29.09.2016

Kontinuität führt zu positiven Ergebnissen

Fuchtel: Trotz günstiger Zahlen regionale Strukturpolitik forcieren / Engpässe bei Hotellerie und Gastronomie brauchen Lösungen

Nagold / Freudenstadt. Die niedrige Arbeitslosenquote in der hiesigen Region mit nunmehr 3,9 Prozent führt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel auch auf die politischen Rahmenbedingungen zurück. Die künftige Stabilisierung solch günstiger Werte verlange aber viele Maßnahmen wie zukunftsorientierte Handelsabkommen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete weiter: „Die Personalengpässe etwa in der Gastronomie bedürfen Lösungen.“

„3,9 Prozent bei gleichzeitiger Flüchtlingswelle ist ein sehr guter Wert, der vor allem der Flexibilität und dem Engagement der hiesigen Wirtschaft zu verdanken ist“, betonte Fuchtel. Wichtig für solche Ergebnisse seien aber auch die Kontinuität und Verlässlichkeit der Politik. Darauf habe sich die Regierungskoalition in Berlin verständigt und dies bislang durchgehalten. Das Ergebnis spreche dafür, diese Verlässlichkeit fortzuführen.

In Richtung internationale Perspektive sei es aber angezeigt, wichtige Weichenstellungen für zukunftsträchtige Handelsabkommen anzugehen. Sonst würden sich die Firmen mit der Zeit auf den Weltmärkten schwerer tun. Bei der hohen Exportquote hiesiger Unternehmen würde dies negativ bis in unsere Region durchschlagen, mit Folgen letztlich auch für den Arbeitsmarkt.

Angesagt sei weiter eine aktive regionale Strukturpolitik. Es gebe nämlich Regionen im Süden, die noch günstigere Werte erreicht hätten. Seitens der Politik werde hier aktiv an Verbesserung gearbeitet. Fuchtel nannte die künftige Verkehrsstrukturpolitik, hier seien wichtige Straßenprojekte in positiver Richtung auf dem Weg.

Weitere Chancen gebe es im Tourismus. Hotellerie und Gastronomie würden jedoch eindeutig unter dem Personalmangel leiden. Hier müsste nach Ansicht des Politikers noch mehr für Lösungen getan werden. Denn auch dieser Wirtschaftszweig komme gut voran. Seine Qualität sei nicht zuletzt durch Investitionen gesteigert worden, mit der Folge von Arbeitskräftebedarf, der aktuell nicht ausreichend abgedeckt sei.

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