01.07.2016

Blick Richtung neue Unterkunft

50 Jahre THW: Staatssekretär Fuchtel und OB Osswald erörtern Situation mit Ortsbeauftragtem Dirk Arnold

Blick Richtung neue Unterkunft Erörterten die weitere Unterbringung des Technischen Hilfswerks in Freudenstadt (von links): THW-Zugführer Michael Eisenbeis, THW-Ortsbeauftragter Dirk Arnold, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Oberbürgermeister Julian Osswald, THW-Referentin Iris Follak und der frühere THW-Ortsbeauftragte Peter Krückl. Foto: THW

Freudenstadt. Die Veranstaltung des Technischen Hilfswerks (THW) in Freudenstadt war ein „Hingucker“ (wir berichteten). Nachmittags mischte sich auch die politische Vertretung vor Ort unter die Besucher. Zusammen mit dem Ortsbeauftragten Dirk Arnold erörterten der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel und Oberbürgermeister Julian Osswald die weitere Unterbringung des THW in der Kreisstadt.

Keine Frage für die Polit-Prominenz: Hier wird etwas geboten! Das kam unter anderem auch in den Grußworten zur Sprache. Julian Osswald dankte den Helfern für die vielen Einsätze, insbesondere in jüngerer Zeit bei der Flüchtlingshilfe. „Dieses Engagement ist großartig!“ sagte der OB.

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel nannte das THW ein „wichtiges Glied in der Katastrophenschutzfamilie!“ Er appellierte an die Eltern, die mit zahlreichen Kindern zum Oberen Marktplatz gekommen waren, diese für ein Engagement zu motivieren: „Wer beim THW mitmacht, lernt Kameradschaft im besten Sinne, solidarisch zu handeln, mit Disziplin Aufgaben anzugehen und tut ganz konkret etwas für die Gemeinschaft.“

Auch Fuchtel dankte den Helfern, insbesondere für ihren Einsatz in der Flüchtlingshilfe. Er zeigte auf, welche wichtigen Aufgaben das Technische Hilfswerk bei seinen internationalen Einsätzen wahrnimmt. Im Landkreis Freudenstadt gebe es sogar zwei Ortsverbände, womit der Bund seine Unterstützung in Angelegenheiten des Katastrophenschutzes in der Fläche eindrucksvoll unter Beweis stelle.

Der THW-Ortsverband Freudenstadt habe Ende 2015 zwei neue Fahrzeuge erhalten, was ihn in seinen Einsatzmöglichkeiten stärke. Jetzt gehe es darum, die längerfristige Klärung der Unterkunft anzugehen. Der bisherige Standort sei der Vielzahl an Gerätschaften und einem modernen Betrieb des Katastrophenschutzwesens nicht mehr gewachsen. Dirk Arnold, Oberbürgermeister Julian Osswald und Hans-Joachim Fuchtel vereinbarten, in dieser Frage in Kontakt zu bleiben und jeder an seiner Stelle zu prüfen, wie man zu einer konstruktiven Weiterentwicklung kommen könne.

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