16.02.2017

Schulz: „Wir können jetzt starten!“

Breitband: Bürgermeisterstellvertreter nimmt Förderbescheid in Berlin entgegen / Fuchtel: Politik für ländlichen Raum

Schulz: „Wir können jetzt starten!“Glückwunsch zum Förderbescheid: Wildbergs stellvertretender Bürgermeister Erhard Schulz (rechts) mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Berlin.

Wildberg. Eine angenehme Aufgabe hatte Erhard Schulz in Berlin zu erledigen. Der stellvertretende Bürgermeister von Wildberg durfte für seine Stadt den Förderbescheid für den Breitbandausbau aus den Händen von Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, entgegennehmen.

Auch der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel beglückwünschte den Kommunalpolitiker aus seinem Wahlkreis in der Bundeshauptstadt zu dem positiven Bescheid. Wildberg partizipiere von dem milliardenschweren Förderprogramm des Bundes für den weiteren Breitbandausbau. Jetzt gehe es darum, dass die Stadt Wildberg zügig ihre Möglichkeiten nutze, um ihre Bürger mit schnellem Internet zu versorgen. Der lange Weg zu wesentlich besseren Anbindungen im ländlichen Raum werde jetzt sichtbar Realität.

Mehrfach hatte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Fuchtel dafür eingesetzt, dass es mit der Breitbandförderung vorangeht. Dazu hatte er einige kommunale Regionalkonferenzen in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt organisiert. Breitband sei für die gewerblichen Unternehmen im ländlichen Raum immens wichtig, so Fuchtel, aber auch ein wichtiges Kriterium bei der Wohnungssuche von jungen Menschen und Familien. Mit einem schnellen Internetanschluss werde die Standortqualität verbessert und die Attraktivität des ländlichen Raumes gestärkt.

Das bestätigte Erhard Schulz aus eigener Erfahrung: „Wir haben einige Bereiche mit einer schlechten Versorgung. Wir können jetzt starten, dies deutlich zu verbessern!"

Je nach Einwohnerzahl erhalten Städte und Gemeinden bis zu 50.000 Euro vom Bund. Diese Fördersumme, die auf Anträgen der Kommunen basiert, ist an die Planung von Ausbauprojekten für schnelles Internet gebunden. Mit ihr können außerdem die Antragsunterlagen für eine Bundesförderung derartiger Projekte erstellt werden. In einem zweiten Schritt wird dann das Ministerium Mittel zur Verfügung stellen, um auch die Umsetzung der Ausbauprojekte zu unterstützen.

Die Nachfrage der Kommunen nach den Bundesmitteln ist groß. Ziel ist, bis im nächsten Jahr alle weißen Flecken auf der Landkarte getilgt zu haben. Bislang unterversorgte Gebiete sollen dann einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit haben.

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