29.06.2018

Dank an CDU-Basis

Zentrales Helferfest: Kreisverbände würdigen Einsatz der Mitglieder bei der Wahl / 170 Teilnehmer / Hansy Vogt alias Frau Wäber sorgt für Stimmung / 12.000 Haustürkontakte

Haiterbach / Calw / Freudenstadt. Dankeschön an die CDU-Basis: Das war der Tenor des zentralen „Danke-schön-Festes“ der Kreisverbände Calw und Freudenstadt in der Beihinger Festhalle.

 Über 170 Mitglieder waren der Einladung der CDU-Kreisvorsitzenden Thomas Blenke (Calw) und Norbert Beck (Freudenstadt) sowie des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel gefolgt. Geradezu profihaft moderierten die Junge Union-Vertreter Patrick Speiser aus Horb-Bittelbronn und Raphael Beck aus Bad Liebenzell. TV-Entertainer Hansy Vogt alias Frau Wäber sorgte zusätzlich für Stimmung.

Vielfältig war die Schar der Besucher. Eltern brachten ihre Kinder mit, sodass das Altersspektrum von drei bis 80 Jahre reichte. Die weiteste Anreise hatten zwei Verwandte des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel aus Australien auf sich genommen.

Landtagsabgeordneter Norbert Beck freute sich über die große Zahl an Besuchern. Hans-Joachim Fuchtel sprach später von der „CDU-Familie im Wahlkreis“, die mit sehr großem Einsatz den Wahlkampf gestaltet habe. Auch wenn das Ergebnis hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei, liege das Erststimmenergebnis noch immer 26 Prozent vor der Nächstplatzierten.

Statt Grußworte gab es einen Polittalk mit besonders aktiven Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Der Rekord von Katrin Schindele mit über 1.200 Haustürkontakten wurde euphorisch gefeiert. Insgesamt brachte es die hiesige CDU mit über 12.000 Haustürkontakten im CDU-internen Ranking auf Platz drei. „Diese neue Form der Bürgerkontakte werden wir beibehalten“, sagte Thomas Blenke später und fand dabei Zustimmung.

Bei der Revue der Wahlkampfkampagne gab es viel Zuspruch für die Aktion „Erhalt der Landgasthöfe“. 17 Mal war Hans-Joachim Fuchtel dabei, wenn es um die Darstellung der Situation vor Ort ging. „Ich verbinde Wahlkampf immer mit einem besonderen Schwerpunkt, um dadurch einen Zusatzwert zu erarbeiten, mit dem später Kreatives bewegt wird“, betonte der Staatssekretär. So sei der Verein der Bauwagenfreunde entstanden, der zwischen den rund 60 Bauwagen im Kreis Calw als Netzwerk fungiere.

Bei der anschließenden Wahl wurde der weiße Fleck bei der Problemlage Burnout im Nordschwarzwald aufgegriffen.  Zwischenzeitlich besteht der Verein Initiative Burnout mit einer großen Zahl von Anlaufstellen.

Bei der letzten Wahl im Herbst ging es um die Verstärkung der Kommunikationsmöglichkeiten in den Dörfern und Gemeinden der Region, erläuterte Fuchtel. Früher übliche Treffs wie Bäckereien, Molkereien oder eine Vielzahl an Gasthöfen existierten nicht mehr. Es bestehe Gefahr, dass immer weniger übrig bleiben. Dem müsse durch kreative Konzepte entgegengewirkt werden. Fuchtel kündigte dazu Initiativen an.

Für besondere Stimmung sorgte Entertainer Hansy Vogt alias Frau Wäber, der außerdem durch seinen neuen Bauchrednerauftritt mit dem Schwarzwaldmädel überzeugte. Der TV-Star machte im anschließenden Gespräch mit dem Publikum aus seiner Verbundenheit zur CDU keinen Hehl, was lebhaften Beifall fand.

Überraschend war auch THW-Präsident Albrecht Broemme unter den Gästen zu finden. Er ergriff das Wort, um „einem Politiker zu denken, der in ehrenamtlicher Arbeit Beispielhaftes bewirkt habe, unter anderem in verantwortlicher Funktion beim Technischen Hilfswerk.“ Es zeichne Fuchtel aus, dass er zielstrebig Aufgaben angehe und schnell Erfolge erreiche.

Thomas Blenke dankte abschließend allen helfenden Händen, „die diese große Veranstaltung ehrenamtlich gestemmt haben“, und den Oberschwandorfer Musketieren unter der Leitung ihres Dirigenten Josef Stritt für die zünftige, musikalische Umrahmung.

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Frau Wäber alias Hansy Vogt sagt auf ihre Weise Danke an die CDU-Wahlhelferinnen und -helfer, wie hier beim Auftritt in Beihingen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

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Ein THW-Uhr hatte Präsident Albrecht Broemme (links) für den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel als Dank des Technischen Hilfswerks für dessen Engagement mitgebracht.

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