01.01.2017

Mit 285 Sprechstunden ins neue Jahr

Jahreswechsel: Hans-Joachim Fuchtel will bürgernahe Arbeit fortsetzen / Flüchtlingsfrage wird sehr verschieden gesehen

Calw / Freudenstadt: Mit der Rekordzahl von 285 Sprechstunden startet Hans-Joachim Fuchtel ins neue Jahr. In seinem Wahlkreis direkt gewählt, will der CDU-Politiker trotz seiner Aufgaben als Vertreter der Bundesregierung mit Einsatz im In- und Ausland, die bürgernahe Arbeit fortsetzen: „Man muss als Volksvertreter hinhören, was die Menschen sagen.“

285 Mal hat er das in den letzten Jahren getan. Die jüngste Sprechstunde in Freudenstadt war ein beredtes Beispiel der Fragen, mit denen die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Abgeordneten kommen. Und „aus den angesetzten zwei Stunden wurden wieder vier“, weiß Patrick Speiser aus Horb-Bittelbronn zu berichten.  Der Kreisvorsitzende der Jungen Union begleitet den Abgeordneten immer wieder gern in die Sprechstunde. „Da kann man echt was lernen: Zum einen, wie bürgernahe Politik in der Praxis geht, und zum anderen, was die Anliegen der Leute sind“, sagt Speiser, „schließlich macht man sich nicht immer gleich auf den Weg zu einem Abgeordneten.“

Im Beratungsraum des Technischen Rathaus ging es dann von der großen Politik bis zu Einzelfällen – kritische Fragen, Anliegen, Wünsche, Anregungen, wo erforderlich auch gleich sofortige Diktate, Wegweiser, Beratung, klare Aussagen zu Fragen. „Wenn diese Sprechstunde eines gezeigt hat, dann, dass sie sowohl für den Abgeordneten wie auch für die Bürger wichtig ist“, kommentiert Hans-Joachim Fuchtel anschließend.

So seien mehrere Fürsprecher gekommen, die wegen Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge und deren Status vorsprachen. Oft sei es um die Berechtigung von Abschiebungen gegangen. Sie werden jeweils schriftlich fallbezogene Antworten erhalten. Der Abgeordnete ließ keinen Zweifel daran: „Wer einen negativen Asylbescheid hat, muss zurück, sobald dies möglich ist. Jede Aufweichung ist falsch“. Andererseits hatten sich aber auch Bürger eingefunden, die für strengere Gesetze oder zumindest strengere Handhabung plädierten. Was er heute diesbezüglich gelernt habe? „Es muss unbedingt bekannter gemacht werden, was zwischenzeitlich alles unternommen wurde, damit Populisten weniger Chancen haben.“  

Dann die Anliegen, die in die kommunale Ebene hineinreichten. Hier wird auf Plausibilität geprüft und die jeweilige Gemeinde gegebenenfalls auf die Situation aufmerksam gemacht. „Zuweilen ist der Fall dort nicht bekannt. Vor allem in Situationen mi sozialem Bezug ist es immer wieder wichtig, Aufmerksamkeit zu erzeugen.“

Für Hans-Joachim Fuchtel besonders erfreulich dann die letzte Besucherin: Sie sei in der Gegend aufgewachsen und zwischenzeitlich in Leitungsfunktion eines Marktführers in der Wirtschaft. Zufällig habe sie beim Verwandtenbesuch erfahren, dass diese Sprechstunde sei. Jetzt komme sie, um sich zu bedanken: Mit der Durchführung der diesjährigen Jahrestagung der Asiatischen Entwicklungsbank in Frankfurt unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel seien „eindeutig positive Zeichen bezüglich der deutsch-asiatischen Wirtschaftsbeziehungen gesetzt worden.“ Man möge damit fortfahren. Begeistert hörte die Wirtschaftsvertreterin unverzüglich, wie es jetzt weitergeht und resümierte: „Der Weg hierher hat sich gelohnt!“

Und Hans-Joachim Fuchtel ganz zum Schluss: „Auch in der Politik gibt es so was wie Service – ganz einfach Service für den Bürger!“

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