29.11.2016

Die Horber Brücke sauber platziert / Gemeinsame Presseerklärung

Umfahrung: Bundesverkehrswegeplan sieht über 73 Millionen Euro für Neckarstadt vor / OB: Anerkennung für Fuchtel und Esken

Die Horber Brücke sauber platziertGemeinsamer Einsatz für die Horber Hochbrücke: die beiden Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken.

Horb / Berlin. Mit über 73 Millionen Euro wird die Große Kreisstadt Horb an einem Beschluss des Deutschen Bundestages am kommenden Freitag partizipieren. Die Horber Hochbrücke wird mit 50,8 Millionen Euro in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 eingestellt. Das geben die beiden Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. Die Parlamentarier nennen das "eine saubere Platzierung".

„Hierzu kommt die Ortumfahrung B 28 neu, die immerhin mit 22,5 Millionen Euro in der Kategorie Weiterer Bedarf mit Planungsrecht eingruppiert worden ist“, erläutert der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Damit entfallen über 73 Millionen Euro auf die Straßenbauprojekte der Stadt Horb, freuen sich die beiden Politiker, dass ihr Einsatz für die Region solche Früchte trägt.

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 sieht insgesamt 270 Milliarden Euro für deutschlandweite Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur vor. Die Hochstufung der Gäubahn in den „Vordringlichen Bedarf“ eröffnet zusätzliche Perspektiven für die Entwicklung der Stadt Horb.

„Die jahrelang diskutierte Entlastung der Horber Innenstadt ist mit dem heutigen Tag deutlich näher gerückt“, gibt sich Oberbürgermeister Peter Rosenberger zuversichtlich. Hochbrücke und Ortsumfahrung würden dazu beitragen, dass der Durchgangsverkehr sowie die Lärm- und Abgasbelastungen in der Unterstadt in spürbarem Maße zurückgehen.

„Zusammen mit der Hochstufung der Gäubahn in den Vordringlichen Bedarf, die wir gerade noch in den parlamentarischen Verhandlungen erzielen konnten, werden sich durch die verbesserte Infrastruktur hervorragende wirtschaftliche Entwicklungsperspektiven für Horb ergeben“, betont Fuchtel. Schließlich sei das Investitionsvolumen für die Bahnstrecke von Stuttgart nach Singen zwischen 220 und 285 Millionen Euro taxiert. „Von diesen Millionen entfallen sicherlich auch noch ein paar auf den Horber Raum“, ist sich der Politiker sicher.

„Diese gute Ausgangslage ist das Ergebnis intensiven Werbens in der Region und in Berlin“, kommentiert OB Rosenberger, „unsere Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken haben dazu einen erheblichen Beitrag geleistet.“

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