02.02.2017

Demokratie fit für Zukunft machen

Schülerwettbewerb: Fuchtel sieht Parlamente vor neuen Herausforderungen / Bewahrung der Freiheit als Ziel

Calw / Freudenstadt. „Aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa stellen unser parlamentarisches System vor neue Herausforderungen“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, „deshalb müssen wir es weiterentwickeln.“ Nur so ließen sich Freiheit und Demokratie bewahren. 

Aus der Sicht des Parlamentarischen Staatssekretärs kommt deshalb der Wettbewerb „Für Freiheit und Demokratie“, der sich an allgemein- oder berufsbildende Schulen wendet, gerade recht. Er soll für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit werben, aber ebenso offenlegen, was die jungen Leute von der Politik erwarten. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern können sie sich mit dem deutschen Parlamentarismus im gesellschaftlichen und medialen Wandel auseinanderzusetzen.

Mancher Wähler vermisse einen persönlichen Zugang zu den politisch Verantwortlichen oder den Parteien, weiß Fuchtel von Diskussionen mit Bürgern in seinem Wahlkreis. Sie würden von der Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages und seiner Abgeordneten zu wenig angesprochen. Andere sorgten sich um einen wachsenden Einfluss von Institutionen oder Interessengruppen auf die politische Entscheidungsfindung. „Da stellt sich die Frage“, so der Politiker, „wie sich unsere repräsentative Demokratie fit für das 21. Jahrhundert machen lässt.“

Vor allem Schüler seien in der Lage, unvoreingenommen über den Tellerrand zu blicken und neue Denkmuster zu entwickeln, auch gegen den Strom“, so der Parlamentarier, der die Initiative der gemeinnützigen „Weltliga für Freiheit und Demokratie - Deutschland“ (WLFD) begrüßt. Die Nichtregierungsorganisation ist Ausrichter des Schülerwettbewerbs. Teilnehmen können Klassen, Gruppen, aber auch einzelne Schülerinnen und Schüler der 9. bis 13. Jahrgangsstufe. Zu den ausgelobten Preisen zählt auch eine Klassenfahrt nach Berlin.

Weitere Infos gibt es in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per Mail an: hans-joachim.fuchtel@bundestag.de. Einsendeschluss ist der 24. Februar 2017.

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