02.08.2018

Der Ausbau der Gäubahn kommt

Fuchtel begrüßt Gesprächsergebnisse

Horb / Singen / Berlin. Nach dem Fortschritt bei der Horber Hochbrücke geht es nun auch mit der Gäubahn voran. „Das ist für die Landkreise Calw und Freudenstadt wichtiger als manche denken“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB.

Am gestrigen Montag versicherte der im Bundesverkehrsministerium zuständige Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger, MdB auf einem „Bahn-Gipfele“ in Singen: Der Ausbau der Gäubahn komme auf jeden Fall. Der Bund hat 550 Millionen Euro für den Ausbau eingeplant.

In den Aussagen seines Kollegen Steffen Bilger sieht Fuchtel ein wichtiges Zeichen für Bewegung bezüglich weiterer Maßnahmen in Sachen Gäubahn. Er setzt sich nachdrücklich für den Ausbau der Gäubahn ein. „Nach dem Bau der Horber Hochbrücke ist der Ausbau der Gäubahn ein weiterer, maßgeblicher Fortschritt für die Infrastruktur der Region“, betont er. Wenn die Vereinbarungen zügig unter Dach und Fach gebracht werden, könne mit den ersten Umsetzungsmaßnahmen schon 2019 begonnen werden.

Zwar hat die Gäubahn nur einen direkten Berührungspunkt mit der Region Nordschwarzwald in Horb. Aber sie ist als internationale Magistrale für den Raum von großem Interesse. Fuchtel prognostiziert: „Die ganze Bedeutung wird spätestens mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahmen inklusive Stuttgart 21 sichtbar.“ Dazu gehöre auch die Verbesserung auf der Zulaufstrecke aus dem Raum Nagold. Auch die Nagolder Bürger profitierten dann von einem verbesserten Zugang.

Der Abgeordnete sagt: „Ein zeitgemäßer Anschluss an den Schnellverkehr der Bahn ist ein dringendes infrastrukturelles Anliegen.“ Zusammen mit einer noch besseren Vernetzung mit modernen Car-Sharing Systemen und eines Busverkehrs, der auf die Bahnanschlüsse ausgerichtet ist, könne der ländliche Raum bisherige Defizite beseitigen. Daran müsse konsequent gearbeitet werden.

Besonders freut sich Fuchtel auch, dass die Deutsche Bahn AG bei der Planung des Ausbaus jetzt auch die Neigetechnik berücksichtigt, auch wenn sie selbst nicht mit Neigezügen antreten möchte. Demnach müssen nach einem Gespräch zwischen den Verkehrsministerien von Bund und Land sowie der Bahn am 20. Juli 2018 zwar noch Einzelheiten zum Ausbaukonzept geklärt werden. Mit dem Abschluss der Finanzierungsvereinbarung ist jedoch zeitnah zu rechnen.

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