14.03.2017

Handwerksmeister: Es tut sich was!

Infrastruktur: Wälde lobt Einsatz für Straßenbau und Breitband / Fuchtel wirbt für Senioreneinsatz in Entwicklungsländern

Handwerksmeister: Es tut sich was!Gemeinsam für das Handwerk: Alexander Wälde (links) und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Freudenstadt. Mit Begeisterung habe er verfolgt, so Kreishandwerksmeister Alexander Wälde nach eigenen Worten, wie durch strategisch hervorragendes Vorgehen im Straßenbau für den Landkreis Freudenstadt der Durchbruch gelungen sei. Der neue Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der aus seiner Sicht vor allem die Handschrift des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel trägt, werde auch dem Handwerk in der Region eindeutig zugutekommen. 

 Ebenfalls äußerst hilfreich seien die Bundesmittel für den Breitbandausbau. Dieses Geld beschleunige eine Erschließung des ländlichen Raums, und jeder Betrieb brauche eine gute Anbindung. Auch das neue Programm zur Verbesserung der Elektromobilität biete Ansatzpunkte zur Modernisierung der Infrastruktur.

In einem ausführlichen Gespräch dankte Fuchtel Alexander Wälde, dass dieser schon vor Jahren Verantwortung im Handwerk übernommen habe und dies auch künftig tun wolle - zumal die Diskussionen in den einzelnen Berufsständen und um die Suche nach ausreichend Personal für das Handwerk sicher nicht einfacher würden.

Der Friseurmeister aus Freudenstadt ist seit 2006 Obermeister seiner Innung und hat 2011 außerdem den Vorsitz bei der Kreishandwerkerschaft übernommen. Damit steht er rund 700 Mitgliedern vor, die sich aktiv auch in die Politik einmischen. Alexander Wälde: „Es ist noch kein generelles Problem, Nachwuchskräfte zu finden und diese auszubilden. Angesichts verlockender Angebote aus der Industrie wird es allerdings immer schwieriger, die jungen Leute nach der Ausbildung im Handwerksberuf zu halten. "

Fuchtel war aber noch aus einem anderem Grund zu Wälde nach Freudenstadt gekommen: Der Politiker bat den Vorsitzenden der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt um Unterstützung durch das Handwerk in den Krisenregionen der Welt. „Wenn wir nicht vor Ort zu Lösungen beitragen, kommen die Probleme zu uns“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Daher appellierte Fuchtel an das Handwerk, Berufskollegen, die auf dem Weg in den Ruhestand sind, auf die Mitwirkung im Senioren Experten Service (SES) anzusprechen. Hier gebe es ganz konkrete Möglichkeiten, aktive Beiträge zu leisten und über kurz oder lang sich in Ländern der Entwicklungszusammenarbeit an Maßnahmen der Berufsausbildung zu beteiligen.

Denkbar wären dafür alle Berufsgruppen, ist auch Kreishandwerksmeister Alexander Wälde vom Einsatz des SES überzeugt. Er werde für die gute Sache werben und bat seinen Gast seinerseits weiterhin um Unterstützung für das Handwerk, wie dieser es auch schon in der Vergangenheit wo immer möglich praktiziert habe.

 


 

Der Senioren Experten Service (SES) ist als gemeinnützige Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit weltweit tätig. Die ehrenamtlichen SES-Einsätze dienen unter anderem dem Ziel des Wissens- und Erfahrungstransfers zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Seinen Expertinnen und Experten ermöglicht der SES im Gegenzug bereichernde Begegnungen mit Menschen und Kulturen, die weiterwirken. Kontakt zum SES in Bonn unter Telefon 0228-260900 oder per E-Mail:ses@ses-bonn.de.

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