Reisenden die Wirkungsstätten des Politikers mit der Besichtigung des Plenarsaals und des Reichstagsgebäudes mit seiner Glaskuppel auch live erleben. Mit welchem Zeitaufwand die meisten Politiker ihrem Wahlauftrag nachkommen, wurde allen sehr schnell klar. Denn von einem normalen Arbeitsalltag sind Parlamentarier weit entfernt, erfuhren sie nicht nur einmal.

Natürlich durfte ein Marsch zum Brandenburger Tor nicht fehlen. So richtig heimelig wurde allen in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Bei der Stadtrundfahrt lebte nochmals die Geschichte der Teilung Berlins auf. Eines der dunklen Kapitel der DDR-Vergangenheit wird in der Gedenkstätte Hohenschönhausen aufgeschlagen, wo die ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt einst ihren Sitz hatte. Hier führte ein ehemaliger politischer Häftling als Zeitzeuge durch das Gebäude, um eindrucksvoll die willkürlichen Methoden der Stasi zu schildern. Ein weiteres unrühmliches Kapitel der deutschen Geschichte wird zudem in der Gedenk- und Bildungsstätte Wannseekonferenz aufgeschlagen.

Wie der Bundesnachrichtendienst (BND) in Lichterfelde Nachrichten für die Regierung im Ausland beschafft, die zur Beurteilung der Weltlage gebraucht werden, erfuhren die Berlin-Reisenden ebenso wie Details aus der wichtigen Arbeit des Technischen Hilfswerks (THW), die sich überwiegend aufs Ehrenamt stützt. Auf der ganzen Erde ist das THW bei Hilfeleistungen und Katastropheneinsätzen gefordert.

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