30.11.2016

Der Calwer Tunnel kommt / Gemeinsame Presseerklärung

Bundestagsbeschluss: Mit 28 Millionen Euro im Vordringlichen Bedarf / Esken und Fuchtel: Hartnäckiges Werben zahlt sich aus

Der Calwer Tunnel kommtDie Pläne für die Calwer Tunnellösung präsentierten bereits im Frühjahr gemeinsam (von links): Landtagsabgeordneter Thomas Blenke, Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel, Oberbürgermeister Ralf Eggert und Jürgen Großmann, CDU-Fraktionsvorsitzender im Calwer Kreistag.

Calw / Berlin. Mit dem Calwer Tunnel wird am Freitag ein zentrales Infrastrukturvorhaben des Landkreises in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) aufgenommen. Das geben die Bundestagsabgeordneten Saskia Esken und Hans-Joachim Fuchtel in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. 28 Millionen Euro sind für das Projekt vorgesehen.

Laut BVWP 2030 investiert der Bund deutschlandweit fast 270 Milliarden Euro in die Verkehrsinfrastruktur. „Damit werden wir ein starkes Zeichen für den ländlichen Raum setzen. Mit fast 300 Millionen Euro können Investitionen in Straßenbauprojekte der Region realisiert werden“, freuen sich Saskia Esken und Hans-Joachim Fuchtel.

Der zweigleisige Ausbau der Gäubahn mit 550 Millionen Euro werde sich zusätzlich positiv auf den Landkreis Calw auswirken, sind die beiden Politiker überzeugt. Der Einsatz für den Calwer Tunnel über Monate hinweg habe sich absolut gelohnt.  

„Durch die Einstufung in den Vordringlichen Bedarf haben wir jetzt eine sichere Grundlage, auf der wir mit den weiteren Planungen für den Tunnel beginnen können“, erläutert der Calwer Landrat Helmut Riegger. „Die Untertunnelung wird dazu beitragen, dass Staus und Verkehrslärm in Calw bald der Vergangenheit angehören“, ergänzt Oberbürgermeister Ralf Eggert, wofür er den beiden Abgeordneten „ein großes Lob“ zollt. Für die Bürger, besonders in der Innenstadt, bedeute der Tunnel eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität, betont der Rathauschef.

„Bei der Gäubahn hat sich der hartnäckige Einsatz aller betroffenen Bundestagsabgeordneten und auch der lokalen Vertreter ausgezahlt“, weiß Hans-Joachim Fuchtel darüber hinaus zu berichten. Der zweigleisige Ausbau der Schienenverbindung von Stuttgart über Horb nach Singen sei erst im Laufe der parlamentarischen Beratungen nachträglich in den Vordringlichen Bedarf hochgestuft worden. „Von den Investitionsmitteln in Höhe von 550 Millionen Euro, die für den Ausbau der Gäubahn vorgesehen sind, werden sicherlich auch einige in den Landkreis Calw fließen“, ergänzt Saskia Esken.

„Dem unermüdlichen Einsatz von Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken ist es zu verdanken, dass die Calwer Innenstadt spürbar vom Autoverkehr entlastet wird“, betont auch Landtagsabgeordneter Thomas Blenke. Der Erfolg der höheren Eingruppierung der Gäubahn in den Bundesverkehrswegeplan werde sich darüber hinaus langfristig auf die wirtschaftliche und touristische Entwicklung des Landkreises auswirken. 

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