12.04.2016

Burnout-Initiative nimmt Fahrt auf

Gesundheit: Hans-Joachim Fuchtel mit den Entwicklungen sehr zufrieden / Besuch bei Dr. Günther Limberg

Burnout-Initiative nimmt Fahrt auf Über die Entwicklung der Initiative Burnout (IBO) im Nordschwarzwald sprach der CDU-Politiker Hans-Joachim Fuchtel (links) mit dem Vereinsvorsitzenden Dr. Günther Limberg.

Bad Wildbad-Calmbach / Nordschwarzwald. Die Initiative Burnout (IBO) im Nordschwarzwald nimmt gewaltig Fahrt auf. Davon konnte sich Initiator Hans-Joachim Fuchtel, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, bei seinem Besuch in der Praxis des zwischenzeitlich ersten Vorsitzenden Dr. Günther Limberg überzeugen. Über 100 Adressen von Vertretern aller medizinischen Fachrichtungen gehören bereits dem Netzwerk an.

Anlässlich seines Vor-Ort-Besuchs beim IBO-Vorsitzenden Dr. Günther Limberg konnte der Parlamentarische Staatssekretär sehr Erfreuliches über den Weg der im Juni letzten Jahres gegründeten Initiative hören. Der Politiker hatte Mitte letzten Jahres die Vereinsgründung nach mehr als zweijähriger Vorarbeit zusammen mit dem AOK-Pressesprecher Harald Brandl auf den Weg gebracht.

Zwischenzeitlich gehören über 100 Praxen verschiedenster, medizinischer Fachrichtungen zum IBO-Netzwerk und nutzen auch den Service dieser Initiative. Hans-Joachim Fuchtel: „Ich war mir von Anfang an über die Notwendigkeit eines solchen Schrittes im Klaren, hätte aber nicht mit dieser überwältigenden Resonanz gerechnet.“ Genauso geht es nach eigenem Bekunden dem ersten Vorsitzenden: „In der gesamten Region Nordschwarzwald und darüber hinaus gibt es ein reges Interesse“, sagt Dr. Günther Limberg, „vor allem haben Betroffene jetzt eine echte Anlaufstelle!“

Der Verein wurde von vorneherein so aufgestellt, erläutert Hans-Joachim Fuchtel, dass er sowohl Menschen mit angehenden Problemen oder während des Krankheitsverlaufs wie Patienten nach Abschluss einer akuten Phase oder Rehabilitationsmaßnahme ein Kontaktforum biete. Auch stünden die Angebote der Initiative Angehörigen, insbesondere den betroffenen Familien, zur Verfügung.

„Damit wurde ein weißer Fleck in punkto Gesundheitsfragen im Nordschwarzwald beseitigt“, sind sich Fuchtel und Limberg einig. Sie vereinbarten, dass jetzt über eine wissenschaftliche Begleitung des gesamten Projektes nachgedacht werden könne. Damit sollen auch andere Regionen in Deutschland auf fundierter Basis von diesem Pilotprojekt im Nordschwarzwald profitieren können. Hinsichtlich der politischen Seite gehe es nun um die verstärkte Vernetzung mit Strukturen auf Landes- und Bundesebene, um die Erfahrungsprozesse dorthin weiter zu geben. Somit könne man sich auch bei der Gestaltung von Gesetzgebung und Ausführungsvorschriften einbringen. Diese Schritte wolle man genauso entschlossen angehen, wie die seinerzeitige Gründung des Vereins.

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