16.11.2016

Fuchtel würdigt ehrenamtliche Arbeit für Flüchtlinge

Vorbilder: Helfer aus Wahlkreis in Berlin / Fuchtel: Gute Arbeit bei Betreuung geleistet / Netzwerk entsteht

Fuchtel würdigt ehrenamtliche Arbeit für Flüchtlinge Trotz seines an diesem Tag extrem angespannten Terminkalenders schaffte es der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Bildmitte), im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) persönlich zum Gespräch zur Verfügung zu stehen. Foto: BMZ

Calw / Freudenstadt / Berlin. „Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert“ – nach diesem Wort von Gustav Werner handelte der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Er lud 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den verschiedensten Orten seines Wahlkreises zu einer viertägigen Berlinreise ein. Alle engagieren sich im Bereich der Betreuung und Integration von Flüchtlingen.

„Sie setzen mit Ihrem selbstlosen Einsatz ein Zeichen der Nächstenliebe“, hob der Parlamentarische Staatssekretär bei seiner Begrüßung hervor. „Die Einladung nach Berlin soll ein Ausdruck der Anerkennung sein.“ Das Programm der politischen Informationsfahrt war besonders anspruchsvoll und auf den Gesprächsbedarf der ehrenamtlich Aktiven hin ausgerichtet. So konnten die Helferinnen und Helfer direkt im Bundeskanzleramt mit Dr. Michael Maier-Borst eingehend die Fragen zur aktuellen Situation in der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik in allen ihren Facetten erörtern. Maier-Borst ist Leiter des Referats Flucht und Asyl im Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. So war unter anderem zu erfahren, dass in den zurückliegenden 18 Monaten so viele Gesetze zum Themenbereich Migranten und Asyl bearbeitet und verabschiedet worden sind wie noch nie zuvor. Die ehrenamtlichen Helfer aus dem Nordschwarzwald nutzten auch die Gelegenheit, vom engen Mitarbeiter der Staatsministerin Aydan ÖzoÄ�uz Antworten auf konkrete Fragen zu Einzelschicksalen zu erhalten.

Die weiteren Tage waren für die Berlinbesucher abwechslungsreich, informativ und randvoll mit Terminen – etwa im Bundesinnenministerium, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), beim Bundestag im Reichstagsgebäude, beim Technischen Hilfswerk, das sich ebenfalls in der Flüchtlingshilfe engagiert, sowie in der Landesvertretung Baden-Württemberg. Der Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer und eine Stadtrundfahrt rundeten das Programm ab, so dass die Schwarzwälder auch vieles über die Geschichte der Hauptstadt erfahren konnten.

Wann immer möglich, ließ es sich Hans-Joachim Fuchtel nicht nehmen, zu den Helferinnen und Helfern zu kommen – so begrüßte er sie direkt nach ihrer Ankunft in Berlin und auch im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stand er persönlich zum Gespräch zur Verfügung.

Ganz offensichtlich gelang es dem CDU-Abgeordneten, mit der Einladung nach Berlin mehr als nur ein Dankeschön der Gesellschaft an die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer auszudrücken. Es stellte sich nämlich heraus, dass man die Akteure in anderen Gemeinden bislang kaum kannte und sich aus dieser gemeinsamen Reise heraus jetzt ein neues Netzwerk bildet. So gab es Gesprächsbedarf bis in die späten Abende, um Erfahrungen und Wissen auszutauschen sowie Neues zu hören. Die Fahrtteilnehmer stimmten überein: „Diese Reise hat sich für unsere weitere Arbeit wirklich gelohnt.“

[Druckversion]