26.04.2019

Fuchtel: Gäubahn bietet neue Perspektiven

Verkehr: Der Bundestagsabgeordnete begrüßt Vereinbarung / Dank an Volker Kauder

Horb/Nagold: Der hiesige Wahlkreis-Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel begrüßt die jetzt geschlossene Vereinbarung über die Finanzierung der Gäubahn. Dank gelte allen Beteiligten, vor allem Volker Kauder, der in seiner Amtszeit mit dem vollen Gewicht des Fraktionsvorsitzenden für die Sache eingetreten sei.
"Diese Vereinbarung bietet neue Perspektiven", betont Fuchtel, "sie muss auch zukünftig für eine Infrastrukturpolitik des ländlichen Raums genutzt werden."

Arbeit beginnen. Die Entscheidung zeigt den klaren Willen, den ländlichen Raum zu stärken und dazu gehört die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.“ Mit Horb liege eine Haltestelle direkt an der Strecke und der Landkreis Freudenstadt habe mit viel Energie über Jahre hinweg große Anstrengungen unternommen, um die Voraussetzungen für einen geeigneten Zugang der Strecke von Freudenstadt nach Horb zu schaffen. Die Investitionen erweisen sich erneut mehr als richtig. Die Planung einer Elektrifizierung der Nagoldtalbahn zeige sich ebenfalls als eine wichtige Zukunftsinvestition, um rechtzeitig an die neue Gäubahn angebunden zu werden. Damit zeigten sich die Möglichkeiten einer verbesserten Vernetzung, die sinnvoll sowohl den Verkehr auf der Schiene Richtung Schweiz wie auch Richtung Stuttgart dienten.

Schon jetzt sei es angezeigt, auf kommunaler Ebene darüber zu sprechen, wie eine Nutzung des Verkehrs auf der Schiene in den weiteren Raum durch neue Angebote wie Car-Sharing, Leasing-Fahrzeuge und andere Transportformen auch unter Einsatz von Elektromobilität organisiert werden könnte.

Hans-Joachim Fuchtel: „Die Region muss jetzt damit beginnen, diese Chancen der Verbesserungen ganzheitlich zu betrachten, denn so etwas wächst nicht von einem Tag zum anderen, sondern braucht auch Bewusstsein bei den Bürgern und planerische Kreativität bei den Handelnden.“ Nicht zu unterschätzen sei dabei der Tourismus. Auch hier sein Änderungen im Bewusstsein bezüglich Mobilitätsfragen zu erwarten und darauf müsse mit überzeugenden Angeboten reagiert werden.

Der Gast der Zukunft wird Urlaubsmöglichkeiten bevorzugen, die er ohne Auto erreichen könne. Schon jetzt sehe man verstärkt Gäste aus der Schweiz, die in den Nordschwarzwald kämen, was natürlich später durch den Ausbau der Gäubahn weitere Chance bringe. Die gesamte Diskussion habe gezeigt, dass mit Nachdruck manches machbar sei. Hier müssen auch der Interessenverband Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn und dessen Vorsitzender, Minister Guido Wolf, genannt werden. Ohne die Unterstützung der Landesregierung wäre die Lösung nicht möglich gewesen“, so Fuchtel abschließend.

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