16.08.2016

Gemeinde kann Zuschuss gut brauchen

Breitband: Dank an Staatssekretär Fuchtel für Aktivitäten / Ländlicher Raum bekommt Chancen

Gemeinde kann Zuschuss gut brauchen Erfreut zeigte Bürgermeister Carsten Lachenauer (rechts) dem Abgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) den Originalbescheid aus Berlin, hier zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Walter Hauff. Foto: privat.

Unterreichenbach.  Dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel ist es ernst mit der Versorgung des ländlichen Raums mit Breitband: Mit großem Nachdruck hatte er sich zunächst für ein Zukunftsprogramm engagiert, das seitens des Bundes die ehrgeizigen Ziele realistisch macht, alle Bürgerinnen und Bürger auf hohem Niveau mit schnellem Internet zu versorgen. Fuchtel: „Die Attraktivität des ländlichen Raums hängt entscheidend davon ab, dass das Versorgungsniveau auch in unseren Landkreisen Calw und Freudenstadt gesichert wird.“

Bei seinem Ortsbesuch in Unterreichenbach dankte Bürgermeister Carsten Lachenauer daher dem Parlamentarischen Staatssekretär besonders für die Unterstützung auch der kleineren Gemeinden. 20.000 Euro bekam die Gemeinde Unterreichenbach jüngst aus der Bundeskasse zur Unterstützung der Planungs- und Beratungsleistungen in der Gemeinde für die Realisierung eines modernen Breitbandkonzepts. In Anwesenheit des stellvertretenden Bürgermeisters Walter Hauff erläuterte der Rathauschef dem Abgeordneten sein Konzept. Danach muss es vorangehen mit der Versorgung und die Situation der Gemeinde insgesamt gesehen werden. Insbesondere im Gemeindeteil Kapfenhardt bedürfe es intensiver Überlegungen, damit es auch dort zu wirklichen Verbesserungen komme, ist dem Bürgermeister wichtig.

Mit der Unterstützung aus Berlin ist die Gemeinde gleichzeitig in das Bundesprogramm gekommen und kann auf dieser Basis nun agieren. Die Lösung liege in einem eigenen Netz, was möglichst bald kommen müsse. Seine klare Vorstellung ist dabei: „2017 muss das erledigt werden!“ Dem stimmte auch der stellvertretende Bürgermeister mit weiteren Hinweisen auf die Notwendigkeit im Blick auf den Bedarf der Bevölkerung zu.

Bürgermeister Lachenauer geht es um die Attraktivität des Ortes. Breitband sei ein wichtiger Standortfaktor. Gerade junge Familien fragten bei der Entscheidung des Wohnsitzes danach und außerdem müsse das örtliche Gewerbe gehalten werden. Durch eine Konzentration der Arbeit auf diesen Sektor wolle man seitens der Gemeinde alles unternehmen, dass jeder im Ort wisse, wie wichtig Breitband von kommunaler Seite aus gesehen werde. Hans-Joachim Fuchtel zeigte sich beeindruckt von dem Engagement und sagte zu, die Gemeinde auch weiterhin bei ihren Bemühungen zu unterstützen.

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