16.12.2016

Walter Knoll in Indien erfolgreich

Wirtschaft: Staatssekretär Fuchtel und Botschafter Singh auf Infotour / „Smart Cities“ bieten Potenzial für Herrenberger Unternehmen

Walter Knoll in Indien erfolgreich Über Walter Knolls Aktivitäten in Indien sprachen (von links): der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Botschafter Gurijt Singh sowie Hilde und Rolf Benz. Foto: Rathke

Herrenberg / Nagold. Für diesen Termin nahm sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Walter Knoll AG & Co. KG, Rolf Benz aus Nagold, persönlich Zeit: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hatte ein Spitzengespräch mit dem indischen Botschafter Gurijt Singh für das Herrenberger Unternehmen arrangiert. Immerhin hat Walter Knoll in diesem Jahr mehr Projekte als jemals zuvor in Indien gestartet.

Nicht ohne Stolz berichtete Rolf Benz vom eigenen Showroom in der indischen Metropole Mumbai. Er vertrat seinen Sohn Markus Benz, Vorstand und Gesellschafter von Walter Knoll, der wegen einer Geschäftsreise an dem Termin nicht teilnehmen konnte. Die Investitionen hätten sich gelohnt, das Geschäft sei ansteigend und man sehe dort einen wachsenden Markt, so Rolf Benz. Walter Knoll gestaltet Lebensräume und gilt als Möbelmarke der Moderne.

Seit 2009 besteht eine Partnerschaft mit D & M Building Products, nach eigenen Angaben Indiens führende Marke für integrierte Innenraumlösungen. Diese Zusammenarbeit trägt Früchte. 2013 wurde in Kooperation mit D & M der Showroom in Mumbai eröffnet. Außerdem hat Walter Knoll in den zurückliegenden sieben Jahren eine ganze Reihe namhafter Projekte in Indien gewonnen, darunter allein diese vier 2016 in Mumbai: Lupin, Bank of America, Goldman Sachs und Sony.

Das Indien-Geschäft werde sich noch weiterentwickeln, zeigte sich der Botschafter überzeugt. Denn sein Land plane 50 neue Städte – sogenannte „Smart Cities“ – mit jeweils rund fünf Millionen Einwohnern, die Potenzial bieten würden. Da benötige man auch zukunftsorientierte Ausstattungen, genau wie bei den geplanten 20 neuen Flughäfen. „Wir haben das Know-how, um an solchen Projekten mit guten Ideen mitzuwirken“, betonte Rolf Benz.

Am Rande berichtete die ebenfalls anwesende Hilde Benz, dass sie seit nunmehr 42 Jahren indische Patenkinder finanziell unterstütze. Sie freue sich über die vielen Rückmeldungen, aus denen sie ablesen könne, was aus ihren Schützlingen geworden sei. Botschafter Gurijt Singh bedankte sich bei ihr für dieses ganz persönliche Engagement, das den jungen Menschen Chancen und neue Perspektiven eröffne.

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