11.09.2018

Zu gut für die Tonne

Lebensmittel: Fuchtel wirbt im Nordschwarzwald für Förderpreis des Ministeriums

Calw / Freudenstadt: Viel zu häufig landen Lebensmittel im Abfall, obwohl sie noch genießbar sind. Darauf macht der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Hans-Joachim Fuchtel, aufmerksam. Zugleich wirbt er im Nordschwarzwald für den Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ 

Mit dieser Initiative setzt das BMEL ein Signal. Seit 2016 werden die besten Ideen für mehr Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln sogar ausgezeichnet, damit der Verschwendung wertvoller Produkte Einhalt geboten wird. „Bis 2030 wollen wir die Lebensmittelabfälle halbieren“, nennt Hans-Joachim Fuchtel das ehrgeizige Ziel, „dazu tragen heute schon viele Bürger und Initiativen bei, die es verdient haben, dass ihr Engagement öffentlich gemacht wird.“

Egal, ob Großunternehmen, kleiner Betrieb oder Einzelperson, Vereine, Organisationen oder Behörden – bewerben kann sich jeder, der einen Beitrag dazu leistet, dass Lebensmittel nicht unnötig im Abfall landen. Was zählt, sind die guten Ideen, die wachrütteln oder einen echten Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle leisten. Bewerbungen sind in den Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie sowie Gesellschaft und Bildung möglich. Neu ist in diesem Jahr die Kategorie Digitalisierung. Unter den Einsendern werden zwei Förderpreise vergeben, die mit 10.000 sowie 5.000 Euro dotiert sind. Einsendeschluss ist der 31. Oktober. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury.

Weitere Informationen gibt es in Hans-Joachim Fuchtels Berliner Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mai an:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

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