14.11.2011

Fuchtel: Arbeit geht nahtlos weiter

Mehrgenerationenhäuser Freudenstadt und Haiterbach im Aktionsprogramm des Bundesfamilienministeriums

Haiterbach / Freudenstadt. Die beiden Mehrgenerationenhäuser in Freudenstadt und Haiterbach werden in das neue, zweite Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgenommen. Dies teilt der Parlamentarische Staatsekretär Hans-Joachim Fuchtel aus Berlin mit. Von 2012 bis 2014 wird jedes der beiden Häuser eine jährliche Förderung von insgesamt 40.000 Euro bekommen. „Das ist eine Bestätigung der hervorragenden Arbeit, die in Freudenstadt und Haiterbach geleistet wird“, unterstrich der Bundestagsabgeordnete.

Seit dem ersten Aktionsprogramm der Bundesregierung im Jahr 2006 sind 500 Mehrgenerationenhäuser ins Leben gerufen worden. Sowohl in Freudenstadt als auch in Haiterbach seien gut funktionierende Familienzentren entstanden, so Fuchtel, die auch wertvolle Integrationsarbeit leisten würden. Da die Förderung für die Mehrgenerationenhäuser der ersten Stunde zum Jahresende ausläuft, hat das Bundesministerium ein Folgeprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre aufgelegt.

In diesen Einrichtungen, so der Parlamentarische Staatssekretär, könne nun auch der neue Bundesfreiwilligendienst absolviert werden. „Mehrgenerationenhäuser leisten einen aktiven Beitrag für mehr Solidarität in der Gesellschaft, denn durch ihre engagierte Arbeit werden wichtige neue Impulse für das generationenübergreifende Miteinander gesetzt.“

Aus Bundesmitteln und aus dem Europäischen Sozialfonds werden für die genannten Mehrgenerationenhäuser jeweils 30.000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Der Anteil der Kommunen beträgt jährlich 10.000 Euro. Er kann auch durch eine mietfreie Bereitstellung der Räume geschehen.

Fuchtel hatte die Bewerbung beider Häuser, zusammen mit Oberbürgermeister Julian Osswald aus Freudenstadt und Bürgermeister Andreas Hölzlberger aus Haiterbach, begleitet. Mit dem Folgeprogramm stelle die christlich-liberale Bundesregierung sicher, dass die Einrichtungen auch in Zukunft mit ihrer Arbeit den Zusammenhalt der Generationen nachhaltig stärken. Ihre Türen stünden für Menschen jeden Alters offen. Zugleich könnten neue Schwerpunkte für die Arbeit in den Mehrgenerationenhäusern gesetzt werden: Beratungsangebote für ältere Menschen, Pflegebedürftige, Demenzkranke und ihre Angehörigen, integrationsfördernde und bildungsunterstützende Angebote, familiennahe Dienstleistungen der Kommune und stärkere Vernetzung mit anderen Einrichtungen und Initiativen.

„Mit der Förderung soll“, so Fuchtel, „der inhaltlichen Arbeit der Häuser sowie der lokalen Kooperation und Vernetzung der wichtigsten Akteure ein neuer Schub gegeben werden.“ Um damit die Mehrgenerationenhäuser nachhaltig in die lokale Infrastruktur einzubetten. „Das Aktionsprogamm des Bundesfamilienministeriums ist ein großer Erfolg“, sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, „ich freue mich, dass es fortgeführt wird und wir hier im Wahlkreis davon profitieren.“

[Druckversion]