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19.10.2020

Kommunikation über die Steuernummer

Digitalisierung: Für Fuchtel entscheidender Schritt zur Verbesserung der Verwaltungsabläufe / Kommunen stehen vor wesentlichen Umstellungen

Mit Fachkompetenz hatte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) bereits im letzten Jahr die Kommunen im Nordschwarzwald auf die Digitalisierung der Verwaltung eingestimmt. (Foto: Klein-Wiele)

Calw / Freudenstadt (k-w). Der Kontakt zwischen den Bürgerinnen und Bürgern auf der einen sowie der Verwaltung auf der anderen Seite soll digitaler werden. Mit Hinweisen auf Veränderungen in den Verwaltungsabläufen ist deshalb der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel an die 39 Kommunen in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt herangetreten. Basisinstrument der digitalen Verwaltung wird laut aktuellem Beschluss des Bundeskabinetts die Steueridentifikationsnummer sein.

Der Parlamentarische Staatssekretär macht damit nicht zum ersten Mal auf die geplante Modernisierung der Verwaltung aufmerksam, mit der zum Beispiel Antragstellungen beschleunigt und vereinfacht werden sollen. Dazu werde ein digitales Programm beitragen. „Kommunen sind deshalb gut beraten, die künftige Digitalisierung der Verwaltung bereits bei ihren Personalplanungen zu berücksichtigen, damit sie bereit sind, wenn es losgeht“, betont Fuchtel.

Eine erste vorausschauende Initiative hatte der CDU-Politiker im Nordschwarzwald bereits im letzten Jahr im Rahmen eines Seminars mit hochkarätigen Referenten aus Berlin und Stuttgart für die Kommunalpolitiker seines Wahlkreises gestartet. Der Staatssekretär hatte dabei in Ebhausen angeregt, dass sich die Kommunen intensiver mit der Digitalisierung auseinandersetzen. Denn daraus resultierten zwangsläufig umfangreiche Anforderungen und auch Veränderungen. Jetzt berichtet der Abgeordnete aus Berlin, dass das Bundeskabinett bereits den wesentlichen Beschluss zur Umsetzung getroffen und die Bundeskanzlerin in der Haushaltsdebatte dafür den Einsatz von drei Milliarden Euro angekündigt habe.

Vorhaben wird immer konkreter

Fuchtel: „Damit wird das Vorhaben immer konkreter, und ich möchte, dass unsere Bürgerinnen und Bürger davon zum frühestmöglichen Zeitpunkt profitieren. Deshalb muss jetzt schon damit begonnen werden, diese Veränderungen bei den künftigen Personalplanungen zu berücksichtigen“.

Insgesamt gehe es um über 500 Anträge aller Art, die die administrative Beziehung zwischen Bürgerschaft und öffentlichen Instanzen betreffen. „Das setzt sich später für alle möglichen Anträge und Bescheinigungen fort und wird auch viele Serviceangebote umfassen, für die bisher noch ein mühevoller Schriftverkehr benötigt wird.“ Solche Verwaltungsvorgänge würden dann sukzessive auf digitale Kommunikation umgestellt. „Aus meiner Sicht ist es wichtig“, so Fuchtel, „dass wir so früh wie möglich auf den digitalen Zug aufspringen.“

Digitale Kompetenz gefordert

Die Nutzung der Steueridentifikationsnummer als Datenbasis werde im Vergleich zu allen anderen personenbezogenen Datenkonstellationen am wenigsten verändern, ist Fuchtel überzeugt. Er verweist darauf, dass in den nächsten Jahren viel Geld in Umsetzung und Bürgerinformation investiert werde. Dabei sei es wichtig, dass für die zügige Umsetzung jetzt alle an einem Strang ziehen und nicht über zuweilen schwerfällige Wege lamentiert werde.

Denn „wenn die Digitalisierung erstmal ins Laufen kommt, wird das auf die Tätigkeiten in der Verwaltung vor Ort Stück für Stück gravierende Auswirkungen haben.“ Was heute noch „händisch“ bearbeitet werde müsse, funktioniere dann digital und automatisiert. Das bedeute einerseits Personaleinsparungen bei der Bearbeitung, aber andererseits auch mehr Personal auf dem IT-Sektor sowie mehr Weiterbildung Richtung digitale Kompetenz.

Dabei liege auf der Hand, so Fuchtel abschließend, dass diejenigen Kommunen schneller mit den Veränderungen zurechtkommen, die sich jetzt schon auf die Entwicklung einlassen. Deshalb empfiehlt der Abgeordnete, den daraus resultierenden Fragen in den kommunalen Gremien stärkere Aufmerksamkeit zu widmen.

16.10.2020

Baum mit Symbolwirkung

Klimaschutz: Staatssekretär Fuchtel setzt Zeichen im Rahmen des Programms „1000 Bäume für 1000 Kommunen“

Beim Pflanzen einer Säulenhainbuche am Friedhof in Dornstetten (von links): Pascale Peukert, Ilona Costantino, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Martin Mose. (Foto: Klein-Wiele)

Dornstetten (k-w). Einen „Baum mit Symbolwirkung“ hat der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel beim Friedhof in Dornstetten gepflanzt. Die Säulenhainbuche soll nämlich ein Zeichen für den Klimaschutz sein.

„1.000 Bäume für 1.000 Kommunen“ ist ein eigens dafür aufgelegtes Programm des Gemeindetages Baden-Württemberg überschrieben, an dem sich landesweit 1000 Städte und Gemeinden beteiligen. Bei der Baumpflanzung in Dornstetten gingen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel die stellvertretende Bürgermeisterin Ilona Costantino, die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Pascale Peukert, Bauhofleiter Martin Mose und Patrick Speiser, Kreisvorsitzender der Jungen Union, zur Hand.

Klimaschutz ist eines der zentralen Themen, das Politik und Gesellschaft bewegt, machte Fuchtel deutlich, denn er stelle die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Doch darüber sollte seiner Meinung nach nicht nur in den Gremien und Parlamenten debattiert, sondern auch zur Tat geschritten werden. Schließlich könne jede oder jeder etwas zum Klimaschutz beitragen.

15.10.2020

Schatzkiste der Natur

Schulwettbewerb: Staatssekretär Fuchtel wirbt im Nordschwarzwald für „Echt kuh-l!“ / Ausschreibung des Bundesministeriums

Auf den Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ macht der Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB aufmerksam. Einsendeschluss ist 13. April 2021. (Foto: CDU)

Calw / Freudenstadt (k-w). Um Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft dreht sich der Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Deshalb wirbt Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel, zugleich Parlamentarischer Staatssekretär in dem Ministerium, bei den Schulen in seinem Wahlkreis um Teilnahme.

Unter dem Motto „Klima. Wandel. Landwirtschaft. – Du entscheidest!“ sollen Kinder und Jugendliche in die Schatzkiste der Natur greifen, um die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung zu verstehen. „Und das ist gut so“, sagt Fuchtel, „damit sie verstehen lernen, wo Obst und Gemüse herkommen und wie sie erzeugt werden.“

Grundsätzlich soll der Wettbewerb die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, die Rolle der Landwirtschaft und des eigenen Konsums zu erforschen. „Echt kuh-l!“ richtet sich an die dritten bis zehnten Klassen allgemeinbildender Schulen. Dabei seien der Kreativität keine Grenzen gesetzt, so der CDU-Politiker, Die Juroren freuten sich über Songs, Filme, Spiele, Projekttage, Ausstellungsexponate und vieles mehr. Zu gewinnen gibt’s Berlin-Fahrten, Preisgelder bis zu 1.200 Euro, hochwertige Sachpreise und die Trophäen „Kuh-le Kuh“.

Einsendeschluss ist der 13. April 2021. Weitere Informationen zum Schulwettbewerb unter: www.echtkuh-l.de.

14.10.2020

Start für Sanierung der Klosterscheuer

Auftragsvergabe: Regionale Handwerker berücksichtigt / Bund fördert mit 46.000 Euro / Fuchtel: Kleinod bleibt uns erhalten

Die Klosterscheuer in Alpirsbach, ein denkmalgeschütztes Gebäude, bleibt erhalten. Dafür setzte sich Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB ein. (Foto: CDU)

Alpirsbach. Mit Einsatz aus Berlin ist es möglich: Die Klosterscheuer Alpirsbach wird saniert. Durch die Bundesgelder wird der Einsturz des denkmalgeschützten Gebäudes gerade noch verhindert. Die Handwerkerarbeiten gehen nun los. Die versprochenen Fördermittel in Höhe von 46.000 Euro sind fest mit eingeplant.

„Die Klosterscheuer ist ein historisch bedeutendes Gebäude in der Region. Sie ist über 600 Jahre alt“, sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Ursprünglich wurde darin das Korn des Alpirsbacher Klosters gelagert. „Ich bin froh, dass wir für dieses Kleinod unserer Heimat nun alles unter Dach und Fach haben“, so der Parlamentarische Staatssekretär, „das Beispiel zeigt, dass auch mit einem kleineren öffentlichen Beitrag etwas ins Laufen kommen kann, was wichtig ist.“ Fuchtel weiter: „Ich zitiere dabei Erwin Teufel: Wer keine Herkunft hat, hat keine Zukunft. Im vorliegenden Fall ist der immaterielle Wert weit größer als der materielle Wert.“ Mit diesen Worten dankte der CDU-Politiker auch der Investorin der Klosterscheuer, Heike Schwab.

Die Aufträge an die Handwerker wurden schon vergeben. „Wichtig ist, Betriebe vor Ort mit ins Boot zu holen. So bleibt die Wertschöpfung in der Region. Das hat gut funktioniert“, betont Fuchtel, der sich darüber freut, dass die Handwerker nun loslegen können und „ein wichtiger Bestandteil unserer Geschichte im Nordschwarzwald uns erhalten bleibt.“

Die finanzielle Unterstützung aus Berlin war dringend notwendig geworden. Im vergangenen Jahr drohte der Einsturz der Klosterscheuer. Die Fläche um das Gebäude wurde abgesperrt. Heike Schwab ist seit 1984 Eigentümerin der Klosterscheuer. Aber alleine hätte sie sich die Gesamtkosten von rund 200.000 Euro für die Sanierung nicht leisten können.

Deshalb unterstützte der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel schon 2019 den Antrag auf Bundesförderung über das Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII. Allerdings übertrafen die zahlreichen Bewerbungen deutlich die Mittel, die zur Verfügung standen. Deshalb bekräftigte Fuchtel gegenüber den zuständigen Abgeordnetenkollegen die Bedeutung der Klosterscheuer für den Nordschwarzwald. Mit Erfolg: Mit der Zusage der Fördermittel kann das Projekt starten.

13.10.2020

Investition läuft nicht ins Leere

Digitales Lernen: In Altheim freut man sich über den Bundeszuschuss / Fuchtel erkundigt sich vor Ort / Tiefbauarbeiten starten nächsten Sommer

Digitales Lernen fördert der Bund in Altheim (von links): Stadtwerke-Chef Eckhardt Huber mit dem Förderbescheid in Händen, Ortsvorsteherin Sylvia Becht, Schulleiterin Bianca Brissaud, Oberbürgermeister Peter Rosenburger und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel im Schulhof. (Foto: Klein-Wiele)

Horb-Altheim (k-w). Strahlende Gesichter erwarteten den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel vor der Altheimer Schule. Eine Sonderförderung des Bundes in Millionenhöhe macht den Anschluss der Bildungseinrichtung ans Breitbandnetz möglich.

„Die Investition läuft hier nicht ins Leere“, versicherte Oberbürgermeister Peter Rosenberger dem Parlamentarischen Staatssekretär, der sich für die Aufnahme des Projekts in das Förderprogramm stark gemacht hatte. „Wir haben damit zumindest alle weißen Flecken beseitigt“, unterstrich der Rathauschef, „und sind einen entscheidenden Schritt weiter.“

Im Sommer nächsten Jahres sollen die Tiefbauarbeiten und die Verlegung der Leerrohre starten, berichtete Eckhardt Huber als Leiter der Stadtwerke. Ziel sei die direkte Verbindung von Backbone des Landkreises und Schule. Außerdem würden die Glasfaserkabel bis an die Grundstücksgrenzen von 200 Wohnhäusern in Altheim gelegt. Auch die Arztpraxis auf dem Schulgelände und ein Aussiedlerhof werden vom schnellen Internet profitieren.

Über diesen positiven Nebeneffekt freute sich Ortsvorsteherin Sylvia Becht ebenso wie über die Anbindung ans schnelle Internet für die Schülerinnen und Schüler. Die Gesamtkosten belaufen sich auf fast 4,5 Millionen Euro, wovon der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur die Hälfte zuschießt. Das Land Baden-Württemberg wird den Zuschuss des Bundes, der sich auf über 2,234 Millionen Euro beläuft, dann auf 90 Prozent aufstocken.

„Unsere Schule hat ein Riesenglück, dass wir ein sehr junges Lehrerkollegium haben“, betonte Schulleiterin Bianca Brissaud, „die Kolleginnen und Kollegen sind unheimlich fit in Sachen neue Medien. Wir sind also auf die Situation gut vorbereitet.“

„Gerade für kleinere Gemeinden sind solche Hilfen aus Berlin notwendig, damit sie eine so große Aufgabe wie den Breitbandausbau meistern können“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. „Es ist ein gutes Signal für ländliche Kommunen, dass wie hier Grundschulen mit schnellem Internet versorgt werden. Das ist ein weiteres Mittel, um das Leben auf dem Land attraktiv zu machen“, so der CDU-Politiker.

Der Bund werde weiterhin an der Seite der Kommunen im ländlichen Raum stehen, um den Breitbandausbau wie in Altheim voranzutreiben, unterstricht der Bundestagsabgeordnete, „gerade für Kinder und Jugendliche ist die Verfügbarkeit von schnellem Internet eine unerlässliche Voraussetzung, um mit den Herausforderungen und Möglichkeiten des digitalen Lernens mithalten zu können.“

12.10.2020

Bahnhof macht Fortschritte

Sanierung: Arbeiten schreiten trotz Überraschung gut voran / Investor informiert Staatssekretär Fuchtel über Verwendung der Bundesmittel

Sichtbare Fortschritte macht die Sanierung des königlichen Bahnhofs in Bad Wildbad, wie ein vergleichender Blick ins Innere beweist: links eine Aufnahme aus 2017, rechts die aktuelle Besichtigung des Fachgeschäfts mit (von links): Uwe Göbel, Lucas Sperr, Hans-Joachim Fuchtel, Jochen Borg und Rainer Weiß. (Foto: Klein-Wiele)

Bad Wildbad (k-w). Auch gut präparierte Investoren sind vor Überraschungen und Mehrkosten nicht gefeit. Das erfuhr der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, als er sich über die Sanierung des königlichen Bahnhofs von Bad Wildbad informierte. Die Sanierungsarbeiten machen dennoch große Fortschritte, wie Eigentümer Lucas Sperr vor Ort berichtete.

Sogar einen Gastronomen für die Bar haben man schon gefunden, obwohl die Suche in Corona-Zeiten nicht eben einfach gewesen sei, machte der Investor deutlich, der den Bahnhof vor wenigen Jahren zusammen mit seinem Vater erworben hat, um aus dem altehrwürdigen Gebäude wieder ein Schmuckstück zu machen. Eine Überraschung gab es insofern, als dass nirgendwo in den Akten der Bahn dies vermerkt worden war: Das Haus ist mindestens schon einmal renoviert worden. Die Restauratorin habe sogar fünf Farbschichten gefunden. Dadurch seien natürlich Mehrkosten entstanden, so Sperr.

Aber man ist gut im Zeitplan und die Kiosk-Betreiber konnten auch schon in ihre neuen Räume umziehen, wie Fuchtel anerkennend feststellte. Der Parlamentarische Staatssekretär hatte um den Vor-Ort-Termin gebeten, um sich persönlich davon zu überzeugen, dass der Zuschuss aus Berlin gut angelegt ist. 300.000 Euro steuert der Bund über das Sonderprogramm Denkmalschutz VII für die Sanierung bei.

Haushaltspolitiker Rüdiger Kruse, Bundestagsabgeordneter für Hamburg, war seinerzeit auf Vermittlung von Hans-Joachim Fuchtel extra nach Bad Wildbad gereist, um sich einen Eindruck über die Förderungswürdigkeit zu verschaffen.

Wegen der häufigen Reisen des württembergischen Königs von Stuttgart ins Staatsbad hatte man in dieses Bauwerk in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wesentlich mehr als üblich investiert und es auch auf die Wünsche seiner Majestät ausgerichtet. Der prachtvoll gestaltete Bahnhof hat eine Gesamtnutzfläche von über 1.500 Quadratmeter. Die Räume werden nach der Sanierung auch gewerblich und als Wohnfläche genutzt. Die Gesamtausgaben für die Sanierung belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.

Neben dem stellvertretenden Bürgermeister Jochen Borg hatten Uwe Göbel, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, und Stadtrat Rainer Weiß den Bundestagsabgeordneten auf die Baustelle begleitet.

09.10.2020

Zu gut für die Tonne

Wettbewerb: Gegen Verschwendung von Lebensmitteln / Staatssekretär Fuchtel sucht preiswürdige Ideen

Der Einsendeschluss für den Wettbewerb ist 13. November 2020. (Foto: Zu gut für die Tonne)

Calw / Freudenstadt (k-w). Laut Vereinten Nationen gehen etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel weltweit verloren. „Das muss nicht sein“, sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, weshalb er in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt nach Ideen sucht, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren.

Wer dazu einen Beitrag leisten möchte, sollte sich seiner Meinung nach unbedingt am Bundeswettbewerb „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beteiligen, in dem Fuchtel als Parlamentarischer Staatssekretär wirkt. „Mit jeder Idee, die dort eingereicht wird, wird ein Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln gesetzt“, sagt der CDU-Politiker. Außerdem trage sie dazu bei, die global verursachten Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, die auf jährlich 4,4 Gigatonnen beziffert werden. Das entspricht acht Prozent der weltweit anfallenden Menge entspricht.

Fuchtel sucht im Nordschwarzwald deshalb Unternehmen, Gastronomiebetriebe, Bauernhöfe, wissenschaftliche Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Privatpersonen, deren Projektideen preiswürdig sind. Bis zum 13. November 2020 nimmt das BMEL kreative Vorschläge entgegen. Die besten Projektideen werden von einer Expertenjury mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ausgezeichnet. Sie werten die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement, Erfolg und Vorbildwirkung aus.

Der Wettbewerb ist offen für alle. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ein Jahr lang von Paten begleitet und beraten. Zudem gibt es für Konzepte oder Projekte, die sich in der Start- oder Entwicklungsphase befinden, Förderpreise in Höhe von insgesamt 15.000 Euro.

Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Rezepte für beste Reste und Tipps zur Lebensmittellagerung finden Interessenten im Internet unter: www.zugutfuerdietonne.de. Dort können auch die Projektideen für den Wettbewerb eingereicht werden.

06.10.2020

Wohin geht die Reise?

Urlaub: Wildberger Büro tut sich in Corona-Zeiten sehr schwer / Staatssekretär Fuchtel im Gespräch mit Carolin Müller

Wohin geht die Reise? Darüber sprach der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel mit Carolin Müller, ihren Mitarbeiterinnen und Rosemarie Röhm-Frenzel im Wildberger Reisebüro wegen Corona auf Abstand. (Foto: Klein-Wiele)

Wildberg (k-w). Ist das klassische Reisegeschäft ein Auslaufmodell? Dieser Frage ging der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in Wildberg nach, wo er im Reisebüro von Carolin Müller in Begleitung der örtlichen CDU-Vorsitzenden Rosemarie Röhm-Frenzel auf diskussionsfreudige Gesprächspartnerinnen stieß.

02.10.2020

Innovative Verpackungen aus Nagold

Mittelstand: Berner Kunststofftechnik macht es möglich / Meusel: Steigende Nachfrage aus ganz Europa / Fuchtel auf Sommertour

Ein innovatives Unternehmen besuchte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel mit der Berner Kunststofftechnik in Nagold. Unser Foto zeigt (von links): Sales Manager Lukas Schade, Carl Christian Hirsch (IHK-Geschäftsstellenleiter in Nagold), den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, Verkaufsleiter Philipp Brandt und Prokurist Georg Meusel. (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Nagold. Ein weiterer Halt auf seiner Sommertour durch seinen Wahlkreis führte den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zum Nagolder Familienunternehmen Berner Kunststofftechnik. Prokurist Georg Meusel gab sich selbstbewusst: „Sicherlich hat fast jeder Deutsche schon einmal eine Verpackung unseres Hauses in Händen gehalten.“

Die neueste Innnovation des mittelständischen Unternehmens: Verpackungsanteile kommen aus dem sogenannten „gelben Sack“. Die Firma verfügt aufgrund ihrer Innovationskraft im Bereich Kunststoffrecycling wie auch des großen Produktportfolios über eine breite Kundenbasis, erläuterte Vertriebsleiter Philipp Brandt. Man könne das Unternehmen mit seinen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sicher zu einem der „Hidden Champions“ im Nordschwarzwald zählen, sagten die Firmenvertreter. Ein zweiter Firmenstandort mit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich in Salzburg.

Sie zeigten auf, dass PET-Recycling heute schon möglich ist und wie ein Kunde sein Produkt bereits in einer solch hundertprozentigen Recycling-Verpackung auf den Markt bringt. Dabei kommt ein Anteil des Kunststoffes aus dem „gelben Sack“. Neben der kommenden EU-Kunststoffabgabe ging es nicht nur darum, wie Berner seine Verpackungen in Abstimmung mit den Kunden recyclingfähig gestaltet, sondern auch, wie man den Markt zu einem noch höheren Recyclinganteil bei den Verpackungen bewegen kann.

Die Berner Kunststofftechnik verarbeitet heute mehr Recyclingfolien aus RPET wie aus Neuware-Granulaten. Dadurch geling es ihr, den Kohlendioxid-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Der Carbon Footprint, also der CO2-Fußabdruck, des sogenannten RPET ist um rund 80 Prozent geringer als bei Neuware.

„Die Weiterverarbeitung der PET-Fraktion aus der haushaltsnahen Sammlung im gelben Sack zwang uns zum Umdenken, um auch hier eine gleichbleibend hohe Qualität anbieten zu können“, erläuterte Georg Meusel. Philipp Brandt ergänzte, dass die Firma Berner auf diesem Gebiet Vorreiter sei und sich über die steigende Nachfrage aus ganz Europa freue.

Hans-Joachim Fuchtel zeigte sich positiv überrascht, welche technischen Verfahren die Wiederverwertung von Kunststoffen möglich macht und vor allem, wo der Verbraucher, ohne es zu wissen, Verpackungsmaterialien aus Nagold in Händen hält.

01.10.2020

Fuchtel: Ereignis darf nicht in Geschichtsbüchern verschwinden

Deutsche Einheit: Staatssekretär Fuchtel: Wiedervereinigung keine Selbstverständlichkeit / Als Festredner in Bielefeld gefragt

30 Jahre Deutsche Einheit: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel erinnert anlässlich des 3. Oktober an das herausragende historische Ereignis. (Foto: CDU)

Calw / Freudenstadt (k-w). Die deutsche Wiedervereinigung war und ist keine Selbstverständlichkeit, weshalb sie nicht als ein Ereignis unter vielen in den Geschichtsbüchern verschwinden darf. Das betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel anlässlich des Tags der Deutschen Einheit am 3. Oktober. Der Parlamentarische Staatssekretär ist am Samstag Festredner bei der traditionellen Veranstaltung der CDU Bielefeld auf der Sparrenburg, die coronakonform im Freien stattfindet.

Unmittelbar nach der Wende war Fuchtel als politischer Berater im Bezirk Frankfurt (Oder) gefragt und begleitete dort auch den Wahlkampf der Allianz für Deutschland zur letzten Volkskammerwahl. Noch wenige Jahre zuvor hätten immer weniger Menschen daran geglaubt, dass es überhaupt zu einer Vereinigung der beiden deutschen Staaten kommen könnte, erinnert der Politiker an den Herbst 1989, als eine friedliche Revolution die Wende einleitete. Die Bielefelder CDU möchte Näheres zu seinen Erfahrungen mit der Wende hören, weshalb sie ihn um die Festrede gebeten hat.

„Wir dürfen nicht in Vergessenheit geraten lassen, wie es durch einen mörderischen Krieg zu einer Spaltung unseres Landes kam, wie es unseren Landsleuten im Osten danach ergangen ist und wie es vor 30 Jahren gelang, uns wieder zusammenzuführen“, so der Abgeordnete. Die Generationen zuvor hätten zwei Weltkriege mit allem Unheil erleben und nach 1945 Aufbauarbeit in entbehrungsreicher Zeit leisten müssen, „während wir heute in Frieden und Wohlstand leben dürfen.“ Fuchtel: „Wir sind eingebettet in einem Europa, das wichtiger denn je ist angesichts der Herausforderungen auf dieser Welt!“

Die Wiedervereinigung habe den Bürgerinnen und Bürgern in Ost wie West viel abverlangt an Motivation, Toleranz, Einsatz und auch Geld. „Ich behaupte jedoch, dass Deutschland dadurch gewonnen hat – auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen“, so der Abgeordnete. Die langfristig angelegte Politik von Konrad Adenauer bis Angela Merkel für ein wiedervereinigtes Deutschland sei gut und richtig gewesen. Die meisten Menschen hätten in der sozialen Marktwirtschaft Möglichkeiten gefunden, die zu besseren Lebensverhältnissen geführt haben.

Darüber dürfe aber nicht vergessen werden, welche Opfer die Menschen in der DDR auf sich genommen hätten, um zu protestieren und demokratische Reformen zu fordern. Sie hätten sich zwar ihre Freiheit erkämpft, doch Millionen verloren im Osten ihre Arbeitsplätze. Allein 3700 Betriebe mussten stillgelegt werden. Heute sei ein starker Mittelstand das Herzstück der Wirtschaft im Osten.

Deshalb dürfe man am 3. Oktober dankbar für die historisch beispiellose Leistung eines ganzen Volkes sein. Dazu hätten auch zahlreiche Kontakte und Partnerschaften zwischen Kommunen und Landkreisen beigetragen, wovon sich einige sogar zu einer dauerhaften Verbindung entwickelten. Dabei habe man in 30 Jahren schon viel erreicht. So sei es gelungen, die Unterschiede in den Lebensverhältnissen zwischen Ost und West deutlich zu reduzieren.

Aber es seien weitere Anstrengungen notwendig, um die noch verbliebenen strukturellen Probleme zu beseitigen. Einheit sei ein fortdauernder Prozess auch zwischen Stadt und Land, zwischen strukturstarken und strukturschwachen Regionen in ganz Deutschland. Die Herausforderungen würden die Bürgerinnen und Bürger noch viel Zeit, Kraft und finanzielle Mittel abverlangen. Dazu bedürfe es gemeinsamer Solidarität.

„Die friedliche Revolution bleibt ein herausragendes historisches Ereignis unserer deutschen Geschichte“, so Fuchtel. Umso wichtiger sei es, den nachfolgenden Generationen ans Herz zu legen, diese wehrhafte Demokratie, die soziale Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Arbeit zu verteidigen. Denn man dürfe nicht den Verschwörungstheoretikern und Populisten das Feld überlassen. Fuchtel abschließend: „Dem Schlechtreden, dem Hass, den Beleidigungen und falschen Behauptungen müssen wir uns mit allen demokratischen Kräften und Mitteln entgegenstellen!“

30.09.2020

Beim Impulsgeber des Enztals

Schwarzwald-Schäfer: Fuchtel und Borg erinnern an gemeinsame Zeiten / Nachträgliche Glückwünsche zum 90. Geburtstag

Abendliche Gesprächsrunde (von links): Stadtrat Jochen Borg, Biggi und Helmut Schäfer sowie der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Bad Wildbad. (Foto: Klein-Wiele)

Bad Wildbad (k-w). Helmut Schäfer war Impulsgeber für den Tourismus im Enztal und ein „Aktivbündel sondergleichen“, wenn es um die Belange von Gastgewerbe, Hotellerie und Tanzsport ging. Das bestätigte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel dem „Schwarzwald-Schäfer“, als er einen seiner seltenen freien Abende nutzte, um ihm nachträglich zum 90. Geburtstag zu gratulieren.

In Begleitung des stellvertretenden Bürgermeisters Jochen Borg erinnerte sich der Parlamentarische Staatssekretär vor allem an seine erste Begegnung in 1986 mit dem „damals wichtigsten Mann an der Spitze des DEHOGA-Gewerbes“ im Kreis Calw. Schäfer führte das erste Tanzhotel Deutschlands ab 1971 in Enzklösterle. „Der hantierte mit mehreren Pfannen und rief quer durch die Küche seines Hauses: Wenn ich Hans-Joachim Fuchtel wählen soll, muss er später am Abend wiederkommen.“

Helmut Schäfer sei wie seine Frau Biggi bekennender Schwarzwald-Fan, der viel im Enztal bewegt habe. Er denke da nur an „die wunderschönen Aktivitäten wie den Maultaschen-Wettbewerb oder den Heidelbeer-Weg“, mit denen er sich unter anderem Verdienste um den Tourismus erworben habe. „Sein Nachdenken darüber, wie etwas im Enztal bewegt werden kann, und sein Mut, das dann auch auszuführen, ist seine eindeutige Stärke“, resümierte Fuchtel.

Helmut Schäfer, der sein Hotel vor vier Jahren verkauft hat und nach Bad Wildbad umgezogen ist, sei ein Hotelier gewesen, von dessen Erfahrung man heute noch profitieren könne, pflichtete ihm Stadtrat Jochen Borg bei und betonte: „Der Name Schwarzwald-Schäfer ist nach wie vor präsent und hat einen guten Klang.“

„Ich habe in dieser Zeit aber genauso viel Unterstützung von Hans-Joachim Fuchtel erfahren dürfen“, dankte Schäfer seinerseits dem CDU-Abgeordneten, der bedauerlicherweise bei der nächsten Wahl nicht mehr antrete. Denn, so Schäfer, „du bist eindeutig der populärste Politiker der Region!“

29.09.2020

Schnelles Internet für Friedrichstal

Breitband: Bund fördert Ausbau / Über 285.000 Euro Zuschuss aus Berlin / Fuchtel: „Engagement zahlt sich aus“

Baiersbronn. Es geht stetig voran mit dem Breitbandausbau in Baiersbronn. Der Bund fördert nun den Ausbau des schnellen Internets für den Ortsteil Friedrichstal mit 285.005 Euro. Diese gute Nachricht hat der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Michael Ruf überbracht.

„Gerade für eine flächenmäßig relativ große Gemeinde wie Baiersbronn ist der Breitbandausbau eine Herausforderung“, bedankt sich der Rathauschef bei dem Parlamentarischen Staatssekretär, „die Unterstützung des Bundes ist daher sehr wertvoll.“ In Friedrichstal werden nun das Ortsnetz ausgebaut und entferntere Wohngebäude angebunden. Auch für zwei Vereinsheime und die Michaelskirche soll es schnelles Internet geben. Michael Ruf sagt: „Langsam vervollständigt sich das Puzzle. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Für die Verlegung der modernen Glasfaserkabel in dem Luftkurort werden 570.011 Euro investiert. Die Hälfte der Kosten und damit den größten Teil übernimmt der Bund. Mit über 228.000 Euro (40 Prozent) ist eine Förderung durch das Land eingeplant. Die Gemeinde Baiersbronn finanziert zehn Prozent der Kosten.

Der Fortschritt ist für den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel auch das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit. „Die konsequente politische Unterstützung für den ländlichen Raum zahlt sich aus. Wir sind hier ein gutes Stück weitergekommen und lassen auch in Zukunft nicht locker.“

Schon im vergangenen Jahr förderte der Bund den Breitbandausbau für die Strecke von Schönmünzach nach Hinterlangenbach mit 1,8 Millionen Euro. In diesem Jahr folgten Zusagen von rund 900.000 Euro für den Breitbandausbau der Gemeinde Baiersbronn, gefolgt mit Zusagen für den Anschluss der weiterführenden Schulen und der zwei Grundschulen mit rund einer halben Million Euro. Mit der aktuellen Förderung hat der Bund damit schon über 3,4 Millionen Euro in die Gemeinde investiert.

15.09.2020

Roboter ziehen in den Kuhstall ein

Innovation: Staatssekretär Fuchtel auf dem Hof von Familie Hammer / Nachwuchs zieht doppelt mit / Tierwohl im Fokus

Politik und Landwirtschaft auf der Besucherempore des Kuhstalls im Dialog (von links): Eberhard und Johannes Hammer, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel sowie Florian und Angelika Hammer. (Foto: Klein-Wiele)

Egenhausen (k-w). Eberhard und Angelika Hammer haben allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Ihre Söhne Florian und Johannes wollen gemeinsam den elterlichen Bauernhof in Egenhausen übernehmen. Deshalb hat die Familie in einen innovativen Stall investiert, der Tierwohl und Nachhaltigkeit Rechnung trägt.

Für Hans-Joachim Fuchtel, als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unter anderem für die Milchviehhaltung zuständig, ein Grund mehr, sich während seiner Sommertour durch seinen Wahlkreis den modernen Stall und die robotergesteuerte Milcherzeugung live anzuschauen. Familie Hammer, die ihre Kälber selber aufzieht, trage mit ihrer Investition einen erheblichen Teil zum „völlig neuen Zusammenspiel zwischen moderner Landwirtschaft und digitaler Technik“ bei.

Damit sei das bäuerliche Unternehmen, das eine Milchtankstelle für die Verbraucher eingerichtet hat, auf dem richtigen Weg. Denn die Welt der Landwirtschaft unterliege einer wesentlichen Veränderung.

„Der Strukturwandel in der Landwirtschaft wird sich aufgrund neuer Vorschriften massiv beschleunigen“, bestätigte Eberhard Hammer dem CDU-Bundestagsabgeordneten, der sich dafür begeisterte, wie die Familie Einsatz für ihre Tiere zeigt. Zumal die Landwirtschaft allzu häufig völlig zu Unrecht in ein schiefes Licht gerückt werde. „Die Landwirte sind heute für nicht wenige Zeitgenossen immer die Dummen“, machte Fuchtel die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deutlich, „aber jeder will günstige Lebensmittel.“

Im BMEL sei man sich bewusst, dass „völlig neue Brücken“ zwischen Landwirtschaft und Verbraucher gebaut werden müssten. Dazu gehöre, den Menschen bäuerliche Arbeit näher zu bringen, wie er das zum Beispiel auf Erlebnisbauernhöfen in den USA gesehen habe. „Wir müssen die Landwirtschaft stärker ins Bewusstsein rücken.“ Dazu trage Familie Hammer, die er als „starke Truppe“ erleben durfte, jetzt schon bei.

In dem modernen Stall, in dem die vierbeinigen Bewohner ausreichend Platz für den Auslauf haben und sogar eine Kuhdusche vorfinden, werden die Tiere und ihr Verhalten mit modernster Technik beobachtet, um Rückschlüsse auf die Tierhaltung zu ziehen. Ein Glasfaseranschluss versorgt den Hof mit dem dafür benötigten schnellen Internet.

Der Plan für den modernen Milchviehstall entstand, nachdem Sohn Florian sich zum Landwirtschaftsmeister und Sohn Johannes zum Techniker der Landwirtschaft ausbilden ließen. Beide haben mittlerweile Partnerinnen, berichten sie stolz, die sich ebenfalls in den Familienbetrieb einbringen.

Es ist geplant, den Bestand der Milchkühe von 80 auf 165 zu erhöhen. Aktuell bewirtschaftet Familie Hammer 145 Hektar, davon 80 Hektar Ackerfläche und 65 Hektar Wiese. Mit der Investition konnten die Arbeitsabläufe auf dem Hof weiter optimiert werden. Der moderne Kuhstall, der sogar über eine Besucherempore verfügt, um vor Krankheitsübertragungen zu schützen, ist zugleich Lernort für örtliche Kindergärten, Schulen und das Schullandheim Kapf.

Das Ganze ist Teil eines Programms des Landes Baden-Württemberg, das auf innovative Landwirtschaft ausgerichtet ist.

25.09.2020

Baumpflanzaktion im Herrenalber Kurpark

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Bürgermeister Klaus Hoffmann setzen Zeichen gegen Klimawandel

Bernbachs Ortsvorsteher Klaus Lienen, Bürgermeister Klaus Hoffmann, Bauhofleiter Harald Flittner und Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (v. l.) pflanzen eine Eiche im Herrenalber Kurpark. (Foto: Stadt Bad Herrenalb)

Bad Herrenalb. Im Rahmen der Aktion „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ hat Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB am Montag gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Hoffmann und dem Bernbacher Ortsvorsteher Klaus Lienen im Herrenalber Kurpark eine Eiche gepflanzt. Die landesweite Klimaschutzaktion ist eine Initiative des Gemeindetages Baden-Württemberg.

Bürgermeister Hoffmann bedankte sich bei Hans-Joachim Fuchtel für sein klimapolitisches Engagement und betonte, dass der Klimawandel auch Bad Herrenalb vor große Herausforderungen stelle. „Das Wasser wird immer knapper, was dazu führt, dass heimische Arten wie die Fichte zunehmend unter Trockenstress und Schädlingen leiden.“ Man müsse bei Baumpflanzungen mittlerweile genau überlegen, welche Arten mit den immer länger werdenden Trocken- und Hitzeperioden am besten zu Recht kommen, so der Bürgermeister weiter. Staatssekretär Fuchtel erklärte, dass man mit der Eiche eine gute Wahl getroffen habe, auch symbolisch. „Eichen sind widerstandsfähig und langlebig und passen deshalb hervorragend zu Bad Herrenalb.“

10.09.2020

Digitale Weiterbildung für Brummifahrer

Online-Portal: Christian Stickel und Partner entwickeln EU-konformes Angebot / Staatssekretär Fuchtel begeistert Nagolder Innovationsgeist

Seine digitale Lernplattform für Berufskraftfahrer stellte in Nagold Speditionsunternehmer Christian Stickel dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Carl Christian Hirsch vor. (Foto: Klein-Wiele)

Nagold (k-w). Ihrer Pflicht zur regelmäßigen beruflichen Fortbildung sollen Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer (Bkf) künftig auch online nachkommen können. Der Nagolder Speditionsunternehmer Christian Stickel hat gemeinsam mit Partnern eine Internet-Plattform entwickelt, die die von der Europäischen Union (EU) geforderte, regelmäßige Nachschulung zum Teil von allen Orten der Welt möglich macht.

Im Rahmen seiner Sommertour machte der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel bei den Digital-Tüftlern auf dem Wolfsberg Halt. Für die Kraftfahrer werde das digitale Schulungszentrum vor allem eine wesentliche Zeitersparnis bedeuten, sagte der Geschäftsführer dem CDU-Politiker. Der Parlamentarische Staatssekretär zeigte sich sehr interessiert an dem neuen Bildungsangebot und lobte den Nagolder Innovationsgeist. Begleitet wurde Fuchtel vom CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Carl Christian Hirsch.

Der Pflicht zur Bkf-Weiterbildung unterliegen alle Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr, egal, ob sie Busse oder Lastwagen lenken. Spätestens nach fünf Jahren müssen sie ihre Kenntnisse aus der Grundqualifikation auffrischen. Dieser Präsenzunterricht umfasst fünf Module mit je sieben Unterrichtsstunden.

„Die Fahrer sind nicht gerade erpicht darauf, die ganze Woche über auf Achse zu sein und an Wochenenden zur Nachschulung nach Heilbronn zu fahren“, machte Stickel die Motivation deutlich, warum seine „Spedition zum Bildungsträger“ werden soll. „In unserem Angebot steckt deshalb ein enormes Potenzial“, sagt er. Denn auf diese Weise könnten die Fahrerinnen und Fahrer von zuhause aus oder auch, wenn sie auf ihren Touren Leerlauf haben, Kurse online absolvieren.

Die EU sieht durchaus vor, dass 12 von 25 Weiterbildungsstunden per E-Learning abgehalten werden dürfen. Doch gab es dafür bislang kein geeignetes System, das den strengen Anforderungen an das digitale Bildungswesen Rechnung trägt. „Unser Schulungsangebot ist sogar deutlich anspruchsvoller als der Präsenzunterricht“, ist Stickel überzeugt, „weil ich am Bildschirm viel intensiver mitarbeiten muss, sonst schaltet sich das Portal ab.“ Über einen Fragenkatalog wird der Nachweis geführt, dass sich der Lernende mit den Inhalten auseinandergesetzt und sie auch verstanden hat. Die Module der Bkf Online-Schulungs-GmbH wurden in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien in Stuttgart benutzerfreundlich gestaltet.

Christian Stickel sieht sich fast schon am Ziel: „Wir brauchen jetzt nur noch die Freigabe für Deutschland.“ Dann wolle man auch Partnerschaften mit Fahrschulen und Prüfunternehmen wie TÜV oder Dekra eingehen, um das Online-Angebot breiter nutzen zu können. Letzteres dürfte nicht nur in Corona-Zeiten besonders attraktiv sein, erkannte Hans-Joachim Fuchtel, denn von den 1,25 Millionen Brummifahrern und 250.000 Busfahrerinnen und Busfahrern haben viele auch Familie. „Die freut sich, wenn Mama oder Papa fast die Hälfte der Weiterbildung daheim oder unterwegs erledigen können, um dann mehr Zeit zu haben, wenn sie nachhause kommen“, sagte der CDU-Politiker. Er werde deswegen versuchen, die Haltung der damit befassten Institutionen zu klären, denn „wo der Fuß nicht in die Tür gestellt wird, kann die Tür nicht aufgehen.“

09.09.2020

Bundesförderung für Stadthalle

Sanierung: Erneuter Antrag wird bewilligt / Fuchtel: Einsatz zahlt sich aus / Gemeinsames Projekt der großen Koalition für den Wahlkreis

Eine Förderung in Millionenhöhe steuert der Bund zur Sanierung der Stadthalle in Dornstetten bei, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit.

Dornstetten. Für die Sanierung der Stadthalle Dornstetten hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 2,4 Millionen Euro in seiner Sitzung am Mittwoch bewilligt. „Der Einsatz hat sich ausgezahlt, denn jetzt kann die Stadt das Vorhaben endlich realisieren“, teilt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel dem Rathaus mit.

Schon vor eineinhalb Jahren stand der Antrag der Stadt auf Förderung durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zur Abstimmung. „Es freut mich sehr, dass die Haushälterinnen und Haushälter jetzt von dem Projekt überzeugt werden konnten und zugestimmt haben“, so Fuchtel. Da sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken ebenfalls für die Sanierung stark gemacht habe, sei die Bewilligung der 2,4 Millionen Euro auch Ausdruck des gemeinsamen Engagements der großen Koalition für die Kommunen im Wahlkreis Calw/Freudenstadt.

Zweck der insgesamt vom Haushaltsausschuss für deutschlandweite Projekte bewilligten 200 Millionen Euro ist es auch, Investitionen in die Infrastruktur der Städte und Gemeinden zu ermöglichen, um so die Wirtschaft vor Ort zu fördern und Arbeitsplätze zu erhalten. Das Programm ist ein Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise abzumildern. Von den 200 Millionen Euro erhalten die Kommunen in Baden-Württemberg allein 31 Millionen Euro.

„Ich hoffe, dass die bewilligten Gelder dazu beitragen, dass die Stadt zügig mit den aufwendigen Arbeiten beginnen kann. Schließlich soll den Firmen und Unternehmen in unserer Region schon bald die Förderung zugutekommen. Und auch die Bürgerinnen und Bürger können sich freuen, wenn sie in der Nach-Corona-Zeit in ihrer modernisierten Stadthalle wieder vielfältige Veranstaltungen erleben können“, sagt Hans-Joachim Fuchtel.

09.09.2020

Zuschuss mit fast 1,8 Millionen Euro

Bundesförderung: Geld aus Konjunkturprogramm für Weitinger Halle / Fuchtel: Wunsch wird nach 20 Jahren realisiert

Gute Nachricht für Weitingen: Zur Sanierung der Mehrzweckhalle steuert der Bund fast 1,8 Millionen Euro bei, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit.

Eutingen-Weitingen. Eutingens Ortsteil Weitingen kann sich über die Zusage des Bundes freuen, fast 1,8 Millionen Euro für die Sanierung der Mehrzweckhalle beizusteuern. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hat das Rathaus umgehend informiert, nachdem er die Zusage aus dem Haushaltsausschuss des Bundestages am Mittwoch erhalten hatte.

„Die Fördermittel aus Berlin tragen nicht nur dazu bei, den Weitingerinnen und Weitingern ihren 20-jährigen Wunsch nach einer Sanierung der Halle zu erfüllen, sondern sie werden auch örtlichen Handwerksunternehmen Aufträge einbringen“, betont Fuchtel. Denn das jetzt aufgestockte Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ sei Teil des Konjunkturpaketes. Damit soll den Auswirkungen der Corona-Krise entgegengewirkt werden.

In seiner Sitzung am Mittwoch hat der Haushaltsausschuss deutschlandweit Projekte in Höhe von 200 Millionen Euro bewilligt, mit denen der Bund Investitionen in die Infrastruktur der Städte und Gemeinden unterstützt. Davon erhalten die Kommunen in Baden-Württemberg allein 31 Millionen Euro.

„Mit der Sanierung der Mehrzweckhalle wird nicht nur der Ortsteil Weitingen insgesamt aufgewertet, sondern die Halle kann dann auch für zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlicher Art und den Vereinssport in der Gemeinde genutzt werden“, so Fuchtel. „Von der Sanierung würden Bürgerinnen und Bürger über Weitingen hinaus und die lokale Wirtschaft profitieren“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär.

04.09.2020

MS-Schuon gestärkt aus Corona-Krise

Firmenbesuch: Staatssekretär Fuchtel bei „Hidden Champion“ in Haiterbach / Inzwischen stark im Wohnmobil-Zuliefererbereich

Haiterbach. Auf seiner Tour durch den Wahlkreis besucht der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel immer wieder Firmen, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht groß in Erscheinung treten, aber deren Produkte weltweit auf sich aufmerksam machen. So auch das familiengeführte Unternehmen MS-Schuon in Haiterbach.

Seit 35 Jahren ist MS-Schuon in der Möbelindustrie tätig. Beim Rundgang durch die Firma erklärte Geschäftsführer Peter Schuon dem Parlamentarischen Staatssekretär: „Das Umfeld in der Möbelindustrie wurde in der Vergangenheit zunehmend schwierig, was mit neuen Kunden und Projekten im Bereich Freizeitfahrzeuge jedoch gut ausgeglichen werden konnte.“ Das Unternehmen ist zwischenzeitlich ein zuverlässiger und starker Entwicklungspartner für innovative Leichtbaulösungen aus Aluminium, Sandwichplatten und Kunststoffspritzguss.

Bereits seit 17 Jahren entwickelt MS-Schuon für Volkswagen. Mittlerweile befinden sich alle namhaften Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller im Kundenkreis. Das Interieur vieler Freizeitfahrzeuge besteht aus Komponenten, die aus der Entwicklungsabteilung des Haiterbacher Unternehmens stammen. Moderne Fertigungsmethoden und optimaler Materialeinsatz haben MS-Schuon für viele neue Projekte zum wichtigen Partner werden lassen.

Der Camping-Reisetrend der vergangenen Jahre, begründete der Geschäftsführer den Erfolg, habe sich in der Corona-Krise noch verstärkt und sei besonders durch den Rückgang der Fernreisen weiter befeuert worden. Peter Schuon: „Daraus resultiert ein erhöhter Bedarf an Campingfahrzeugen. Diese Veränderung des Reiseverhaltens der Konsumenten hilft MS-Schuon in der aktuellen Krise erfolgreich durchzustarten.“

Bereits im Juli konnten die Umsätze aus der Zeit vor Corona wieder erreicht werden. Der Unternehmer gab dem Politiker auch Beobachtungen mit auf den Weg, verbunden mit der Bitte, diesen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. So werde die betriebliche Situation bei Fremdfinanzierungen in der Krise nicht im Einzelfall geprüft. Deshalb könne es bei Unternehmen, die vor der Krise investiert haben, zu einer falschen Beurteilung kommen, was wiederum Liquiditätsprobleme nach sich ziehen könne.

Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung erwarten die drei Geschäftsführer Peter Schuon mit seinen beiden Kindern Bettina und Phillip Schuon für ihr Unternehmen weitere neue Produktanläufe in Herbst und Winter und deshalb auch eine positive Zukunft für das Familienunternehmen.

02.09.2020

Beim digitalen Lernen unverzichtbar

Breitband: Weitere Investition in Seewald / 125.725 Euro aus Berlin / Fuchtel: Schnelles Internet für die Grundschule

„Gerade für kleinere Gemeinden sind Hilfen aus Berlin notwendig, damit sie eine so große Aufgabe wie den Breitbandausbau meistern können“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Fuchtel. (F: CDU)

Seewald. „Der Ausbau der Breitbandversorgung geht bei uns mit großen Schritten voran“, sagt Seewalds Bürgermeister Gerhard Müller, der sich über eine Zusage des Bundes über 125.725 Euro freut. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hatte dem Rathauschef die Nachricht persönlich überbracht.

„Gerade für kleinere Gemeinden sind solche Hilfen aus Berlin notwendig, damit sie eine so große Aufgabe wie den Breitbandausbau meistern können“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Fuchtel.Insgesamt sind 251.450 Euro für Investitionen zum Anschluss der Grundschule eingeplant.

Bereits Anfang dieses Jahres hat die Gemeinde eine Förderung von 2,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln erhalten. „Mit der erneuten Zusage aus Berlin können wir unserer Grundschule den Zugang zum Breitband ermöglichen“, erläutert der Bürgermeister. „An das Backbone-Netz, das der Landkreis Freudenstadt auch in Seewald ausbaut, kann die Schule angeschlossen werden, so dass die Lehrerinnen und Lehrer und natürlich die Schülerinnen und Schüler die Vorzüge des digitalen Lernens nutzen können“, so der Rathauschef.

„Es ist ein gutes Signal für ländliche Kommunen, dass wie hier Grundschulen mit schnellem Internet versorgt werden. Das ist ein weiteres Mittel, um das Leben auf dem Land attraktiv zu machen, um sich gegenüber den Städten in den Ballungsräumen als Wohnorte zu behaupten“, so der CDU-Bundestagsangeordnete Fuchtel.

Im nächsten Schritt werde die Gemeinde 40 Prozent der Investitionssumme beim Land beantragen. „Die restlichen zehn Prozent haben wir bereits fest in unserem Haushalt für dieses wichtige Vorhaben eingeplant“, sagt Müller.

„Der Bund wird auch weiterhin an der Seite der Kommunen im ländlichen Raum stehen, um den Breitbandausbau wie in Seewald voranzutreiben“, unterstreicht Hans-Joachim Fuchtel, „gerade für Kinder und Jugendliche ist hier die Verfügbarkeit von schnellem Internet eine unerlässliche Voraussetzung, um mit den Herausforderungen und Möglichkeiten des digitalen Lernens mithalten zu können.“

31.08.2020

Seit 40 Jahren Erfahrung mit Tierwohl

Landwirtschaft: Staatssekretär Fuchtel bei Peter Frey / Einer der wenigen Ferkelzüchter im ganzen Landkreis Calw

Über Tierwohl und Landwirtschaft tauschte sich in Altensteigdorf der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel mit Peter und Hilde Frey aus. (Foto: Klein-Wiele)

Altensteig (k-w). Wenn es ums Tierwohl geht, sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, dann ist Peter Frey ein Landwirt mit großer Erfahrung. Für den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist der Ferkelzuchtbetrieb ein gutes Beispiel für Tierhaltung.

Doch mit dem Landwirt, dessen Hof in Altensteigdorf er mit dem Fahrrad von seinem Wahlkreisbüro aus in wenigen Minuten erreicht, diskutierte der CDU-Politiker nicht nur über Schweinezucht als Lebensaufgabe, sondern auch über regionale Produktionsketten. In eine solche ist auch der Hof der Familie Frey eingebunden. Es gibt sie noch, aber der Trend war in den letzten Jahrzehnten eindeutig anders, erläuterte der erfahrene Fachmann, der ihm auch aus jener Zeit berichtete, als dezentrale Schlachtungen im ländlichen Raum noch gang und gäbe waren.

Peter Frey ist einer der wenigen Bauern im Kreis Calw, die überhaupt noch selber Ferkel züchten. Ein Arbeitsfeld, dem sich nur wenige Tierhalter widmen. Frey, der sich Ende der 1970er Jahre auf die Ferkelzucht spezialisiert hat, „hat immer versucht, auch experimentell zu erkennen, was zum Wohl seiner Tiere beiträgt“, betonte der Staatssekretär als Resümee seiner langjährigen Kontakte zum Landwirt selbst.

Leider habe es die Landwirtschaft immer schwerer, sagte Fuchtel, denn immer häufiger richteten sich Kritik und emotionale Vorbehalte verschiedenster Formen gegen den bäuerlichen Berufsstand und das in sehr vielen Fällen unberechtigt. Gleichwohl bedürfe es natürlich auch in der Landwirtschaft Weiterentwicklungen, an der das BMEL täglich feile.

„Der Landwirt wird heutzutage allzu schnell zum Buhmann gemacht, wenn es gesellschaftliche Konflikte gibt. Einseitige öffentlicheDarstellungen erfolgten unreflektiert, was der Leistung der Landwirtschaftsfamilien in keinster Weise gerecht werde, sagte Fuchtel, der auch auf das hohe internationale Ansehen landwirtschaftlicher Produkte aus Deutschland und ihrer Qualität hinwies. Außerdem werde im Ausland immer wieder das hohe Produktionsniveau angesprochen.

Die Diskussion über die Landwirtschaft sei von vielen Gegensätzen geprägt. Laute Kritik an der konventionellen Landwirtschaft stehe dem Verbraucherverhalten gegenüber. „Mehr Tierwohl geht aber nicht zum Nulltarif,“ waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. Hierfür sei dringend mehr gesellschaftliches Bewusstsein erforderlich.

Ein Ferkelzüchter wie Peter Frey habe nach über 40 Jahren einen reichen Erfahrungsschatz in der Tierhaltung und könne auch als kleiner Betrieb existieren, weil er seinen Hof qualitätsbewusst und im Sinne des Tierwohls vorbildlich umtreibe. Der wiederum betonte: „Ich kann als Tierfreund nicht sehen, wenn Tiere irgendwo schlecht gehalten werden.“

Der Landwirt betonte die Vorteile regionaler Kreisläufe in der Lebensmittelwirtschaft, „damit nicht alles durch halb Deutschland transportiert werden muss.“ Corona habe die Augen dafür endlich geöffnet. Hinzu käme der Nutzen für den Klimaschutz.

Etwas Wehmut und persönliche Worte gab es beim Abschied. Wohl letztmals als amtierender Abgeordneter habe er jetzt Hans-Joachim Fuchtel auf seinem Hof erlebt. Er wolle öffentlich sagen, dass er es persönlich bedauere, so Frey wörtlich, dass dieser bürgernahe Volksvertreter bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr kandidiere. „Solche Männer, die unsere Region stärken, brauchen wir, und da hat er sich besonders hervorgetan“, sagte der Landwirt dem CDU-Politiker zum Abschluss seines Besuchs.

31.08.2020

Erneut über 300.000 Euro für Schopfloch

Gewerbegebiet: Bund unterstützt Breitbandausbau in Oberiflingen / Fuchtel: Hartnäckigkeit und Expertise zahlen sich aus

Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB

"Die Verfügbarkeit von Internet ist eine Grundvoraussetzung", sagt der Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Schopfloch. „Das ging richtig schnell“, stellt Bürgermeister Klaas Klaasen fest, als er vom Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel über eine abermalige Förderzusage des Bundes für den Breitbandausbau der Gemeinde Schopfloch informiert wird. Die Mittel in Höhe von 300.408 Euro fließen in das Gewerbegebiet Herrengarten in Oberiflingen.

Insgesamt werden in das schnelle Internet des Ortsteils 600.817 Euro investiert. Nachdem die Gemeinde bereits Anfang Juni eine Zusage über 300.000 Euro aus Berlin erhalten hatte, hat der Bürgermeister nicht lange gezögert und einen Folgeantrag gestellt. „Schnelligkeit bewährt sich auch bei der Beantragung von Geldern“, weiß Hans-Joachim Fuchtel aus jahrlanger Erfahrung als Haushälter im Deutschen Bundestag zu berichten.

„Die 600.817 Euro sind dafür vorgesehen, auch das Gewerbegebiet Herrengarten in Oberiflingen ans Breitbandnetz anzuschließen“, beschreibt Klaassen, wie die Mittel verwendet werden. „Damit werden die Unternehmen an das Backbone-Netz angeschlossen und erhalten die Kabel direkt bis in die Büros gelegt“, so der Rathauschef.

„Hartnäckigkeit und Expertise haben sich für Schopfloch ausgezahlt. Weiterhin werde ich mich daher in Berlin und vor Ort einbringen, um die Gemeinden in den Landkreisen Calw und Freudenstadt bei ihren Bemühungen zum Breitbandausbau tatkräftig unterstützen“, so Hans-Joachim Fuchtel, denn „die Verfügbarkeit von schnellem Internet ist mittlerweile auch eine infrastrukturelle Grundvoraussetzung für die Ansiedelung von Firmen und Unternehmen in den Städten und Gemeinden des ländlichen Raumes.“

Und Klaassen fügt hinzu: „Nachdem die Mittel aus Berlin bewilligt worden sind, hoffe ich darauf, dass das Land auch den vierzigprozentigen Anteil der Investitionskosten so zügig zur Verfügung stellt. Schopfloch selbst hat seinen Anteil von zehn Prozent auf jeden Fall schon auf die hohe Kante gelegt.“

25.08.2020

Horber Bahnhof wird attraktiver

Konjunkturpaket: 80.000 Euro für Verbesserung der Aufenthaltsqualität / Fuchtel: weiterer Mosaikstein

Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ist sich sicher, dass der Horber Bahnhof und die regionale Wirtschaft vom Bundesprogramm zur Attraktivitätssteigerung von Bahnhöfen profitieren werden.

Horb. Die Aufenthaltsqualität am Horber Bahnhof soll verbessert werden. Der Bund hat nämlich ein Sofortprogramm zur Attraktivitätssteigerung von Bahnhöfen aufgelegt, wie der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mitteilt. Daraus sollen 80.000 Euro in Renovierungsarbeiten fließen.

„Dann können Bahnreisende gleich beim Aus- oder Umsteigen einen noch positiveren Eindruck von der Neckarstadt erhalten“, freut sich der Parlamentarische Staatssekretär über die Zusage aus dem Bundesverkehrsministerium. 40 Millionen Euro umfasst das Programm zur Steigerung der Attraktivität von Bahnhöfen insgesamt. „Diese Gelder sind Teil des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen und den Wohlstand in Deutschland zu sichern“, so Fuchtel.

Das habe der Bundestag mit dem zweiten Nachtragshaushalt Anfang Juli so beschlossen. Ziel sei, in große und kleinere nachhaltige Maßnahmen zu investieren. Das sei hier der Fall, denn mit Blick auf den Klimawandel müsse für den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr noch mehr getan werden. In Horb treffe die Bahn aus dem Schwarzwald auf die Gäubahn. Auch aus diesem Grund sei das Projekt interessant.

Etwa 170 Bahnhöfe sollen bundesweit mit dem Programm aufgewertet werden, um die Aufenthaltsqualität für Reisende und Bahnkunden zu verbessern. „Da es sich bei den Arbeiten zur Attraktivitätssteigerung vorwiegend um handwerkliche Aufgaben handeln wird, hat das Programm einen weiteren positiven Effekt für die Unternehmen in unserer Region“, sagt Fuchtel, „zumal die Arbeiten voraussichtlich bis Herbst beginnen sollen.“

Da jedoch die für die Umsetzung des Programms zuständige DB Netzte AG der Deutschen Bahn sich noch in den Detailabstimmungen zu den jeweiligen Maßnahmen befinde, stehe ein genauer Beginn der Bauarbeiten sowie die exakte Höhe der damit verbunden Kosten derzeit noch nicht fest, sagt Hans-Joachim Fuchtel weiter.

Der Wahlkreisabgeordnete erinnerte daran, dass es durch beharrliches Bestreiben in den letzten Jahren gelungen sei, durch neue Halte entlang der Strecke zwischen Freudenstadt und Horb, die Bahn Stück für Stück publikumsnäher zu machen. Jetzt folge mit dieser Maßnahme ein weiterer Mosaikstein.

14.08.2020

Kirche und Politik an einem Tisch

Austausch: Staatssekretär Fuchtel trifft Dekan Winterholer / Auch Kreisbehörde und Flüchtlingsbeauftragter bei Gesprächsrunde dabei

Gedankenaustausch zwischen Politik, Behörde und Kirche (von links): Der katholische Dekan Holger Winterholer, der Flüchtlingsbeauftragter Georg Hummler, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Norbert Weiser und Christina Baumert

Nagold (k-w). Wenn CDU-Politiker Entscheidungen in der Flüchtlingspolitik oder anderen Themen treffen müssen, sehen sie sich wegen einer Vielzahl an rechtlichen Vorgaben und Interpretationen unterschiedlichster Gruppierungen oft einem „Spagat“ ausgesetzt. Darauf wies der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in einem Gespräch mit dem katholischen Dekan Holger Winterholer in Nagold hin.

Bei dem Treffen im Nagolder Gemeindezentrum saßen auch Georg Hummler aus Schömberg, Flüchtlingsbeauftragter des Dekanates, sowie für das Landratsamt Calw der zuständige Dezernent Norbert Weiser und Christina Baumert als Abteilungsleiterin Integration und Flüchtlinge am Tisch. Sie alle ließen auch die praktischen Erfahrungen aus der Flüchtlingsarbeit in die Diskussion einfließen. Zur aktuellen Flüchtlingssituation gehöre ebenfalls die Bewältigung der Situation mit minderjährigen, unbegleiteten Kindern.

Wichtigstes Ergebnis dieser Gesprächsrunde: Man möchte öfter aufeinander zugehen, „um direkt vor Ort in diesen schwierigen Zeiten die neuesten Entwicklungen zu erörtern“, wie Hans-Joachim Fuchtel zusammenfasste. Dekan Holger Winterholer hob den intensiven Einsatz der vielen engagierten Menschen vor Ort in der Flüchtlingsarbeit hervor. Sie fänden in Georg Hummler einen guten Ansprechpartner der katholischen Kirche.

Weitere Fragen der Begegnung zwischen Kirchen- und Behördenvertretern und dem Parlamentarischen Staatssekretär drehten sich um christliche Werte und das neue Nagolder Hospiz. Es sei wichtig, die christliche, abendländische Kultur zu stärken, um christliche Positionen vor Ort wie in der Welt aufzuwerten.

13.08.2020

Unterstützung für Ausbildungsbetriebe

Corona-Hilfe: Fuchtel appelliert an Unternehmen der Region / Bei Ausbildung nicht nachlassen / Konjunktur- und Zukunftspaket für Fachkräftenachwuchs

Calw / Freudenstadt: Gerade jetzt gilt es, in Ausbildung weiter zu investieren, appelliert der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (CDU) an die Betriebe der Region: „Wer als kleines oder mittleres Unternehmen in der Corona-Zeit so viel wie bislang oder sogar mehr ausbildet, wird dabei besonders unterstützt.“ Der Parlamentarische Staatssekretär weist die Betriebe in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt auf das neu aufgelegte Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ hin.

Das Konjunktur- und Zukunftspaket schaffe Anreize, in den Fachkräftenachwuchs zu investieren. In der Förderrahmen fallen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigten. Für das aktuelle Programm stellt der Bund damit für den Mittelstand weitere 500 Millionen Euro zur Verfügung.

„Eine Summe, von der auch im Nordschwarzwald Unternehmen profitieren können“, wirbt der CDU-Politiker dafür, mit Hilfe des Bundes jungen Menschen in der Krise berufliche Perspektiven zu geben. Das Bundesprogramm schließt ausdrücklich praxisintegrierte Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen ein.

Bei jedem Lehrvertrag, der für das Ausbildungsjahr 2020/21 in der Größenordnung der letzten drei Jahre abgeschlossen wird, erhält der Betrieb einmalig 2000 Euro. Bildet er nachweislich sogar mehr junge Leute als bislang aus, gibt es für jeden zusätzlichen Ausbildungsplatz noch 3000 Euro obendrauf.

Unterstützt wird zudem, wenn das Unternehmen die Auszubildenden und ihre Ausbilder nicht in Kurzarbeit schickt, obwohl es krisenbedingt dafür Gründe gibt. In jedem Monat, in dem der Arbeitsausfall bei mindestens 50 Prozent liegt, die oder der Auszubildende aber dennoch nicht nach Hause geschickt wird, übernimmt der Staat 75 Prozent der Bruttosumme der Ausbildungsvergütung. „Damit können die jungen Leute in der gewohnten Arbeits- und Lernumgebung bleiben, und das ist für die Kontinuität wichtig“, begründet Fuchtel diese Lösung.

Übernimmt ein KMU einen Auszubildenden, weil dessen Ausbildungsbetrieb wegen der Corona-Krise insolvent ist, wird das mit 3000 Euro gefördert. „Wir schaffen Wege, damit die Krise nicht zu ungewollten Ausbildungsabbrüchen führen muss, das wäre fatal“, argumentiert Fuchtel, „wir wollen mit all diesen Maßnahmen sicherstellen, dass die duale Ausbildung als deutsches Erfolgsmodell auch in Krisenzeiten Bestand hat.“ Denn „die Fachkräfte, die wegen der Krise nicht ausgebildet werden, fehlen morgen unserer Wirtschaft, und das würde unsere Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Daher ist Vorsorge notwendig“, unterstreicht der CDU-Politiker.

Mehr als 95 Prozent aller Ausbildungsbetriebe im dualen System seien ohnehin kleine oder mittlere Unternehmen, so Fuchtel. Sie hätten über 70 Prozent der rund 950.000 bestehenden Ausbildungsverträge abgeschlossen. „Doch gerade der Mittelstand ist besonders hart von der Pandemie betroffen“, weiß der Parlamentarier, „weshalb sich die unionsgeführte Bundesregierung hier besonders engagiert.“ Gefördert werden infolgedessen auch Unternehmen und Ausbildungsstätten, die teilweise im Rahmen einer Auftrags- oder Verbundausbildung aktiv sind.

Weitere Informationen zu den Eckpunkten des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ gibt es bei der Agentur für Arbeit.

Abdruck honorarfrei – 3.219 Anschläge

11.08.2020

CDU-Kandidaten bei den Mitgliedern

Nominierungsrunde: Erstes gemeinsames Bild der Bewerber mit Amtsinhaber Hans-Joachim Fuchtel / Blick auf Wahlen seit 1949

Das erste gemeinsame Foto des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) mit den beiden Kandidaten, die sich um seine Nachfolge bewerben: Klaus Mack (links) und Dr. Alessandro Pagella (rechts).

Calw / Freudenstadt: Die bisher bekannten Kandidaten für die Nachfolge des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel sind aktuell zur internen Vorstellung bei den Parteimitgliedern unterwegs. Erstmals hatten Klaus Mack, Bürgermeister von Bad Wildbad, und Dr. Alessandro Pagella aus Haiterbach, Geschäftsführer eines Unternehmens, Gelegenheit zu einem gemeinsamen Foto mit dem Amtsinhaber, der sich im Herbst 2021 nicht mehr zur Wahl stellt.

Bei der Union geht es um viel: Seit 1949 hat der jeweilige CDU-Kandidat ununterbrochen im hiesigen Wahlkreis das Direktmandat errungen. Fuchtel nicht weniger als neunmal hintereinander mit Ergebnissen von bis zu 58,5 Prozent. Der Abstand zur SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken betrug 2017 nicht weniger als 26,4 Prozent zu seinen Gunsten.

Der Zuschnitt des Wahlkreises 280 habe sich zwar immer wieder leicht gewandelt, so Fuchtel, „aber im Gegensatz zu sehr vielen anderen Wahlkreisen konnte ganz überwiegend eine Identität mit den beiden Landkreisen Calw und Freudenstadt gehalten werden.“ Denn die Einwohnerzahl bewege sich im Rahmen der Toleranzgrenze der für die Wahlkreise bundesweit festgelegten Größenordnung. So sei nicht die Fläche entscheidend, sondern die Zahl der hier lebenden Menschen.

Von der Fläche her ist allerdings der Wahlkreis Calw/Freudenstadt einer der großen. Fuchtel: „Wer weit über 30 Jahre hier bürgernah gewirkt hat, der kennt die Ausmaße der Strecken für die regelmäßige Vor-Ort-Präsenz, beispielsweise zwischen dem Bad Herrenalber Ortsteil Bernbach und dem Empfinger Ortsteil Wiesenstetten oder zwischen Bad Rippoldsau-Schapbach und Gechingen.“

Der Wahlkreis grenze an die Region Württemberg-Hohenzollern ebenso wie an Südbaden oder Nordwürttemberg und sei bekanntlich mit der Kreisreform von Württemberg nach Nordbaden gewandert – Veränderungen, mit denen man sich zu arrangieren habe, so Fuchtel, „auch wenn das heute leichter akzeptiert wird als früher.“

Bei seinen Vorgängern habe es sich um durchweg sehr honorige Persönlichkeiten gehandelt, blickt der CDU-Politiker zurück, wobei der 1949 gewählte Fritz Schuler 1955 im Amt verstorben sei, sein Nachfolger Arved Deringer nach acht Jahren das Mandat in Stuttgart errang, um dann eine internationale Anwaltskanzlei aufzubauen. Ihm folgte 1965 der studierte Landwirt Dr. Helmut Prassler, der später das Amt des ersten Präsidenten der Anstalt für Umweltschutz übernahm. Worauf ab 1976 Dr. Haimo George gewählt wurde, der 1985 mit erst 52 Jahren ebenfalls im Amt verstarb.

1986 seien es dann vier Kandidaten gewesen, erinnert sich Hans-Joachim Fuchtel, wobei er bei der Nominierungsveranstaltung dann als jüngster mit 34 Jahren gleich im ersten Wahlgang die parteiinterne Wahl gewann. Nach einer Dienstzeit von quasi zwei politischen Generationen habe er aus freien Stücken frühzeitig seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur erklärt, damit jüngere zum Zuge kämen und vor allem die Parteimitglieder genug Zeit zur Auswahl hätten.

Davon werde jetzt reichlich Gebrauch gemacht, freut sich der Parlamentarische Staatssekretär über das breite Interesse in der Partei, die Kandidaten kennenzulernen.Fuchtel: „So muss Partei sein, denn es ist das vornehmste Recht der Mitglieder an der Wahl von Kandidaten mitzuwirken.“ Angesichts von mindestens zwei Kandidaten hätten die Mitglieder auf jeden Fall eine Auswahl.

Er werde in gewohnter Weise bis zum Ende seiner Amtszeit mit dem Ziel weiterarbeiten, gute Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das Vertrauen der Wählerschaft auf den Nachfolger übertragen werden könne.


07.08.2020

190 Millionen Euro Corona-Kredite

Coronahilfen: KfW unterstützt Unternehmen in den Landkreisen Calw und Freudenstadt mit speziellen Kreditprogrammen / Fuchtel: Kredite können zur Erholung und zum Aufschwung beitragen

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Die Kredithilfen aus den Corona Hilfsprogrammen der KfW für Unternehmen in den Landkreisen Calw und Freudenstadt können für den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel einen Beitrag für die unternehmerische Erholung und den wirtschaftlichen Aufschwung leisten. (Foto: CDU)

Calw / Freudenstadt: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat von März bis Juni rund 200 Unternehmen in den Landkreisen Calw und Freudenstadt mit Krediten in Höhe von 190 Millionen Euro für die Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die KfW zügig und umfassend durch spezielle Programme Firmen und Unternehmen mit Krediten versorgt. Neben anderen Maßnahmen der Bundesregierung wie dem Kurzarbeitergeld oder den Soforthilfen-Maßnahmen für Klein- und Mittelständische Unternehmen und Selbstständige sorgen diese Kredite dafür, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden“, so der Parlamentarische Staatssekretär und hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

Deutschlandweit hat die KfW circa 70.000 Kreditanträge mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro erhalten. 99 Prozent der Anträge wurden entschieden. In 96 Prozent der Fälle hat die KfW die Kredite bewilligt. „Dass die Kredithilfen gerade von kleineren und mittleren Unternehmen auch in unserer Region benötigt werden, zeigt sich daran, dass fast 140 solcher Firmen in den beiden Landkreisen Kredite in Höhe von 40 Millionen Euro aus dem entsprechenden Hilfsprogramm der KfW erhalten haben“, wie Hans-Joachim Fuchtel betont. Zusätzlich hat die KfW über 60 Unternehmen aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt knapp 150 Millionen Euro zur Unterstützung aus ihren anderen Corona-Hilfskreditprogrammen bewilligt. „Die Höhe der Kreditvolumen allein für meinen Wahlkreis, verdeutlicht, wie dramatisch sich die Corona-Pandemie auf die Wirtschaft ausgewirkt hat. Die Kredite können jetzt dazu beitragen, dass sich die Unternehmen und Firmen erholen und so der Aufschwung in den nächsten Monaten ermöglicht wird. Weiterhin werde ich mich bei der KfW für Unternehmen einsetzen, die aufgrund der Corona-Krise in Schieflage geraten sind“, wie Fuchtel betont.

07.08.2020

Missionsarbeit leidet unter Corona

Liebenzeller Mission: Fuchtel trifft sich mit Verantwortlichen / Großteil der Helferteams bleibt trotz Pandemie freiwillig in Einsatzgebieten

Gedankenaustausch bei der Liebenzeller Mission: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in der Runde mit Bürgermeister Dietmar Fischer, David Jarsetz, Volker Gäckle, Thomas Eisinger, und Johannes Luithle. (Foto: Klein-Wiele)

Bad Liebenzell (k-w). Auch die internationale Arbeit der Liebenzeller Mission leider unter dem Corona-Virus. „Für unser Personal vor Ort ist die Pandemie eine große Herausforderung“, sagte David Jarsetz bei einem Gedankenaustausch der Geschäftsleitung mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Der künftige Direktor für den Bereich Mission: „Da kommen auch Missionare an ihre Grenzen.“

Weitere Themen des Treffens mit dem Parlamentarischen Staatssekretär, an dem auch Bürgermeister Dietmar Fischer teilnahm, drehten sich um christliche Werte, Flüchtlingsfragen und die finanzielle Situation einer Glaubensgemeinschaft in der Corona-Krise, die ihre Arbeit vorwiegend aus Spendengeldern finanziert. „Mir ist wichtig, in diesen schwierigen Zeiten aufeinander zuzugehen, um direkt vor Ort die neuesten Entwicklungen zu erörtern“, sagte der CDU-Politiker, der in Bad Liebenzell auch auf Pfarrer Johannes Luithle, Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Professor Dr. Volker Gäckle, Rektor der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL), und Kanzler Dr. Thomas Eisinger traf.

Die Verantwortlichen für die Missionsarbeit berichteten im Rahmen des Gesprächs, dass es allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Krisenländern freigestellt worden sei, ob sie während der Pandemie nach Deutschland zurückkommen wollten. „90 Prozent sind bewusst vor Ort geblieben“, betonte Jarsetz, „um ihren einheimischen Partnern zur Seite zu stehen.“ Bei der Liebenzeller Mission sei man dankbar für diesen Akt der Nächstenliebe. Ohnehin würden diese engagierten Menschen in Entwicklungsländern vor allem für den Schulbetrieb dringend gebraucht.

In den ersten Wochen der Corona-Zeit „haben wir eine große Welle der Solidarität erlebt“, berichtete Pfarrer Johannes Luithle dem Staatssekretär von der finanziellen Situation. Die Spendenbereitschaft habe erfreulicherweise sogar noch zugenommen. Durch die dann einsetzende wirtschaftliche Situation und die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt seien in Folge allerdings weniger Spendengelder geflossen. Luithle: „Wir werden nun abwarten müssen, wie sich das im zweiten Halbjahr entwickelt.“

06.08.2020

Zukunftsgespräch über ländlichen Raum

Investitionen: Staatssekretär Fuchtel und Gemeindetagspräsident Kehle beraten über Pläne des Bundes / Geld soll ankommen

Baiersbronn wählte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, um sich einen halben Tag mit dem Gemeindetagspräsidenten Roger Kehle bei einem Zukunftsgespräch auszutauschen. (Foto: Büro Fuchtel)

Baiersbronn / Region. In Ruhe über Zukunftsfragen beraten – das hatten sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und der Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, Roger Kehle, vorgenommen. „Es ist jetzt viel Geld unterwegs und das muss auch vor Ort ankommen“, sagte Fuchtel.

Für das Zukunftsgespräch hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete ein Hotel in Baiersbronn ausgesucht. „Gespräche mit Hans-Joachim Fuchtel sind immer wertvoll, wenn es um die Zukunft geht“, sagte Roger Kehle, der auch Vizepräsident des Deutschen Städtetages ist, „und in Griechenland haben wir durch enge Zusammenarbeit im Rahmen der Deutsch-Griechischen Versammlung auf diese Weise viel bewegt.“ Konkret ging es jetzt um die Umsetzung der Ziele des Bundes, wie sie im Zukunftspaket niedergelegt sind, und die Bereitstellung zusätzlicher Milliarden Euro der Eurorpäischen Union.

Hier versicherte der Gemeindetagspräsident aktives Mitwirken der Kommunen, damit „die PS auch auf die Straße kommen.“ Fuchtel: „Die Pläne sind ehrgeizig und werden einige gemeinsame Kraftanstrengungen erfordern, damit es rechtzeitig zu Impulsen kommt. Wir können uns leider keine Verschnaufpause leisten. Daher sind Gespräche zwischen den verschiedenen Ebenen jetzt die vordringende Aufgabe.“

Einen Vollzug konnte Kehle bereits melden: Die Verhandlungen mit dem Land über den Ausgleich von Gewerbesteuerausfällen seien günstig verlaufen. Bund und Land hätten eine Summe um 1,8 Milliarden Euro zugesagt, damit die Ausfälle in der jetzt akuten Phase übernommen werden. Kehle wörtlich: „Für uns Kommunen heißt das, dass die eingeleiteten Investitionen nicht gestoppt werden müssen.“

Die Kommunen würden dadurch vor zusätzlichen Schulden bewahrt, betonte Fuchtel, und weiter: „Das Paket greift stark zu Gunsten der kommunalen Infrastruktur mit den Schwerpunkten Öffentlichen Personen-Nahverkehr, Elektrifizierung der Bahn, Mobilfunkempfang, Überbrückungshilfen für den kleineren Mittelstand, Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Entlastung von Sozialausgaben, Investitionen in Kinderbetreuung, Gebäudesanierung und Verbesserung des öffentlichen Gesundheitswesens. Roger Kehle abschließend: „Das Programm passt. Damit können wir Kommunen was anfangen.“

05.08.2020

Förderung für Menschen mit Demenz

Bund unterstützt lokale Allianzen: Bis zu 30.000 Euro Zuschuss / Fuchtel: „Wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft“

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Informiert über die neue Förderwelle: Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Calw / Freudenstadt / Berlin. Der Bund unterstützt lokale Allianzen für Menschen mit Demenz mit einem neuen Förderaufruf. Darauf macht der CDU-Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel aufmerksam. Von der Unterstützung von bis zu 30.000 Euro können jeweils auch Projekte im Nordschwarzwald profitieren.

Demenz betrifft vorrangig ältere Menschen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft geht davon aus, dass Ende 2018 rund 193.100 über 65-jährigen Menschen in Baden-Württemberg von Demenz betroffen waren.

„Demenzerkrankte zu versorgen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu sichern, stellt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine immer größere Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Die Unterstützung der an Demenz erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen ist daher eine wichtige Aufgabe“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär Hans Joachim Fuchtel.

Von 2012 bis 2018 sind im Rahmen des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bundesweit schon rund 500 Netzwerke entstanden. Nun läuft die neue Ausschreibung an. Bewerben können sich Netzwerke aus den Landkreisen, die in diesem Programm bisher noch nicht bedacht worden sind. Die ausgewählten Projekte erhalten für drei Jahre eine Förderung von jährlich 10.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 11. September 2020.

Unter aktiver Beteiligung der Kommune gilt es, gemeinsam lokale Netzwerke aufzubauen und vorhandene Netzwerke weiterzuentwickeln. Mitwirken können sowohl Einzelpersonen als auch Initiativen und Einrichtungen wie zum Beispiel Vereine, Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden oder Krankenhäuser.

Hans-Joachim Fuchtel fasst das Ziel zusammen: „Es geht um die Bündelung und Vernetzung des Potenzials aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesundheitswesen. Demenzerkrankten und ihren Angehörigen soll eine bedarfsgerechte Unterstützung und Teilhabe ermöglicht werden. Deren Mitwirkung an der Entwicklung und Umsetzung von Angeboten ist deshalb besonders erwünscht.“

Das Förderprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ läuft über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lokale-allianzen.de.

03.08.2020

Einst hat ihn der Teufel geholt

Politikerkarriere: Beim Abend mit Hans-Joachim Fuchtel geht es nochmal in die Vollen / Fuchtelos-Rezeptur vom Metzgermeister

Eine Stärkung für den Endspurt überreichten Metzgermeister Herbert Reinhardt und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Carl Christian Hirsch dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Gründringen. (Foto: Klein-Wiele)

Nagold (k-w). Einst hat ihn der Teufel geholt. So fing seine große politische Karriere an. Denn der damalige Ministerpräsident machte ihn zu seinem Parlamentarischen Berater. Heute, sagt Carl Christian Hirsch als Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, befindet sich Hans-Joachim Fuchtel im Endspurt. Doch einen Abgesang auf den Bundestagsabgeordneten gibt es an diesem Abend im Gündringer Sportheim noch lange nicht.

Im Gegenteil: Damit der Endspurt bis Herbst nächsten Jahres auch gelingt, hatte Metzgermeister Herbert Reinhardt extra die Rezeptur „Fuchtelos“ in Anlehnung an Fuchtels griechischen Kosenamen kreiert und in eine pikant-scharfe Rindswurst zu Stärkung gepackt. „Ein gesundes, ehrliches Produkt wie Fuchtel selbst“, betonte Reinhardt, durch und durch regional, was man nicht nur im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, sondern mehr und mehr auch beim Verbraucher zu schätzen wisse. Dazu gab es vom Stadtverband einen guten Tropfen und ein paar Socken mit Herz, die die alte Verbundenheit symbolisierten.

Doch zunächst ging es beim „Abend mit Hans-Joachim Fuchtel“ nochmal in die Vollen, von der kleinen auf die ganz große politische Bühne. Reduzierte Mehrwertsteuer, gleichwertige Lebensbedingungen auf dem Land wie in der Stadt, Regionalität in der Lebensmittelerzeugung und Wehrpflicht: Die Liste der tagespolitischen Themen, die die Besucher an diesem Abend mit ihrem Abgeordneten abarbeiteten, war lang. Schließlich hatte man auf diesen ersten, politischen Stammtisch im Freien coronabedingt lange warten müssen.

„Politik ist die Kunst des Möglichen, warum man in Berlin auch Kompromisse eingehen muss, die dann auch keine original Unions-Politik sind“, unterstrich Hans-Joachim Fuchtel. Eines sei allen Beteiligten zum Beispiel ganz klar: „Klimapolitik geht nicht zum Nulltarif.“

Der Parlamentarier erzählte von den Anfängen seiner politischen Karriere. „Es war noch die Zeit vor der Wiedervereinigung, als ich 1987 erstmals für die CDU im Wahlkreis Calw/Freudenstadt in den Bundestag einziehen durfte.“ Über 30 Jahre später habe er mit der Bahnverladestation in Horb nochmals seine ganze Erfahrung nutzbringend einsetzen können. Es sei ein ganz großer Durchbruch und ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz in der Region, Güter auf die Schiene zu bringen.

In den Jahren dazwischen hätten ihn viele Mitstreiter auf seinem politischen Weg begleitet. Blasmusikfreunde wie die Gündringer Musiker, die an diesem Abend gleich nebenan probten, hätten ihn auf seinen Auslandsreisen begleitet und die Griechen ihm für seinen Einsatz als Griechenland-Beauftragter der Bundeskanzlerin einen Ouzo gebrannt, der es mit 58,5 Prozent in sich hatte, genau wie sein Ergebnis als Direktkandidat 2013.

Schließlich hat Politik auch etwas mit persönlichen Begegnungen zu tun, sagte Fuchtel, seit etlichen Jahren als Parlamentarischer Staatssekretär in der Bundesregierung, so wie man in Gündringen an diesem Abend aufeinander zugegangen sei. Wohlwissend, dass die Corona-Pandemie für Abgeordnete wie Bürger gleichermaßen eine Herausforderung sei. Doch „wenn ich das Glas immer nur halb leer sähe, wäre ich ein schlechter Politiker.“

29.07.2020

Fuchtel macht Runde komplett

Überraschungsgast: Bundestagsabgeordneter bei CDU-Versammlung in Kälberbronn / Nachfolge-Kandidaten stellen sich vor

Überraschungsgast in Kälberbronn: der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit der Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbands Pfalzgrafenweiler, Xenia Kübler. (Foto: Klein-Wiele)

Pfalzgrafenweiler-Kälberbronn (k-w). Zwei Kandidaten wollen bislang dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nachfolgen. Klaus Mack und Dr. Allessandro Pagella hatten deshalb in Kälberbronn Gelegenheit, sich getrennt den Fragen der Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Pfalzgrafenweiler zu stellen. Überraschungsgast des Abends war Fuchtel selbst, der noch bis Herbst 2021 im Amt sein wird.

In Kälberbronn war die Freude groß, dass sich der Parlamentarische Staatssekretär die Zeit nahm, an der Vorstellungsrunde des CDU-Gemeindeverbands persönlich teilzunehmen. „Egal, wer sein Nachfolger wird, aber er wird es schwer haben, in die Fußstapfen unseres verdienten Bundestagsabgeordneten zu treten“, kommentierte Xenia Kübler. Schließlich habe Fuchtel enorm viel Erfahrung, ein weit verzweigtes Netzwerk und viel für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt bewegt, so die Vorsitzende, die die Veranstaltung in Kälberbronn moderierte.

Im Schwanen nutzten die CDU-Mitglieder über zweieinhalb Stunden die Gelegenheit, beiden Kandidaten, die sich um die Nominierung auf Wahlkreisebene bewerben, auf den Zahn zu fühlen. Nicht ohne vorher Klaus Mack, Bürgermeister in Bad Wildbad, und seinen Gegenkandidaten Dr. Alessandro Pagella aus Haiterbach, Geschäftsführer eines Unternehmens, Gelegenheit zu geben, jeweils getrennt ihre Vorstellungen von politischer Arbeit in Berlin und für den Wahlkreis detailliert darzustellen.

Dabei ging es um die Infrastruktur im Nordschwarzwald ebenso wie um innere Sicherheit, die wirtschaftliche und touristische Entwicklung oder um gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum. Aber auch die große Politik auf internationaler Ebene kam an diesem Abend nicht zu kurz.

„Heute ist die Gelegenheit, beiden Kandidaten Löcher in den Bauch zu fragen“, ermunterte Xenia Kübler, vom Gesprächsangebot mit den Kandidaten rege Gebrauch zu machen, was sich die CDU-Mitglieder aus Pfalzgrafenweiler und Umgebung nicht zweimal sagen ließen. Allen gemein war an diesem Abend der Wunsch, die Region wie schon zuvor mit dem Abgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, weiter voranzubringen. Immerhin vertritt dieser den Wahlkreis sei 1987 im Deutschen Bundestag. Auf eigenen Wunsch wird sich Fuchtel im Herbst 2021 allerdings nicht mehr um ein Mandat bewerben. Der Wahlkreis Calw/Freudenstadt ist praktisch identisch mit den Landkreisen Calw und Freudenstadt.

28.07.2020

Mobile Kontrollstation gegen Corona

Neuentwicklung: Fuchtel informiert sich über einzigartigen Truck / Willi Schuler stellt Spezialfahrzeug vor / Weitere Einsatzmöglichkeiten

Unternehmer Willi Schuler erläutert dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Altensteig seine mobile Kontrollstation VDG, die unter anderem bei Pandemien zum Einsatz kommen soll. (Foto: Klein-Wiele)

Altensteig (k-w). Ein Virus wie Corona erfordert moderne, globale Lösungen, sagte sich die Firma Schuler und entwickelte ein Spezialfahrzeug, in dem enormes Potenzial für die Bekämpfung von Pandemien steckt. Die mobile Kontrollstation VDG stellte der Unternehmer jetzt dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel in Altensteig vor.

Basis für diesen einzigartigen Truck, dessen Einsatzmöglichkeiten enorm vielfältig sind, ist der ebenfalls entwickelte mobile Messetruck mit über 50 Quadratmeter Nutzfläche, welcher bereits seit fünf Jahren europaweit im Einsatz ist.

Die Neuentwicklung VDG steht für Virus Department Gate. Passiert ein Fahrzeug diese mobile Kontrollstation, die praktisch überall aufgebaut werden kann, können dessen Insassen mit Röntgen- und Wärmekameras auf Anzeichen einer Viruserkrankung getestet werden.

Der Aufleger des Trucks wird dazu wie eine Brücke eingesetzt, wenn die Seitenflügel nach oben klappen, können Personen- wie auch Lastwagen durch ihn hindurchfahren. Das angeschlossene Büro liefert sofort die Kontrolldaten aus den Messungen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten wären praktisch überall da denkbar, wo Krisenbewältigung gestemmt, Kontrollen gemacht und Sicherheitskonzepte umgesetzt werden müssen. In wenigen Minuten wird aus dem VDG sogar eine komplette Grenzstation. So kann der VDG mit entsprechender Ausstattung auch für Polizeikontrollen und bei Rotkreuz-Einsätzen genutzt werden.

Schon vor drei Jahren hat Willi Schuler ein Patent auf seine Idee angemeldet, die er jetzt zeitnah als voll ausgestatteten Prototypen auf den Markt bringt.

27.07.2020

Fuchtel: Zuwendungsbescheid ist da

Verladestation: Dreh- und Angelpunkt für Projekt im Horber Heiligenfeld / Dank an alle Mitwirkenden / Beitrag zum Klimaschutz

Strahlende Gesichter über den Zuwendungsbescheid aus Berlin für die Horber Verladestation (von links): Kurt Platze, Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Uwe Gfrörer, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Horst Schuon. (Foto: Klein-Wiele)

Horb / Freudenstadt / Calw. Der Zuwendungsbescheid für die Horber Verladestation ist da! Er ist für das ehrgeizige Projekt, im Sinne des Klimaschutzes Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen, von besonderer Wichtigkeit. Dies hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Freitag vor Ort im Horber Industriegebiet Heiligenfeld bekanntgegeben. Hauptinvestor ist die plathe grundbesitz GmbH & Co KG mit Sitz in Neubulach.

Seit eineinhalb Jahren arbeiten Politik und Wirtschaft Hand in Hand an diesem Ziel. Hans-Joachim Fuchtel bezeichnete es als „Zukunftsprojekt ersten Ranges mit Ausstrahlung weit über die Region hinaus“. Es sei ein ganz konkreter Beitrag zum Klimaschutz in dem Sinn, wie es der Zielsetzung der Bundesregierung entspricht.

„Andere sprechen von der Notwendigkeit, Transportgüter von der Straße auf die Schiene zu verlagern“, betonte der CDU-Politiker, „wir tun es! Damit laufen wir absolut an der Spitze der in Deutschland erforderlichen Entwicklung für die nächsten Jahrzehnte. Das steht auch der Tourismus-Region sehr gut zu Gesicht!“ Fuchtel: „Es ist eines der wichtigsten Innovationsprojekte meiner gesamten Amtszeit!“

Das sei nur möglich geworden durch eine Verzahnung aller Räder, die maximale Bereitschaft aller Kräfte zur Beschleunigung, die perfekte Mitwirkung der Stadt Horb und des Landkreises sowie von mutigen Unternehmern, die sich das Wort ‚unternehmen‘ mit Bereitschaft zum Risiko aufs Papier geschrieben haben.“

So eine Verladestation sei ein komplexes Vorhaben mit vielen Komponenten – schlichtweg administratives Neuland. Erst, wenn man sowas einmal durchgezogen habe, wisse man um die gesamten Realisierungsschwierigkeiten und wie es geht, so Fuchtel. Jetzt seien natürlich noch weitere Arbeiten notwendig, aber ohne diesen Zuwendungsbescheid wäre alles „brotlose Kunst“ geblieben.

Der Bundestagsabgeordnete nahm das Ergebnis zum Anlass, den Behörden ein Kompliment auszusprechen: „Die Deutsche Bundesbahn, das Bundeseisenbahnamt, das Bundesverkehrs- und das Landesverkehrsministerium, das Regierungspräsidium Nordbaden, der Landkreis und vor allem die Stadt Horb haben gezeigt, wie es laufen kann und welche Qualität unsere Verwaltungsinstanzen in der Sacharbeit haben.“ Natürlich habe man in einer Vielzahl von Terminen, Gutachten und Koordinierungsaufgaben um die Sache ringen müssen, aber das gehöre bei einem so schwierigen Projekt einfach dazu, sagte Fuchtel abschließend.

27.07.2020

Vorbote der Gartenschau

Pflanzaktion: Präsident und Staatssekretär greifen zur Schaufel / Fuchtel: Impuls für die Ewigkeit / Gegen Krise nicht ansparen

Einen Ahorn-Baum pflanzten in Klosterreichenbach (von links) Gemeindetag-Präsident Roger Kehle und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Katrin Schindele und Bürgermeister Michael Ruf wässerten den Vorboten für die Gartenschau. (Foto: Klein-Wiele)

Baiersbronn-Klosterreichenbach (k-w). Einen stattlichen Ahorn-Baum hat Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, im Vorfeld der Gartenschau 2025 in Klosterreichenbach gepflanzt. Dabei ging der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel dem prominenten Gast aus Stuttgart zur Hand. Bürgermeister Michael Ruf und die CDU-Vorsitzende Katrin Schindele griffen zur Gießkanne.

Den Standort vor dem künftigen Pflegeheim in Klosterreichenbach hatte Nico Züfle von der Gemeindegärtnerei bereits sorgfältig vorbereitet. In der Bahnhofstraße sollen im Rahmen der Klimaschutzaktion „1.000 Bäume für 1.000 Kommunen“ des Gemeindetages noch mehr Bäume gepflanzt werden, wie der Gärtnermeister berichtete.

Im Rathaus zeigte sich der Präsident, der auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel speziell auch wegen der Gartenschau in die Murgtal-Gemeinde gereist war, anschließend vom Masterplan für die Gartenschau beeindruckt. „Das wird richtig gut“, war Kehle überzeugt. Baiersbronn sei als Tourismusgemeinde ohnehin schon auf einem sehr beeindruckenden Weg. Es sei jetzt an der Zeit, in die Städte und Gemeinden nachhaltig zu investieren, sagte der prominente Gast, „denn gegen die Krise können wir nicht ansparen.“

Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel sprach von einem „Impuls für die Ewigkeit“, den die Gartenschau in Freudenstadt und Baiersbronn auslösen werde. Der CDU-Politiker ist sich sicher, dass die beiden Kommunen von der Veranstaltung langfristig auch im Tagestourismus nachhaltig profitieren können. Dazu seien natürlich Ideen gefragt. „Wir werden das brauchen, um die hervorragenden Destinationen noch besser und vor allem abwechslungsreicher zu machen“, sagte Fuchtel. Allerdings sei es auch sehr wichtig, sich heute schon darüber Gedanken zu machen, wie man die Gartenschau in den Jahren danach sinnvoll und nachhaltig für das langfristige Gesamt-Marketing nutze.

Bürgermeister Michael Ruf zog ein Resümee über die Überstützung durch den Gemeindetag in Corona-Zeiten und bedankte sich ausdrücklich beim Präsidenten. Das Lagezentrum auf Landesebene sei immer gut vorbereitet gewesen „und hat uns die Arbeit wesentlich erleichtert“, sagte er. Deshalb „war die Arbeit des Gemeindetages für uns sehr wertvoll und eine große Hilfe, um mit der Situation richtig umzugehen.“

Aktuell sei Baiersbronn auf einem guten Weg, um das anstehende Großprojekt in die richtige Richtung zu lenken: „Wir sind bereit für die Gartenschau!“ betonte Ruf. Auch wenn man den Gemeindehaushalt wegen Corona habe abspecken müssen, wolle man doch 15 Millionen Euro in das Projekt investieren, von dem man zusätzliche Impulse für die Weiterentwicklung Baiersbronns erwarte.

Angedacht sei, die Gartenschau mit modernen Mobilitätskonzepten zu verknüpfen, berichtete Katrin Schindele. Dazu mache man sich derzeit im Gemeinderat schon Gedanken. Zum Abschluss seines Besuchs trug sich Roger Kehle noch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.

27.07.2020

Präsident macht in Eutingen Station

Kommunalpolitik: Prominenter Besuch in der Gäu-Gemeinde / Roger Kehle folgt Einladung von Hans-Joachim Fuchtel

Inspizierten die neue Bahnstation Eutingen-Nord wie vorgeschrieben mit Maske und Abstand (von links) Gemeindetagpräsident Roger Kehle, CDU-Vorsitzender Joachim Gölz, Gerhard Fassnacht, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes, Bürgermeister Armin Jöchle und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. (Foto: Klein-Wiele)

Eutingen im Gäu (k-w). Es sind beileibe nicht nur große Projekte, die Eutingen im Gäu zu einer klimafreundlichen Gemeinde machen, erläuterte Bürgermeister Armin Jöchle seinem prominenten Nebensitzer im Rathaus. Und doch war es dem Präsidenten des Gemeindetages Baden-Württemberg ein wichtiges Anliegen, einen Blick auf den neuen Bahnhaltepunkt im Eutinger Norden zu werfen.

Denn „der Umstieg auf die Schiene ist ein wirklich notwendiger Beitrag zum Umweltschutz“, betonte Roger Kehle. Der hatte nach eigenen Worten auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel besonders gerne in Eutingen Station gemacht. Zum einen, weil ihn mit dem Parlamentarischen Staatssekretär viele gemeinsame Projekte verbinden, nicht zuletzt bei der Unterstützung der Kommunen in Griechenland. Außerdem ist Eutingens Rathauschef Armin Jöchle Mitglied im Präsidium des Städtetags. Ein Wahlamt, von dem Kehle sagt, dass es schwieriger zu gewinnen sei als ein Bürgermeisterposten, „weil man vor den besonders kritischen Kolleginnen und Kollegen bestehen muss und weil es begehrt ist.“

Jöchle wiederum erinnerte daran, dass der Staatssekretär ein gewichtiger Ansprechpartner für die Gäu-Kommune auf der großen politischen Bühne sei. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Hans-Joachim Fuchtel seine Herkunft trotz der vielen Verpflichtungen nicht verleugnet und dass seine regelmäßigen Besuche jetzt schon über Jahrzehnte hier schon zu einer lieben Gewohnheit geworden sind, die uns manchen Vorteil gebracht haben.“ Der Abgeordnete ist in Eutingen aufgewachsen.

Mit am Tisch im Sitzungssaal saßen Gerhard Fassnacht, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Freudenstadt, um auch die Stimme der Landwirtschaft in kommunalen Belangen an diesem Vormittag zu hören, und CDU-Vorsitzender Joachim Gölz als profunder Kenner kommunaler Belange. Jöchle zeigte sich guter Dinge, dass die coronabedingte Finanzkrise die Gemeinde Eutingen nicht ganz so hart treffen werde wie andere Kommunen. Mit Wohlwollen nahm der Rathauschef die Informationen von Roger Kehle zu den Ergebnissen der Verhandlungen mit dem Land zur Kenntnis, die erst wenige Tage zuvor ausgehandelt worden sind, „und die den Städten und Gemeinden die Kraft geben, ihre Investitionen tätigen zu können.“

Man habe in den zurückliegenden drei Jahrzehnten manch gutes Projekt gemeinsam auf den Weg gebracht, erinnerte sich Fuchtel an die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und seinen Räten, „ein absolutes Highlight war dabei das Postfrachtzentrum“, das Arbeitsplätze ins Gäu gebracht habe und zur Ansiedlung einer wichtigen Institution führte, die Eutingen in Fachkreisen bekannt machte.

Roger Kehle habe in Griechenland einen großartigen Beitrag dazu geleistet, dass „Europa an den Wurzeln zusammengeführt“ wurde, denn „wir brauchen eine starke Staatengemeinschaft“, so der frühere Griechenland-Beauftragte der Bundesregierung, deren Basis die Kommunen seien. „Außerdem brauchen wir die Verbindung zur Landwirtschaft, weil sich die klimarelevanten Thematiken nur in Zusammenarbeit mit der Agrarseite lösen lassen“, betonte Fuchtel.

Wegen der Corona-Pandemie seien die Informationen zu den Aktivitäten der Kommunen in Sachen Klimaschutz leider zu sehr in den Hintergrund getreten, so Kehle, dabei habe man schon weit über 500.000 Bäume im Rahmen der Klimaschutzaktion „1.000 Bäume für 1.000 Kommunen“ des Gemeindetages gepflanzt, woran sich auch Eutingen beteiligt. „Auch ist die saubere Luft in den Städten und Gemeinden nicht von ungefähr gekommen“, verwies der Präsident auf weitere Aktivitäten, „die oft schon als selbstverständlicher Standard angesehen“ werden. Die Städte und Gemeinden seien ohnehin in der Hochphase der Corona-Pandemie über Gebühr gefordert gewesen, „manche Beschlüsse mussten wir sogar über Nacht umsetzen.“

21.07.2020

Bessere Ausstattung für Bibliothek

Modernisierung: Förderung durch den Bund / Fuchtel überbringt gute Nachricht / Stadt überzeugt mit Schnelligkeit und zeitgemäßem Konzept

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Überbrachte die gute Nachricht: PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Haiterbach. Ganz schnell musste Haiterbach reagieren – und es hat geklappt: Die Stadt erhält über den Bund eine Förderung von 17.025 Euro für die Modernisierung der Stadt- und Schulbücherei. Bei dem „Soforthilfeprogramm für Bibliotheken in ländlichen Räumen“ galt das „Windhundprinzip“: Die schnellsten Bewerber, die vollumfänglich die Kriterien erfüllten, erhielten den Zuschlag.

Die Bibliothek, die an der Burgschule direkt angeschlossen ist, sei mit ihrer Ausstattung doch sehr in die Jahre gekommen, sagt Bürgermeister Andreas Hölzlberger. Im Zuge von Corona konnte die Bibliothek dann gar nicht genutzt werden. „Wir haben das als Chance begriffen und die Umbauarbeiten angepackt“, sagt der Rathauschef.

Die Stadt besorgte sich alle bereits veröffentlichten Informationen rund um das Soforthilfeprogramm, welches durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert wird. Gleichzeitig stimmte Andreas Hölzlberger die Maßnahmen mit allen Beteiligten ab. Schließlich bewarb sich die Stadt und versandte den Antrag nur wenige Minuten nach Start der offiziellen Ausschreibung. Hunderte von Bewerbungen gingen ein – aber Haiterbach schaffte es erfolgreich unter die schnellsten 60 Einsendungen.

Der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel informierte nun den Rathauschef über den positiven Förderbescheid. Der Parlamentarische Staatssekretär freut sich: „Die Selbstinitiative der Stadt zahlt sich aus.“ Insgesamt sind für das Projekt 22.700 Euro veranschlagt. Mit 17.025 Euro übernimmt der Bund drei Viertel der Kosten. Mit einem Viertel plant Haiterbach einen Kostenanteil von 5.675 Euro ein. Der Bürgermeister dankt Hans-Joachim Fuchtel für seinen Einsatz: „Die Investitionen sind dringend nötig.“

Vor allem die Kinder-Ecke wird nun von Grund auf erneuert. Die alten Möbel werden durch eine neue, zeit- und kindgerechte Einrichtung ersetzt. Darüber hinaus wird auch das Online-Recherchesystem OPAC weiterentwickelt und wesentlich nutzerfreundlicher gestaltet. Für diverse Veranstaltungsformate wird ein Beamer angeschafft.

Die Fördermittel des Bundes sind in Haiterbach gut investiert. Davon ist Hans-Joachim Fuchtel überzeugt. „Die Bibliothek wird auf jeden Fall noch attraktiver für ihre Besucher und ein moderner Ort der Begegnung. Mit der Umsetzung des zeitgemäßen Konzeptes kann sie nun auch das Potenzial für die kulturelle und digitale Bildung im ländlichen Raum noch besser ausschöpfen.“

21.07.2020

Krise bislang gut gemeistert

Handwerk: Fuchtel erleichtert über positive Nachricht / Manche Gewerke trifft ist aber hart / Neue Strategien für Nachwuchswerbung gefragt

Gesprächsrunde im Haus des Handwerks in Freudenstadt mit (von links): Obermeister Siegfried Schmid, Geschäftsführer Sebastian Rother, CDU-Kreisvorstandsmitglied Katrin Schindele, MIT-Vorsitzender Markus Schindele, JU-Kreisvorsitzender Patrick Speiser und dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. (Foto: Klein-Wiele)

Freudenstadt (k-w). Das Gros des Handwerks im Kreis hat die Corona-Krise bislang relativ gut überstanden. Das erfuhr der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel im Haus des Handwerks in Freudenstadt.

„Das Handwerk in der Region ist gut aufgestellt“, beschrieb Sebastian Rother dem CDU-Bundestagsabgeordneten die aktuelle Situation. Dennoch befürchtet der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt, dass es in dem einen oder anderen Fall noch ein böses Erwachen nach Corona geben könnte. „Wir wissen nicht, was im nächsten Jahr kommt“, pflichtete ihm Siegfried Schmid, stellvertretender Kreishandwerksmeister sowie stellvertretender Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Freudenstadt bei, „womöglich sind wir indirekt 2021 noch stärker betroffen. Das höre oft ich von meinen Kolleginnen und Kollegen.“

Die Handwerker waren in der Corona-Zeit gefragt, weil sie Leistungsträger sind. Es sei kein Unternehmen unter Quarantäne gestellt worden; nur vereinzelt kam es in Betrieben zum Stillstand. Dennoch habe es manchen hart getroffen, „weil die Kosten bei fehlenden Aufträgen weiterliefen. Er denke zum Beispiel an Veranstaltungsmanager, Frisöre oder Catering-Betriebe. „Großen Respekt“ zollte die Spitze des Handwerks den Arbeitsagenturen, die sich kurzfristig auf eine völlig neue Situation einstellen mussten. Aktuell vertritt die Kreishandwerkerschaft Freudenstadt über 930 Betriebe.

„Es beruhigt mich ungemein, dass das Insolvenzproblem unter den Handwerkern im Kreis nicht so ausgeprägt ist“, zeigte sich der Staatssekretär erleichtert. Neben Rother und Schmid saßen Markus Schindele als Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT) Calw/Freudenstadt, Katrin Schindele vom CDU-Kreisvorstand und Patrick Speiser als Kreisvorsitzender der Jungen Union mit am Tisch. Er verstehe, so Fuchtel, wenn vor allem kleinere Handwerksbetriebe „jetzt auf Sicht fahren“, um sich ihrerseits mit Investitionen zurückzuhalten. Bei der Gesprächsrunde kamen unter anderem die Corona-Hilfe des Bundes positiv zur Sprache wie auch die Prämien für Betriebe, die jetzt ausbilden.

„Wir haben ein riesiges Nachwuchsproblem“, das vor allem gesellschaftlich begründet sei, verdeutlichte Sebastian Rother, „Gefühlt verdienen Handwerker in manchen Gewerken aber auch zu wenig.“ Große Sorgen bereitet dem Geschäftsführer nach eigenen Worten die Schließung von Berufsschulklassen, wie zuletzt der Berufsschulstandort für das Fleischer-Handwerk in Horb. Da die jungen Leute zukünftig in Durlach zur Schule gehen, gebe es in der Konsequenz nur noch zwei Auszubildende im Kreis. Auf diese Weise „blutet der ländliche Raum aus“.

Die Kreishandwerkerschaft habe für dieses Jahr von der Frühförderung in der Grundschule bis zum Tag des Handwerks einige Aktivitäten in Richtung Nachwuchswerbung geplant, so Rother, doch habe Corona alle Pläne zunichte gemacht. Um junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu gewinnen, brauche es neue Strategien, betonte Fuchtel, dafür werde man künftig mehr Zeit aufwenden müssen.

Die Haushaltslage beim Bund sei angesichts umfangreicher Corona-Hilfen auf die Situation ausgerichtet, verdeutlichte der CDU-Politiker, weil in den letzten Jahren trotz Herausforderungen wie Deutsche Einheit, Flüchtlingsströme, Klimawandel oder Bankenkrise unter der unionsgeführten Bundesregierung sparsam gewirtschaftet worden sei und Rücklagen gebildet werden konnten.

Grundsätzlich positiv aufgenommen wurde von den Vertretern des Handwerks die Senkung der Mehrwertsteuer, auch wenn sie für die Unternehmen schwierig zu handhaben und bürokratiebehaftet sei, wie Markus Schindele verdeutlichte. Kritischer jedoch würden Betriebe des alltäglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Bäcker oder Friseure, die Senkung sehen. Die Senkung führe dort nicht zu mehr Konsum. Unterm Strich werde sie jedoch den Bürgerinnen und Bürgern und damit auch dem Handwerk zugutekommen. Dass der Bund seit Jahresbeginn bereits über neun Millionen Euro Fördergelder für die Breitbandversorgung im Kreis Freudenstadt bereitgestellt hat, wurde ebenfalls von den Gesprächspartnern positiv verbucht.

20.07.2020

Abschied: Positiv-Faktor mit Ausstrahlung / Dank an Nagolder Dekan für jahrelange Begleitung

Dank für viele Gespräche: der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (links) mit dem scheidenden Nagolder Dekan Ralf Albrecht. (Foto: Klein-Wiele)

Nagold. „Bevor Dekan Ralf Albrecht in sein neues Amt als Regionalbischof nach Heilbronn geht, ist es mir ein Anliegen, sein Wirken öffentlich mit einigen Worten zu würdigen“, schreibt der CDU-Bundestabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in einer Erklärung. Albrecht wird am Sonntag in Nagold verabschiedet.

Nach der Ankunft von Ralf Albrecht in Nagold vor 13 Jahren habe es sich sehr schnell gezeigt, dass er ein Faktor im öffentlichen Leben werden würde. „Einer, dem man interessiert zuhört“, so der Parlamentarische Staatssekretär, „ich schätze am scheidenden Dekan die stets klaren Worte, die verständlich und sehr überzeugend vorgetragen wurden.“ Er habe es verstanden, den Bezug zu den christlichen Grundwerten herauszuarbeiten und sie in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.

„Ralf Albrecht hat seine Stimme zu Gunsten dieser Werte auch für das praktische Leben erhoben“, so Fuchtel, die dabei nicht vernachlässigte theologische Gründlichkeit habe zum Nachdenken angeregt. Auch habe es dem scheidenden Nagolder Dekan nicht an Zivilcourage gefehlt. Und schon gar nicht an der Bereitschaft, sich in Projekte einzubringen.

„Als Politiker bin ich ihm zu Dank verpflichtet für die Bereitschaft zu vielen Gesprächen, wo er beharrlich den Standpunkt der Kirche und insbesondere die Begründung dafür dargestellt hat und wie er dafür geworben hat.“ Albrecht sei zu jeder Zeit offen gewesen für Kritik wie Anregungen gleichermaßen.

Er sei sich sicher, so Fuchtel weiter, dass die neue Aufgabe als Regionalbischof von Ralf Albrecht sehr gut ausgefüllt werde. Er wünsche ihm und seiner Familie auf diesem Wege alles Gute und Gottes Segen.

16.07.2020

Mit Infrastruktur auf gutem Weg

Arbeitsgespräch: Landrat lobt Fuchtels Breitband-Engagement / Bereits neun Millionen Euro im Kreis aktiviert / Rückert: Verladeterminal in Horb oberste Priorität

Die Infrastruktur im Landkreis Freudenstadt kommt voran, waren sich Landrat Dr. Klaus Michael Rückert (links) und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel bei einem Arbeitsgespräch im Landratsamt Freudenstadt einig.

Freudenstadt / Horb: Der Landkreis Freudenstadt ist in Sachen Infrastruktur auf einem sehr guten Weg. Deshalb standen sowohl die Breitbandversorgung im Nordschwarzwald als auch die aktuellen Verkehrsprojekte im Mittelpunkt eines Arbeitsgesprächs, das der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel mit Landrat Dr. Klaus Michael Rückert führte.

„Unsere Ausbaupläne für die umfassende Versorgung der Kommunen im Landkreis Freudenstadt mit schnellem Internet werden seitens des Bundes hervorragend unterstützt“, lobte der Kreischef den Einsatz des direkt gewählten Bundestagsabgeordneten für den Kreis und die Kommunen. In den letzten sechs Monaten wurden bereits über neun Millionen Euro an Fördergeldern seitens des Bundes für den Kreis Freudenstadt bereitgestellt. Darüber hat Fuchtel die einzelnen Städte und Gemeinden, die damit wiederum Investitionen in doppelter Höhe umsetzen können, bereits informiert, und: „Die Kooperation war sehr effektiv!“

„Eine gute Breitbandversorgung ist nicht nur für die Unternehmen in der Region von elementarer Bedeutung, sondern auch für die Menschen, die hier leben“, sagte der CDU-Politiker bei seiner Visite im Landratsamt. Für den ländlichen Raum bedeute schnelles Internet heutzutage, von den Ballungsräumen nicht abgehängt zu werden und damit auch ein Stück mehr Lebensqualität bieten zu können. Dann ließen sich sogar mehr junge Familien zum Wohnen in ländlich geprägten Kommunen gewinnen, so der Staatssekretär. Als Abgeordneter des Wahlkreises habe er vor der letzten Wahl zugesagt, sich für den Breitbandausbau besonders einzusetzen. Er freue sich, dass das jetzt sichtbar werde.

Als weiteres wichtiges Anliegen widme er sich aktuell der Tilgung der Funklöcher im Nordschwarzwald, was angesichts der Topografie dieser Region eine Herausforderung sei. Aber er sei zuversichtlich, dass das Versorgungsnetz für den Mobilfunk engmaschiger gezogen werden könne, was allen zugutekomme. Auch dem Kreis Freudenstadt als Tourismusregion.

Der Bundestagsabgeordnete setzt sich derzeit intensiv für die Umfahrung Horbs Richtung Freudenstadt ein, wobei die Hochbrücke über das Neckartal jetzt sichtbar Gestalt annehme, wie Fuchtel betont. Die Bauphase sei mit Erschwernissen für die Verkehrsteilnehmer verbunden, das gehe leider nicht anders in kürzester Zeit.

Parallel zu den Planungen für den Straßenverlauf ums Horber Industriegebiet erwarte er, dass es auf der Strecke Richtung Freudenstadt am Rauhen Stich und bei Aach zu einer Erleichterung im Verkehrsfluss durch den dreispurigen Ausbau der Bundesstraße komme.

Auch rechne er damit, dass im nächsten Jahr die Erweiterung der Streckenkapazität auf der Gäubahn in Angriff genommen werde. Angesichts der Klimaherausforderungen erwarte er von der Bahn eine „Beschleunigung“ der Planung über das Übliche hinaus. „Am Geld aus Berlin wird das Projekt nicht scheitern“, unterstrich Fuchtel deutlich, weshalb er den Landrat darum bat, ein wachsames Auge auf den Planungsstand zu haben.

Parallel arbeitet der Parlamentarier mit Hochdruck an der Realisierung eines Verladeterminals im Horber Industriegebiet, damit Güter aus der Region umweltfreundlich mit der Bahn transportiert werden können. In den Augen von Landrat Rückert ein „sehr wichtiges Thema“, das er gerne unterstütze. Denn durch die Hochbrücke könne das Verladeterminal idealerweise auch an den überregionalen Straßenverkehr optimal angebunden werden. „Für mich hat das Projekt deshalb oberste Priorität“, betonte Rückert, weshalb er es sehr begrüße, dass sich der Abgeordnete für die schnelle Realisierung stark mache.

10.07.2020

Artenvielfalt durch Bienenstrom

Aktionswoche: Staatssekretär Fuchtel informiert sich auf Energiehof Weitenau / Felder werden bunter

Über Artenvielfalt und Biogas-Produktion informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (rechts) auf dem Energiehof Weitenau von Winfried und Juliane Vees. (Foto: Klein-Wiele)

Eutingen-Weitingen (k-w). Dass die Produktion von Biogas die Artenvielfalt fördert, davon überzeugte sich in Weitingen Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Juliane und Winfried Vees hatten den Bundestagsabgeordneten im Nachgang zur Aktionswoche Artenvielfalt gemeinsam mit dem Fachverband Biogas auf den Energiehof Weitenau eingeladen, um über die Biogasproduktion aus artenreichen Feldern zu informieren. „Werden die Anlagen mit Wildpflanzen und Dauerkulturen gefüttert, trägt dieser landwirtschaftliche Betriebszweig auch dazu bei, dass unsere Felder bunter werden“, sagte Fuchtel im Rahmen einer Gesprächsrunde. Daran nahmen auch Otto Körner vom Fachverband Biogas, Dr. Manfred Albiez, Projektleiter Bienenstrom bei den Stadtwerken Nürtingen, Imker und Vertreter des NABU teil.

Die Biogasproduktion nannte Fuchtel „aktiven Klimaschutz“, wie ihn Familie Vees seit Jahren vorlebe. Das BMEL, so der Parlamentarische Staatssekretär, fördere die Suche nach Pflanzen, die Insekten Nahrung bieten und deren Anbau wirtschaftlich sei. Damit führe es den Landwirten vor Augen, wie sich Biodiversität mit Ökonomie kombinieren lasse.

Familie Vees habe mit ihrer Biogasanlage schon vor 15 Jahren zu den Pionieren des Ökostroms gehört; jetzt sei sie mit der Erzeugung von Bienenstrom wieder ganz vorne mit dabei. Auch Eutingens Bürgermeister Armin Jöchle lobte die Betreiber des Energiehofs für ihre Arbeit im Sinne von Klima- und Artenschutz.

09.07.2020

Vorarbeit macht sich bezahlt

Video-Konferenz: Auch in Corona-Zeiten profitiert der Wahlkreis von Förderung / Positive Nachrichten zieren Fuchtels Bericht aus Berlin

Über die neuesten Entwicklungen auf politischer Ebene in Corona-Zeiten informierte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel die Mitglieder der CDU-Kreisvorstandes in einer Video-Konferenz. (Foto: Klein-Wiele)

Freudenstadt (k-w). Auch in Corona-Zeiten investiert der Bund stark in den ländlichen Raum. Davon profitiert vor allem der Nordschwarzwald, attestierten Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel in einer Video-Konferenz. Allerdings falle das Geld nicht vom Himmel, so der Parlamentarische Staatssekretär, „da machen sich drei Jahre Vorarbeit bezahlt, dass es so flutscht.“

Der Führungsstab des Freudenstädter CDU-Kreisverbandes hatte bewusst den digitalen Weg beschritten, um sich in Corona-Zeiten mit dem Parlamentarier über die neuesten Entwicklungen auf Bundes-wie Regionalebene auszutauschen. Die Fragen der Parteimitglieder drehten sich sowohl um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Bundesebene wie auch um die Arbeit des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Die unionsgeführte Bundesregierung habe dieses Land unter Kanzlerin Angela Merkel bislang gut durch die Pandemie gesteuert, betonte Kreisvorsitzender Norbert Beck.Das zeige sich im Vergleich zu den Infektionszahlen in anderen Ländern immer wieder, so der Landtagsabgeordnete. Der Wahlkreis Calw/Freudenstadt profitiere aktuell mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung besonders von Fuchtels langjähriger Erfahrung im Deutschen Bundestag.

„Ich persönlich bin vom milliardenschweren Konjunkturprogramm, das die unionsgeführte Bundesregierung aufgelegt hat, voll überzeugt“, so Beck, „das war die richtige Antwort auf Corona“. Wohlwollend nahmen die Vorstandsmitglieder zur Kenntnis, dass in den letzten Wochen ordentlich Zuschüsse in den Nordschwarzwald geflossen sind.

„Allein zehn Millionen Euro konnte ich seit Anfang des Jahres für die Digitalisierung in den Kommunen beibringen“, unterstrich Fuchtel, „das heißt: Wir liefern!“ Das sei natürlich auch eine Frage des engen Kontakts zu wichtigen Akteuren im Wahlkreis, wie dem Hotel- und Gaststättenverband, dem Mittelstand, der Land- und Fortwirtschaft und der Kommunalpolitik Auch glaube er persönlich, dass die Konjunkturhilfen in dieser Zeit gut angelegt seien.

„Die Herausforderungen des Strukturwandels müssen aufgefangen werden“, machte der Staatssekretär deutlich, doch sei die Hilfe aus Berlin darauf ausgerichtet, „technologische und innovative Sprünge auszulösen, weil wir uns auf eine verschärfte weltweite Wettbewerbssituation einstellen müssen.“ Angesichts moderner Technologien, wie zum Beispiel Wasserstoff, hoffe er auch auf neue Impulse.

Und mit der umfassenden Digitalisierung „haben wir die Chance, die weißen Flecken im Kreis verschwinden zu lassen.“ Die Senkung der Mehrwertsteuer komme allen Bürgerinnen und Bürgern zugute. Dem Klimaschutz räumte Fuchtel genauso breiten Raum in der Video-Konferenz ein wie modernen Mobilitätskonzepten.

08.07.2020

Mit guten Ideen Geschäfte machen

Firmenbesuch: Fuchtel lobt Erfindergeist in Corona-Zeiten / Besuch bei Mutz Maschinenbau / Tolle Erfahrung für gesamtes Team

Bewiesen Erfindergeist in Corona-Zeiten (von links): Andreas, Friedhold und Jonathan Mutz mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und seinem Begleiter Patrick Speiser von der Jungen Union. Auf dem Foto fehlt Hannes Mutz, der sich auf Geschäftsreise befand.

Dornstetten: Wie ein kleines Familienunternehmen einer weltweiten Krise getrotzt hat, imponierte den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel beim Besuch der Firma Mutz Maschinenbau in Dornstetten. Zwar ist die der Corona-Pandemie geschuldete Umsatzdelle dank guter Auslastung schon fast wieder wettgemacht, doch „hier wurde der Kopf nicht in den Sand gesteckt, als düstere Wolken am Konjunkturhimmel aufzogen.“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete hatte den Firmenbesuch trotz eng getaktetem Terminkalender noch eingeschoben, weil er die Erfinder einer Anlage zur Produktion von Mund-Nasen-Schutz-Masken aus seinem Wahlkreis persönlich kennenlernen wollte. Dabei berichteten ihm Friedhold, Andreas und Jonathan Mutz von ihrem Erfindergeist in Corona-Zeiten. Noch weit wichtiger aber war: „Für unser ganzes Team war das eine tolle Erfahrung“, so die drei übereinstimmend, „für das Gemeinschaftsprojekt haben wir sogar Überstunden geschoben.“

Mutz Maschinenbau zählt neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter über die Hälfte Familienmitglieder. Die Sondermaschinenbauer, die 2015 ihre neue Produktionsstätte bezogen haben, entwickeln Automatisierungs- und Linearsysteme für einen breiten Kundenstamm: Großunternehmen und Handwerksbetriebe setzen auf Maschinen von Mutz. 50 Prozent kommen aus der Holzindustrie. Die andere Hälfte der Kunden stammt aus den Branchen Kunststoff, Bauelemente und Metallindustrie.

Trotz guter Auslastung machte sich in den ersten Wochen der Corona-Krise auch bei dem Familienunternehmen eine gewisse Unsicherheit breit. Da besannen sich Friedhold und Andreas Mutz und die Söhne Hannes und Jonathan auf ihr fachliches Können und konzipierten eine Produktionsanlage, die im Drei-Schicht-Betrieb darauf ausgerichtet ist, bis zu 20.000 Mund-Nasen-Schutz-Masken pro Tag zu produzieren. Ein Geschäft, das bis heute anhält und dabei nach eigener Aussage geholfen hat, die zwei fehlenden Umsatzmonate in der Krisenzeit zu überbrücken. Aber es steckt noch mehr dahinter: „Uns hat es immer gereizt, auch mal ein eigenes Produkt zu haben.“

Aktuell haben die Tüftler eine Sonderzulassung für ihre Anlage beim Bundesamt für Arzneimittel beantragt, um die CE-Konformität zu erhalten. Denn den „Nebenerwerb“ wollen sie weiter ausbauen, wofür das Familienunternehmen sogar Kontakte zur Medizinbranche aufbaut.

03.07.2020

Rat erfahrener Waldbauern gefragt

Forstwirtschaft: Staatssekretär und Referatsleiterin baten um Anregungen für Umsetzung des Zukunftsprogramms / Diskussionsrunde auf dem Walter Hof

Waldbauern und Politik im Dialog: Helga, Matthias und Wilhelm Walter wie die anderen Diskussionsteilnehmer auf Corona-bedingtem Abstand zum Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Referatsleiterin Dr. Stefanie von Scheliha-Dawid vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Loßburg-Schömberg: Der Bund ist bereit, in erheblichem Umfang in die Zukunft des Waldes zu investieren, unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Schömberg. Es gehe dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in seiner Funktion als Forstministerium um Förderungsmaßnahmen, die insbesondere auch die Waldbauern erreichen.

Deshalb traf sich der CDU-Politiker mit Waldbauern aus der Region, um zu hören, was sie aus der konkreten Praxis zum Umgang mit den aktuellen Herausforderungen zu sagen haben und wie der durch Sturm, Dürre, Klimawandel und Corona gebeutelten Branche wirkungsvoll unter die Arme gegriffen werden kann. Auf den Walter Hof hatte der Parlamentarische Staatssekretär die Referatsleiterin für nationale Waldpolitik und Jagd im BMEL mitgebracht. Bei Regierungsdirektorin Dr. Stefanie von Scheliha-Dawid laufen die Fäden für das beabsichtigte jüngste 700 Millionen schwere Hilfsprogramm des Bundes zusammen.

Derzeit werden im Ministerium die verschiedenen Optionen abgewogen, wie die wirtschaftliche Situation der Waldbauern kurzfristig durch Überbrückung der Liquiditätsengpässe und zur Abfederung des Konjunktureinbruchs verbessert werden kann. Besondere Themen sind die Schwerpunktsetzung und natürlich auch der Verteilschlüssel der Fördergelder. Ziel ist eine möglichst kurzfristige Hilfe. Das Programm zeichne sich bisher in den Konturen ab und müsse jetzt ausgeformt und auf seine Machbarkeit überprüft werden. So gehe es um die Intensivierung der Arbeitsmöglichkeiten, im Wald selbst um einen weiteren Akzent, welcher bei der Fläche ansetze, und die weitere Stärkung der Holznutzung und des Holzabsatzes.

„Seit Beginn meiner Berufsausbildung muss ich den stetigen Abwärtstrend der Waldwirtschaft miterleben“, hatte Gastgeber Wilhelm Walter in die Thematik eingeführt. Zusammen mit Ehefrau Helga und Sohn Matthias hatte er die Diskussionsrunde in Hinterrötenberg organisiert. Schon Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl war in den 1980er Jahren an diesem Ort erschienen, um sich über die Forstwirtschaft im Schwarzwald sachkundig zu machen.

Man müsse sich die Veränderung im Branchengeschehen bewusst machen: „Als ich vor 47 Jahren den Hof übernahm, konnte man vom Erlös eines Festmeters Stammholz noch den Handwerker eine ganze Woche lang beschäftigen“, rechnete Walter vor, „heute reicht der Ertrag gerade mal für eine Handwerkerstunde.“ Dafür hätten die Verpflichtungen der Waldbauern und Waldbesitzer stetig zugenommen, während Ausgleichszulagen systematisch abgebaut worden seien.

Land- wie Forstwirte würden von manchen Gruppen der Gesellschaft immer häufiger als Umweltzerstörer an den Pranger gestellt. „Wenn wir für unsere Wälder eine Zukunft haben wollen“, so Walter, „dann muss schnellstens wirkungsvoll gehandelt werden.“ Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sei umweltfreundlicher Baustoff, und ein Hektar Wald binde jährlich den Kohlendioxid-Ausstoß von sieben Mittelklasseautos. Um das Erbe der Vorgänger weiterführen zu können, bräuchten die Waldbauern die Hilfe der Politik.

Genau deswegen war Hans-Joachim Fuchtel nach Schömberg gekommen. „Wir wollen von den Waldbauern hören, wie die Fördermaßnahmen sinnvoll angesetzt werden“, machte er als Vertreter des BMEL deutlich, dabei müsse man „langfristig denken“. Der Wald spiele dazuhin eine wichtige Rolle für den Tourismus. Betriebe, wie wir sie im Schwarzwald kennen, bräuchten unbedingt mehr Liquidität, um wirtschaftlich arbeiten zu können, so Fuchtel, der in seinem Wunsch nach einer lebhaften Diskussion von den Waldbauern nicht enttäuscht wurde.

Die Freudenstädter Kreisforstamtsleiterin Susanne Kaulfuß sprach von einem „schwierigen globalen Markt“, der sich in den zurückliegenden Jahren durch Käferbefall, Trockenheit und Sturmschäden noch verschlechtert habe. Es sei verständlich, dass Vertreter der Branche die Situation als enorm angespannt ansähen.

Auch nahm der Parlamentarische Staatssekretär aus der Diskussionsrunde mit nach Berlin, dass der Ertrag aus der Holzernte wieder stärker beim Erzeuger ankommen müsse und nicht in den Lieferketten hängenbleiben dürfe.

30.06.2020

Mit Bundesmitteln Lücke schließen

Ausbildung: Kita-Bereich gesunde Ernährung gestärkt / Staatssekretär Fuchtel bringt Förderbescheid über 314.000 Euro mit / Baden-württembergische Amtskollegin Gurr-Hirsch lobt Kooperation

Den Förderbescheid aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft überreichte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in der Nagolder Annemarie-Lindner-Schule an die baden-württembergische Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. (Foto: Klein-Wiele)

Nagold (k-w). Jüngste Forschungsergebnisse haben in Deutschland eine Schwachstelle in der Ernährungsstrategie im Bereich der Kindertagesstätten aufgezeigt, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Nagold. Deswegen wolle man mit dem schon seit vielen Jahren als Vorreiter geltenden Land Baden-Württemberg mit bundesweiter Perspektive diese Lücke schließen. Nagold (k-w). Jüngste Forschungsergebnisse haben in Deutschland eine Schwachstelle in der Ernährungsstrategie im Bereich der Kindertagesstätten aufgezeigt, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Nagold. Deswegen wolle man mit dem schon seit vielen Jahren als Vorreiter geltenden Land Baden-Württemberg mit bundesweiter Perspektive diese Lücke schließen.

Ort der Handlung: die Annemarie-Lindner-Schule, wo der CDU-Politiker an die Vertreterin des Landes, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, die stolze Summe von 314.000 Euro in Form eines Zuwendungsbescheids überbrachte. Mit der Förderung aus Berlin soll dem künftigen Kita-Personal gezielt das notwendige Wissen rund um gesunde Ernährung vermittelt werden. Ihn freue besonders, so Fuchtel, dass das Projekt auch in Zusammenarbeit mit der Nagolder Fachschule umgesetzt werde, denn diese genieße landauf landab einen guten Ruf.

„Im Kita-Alltag bieten sich zahlreiche Anlässe für altersgerechte Ernährungsbildung, sie müssen nur genutzt werden“, betonte Fuchtel, „zumal wir wissen, wie sehr die ersten 1000 Tage das Essverhalten von Kindern prägen.“ Eine Universitätsstudie zur ernährungsbezogenen Bildungsarbeit, die das BMEL in Auftrag gegeben habe, zeige ganz deutlich den Handlungsbedarf. Denn Erzieherinnen und Erzieher seien nach ihrer Ausbildung zumeist nicht ausreichend genug auf diese Aufgabe vorbereitet. Immerhin würden 3,6 Millionen Kinder in deutschen Kitas regelmäßig essen.

Durch die Förderung des dreijährigen Projektes „Stärkung des Themenfelds Ernährung in der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung“ wolle sein Ministerium das Land in seiner Vorreiterrolle unterstützen. Baden-Württemberg habe schon viel Vorarbeit geleistet, damit „wir die Ernährungsbildung auf breiter Front verbessern können“, so Fuchtel. Dadurch würden mehr Kinder gesünder aufwachsen. Es gehe hier um einen Lückenschluss im Gesamtkonzept.

Friedlinde Gurr-Hirsch unterstrich die langjährige Bildungsarbeit in Baden-Württemberg in Sachen Ernährung mit den Worten: „Wir verfügen durch unserer Landesinitiative Bewusste Kinderernährung (BeKi) über 40 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit dem Kita-Personal und den Eltern. Die Kita kann viel zur Entwicklung guter Essgewohnheiten und der Freude an ausgewogenen leckeren Mahlzeiten beitragen.“ Erzieherinnen und Erziehern könnten das Potenzial der Ernährungsbildung bewusst nutzen und ihre Vorbildfunktion zur Geltung bringen. Dazu gehöre auch, die Arbeit der Erzeuger von Lebensmitteln wertschätzen zu lernen und gesunde Ernährung in der Gesellschaft zu verankern. „Wir wollen mit den Mitteln aus dem Bundesministerium diese Aspekte in der Ausbildung vertiefen“, so die Staatssekretärin.

Schulleiterin Ilona-Maria Cwik-Lorz sowie Lehrkräfte und Schülerinnen berichteten aus dem Nagolder Schulalltag, bei dem das Thema gesunde Ernährung bereits eine wichtige Rolle spiele, zumal die Kleinkinder in den Kita-Einrichtungen mehrmals täglich Mahlzeiten zu sich nehmen. Durch die Förderung könnten die angehenden pädagogischen Fachkräfte, die auch Vorbilder für die Mädchen und Jungen seien, künftig noch besser auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.

30.06.2020

Jetzt für Projekt Ehrenamt bewerben

Sonderprogramm: Lebensmittelversorgung im ländlichen Raum stärken / Bund fördert mit fünf Millionen Euro / Initiativen vor Ort können profitieren / Fuchtel: Chance schnell nutzen

Calw / Freudenstadt. Ehrenamtliche aufgepasst: Der Bund fördert mit einem Sonderprogramm von fünf Millionen Euro Initiativen, die sich im ländlichen Raum für die Lebensmittelversorgung im Zuge von Corona einsetzen. Darauf weist der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit den Worten hin: „Initiativen in der Region Nordschwarzwald sollten diese Chance wahrnehmen und sich rasch bewerben.“

Fuchtel kennt den Einsatz der vielen ehrenamtlich getragenen Gruppen: „Engagierte Bürgerinnen und Bürger versorgen besonders hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln. Sie leisten damit vor Ort einen existenziellen Beitrag für unsere Gesellschaft, wo dieser dringend gebraucht wird. Dabei kämpfen diese Initiativen selbst in Zeiten von Corona mit schwierigen Herausforderungen. Sie leiden unter organisatorischen Einschränkungen und müssen zusätzliche Kosten auf sich nehmen. Hier setzt die Unterstützung des Bundes an.“

Insgesamt stellt der Bund fünf Millionen Euro zur Verfügung. Das Projekt selbst läuft über das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Nachbarschaftshilfen und Nahversorgungsinitiativen können jeweils zwischen 2.000 und 8.000 Euro beantragen. Gefördert werden zum Beispiel Maßnahmen, die dem Schutz der Gesundheit dienen, Transportleistungen oder auch die digitale Ausstattung samt Neuanschaffungen.

„Am besten bewerben sich die angesprochenen Initiativen und Gruppen so schnell wie möglich“, betont Hans-Joachim Fuchtel. Die Fördermittel werden in den Landkreisen nach dem zeitlichen Eingang der Bewerbungen vergeben und sind begrenzt. Alle Informationen rund um das Förderprogramm gibt es im Internet unter: www.bmel.de/ehrenamt-versorgung. Dort kann auch die Bewerbung abgegeben werden. Einsendeschluss ist der 12. Juli 2020.

23.06.2020

Wieder große Summe für Breitband

Internetversorgung: 2,3 Millionen Euro vom Bund / Fuchtel: Engagement von Erfolg gekrönt / Gesamtinvestition: 4,5 Millionen Euro

Horb. Erneut fördert der Bund den Breitbandausbau in Horb am Neckar. „Bereits vor zwei Wochen konnte ich den Oberbürgermeister über eine Förderzusage informieren. Jetzt erhält die Stadt einen noch höheren Betrag“, sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

„2.334.000 Euro aus Bundesmitteln sind eine große Summe für die Neckarstadt. Es freut mich, dass damit innerhalb so kurzer Zeit wieder ein weiteres Vorhaben zum Breitbandausbau begonnen werden kann“, sagt Oberbürgermeister Peter Rosenberger. Insgesamt umfasst das Investitionsvolumen fast 4,5 Millionen Euro für das Vorhaben, weiße Flecken in der Internetversorgung von Horb am Neckar zu beseitigen. Mit den Investitionen soll die Breitbandversorgung der Grundschule Altheim sowie von circa 250 Haushalten in Altheim und Horb, darunter auch ein Aussiedlerhof, ermöglicht werden. „Die Mittel sind eingeplant, um Tiefbaumaßnahmen vorzunehmen und Leerrohre zu verlegen. Damit schaffen wir die Basis für den Anschluss der Leitungen bis zur Schule und den Häusern“, erläutert der Oberbürgermeister.

„Für die Schaffung einer digitalen Infrastruktur in Deutschland ist eine Förderung des Bundes in ländlichen Regionen unerlässlich. Daher werde ich mich auch weiterhin mit Nachdruck in Berlin engagieren. Dazu gehört auch, die Städte und Gemeinden in meinem Wahlkreis beim Aus- und Aufbau der Breitbandversorgung weiterhin zu unterstützen“, betont Hans-Joachim Fuchtel.

„Der Bund und das Land Baden-Württemberg beteiligen sich fast jeweils zur Hälfte an diesem Vorhaben. So übernimmt das Land 40 Prozent und zehn Prozent stellt die Stadt zur Verfügung“, erläutert der Rathauschef die Finanzierung abschließend.

23.03.2020

Bundeszuschuss für Kurstadt

Breitband: Bund fördert Anschlüsse in Bergdörfern mit 785.000 Euro / Fuchtel: Schnelles Internet von zentraler Bedeutung für Enztal-Tourismus

Bad Wildbad. Mit Bad Wildbad erhält erneut eine Stadt aus dem Landkreis Calw eine Zuschusssage des Bundes für den Ausbau des schnellen Internets. „Der nachhaltige und hartnäckige Einsatz für meinen Wahlkreis in Sachen Breitbandausbau zahlt sich wieder aus“, betont der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, der Bürgermeister Klaus Mack informierte.

Insgesamt sind Investitionen über fast 1,6 Millionen Euro für den Breitbandausbau bisher nicht versorgter Stadtteile eingeplant. „Der erteilte Bundeszuschuss über 785.000 Euro ist ein gutes Signal. Jetzt können wir allen Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Stadtgebiet einen Internetanschluss verschaffen“, sagt Bürgermeister Mack. „Die Zusage aus Berlin ermöglicht es uns, mit dem flächendeckenden Gigabyte-Anschluss der beiden Bergdörfer Meistern und Hünerberg zu beginnen und so die weißen Flecken der Internetversorgung in unserem Stadtgebiet zu löschen“, so der der Rathauschef.

„Es ist wichtig, dass alle Städte und Gemeinden in ländlich geprägten Räumen wie dem Nordschwarzwald umfassend mit schnellem Internet ausgestattet werden. Breitbandanschluss ist nicht nur Grundvoraussetzung für die Ansiedelung von Unternehmen und für den Verbleib gerade junger Familien in der Region, sondern auch von zentraler Bedeutung für den Tourismus. Urlauber buchen online ihre Reisen, informieren sich vorab über die Gastronomie, Wanderungen sowie Ausflüge und wollen auch am Ferienort jederzeit Zugriff auf das schnelle Internet haben“, urteilt Hans-Joachim Fuchtel.

„Um die Attraktivität unserer Kurstadt zu verbessern, ist die Verfügbarkeit von Breitbandanbindungen eine unverzichtbare Investition in den Tourismusstandort Bad Wildbad“, betont der Rathauschef.

Die Co-Finanzierung der Gesamtinvestitionen von fast 1,6 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg wird die Stadtverwaltung nach Auskunft von Bürgermeister Mack jetzt voranbringen können. Die Förderzusage aus Berlin sei Voraussetzung für die Unterstützung durch das Land.

19.06.2020

Schnelles Internet für Schulen

Breitband: Bund fördert mit einer halben Million Euro / 1.100 Schülerinnen und Schüler profitieren / Fuchtel: „Standortattraktivität für Jugend sichern“

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Baiersbronn. Mit dem Breitbandausbau geht es nun für die Schulen in der Gemeinde Baiersbronn in großen Schritten voran. Der Bund fördert mit fast einer halben Million Euro den Anschluss an das Netz. Diese gute Nachricht hat der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Michael Ruf überbracht.

„Für Baiersbronn ist das ein sehr wichtiger Baustein“, sagt der Rathauschef. „Mit der Förderung können wir alle unsere weiterführenden und zwei Grundschulen an das Glasfasernetz anschließen lassen“, sagt er, „damit sichern wir nachhaltig genügend Bandbreite für zukünftige Entwicklungen. Mein Dank gilt hier Hans-Joachim Fuchtel, der sich für die Belange der Städte und Gemeinden aus der Region auf Bundesebene einsetzt.“

Für das Projekt fallen insgesamt 912.594 Euro an Kosten an. Der Bund übernimmt davon mit 456.297 Euro die größte Summe. Mit rund 365.000 Euro wird das Land Baden-Württemberg 40 Prozent übernehmen und Baiersbronn mit rund 91.300 Euro zehn Prozent.

Angeschlossen werden das Richard-von-Weizsäcker-Gymnasium, das Johannes-Gaiser-Schulzentrum mit Realschule und Werkrealschule, die Wilhelm-Münster-Grundschule und die Grundschule Mitteltal. Insgesamt profitieren so rund 1.100 Schülerinnen und Schüler vom schnellen Internet.

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel setzt sich auch weiterhin für den Ausbau des Glasfasernetzes ein. Er sagt: „Es ist außerordentlich wichtig, dass wir in die digitale Infrastruktur auch im Bereich Bildung investieren. Digitale Angebote bereichern nicht nur, sie werden mehr und mehr zu einem festen Bestandteil des Unterrichts. Eine moderne, digitale Infrastruktur ist grundlegend dafür, dass Schulen ihre Arbeit am Puls der Zeit ausgestalten können. Das sichert uns die Standortattraktivität im ländlichen Raum gerade auch für die jungen Leute.“

19.06.2020

Anschluss an Breitband bald komplett

Gewerbegebiet: Investitionen für schnelles Internet / Fuchtel: Über 500.000 Euro kommen vom Bund / Online-Nutzung ohne Netzausbau nicht möglich

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Empfingen. „Der Ausbau der Breitbandversorgung in unserer Gemeinde geht voran. Eine Millionen Euro investieren wir für den Anschluss des Gewerbegebietes“, so Bürgermeister Ferdinand Truffner. „Über eine halbe Million Euro steuert der Bund zur Umsetzung dieses Digitalisierungsvorhabens jetzt bei“, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel dem Rathauschef mit.

„545.938 Euro kommen direkt aus Berlin. Dieses Bekenntnis für den ländlichen Räum freut mich sehr“, fügt Truffner hinzu. Wie der Bürgermeister erläutert sind die Mittel für den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung in dem Gewerbegebiet Autobahnkreuz vorgesehen. „Damit erhalten alle Unternehmen jetzt den direkten Anschluss mit Glasfaserkabel. So schließen wir die Lücke zwischen dem sogenannten Backbone-Netz, das der Landkreis Freudenstadt in den nächsten Monaten in unserer Gemeinde verlegen wird, und den einzelnen Betrieben“, erläutert der Bürgermeister die Verwendung der Fördermittel.

„Die Bedeutung von schnellem und funktionierendem Internetzugang für Firmen verdeutlicht die derzeitige Corona-bedingte Situation sehr gut. Video- und Telefonkonferenzen oder die Nutzung von vielfältigen Online-Services auch durch und für betriebliche Zwecke wären ohne eine gute Breitbandversorgung nicht denkbar“, betont Hans-Joachim Fuchtel.

Die andere Hälfte der Investitionssumme in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro werden zu 40 Prozent vom Land Baden-Württemberg und zu zehn Prozent von der Gemeinde getragen. „Diese Fördermittel ermöglichen es uns, das Gewerbegebiet komplett an die Internetversorgung anzuschließen. Parallel werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass alle Bürgerinnen und Bürger ihren Breitbandanschluss erhalten“, sagt Ferdinand Truffner.

11.06.2020

Bund investiert in digitales Lernen

Infrastruktur: Über 600.000 Euro aus Berlin für Anschluss von zehn Horber Schulen / Fuchtel: Breitbandausbau im ländlichen Raum beschleunigen

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Setzt sich für die digitale Grundversorgung ein: Der Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Horb. Die Große Kreisstadt Horb am Neckar kann mit einem Investitionsvolumen von über 1,2 Millionen Euro ihre Breitbandversorgung weiter ausbauen. Der Bund steuert 613.615 Euro, also die Hälfte der Summe, für den Anschluss von zehn Schulen bei. Das erfuhr Oberbürgermeister Peter Rosenberger vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel.

„Das ist eine gute Nachricht aus Berlin. Gerade jetzt in der Corona-Zeit ist diese Unterstützung für die Zukunft unserer Stadt ein starkes Bekenntnis“, sagt der Rathauschef. Die Investitionen seien geplant, um die Infrastruktur für den Breitbandanschluss im Horber Stadtgebiet voranzubringen. Von der Grundschule, über Realschule, Gemeinschaftsschule und Gymnasium, bis zur Gewerblichen- und Hauswirtschaftsschule sowie dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum werden alle Schularten bedacht. Mit den Mitteln werden Tiefbauarbeiten sowie die Verlegung von Leerrohren als Grundlage der Breibandversorgung gefördert. „Investitionen in die Infrastruktur sind die zentrale Voraussetzung, dass für Schülerinnen und Schüler auch in Horb am Neckar digitales Lernen zum Standard in den Schulen werden kann“, erläutert Rosenberger.

„Die Corona-Krise zeigt uns täglich, wie sehr unsere Gesellschaft in allen Bereichen auf die digitale Grundversorgung angewiesen ist. Daher sollten wir jetzt die Zeit nutzen, um den Breitbandausbau gerade auch in ländlichen Regionen zu beschleunigen“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

09.06.2020

Dornstetten profitiert von zweitem Bundeszuschuss

Breitbandausbau: Halbe Million Euro für Anschluss der Gewerbegebiete / Fuchtel: Weiterer Ausbauschub für den Landkreis

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

"Durch die geplante Gesamtsumme von über 1,1 Millionen Euro an Investitionen wird es auch Impulse für die Konjunktur in der Region geben", sagt der Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Dornstetten. Erneut hat der Bund der Stadt Dornstetten einen Zuschuss über eine halbe Million Euro für den Ausbau ihres Breitbandnetzes bewilligt. „Dass wir jetzt mit den 560.000 Euro nochmals eine große Summe innerhalb kurzer Zeit aus Berlin erhalten, zeigt, dass wir mit der Gesamtplanung in diesem Jahr einen großen Schritt vorankommen“, freut sich Bürgermeister Bernhard Haas.

„Das Geld ist gut angelegt und durch die geplante Gesamtsumme von über 1,1 Millionen Euro an Investitionen wird es auch Impulse für die Konjunktur in der Region geben“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in seiner Nachricht an den Rathauschef. „Der langjährige und nachhaltige Einsatz beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zahlt sich jetzt auch wieder für Dornstetten aus. Ich hoffe, dass bald weitere Städte und Kommunen im Landkreis Freudenstadt die Zusage von Bundesförderungen für den Glasfaser-Breitbandausbau erhalten“, so Fuchtel.

Bürgermeister Haas informiert darüber hinaus, dass „die bewilligten Mittel zusammen mit der anderen Hälfte der Investitionssumme für den Komplettanschluss der Gewerbegebiete Hochgericht, Alte Poststraße-West und -Ost sowie Dölle an das Breitbandnetz eingeplant sind.“ Ebenso wie bei der letzten Förderzusage aus Berlin übernähmen das Land 40 und die Stadt zehn Prozent der zweiten Hälfte der geplanten Investitionssumme.

„Das letzte Woche beschlossene Konjunkturpaket enthält außerdem Maßnahmen das Fördersystem für den Glasfaserausbau zu entbürokratisieren, aber auch zur weiteren Digitalisierung von Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Wir arbeiten jetzt daran, dass diese Vorhaben zügig ermöglicht werden, um so die Digitalisierung zu beschleunigen“, so Hans-Joachim Fuchtel.

09.06.2020

Bund fördert Breitbandausbau

Zuschüsse: Gesamtschule und Gewerbegebiet bekommen schnelles Internet / Fuchtel informiert Bürgermeister / Über 300.000 Euro aus Berlin

„Mit schnellem Internet ist der Ländliche Raum auch weiterhin attraktiver Standort", sagt der Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Schopfloch. Mit gleich zwei Förderzusagen aus Berlin hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel den Bürgermeister von Schopfloch, Klaas Klaassen, überrascht. Der Bund unterstützt mit insgesamt 300.000 Euro nicht nur den Anschluss der Gemeinschaftsschule an das Breitbandnetz, sondern auch einen schnellen Internetzugang für das Gewerbegebiet Bohläcker.

„Gerade für Bildung und Wirtschaft ist ein schneller Internetzugang unverzichtbar. Die Fördermittel sind also sehr gut angelegt“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Bürgermeister Klaas Klaassen freut sich über die Förderzusage: „Das ist eine gute Nachricht. Wir haben nun zwei wichtige Teile in einem größeren Puzzle. Dafür bin ich Herrn Fuchtel sehr dankbar.“ Ginge es nach ihm, soll bald die gesamte Gemeinde vom schnellen Internet profitieren.

Um die Schule an das Breitbandnetz anzuschließen, rechnet er mit Investitionen von insgesamt 100.000 Euro. Mit 50.000 Euro stellt der Bund die Hälfte und damit den größten Anteil. 40.000 Euro und damit 40 Prozent soll das Land Baden-Württemberg übernehmen. Die Gemeinde steuert 10.000 Euro, also zehn Prozent, bei.

Der Breitbandausbau für das Gewerbegebiet Bohläcker schlägt mit 503.426 Euro zu Buche. Auch hier schultert der Bund mit fast 252.000 Euro die Hälfte der Kosten. Läuft alles wie geplant, finanziert das Land mit rund 201.400 Euro wiederum 40 Prozent und die Gemeinde mit rund 50.300 Euro zehn Prozent.

Klaassen plant jedoch schon weiter: Auch das Gewerbegebiet Herrengarten in Oberiflingen soll bald über Breitband verfügen, wenn möglich mit finanzieller Unterstützung des Bundes. Der Bürgermeister sagt: „Den Förderantrag stellt die Gemeinde so bald wie möglich.“

Hans-Joachim Fuchtel freut sich über das Engagement der Gemeinde. „Mit schnellem Internet ist der Ländliche Raum auch weiterhin attraktiver Standort. Ich werde mich auch künftig dafür einsetzen, dass die Förderung für den Breitbandausbau entbürokratisiert und weiterentwickelt wird. Der Bund muss die notwendigen Mittel rasch und nachvollziehbar bereitstellen.“

09.06.2020

Breitband für Grundschule im Wolftal

Bundesmittel: Grundschule profitiert von Förderung aus Berlin / Fuchtel: Neue Form des Lernens möglich

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

„Schnelles Internet ist heute unverzichtbar für die digitale Bildung", betont der Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Bad Rippoldsau-Schapbach. Nun profitiert auch die Gemeinde Bad Rippoldsau-Schapbach von den Fördermitteln aus Berlin für den Breitbandausbau. Der Bund unterstützt den Anschluss der Grundschule im Wolftal mit über 11.000 Euro.

„Mit dieser Zusage erhalten wir ein weiteres Puzzleteil, das uns bei den Bemühungen für den Gesamtausbau des Breitbandnetzes in unserer Gemeinde hilft. Gerade für die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer unserer Grundschule ist das eine gute Nachricht“, freut sich Bürgermeister Bernhard Waidele, der vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel über die Förderzusage aus Berlin unterrichtet worden ist.

„Zugang zum schnellen Internet ist heute unverzichtbar für die digitale Bildung. Damit die Kinder auch in unserer Region von Klein auf auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden können, ist diese Bundesförderung eine gute angelegte Investition in die Schulbildung“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

„Bei dem Projekt handelt es sich mit mehr als 22.245 Euro an Investitionskosten zwar um ein vergleichsweise übersichtliches Vorhaben, doch wird damit der direkte Anschluss des Schulgebäudes für digitales zukünftiges Lernen ermöglicht“, so Bürgermeister Waidele. So könnten die Grundschüler bald auch die bereits vorhandenen digitalen Lernmittel wie Tablets nutzen, wie der Rathauschef erläutert.

Während der Bund den größten Anteil der Investitionen übernimmt, verteilt sich der Rest auf Zuschüsse des Landes und auf einen zehnprozentigen Eigenanteil der Gemeinde.

„Gerade die erschwerten Bedingungen in der Corona-Zeit verdeutlichen eindrücklich, wie sehr wir die Digitalisierung von Schulen vorantreiben müssen, damit auch im ländlichen Raum neue Formen des Lernens und der Wissensvermittlung möglich sind“, betont Hans-Joachim Fuchtel.

08.06.2020

Jetzt für Austauschjahr bewerben

Austauschjahr: Hans-Joachim Fuchtel sucht junge Teilnehmer für das Parlamentarische Patenschafts-Programm

Calw / Freudenstadt (k-w). Als Jugendbotschafter ein Jahr in den USA leben, das ist jetzt wieder über das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages möglich. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel möchte gerne das Stipendium eines jungen Menschen aus seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt als Pate begleiten.

Junge Berufstätige können sich genauso um ein Austauschjahr 2021/22 bewerben wie Schülerinnen oder Schüler. Erste Informationen zum USA-Aufenthalt gibt es im Berliner Abgeordnetenbüro des Parlamentarischen Staatssekretärs unter Telefon 030/22779077. Direkt bewerben kann man sich zudem im Internet unter: www.bundestag.de/ppp. Bewerbungsschluss ist am Freitag, 11. September 2020.

Hans-Joachim Fuchtel hat schon 25 Stipendiaten als Pate in seiner Zeit als Abgeordneter unterstützt. Das Förderprogramm des Bundestags wird auch vom Kongress der USA mitgetragen. „Die jungen Leute aus dem Nordschwarzwald haben bislang tolle Erfahrungen sammeln können“, so der Parlamentarier, lerne man durch einen solchen Auslandsaufenthalt doch viel fürs Leben. Außerdem sei „ein solcher Aufenthalt eine Möglichkeit, einen Beitrag dafür zu leisten, dass das deutsch-amerikanische Verhältnis aktiv gelebt wird.“ Nach so vielen guten Jahren der Vergangenheit sei es aktuell notwendiger denn je. Denn „die Wertegemeinschaft muss, wenn es auch gegenwärtig mehr als schwierig ist, mit allen Möglichkeiten erhalten werden“, so Fuchtel.

Die Jugendbotschafter leben ein Jahr in amerikanischen Gastfamilien und besuchen gemeinsam mit amerikanischen Schülerinnen und Schülern eine Schule in ihrem Gastgeberland. Junge Berufstätige absolvieren außerdem ein Praktikum in einem amerikanischen Unternehmen. Im Rahmen des Vollstipendiums werden der komplette Kostenbeitrag für das Austauschjahr, inklusive Flug, Unterkunft, Versicherung, Organisation und professionelle Betreuung übernommen.

Bewerben können sich in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 1. August 2003 und dem 31. Juli 2006 geboren sind, oder junge Berufstätige und Jugendliche im letzten Ausbildungsjahr, wenn sie nach dem 31. Juli 1996 geboren sind.

08.06.2020

Bundeszuschuss im Doppel

Breitband: Grund- und Sprachheilschule profitieren von Förderung / Fuchtel: Sind auf richtigem Weg / Schnelles Internet für den Unterricht

PStS Hans-Joachim Fuchtel MdB

"Der Bund muss Fördermittel für den Breitbandausbau vor allem schnell und unbürokratisch zur Verfügung stellen", sagt der Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Glatten. Auf diese gute Nachricht aus Berlin, die vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel übermittelt wird, hat Glatten gewartet: Der Bund fördert die Anbindung von Grundschule und Brüder-Grimm-Sprachheilschule an das Breitbandnetz. Für das Projekt sind Investitionen in Höhe von 213.576 Euro nötig. Die Hälfte davon stemmt der Bund.

„Gerade im Bereich Bildung ist schnelles Internet dringend nötig. Wir sind auf dem richtigen Weg.“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär. Die beiden Schulen kooperieren miteinander und sind in demselben Gebäude untergebracht. Von dem schnellen Internet profitieren dort insgesamt rund 150 Schülerinnen und Schüler in elf Klassen.

Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer freut sich sehr über die Bundesmittel. Er sagt: „Es ist auf jeden Fall der richtige Schritt, auch wenn es erst der Anfang im Bereich der Digitalisierung ist.“ Kommunen müssten so hohe Investitionen leisten, dass hier die Steuergelder oftmals nicht mehr ausreichen würden. Gerade deshalb sei die Förderung durch den Bund wichtig. „Wir sprechen Herrn Fuchtel ein herzliches Dankeschön aus“, betont Tore-Derek Pfeifer.

Von den Gesamtkosten finanziert der Bund mit 106.788 Euro die Hälfte und damit den größten Anteil. Mit rund 85.500 Euro soll das Land Baden-Württemberg 40 Prozent übernehmen und Glatten mit rund 21.500 Euro zehn Prozent.

„Unterricht ohne schnelles Internet ist nicht mehr denkbar“, sagt Hans-Joachim Fuchtel. Gerade die Corona-Pandemie habe den sehr hohen Bedarf an moderner Telekommunikation im Bereich Bildung auch im Nordschwarzwald aufgezeigt. „Der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden. Der Bund muss Fördermittel für den Breitbandausbau vor allem schnell und unbürokratisch zur Verfügung stellen. Hier können wir durchaus noch nachsteuern und dafür setze ich mich sehr gerne auch nachdrücklich ein.“

05.06.2020

Mut zu breitem Konjunkturpaket ist richtig

Corona-Hilfe: Fuchtel: Belange des ländlichen Raumes berücksichtigt / Ball vor Ort schnell aufnehmen

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Das Konjunkturpaket kommt den Menschen im Land zugute, sagt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. (Foto: CDU)

Calw / Freudenstadt. In einer ersten Stellungnahme betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel zum jetzt verabschiedeten Konjunkturprogramm des Bundes: „Es hat viele Komponenten, die den ländlichen Raum erreichen werden. Nicht zuletzt geht es für den Schwarzwald um das Überleben des Mittelstandes sowie des Hotel- und Gaststättengewerbes. Auch die zusätzliche Unterstützung von Wald und Forst ist mir ein besonders Anliegen.“ Der Parlamentarische Staatssekretär verweist auf die Breite der Maßnahmen, die auch den ländlichen Raum erreichen werden.

Mit dem 130 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket, müsse erreicht werden, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie zu überwinden, die Konjunktur zu stärken, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, so Fuchtel. Alle Zielsetzungen anzugehen, sei eine enorme Herausforderung. „Aber wo soll es in Europa gelingen, wenn nicht in dem Land, das solide gewirtschaftet hat, dadurch jetzt eine vergleichbar günstige Grundlage hat und eine Verwaltung auf allen Ebenen, deren Kraft den Bürgerinnen und Bürgern jetzt in der Krise mal wieder ordentlich bewusst wird“, betont der Parlamentarische Staatssekretär.

„Wie weit man zu bislang nicht eingesetzten Instrumenten gegriffen hat, zeigen die für ein halbes Jahr geltende Mehrwertsteuersenkung ab 1. Juli auf 16 beziehungsweise fünf Prozent beim reduzierten Satz oder der Familienbonus von 300 Euro für jedes kindergeldberichtigte Kind“, unterstreicht der Politiker.

Kleine und mittelständische Firmen müssten von den Überbrückungshilfen im Volumen von 25 Milliarden Euro profitieren wie auch insgesamt die steuerlichen und steuerrechtlichen Erleichterungen den Unternehmen dringend benötigen Spielraum verschafften. „Da die 41 Kommunen im Wahlkreis bereits jetzt schon erheblich unter den Ausfällen der Gewerbesteuer zu leiden haben, ist der vereinbarte kommunale Solidarpakt 2020 in dem Hilfspakt ein wichtiger Baustein für die kommunale Ebene“, hebt Fuchtel hervor, „schließlich brauchen wir vor Ort Gestaltungsmöglichkeiten und Chancen zur Initiative - da, wo das Geld schon immer in verantwortungsvollen Händen lag.“

Dass der Bund sich mit bis zu 75 Prozent an den Kosten für Unterbringung und Heizkosten von Arbeitslosengeld II-Empfängern beteiligen will, werde wenigstens vorrübergehend zusätzlich Entlastung bei den Kommunen bringen. Außerdem engagiere sich der Bund für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr.

Aus Sicht des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist das Investitionsförderprogramm über 300 Millionen Euro für einen tiergerechten Stallumbau ein wichtiger Beitrag, um sowohl die Substanzerneuerung zu beschleunigen und gleichzeitig auch Aspekte des Tierwohls zu begünstigen. Vor dem Hintergrund eines dritten trockenen Sommers in Folge seien die geplanten weiteren 700 Millionen Euro für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder gut angelegte Hilfen für die Waldbesitzer. „Mit diesen Geldern soll außerdem die Digitalisierung in der Forstwirtschaft und die Unterstützung von Investitionen in moderne Maschinen und Geräte gefördert werden“, konkretisiert Fuchtel.

Als zukunftsweisend sieht der Staatssekretär auch die Förderung auf dem Automobilsektor im Zusammenhang mit den ohnehin notwendigen Anstrengungen bezüglich Klimaschutz und Energieverbrauch, die Bezuschussung des Ausbaus der Ladesäulen-Infrastruktur mit 2,5 Milliarden Euro sowie die Investitionsförderung in regionale Innovationscluster vor allem für die Zulieferindustrie. „Diese und weitere Maßnahmen im Bereich Forschung und Entwicklung werden sich auch in unserem ländlichen Raum mit seiner stark geprägten mittelständischen Zulieferindustrie bis hin zu den Institutionen, die sich mit angewandter Forschung beschäftigen, positiv auswirken“, hofft Fuchtel.

„Ein gewaltiges Programm ist jetzt umzusetzen“, so der CDU-Politiker, „jeder muss sich bewusst sein, dass es schnell gehen muss. Bei dieser Gelegenheit zeigt ein Blick in andere Länder Europas, dass Deutschland gut getan hat an der soliden Haushaltspolitik der letzten Jahre.“ Es werde eine große haushaltspolitische Aufgabe der nächsten Jahre sein, die jetzigen Ausgaben aufzufangen und zu finanzieren.

Fuchtel: „Es geht hier deswegen entscheidend darum, mit den jetzigen Ausgaben breit angelegte Impulse zu setzen, dass unsere Strukturen nicht nur abgesichert werden, sondern diese Impulse für Erneuerung mit innovativen Bewegungen sorgen. Aber es ist richtig, den Mut zu diesem breiten Konjunkturprogramm aufzubringen – im Prinzip alternativlos.“ Es müsse gelingen, aus der Krise neue Chancen zu entwickeln.

04.06.2020

Wahlkreis 280 bleibt wie er ist

Bundeswahlgesetz: Landkreise bilden 2021 wieder einen Wahlkreis / Fuchtel nennt ihn aus Paritätsgründen Calw/Freudenstadt / Effektive Bürgervertretung

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Der Wahlkreis Calw / Freudenstadt bleibt wie er ist, teilt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit.

Calw / Freudenstadt. Der Bundestagswahlkreis 280 Calw mit Freudenstadt bleibt in seiner Zusammensetzung wie er ist. Ein entsprechendes Gesetz hat der Deutsche Bundestag verabschiedet, teilt der direkt gewählte Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (CDU) mit.

„Somit werden die Landkreise Calw und Freudenstadt auch bei der nächsten Wahl einen gemeinsamen Wahlkreis bilden. Diese Zusammensetzung gilt seit 1980 ununterbrochen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär, nachdem der Bundestag dem Entwurf des 24. Gesetzes zur Änderung des Bundeswahlgesetzes zugestimmt hat. Die derzeitige Bevölkerungsentwicklung in einzelnen Regionen Deutschlands mache laut Bundeswahlgesetz eine teilweise Neueinteilung erforderlich. Nur dann stehe die nächste Wahl im Einklang mit den Grundsätzen der bisherigen Wahlkreiseinteilung.

„Dass die beiden Landkreise Calw und Freudenstadt deckungsgleich mit dem Bundestagswahlkreis 280 bleiben, garantiert eine effektive Vertretung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger“, so der CDU-Politiker, der seit neun Wahlperioden durchgehend als direkt gewählter Abgeordneter diesen Wahlkreis im Bundestag vertritt, 2021 aber nicht mehr kandidieren wird. „Aus Paritätsgründen nenne ich meinen Wahlkreis jedoch immer Calw / Freudenstadt“, so Fuchtel.

29.05.2020

Mit UNESCO-Antrag eine Runde weiter

Streuobst: Rohrdorfer Verein auf Landesebene erfolgreich / Hochstamm Deutschland dankt Staatssekretär Fuchtel für Unterstützung

Mit dem UNESCO-Antrag eine Runde weiter (von links): der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Hochstamm-Vorsitzende Martina Hörmann und ihr Stellvertreter Thomas Wick im letzten Jahr auf dem Walddorfer Streuobstpfad. (Foto: Klein-Wiele)

Rohrdorf (k-w). Der in Rohrdorf ansässige Verein Hochstamm Deutschland ist mit seinem Antrag auf Aufnahme des Streuobstanbaus in das UNESCO-Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes einen Schritt weitergekommen. Das erfuhr der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel jetzt von der Vorsitzenden Martina Hörmann, die dem Parlamentarischen Staatssekretär ausdrücklich für seine Unterstützung dankt.

Vor exakt einem Jahr hatte Fuchtel als Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dem Vorstandsteam eine Förderung in Höhe von 26.000 Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) überreicht. Damit wurde das Projekt „Streuobst-Kampagne“ unterstützt. Damals schon hatte Fuchtel die Mitglieder ermuntert, den Antrag auf Aufnahme in das UNESCO-Verzeichnis weiterzuverfolgen. Nun erhielt die Vorsitzende aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg die positive Nachricht, dass der Verein eine Runde weiter ist.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Vorhaben die erste Hürde auf dem Weg in das UNESCO-Verzeichnis geschafft hat und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die sich in irgendeiner Form an der Antragstellung beteiligt und auf das Projekt aufmerksam gemacht haben“, schreibt Hörmann dem CDU-Politiker. Der Teilerfolg fuße unter anderem auf der Unterstützung durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), die beim BMEL angesiedelt ist.

Nun wolle man daran weiterarbeiten, auch noch in das bundesweite Verzeichnis aufgenommen zu werden. Dazu sei man weiterhin auf Mitarbeit angewiesen. „Unser Wunsch ist es, der UNESCO noch einmal zu verdeutlichen, wie vielfältig die Streuobstkultur in Deutschland ist und wie intensiv ihre Bewirtschaftung sowie alle weiteren damit verbundenen kulturellen Ausdrucksformen auch heute noch betrieben werden“, schreibt Martina Hörmann.

In Walddorf unterhält der gemeinnützige Verein, der 2018 gegründet worden ist, einen Streuobstpfad. Hochstamm Deutschland setzt sich für den Erhalt von Hochstamm-Streuobst ein. Zu den Mitgliedern zählen wichtige Kooperationspartner wie NABU, BUND und Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg.

Die Beantragung des Immateriellen Kulturerbes bei der UNESCO für die Pflege der Streuobstwiesen soll dazu beitragen, das lebendige Kulturerbe weltweit zu erhalten, zu pflegen und zu fördern. Um den langfristigen Erhalt der Bestände sichern zu können, soll das Kulturgut Streuobst beim Verbraucher stärker ins Bewusstsein gerückt werden. Damit sollen die Menschen gegenüber dem drohenden Verlust der Bestände sensibilisiert werden.

Die Arbeit von Hochstamm Deutschland sei „gelebter Artenschutz“, betonte Fuchtel. Ziel des BMEL sei, ländliche Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben und Initiativen als attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ein gelungenes Beispiel dafür sei Hochstamm Deutschland.

26.05.2020

Eine Viertelmillion aus Berlin

Breitband: Bund sagt Hälfte zu / Fuchtel: Heiß begehrte Zuschüsse / Bad Herrenalbs Fleiß und Hartnäckigkeit zahlen sich aus / 500.000 Euro an Investitionen für schnelles Internet im Oberen Gaistal

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

Macht sich weiter für schnelles Internet in der Region stark: Parl. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, MdB. (Foto: CDU)

Bad Herrenalb. „Die kurzfristige Zusage über 250.000 Euro aus Berlin für den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung zeigt, dass sich unser Einsatz gelohnt hat“, sagt Bürgermeister Klaus Hoffmann, der sich über die Unterstützung durch die Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken freut. Die Sieben-Täler-Stadt hatte den Antrag über ein Investitionsvolumen von 500.000 Euro erst Anfang Januar 2020 gestellt.

„Diese Zuschüsse des Bundes sind deutschlandweit heiß begehrt. Deshalb ist es gut zu wissen, dass die Städte und Gemeinden im Landkreis Calw sich zahlreich um solche Förderungen bemühen. Bad Herrenalbs Fleiß und Hartnäckigkeit zeigen, dass sich das auszahlt“, so Hans-Joachim Fuchtel, der bereits mehrere Bürgermeister im Nordschwarzwald persönlich über eine Förderzusage des Bundes für den Breitbandausbau informierte. „Jetzt hoffen wir auf die Bewilligung der weiteren 40 Prozent der Investitionssumme von Seiten des Landes. Zehn Prozent werden von der Stadt gezahlt, die bereits im Haushalt eingestellt sind“, sagt Rathauschef Hoffmann über die Zusammensetzung der Investitionssumme in Höhe von 500.000 Euro.

Mit der halben Million Euro erhalten die Bürgerinnen und Bürger im Oberen Gaistal Anschluss an die Breitbandversorgung. „Damit wird der letzte Höhenort unserer Stadt mit schnellem Internet erschlossen“, wie Hoffman erklärt.

„Ich hoffe, dass auch noch weitere Gemeinden und Städte, die sich um Bundesmittel für den Breitbandausbau bemühen, einen Zuschlag erhalten. Dafür werde ich mich auch künftig in Berlin stark machen und die Kommunen unterstützen“, bekräftigt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

11.05.2020

Bund fördert Breitband in Gechingen

Internet: Über 570.000 Euro aus Berlin / In Ausbau werden über 1,14 Millionen Euro investiert / Fuchtel: Müssen ausschöpfen, was geht

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB

PStS Hans-Joachim Fuchtel, MdB setzt sich für schnelles Internet in der Region ein. (Foto: CDU)

Gechingen. Für den Ausbau des Breitbandnetzes erhält die Gemeinde Gechingen 570.137 Euro vom Bund. Das hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Jens Häußler mitgeteilt. „Es ist großartig, dass Gechingen den Breitbandausbau vor allem im wirtschaftlichen Bereich nun anpacken kann“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär.

Nach der Zusage des Bundes sollen nun das Gewerbegebiet und die Zuführung dorthin so bald wie möglich mit schnellem Internet versorgt werden. „Diese Förderung ist für die Gemeinde äußerst wichtig“, freut sich der Bürgermeister. „Wir haben erstklassige Unternehmer vor Ort. Die Betriebe brauchen schnelles Internet. Das ist der Standortfaktor der Zukunft“, so Häußler.

Für den Breitbandausbau plant er mit Investitionen von insgesamt 1.140.275 Euro. Der Bund stemmt die Hälfte und damit den größten Anteil der Kosten. Das Land Baden-Württemberg soll rund 30 Prozent der Kosten übernehmen. Rund 20 Prozent der Summe trage die Gemeinde, sagt Häußler.

Auch der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke freut sich über die positive Nachricht von Hans-Joachim Fuchtel. Natürlich unterstütze er seine Heimatgemeinde, die nötigen Fördermittel auch vom Land Baden-Württemberg zu erhalten, bekräftigt der CDU-Politiker. „Gechingen bietet hochinteressante Arbeitsplätze auch im High-Tech-Bereich, und wir müssen diese erhalten.“

Hans-Joachim Fuchtel ist zufrieden. Er sagt: „Wir müssen gemeinsam alles daransetzen, den Ausbau an hochleistungsfähiger Infrastruktur in der Telekommunikation für den Nordschwarzwald zu sichern. Mit Unterstützung des Bundes haben wir schon viel geschafft, und es geht noch mehr. An Geschwindigkeit und Technik müssen wir alles ausschöpfen, was geht. So sichern wir die Zukunft des ländlichen Raumes.“

06.05.2020

Fuchtel: Gut angelegte Investition

Fördermittel: Für 1,75 Millionen Euro wird Simmersfeld mit Breitband versorgt / Fast 875.000 Euro vom Bund

Hans-Joachim Fuchtel, MdB setzt sich für schnelles Breitband in der Region ein. (Foto: CDU)

Simmersfeld. Mit Simmersfeld erhält eine weitere Gemeinde im Landkreis Calw eine Förderzusage für den Breitbandausbau aus Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel teilte Bürgermeister Jochen Stoll mit, dass die Gemeinde dafür fast 875.000 Euro aus Bundesmitteln erhält.

In den letzten Tagen hatten bereits Altensteig und Bad Liebenzell Zusagen für Bundesmittel erhalten. „Es ist ein starkes Zeichen, dass wir mit diesen Geldern jetzt in Simmersfeld-Nord den Anschluss an das Glasfasernetz weiter vorantreiben können“, so Bürgermeister Stoll über die Verwendung der Fördermittel. Insgesamt seien hierfür Investitionen in Höhe von knapp 1,75 Millionen Euro vorgesehen. „Wir wollen damit den direkten Anschluss mit schnellem Internet in die Haushalte realisieren“, betont der Rathauschef.

Die zweite Hälfte der Kosten übernehmen dabei das Land mit 40 Prozent sowie die Gemeinde mit zehn Prozent. „Wenn der Anteil der Gemeinde auch niedrig erscheinen mag, ist die konkrete Summe doch häufig eine enorme Investition, gerade auch für kleinere Kommunen“, hebt Fuchtel die Bedeutung der Finanzierungsbeteiligung durch die Gemeinden hervor.

„Die Bundesmittel von fast 875.000 Euro für die Versorgung mit schnellem Internet sind in Simmersfeld gut angelegt. Mittlerweile ist eine optimale Anbindung an die vielfältigen Möglichkeiten des World Wide Web ein zentraler Faktor für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Unternehmen, um in ländliche Gemeinden zu ziehen und dort zu leben oder auch zu investieren“, wie Fuchtel abschließend sagt.

06.05.2020

Bundesmittel steigern Attraktivität

Denkmalschutz: Bundestag bewilligt 19.000 Euro für Sanierung der Burgmauer / Fuchtel: bedeutendes Wahrzeichen Neubulachs

Neubulach. 19.000 Euro erhält die Stadt Neubulach für die Sanierung der Burgmauer. Der Bundestag hat in seiner Sitzung am Dienstag diese Mittel aus dem neunten Denkmalschutz-Sonderprogramm bewilligt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel übermittelte Bürgermeisterin Petra Schupp direkt die freudige Nachricht.

„Die Entscheidung für dieses Sanierungsvorhaben ist ein starkes Signal, dass der Bundestag sich weiterhin für den Erhalt historischer Bausubstanz einsetzt“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär, „gerade in diesen Zeiten ist dies auch wichtig, damit die Bürgerinnen und Bürger sehen, dass die Politik über die Corona-Epidemie hinaus denkt.“ Insgesamt hat der Haushaltsausschuss des Bundestages deutschlandweit über 250 Projekte des Denkmalschutzes mit 50 Millionen Euro aus diesem Programm bedacht.

„Der frühe Einsatz und die Hartnäckigkeit, mit der unser Bundestagsabgeordneter sich für dieses Vorhaben stark gemacht hat, haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir aus dem erheblich überzeichneten Programm eine Zusage erhalten haben und die Burgmauer bald sanieren können“, freut sich Bürgermeisterin Schupp. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen 38.000 Euro. Die zweite Hälfte tragen die Stadt und die Eigentümerin.

„Mit den Geldern können wir jetzt die dringend erforderlichen Arbeiten am Mauerwerk der inneren Burgmauer und am großen, original erhaltenen Eingangsportal vornehmen“, erläutert die Bürgermeisterin. Dies sei auch notwendig, denn teilweise sei das Mauerwerk schon eingebrochen.

„Die Burg als Denkmal der frühen Reformation in Württemberg ist ein bedeutendes Wahrzeichen Neubulachs. Nach der Instandsetzung kann dieses historische Gebäude auch dazu beitragen, die Attraktivität in der Nach-Corona-Zeit zu steigern, um Touristen und Tagesbesucher von einem Aufenthalt in unserer Region zu überzeugen“, ist sich Hans-Joachim Fuchtel sicher.

06.05.2020

Im Zehn-Minuten-Takt am Bürgerohr

Telefonsprechstunde: Fuchtels Angebot stark nachgefragt / In Corona-Krise ist Gesprächsbedarf der Menschen noch viel größer

Mammut-Sprechstunde am Telefon: Stundenlang widmete sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in seinem Wahlkreisbüro in Altensteig den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger, für die er auch manchen Ratschlag parat hatte. (Foto: Klein-Wiele)

Altensteig / Nagold / Freudenstadt (k-w). Verkehrslärm im Ort, Baugesuche, Pflegeheimtarife, Sorgen ums Klima, die Gesundheit, schwache Schüler oder die nackte Existenz: So lang war die Liste der Themen, die den Bürgern auf den Nägeln brannten, noch nie. Doch den Wählerinnen und Wählern im Nordschwarzwald in der Krise kein Gehör schenken? Für Hans-Joachim Fuchtel wäre das undenkbar gewesen.

Also lud der CDU-Bundestagsabgeordnete im Zehn-Minuten-Takt zur Telefonsprechstunde ein, obwohl er den Menschen aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt, die von dem Angebot auffallend rege Gebrauch machten, viel lieber direkt gegenübergesessen wäre. Vier Stunden ununterbrochen am Ohr des Bürgers, um häufig einfach nur zuzuhören oder die gewünschten Ratschläge zu geben. „Die Telefonsprechstunde hat mir gezeigt, dass die Menschen in Krisenzeiten noch viel mehr eine Anlaufstelle brauchen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär später. Er freut sich, dass sein Alternativangebot so gut angenommen worden ist. Dabei waren die Probleme, mit denen die Petenten bei ihm vorsprachen, beileibe nicht von Pappe.

Und auch das hörte Hans-Joachim Fuchtel gerne: Gelobt wurde immer wieder das besonnene Krisenmanagement der Bundesregierung und der Kanzlerin. „Ich wusste gar nicht, wie viele Bundesbürger sich im Ausland aufhalten“, beleuchtete Hans-Joachim Fuchtel die Arbeit des Krisenstabes in Berlin. Die Versorgungslage sei gut in Deutschland, beruhigte er seine Gesprächspartner, „da bewähren sich gerade Kompetenz und Erfahrung.“ Aber „wir sind da noch nicht durch“, warnte der CDU-Politiker davor, im Bemühen um die Eindämmung des Virus nicht zu früh nachzulassen, „weitere Herausforderungen werden folgen, auch für die Wirtschaft.“ Dass dieser Staat handlungsunfähig werde, diese Gefahr sehe er nicht. Auch die Bürgerinnen und Bürger könnten ihren Beitrag leisten: Mit Zusammenhalt, Selbstdisziplin und guten Ideen zum Beispiel. Eine Währungsreform sehe er nicht auf Europa zukommen. Aber schon stünden die Neunmalklugen in den Startlöchern, wobei die Lage ja wohl eher schlimmer gekommen wäre, wenn man gar nicht reagiert hätte.

Und dann sind da noch die alltäglichen Sorgen: Streit mit Ämtern und Anliegern oder die drastisch gestiegenen Zuzahlungen für den Aufenthalt des Partners im Pflegeheim, ungenehmigte oder aufgeschobene Baugesuche von Häuslebauern und Gewerbetreibenden.

Und am Ende ein überglücklicher Realschüler aus Haiterbach am Telefon, der mal eben danke sagen wollte. „Ich bin zwar ein bisschen traurig, dass es wegen Corona früher als geplant nach Hause ging“, gestand sich Felix Gaiser ein, „aber die Erfahrungen, Herr Fuchtel, die ich im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaft-Programms auf ihre Empfehlung hin in den USA sammeln durfte, möchte ich nicht mehr missen.“

05.05.2020

4,6 Millionen Euro vom Bund

Breitbandausbau: Hälfte der Investitionssumme kommt aus Berlin / Fuchtel: Weiterer Baustein für schnelles Internet in Kurstadt

Überbringt die frohe Botschaft aus Berlin zum Breitband-Ausbau in Bad Liebenzell: der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. (Foto: CDU)

Bad Liebenzell. „Bad Liebenzell kann sich über einen stattlichen Zuschuss des Bundes für den Ausbau der Breitband-Versorgung freuen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Wie der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt dem Bürgermeister Dietmar Fischer mitteilt, handelt es sich um exakt 4.609.464 Euro.

"Die bewilligten Bundesmittel sind die Hälfte der geplanten Investitionen für den Ausbau des Breitbandnetzes in der Kernstadt, in Maisenbach-Zainen, Unterhaugstett und Weinberg" erläutert Bürgermeister Fischer, wie die Gelder eingesetzt werden. "Die anderen 50 Prozent der Investitionskosten in Höhe von insgesamt 9,2 Millionen Euro werden vom Land zu 40 Prozent und der Stadt zu zehn Prozent getragen", so der Rathauschef. Die Zusage des Landes stehe noch aus, aber die Stadt habe ihre Beteiligung bereits im Haushalt eingeplant.

„Die Bundesmittel für Bad Liebenzell sind ein weiterer Baustein, mit denen der Bund dazu beiträgt, den Ausbau des Glasfasernetzes auch in touristisch geprägten ländlichen Regionen wie dem Nordschwarzwald zu ermöglichen. Wenn die Gewährung der Anträge auch manchmal dauert, ist es doch gerade jetzt ein gutes Zeichen, dass der Bund seinen Beitrag leistet, um den Bürgerinnen und Bürger einen Zugang zu schnellem Internet zu bieten“, betont Fuchtel.

"Gemeinsam mit dem Landkreis Calw baut die Stadt Bad Liebenzell ihr Breitbandnetz aus. Während der Landkreis das sogenannte Backbone-Netz erweitert, sorgen wir dafür, dass Unternehmen und Haushalte den Glasfaseranschluss direkt bis vor die Tür und in ihre Häuser erhalten", beschreibt Bürgermeister Fischer die Aufgabenteilung beim Breitbandausbau im Landkreis Calw, „wir sagen herzlichen Dank an den Bund.“

29.04.2020

Hilfestellung zum Corona-Virus

Hotlines: Anlaufstellen bei offenen Fragen / Service des Abgeordneten / Fuchtel hat die wichtigsten Telefonnummern des Bundes zusammengestellt

Calw / Freudenstadt (k-w). Während der Corona-Krise suchen viele Bürgerinnen und Bürger nach Hilfestellung. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hat deshalb die wichtigsten Anlaufstellen auf Bundesebene zusammengestellt, damit die Einwohner in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt wissen, an wen sie sich bei offenen Fragen und Sorgen wenden können.

Ernährung und Landwirtschaft

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), in dem Hans-Joachim Fuchtel Parlamentarischer Staatssekretär ist, hat drei Hotlines und E-Mail-Kontaktadressen für die Corona-Pandemie eingerichtet. Diese sind täglich von 9 bis 21 Uhr erreichbar. Für Verbraucher stehen die Telefonnummer 030-311606158 zur Verfügung und die E-Mail-Adresse:

info-vb(_AT_)bmel.bund.de
. Außerdem gibt es Kontaktmöglichkeiten für die Landwirtschaft unter Telefon 030-311606150 und per E-Mail: sowie die Ernährungswirtschaft unter Telefon 030-311606154 und E-Mail: .

Gesundheit

Ein Infotelefon zu gesundheitlichen Aspekten des Corona-Virus hat das Bundesgesundheitsministerium geschaltet unter der Nummer: 030-346465100. Es ist von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. Wer Sorge hat, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, sollte sich telefonisch an seinen Hausarzt wenden oder 116117, die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, wählen. Die unabhängige Patientenberatung Deutschland ist unter Telefon 0800-0117722 erreichbar. Der Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte ist unter Fax 030-340606607 und Mail:

info.deaf(_AT_)bmg.bund.de
erreichbar oder: . Videotelefonie über das Internet ist in Gebärdensprache möglich: www.gebaerdentelefon.de/bmg.

Kurzarbeit

Fragen zum Kurzarbeitergeld werden beantwortet unter Telefon 0800-4555520 (Arbeitgeber) und 0800-4555500 (Arbeitnehmer).

Wirtschaft

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat Hotlines für Unternehmen eingerichtet. Allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Corona-Virus werden unter Telefon 030-186151515 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr beantwortet. Für rein wirtschaftsbezogene Fragen gibt es die Telefonnummer 030-186156187. Die E-Mail-Adresse für die Wirtschaft lautet:

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Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes ist erreichbar unter Telefon 05341-87553400 und per Mail:

kontakt(_AT_)kompetenzzentrum-tourismus.de

Fragen zu Krediten und Liquiditätshilfen werden bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unter Telefon 0800-5399001 beantwortet oder übers Internet: www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html.

28.04.2020

Bund fördert Projekt der Diakonie

Flüchtlingshilfe: Integrationsarbeit in Landkreis Freudenstadt wird mit 80.000 Euro unterstützt / Fuchtel überbringt positive Nachricht

Hans-Joachim Fuchtel hat die Diakonie in Freudenstadt über die Förderung des Flüchtlingsprojekts seitens des Bundes informiert. (Foto: CDU)

Freudenstadt (k-w). Die Diakonie im Kreis Freudenstadt profitiert von Bundesmitteln, die aus dem Etat von Staatsministerin Annette Widman-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, stammen. Über diese positive Nachricht hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel die Diakonische Bezirksstelle informiert.

Mit knapp über 80.000 Euro wird in den Jahren 2020 und 2021 die „ehrenamtliche Unterstützung zur Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum“ gefördert. Das Projekt wird von Annette Burkhardt, seit 2016 Beauftragte für Flüchtlinge und Ehrenamtliche bei der Diakonie in Freudenstadt, geleitet. Die 58-jährige ist zugleich Bezirksbeauftragte für Flucht und Migration der Evangelischen Kirche. Den Förderantrag für Freudenstadt wurde im Rahmen des bundesweiten Projekts „Teilhabe durch Engagement – ehrenamtliche Unterstützung von, für und mit Geflüchteten“ des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung genehmigt. Deutschlandweit erhält die Diakonie 2,355 Millionen Euro als Fördersumme.

„Als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ist mir die Förderung der Integration Geflüchteter in unserer Gesellschaft ein zentrales Anliegen“, schreibt Annette Widmann-Mauz an den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, „Integration aber findet vor allem vor Ort statt.“ Derartige Projekte seien Beiträge für mehr Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mit den Geldern aus Berlin, die nach Freudenstadt fließen, wird die Arbeit der Fachberatungsstelle für Flüchtlinge und Ehrenamtliche unterstützt. Es werden Asylkreise im Landkreis betreut, beraten und qualifiziert. Annette Burkhardt hat außerdem ein Netzwerk aufgebaut, organisiert Ausstellungen oder Veranstaltungen mit Fachreferenten und nimmt an den Sitzungen der Arbeitskreise teil, um einen regelmäßigen Austausch zu den drängendsten Fragen rund um die Flüchtlingshilfe zu ermöglichen.

In der Corona-Krise halte sie vor allem über Telefon und in Einzelgesprächen den Kontakt zu den Gruppierungen aufrecht, so Burkhardt. Dabei werden auch Probleme mit und für Geflüchtete besprochen sowie Einzelberatungen angeboten. In solchen Fällen geht es unter anderem um das Ausfüllen amtlicher Formulare, Härtefallanträge, den Familienachzug und aktuelle Gesetzesänderungen. „Diese komplexen Themen können die Ehrenamtlichen in der Regel gar nicht alleine mit den Flüchtlingen stemmen“, gibt Projektleiterin ihre Erfahrungen weiter, insofern sei die Förderzusage sehr erfreulich.

Oft gehe es auch um die Arbeitserlaubnis. Geflüchtete würden in der Regel gerne eine Arbeit aufnehmen, um ihren eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf der anderen Seite suchten Arbeitgeber händeringend nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Außerdem stehe die Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge und ihre Familien im Fokus der Arbeit.

Zu den Aktivitäten für die Flüchtlingshilfe gehört eine Fahrradwerkstatt in der Kleinrheinstraße in Freudenstadt, die mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr geöffnet hat. Hier können sich sowohl Geflüchtete als auch Menschen mit kleinem Geldbeutel, wie Annette Burkhardt erklärt, mit einem Fahrrad ausstatten, um mobil zu bleiben. Die Fahrräder werden gespendet. Außerdem wird ein Reparaturdienst angeboten.

Annette Burkhardt ist bei der Diakonie erreichbar unter Telefon 07441-9156960 oder per E-Mail: burkhardt@diakonie-fds.de.

24.04.2020

Fast eine Million vom Bund für Altensteig

Breitband: Knapp zwei Millionen Euro Investition / Bund übernimmt Hälfte / Fuchtel und Feeß: Corona-Krise zeigt Bedeutung digitaler Infrastruktur

Auch der Industrie- und Gewerbepark »Turmfeld« profitiert vom Bundeszuschuss für den Breitband-Ausbau. (Foto: Stadt Altensteig)

Altensteig. Für den Ausbau ihres Breitbandnetzes erhält die Stadt Altensteig 950.000 Euro vom Bund. Das hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Gerhard Feeß mitgeteilt. „Es freut mich, dass ich meiner Heimatstadt in dieser besonderen Situation eine so freudige Botschaft übermittelt kann“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär.

Bürgermeister Gerhard Feeß verdeutlicht: „Diese Mittel werden dazu genutzt, um den Ausbau des Breitbandnetzes in Altensteig voranzutreiben. Durch die Zusage vom Bund können wir jetzt zusätzliche Fördermittel des Landes beantragen, denn wir planen weitere Investitionen von insgesamt knapp zwei Millionen Euro in die digitale Infrastruktur.“

„Gerade die aktuellen Einschränkungen im Berufs-, Schul- und Wirtschaftsleben und der damit verbundene Anstieg digitaler Alternativen wie Videokonferenzen, Home-Office und Schulunterricht am Bildschirm verdeutlichen uns, wie sehr wir auf eine funktionierende und leistungsfähige digitale Infrastruktur angewiesen sind“, sind sich Fuchtel und Feeß einig. „Daher werde ich mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass gerade im ländlichen Raum die Lücken in der Breitbandversorgung konsequent geschlossen werden“, wie Fuchtel betont.

Geplant sind nach Auskunft von Bürgermeister Feeß Investitionen in die technische Ausstattung in den Ausbaugebieten „Turmfeld III“, im Stadtteil Walddorf, und im Stadtteil Spielberg sowohl das Gewerbegebiet „Auf der Härte“ als auch innerörtliche Bereiche.

Altensteig ist Teil eines Projektes des Eigenbetriebs Breitband Landkreis Calw (EBLC). Der EBLC tritt als Generalunternehmer für die Städte und Gemeinden im Kreis auf. Als Serviceleistung für die Kommunen werden die Vergaben von innerörtlichen Breitband-Verteilnetzen ausgeschrieben. Die einzelnen Projekte werden dann von den Städten und Gemeinden umgesetzt. In Altensteig ist dafür der kommunale Eigenbetrieb Stadtwerke zuständig. Die Stadt Altensteig beteiligte sich an einer solchen GU-2-Ausschreibung des Landkreises und kann mit der Förderzusage des Bundes nun ihr Vorhaben realisieren.

23.04.2020

Sieben Prozent erleichtern Start

Mehrwertsteuer: Fuchtel ist froh über Ergebnis / Anliegen der Gastronomen aufgenommen

Hans-Joachim Fuchtel (links) steht in ständigem Kontakt mit den Vertretern des Gastronomiegewerbes seines Wahlkreises, wie hier mit dem Calwer DEHOGA-Kreisvorsitzenden Rolf Berlin (rechts) und Michael Kolb von Hotels Berlins KroneLamm bei der Grünen Woche in Berlin. (Foto: Klein-Wiele)

Calw / Freudenstadt (k-w). Spürbar erleichtert zeigte sich der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Donnerstag über die Beschlüsse der Koalition in Berlin in der vorangegangenen Nacht. Sie beinhalten wegen der Corona-Krise die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent. Diese Regelung soll ab 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 gelten.

Der Abgeordnete aus dem Wahlkreis Calw/Freudenstadt gehörte in der Vergangenheit immer wieder zu den Parlamentariern, die sich für eine Reduzierung der Mehrwertsteuer aussprachen. „Der Beschluss der Koalition für einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf sieben Prozent hat mich sehr erleichtert, weil ich um die dramatische Lage des Gastronomie-Gewerbes weiß und durch regen Austausch mit Eigentümern und Pächtern über Einzelfälle informiert bin“, sagte Fuchtel. Das habe ihn immer wieder veranlasst, die Situation in Berlin vorzutragen.

„Schon zu Beginn der Corona-Krise habe ich verdeutlicht, dass das Gastronomie-Gewerbe in anderer Weise betroffen ist, wie viele Wirtschaftsbranchen. Der Umsatz kann nicht durch längere Betriebszeiten oder innovative Produkte nachgeholt werden, sodass es weitaus schwieriger ist, den Anschluss unter Bedingungen wieder zu finden, die für das Gewerbe verkraftbar sind.“ Die Sieben-Prozent-Regelung sei hierfür die richtige Antwort, denn sie ermögliche, Impulse auszulösen und wieder eine Finanzdecke in einzelnen Unternehmen aufzubauen.

Fuchtel weist darauf hin, dass eine weitere Corona-bedingte Regelung wichtig sei. Dabei geht es um die Möglichkeit einer Verlustverrechnung für kleine und mittlere Betriebe. Als Corona-Sofortmaßnahme wurde die pauschalierte Herabsetzung von bereits für 2019 geleistete Steuervorauszahlungen im Hinblick auf Verluste im Jahr 2020 beschlossen.

Wie es nach dem 30. Juni 2021 für die Gastronomie weitergehe, müsse zu seinem späteren Zeitpunkt besprochen werden. Jetzt ginge es um sichtbare Soforthilfe. Das werde es auch den Kritikern leichter machen, welche grundsätzlich eine solche Reduzierung immer wieder problematisiert hatten.

Er hoffe, so Fuchtel, dass die Branche damit wenigstens ansatzweise wieder mehr Licht am Horizont sehen könne, zumal auch andere Instrumente zusätzlich genutzt werden könnten, die der Wirtschaft generell offenstünden.

23.04.2020

Millionenförderung für den Mittelstand

Bundesmittel: Ministerium unterstützt Projekte der Wirtschaft / Fast 13,5 Millionen Euro in fünf Jahren für die Kreise Calw und Freudenstadt

Begrüßt die Wirtschaftsförderung des Bundes für den Mittelstand in seinem Wahlkreis: Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel. (Foto: CDU)

Calw / Freudenstadt (k-w). Der Bund hat die Wirtschaft der Region in den letzten fünf Jahren mit einer stolzen Summe unterstützt. In die Landkreise Calw und Freudenstadt flossen insgesamt fast 13,5 Millionen Euro aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hin.

Im Detail geht es unter anderem um die Förderung von Energieeffizienz, die Nutzung von Abwärme und Erneuerbare Energien, Biofassaden, die Technologieförderung des Mittelstands, sowie die Unterstützung von Jungunternehmen. Aber auch moderne Produktionstechnologien, die Optimierung von Geschäftsprozessen durch Digitalisierung, IT-Sicherheit und digitale Markterschließung gehören zum Spektrum der geförderten Projekte. „Manche innovative Strukturen und Prozesse würde es ohne Hilfe des Bundes womöglich gar nicht geben“, betont der Parlamentarische Staatssekretär, „da kam die finanzielle Hilfestellung genau zur richtigen Zeit, damit das unternehmerische Know-how nicht verloren geht.“

Es sei bemerkenswert, mit welchen innovativen Dienstleistungen und Produktionen Unternehmen aus dem Nordschwarzwald auf den Märkten im In- und Ausland Erfolg haben, so Fuchtel. Neben größeren Mittelständlern gehörten auch viele kleinere Gründerfirmen zum Kreis der vom Wirtschaftsministerium geförderten Betrieben. „Das ist gut so“, sagt Hans-Joachim Fuchtel, „damit auch neue Ideen und Technologien aus dem Land der Tüftler und Denker eine Chance am Weltmarkt erhalten.“

In seinem Wahlkreis seien in den Jahren 2016 bis 2020 insgesamt 121 Projekte mit Bundesmitteln unterstützt ´worden. In den Kreis Freudenstadt flossen allein fast 7,5 Millionen Euro an Fördergeldern. Der Kreis Calw wurde mit fast sechs Millionen Euro bedacht.

22.04.2020

Breitbandausbau als Impuls

Förderzuschuss: Investitionen von 1,3 Millionen Euro für digitale Infrastruktur / Gelder sind für Anschluss von Schulen und Klinik vorgesehen / Fuchtel: Der Bund beteiligt sich mit 650.000 Euro

Einen Zuschuss vom Bund gibt es für den Breitbandausbau in Dornstetten, informierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Bernhard Haas. (Foto: CDU)

Dornstetten. „Die Corona-Krise verdeutlicht, wie notwendig die Digitalisierung ist“, betonte Bürgermeister Bernhard Haas, als er vom hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel erfuhr, dass Dornstetten 650.000 Euro für den weiteren Breitbandausbau erhält. „Der Bund gibt damit die Hälfte für die geplanten Investitionsmaßnahmen“, wie Fuchtel sagt.

„Gerade in diesen schweren Zeiten ist das sowohl ein Bekenntnis zum ländlichen Raum als auch ein Beitrag zu den Investitionsmaßnahmen für die Zeit nach der Krise“, betont der Parlamentarische Staatssekretär. Damit könnten Impulse beispielsweise für die örtliche Baubranche und das Handwerk ausgelöst werden.

„Die Gelder sind eingeplant, um die acht Schulen in unserer Stadt und die Waldeck-Klinik in Hallwangen an das bereits vorhandene Backbone-Netz des Landkreises Freudenstadt anzuschließen. So wollen wir sicherstellen, dass Lehrkräfte und Schüler, aber auch die Mitarbeiter des Klinikums von den Vorteilen des schnellen Datennetzes profitieren“, erläutert Bürgermeister Haas.

„Gerade in der aktuellen Lage, die jetzt im Alltag vieler Menschen geprägt ist von digitalem Unterricht, Videokonferenzen und Online-Heimarbeitsplätzen, zeigt sich, wie wichtig Breitbandversorgung und schnelles Internet sind“, hebt Fuchtel hervor.

“Das Land und die Stadt beteiligen sich an der anderen Hälfte der geplanten 1,3 Millionen Euro“, wie Bürgermeister Haas abschließend ausführt.

21.04.2020

Sprechstunden werden fortgesetzt

Am Telefon: Hans-Joachim Fuchtel mit der 302. Sprechstunde für Nagold und Umgebung / Abgeordneter bleibt mit Bürgern in Kontakt

Eine Telefonsprechstunde für die Bürgerinnen und Bürger in Nagold und Umgebung bietet der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Freitag, 24. April, an.

Nagold: Um auch in Zeiten von Corona mit den Bürgerinnen und Bürgern im engen Kontakt zu bleiben, wird die 302. Sprechstunde des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel für Nagold und Umgebung am Telefon abgehalten. Der Ablauf erfolgt wie gut erprobt. Diesmal jedoch nicht im persönlichen Kontakt, sondern den besonderen Umständen der Zeit geschuldet lediglich als Telefonsprechstunde. Diese läuft am Freitag, 24. April, von 16 bis 18 Uhr ab. Interessierte melden sich dazu im Wahlkreisbüro in Altensteig bei Ingrid Bauer unter Telefon 07453-91323 an. Das Gespräch erfolgt dann nach einem Rückruf des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel in einem jeweils vereinbarten Zeitfenster.

15.04.2020

Begabte Talente gezielter fördern

Nachwuchsförderung: Musikprofessor stößt mit Idee eines Musiker-Trainingscamps bei Staatssekretär Fuchtel auf offene Ohren / Gleichwertige Lebensbedingungen auch auf kulturellem Sektor / Gespräch vor Corona-Beschränkungen

Wollen begabte Jungmusiker stärker fördern: der Grafenauer Musikprofessor Dr. Hermann Wilske (rechts) traf den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel vor den Corona-Beschränkungen.

Calw / Grafenau: Begabte junge Musiker sollen stärker als bisher gefördert werden. Um ihnen „den Weg in die Spitze zu ermöglichen“, plant der Grafenauer Musikprofessor Dr. Hermann Wilske ein Trainingscamp in Baden-Württemberg. Dieses Konzept führte den Präsidenten des Landesmusikrates noch vor den Corona-Beschränkungen in die Sprechstunde des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel.

Dass er mit seiner Idee bei dem Parlamentarischen Staatssekretär auf offene Ohren stoßen könnte, ließ ihn den Weg in den Schwarzwald machen. Denn der CDU-Politiker selbst ist als Vorsitzender des Blasmusik Kreisverbandes Calw Sachkenner und engagiert sich seit Jahren ebenfalls für den Nachwuchs. Jetzt sollen Fördermöglichkeiten auf allen Ebenen ausgelotet werden.

Wilske hatte als Präsident des Landesmusikrates Baden-Württemberg nach einer gemeinsamen Konferenz der deutschen Musikräte und des Deutschen Musikrates, dem er kraft Amtes ebenfalls angehört, Gesprächsbedarf mit einem Mann gesehen, der „für sein großartiges Netzwerk“ bekannt ist.

Denn „unüberhörbar seien bisher die Widerstände gegen neue Musikinitiativen gewesen“, wundert sich Wilske, der unter anderem auch Sitz und Stimme im SWR-Rundfunkrat sowie im Landesrundfunkrat hat. Einzelne Kultusministerien sähen sogar den Föderalismus in Gefahr und votierten ungünstig bezüglich neuer Wege.

„Das kann so nicht bleiben“, ärgert sich der Musikprofessor. Stattdessen sollte man sich Gedanken machen, welche Kulturprogramme des Bundes mit ähnlich gelagerten Landesprogrammen kompatibel seien und kooperieren könnten. Denn letztendlich gehe es doch um die verstärkte Förderung begabter Talente. Sorgen bereitet dem erfahrenen Musikpädagogen zunehmend, dass in den Städten ein „riesiger Zuwachs“ an Lernangeboten zu verzeichnen sei, während die Tendenz auf dem Land rückläufig sei.

Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel wird vor dem Hintergrund dieses Gesprächs auf die Aufarbeitung der Problematik hinwirken, vor allem mit Blick auf gleichwertige Lebensbedingungen von Stadt und Land.

08.04.2020

Auch ländlicher Raum wird bedacht

Sozialbereich: Fuchtel: Am Sozialbereich regelmäßig weiterarbeiten / Bund investierte in fünf Jahren 1,85 Millionen Euro

Regelmäßig lässt sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in seinem Wahlkreis von der Agentur für Arbeit über soziale Projekte unterrichten und bringt dazu seine Vorschläge ein, wie hier mit Agenturchefin Martina Lehmann. Das Foto entstand vor den Corona-Beschränkungen.

Calw / Freudenstadt: Auch der ländliche Raum hat Bedarf an sozialen Projekten, die aus Programmen des Bundes finanziert werden. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mitteilt, sind in den Jahren 2015 bis 2020 über 1,85 Millionen Euro in den Wahlkreis Calw/Freudenstadt geflossen.

Die Jobcenter in den Landkreisen Freudenstadt und Calw erhielten Fördermittel aus dem ESF-Bundesprogramm (Europäischer Sozialfonds für Deutschland) zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit. Nach Freudenstadt flossen dabei über 510.000 Euro. Dieses Projekt wird zum 31. Juli 2020 auslaufen. Calw profitierte von fast 908.000 Euro Bundesmittel. Dieses Projekt dauert noch bis 30. Juni 2020 an.

Die Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa ist bereits zum 29. Februar 2020 in Freudenstadt ausgelaufen. In dieses Projekt MobiPro-EU, das das Oberlinhaus umsetzte, investierte der Bund über 435.000 Euro.

„Obwohl in beiden Landkreisen keine überdurchschnittlichen Schwierigkeiten bezüglich des Arbeitsmarktes vorhanden sind, gelang es für spezifische Situationen Mittel aus den Programmen zu akquirieren“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär. Deshalb sei es erfreulich, dass in den letzten sechs Jahren ein ansehnlicher Betrag für soziale Projekte über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den Nordschwarzwald geflossen sei. Auch künftig sollten alle Programme auf deutscher und europäischer Ebene regelmäßig auf ihre Verwendbarkeit in der Region geprüft werden, so Fuchtel.

03.04.2020

Lebensmittelsicherheit hat hohe Bedeutung

Arbeitsgespräch: Staatssekretär Fuchtel hat sich im Landratsamt informiert / Einblicke in Kontrollpraxis / Gespräch vor Corona-Beschränkungen

Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit waren unter anderem Themen eines Arbeitsgesprächs im Landratsamt Calw vor den Corona-Beschränkungen mit (von links): Dr. Rita Kuhn, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Landrat Helmut Riegger und Dr. Ulrich Wemmer. (Foto: Klein-Wiele)

Calw (k-w). Verbraucher haben hohe Ansprüche an die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Weil deren Sicherheit absolute Priorität im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat, informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel kurz vor den Corona-Beschränkungen im Landratsamt Calw unter anderem über den aktuellen Stand in Sachen Lebensmittelkontrollen.

Der Parlamentarische Staatssekretär traf sich zu diesem Zweck mitDr. Rita Kuhn, Abteilungsleiterin für Verbraucherschutz und Veterinärdienst sowie ihrem Stellvertreter Dr. Ulrich Wemmer zu einem ausführlichen Arbeitsgespräch, an dem zeitweilig auch Landrat Helmut Riegger teilnahm. Da die Lebensmittelsicherheit im BMEL unter sein Ressort falle, so Fuchtel, sei für ihn ein Einblick in die gängige Praxis enorm wichtig. Entsprechend waren nicht nur die Lebensmittelsicherheit, sondern auch die Tiergesundheit, der Tierschutz und Arzneimittel Themen der Runde.

Fuchtels Gesprächspartner signalisierten ihrerseits dem Bundestagsabgeordneten, dass sie ein solches „Update“ sehr begrüßten. „Ich finde es gut, dass Sie so aufgeschlossen unserer Arbeit gegenüberstehen“, betonte Dr. Rita Kuhn, „und das offene Gespräch suchen.“. Durch die neuen Verordnungen in Sachen Prüfmodus aus Berlin könnten die vorhandenen Ressourcen zielgenauer eingesetzt werden. Es sei gut, dass rechtzeitig Vorsorge getroffen werde, dann könnte man selbst in Ausnahmesituationen bestens reagieren.

Auch im Landkreis Calw stehe die Lebensmittelsicherheit stets im Fokus der Arbeit, berichtete Dr. Ulrich Wemmer. Die bäuerlichen Betriebe agierten zwar eigenverantwortlich. Dennoch sei man dankbar, dass auch für die Landwirtschaft Klarheit geschaffen wurde. Dabei dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass die größeren Betriebe mehr Möglichkeiten der Direktvermarktung hätten.

Die Lebensmittelsicherheit sei eine wichtige Stellschraube im Sinne des Verbrauchers, betonte Fuchtel. Daher falle vor allem den sechs Lebensmittelkontrolleuren im Kreis Calw, die alle aus der Praxis stammen und selber ausgebildet wurden, eine besondere Aufgabe zu. Im Haushalt für Baden-Württemberg seien darüber hinaus 40 zusätzliche Tierarztstellen im Land für den Bereich geschaffen worden.

Mit Wohlwollen hörte der CDU-Politiker die Aussage der Abteilungsleiterin, wonach „wir die derzeitigen Tierseuchen im Griff haben.“ Der Landkreis sei seit Herbst 2019 sogar frei von der Blauzungenkrankheit.

Für den CDU-Politiker ist indes vor allem erstrebenswert, dass die positiven Nachrichten dank der guten Arbeit in den Veterinärämtern in Bezug auf Tiergesundheit und Tierwohl zunehmen und auch mehr nach außen getragen werden. Denn, so Fuchtel, „es muss aufhören, dass die schwarzen Schafe die Diskussionen bestimmen.“

03.04.2020

Erfinder gehen alternative Wege

Batterien: Reinhard und Eric Wollherr stellen Staatssekretär Fuchtel Innovation vor / Suche nach Kooperationspartner / Geflecht von Patenten als Schwierigkeit / Gespräch vor Corona-Beschränkungen

Ihre Innovation eines neuen Akkus stellten Reinhard und Eric Wollherr dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Freudenstadt kurz vor den Corona-Beschränkungen vor. Das Foto zeigt (von links) Patrick Speiser, Kreisvorsitzender der Jungen Union, Reinhard Wollherr, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und CDU-Stadtrat Willi Armbruster. (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Freudenstadt (k-w). Erfindergeist zeigte sich mal wieder in der Sprechstunde des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel kurz vor der Corona-Krise in Freudenstadt. Lehrer Reinhard Wollherr und sein Sohn Eric stellten ihre Innovation vor: ein Feststoff-Kombi-Akku, der nach eigener Aussage leicht, langlebig, leistungsfähig und sicher ist.

Außerdem könne der Akku, der aus einem High Energy Speicher und einem High Power Speicher besteht, sehr kostengünstig in Deutschland produziert werden. Er sei besonders nachhaltig für die heimische Produktion, sagten die beiden Erfinder dem Parlamentarischen Staatssekretär. Fuchtel lobte den Ideenreichtum im Nordschwarzwald, mit dem immer wieder innovative Tüftler zu ihm kämen. Sie suchen in erster Linie den Rat des gut vernetzten Politikers sowie Unterstützter und Förderer. So auch Reinhard und Eric Wollherr, auf deren Projekt Fuchtel mögliche Kooperationspartner in der Industrie aufmerksam machen möchte. Auch sollen Fördermöglichkeiten ausgelotet werden.

Die Überlegenheit der deutschen Autoindustrie und ihrer Zuliefererbetriebe habe vor allem in Baden-Württemberg immer im Antrieb gelegen, so die Erfinder. Die Produktion sei nicht nur erschwert worden, sondern es werde auf längere Sicht ohne heimische Produktion von Batteriezellen auch keine Wertschöpfung mehr im Land stattfinden, so Reinhard Wollherr.

Das soll sich mit einem neuartigen Akku, der herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen nach Ansicht von Reinhard und Eric Wollherr hinsichtlich Speicherdichte, niedrigem Gewicht, geringer Größe, Anzahl der Zyklen, Lebensdauer und Kostensenkung aus dem Feld schlage, bald schon ändern.

Die gesamte Peripherie wird mit einem einzigen, zentralen Computer, ausgestattet mit moderner KI-Software, exakt auf den Feststoff-Kombi-Akku ausgerichtet, gesteuert und vernetzt. Auch hinsichtlich Langzeitspeicherung ohne unerwünschte Selbstentladung schlage der Kombi-Akkumulator mit seiner sehr hohen Energiedichte und fast unbegrenzter Zahl von Lade- und Entladezyklen die herkömmlichen, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen um Längen.

Der innovative Akku beruhe auf der intelligenten Anwendung und Kombination chemischer sowie physikalischer Prozesse. Da er nicht entflammbar sei, biete er darüber hinaus höchste Sicherheit. Er könne auch problemlos stets vollständig entladen werden, wobei er bei tiefen Temperaturen keine Kapazität einbüße und immer die volle Reichweite zur Verfügung stelle. Dank niedrigem Gewicht und seiner Größenvorteile würden sich Reichweiten von über 1000 Kilometer erzielen lassen. Ladezeiten von drei Minuten würden jegliche Art von Reichweiten-Angst vertreiben.

Der neue Akku würde nicht nur für Autos, Busse und Baufahrzeuge im Elektrobetrieb beste Eigenschaften bringen, sondern auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge und sogar nachhaltige Schiffsantriebe, die damit allesamt kein CO2 mehr ausstoßen würden, prognostizieren die Erfinder. Eine sehr kostengünstige heimische Batteriefertigung werde dank dieser Innovation kurz- bis mittelfristig möglich sein.

Woran die Erfinder noch zu „knabbern“ haben, so beschrieben sie ihr derzeitiges Problem, sei der Umstand, dass die Realisierung des Projekts ein ganzes Geflecht von Patentfragen berühre, für dessen Bewältigung Unterstützung gesucht werde. So habe man sich auf dem Weg zum Abgeordneten Fuchtel gemacht, der ihnen vor vielen Jahren schon mal bei anderen Fragen hilfreich zur Seite gestanden sei.

31.03.2020

Fuchtel dankt allen Akteuren vor Ort

Corona: Staatssekretär richtet Appell an Bevölkerung zum Zusammenhalt / „Jetzt wird deutlich, was unsere Verwaltung kann“ / Nicht über dem Berg, aber auf richtigem Pfad

Hans-Joachim Fuchtel dankt für das bisher Geleistete in der Coronakrise und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, zusammenzuhalten.

Calw / Freudenstadt. Mit einem Appell zum Zusammenhalt wendet sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel an die Bürgerinnen und Bürger seines Wahlkreises. „Es hat seit dem Weltkrieg keine so schwierigen Zeiten wie diese gegeben und wir müssen in bisher nie erforderlichem Umfang zusammenstehen!“ sagt der Parlamentarische Staatssekretär.

Gleichzeitig macht Fuchtel auch Mut: „Deutschland hat wesentlich bessere Voraussetzungen, die Krise zu überwinden als andere Länder in Europa und darüber hinaus.“ Zwischenzeitlich seien in großem Maße Weichenstellungen vorgenommen worden, um die Auswirkungen der Krise zu begrenzen. Aber ohne ganz einschneidende Schritte sei das nicht zu bewältigen. Dazu bedürfe es große Vernunft und Einsicht. Aus seinen Funktionen heraus stehe er über Telefonkonferenzen mit den verschiedensten Beteiligen permanent in Kontakt.

Er wisse, dass die Reduzierung der Kontaktmöglichkeiten die Menschen besonders hart treffe und jedem einzelnen schwerfalle. Aber daran führe kein Weg vorbei. Regelmäßig werde geprüft, ob und welche Wirkung sie zeigten. Ziel sei, diese Einschränkungen situationsgemäß zu gestalten, denn die Seuche müsse durch das Verhindern ihrer Ausdehnung rigoros bekämpft werden.

„Ich möchte in dieser Zeit an den Zusammenhalt appellieren, denn ohne ihn geht es nicht. Und wenn alles vorbei sein wird, wäre es wichtig, dass wir uns an diese Fähigkeit als Gesellschaft wieder stärker erinnern und sie intensiver leben, als wir es in den letzten Jahrzehnten gemacht haben.“ Denn, so Fuchtel, „eine Gesellschaft, die zusammenhält, ist wesentlich stärker. Vor allem sollte uns bewusst bleiben: Manches, was wir so an Ansprüchen und Verhaltensweisen aufgebaut haben, ist nicht ganz so bedeutend wie wir es bisher eingeordnet haben“.

Die Berliner Politik habe in maximalen Arbeitsschritten viele Weichen gestellt und sich zu Antworten auf Fragen mit großer Wirkung zusammengerauft, was in „normalen Zeiten“ schlichtweg nicht denkbar gewesen wäre. Ähnliches sei auf Länder-, Kreis- und Gemeindeebenen geschehen und habe sich im gesellschaftlichen Leben fortgesetzt. Deutschland habe durch den von manchen kritisierten Kurs der Neuverschuldung, die Rücklagen der Sozialkassen, ein gut ausgebautes System der sozialen Sicherung und hohe Investitionen in Forschung Gestaltungsspielraum für die nun notwendigen Schritte der Unterstützung dort, wo es um notwendigsten sei. Der Bogen sei riesig, von der Ausstattung mit Hygienemaßnahmen bis zu weltweiten Rückholaktionen von Menschen aus dem Ausland.

Da der ganze Reigen des Veranlassten sehr schnell habe geschehen müssen, werde es sicher noch Anpassungsmaßnahmen geben müssen. Die Politik müsse deswegen stets ansprechbar sein für Anliegen, Berichte und Vorschläge. Aber alles könne auch nicht gleichzeitig bearbeitet werden und bedürfe der Abstimmung zwischen den verschiedenen Ebenen. Fuchtel: „Gerade in einer Krisenzeit gilt es, das Geld am richtigen Platz einzusetzen, Prioritäten zu setzen und Wirkungen zu analysieren“

Die Zeit werde außerdem dazu genutzt, sich damit zu befassen, wie es nach der Krise weitergehe. So sei bereits im Deutschen Bundestag beschlossen worden, die durch die Krise entstehenden Schulden ab dem Haushaltsjahr 2023 in einem Zeitraum von 20 Jahren wieder zurückzuführen. Die weiteren Stichwörter heißen: Wirtschaft jetzt wo immer nötig zu stabilisieren, Liquidität und vorhandene Strukturen zu sichern, insgesamt einen Erholungspfad zu markieren. Das gelte auch für die soziale Infrastruktur und spezielle Situationen, wie sie beispielsweise beim hiesigen Hotel- und Gaststättengewerbe vorlägen.

Oft gebe es seinerseits Knappheiten an Ressourcen und Arbeitskräften. Hier gelte es, das Ganze durch Aushelfen mit Material oder Arbeitskraft am Laufen zu halten. Diejenigen, die sich in Kurzarbeitszeiten für Tätigkeiten in anderen Sparten zur Verfügung stellten, bedürften besonderer Anerkennung. Und wenn sich das in einem finanziellen Bonus ausdrücke, sei das mehr als gerecht, so der CDU-Politiker. Da in dieser Region wegen der Auswirkungen auf die Automobilbranche viele derzeit nicht arbeiten könnten, komme solchen Vermittlungen besondere Bedeutung zu.

„Die Krise macht aktuell auch in unserem Raum deutlich, wie wichtig eine funktionierende Landwirtschaft samt Produktverarbeitung ist und welche Leistungen hier sieben Tage in der Woche erbracht werden“, unterstrich Fuchtel, „das sollte für spätere Zeiten im Bewusstsein bleiben.“ Zusammenfassend sei es an der Zeit, allen Akteuren in den verschiedenen Einsatzszenarien für das bisherig Geleistete zu danken. Man sei gewiss nicht über den Berg, „aber alles sieht so aus, dass wir auf dem richtigen Pfad sind“, so Fuchtel abschließend.


18.03.2020

Ausbildungs-Asse gesucht

Wettbewerb: Fuchtel sucht im Nordschwarzwald engagierte Ausbilder / Unterstützung für junge deutsche Wirtschaft

Calw / Freudenstadt (k-w). Um die Bedeutung der dualen Ausbildung hervorzuheben, macht der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel auf eine Initiative der Wirtschaftsjunioren und der Junioren des Handwerks aufmerksam.

Gesucht sind engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder im Wahlkreis Calw/Freudenstadt, die den Förderpreis „Ausbildungs-Ass 2020“ verdient haben. Die sollen sich nämlich bei der Initiative „Junge deutsche Wirtschaft“ bewerben. „Es gibt jede Menge Betriebe im Nordschwarzwald, die in der dualen Ausbildung hervorragende Arbeit leisten“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär, der ein breites Netzwerk zu Mittelstand, Handwerk und auch den Schulen hat. „Eine gute, duale Ausbildung ist eine hervorragende Ausgangsbasis für das Berufsleben“, ist der CDU-Politiker überzeugt.

Handwerksbetriebe, Unternehmen, Schulen und Institutionen können sich in seinem Abgeordnetenbüro melden oder von Dritten vorgeschlagen werden. Eine zukunftsorientierte Ausbildung verbinde Tradition und Moderne. „Unser Ziel muss sein, dass jeder Jugendliche eine Chance auf eine gute Ausbildung erhält“, sagt Fuchtel.

Bewerbungen sind bis 30. Juni 2020 in mehreren Kategorien möglich. Weitere Informationen in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/227-79077 oder per E-Mail: hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

17.03.2020

Eine Million für Calwer Projekt

Förderung: Bund hilft Familien / Fuchtel: Geld beim Diakonieverbund in guten Händen

Calw (k-w). Der Diakonieverbund Dornahof & Erlacher Höhe in Calw erhält eine Förderung vom Bund für die Projekte „Leben.Arbeit.Teilhabe im Landkreis Calw“. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel aus Berlin mit. Die Fördersumme liegt bei knapp über einer Million Euro.

Gemeinsam mit den Projektpartnern Jobcenter Landkreis Calw und dem Jugendamt geht es dabei um die Unterstützung von Familien, die auf Hilfe angewiesen sind. Im Rahmen des ESF-Bundesprogramm „Akti(F) – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ werden seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) 90 Prozent der Projektkosten, die sich auf insgesamt 1,18 Millionen Euro belaufen, finanziert.

Damit werden Familien mit Kindern unter 18 Jahre unterstützt, die in schwierigen finanziellen Verhältnissen leben, Unterstützung beim Jobcoaching geleistet und die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit in strukturellen Fragen zwischen Landkreis, Jugendamt und Jobcenter gefördert. Die Laufzeit der Projekte, die noch in diesem Frühjahr starten sollen, endet im Dezember 2022.

Auch im ländlichen Raum gebe es Familien, die auf finanzielle Hilfe angewiesen seien, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, deshalb „begrüße ich, wenn der Bund auf diese Weise einen Beitrag für die Unterstützung von Familien leistet. Das Geld ist beim Diakonieverbund sicher in guten Händen.“

17.03.2020

Tiefer Einblick in politische Leistung

Berlinreise: Auf Fuchtels Einladung erleben 50 engagierte Bürger ihre Hauptstadt / Dank für ehrenamtlichen Einsatz / Vier Tage volles Programm

Rund 50 Ehrenamtliche informierten sich in Berlin auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (stehend) über die politische Arbeit.

Freudenstadt / Calw / Berlin. Mit der Teilnahme an einer Berlin-Reise hat der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel rund 50 ehrenamtliche Helfer überrascht. Damit dankte er Mitgliedern unter anderem der Theatergruppe Eutingen, der Freiwilligen Feuerwehr Schömberg und des Kreisbauernverbandes Freudenstadt für das vielfältige Engagement. Über vier Tage bot Fuchtel ein volles Programm.

Über vier Tage bot Fuchtel ein volles Programm. Am ersten Abend begrüßte er seine Gäste persönlich bei einem gemeinsamen Abendessen in der Hauptstadt. „Das Ehrenamt leistet viel und ist aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär. Durch das intensive Engagement würden Bürger das Leben in ihrer Region bereichern. Sie hielten Schwimmbäder oder auch Wirtshäuser am Laufen. Ganz zu schweigen von anderen ehrenamtlichen Einsätzen.

Deshalb unterstütze die Bundesregierung dieses Engagement maßgeblich, betonte Fuchtel. Unter anderem rief sie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt auf Bundesebene ins Leben. Mit ihr trägt der Bund künftig mit jährlich bis zu 30 Millionen Euro zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements bei. „Gerade der ländliche Raum profitiert davon“, so Fuchtel.

Wie der politische Alltag funktioniert, erklärte der Abgeordnete am nächsten Tag gleich an Ort und Stelle: Im Deutschen Bundestag stellte Fuchtel den Gästen sein breites politisches Repertoire vor und beantwortete viele Fragen gezielt und mit großem Fachwissen. In seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär öffnete er auch die Tür zum Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Fuchtel gewährte viele unterschiedliche Einblicke in die politische Arbeit in der Hauptstadt. So besichtigte die Gruppe das Technische Hilfswerk als Bundesanstalt des öffentlichen Rechts, die baden-württembergische Landesvertretung und die bulgarische Botschaft. Höhepunkt der Reise war für die Teilnehmer dann der Besuch im Bundeskanzleramt.

Alle Parteien an einen Tisch zu bringen, auch einmal in den sauren Apfel beißen, um einen Kompromiss zu finden: So deutlich habe er die Leistung politischer Arbeit noch nie gesehen, fasste Oliver Kramer von der Theatergruppe Eutingen seine Eindrücke zusammen. Er war begeistert und sagte: „Diesen tiefen Einblick habe ich nicht erwartet. Das war sensationell.“

In gleicher Richtung war auch der Kommentar des Nagolder Arztes Dr. Oliver Mayer: „Es wird viel Detailarbeit geleistet, die Bürger nicht mitbekommen. Respekt an dieses Wirken von Hans-Joachim Fuchtel.“

13.03.2020

Fuchtel: Branche braucht dringend Unterstützung

Corona-Virus: Situation bereitet dem Staatssekretär große Sorgen / Bund schmiedet Schutzschild für Unternehmen

Calw / Freudenstadt: „Die momentane Situation für das Hotel- und Gaststättengewerbe macht mir angesichts der ohnehin schon angespannten Situation aufgrund des Corona-Virus ganz besondere Sorge“, unterstrich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in einer aktuellen Stellungnahme gegenüber den Kreisverbänden Calw und Freudenstadt des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes.

Er habe sich deswegen bereits am Donnerstagmorgen, so der Parlamentarische Staatssekretär, an einem Krisengespräch mit dem Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß, beteiligt und die Probleme dargelegt, die er aufgrund der langen und intensiven Zusammenarbeit mit der Branche kenne.

Bei der Finanzkrise 2009 sei die Frage im Mittelpunkt gestanden, wie man die Konjunktur wiederaufbaut und besondere investive Maßnahmen auf den Weg bringe. Hier würden jetzt der ganzen Branche Buchungen wegbrechen und Tagesgäste aufgrund des verständlichen Verhaltens der Menschen ausbleiben. Anders als in der sonstigen gewerblichen Wirtschaft könne das Hotel- und Gaststättengewerbe den Ausfall nicht nachholen, in dem länger und mehr produziert werde. Das sei für die Branche ein zusätzliches Dilemma.

Gerade im Nordschwarzwald hätten die Familienunternehmen, die durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer freigewordenen Beträge in außerordentlich starkem Maße investiert, um das Angebot noch weiter zu verbessern, was unter dem Gesichtspunkt der Attraktivität der Destination Schwarzwald hoch geschätzt werden müsse. „Daraus ergaben sich erhebliche Verpflichtungen für Kredite, die für solche Investitionen notwendig sind“, betonte Fuchtel. Jetzt treffe das Gewerbe die Situation aus allen Richtungen. Dies habe er in Berlin als Vertreter einer Tourismusregion in all seinen Gesprächen deutlich eingebracht.

In den Landkreisen Freudenstadt und Calw sei davon auszugehen, dass bis zu 30 Prozent der Wirtschaftskraft durch das Gastronomie- und Hotelleriegewerbe erbracht werde, wenn man die vor- und nachgelagerten Bereiche einbeziehe. Daher müsse versucht werden, bei den Maßnahmen seitens der Politik diesem Aspekt Rechnung zu tragen, um der Branche zu helfen, damit diese die schwierige Situation überstehe.

„Familienunternehmen haben in der Vergangenheit schon viel Flexibilität und Durchhaltevermögen beweisen müssen“, so Fuchtel, deshalb wisse er, dass auch jetzt wieder alles unternommen werde, was notwendig sei. Allerdings müssten die Betriebe an den Hilfspaketen des Bundes und des Landes partizipieren. Bundesregierung und Deutscher Bundestag hätten diese Woche in permanenten Bemühungen ein Maßnahmenpaket als Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus geschnürt. Das müsse jetzt auch für die Branche unter Beteiligung der Banken umgesetzt werden. Dazu erwarte er, dass gerade die regionalen Banken alles unternehmen, um dem Hotel- und Gaststättengewerbe bei der Nutzung dieser Möglichkeiten zur Seite zu stehen.

Fuchtel kündigte seinerseits weitere Gespräche mit den Vertretern der Branche an.

13.03.2020

Fuchtel: Union stärkt das THW

Technisches Hilfswerk: Überarbeitung des Gesetzes beschlossen / Verbesserungen auch für Helferinnen und Helfer in Region

Calw / Freudenstadt / Horb. Der Deutsche Bundestag hat das Zweite THW-Änderungsgesetz verabschiedet. Das wirkt sich direkt auf die drei Ortsverbände Calw, Freudenstadt und Horb des Technischen Hilfswerks aus. „Die Beschlüsse verbessern die Situation der rund 100 Helferinnen und Helfer maßgeblich“, sagt der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Dafür sorgen vor allem zwei Maßnahmen, für die sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erfolgreich eingesetzt hat.

Eine erweiterte Kostenverzichtsregelung sorgt dafür, dass das THW künftig häufiger zu Hilfe gerufen wird und dadurch seine hervorragenden Fähigkeiten zum Beispiel bei Waldbränden oder Schneekatastrophen einsetzen kann. Auch neue Technik kann so besser erprobt oder verstärkt zum Einsatz gebracht werden. Bislang verzichteten Kommunen mitunter angesichts möglicher Kostenforderungen auf die Hilfe durch das THW.

„Wir nehmen den Kommunen nun diese Sorge, indem das THW regelmäßig auf die Kostenerstattung durch die ersuchende Stelle verzichten soll, wenn dies eindeutig im überwiegend öffentlichen Interesse liegt und die Kosten nicht anderweitig geltend gemacht werden können“, betont Fuchtel.

„Zudem gewährleisten wir eine gute Vor- und Nachbereitung von Einsätzen“, unterstreicht der Abgeordnete. Denn es wurde auch die Pflicht zur Freistellung von ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfern ausgedehnt, unter Weitergewährung des Arbeitsentgelts in moderater Weise. Künftig sind die ehrenamtlich im THW Engagierten auch für Maßnahmen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft unmittelbar nach THW-Einsätzen freizustellen.

Für das THW sind damit zwei wesentliche Verbesserungen erzielt worden. Hans-Joachim Fuchtel sagt: „Mit diesen Änderungen des THW-Gesetzes und der soliden Finanzierung der Hilfsorganisation im Haushalt 2020 schaffen wir die Grundlage dafür, dass das Technische Hilfswerk auch in Zukunft modern und attraktiv bleibt. Wir wollen den vielen Freiwilligen, die großartige Arbeit im THW leisten, optimale Bedingungen bieten.“

Im Wahlkreis Calw/Freudenstadt wird das außerdem durch die geplanten modernen Unterkünfte umgesetzt.

13.03.2020

Europa vor Ort erlebbar machen

Kommunen: Überparteiliche Initiative schreibt Wettbewerb aus / Fuchtel: Europa nicht denen überlassen, die es abschaffen wollen

Calw / Freudenstadt (k-w). „Europa darf man nicht denen überlassen, die es abschaffen wollen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und pflichtet damit Kollegen im Bundestag bei, die erstmals einen überparteilichen Wettbewerb für Kommunen ausgeschrieben haben.

Es geht darum, die besten Ideen und Projekte vor Ort zu finden, die Europa erlebbar machen und zum Nachahmen anregen. Angesprochen sind kleinere Kommunen bis 50.000 Einwohner, also genau die Größenordnung, die sich auch in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt findet. Die Bewerbungsfrist endet am 29. März.

Europa habe viel vor und große Herausforderungen zu bewältigen. Deshalb sollen diejenigen ausgezeichnet werden, die sich dafür einsetzen, dass die europäische Idee mit Leben erfüllt wird. Doch es wird nicht nur außergewöhnliches Engagement mit Preisgeldern belohnt, sondern aus der Initiative „Tu was für Europa“ soll auch ein Netzwerk aus Kommunen entstehen, die ihre Erfahrung und Expertise über ihre eigene Region hinaustragen möchten.

Als Teil des Colours of Europe Netzwerkes erhalten die Gewinner-Kommunen eine Einladung zum Netzwerk-Workshop mit international renommierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Kommunikation. Der Preis, der am 9. Mai in Berlin übereicht wird, wird dreimal vergeben und ist jeweils mit 5000 Euro dotiert. Den Vorsitz der Jury hat Staatsministerin Monika Grütters übernommen.

Weitere Informationen in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail: hans-joachim.fuchtel@bundestag.de

11.03.2020

Fuchtel: Regierung hilft der Wirtschaft

Konjunkturmaßnahmen: Staatssekretär spricht von schneller positiver Resonanz / IHK hatte sich an den Staatssekretär gewandt

Wirtschaft und Politik stehen im Nordschwarzwald in einem regen Austausch: CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel (links) und IHK-Hauptgeschäftsführer Martin Keppler. (Foto: Klein-Wiele)

Calw / Freudenstadt (k-w). Von einer „schnellen und positiven Resonanz der Bundesregierung“ auf die Sorgen der Unternehmer mit Blick auf eine konjunkturelle Abkühlung spricht der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in einem Brief an die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald. Der Parlamentarische Staatssekretär begrüßt darin die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Konjunkturmaßnahmen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Martin Keppler hatte sich im Auftrag der Vollversammlung in einem Schreiben an den Politiker besorgt über die schwierige wirtschaftliche Situation der Betriebe geäußert und ihn gebeten, sich für eine Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber durch die Bundesagentur für Arbeit während der Kurzarbeit einzusetzen. In seinem Antwortschreiben konnte der Parlamentarische Staatssekretär bereits Vollzug melden. Denn „die Bundesregierung ist sich der nochmals verschärften ökonomischen Lage bewusst, und der Forderung der IHK nach einer kompletten Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit soll jetzt sogar komplett Rechnung getragen.“

Bereits am Dienstag habe das Bundeskabinett im schriftlichen Umlaufverfahren dazu einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die im Koalitionsausschuss vereinbarten Regelungen zur Kurzarbeit beinhaltet. Der Entwurf wird jetzt in die parlamentarischen Beratungen eingebracht.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der Auswirkungen weltweiter Corona-Virus-Erkrankungen auf die konjunkturellen Entwicklungen habe der Koalitionsausschuss bereits am Sonntag weitere Maßnahmen in Bezug auf das Instrument Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld beschlossen, auch wenn sich der „Arbeitsmarkt in Deutschland derzeit noch in sehr guter Verfassung“ befinde. Demnach soll „durch die Corona-Krise möglichst kein Unternehmen in Deutschland in Insolvenz geraten und möglichst kein Arbeitsplatz verloren gehen“, zitiert Fuchtel aus dem Koalitionsbeschluss. Betroffenen Unternehmen stünden die bewährten Förderinstrumente zur Verfügung. „Sollte sich die Lage verschärfen“, so Fuchtel, „wollen wir schnell und passgenau reagieren können.“

Gerade in der Region Nordschwarzwald, für die die Automobil- und Maschinenbauindustrie große Bedeutung habe, sei die konjunkturelle Abkühlung spürbar. „Daher verstehe ich das Anliegen der IHK Nordschwarzwald“, betont Fuchtel. Es sei ein „gutes Zeichen, dass der Koalitionsausschuss sich bereits Ende Januar darauf verständigt habe, Maßnahmen zugunsten speziell einzelner Industrien wie der Automobilbranche zu veranlassen.“ Diese Vereinbarungen hat das Bundeskabinett jetzt in ein Gesetz einfließen lassen, das noch vom Bundestag verabschiedet werden muss.

05.03.2020

Sonneninsel bekommt vom Bund 1,9 Millionen Euro

Förderung: Dobel baut Breitband flächendeckend aus / Gesamtkosten rund 3,8 Millionen / Fuchtel macht Tempo

Dobel. Der flächendeckende Ausbau mit Breitband für die Gemeinde Dobel kommt. Die nötige finanzielle Zusage des Bundes steht. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro – der Bund übernimmt mit 1,9 Millionen Euro die Hälfte und damit den Löwenanteil. Diese frohe Kunde überbrachte der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Christoph Schaack.

Schaack findet klare Worte: „Das ist für uns eine gewaltige Unterstützung“, sagt er beeindruckt. „Die Bundesregierung hat geliefert. Wenn die gesamte Summe zur Verfügung steht, können wir 216 Gebäude an das Breitband anschließen. Das macht 260 Wohneinheiten“, rechnet er aus. Der Bürgermeister plant genau. Spätestens 2022 soll alles abgeschlossen und Dobel flächendeckend mit schnellem Internet versorgt sein.

Die finanzielle Zusage vom Bund mit 1,9 Millionen Euro ist dabei ausschlaggebend. Aufgrund dieser Zusage besteht nun auch die Möglichkeit einer Förderung durch das Land Baden-Württemberg. Der Eigenanteil der Gemeinde Dobel könnte mit rund 400.000 Euro vergleichsweise gering ausfallen. „Für diese deutliche Unterstützung sind wir sehr dankbar“, fügt Schaack hinzu.

Dem nicht genug: Schon Ende Februar hatte der Bund eine Förderung für den Anschluss der Klinik an das Breitband zugesagt. Das 100.000-Euro-Projekt unterstützt der Bund hier mit 50.000 Euro ebenfalls zur Hälfte mit. Damit sei schnelles Internet auch für diese wichtige Einrichtung gesichert, freut sich der Bürgermeister.

Hans-Joachim Fuchtel betont: „Gerade im ländlichen Raum gehört ein schnelles Internet zur Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen uns diesen wichtigen Wettbewerbsvorteil sichern. Die Zusage für den Ausbau der Sonneninsel Dobel freut mich deshalb sehr. Der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden. Hier werde ich auch weiterhin Tempo machen.“

04.03.2020

Sprechstunde nicht nur zum Zuhören da

Bürgeranliegen: Hans-Joachim Fuchtels Angebot ist noch immer ein Renner / Politischer Serviceauftrag / Für 300 Mal braucht man „Kuttel“

Erfahren, was den Bürger bewegt: An der 300. Sprechstunde des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) im Calwer Rathaus nahmen auch Bäckermeister Udo Raisch (rechts), Julian Däuble von der Jungen Union und Ingrid Bauer teil. Foto: k-w

Calw: In den Sprechstunden für die Bürgerinnen und Bürger hat Hans-Joachim Fuchtel schon viel erlebt. Keine lief gleich ab, weil die Ratsuchenden mit den unterschiedlichsten Anliegen zu ihm kommen. Zur 300. Bürgersprechstunde hatte der Bundestagsabgeordnete jetzt ins frisch renovierte Rathaus nach Calw eingeladen – also genau an den Ort, wo zu Beginn seiner Abgeordnetentätigkeit alles begann.

Damals wie heute ist für Fuchtel das persönliche Gespräch wichtiger Bestandteil seiner politischen Arbeit. Zuhören, Ratschläge geben, Helfen war auch an diesem Nachmittag im Calwer Rathaus angesagt. Fuchtel wäre nicht Fuchtel, wenn er aus seinen Sprechstunden nicht jede Menge Arbeit für seine beiden Abgeordnetenbüros in Altensteig und Berlin mitbringen würde. Denn wo Hilfe gebraucht wird, werden gleich entsprechende Schritte in die Wege geleitet.

„Die Sprechstunde ist auch dazu da, sich Einzelfälle anzuhören und nicht nur in Berlin zu sitzen“, erläuterte Fuchtel dem Kommunalpolitiker Udo Raisch und Julian Däuble von der Jungen Union, die ihn diesmal begleiteten. In der Regel ist die CDU-Basis und auch die Nachwuchsorganisation immer dabei, um zu hören, wo der Schuh drückt, und um eventuell Hilfestellung auf kommunaler Ebene zu geben. Auch diesmal gaben sich die Petenten wieder die Klinke in die Hand.

Bäckermeister Udo Raisch aus Oberriedt war allerdings nicht nur als Kommunalpolitiker ins Rathaus gekommen, sondern auch, weil er sich selber Ratschläge für die Umsetzung seiner ehrgeizigen Erweiterungspläne erhoffte. „Ich bewundere, wie innovativ Familie Raisch ihr Geschäft managt“, sagte Fuchtel, dessen Tipps weit über mögliche Förderanträge hinausgingen. Das gesundheitsbewusste Leben, aber auch das ökologische Bauen seien die Themen der Zukunft, die stärker in den Fokus gerückt werden müssten, war er sich mit dem Unternehmer einig.

Von der Milchviehhaltung, über Altersvorsorge, Rentenbezüge, Pflege, Impfpflicht und die Sorgen um den Unterhalt reichten diesmal die Themen, mit denen die Petenten beim Bundestagsabgeordneten vorsprachen. Aber auch die politische Großwetterlage, das Anliegen Ehrenamtlicher, der öffentliche Nahverkehr und die Verkehrsbelastung in manchen Gemeinden standen auf der Tagesordnung dieses Sprechstundentages, in den der CDU-Politiker schon am Morgen in Freudenstadt gestartet war und der erst spätabends in Calw zu Ende ging. Fuchtel: „Besonders bei der Aufarbeitung anschließend muss man ‚Kuttel‘ beweisen, nachhaken, an der richtigen Stelle Fragen stellen, Initiative entwickeln und Rückmeldung geben. Das macht dann auch Spaß, denn man kann sich ins Kreative bewegen.“

Wieder einmal hat dem Bundestagsabgeordneten sein Angebot an die Bürger eines vor Augen geführt: Auch in Zeiten von E-Mails und Social Media ist der persönliche Austausch noch immer sehr gefragt: „Der Bürger ist mein Kunde, und ich bin ein Produkt auf dem politischen Markt. Das ist mein politischer Serviceauftrag“, lautet sein Credo.

24.02.2020

Bürgersprechstunde als Serviceauftrag

Dialog: Fuchtel hat die 300 voll / Wichtiges politisches Format / Petenten kommen mit unterschiedlichsten Anliegen

Mit den unterschiedlichsten Anliegen kommen die Bürgerinnen und Bürger in die Sprechstunden des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, wie hier in Freudenstadt.

Calw / Freudenstadt. Für den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel ist die Bürgersprechstunde ein besonders wichtiges politisches Format. Seine 300ste und auch Sprechstunde Nummer 301 finden am Donnerstag, 27. Februar, in Freudenstadt und Calw statt.

Seit einem Erlebnis bei der Arbeit für seinen ehemaligen Chef, den damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel, ist Fuchtel von Sprechstunden als Service des Politikers für den Bürger überzeugt. Damals hatte Teufel ihm als Ergebnis seiner Sprechstunde unter anderem eine Notiz mit einer Telefonnummer und dem Wort „Mukoviszidose“ überlassen. Nachdem sich Fuchtel mit dem Vorsitzenden eines bis dahin unbekannten Verbandes getroffen hatte, entwickelte er für seinen Chef ein Konzept.

„Das hat die öffentliche Aufmerksamkeit geweckt“, erinnert sich Fuchtel, „und die Genkrankheit wurde erforscht.“ Der CDU-Abgeordnete weiß seit damals: „Wir müssen den Menschen zuhören, Vorschläge prüfen, unser Netzwerk einsetzen, Anliegen aufs politische Gleis setzen und Lösungen anbieten.“

All das geschieht in seinen „Sprechstunden“, die oft einen ganzen Nachmittag dauern, genauso. Das braucht viel Vorbereitungszeit und noch mehr Nacharbeit, was man in der Öffentlichkeit nicht sehe. Was sich aus den Vorsprachen entwickelt, könne unterschiedlicher nicht sein: Oft sei es eine Art „Wegweiser-Beratung“ aus seinem Erfahrungsschatz heraus, auch unter Einsatz seines Netzwerkes. So kämen Existenzgründer wie Firmeninhaber, die einen Nachfolger suchten, zu ihm. Auch Streit mit Nachbarn werde vorgetragen und Probleme im Umgang mit Behörden. In Zeiten der Aufdeckung illegaler Auslandskonten hatten Besuche von betroffenen Kontoinhabern Konjunktur.

Viele Menschen würden zwar denken, dass sie so ein Gespräch nie bräuchten. Aber plötzlich komme man doch in eine solche Situation: ob Visaprobleme, Unfall im Ausland oder Kontakt zur Botschaft. Ein anderes Mal werden Erfindungen gezeigt oder von Notlagen berichtet: „Wo was Vernünftiges in die Wege geleitet werden kann, tue ich das mit meinem Team“, betont der Abgeordnete, „wo das nicht möglich ist, wird das deutlich gesagt. Also gibt es auch Enttäuschte.“ Oft helfe schon ein menschlicher Rat.

Einmal habe ihm eine Mutter von acht Kindern von ihrer unzumutbaren Wohnung berichtet. Damals habe er Freunde und Handwerker um Hilfe gebeten, woraus die Stiftung „Familie in Not“ entstanden sei. Schließlich habe sich ein Hausbesitzer bereit erklärt, seine Immobilie günstig zu verkaufen. „Als die Familie einzog, hat mich das schon bewegt“, gesteht der Politiker, dem die Familie noch lange danach mit Weihnachtsliedern dankte.

Vor 20 Jahren musste ein Rettungssanitäter aus seinem Privatauto tatenlos zusehen, wie ein Mann in einem Lastwagen verbrannte. Er hatte kein geeignetes Werkzeug dabei. Deshalb kam ihm die Idee, eine „Lufttransportmaschine“ zu entwickeln.

Bei Vorgängen mit Landesbezug vermittelt Fuchtel an seine Landtagskollegen weiter, für Kommunales sitzt ein Kommunalpolitiker am Tisch, denn „das ist nicht mein Feld“. Damit junge Leute miterleben, was die Menschen bewegt, lädt er stets jemanden aus der Jungen Union in die Sprechstunde ein. „Nach solchen Nachmittagen sind wir klüger, weil wir auch hören, was die Bevölkerung denkt. Nicht selten kommen sogar Abgesandte von Stammtischen und Gesprächskreisen, die Fragelisten mitbringen.“

In Fuchtels Sprechstunden geht es zu wie beim Zahnarzt: immer volles Wartezimmer. Viele hätten politische Schmerzen. Damit die Menschen nicht so weit anreisen müssen, finden die Sprechstunden im Wechsel in Calw, Nagold, Bad Wildbad, Freudenstadt oder Horb statt.

Bürgersprechstunden sind in Zeiten von E-Mails aus Fuchtels Sicht nicht überflüssig geworden: „Ich will den Bürgern persönlich gegenübersitzen, auch wenn es zuweilen unbequem ist. Er ist mein Kunde, und ich bin ein Produkt auf dem politischen Markt. So sehe ich meinen Serviceauftrag.“

Natürlich pflegten seine Büros Bürgerkommunikation, vereinbarten Termine und organisierten Veranstaltungen für ihn. „Aber die Sprechstunden haben einen besonderen Wert“, betont Fuchtel. Und „solange so viele Menschen zu mir kommen, ist das doch ein Beleg für die Notwendigkeit. Es ehrt mich, dass sie meinen Rat als Politiker suchen.“ Schön sei es, „wenn man später hin und wieder auf der Straße sogar ein positives Wort über diese Arbeit und so manches Ergebnis daraus hört.“

INFO

Gleich zu zwei Bürgersprechstunden in Freudenstadt und Calw lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Donnerstag, 27. Februar, ein.

In Freudenstadt beginnt die Sprechstunde um 10.30 Uhr im Technischen Rathaus (Marktplatz 64, Raum 1.20 im Obergeschoss). Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich beim CDU-Kreisverband unter Telefon 07441-81348 oder per E-Mail: info@cdu-fds.de.

In Calw beginnt die Sprechstunde um 15 Uhr im Rathaus (Marktplatz 9, Raum D 419 auf Ebene 4). Eine Anmeldung ist in Fuchtels Wahlkreisbüro unbedingt erforderlich unter Telefon 07453-91323 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel.wk@bundestag.de.

25.02.2020

Fuchtel trifft Finanzminister von Dubai

Wirtschaft: Staatssekretär besucht Ernährungsmesse Gulfood / Gespräche mit wichtigstem Wirtschaftspartner in arabischer Welt

Bei der Eröffnung der Ernährungsmesse Gulfood in Abu Dhaibi traf der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel den stellvertretenden Herrscher und Finanzminister von Dubai, Scheich Hamdan bin Rashid Al Maktoum. (Foto: BMEL)

Freudenstadt / Calw (k-w). Mit den Vereinigten Arabischen Emiraten besuchte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel den wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands in der arabischen Welt. Deshalb mussten die Narren in seinem Wahlkreis in diesem Jahr auf die Präsenz des Bundestagsabgeordneten über die närrischen Tage verzichten.

Bei der Eröffnung der Ernährungsmesse Gulfood in Abu Dhabi kam es unter anderem zu einer Begegnung mit Scheich Hamdan bin Rashid Al Maktoum, dem stellvertretenden Herrscher und Finanzminister von Dubai. Fuchtel vertrat bei einer der größten Veranstaltungen der Welt für den Lebensmittel- und Getränkehandel das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Rund 70 deutsche Unternehmen präsentierten im Welthandelszentrum ihre Produkte.

Deshalb dankte der CDU-Politiker aus dem Nordschwarzwald den deutschen Teilnehmern für den Erfolg ihrer Produkte im Ausland und lobte die guten Handelsbeziehungen zwischen den beiden Staaten: "Die Emirate sind für uns der wichtigste Handelspartner in der arabischen Welt. Auch die Lebensmittel-Hersteller und die Landwirtschaft sind mit 249 Millionen Euro dabei."

Das sei in erster Linie die Leistung der deutschen Produzenten, denen es zu verdanken sei, dass deutsche Lebensmittel in der ganzen Welt so begehrt seien. Fuchtel betonte: „Made in Germany ist ein Siegel für erstklassige Qualität und hohe Sicherheitsstandards."

Neben dem Besuch der Gulfood standen politische Gespräche auf dem Programm: Mit dem Minister für Klimawandel und Umwelt, Dr. Thani bin Ahmed Al-Zeyoudi, tauschte sich Fuchtel über nachhaltige Landwirtschaft aus. Die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und Möglichkeiten der Forschungszusammenarbeit waren Themen bei der Begegnung mit der Staatsministerin für Ernährungssicherheit, Mariam bint Mohammed Saeed Hareb Almheiri,.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Deutschlands größter Absatzmarkt in der arabischen Welt. Rund 800 deutsche Unternehmen haben dort ihren Sitz. Etwa 90 Prozent der Lebensmittel werden von den Vereinigten Arabischen Emiraten importiert. Aus Deutschland kommen vor allem Milch- und Milcherzeugnisse, Kakao und Kakaoerzeugnisse sowie Backwaren und Zubereitungen aus Getreide.

24.02.2020

Bund fördert Breitbandausbau in Dobel

Schnelles Internet als Grundversorgung sichern / Bund beteiligt sich an 100.000-Euro-Projekt / Erschließung kommt voran

Dobel: Der Bund setzt sich weiter für den Breitbandausbau in der Region ein. Nun profitiert auch die Gemeinde Dobel. Der Bund fördert dort die Erschließung von unterversorgten Adressen und übernimmt die Hälfte der Kosten des 100.000-Euro-Projektes.

Der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel begrüßt die Förderung. Er sagt: „Ein schnelles Internet gehört zur Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen hier weiter vorankommen.“ Bei dem Projekt in Dobel handelt es sich mit rund 100.000 Euro Kosten um ein vergleichsweise übersichtliches Teilprojekt. Der Bund übernimmt mit 50.000 Euro die Hälfte davon.

Wie Fuchtel ergänzend mitteilt, sei ein weiterer Förderbescheid des Bundes über eine weitaus größere Summe in Bearbeitung. Fuchtel stellt heraus: „Auch für die Gemeinde Dobel wird Breitbandzugang jetzt Realität werden.“

Insgesamt geht es für den Landkreis voran. Für den Breitbandausbau sagte der Bund in den vergangenen Wochen schon Fördermittel für die Gemeinden Haiterbach mit 900.000 Euro und Unterreichenbach mit 800.000 Euro zu. Fuchtel betont: „Eine erfolgreiche Digitalisierung ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gerade für den ländlichen Raum. Deshalb begrüße ich es sehr, dass sich der Bund auch weiterhin aktiv mit Förderprogrammen für den Breitbandausbau einsetzt.“

22.02.2020

Sieben Millionen für Calwer Kaserne

Investition: Mittel für Bürogebäude / Im März Baubeginn / Fuchtel: Bekenntnis der Bundeswehr zum Standort Calw

Calw. Das Kommando Spezialkräfte (KSK) wird am Standort Calw weiter gestärkt. „Insgesamt sind rund sieben Millionen Euro an Investitionen vorgesehen, die für den Bau von sogenannten Büroersatzflächen geplant sind“, teilt der Parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit.

Die Bauarbeiten auf dem Gelände der Graf-Zeppelin-Kaserne sollen im März beginnen, wie Fuchtel vom Bundesministerium der Verteidigung erfahren hat. Nötig werden die Büroflächen, weil das KSK auch mehr Personal am Standort Calw erhält. Die genaue Höhe dieser Aufstockung wurde jedoch nicht mitgeteilt.

„Die Investitionen in die Infrastruktur am Standort Calw sind ein klares Bekenntnis der Bundeswehr zum Standort Calw“, wie Fuchtel hervorhebt. Unternehmen in der Region würden von diesen Maßnahmen auch profitieren. Der Bund leiste damit einen Beitrag zur wirtschaftlichen Förderung der regionalen Wirtschaft.

Für die nächsten fünf Jahre sind rund 140 Millionen Euro an Investitionsmaßnahmen am Calwer Standort eingeplant. Das hatte der Bundestagsabgeordnete bereits beim Neujahrsempfang des KSK verkündet. „Dass die Bauarbeiten schon im März beginnen, zeigt, dass es wirklich los geht und der Bund auch Wort hält,“ betont Hans-Joachim Fuchtel abschließend.

21.02.2020

Mit fast zwei Millionen Euro weiter

Breitbandnetz: Für Ausbau erhält Haiterbach 1,8 Millionen Euro / 900.000 Euro sind Bundesmittel / Fuchtel: Gutes Signal

Haiterbach. Erneut erhält eine Kommune aus dem Landkreis Calw Fördermittel vom Bund für die Verbesserung der Breitbandversorgung. „Es ist ein gutes Signal, dass mit den bewilligten Mitteln aus Berlin die Infrastruktur für die digitale Grundversorgung weiter ausgebaut werden kann“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

Die Beteiligung des Bundes am Ausbau des Breitbandnetzes in Haiterbach mit fast einer Million Euro zeige, „dass die Förderung des ländlichen Raums in Berlin hohe Priorität hat.“ In den letzten Wochen hat bereits die Gemeinde Unterreichenbach im Kreis Calw 1,5 Millionen Euro für den Ausbau der Breitbandversorgung erhalten.

Die Stadt Haiterbach hat am Freitag die Nachricht erhalten, dass insgesamt 1,8 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung bewilligt worden sind. Mit 900.000 Euro beteiligt sich der Bund daran.

„Es freut uns, dass wir mit den Mitteln jetzt unser Industriegebiet komplett mit Glasfaserkabeln ausbauen können. So werden die dortigen Unternehmen mit schnellem Internet versorgt sein“, erläutert Bürgermeister Andreas Hölzlberger.

“Diese Zusage verdeutlicht, dass der Bund Wort hält und die Breitbandversorgung vorantreibt, um die Attraktivität des ländlichen Raumes für die Bürgerinnen und Bürger sowie als Standort für Wirtschaft, Dienstleistung und Industrie zu steigern“ so Hans-Joachim Fuchtel abschließend.

19.02.2020

Konstruktiv für Calwer Zukunft

Rathausbesuch: Staatssekretär Fuchtel erörtert mit OB Kling und Fraktionschef Dr. Plappert Themenkatalog für Hermann-Hesse-Stadt

Arbeitsgespräch mit großer Themenvielfalt (von links): Oberbürgermeister Florian Kling, Gemeinderat Dr. Bernhard Plappert und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Foto: k-w

Calw: Tunnel, Wohnungsbau, Breitbandversorgung und die Belebung des Calwer Marktplatzes sind nur vier von 15 Themen, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit dem neu gewählten Oberbürgermeister Florian Kling erörterte.

Zu dem Arbeitsgespräch in konstruktiver Atmosphäre, bei dem es intensiv um die Zukunft der Hermann-Hesse-Stadt ging, hatte der Parlamentarische Staatssekretär ein 15-Punkte-Papier entwickelt mit „großen und kleinen Themen“, die systematisch abgearbeitet wurden. Fuchtel war in Begleitung von Dr. Bernhard Plappert, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und Kreistagsmitglied, ins Rathaus gekommen.

Zeitweise glich die Besprechung mit dem Rathauschef einer Brainstorming-Runde, wenngleich man in den fast zwei Stunden nicht alle Fragen aufgreifen konnte. „Das war ein guter Ritt durch die Stadt, der große Verbundenheit mit der Situation Calw zeigt“, freute sich der OB im Anschluss über das aktive Interesse des Bundestagsabgeordneten an der Zukunft der Hermann-Hesse-Stadt.

Seit Jahren unterstützt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete eine Tunnellösung als Umgehungsstraße für Calw. Fuchtel machte in diesem Zusammenhang keinen Hehl daraus, dass ihm eine Lösung mit Abzweigung in den Calwer Busbahnhof lieber gewesen wäre, damit der Busverkehr nicht weiterhin ausschließlich auf der bisherigen Verkehrsader abgewickelt werden müsste. Selbstverständlich, so Fuchtel, trage er aber die Beschlusslage des Calwer Gemeinderates mit. Der Finanzierungsanteil aus Berlin sei nach jetzigem Stand gesichert.

Einig waren sich Kling und Fuchtel, dass bei der gesamten Stadtentwicklung einerseits auf die Entlastungsfunktion des Tunnels für die Innenstadt geachtet werden müsse. Andererseits müssten aber auch Akzente gesetzt werden, damit Calw als Einkaufsstadt eine gute Perspektive habe. Kling betonte darüber hinaus, dass der Tunnel für ihn allerhöchste Priorität habe.

Beim Digitalpakt des Bundes legt der der Bundestagsabgeordnete großen Wert darauf, dass die Gelder abgerufen werden. Der OB betonte, dass er gleich im Januar eine Digitalisierungsgruppe zusammengestellt habe, denn „das wurde bisher noch nicht intensiv genug betrieben“. Auch in die Schulen werde kräftig investiert. Die Kosten für den Digital-Pakt und den Glasfaseranschluss lägen bei insgesamt zwei Millionen Euro. Fuchtel begrüßte diese Initiative nachdrücklich. Bei der Gelegenheit erhielt der Abgeordnete auch die freudige Nachricht, dass es bei Grundwasserwerten im Kreis Calw nahezu keine Probleme gibt.

Fuchtels 15-Themen-Papier

für Calwer Zukunft

Calw (k-w). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hatte für das Arbeitsgespräch mit dem neuen Calwer Oberbürgermeister Florian Kling ein 15-Themen-Papier mit „kleinen und großen Ideen und bei weitem nicht alles umfassend“ mitgebracht:

1. Calwer Tunnel: Der Tunnel ist im vordringlichen Bedarf. Die Finanzierung ist gesichert. Bis zur Planreife sind noch weitere Bearbeitungsschritte nötig. Dazu gab es in Berlin Treffen mit Klings OB-Vorgänger Ralf Eggert, diverse Sachstandserörterungen im Calwer Rathaus, regelmäßige interne Abfragen seitens Fuchtel im Bundesverkehrsministerium, Strategiegespräche mit Landtagsabgeordnetem und Regierungspräsidentin. Fuchtel: Derzeit liegt das Projekt in der Hand des Regierungspräsidiums.

2. Digitalpakt: Der Bundestagsabgeordnete legt großen Wert darauf, dass die Bundesmittel für Calw aus dem Digitalisierungspakt (1,17 Millionen Euro) zügig abgerufen werden.

3. Wohnungsbau: Der Bund hat ein umfangreiches Programm auf den Weg gebracht. In Calw gibt es Wohnraumbedarf. Fuchtel empfiehlt, dass aus allen Komponenten des Programms, insbesondere im sozialen Wohnbau, ein „Calw-Konzept“ erstellt wird. Der Abgeordnete würde es begrüßen, wenn mit Priorität Holz als Baustoff auch bei der Erneuerung alter Bausubstanz stärker eingesetzt würde.

4. Klimaschutz: Der Bund hat ein vielfältiges Programm auf den Weg gebracht. Das Land trägt weitere Komponenten bei. Der Landkreis Calw verfügt über Konturen eines Programms. Fuchtel wünscht sich von jeder Gemeinde seines Wahlkreises eine Ergänzung um lokal mögliche Initiativen unter Nutzung aller Programme mit Monitoring und Fortschrittsberichten. Die Kreissparkasse setze in diesem Zusammenhang positive Akzente mit ihrem Konzept, Paketstationen für Online-Lieferungen in ihren Filialen einrichten zu lassen.

5. Breitband: Geld ist in verschiedenen Töpfen vorhanden. Jede Gemeinde hat ihre Erfahrungen und daraus abgeleitete Maßnahmen. Fuchtel bittet um Initiativen, um die Versorgung baldmöglichst im gesamten Calwer Stadtgebiet zu sichern. Da dies nicht ohne Baustellen mit Verkehrsbehinderung möglich sei, so Fuchtel, bedürfe es eines regelmäßigen öffentlichen Dialogs, um die Verärgerung der Bürgerinnen und Bürger in Grenzen zu halten.

6. IT-gestützte Bürgerkommunikation: 2023 soll die Unterstützung auf der Basis von über 580 Antragsfallgruppen erfolgen. Dadurch werden die Bürgerinnen und Bürger einen schnelleren Service erhalten, und es gibt weniger Bürokratie. Zur schnelleren Gewöhnung an die neue Situation werden sogenannte „Labore“ eingerichtet, bei denen Gemeinden mit einem Projekt (Antragsverfahren) mitwirken können. Calw als Große Kreisstadt hat sich dort bislang nicht engagiert. Da es hier um eine nicht ganz einfache Umstellung handelt, befürwortet Fuchtel ein baldiges nachhaltiges Engagement. Auch wäre ein Volkshochschulkurs für Bürger sinnvoll, um den Umgang mit der neuen Methode schneller kennenzulernen.

7. Kultur: Calw hat mit 350 Jahren Geschichte die weitaus älteste Stadtkapelle im Landkreis. Als Vorsitzender des Kreisverbandes der Blasmusik begrüße er jede Initiative, die auf den Erhalt der Spielstärke ausgerichtet ist. Die Stadt habe mit Hermann Hesse ein gewaltiges Pfund an Nutzungspotenzial für das Kultur- und Tourismusmarketing an der Hand. Besucher des Landkreises fragten sich, warum das nicht noch stärker entwickelt werde. Es sei sinnvoll, dieses Potenzial für die Ausweitung von Hotelkapazitäten und die Belebung der Innenstadt, vor allem des Marktplatzes, zu nutzen. Außerdem regt der Abgeordnete an, die Hermann-Hesse-Bahn auch im Blick auf das Tourismuskonzept zu sehen, die Museumskapazitäten zu überprüfen und eine Hermann-Hesse-Statue auf dem Messegelände am Flughafen aufzustellen, bei der digital auf die Destinationen der Region Nordschwarzwald hingewiesen werden könnte.

8. Marktplatz: Für die Belebung des Calwer Marktplatzes hat Fuchtel die Idee, das Bauerntheater in Altburg stärker für das Stadtmarketing zu nutzen. Theaterbesucher könnten als Tagesbustouristen ins Theater kommen und weitere Destinationen, wie zum Beispiel die Schmuckwelten in Pforzheim besuchen. Die Bustouristen könnten über Mittag das historische Stadtzentrum besuchen und ihr Mittagessen auf dem Calwer Marktplatz einzunehmen.

9. Denkmalschutz: Hans-Joachim Fuchtel wies auf das Denkmalschutzprogramm des Bundes hin, wovon verschiedene andere Kommunen schon partizipiert hätten.

10. Jungendarbeit: Fuchtel würde eine Kinder- und Jugend-Theater-Akademie am Altburger Theater begrüßen, um die Attraktivität des ländlichen Raums durch Engagement-Angebote zu stärken.

11. Hochschulstandort: Leider sei es nicht gelungen den Standort der SRH Hochschule zu halten. Der Oberbürgermeister bestätigte, dass die Stadt Anstrengungen unternehmen werde, um aus Calw wieder einen Hochschulstandort zu machen.

12. Gesundheitscampus: Der Campus sei eine große Chance und brauche dringend eine attraktive Versorgung mit Kindergarten-Strukturen und Mitarbeiter-Unterbringung. Hier sollten Wege durch Kooperationen der Akteure gesucht werden.

13. Funklochfreie Zone: Gemeinsames Ziel von Landrat Helmut Riegger und den Abgeordneten ist eine „funklochfreie Zone Landkreis Calw“. Fuchtel wünscht sich eine tatkräftige Unterstützung durch die Große Kreisstadt.

14. ÖPNV: Im Zusammenhang mit der Nagoldtalbahn und der Hermann-Hesse-Bahn sollte die Anbindung zusätzlich zum klassischen Busverkehr verbessert werden. Es gilt eine Antwort auf die Frage zu finden, wie eine Beistellung von Fahrzeugen für den Individualverkehr in Form von diversen auf dem einschlägigen Markt vorhandenen Modellkonzeptionen gelingen kann.

15. Kommando Spezialkräfte: Das KSK werde mit Investitionen von 140 Millionen Euro in den nächsten Jahren weiter gestärkt. Darüber hinaus habe es ein großes Besucher-Potential, das durch Kooperationen auch hinsichtlich der Präsentation des Landkreises Calw als Tourismusdestination genutzt werden sollte. Er habe bei der Implantation des KSK seinerzeit erwirkt, dass die Unterbringung der reichlichen Zahl an Gästen nicht auf dem Gelände, sondern im Hotel erfolgt, was ausgesprochen positive Auswirkungen hat und so bleiben müsse.

12.02.2020

Innovation durch Erfahrung

Vor Ort: Staatssekretär Fuchtel besichtigt Bauprojekt / Jörg Sackmann sorgt für umfassende Erneuerung / Dank für Unterstützung

Kleine Dinge sind gerade auch bei größeren Projekten wichtig, wie hier das Zusammenspiel von ausreichend breitem Fußgängerweg und Beleuchtung vor dem Ensemble des Hotels Sackmann in Schwarzenberg, erläutert Hotelier Jörg Sackmann dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Foto: Büro Fuchtel Abdruck honorarfrei

Baiersbronn-Schwarzenberg. Auf Einladung von Hotelier Jörg Sackmann kam der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel vor Ort nach Schwarzenberg, um vom Bauherrn Jörg Sackmann aus erster Hand über die umfassende Erneuerung seines bekannten Hotels informiert zu werden.

Gleichzeitig durfte der Parlamentarische Staatssekretär den Dank für die Unterstützung bei einem nicht unwesentlichen Detail dieses Großprojekts entgegennehmen: die Gehweg-Problematik entlang des gesamten Areals. „Als wir mit der Ausgestaltung des Gehwegs und des Projekts bezüglich der erforderlichen Beleuchtungselemente entlang der Bundesstraße einfach nicht weiterkamen“, erinnerte sich der Hotelier, „nahm sich der Politiker Hans-Joachim Fuchtel Zeit für einen Ortstermin, um schließlich bei der Regierungspräsidentin Gehör für eine Kompromisslösung zu finden.“

Zwischenzeitlich ist das in die Praxis umgesetzt, wie Sackmann demonstrierte, und die umfassende Sanierung des Hotelbetriebs ist ebenfalls in vollem Gang. Der Hausherr setzt auf die Zukunft des Hotel- und Restaurantwesens im Murgtal und gestaltet seinen Betrieb in drei Bauabschnitten umfassend neu: „Durch die reduzierte Mehrwertsteuer haben wir etwas mehr Spielraum für solche Schritte“, erläuterte Sackmann die Wirkung der seinerzeitigen Berliner Steuerbeschlüsse zu Gunsten der Branche.

„Innovation durch Erfahrung“ überschreibt Jörg Sackmann sein ehrgeiziges Projekt: „Wer seit Jahren so ein Haus führt, hat immer wieder Ideen, wie Gastlichkeit, Funktionalität und Effektivität zusammengebracht werden können. Da die nächste Generation bereits in den Betrieb eingestiegen ist, kam jetzt der Zeitpunkt der Umsetzung.“

Sackmann hat dabei sehr konkrete Zeitpläne. Schon am 21. März dieses Jahres werden das Stammhaus mit seinen 32 Zimmern, die neue Küche und alle Restaurants wieder eröffnen. Der zweite Bauabschnitt soll am 1. August mit weiteren 33 renovierten Zimmern abgeschlossen sein. Am 21. Dezember soll auch der dritte Bauabschnitt mit dem 800 Quadratmeter großen, neuen Sky-Wellnessbereich eröffnen. Außerdem wird dann das Hotel Sackmann seinen Gästen weitere 15 Zimmer, die Murgtal-Lounge mit Ausblick auf das Tal sowie eine zusätzliche Außenterrasse bieten.

Hans-Joachim Fuchtel zeigte sich beeindruckt von der Dynamik des Bauherrn, dessen Hauptdomizil derzeit das Baubüro im früheren Wohnzimmer des Hausherrn ist. Hier wird alles koordiniert. Ihm mache seine derzeitige Aufgabe riesigen Spaß, versichert Jörg Sackmann, denn er wolle zu denen gehören, die die Gastronomie im Schwarzwald positiv prägen, und damit Aushängeschild sein, was der gesamten Tourismusbranche und einem wichtigen Wirtschaftsfaktor zugutekomme.

11.02.2020

Stadt mit Charme sucht frische Ideen

Arbeitsgespräch: Bad Herrenalb und seine Zukunftsperspektive / Fuchtel: Belebungselemente nötig / Hoffmann will Tourismus voranbringen

Auftaktgespräch: Auf der Suche nach frischen Ideen für Bad Herrenalb sind der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links) und der neue Bürgermeister Klaus Hoffmann. (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Bad Herrenalb (k-w). Klaus Hoffmann hat als neuer Bürgermeister von Bad Herrenalb kein einfaches Amt angetreten. Das konstatierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel bei einem ersten Arbeitsgespräch mit dem Rathauschef. Um der Kommune mehr Zukunftsperspektive zu geben, bräuchte sie städtische „Belebungselemente“, wie sich der Parlamentarische Staatssekretär ausdrückte.

Die will der Rathauschef vor allem im Tourismus verankern, der Haupteinnahmequelle Bad Herrenalbs. Finanziell sei die Stadt allerdings nicht auf Rosen gebettet. Außerdem stehen mit der eventuellen Sanierung des Thermalbades allein schon Kosten in Höhe von rund 15 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre im Raum, über die der Gemeinderat noch zu befinden hat.

„Für Bad Herrenalb gibt es auch im Hotel- und Gaststättengewerbe Herausforderungen angesichts der Entwicklung von neuen Projekten in der Region“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär. Die Sieben-Täler-Stadt verfüge nach wie vor über viel Charme, so Fuchtel, den man „nur mit guten Ideen wiederbeleben“ könne. Das sei ein hartes Stück Arbeit, wofür er dem neuen Schultes eine glückliche Hand wünschte.

„Geld kommt nicht über Nacht“, weiß auch Bürgermeister Klaus Hoffmann nur zu gut. Doch habe Bad Herrenalb das Zeug dazu, in der öffentlichen Wahrnehmung zu seiner alten Stärke zurückzufinden. Deshalb laute die erste Kernbotschaft: Auf der Basis des Landestourismuskonzepts Aufbauarbeit leisten. Dazu brauche die Stadt eine Strategie und viel Zusammenarbeit, waren sich Fuchtel und Hoffmann einig. Dazu gehöre auch eine Antwort auf die Frage: „Wo wollen wir hin?“ Bürger und mögliche Leistungsträger müssten in die Überlegungen eingebunden werden.

Als naturnahes, grünes Scharnier zwischen Rheinebene und Schwarzwald und in unmittelbarer Nähe zur Region Karlsruhe habe Bad Herrenalb durchaus Potenzial für eine touristische Entwicklung, so Hoffmann. Das ist auch die einzige Chance für die Kommune, denn als Gewerbestandort ist sie aus Sicht des neuen Rathauschefs nicht allzu stark. Doch mit bescheidenen Mitteln ließe sich auch schon was bewegen, waren sich die Politiker einig.

„Investoren wollen hören, dass etwas passiert“, betonte Hoffmann. Also brauche die Stadt ein vernünftiges Marketingkonzept. Demnächst soll ein Treffen mit den wichtigsten Akteuren stattfinden.

Bad Herrenalb werde an einem Alleinstellungsmerkmal und einer Geschichte arbeiten, die sich weitererzählen lasse. Einen gelungen Ansatz sieht Bürgermeister Klaus Hoffmann in der Idee, die Erinnerung an die bereits von den Zisterziensermönchen praktizierten Heilanwendungen deutlicher als bisher in den Marketing-Fokus zu stellen.

07.02.2020

Fuchtel: Breitbandförderung nimmt volle Fahrt auf

Fördermittel: Seewald und Unterreichenbach dabei / Bund übernimmt Hälfte der Millionen-Investitionen / Koalitionsbeschlüsse machen es möglich / Ländlicher Raum profitiert

Seewald / Unterreichenbach. Die Koalitionsbeschlüsse machen es möglich: „Mit Seewald und Unterreichenbach erhält je eine Gemeinde aus den Landkreisen Freudenstadt und Calw erneut Mittel zum Breitbandausbau“, teilt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit, „die Breitbandförderung seitens des Bundes nimmt jetzt volle Fahrt auf.“

Bereits die Gemeinde Baiersbronn erhielt Finanzmittel in größerem Umfang (wir berichteten). Jetzt liegen auch Zusagen für die Gemeinden Seewald (Landkreis Freudenstadt) und Unterreichbach (Landkreis Calw) vor. So werden über 4,2 Millionen Euro in Seewald und über 1,5 Millionen Euro in Unterreichenbach investiert. Der Bund beteiligt sich jeweils zur Hälfte an der Finanzierung. Das Land Baden-Württemberg steuert zudem circa 40 Prozent bei, und die Gemeinden tragen jeweils rund zehn Prozent.

„Mit den 2,1 Millionen Euro für Seewald und den 800.000 Euro für Unterreichenbach aus Bundesmitteln werden Zeichen gesetzt, dass der Bund weiterhin aktiv die Entwicklung des ländlichen Raums vorantreibt. Mittlerweile sind ein umfassender Zugang und die Verfügbarkeit von Breitband ein entscheidender Faktor für die Infrastruktur vor Ort in den Gemeinden“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär.

„Es ist sehr zu begrüßen, dass der Bund sich weiterhin aktiv mit Förderprogrammen einsetzt, um die technischen Voraussetzungen für die Digitalisierung auch in unserer ländlichen Region zu schaffen“, so Hans-Joachim Fuchtel abschließend.

04.02.2020

Fuchtel: Jeder kann was tun

Echt kuh-l: Staatssekretär sucht Teilnehmer am Schulwettbewerb des Landwirtschaftsministeriums / Klimaschutz im Fokus

Calw / Freudenstadt (k-w). Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft stehen im Fokus des Schulwettbewerbs „Echt kuh-l!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für 2020 ausgeschrieben hat. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ermuntert Schüler wie Lehrer in seinem Wahlkreis, sich Gedanken zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung zu machen.

Dabei sollen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung begreifen lernen. „Nur gemeinsam können wir etwas für den Klimaschutz tun“, betont Hans-Joachim Fuchtel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL ist. Dabei falle nicht nur der Landwirtschaft eine entscheidende Rolle zu, sagt der CDU-Politiker, sondern jede oder jeder Einzelne könne Einfluss auf Veränderungen nehmen. „Der Verbraucher entscheidet letztendlich, wie viel Gemüse, Obst oder Fleisch er isst und was die landwirtschaftlichen Betriebe anbauen und züchten“, so Fuchtel.

Durch den Wettbewerb des Ministeriums sollen Schüler der dritten bis zehnten Klassen der allgemeinbildenden Schulen die Gestaltungsspielräume der Landwirtschaft kennenlernen und auch ihren eigenen Konsum überdenken. Deshalb heißt das diesjährige Motto des Wettbewerbs: „Klima, Wandel. Landwirtschaft – Du entscheidest!“ Schirmherrin ist Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Ob Lieder, Filme, Spiele, Projekttage oder Ausstellungsexponate: Der Kreativität bei den Beiträgen zum Wettbewerb sind keine Grenzen gesetzt. Zu gewinnen gibt es Berlinfahrten, Preisgelder bis zu 1200 Euro, hochwertige Sachpreise und die Trophäen „Kuh-le Kuh“.

Einsendeschluss ist der 3. April 2020. Weitere Informationen zum Schulwettbewerb des BMEL im Internet unter: www.echtkuh-l.de.

30.01.2020

Bund unterstützt Baiersbronn erneut beim Breitbandausbau

Internet: Weitere 890.000 Euro genehmigt / Bundestagsabgeordnete Fuchtel und Esken: Es geht voran

Baiersbronn / Berlin. Mit einer sehr erfreulichen Nachricht können die hiesigen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken in Sachen Breitbandausbau für die Gemeinde Baiersbronn aufwarten. Insgesamt erhält die Gemeinde 1,7 Millionen Euro. „900.000 Euro kommen allein aus Mitteln des Bundes“, wie Esken und Fuchtel Bürgermeister Ruf mitgeteilt haben.

Die restlichen Gelder werden vom Land Baden-Württemberg und der Gemeinde übernommen. Bürgermeister Michael Ruf zeigte sich sehr dankbar, dass der Bund die flächenmäßig große Gemeinde erneut unterstützt. „Es freut uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr vom Bund beim Breitbandausbau gefördert werden.“ Bereits im letzten Jahr hat die Gemeinde 1,8 Millionen Euro für den Ausbau der Breitbandversorgung für die Strecke von Schönmünzach nach Hinterlangenbach erhalten. „Die 1,7 Millionen Euro nutzen wir jetzt, um in Tonbach den Breitbandausbau anzugehen“, sagt der Rathauschef.

„Der nachhaltige Einsatz auf allen Ebenen zahlt sich aus“, so Fuchtel, der sich seit Jahren mit seiner Wahlkreiskollegin für eine Breitbandversorgung im Wahlkreis stark macht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete begrüßt die Entscheidung ebenfalls. „Breitbandausbau ist Daseinsvorsorge und Grundlage für gleichberechtigte Lebensverhältnisse. Die Fördersummen sind ein gutes Signal für unsere Region“, wie Saskia Esken betont.

Die beiden Abgeordneten sind sich einig, dass es mit dem Breitbandausbau vorangehen muss und die Regierungskoalition die ländlichen Räume dabei tatkräftig unterstützt. „Wir werden weiter nicht nachlassen, um die Internetversorgung der Städte und Gemeinden in den Landkreisen Calw und Freudenstadt zu ermöglichen und auszubauen“, so Fuchtel und Esken abschließend.

28.01.2020

Vees trifft Fuchtel und Hauk in Berlin

Grüne Woche: Staatssekretär nonstop im Einsatz / Auch Vizepräsidentin der deutschen Landfrauen zeigt viel Präsenz

An vielen Stellen gefragt: die Vizepräsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, Juliane Vees aus Weitingen, wie hier beim Baden-Württemberg-Abend auf der Grünen Woche in Berlin mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und dem baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Peter Hauk. (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Eutingen-Weitingen / Calw / Freudenstadt (k-w). Mehr als zehn Tage Nonstop-Präsenz ist die Bilanz des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Auch Juliane Vees aus Weitingen, die erste Vizepräsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes und Präsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern, zeigte viel Präsenz in kleinen und großen Runden.

So zum Beispiel beim Baden-Württemberg-Abend in der Bundeshauptstadt. Mit Stolz weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel auf den herausragenden Besuch dieser Veranstaltung hin, wo die Gäste aus der ganzen Republik ein breites kulinarisches Angebot erwartete.

Gastgeber Peter Hauk hob in seiner Ansprache die süddeutschen Schwerpunkte hervor. Bei dieser Gelegenheit dankte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Hans-Joachim Fuchtel für seine umsichtige Arbeit in Berlin.

24.01.2020

Special Guest der Botschafterin

Nationalfeiertag: Fuchtel von Mukta Dutta Tomar besonders begrüßt / Im Nordschwarzwald viel über Wirtschaft und Bildung gelernt

Die Botschafterin und ihr Special Guest: Mukta Dutta Tomar und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel beim 71. Nationalfeiertag der Republik Indien in Berlin.

Calw / Freudenstadt / Berlin: Beim 71. Nationalfeiertag der Republik Indien hat Botschafterin Mukta Dutta Tomar in Berlin Hans-Joachim Fuchtel auf besondere Weise begrüßt. Vor mehr als 500 Gästen aus Politik und Wirtschaft bezeichnete die Diplomatin den CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Nordschwarzwald als einen ihrer „Special Guests“.

Anlässlich des Empfangs in der indischen Botschaft an der Tiergartenstraße erinnerte sich die ranghohe Diplomatin an ihren dreitägigen Besuch im Nordschwarzwald vor zwei Jahren auf Einladung des hiesigen Abgeordneten. Dabei sei es Fuchtel vor allem um Völkerverständigung sowie Wirtschaftskontakte gegangen. In diesem Zusammenhang sei auch die berufliche Ausbildung ein großes Thema gewesen.

Sie habe bei den Terminen im Wahlkreis Calw/Freudenstadt des Parlamentarischen Staatssekretärs viel gelernt, betonte die Botschafterin immer wieder. Bei der Gelegenheit verwies sie auf die „beachtliche Zahl an Hidden Champions, die es in dieser wunderbaren Landschaft gibt.“ Für Mukta Dutta Tomar waren das zugleich herausragende Beispiele, wie Wirtschaft und Umwelt gut in Einklang zu bringen sind.

Mehrere dieser Unternehmen aus dem Nordschwarzwald haben Tochterfirmen in Indien, was für Hans-Joachim Fuchtel auch ein wichtiger Grund ist, solche guten Verbindungen zu pflegen. „Ich sehe auch das als Aufgabe eines Wahlkreisabgeordneten, die Verbindung zwischen der Politik und unseren international agierenden Unternehmen kontinuierlich zu pflegen“, betont Fuchtel seinerseits.

22.01.2020

Fuchtel begehrter Gesprächspartner

Internationale Messe: Staatssekretär begrüßt 64 Botschaftsvertreter / Ernährung und Landwirtschaft mit Dialog und Innovationen anpacken

Großer Bahnhof in der Ausstellungshalle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf der Grünen Woche in Berlin: Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (erste Reihe, links) mit dem Holländer Peter Vermeij, Vorsitzender der Agrardiplomaten, und weiteren diplomatischen Vertretern. (Foto: BMEL)

Berlin. Auf der mit rund 400.000 Besuchern international wichtigsten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, der Grünen Woche in Berlin, hat Hans-Joachim Fuchtel 64 hohe diplomatische Vertreter aus der ganzen Welt zu einem Rundgang begrüßt. Wichtigste Anliegen waren dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) der Austausch und die Zusammenarbeit.

Auf der Empore der zentral gelegenen Ausstellungshalle des BMEL empfing Fuchtel die diplomatischen Vertreter. Egal ob Deutschland, China oder Argentinien: Die Landwirtschaft ist global ein wesentlicher Lebensbestandteil der Menschen vor Ort und ein wichtiger Part des internationalen Marktes. „Die gesellschaftliche Debatte um die Landwirtschaft ist so intensiv wie noch nie. Die Anforderungen sind vielfältig und teilweise widersprüchlich“, betonte Fuchtel, „eine Frage stellen wir uns aber alle: Wie müssen wir die Agrarpolitik weiterentwickeln, um eine zukunftsfähige, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft zu sichern? Die Antwort gibt es nur über den Dialog.“

Wie vielfältig die Chancen und Herausforderungen sind, spürte der hiesige Bundestagsabgeordnete einmal mehr beim Rundgang durch die weiteren Hallen. Egal an welchen Stand der insgesamt 1.800 Aussteller er kam: Er war ein begehrter Ansprechpartner.

Mit dem kroatischen Staatssekretär für Landwirtschaft, Tugomir Majdak, diskutierte Fuchtel zum Beispiel über Möglichkeiten im Handel. Kroatien ist Partnerland der diesjährigen Grünen Woche. Das südeuropäische Land an der Adria präsentiert auf der Messe unter anderem seinen Wein- und Olivenanbau.

Wichtig war Fuchtel zudem der Besuch der heimischen Vertreter. Mit Gesprächspartnern der Vereinigung der Deutschen Landesschafzuchtverbände sprach er über faire Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Schafhaltung und betonte, sich auch weiterhin für einen intensiven Gedankenaustausch mit politischen Vertretern einzusetzen.

Für die vielfältigen Herausforderungen in der Ernährung und Landwirtschaft, von Klimaschutz über eine faire Tierhaltung bis zu einer sinnvollen Preisgestaltung für die Landwirte, braucht es innovative Lösungen. Hier sei Deutschland auf einem guten Weg. Das betonte der hiesige Abgeordnete immer wieder, auch gegenüber seinen Gesprächspartnern vom Deutschen Bauernverband und der Initiative Tierwohl.

Fuchtel: „Mit neuen Entwicklungen ist es wie mit dem berühmten Nadelöhr: Passiert man einmal erfolgreich die Engstelle, wird es leichter und die Arbeit geht schneller voran.“

20.01.2020

Grüne Woche: Wichtige Aufgabe für Michael Kolb / Im Auftrag des Ministeriums im Einsatz / Fuchtel: Wir sind stolz auf Zavelsteiner

Bad Teinach-Zavelstein / Berlin. Michael Kolb ist in der Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf VIP-Ebene ein gefragter Mann. Der geschickte Sommelier des Hotels Berlins KroneLamm aus Zavelstein ist für die Zeit der Grünen Woche in der Bundeshauptstadt im Einsatz, um seine Kenntnisse bezüglich der Zusammenstellung kulinarischer Angebote einzubringen.

Patron Rolf Berlin (rechts) und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links) sind stolz auf Sommelier Micheal Kolb aus Zavelstein (Zweiter von links), der seine Kenntnisse für das Bundeslandwirtschaftsministerium auf der Grünen Woche in Berlin einbringt. Auch Reinhold Pix begrüßt, dass ein Experte aus Baden-Württemberg diese Aufgabe übertragen bekommen hat. (Foto: BMEL)

Bad Teinach-Zavelstein / Berlin. Michael Kolb ist in der Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf VIP-Ebene ein gefragter Mann. Der geschickte Sommelier des Hotels Berlins KroneLamm aus Zavelstein ist für die Zeit der Grünen Woche in der Bundeshauptstadt im Einsatz, um seine Kenntnisse bezüglich der Zusammenstellung kulinarischer Angebote einzubringen.

Selbstverständlich besuchte ihn sein Chef Rolf Berlin an seinem Einsatzort in Berlin. Mit vielen Worten der Anerkennung und des Lobes schilderte der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel dabei die überzeugende Arbeit des Zavelsteiners auf ungewohnter Bühne. Schließlich ist er der Ansprechpartner für alle Wünsche auf dem Gebiet der Getränkeauswahl und, so der Parlamentarische Staatssekretär, „da erwartet man seitens des Ministeriums in diesen Tagen, wo die ganze Welt zu Gast ist, schon höchste Kompetenz.“

Michael Kolb macht das Ganze sichtbar Spaß. „Da kann ich zeigen, was ich kann,“ sagt er, „und die Gäste scheinen mit mir zufrieden zu sein.“ Das sei sicher keine einfache Aufgabe, kommentiert sein Chef. Rolf Berlin: „Hochrange Gäste aus der ganzen Welt gut zu beraten, erfordert eine enorme Fachkunde. Aber es ist sicher kein Zufall, dass Michael Kolb hier zum Einsatz kam. Berlins Krone Lamm ist auf jeden Fall mächtig stolz. Außerdem ist da auch gleich ein Stück Werbung für den Schwarzwald inklusiv.“

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der grünen Landtagsfraktion, Reinhold Pix, selbst Winzer am Kaiserstuhl, nannte es erfreulich, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium einen profilierten Weinexperten aus Baden-Württemberg für die Aufgabe ausgewählt habe.

Der Zavelsteiner Sommelier Michael Kolb seinerseits sieht seinen Einsatz auch unter dem Aspekt Erfahrungen sammeln in internationalem Metier. Das könne für die Servicequalität vor Ort nur von Vorteil sein.

17.01.2020

Kooperation bewährt sich

Partnerschaft: Vertreter Kretas im Kreis Calw / Deutsch-griechischer Know-how-Transfer im Mittelpunkt / Dickes Lob vom griechischen Wirtschaftsminister für Fuchtel / Landrat Riegger von Anfang an dabei

Die Vertreter Kretas trafen in Bad Teinach-Zavelstein auf den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (links) sowie Landrat Helmut Riegger (Zweiter von rechts) und Dezernent Norbert Weiser (rechts). (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Calw / Bad Teinach-Zavelstein (k-w). Die Beteiligten kennen sich. Ihr Ziel ist ein gemeinsamer Know-how-Austausch der Calwer Partner mit Vertretern Kretas am Rande der CMT. Bei dem Treffen in Bad Teinach-Zavelstein dabei waren Landrat Helmut Riegger, Landkreis-Dezernent Norbert Weiser und der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, der vor kurzem vom neuen griechischen Wirtschaftsminister höchstpersönlich mit einem ungewöhnlich deutlichen Lob gewürdigt wurde.

Auf griechischer Seite nahmen Nikos Kalogeris, Vizegouverneur der regionalen Einheit Ghania, Nikos Raptakis, Exekutivsekretär der Region Kreta sowie Tourismusdirektor Kyriakos Kotsoglou, zugleich Mitglied im Regionalrat der Region Kreta und Eigentümer der größten Hotelkette auf der Insel, an dem Gespräch teil. Die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Calw und der Region Ghania auf Kreta war eine der ersten, die Hans-Joachim Fuchtel als damaliger Griechenlandbeauftragter der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV) in die Wege geleitet hatte.

Landrat Helmut Riegger sah damals „als überzeugter Europäer“, wie er es selbst formulierte, die Notwendigkeit eines solchen Engagements. Heute, gut acht Jahre später, ist der Landkreis Calw immer noch dabei, und Helmut Riegger sagt: „Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Denn Griechenland hat wieder positive Entwicklungen. Daran haben manche lange Zeit nicht mehr geglaubt.“

Neben vielen anderen Kooperationsmaßnahmen steht der Tourismus ganz oben auf der Agenda. „Da kann man viel voneinander lernen“, betont Nikos Raptakis, einer der Architekten der Partnerschaft auf griechischer Seite, während Kyriakos Kotsoglou über die vielen gemeinsamen Anstrengungen berichtet, die sich zwischenzeitlich in Zahlen ausdrücken, die auf mehr als 1,5 Millionen Touristen aus Deutschland hinweisen.

Höchst erfreut waren die Griechen bei ihrem jüngsten Besuch in Bad Teinach-Zavelstein, Hans-Joachim Fuchtel zu begegnen, der in schwierigster Zeit die Aufgabe des Griechenlandbeauftragten der Bundeskanzlerin übernommen hatte. In den sechs Jahren seiner Tätigkeit habe der Parlamentarische Staatssekretär zusammen mit einer großen Zahl Ehrenamtlicher aus der kommunalen Szene und der Zivilgesellschaft viel dazu beigetragen habe, so die griechischen Gäste, dass die Entwicklungen eine positive Wende genommen haben.

Erst vor kurzem hat der neue griechische Wirtschaftsminister Adonis Georgiadis in einem Exklusivinterview mit dem Handelsblatt zur Bewertung dieser Arbeit gesagt: „Herr Fuchtel hat einen wunderbaren Job gemacht, ich liebe ihn. Die Städtepartnerschaften haben uns sehr geholfen, und wir wollen mehr davon. Sie helfen uns auch dabei, das Bild der Deutschen von den Griechen geradezurücken.“

14.01.2020

Felix Gaiser ist schwer beeindruckt

Stipendium: In den USA hat der Haiterbacher Austauschschüler schon viel erlebt / Fuchtel: Solche Verbindungen sind wichtiger denn je

Vor der Freiheitsstatue in New York: Austauschschüler Felix Gaiser aus Haiterbach.

Haiterbach / Altensteig / Baltimore (k-w). „Mit großer Vorfreude, Zuversicht und einem vollbepackten Koffer“ ist im August Felix Gaiser nach eigenen Worten in die USA gestartet. Jetzt hat sich der 15-jährige Haiterbacher mit einem ersten Bericht über das Leben als Austauschüler bei seinem Paten Hans-Joachim Fuchtel gemeldet.

Denn für ein Jahr hat er das überschaubare Haiterbach gegen die quirlige Großstadt Baltimore eingetauscht. Dort lebt er in der Familie eines Pastors. Neben den Eltern besteht seine Gastfamilie noch aus zwei Brüdern (15 und elf Jahre) sowie einer Schwester (12 Jahre). Jenseits des großen Teichs hat der 25. Stipendiat des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel schon viel erlebt.

„Ein herzliches Dankeschön nochmal, dass sie mir diese unglaubliche Erfahrung möglich gemacht haben“, schreibt der Realschüler deshalb an den Parlamentarischen Staatssekretär. „Solche Verbindungen sind heute wichtiger denn je“, freut sich Fuchtel über das Lebenszeichen seines Schützlings, den er selbst für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses ausgewählt hat.

Wichtig ist dem Austauschschüler, regelmäßig Kontakt nach Hause in Deutschland zu halten, um sich auf dem Laufenden zu halten. „Einmal bin ich aufgrund der Zeitverschiebung mitten in der Nacht aufgestanden, um mit meiner Klassenlehrerin Jessica Bauder und meiner Klasse 10c an der Friedrich-Boysen-Realschule in Altensteig zu telefonieren“, schreibt Felix Gaiser. „Meine Klassenlehrerin und Schulleiter Klaus Ramsaier haben mich im Vorfeld der Bewerbung sehr unterstützt und mir den Rücken gestärkt,“ ergänzt der Stipendiat.

Am Flughafen mit einem riesengroßen Willkommensplakat begrüßt, habe er von Anfang an eine sehr herzliche Stimmung erlebt, so der Austauschschüler. Er sei schwer beeindruckt von den mehrspurigen Highways, dem riesigen Hafen und der Größe seiner zweiten Heimatstadt, „in der es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt.“ Die Kirchengemeinde seines Gastvaters hat eine eigene Lobpreisband, in der der 15-jährige Gitarre spielt. An Heiligabend durfte er „Stille Nacht“ auf Deutsch vorsingen, „was ein tolles Erlebnis war.“

Seit September besucht der Austauschschüler die Perry Hall High. Da sie mit über 2000 Schülern eine der größten Highschools in Baltimore ist, wird das Mittagessen in der Mensa in mehreren Schichten eingenommen. „An die Größe der Schule musste ich mich erst gewöhnen“, so Felix Gaiser, „hier haben die Schüler kein eigenes Klassenzimmer und müssen für jeden Kurs den Raum wechseln. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich nicht mehr verlaufen habe.“ Im Gitarrenkurs geht Felix Gaiser sogar seinem Hobby, dem Musizieren, nach.

An Halloween ist die ganze Familie um die Häuser gezogen, um nach „Süßem oder Saurem“ zu fragen. Eine Woche später zeigte ihm seine Gastfamilie New York. Wie in Baltimore gibt es durch die vielen unterschiedlichen Kulturen an jeder Ecke etwas Anderes zu essen: „Also habe ich Sachen probiert, die ich noch nie zuvor gegessen habe.“ Obwohl das gemeinsame Kochen keinen so großen Stellenwert in den USA habe, findet es seine Gastfamilie immer wieder super, wenn er sie bekocht. Als praktisch erwies sich dabei sein Gastgeschenk. Denn mit der Spätzlepresse konnte er Käsespätzle auf den Tisch zaubern oder auch Schnitzel mit Spätzle.

Da er sich in Haiterbach in der Jugendfeuerwehr engagiert, war es für den jungen Mann schon etwas Besonderes, einen Freund der Familie an seinen Arbeitsplatz bei der Berufsfeuerwehr von Baltimore zu begleiten. „Im Vergleich zu unserer kleinen Jugendfeuerwehr war hier dementsprechend mehr los und den ganzen Tag gingen Notrufe ein.“

Zu Thanksgiving gab es den klassischen Truthahnbraten und die Weihnachtszeit mit den bunt beleuchteten Häusern fand der junge Mann sehr schön. „Meine Eltern schickten für alle Familienmitglieder einen Adventskalender, der täglich mit großer Freude geöffnet wurde. Und am Nikolaustag stellte ich für jeden einen Stiefel mit Süßem unter den Weihnachtsbaum, der in Amerika schon sehr früh steht.“ Bei der Bescherung dann die große Überraschung: Sein Gastvater hatte als Geschenk seiner leiblichen Eltern eine Gitarre besorgt. Endlich brauchte er das Instrument nicht mehr auszuleihen.

Bald geht es mit anderen Stipendiaten für eine Woche nach Washington, wo sie sich in Workshops mit dem amerikanischen Regierungswesen und politischer Bildung auseinandersetzen. Bei dieser Gelegenheit wird Felix Gaiser sogar Gelegenheit haben, mit Kongressabgeordneten ins Gespräch zu kommen.

06.01.2020

Medienworkshop für Jugendliche

Nachwuchsjournalisten: Fuchtel sucht Interessenten für einwöchigen Workshop in Berlin / Bis 17. Januar bewerben

Calw / Freudenstadt (k-w). Medieninteressierte Jugendliche sucht der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt. Sie sollen sich nämlich um die Teilnahme beim Jugendmedienworkshop des Deutschen Bundestages in Berlin bewerben.

„Das Thema passt vor allem zum ländlichen Raum“, sagt der Bundestagsabgeordnete. Denn vom 21. bis 28. März 2020 werden sich 25 Nachwuchsjournalisten aus ganz Deutschland unter der Überschrift „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“ in der Bundeshauptstadt treffen. Zu der einwöchigen Veranstaltung in der Bundeshauptstadt werden Mädchen und Jungen zwischen 16 und 20 Jahren erwartet, die sich bis 17. Januar bewerben können.

Der Deutsche Bundestag richtet den Jugendmedienworkshop gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland aus. Im Rahmen des spannenden und abwechslungsreichen Programms werden die jungen Leute unter anderem in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

Die Workshop-Teilnehmer werden sich sowohl mit den Herausforderungen für Städte aufgrund ansteigender Zuwanderung, zum Beispiel in Bezug auf die Wohnraumsituation und die Organisation des Lebens in Städten, als auch mit den Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen auf ländliche Kommunen, zum Beispiel bei der örtlichen Infrastruktur, auseinandersetzen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es in Fuchtels Berliner Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

23.12.2019

Werbung zur stärkeren Nutzung von Tannenholz

Delegation: Kommunalpolitiker aus Landkreis Calw bei Fuchtel / Thema Wald im Parlament / Infos über Gesetzgebung zum Wolfsmanagement

Teilnehmer der kommunalpolitischen Delegation in Berlin (von links): Kreisrat Dieter Dannenmann, Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann, der frühere CDU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder, Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Landrat Helmut Riegger, Ulrich Kallfass und Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler.

Calw / Berlin. Im Rahmen des Besuchs einer Delegation hochrangiger Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Calw unter Leitung von Landrat Helmut Riegger in Berlin warb der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel erneut für die stärkere Nutzung des Holzes der Weißtanne. Außerdem informierte der Parlamentarische Staatssekretär über die Gesetzgebung zur Verbesserung des Wolfsmanagements.

Ziemlich genau zur Parlamentsdebatte über die Maßnahmen zu Gunsten des Waldes traf die Delegation im Reichstagsgebäude ein, wo Hans-Joachim Fuchtel die Kommunalvertreter direkt im Foyer exquisit empfing. Über 800 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren für den Wald eingesetzt, hob der Abgeordnete hervor, um käferbefallenes Holz aus dem Wald zu bringen, neue Anpflanzungen vorzunehmen, in breiter Form über neue Züchtungen und Aufforstungsalternativen zu forschen und die Produktpalette zur Verwendung von Holz zukunftsträchtig einzusetzen.

„In dieser Zeit müssen wir im Schwarzwald am Ball bleiben“, unterstrich der Bundespolitiker nachdrücklich. Das gelte für die Bekämpfung der Borkenkäfer genauso wie für Entscheidungen über Aufforstungen bis hin zur Nutzung des Holzes als Baustoff für verschiedene Einsatzmöglichkeiten. In den letzten Jahren sei die Verwendung der Weißtanne im Baubereich stark zurückgegangen. So fehle es auch an einer Produktionsstätte für die Brettsperrholz-Fertigung. Fuchtel: „Wir brauchen so was direkt im Schwarzwald. Hier ist unternehmerische Initiative notwendig.“

Wenn so eine Ansiedlung gelinge, müsse alles darangesetzt werden, Maßnahmen wie Weiterbildungsmöglichkeiten in Sachen Holzbau anzuschließen und am besten auch Maßnahmen für mehr Bewusstseinsbildung.

Die Kommunalpolitiker nahmen die Information sehr interessiert auf. Landrat Helmut Riegger begrüßte das Gesamtprogramm des Bundes, wovon private wie kommunale Wälder partizipierten. Die Ideen des Staatssekretärs seien für den gesamten Nordschwarzwald hochinteressant.

Natürlich interessierte die Kommunalpolitiker die Weiterentwicklung des Wolfsmanagements. Auch damit beschäftigt sich das Parlament derzeit. Nach längeren Diskussionen habe man sich mit dem Koalitionspartner im Wege eines Kompromisses geeinigt. Danach werde es einfacher, Wölfe zu entnehmen. Sollte es zu einem Vorfall kommen, sei es nicht mehr erforderlich, einzelne Wölfe zu identifizieren, sondern könne die Entnahme aus dem Rudel erfolgen. Die neue Regelung werde auch für Nebenerwerbsschäfer greifen. Verbunden sei dies außerdem mit der Absicht den Herdenschutz zu unterstützen.

Im Rahmen des Besuchs kam es auch zu einer Begegnung mit dem früheren CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder. Zu der Delegation gehörten neben Landrat Helmut Riegger Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann, Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler, Ulrich Kallfass sowie die Kreisräte Dieter Dannenmann und Andreas Kubesch.

19.12.2019

Spurensuche zur deutschen Einheit

Wettbewerb: Jugendliche sollen Umbruchszeiten aufarbeiten / Fuchtel: Deutschland braucht mehr gegenseitiges Verständnis

Calw / Freudenstadt (k-w). Deutschland braucht mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis, betont die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Das sieht auch der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel so. Deshalb sucht er in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt Jugendliche, die sich an deren Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“ beteiligen.

Der anhaltende öffentliche Diskurs mache deutlich, so der Parlamentarische Staatssekretär, dass Deutschland mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis brauche. Und zwar nicht nur zwischen den Menschen in Ost und West, sondern auch zwischen den Generationen.

Aus diesem Grund und anlässlich der 30. Jahrestages von Mauerfall und deutscher Einheit haben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer gemeinsam den Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ ausgelobt. „Mit dem Wettbewerb kann die innere Einheit Deutschlands weiter vorangebracht werden“, sagt der CDU-Politiker Hans-Joachim Fuchtel, dabei sei es sicher förderlich, wenn sich Jugendliche mit diesem wichtigen Kapitel der deutschen Geschichte auseinandersetzen.

Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren sollen sich in Gruppen auf die Spurensuche nach Erfahrungen zur Umbruchs- und Transformationszeit im Zuge des Mauerfalls vor 30 Jahren begeben. Dies können Geschichten aus den Familien, aus dem Wohnort, aus Vereinen, von Begegnungen mit Menschen aus dem jeweils anderen Landesteil oder auch Erfahrungen mit Veränderungen sein, die seit 1989 eingetreten sind. Bewerben können sich die jungen Leute beispielsweise mit Comics, Filmen, Textbeiträgen oder Theaterstücken. Zu gewinnen gibt es bis zu 30 Preise in Höhe von je 500 bis 3.000 Euro sowie die Teilnahme an der Preisverleihung im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

Einsendeschluss ist der 1. März 2020. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es in Fuchtels Berliner Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

13.12.2019

Fuchtel bei der Bergwacht

Ehrenamt: Künftiger THW-Präsident als Überraschungsgast / Partnerschaften mit anderen Organisationen ausbauen / Ruf und Beck ebenso dabei

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, THW-Präsident Gerd Friedsam, Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf und Landtagsabgeordneter Norbert Beck. (Foto: Klein-Wiele)

Baiersbronn-Obertal (k-w). Prominenten Besuch verzeichneten die Organisatoren der 30. Schlachtplatte der Bergwacht-Ortsgruppe Obertal. Der Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel erschien überraschend auf dem gut besuchten Fest. Mit dabei hatte er als weiteren Überraschungsgast den designierten THW-Präsidenten Gerd Friedsam.

Friedsam, der sein neues Amt als Chef der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk zum 1. Januar 2020 antritt, möchte die Partnerschaften von Katastrophenschutz zu Katastrophenschutz weiter ausbauen. Dazu zählt auch die Bergwacht. Deswegen folgte er gerne dem hiesigen Bundestagsabgeordneten zum kulinarischen Event in Obertal.

Dort fanden die prominenten Gäste eine proppenvolle Veranstaltungshalle vor, die von fleißigen Helferinnen und Helfern der Bergwacht bewirtet wurde. Als es später noch hinter die Festtheke ging, um den Kochlöffel zu schwingen, machten Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf und der Landtagsabgeordnete Norbert Beck das Promi-Quartett komplett.

„Unserem Abgeordneten ist wieder mal eine Überraschung gelungen“, betonte Vorsitzender Harald Dieterle, „wir freuen uns sehr über diesen Besuch, den wir auch als Wertschätzung unserer Arbeit verstehen.“ Die Bergwacht-Ortsgruppe Obertal ist eine der größten Ortsgruppen der gemeinnützigen Bergwacht Schwarzwald. Mit insgesamt 57 Aktiven sowie 14 Kindern und Jugendlichen in der Jugendbergwacht leistet sie an allen Sonn- und Feiertagen Bereitschaftsdienste am Ruhestein. Jährlich rücken die Aktiven im Sommer wie im Winter zu 60 bis 70 Einsätzen aus. Zu den ganzjährigen Aufgaben gehört außerdem eine 24-Stunden-Bereitschaft.

„Dieser Aufgabenberg, den die Bergwacht-Leute absolvieren, ist aller Ehre wert“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Auch Gerd Friedsam weiß als THW-Präsident das ehrenamtliche Engagement der Obertaler zu schätzen.

„Wir sind stolz, dass wir bei unserer Schlachtplatte schon seit 30 Jahren einen so guten Zulauf aus der Bevölkerung haben“, sagte Harald Dieterle, „unser Angebot wird wohl auch deshalb so gut angenommen, weil wir tatsächlich unsere Essensangebote selbst herstellen und zubereiten.“ Und Fuchtel fügte abschließend hinzu: „Großes Kompliment! Hier läuft alles ab wie am Schnürchen und wir sehen nur zufriedene Gesichter.“

12.12.2019

Plädoyer für Volkspartei

Ehrenamt: CDA Nordbaden in Nagold / Fuchtel ruft SPD zur Koalitionstreue auf / Bäumler: Arbeitsplätze nicht gefährden

Bezirkstag der CDA in Nagold mit (v.l.): Karin Möhle, Vorsitzende der CDA Nordbaden, dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und dem stellvertretende CDA-Bundesvorsitzenden Dr. Christian Bäumler. (Foto: CDA)

Nagold. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Nordbaden kam unter Leitung ihrer Vorsitzenden Karin Möhle zu ihrem jährlichen Bezirkstag nach Nagold. Dies begrüßten sowohl die hiesige Kreisvorsitzende Brigitte Schied aus Calw als auch CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel: „Schließlich arbeiten wir hier im Süden auch intensiv“.

Der Abgeordnete stellte bei seiner Rede das Wesen der Volksparteien und die Definition der sozialen Marktwirtschaft in den Vordergrund. Der ebenso anwesende stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der CDA Baden-Württemberg, Dr. Christian Bäumler aus Villingen-Schwenningen, sprach schwerpunktmäßig den Arbeitsmarkt in der digitalen Welt an. Karin Möhle bezeichnete den Kompromiss zur Grundrente als notwendig und akzeptabel.

Von allen zehn Kreisverbänden Nordbadens waren Delegierte nach Nagold gereist. Brigitte Schied gab eine Übersicht über die breitgefächerte Wirtschaftsstruktur der Landkreise Calw und Freudenstadt: „Das ist nicht von selbst gekommen, sondern auch Ergebnis kluger Politik und Gewerbeförderung vor Ort“.

Hans-Joachim Fuchtel forderte das Plenum auf, wieder stärker für den Vorteil von Volksparteien zu werben, die ein breites politisches Spektrum abdeckten: „Ein Weg, mit dem Deutschland über mehrere Jahrzehnte gut gefahren ist“. Dies sei auch der Grund weswegen neben der Mittelstandsvereinigung auch die CDA einen wichtigen Patz innerhalb der Gesamtpartei habe. Nur so könne schon innerhalb der Union ein gemeinsamer Willensbildungsprozess stattfinden. Das Gegenmodell sorge für immer mehr Parteien im Parlament und bringe Verhältnisse, wo der Wähler immer weniger kalkulieren könne, zu welchen Mehrheiten das führe.

Durch den innerparteilichen Diskussionsprozess komme es zu abgewogeneren Vorschlägen, die dann ins Parlament getragen würden, so Fuchtel. Das sei für die Gestaltung der sozialen Marktwirtschaft von großem Vorteil. Denn Verteilungsspielräume würden weniger klassenkämpferisch und mehr realistisch diskutiert.

Fuchtel: „Die Union verkörpert diesen Ansatz zwischenzeitlich nur noch als einzige politische Kraft im Parlament. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, aus diesem Ansatz heraus Politik zu machen. Wenn wir das richtig tun, anerkennt uns die Wählerschaft als etablierte Kraft und das wird bei der aktuellen Gemengelage gebraucht“.

Die SPD mahnte Fuchtel zur Koalitionstreue. Es gehe in aller erster Linie um das Land. Die SPD lasse dies zunehmend weniger erkennen, was immer neue Fragezeichen aufwerfe und einen erfolgreichen Gesamtauftritt der Koalition erschwere.

Dr. Christian Bäumler sprach als stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA die bisherigen Ergebnisse der Koalition auf sozialem Gebiet an: „Die SPD ist nicht gut beraten, diese unter Wert darzustellen.“ Selbst die Grundrente sei auf einem vertretbaren Weg und im gleichen Gesetz würden weitere Fragen geregelt, worauf viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon lange gewartet hätten. Es sei dringend, so Bäumler weiter, dass zum Klimawandel Antworten gefunden werden. Diese dürften Arbeitsplätze in Deutschland nicht gefährden und die Arbeitnehmer nicht überproportional belasten. Auch der Einzelne sei gefragt, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende, denn Klimaschutz gehe nicht von selbst. In regen Diskussionen widmeten sich die Tagungsteilnehmer der ganzen Breite der Sozialpolitik, so dass die Kreisvorsitzende Brigitte Schied von einer gelungenen Veranstaltung sprechen konnte.

11.12.2019

Neues Haus für engagiertes Team

THW: Ortsverband erhält nachhaltig gebaute Unterkunft / Fuchtel bringt künftigen Präsidenten und Helferteam zusammen

Erste Details für den Neubau konnte der künftige THW-Präsident Gerd Friedsam (Sechster von links) auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Dritter von links) mit Oberbürgermeister Julian Osswald sowie den Helferinnen und Helfern des THW-Ortsverbandes Freudenstadt besprechen.

Freudenstadt: Ein neues Haus für eine „tolle, engagierte Truppe“, so fasste Oberbürgermeister Julian Osswald die gute Nachricht zusammen, die der designierte Präsident des Technischen Hilfswerks (THW) in Freudenstadt bestätigte. Gerd Friedsam, der sein Amt zum 1. Januar 2020 antreten wird, war auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, in die Kurstadt gereist.

„Eine gute Ausbildung braucht eine gute Ausstattung“, sagte Friedsam und lies somit keinen Zweifel daran, dass die neue Unterkunft im Gewerbegebiet Sulzhau dringend notwendig ist. Außerdem garantiere sie, „dass die ehrenamtliche Arbeit wachsen kann“. Die neue Unterkunft soll durch nachhaltiges Bauen entstehen, wofür vor allem die typische Schwarzwaldtanne eingesetzt wird.

„Nach langen Bemühungen stehe ich heute mit Freude vor dem Ehrenamt“, sagte Fuchtel eingangs, als er den prominenten Gast aus Bonn begrüßte. Für den Parlamentarischen Staatssekretär schließt sich somit der Kreis. Denn vor nicht allzu langer Zeit hat das THW in Horb sein neues Domizil auf dem früheren Kasernengelände bezogen. „In Calw konnte ich ebenfalls dazu beitragen, dass es eine neue Unterkunft geben wird. Für die Investition mit rund zwei Millionen Euro startet im Januar das Erkundungsverfahren.“

„Alle drei Ortsverbände in meinem Wahlkreis werden eine hochmoderne Unterkunft erhalten. Das ist das Ergebnis, für das ich mich über mehrere Jahre engagiert habe“, so Fuchtel. Damit seien „die drei Standorte komplett gesichert und der Katastrophenschutz durch das THW wird im ländlichen Raum auf die Zukunft ausgerichtet. Die Helferinnen und Helfer sollen merken, dass die Gesellschaft ihr Engagement auch wahrnimmt.“

11.12.2019

Neubau für THW im Landkreis

Positive Nachricht: Fuchtel bringt künftigen Präsidenten und Helferteam zusammen / Erkundungsverfahren startet Anfang 2020 / Ehrenamtliche mit strahlenden Gesichtern

Einen Neubau sagte der künftige THW-Präsident Gerd Friedsam (Siebter von links) auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Sechster von links) den Helferinnen und Helfern des THW-Ortsverbandes Calw zu.

Calw: Der Ortsverband Calw des Technischen Hilfswerks (THW) ist auf dem besten Weg, eine neue Bleibe zu bekommen. Der designierte THW-Präsident Gerd Friedsam überzeugte sich auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel in Bad Teinach von der unzureichenden Unterbringung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte um Oskar Schehrer.

Friedsam, der sein neues Amt als THW-Chef zum 1. Januar 2020 antreten wird, stellte den Helferinnen und Helfern einen Neubau in Aussicht. Dafür wird zu Beginn des nächsten Jahres ein sogenanntes Erkundungsverfahren in die Wege geleitet, um geeignete Standorte im Kreis Calw auszuloten. Erst danach kann in die Planung eingestiegen werden. War das THW in der Nähe des Bahnhofs Bad Teinach bislang in angemieteten Räumen untergebracht, soll künftig die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Eigentümer die neue Liegenschaft an die Zivilschutzorganisation vermieten. Um die zwei Millionen Euro wird die Bundesanstalt in den Neubau investieren.

Die positive Nachricht sorgte natürlich für strahlende Gesichter beim Helferteam, das sich auch über das Engagement der Jungen Union für seine Arbeit freute. Im Zuge ihrer Blaulicht-Tour nahmen Luisa Koch und Christian Gäckle an dem Termin teil. Die Blaulicht-Aktion der Jungen Union lobte Fuchtel als nachahmenswert. „Es ist wichtig, dass sich junge Leute für den Katastrophenschutz stark machen“, so der CDU-Politiker. Der THW-Ortsverein Calw zählt derzeit 54 Aktive, darunter auch acht Nachwuchskräfte in der Jugendgruppe.

„Nach langen Bemühungen stehe ich heute mit Freude vor dem Ehrenamt“, sagte Fuchtel eingangs, als er den prominenten Gast aus Bonn begrüßte. Gerd Friedsam wird als THW-Präsident die Nachfolge von Albrecht Broemme antreten. „Was mich antreibt, sind die Menschen, die sich beim THW uneigennützig engagieren, so wie hier im Kreis Calw“, sagte Friedsam, der mit Thorsten Tavernier auch gleich den zuständigen Referatsleiter für Liegenschaften mitgebracht hatte.

Für Fuchtel schloss nun sich der Kreis: Denn vor nicht allzu langer Zeit konnte das THW in Horb sein neues Domizil auf dem früheren Kasernengelände beziehen. „In Freudenstadt konnte ich ebenfalls dazu beitragen, dass es eine neue Unterkunft geben wird. Die Investition in Höhe von rund zwei Millionen Euro steht kurz vor der Ausschreibung“, berichtete der Politiker. Wenn die jetzige Ankündigung für einen Neubau im Landkreis Calw umgesetzt sei, „werden alle drei Ortsverbände in meinem Wahlkreis eine hochmoderne Unterkunft haben. Das ist das Ergebnis, für das ich mich über mehrere Jahre engagiert habe“, so Fuchtel. Damit seien „die drei Standorte komplett gesichert und der Katastrophenschutz durch das THW wird im ländlichen Raum auf die Zukunft ausgerichtet.“

Wilfried Rühle, Dezernent Umwelt, Bau und Technik beim Landratsamt Calw, sicherte dem THW-Helferteam die Unterstützung durch Landrat Helmut Riegger zu. Denn der Bedarf des Calwer Ortsverbandes steht laut Friedsam „überhaupt nicht in Frage“. Anschließend wurde der künftige THW-Präsident noch von Neubulachs Bürgermeisterin Petra Schupp im Rathaus empfangen, wo sich Friedsam auch ins goldene Buch der Stadt eintrug. Denn die derzeitige THW-Unterkunft befindet sich zum Teil auf Neubulacher Gemarkung.

05.12.2019

Vees trifft auf Fuchtel und Mälzer

Begegnungen: Weitingerin nimmt als Vizepräsidentin der Landfrauen an Termin im Bundesministerium teil / Gespräch mit TV-Koch Mälzer

Tauschten sich im Bundesministerium in Berlin zu landwirtschaftlichen Themen aus (von links): Dr. Hanns-Christoph Eiden, Juliane Vees aus Weitingen und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Eutingen-Weitingen / Berlin: Im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) traf Juliane Vees vom Energiehof Weitenau auf den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und den bekannten Fernsehkoch Tim Mälzer.

Die Weitingerin nahm als erste Vizepräsidentin für den Deutschen Landfrauenverband an der Verleihung der Professor-Niklas-Medaillen teil. Diese höchste Auszeichnung des Bundesministeriums erinnert an den ersten Landwirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland.

Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL und hiesiger CDU-Bundestagsabgeordneter, nutzte die Veranstaltung, um sich mit der Repräsentantin der Landfrauen und dem Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Hanns-Christoph Eiden, über die Sorgen der Landwirtinnen und Landwirte auszutauschen. Dabei war auch die Demonstration der Bauern ein Thema.

Später kam es im BMEL noch zu einem persönlichen Gespräch mit dem vielfach prämierten TV-Koch Tim Mälzer, der die Professor-Niklas-Medaille in Silber für sein Engagement in Sachen regionale Lebensmittel und gesunde Ernährung entgegennahm. „Ich finde es super, wenn er mit seinem Bekanntheitsgrad Gutes tut und das Thema Schulküchen wieder stärker bewirbt“, sagte Vees. Dadurch führe er Kinder und Jugendliche praktisch an eine vielseitige, ausgewogene Ernährung heran.

„Das ist ganz wichtig“, so die Vizepräsidentin. Die Landfrauen setzten sich seit Jahren für ein eigenes Schulfach „Alltags- und Lebensökonomie“ ein. Was sie in diesem Zusammenhang besonders freue sei, „dass Tim Mälzer überlieferte Rezepte von früher durch seine Arbeit wieder in das Bewusstsein der Menschen rückt.“

04.12.2019

Lebendige Dörfer mit Zukunft

Bundeswettbewerb: Fuchtel wirbt im Nordschwarzwald für Teilnahme / Zeichen für Ehrenamt und ländliche Räume gesetzt / Hohe Preisgelder

Calw / Freudenstadt: Leben auf dem Dorf soll Zukunft haben. Damit das so bleibt, wirbt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel im Nordschwarzwald für eine Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Dieser ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben worden, wo der CDU-Politiker als Parlamentarischer Staatssekretär wirkt.

„Im Nordschwarzwald haben wir viele schöne Dörfer und aktive Dorfgemeinschaften“, sagt der Abgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, „also gibt es hier auch besonders preiswürdige Aktivitäten.“ Mit dem Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ setze das Bundesministerium gemeinsam mit den Ländern und Verbänden ein Zeichen für das Ehrenamt und die ländlichen Räume. Denn „ohne lebendige Dörfer sehen wir alle alt aus“, zitiert Fuchtel Bundesministerin Julia Klöckner.

Alle drei Jahre werden Dorfgemeinschaften mit bis zu 3.000 Einwohnern ausgezeichnet, die sich für ein attraktives und vielseitiges Leben in ihrer Heimat einsetzen. Den am Bundesentscheid teilnehmenden Dörfern winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Außerdem können von der Jury Sonderpreise von je 3.000 Euro vergeben und dadurch Initiativen besonders hervorgehoben werden.

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen für den Bundeswettbewerb gibt es im Internet:www.bmel.de/dorfwettbewerb. Interessierte Dörfer melden sich zunächst auf regionaler Ebene gemäß der Ausschreibung des jeweiligen Bundeslandes an. Im Landesentscheid werden dann die Teilnehmer auf Bundesebene ermittelt. Diese werden von der Bewertungskommission bereist, die die Gewinner der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ermitteln.

28.11.2019

Dienstfrei gibt’s so gut wie nie

Arbeitspensum: Realschüler befragen Fuchtel / Großes Interesse am Politikeralltag / Wahlkreis-Anliegen Motivation für Einsatz

Wie ein Abgeordneter im Bundestag arbeitet, berichtete in Berlin der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel ausführlich den 15 Schülerinnen und Schüler der Freien Evangelischen Schule Calw. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw / Berlin. Über die Erfahrungen und Erlebnisse im Bundestag wurde der Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel von 15 Realschülerinnen und Schülern der Freien Evangelischen Schule Calw in Berlin intensiv befragt. Neben seinen umfangreichen Aufgaben vermittelte der Parlamentarische Staatssekretär den Zehntklässlern einen Eindruck davon, wie er sich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis einsetzt.

Die einwöchige Bildungsreise in die Bundeshauptstadt bot der Abschlussklasse die Gelegenheit, sich aus erster Hand darüber zu informieren, wie Bundespolitik funktioniert und wie der Arbeitsalltag eines Abgeordneten aussieht. Nach einem Vortrag im Plenum des Deutschen Bundestages löcherten die gut vorbereiteten Realschüler Hans-Joachim Fuchtel mit zahlreichen Fragen.

Dabei erfuhren sie, wie der direkt gewählte Abgeordnete aufgrund seiner langjährigen Erfahrung effektive Maßnahmen für seinen Wahlkreis gestaltet. Auch seine Zeit als Beauftragter der Bundeskanzlerin für die deutsch-griechischen Versammlung fand breites Interesse. Der enorme Arbeitsaufwand mit mehr als 70 bis 80 Stunden pro Woche sowie die vielfältigen Themen, mit denen Fuchtel als Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft befasst ist, beeindruckte die Jugendlichen. Bei diesem Arbeitspensum, so Fuchtel, bleibe wenig Zeit für Privates, denn ständig müsse ein Politiker erreichbar sein. „Die Bundestagsabgeordneten sind immer im Dienst“, sagte der Parlamentarier, dienstfrei gebe es so gut wie nie.

Trotz der vielen Zeit, die er in Berlin und auf Reisen im In- und Ausland verbringe, seien die Belange für den Wahlkreis eine zentrale Motivation für seinen Einsatz als Abgeordneter. So helfe er häufig bei besonderen Situationen: zum Beispiel, wenn Bürgerinnen und Bürger Schwierigkeiten mit der Visabeschaffung hätten oder sich um Angehörige im Ausland Sorgen machten. Die Versorgung der Landkreise Calw und Freudenstadt mit guter Infrastruktur für Straße und Schiene, eine flächendeckende Internetversorgung und ein funklochfreies Mobilfunknetz sind für ihn Ansporn seiner Arbeit für den Wahlkreis. „Es geht nicht, dass die Züge sich verspäten oder das Handy-Netz nicht funktioniert. Das frustriert nicht nur im Nordschwarzwald, sondern überall in Deutschland“, betonte Fuchtel. Deswegen spare er in solchen Fällen auch nicht mit Kritik. Das seien die vielen Tagesprobleme, die dringend stark reduziert werden müssten. Die Manager müssten dabei in die Pflicht genommen werden.

Die Schülerinnen und Schüler informierten sich vor dem Hintergrund des 30. Tages des Mauerfalls noch bei der Gedenkstätte in der Bernauer Straße über die deutsch-deutsche Teilung. Auf dem Programm stand unter anderem auch ein Besuch des Fernsehturms, Wahrzeichen Berlins am Alexanderplatz.

25.11.2019

Börse ein Marktinstrument mit Zukunft

Landwirtschaft: Fuchtel bringt Milchbauern und hochkarätige Experten zusammen / Kreisobmann lobt zielführende Informationen

Gefragte Milchexperten im Nordschwarzwald (von links): Richard Riester, Abteilungsleiter bei der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Dr. Peter Schäfer, Abteilungsleiter Landwirtschaft und Naturschutz beim Landratsamt Calw, Dr. Holger Thiele, Professor für Agrarökonomie und Statistik, Sascha Siegel, Leiter Agrarrohstoffe bei der EEX, Börsenmakler Florian Hildebrand, Ulrich Katz vom Verein Beratungsdienst für Milchviehhalter und Kreisobmann Friedrich Großhans.

Calw / Freudenstadt: Faire Preise für ihre Milchprodukte: Das fordern Landwirte seit Jahrzehnten. „Ich habe schon als Jungbauer für bessere Konditionen demonstriert“, sagte Friedrich Großhans in Ebershardt, wo dem Kreisobmann und seinen Kollegen aus den Kreisen Calw und Freudenstadt drei hochkarätige Experten über sechs Stunden den Börsenhandel als Marktinstrument bis ins Detail erläuterten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hatte sie zusammengebracht: Die Milchbauern aus dem Nordschwarzwald sowie jene Männer, deren tägliches Brot das Risikomanagement an der EEX, einer Tochter der Deutschen Börse, ist. „Dieser Tag war zielführend, informativ und zukunftsweisend“, sagte Großhans zum Schluss der Veranstaltung, „ich habe heute gelernt, dass die Börse als Teil der Absicherung für die Milchpreise eine Chance für uns Landwirte sein kann.“ Ihn hätten vor allem die „lebensnahen Ausführungen“ der Referenten beeindruckt.

Und in der Tat: Dr. Holger Thiele, Professor für Agrarökonomie und Statistik an der Fachhochschule Kiel, sowie Florian Hildebrand, Gesellschafter des Börsen- und Handelsmaklers H. Jürgen Kiefer, hatten sich bestens für diesen Tag präpariert. Auch Sascha Siegel, Leiter Agrarrohstoffe bei der EEX in Leipzig, war ein zweites Mal persönlich in den hiesigen Wahlkreis gekommen: „Die Milcherzeuger sollen wissen, wie und dass dieses Marktinstrument funktioniert.“

Für Hans-Joachim Fuchtel ist maßgebend, dass nicht nur ordentliche Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit erfolgt, sondern auch die finanzielle Basis für die Höfe auskömmlich ist. „Wir brauchen eine funktionierende Milchwirtschaft im Schwarzwald“, unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), „denn die Leute sollen sich mal klar werden, was los wäre, wenn es sie nicht mehr gäbe.“

Um auch jungen Leuten einen Einblick in diese Zusammenhänge zu geben, hatte der Politiker exemplarisch Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Nagold zu der Informationsveranstaltung eingeladen. „Das war praktischer Anschauungsunterricht aus dem wirklichen Leben“, stellte ein junger Teilnehmer später fest.

„Milch ist ein Grundnahrungsmittel, das bei uns produziert werden muss“, so Fuchtel. Angesichts weltweiter Wirtschaftsturbulenzen und unberechenbarer Staatsoberhäupter sei Eigenvorsorge unbedingt angebracht. „Mein Anliegen ist, dass unsere Bauern die neuen Instrumente kennen und im Blick auf den Milchmarkt besser einschätzen können.“

„Jeder, der Tiere hält, weiß, was das für eine Arbeit ist“, pflichtete Sascha Siegel dem Politiker bei. Landwirte sollten daran interessiert sein, ihr Preisrisiko zu minimieren. Welche Möglichkeiten ein „börsenbasiertes Festpreismodell“ dabei biete, zeichneten Holger Thiele und Florian Hildebrand sowohl in der Theorie als auch an Hand praktischer Beispiele nach. Die Lehrstunden zeigten auf, dass der Börsenhandel mit landwirtschaftlichen Produkten eines engen Abstimmungsprozesses, auch mit den Banken, bedarf. „Da sollte man lieber drei Schritte mehr überlegen, als eine pauschale Entscheidung zu fällen“, stellte Thiele klar. Vor dem Handel an der Börse müssten alle Hausaufgaben erledigt sein. Vor allem die eigenen Betriebskosten müsse man exakt kennen.

Wer allerdings in der lebhaften Schlussdiskussion erwartete, eine nachhaltige Maximierung des Milchpreises zugesichert zu bekommen, wurde eines Besseren belehrt. „Die Börse ist kein Wunschkonzert“, sagte Sascha Siegel, „sondern sie bildet die reale Welt ab. Der hier ermittelte Preis ist ein Marktpreis, der Angebot und Nachfrage widerspiegelt.“

20.11.2019

Wald ist ein wichtiger Klimaschützer

Landwirtschaft: Staatssekretär und Kreisobmann im Dialog / Auch Forstwirtschaft braucht dringend mehr Wertschätzung

Informationen vor Ort über die Waldwirtschaft im Nordschwarzwald: der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit Kreisobmann Friedrich Großhans.

Calw / Simmersfeld-Beuren: Land- und Forstwirtschaft brauchen dringend mehr Wertschätzung. Darin sind sich der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel und Friedrich Großhans, Obmann der Landwirte im Kreis Calw, einig. „Die ständigen Anfeindungen gegen uns und unsere Familien müssen aufhören“, sagte Großhans, als sich der Politiker auf seine Einladung hin mit ihm in Beuren über die aktuelle Situation der Landwirte austauschte.

Dabei bedankte sich Großhans ausdrücklich dafür, dass Fuchtel auch als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ständig den direkten Kontakt zu den Bauern in seinem Wahlkreis suche. „Ich freue mich immer wieder, dass wir die drängenden Themen stets ausführlich besprechen können“, sagte der Obmann, als er den Politiker, der direkt aus Berlin zu ihm auf den 300 Jahre alten Hof gekommen war, in der Stube begrüßte.

Für das Arbeitsgespräch hatten sich der Politiker und der Bauer eine lange Themenliste vorgenommen. Zur Stärkung zwischendurch gab es hauseigenen Most und gebratene Pilze, die Großhans und Fuchtel zuvor im Wald des Obmanns gesammelt hatten. Dabei hatte sich der Staatssekretär unter anderem auch über die Waldwirtschaft im Nordschwarzwald informiert. „Wir geben seitens des Bundes in den nächsten Jahren fast eine Milliarde Euro für die Waldwirtschaft aus“, so Fuchtel. Dazu gehöre auch die Förderung des Holzbaus. Ihm gehe es speziell auch um die Nutzung des Tannenholzes, das derzeit schlechte Abnahme erziele.

Dies ist auch in den Augen des Obmanns wichtig. Rund ein Drittel der Fläche Deutschlands sei mit Wald bedeckt, erklärte Fuchtel, deshalb brauche dieser unverzichtbare Wirtschaftszweig Unterstützung. Außerdem diene der Wald dem Klimaschutz, denn er produziere Sauerstoff, filtere Schadstoffe aus der Luft, speichere CO2, reguliere den Wasserhaushalt und verhindere Bodenerosion.

Diese Ansatzpunkte beinhalte das Maßnahmenpaket, um die Wälder langfristig zu stabilisieren. Es gehe um aufforsten, Schädlinge bekämpfen und vorbeugen gegen Waldbrände.

Ein vorrangiges Anliegen seiner Partei sei die Bewahrung der Schöpfung und der Erhalt der Lebensgrundlagen künftiger Generationen. Deutschland habe schon 2016 als eines der ersten Länder mit seinem Klimaschutzplan eine langfristige Strategie für eine weitgehende Treibhausgas-Neutralität beschlossen. Jetzt habe der Deutsche Bundestag wichtige Weichen gestellt.

Großhans sorgte sich, dass für die konventionelle Landwirtschaft kein Platz mehr bleibe und sich das Höfe-Sterben weiter fortsetze. Angesichts der großen Herausforderungen, vor der die Familienbetriebe stünden, dürfe man sie nicht alleine lassen, sagte Fuchtel. Sie produzierten Lebensmittel in einer Zeit, in der die Erwartungen deutlich gestiegen seien. Deshalb wolle das BMEL weiterhin Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung einer ökonomisch tragfähigen und gesellschaftlich akzeptierten Landwirtschaft setzen.

In diesem Zusammenhang wies Fuchtel auf die einmalige Gelegenheit für alle Milchbauern im Nordschwarzwald hin, an einem kostenlosen Seminar der Leipziger Börse in Ebershardt teilzunehmen. Unter dem Titel „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ erhielten die Landwirte am 21. November ab 10 Uhr Informationen zur Milchbörse aus erster Hand. „Hier geschieht Neues im Sinne der Landwirtschaft“, machte Fuchtel deutlich, und der Nordschwarzwald könne ganz vorne mitspielen. „Deshalb brauchen wir möglichst viele Praktiker, die sich dort über das Thema austauschen.“

15.11.2019

Professor Thiele persönlich vor Ort

Vermarktung: Wie sehen die Möglichkeiten für Milchbauern aus? / Direktes Gespräch mit Autor der Studie / Erfolgreich am Markt platzieren

Professor Holger Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel ist ein anerkannter Experte in Sachen Milchwirtschaft. Foto: Landwirtschaftliche Rentenbank Abdruck honorarfrei

Calw / Freudenstadt. Wenn die Leipziger Milchbörse EEX die Milchbauern im Nordschwarzwald am Donnerstag, 21. November, über neue Vermarktungsmöglichkeiten informiert, dann ist bei der Veranstaltung in Ebershardt ein Experte dabei, der in der Szene aus den Medien bestens bekannt ist.

Agrarexperte Holger Thiele ist nämlich einer von drei Autoren der Studie zur Milchmengenplanung, die das Institut für Ernährungswirtschaft (ife) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) als Entscheidungshilfe erstellt hat. Die Veranstaltung im Bürgerraum von Ebhausen-Ebershardt, die um 10 Uhr beginnt, geht auf eine Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zurück, der sich seinerseits als Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL auch mit der Vermarktung von Milch aus deutschen Landen intensiv auseinandergesetzt.

Milchexperte Holger Thiele ist Professor für Agrarökonomie und Statistik an der Fachhochschule Kiel im Fachbereich Agrarwirtschaft. Außerdem leitet er als Geschäftsführer das Institut für Ernährungswirtschaft (ife) in Kiel. Er wird den Milchbauern detaillierte Informationen zum Umgang mit dem neuen Marktinstrument liefern.

Mit der Sektor-Strategie Milch, an der die Agrarwirtschaft aktuell nach Abschaffung der Milchquote arbeitet, sollen bessere Preise für die Landwirte erzielt und mehr Stabilität erreicht werden. „Ziel ist, den Milchbauern auf Dauer eine deutlich bessere wirtschaftliche Basis zu verschaffen“, sagt Hans-Joachim Fuchtel, „damit sie nicht mehr von Förderungen durch öffentliche Kassen abhängig sind und ihre Investitionen besser planen können.“

Deshalb bietet der Parlamentarische Staatssekretär den Milchbauern in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt das Seminar „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ an. Dabei wird er von Sascha Siegel, Head of Agricultural Commodities bei der EEX, unterstützt, der seinerseits den Kontakt zu Professor Dr. Holger Thiele geknüpft hat. Neben dem Agrarwissenschaftler aus Kiel wird Florian Hildebrand, Experte für den Milchmarkt beim Börsen- und Handelsmakler H. Jürgen Kiefer GmbH mit Sitz in Bad Münster am Stein, für das Seminar zur Verfügung stehen. Bei der Veranstaltung zwischen 10 und 16:30 Uhr gibt es die also die Möglichkeiten, Antworten auf viele drängende Fragen der Milchbauern zu erhalten. Das Seminar ist außerdem als Anreiz für all diejenigen gedacht, die sich darüber hinaus über das Börsengeschehen informieren wollen.

Interessierte melden sich über Hans-Joachim Fuchtels Wahlkreisbüro an unter Telefon 07453/91323, Fax: 07453/91356 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel.wk@bundestag.de.

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15.11.2019

Fuchtel sprach im Vatikan

Lebensmittel: Staatssekretär als Redner in Päpstlicher Akademie der Wissenschaften / Internationale Konferenz zur Reduzierung von Abfällen

Tauschten sich bei der internationalen Konferenz im Vatikan aus (von links): Joachim von Braun, Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Qu Dongyu, Generalsekretär der Welternährungsorganisation FAO und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt / Rom. Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, hat im Vatikan an einer hochkarätig besetzten internationalen Konferenz zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle teilgenommen. Dabei erläuterte der Politiker aus dem Nordschwarzwald die Haltung der Bundesregierung.

Der Abgeordnete führte bei der Veranstaltung mit 180 Vertretern aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien auch ein Gespräch mit Qu Dongyu, dem Generalsekretär der Welternährungsorganisation FAO. Mit dem chinesischen Agrarwissenschaftler traf Fuchtel auf einen langjährigen Bekannten aus der Zusammenarbeit in früheren Tätigkeitsfeldern. Gleiches gilt für den Präsidenten der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Professor Dr. Joachim von Braun. Alle drei kamen überein, in den Fragen der Lebensmittelverschwendung noch enger zusammenzuarbeiten.

Ziel der Konferenz im Vatikan war, alle globalen Maßnahmen gegen Lebensmittelverluste und Lebensmittelverschwendung auf der Grundlage neuer Erkenntnisse und Innovationen zu fördern, begleitet von Wissenschaft, Kirche, Politik, Wirtschaft sowie internationalen Institutionen und der Zivilgesellschaft.

"Zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel wandern jedes Jahr allein in Deutschland in den Müll“, betonte der Staatssekretär Fuchtel in seiner Rede, „deshalb arbeitet die Bundesregierung mit aller Kraft daran, das zu ändern. Ein wichtiger Schritt ist, dass das Bewusstsein für unsere Lebensmittel steigt.“ Nur wenn den Lebensmitteln sowie den erzeugenden Landwirtinnen und Landwirten die gebotene Wertschätzung entgegengebracht werde, werde es dazu kommen, dass weniger Lebensmittel entsorgt und damit wichtige Ressourcen eingespart werden, sagte Fuchtel. „Ich werbe mit Nachdruck für ein neues Landwirtschaftsbewusstsein", so das Mitglied der Bundesregierung unter Zustimmung aus dem Publikum.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft hob auch hervor, dass für die Wirksamkeit des Handelns die Datenlage über die entstandenen Lebensmittelabfälle wichtig ist. Da in Deutschland die erheblichen Anstrengungen in der Forschung zwischenzeitlich auch zu Ergebnissen geführt hätten, bot Fuchtel der internationalen Staatengemeinschaft an, diese Methoden und Ergebnisse in den weiteren Arbeitsprozess einzubeziehen. Er plädierte dafür, auf gesicherter Datengrundlage gezielte Schritte entlang der Lebensmittelversorgungskette zu unternehmen. „Dazu müssen die Menschen aller Altersstufen gewonnen werden, denn Ihr Handeln entscheidet, ob wir es schaffen!“

Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern.

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31.10.2019

Milchbörse kommt zu Milchbauern

Seminar: Infos zum Umgang mit neuem Marktinstrument / Fuchtel bringt hochrangige Referenten in den Nordschwarzwald

Professor Dr. Holger D. Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel ist der Spitzenreferent beim Seminar zur Frage nach der Börsennotierung von Milch. (Foto: Landwirtschaftliche Rentenbank)

Nordschwarzwald. „Mehr Sachverstand kann man nicht aufbieten“, beschreibt der Parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel das Seminar für Milchbauern im Nordschwarzwald. Dabei wird es am Donnerstag, 21. November, zwischen 10 und 16:30 Uhr im Bürgerraum von Ebhausen-Ebershardt, um die Möglichkeiten der EEX, einer europaweit agierenden Börse mit Sitz in Leipzig, gehen. Spitzenreferent des Seminars ist Professor Dr. Holger Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel.

Nach Abschaffung der Milchquote arbeitet die Agrarwirtschaft an einer Sektor-Strategie Milch. Ziel ist es, bessere Preise und mehr Stabilität zu erreichen. Über die Jahre seien die Preise immer wieder so in den Keller gerutscht, dass keine Wirtschaftlichkeit möglich war und die Situation mit erheblichen Summen aus öffentlichen Kassen aufgefangen werden musste. Das sei auch mit Blick auf Verlässlichkeit und Investitionen kein günstiger Zustand, so Hans-Joachim Fuchtel.

Der Parlamentarische Staatssekretär bietet nun Interessierten ein Seminar „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ an. Am 21. November informieren dazu im Bürgerraum Ebershardt drei hochkarätige Experten.

Seit 2018 bietet die EEX auch einen Terminkontrakt auf Rohmilch an. „Wie immer braucht es einen Weg mit längerem Anlauf, bis sich ein Marktinstrument das Vertrauen erobert hat. Aber eine erfolgreiche Preisabsicherung für Milch ist bereits heute über Futures auf Butter und Magermilchpulver an der EEX möglich und wird auch in Deutschland genutzt“, sagt Sascha Siegel, Head of Agricultural Commodities bei der EEX. Während eines Fachgespräches mit Milchbauern im CDU-Kreisvorstand sei man übereingekommen, nach weiteren Ansätzen zur besseren Vermarktung der Milch zu schauen. Fuchtel hatte eine Informationsveranstaltung mit Sascha Siegel initiiert, die in Fachkreisen den Wunsch aufkommen ließ, den Umgang mit diesem Börseninstrument im Detail kennenzulernen.

Die EEX zeigte sich bereit, im Nordschwarzwald eine Schulungsveranstaltung mit hochkarätigen Referenten anzubieten. Hans-Joachim Fuchtel: „Die Milchbauern sind in unserer Region wichtig, und wir müssen alles tun, dass sie für ihre Qualitätsprodukte auskömmliche Preise erhalten. Die Börse ist sicher nicht das zentrale Allheilmittel. Börsennotierungen können aber einen Beitrag leisten. Für wen es interessant ist und wer es erfolgreich macht, dem soll das Seminar mit Spitzenbesetzung Antworten geben. So wird der Bogen gespannt von einem politischen Gespräch vor Ort zur Praxis. Dann lohnen sich solche Gespräche auch.“

Professor Dr. Holger Thiele hat ein Gutachten für die Möglichkeiten einer neuen Sektor-Strategie Milch verfasst. Sein Institut gilt als hochkompetent für alle Fragen rund um den Milchmarkt. Ihm zur Seite steht Florian Hildebrand, Experte für den Milchmarkt beim Börsen- und Handelsmakler H. Jürgen Kiefer GmbH mit Sitz in Bad Münster am Stein.

Darüber hinaus bietet das Seminar auch einen Anreiz für all diejenigen, die sich schlicht einmal über das Börsengeschehen informieren wollen. „Schließlich kommt die Leipziger Börse nicht jeden Tag in den Nordschwarzwald“, betont Hans-Joachim Fuchtel.

Interessierte melden sich über Fuchtels Wahlkreisbüro an unter Telefon 07453/91323, Fax: 07453/91356 oder per E-Mail:

hans-joachim.fuchtel.wk(_AT_)bundestag.de
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28.10.2019

Fuchtel mit langem Beifall bedacht

Musikbotschafter: Rückblick auf China-Reise / Kapellen aus Stammheim und Althengstett übertrafen alle Erwartungen

Großer Erinnerungsabend zu einem Mammutprojekt: Hans Joachim Fuchtel, Gunther Böttinger und Steffi Hammann stoßen mit einem Bier aus der Tsingtao-Brauerei vor vollbesetzter Halle auf die gelungene China-Reise an. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw-Stammheim / Althengstett. Ein mehr als dreistündiges Programm boten die Musikvereine Althengstett und Stammheim anlässlich der Rückschau auf ihre China-Reise in der voll besetzten Althengstetter Gemeindehalle. Vielfältiges Lob und mehrmals langanhaltenden Beifall gab es für den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, welcher der Megaband durch Tipps und Hinweise Unterstützung gegeben hatte. Er war zu späterer Stunde zu dem Treffen dazugestoßen.

Nicht weniger als 61 Musikerinnen und Musiker hatten sich aufgemacht (wir berichteten), um in der baden-württembergischen Partnerschaftsprovinz Jiangsu im Sinne der Völkerverständigung als musikalische Botschafter zu wirken - ein Projekt, was es in dieser Größenordnung selten gibt. Dazu hatten sich die Vereine von Althengstett und Stammheim zusammengefunden, um diese Aufgabe, auch mit hoher Eigenbeteiligung jedes Kapellenmitglieds, anzugehen. Als Resümee betonten die Vorsitzenden Steffi Hammann und Gunther Böttinger: „Wir sind überglücklich, dass wir mit unserer Leistung überzeugen konnten und mit vielen Bürgern Chinas in Kontakt kamen. Ganz so wie man sich Völkerverständigung vorstellt: aufeinander zugehen und mehr voneinander wissen. Das hat geklappt, obwohl wir alle China vorher nur von der Landkarte gekannt hatten.“

Alle Altersklassen der Musikerinnen und Musiker seien hervorragend miteinander zurechtgekommen, und die Reise hätten die Vereine auch emotional intensiver verbunden. Außerdem hätten sich die Teilnehmer noch Jahre davon zu erzählen. Auch aus diesem Grund sei die Reise ein gewaltiges Zukunftsprojekt gewesen.

Diesen Eindruck habe er ebenfalls gewonnen, unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel: „Man sieht, was ehrenamtliche Arbeit leisten kann, wenn man ihr Raum zur Entfaltung gibt. Ihr müsst Nerven wie Drahtseile gehabt haben, um alle organisatorischen Fragen bei einer so großen Gruppe im Griff zu haben und das alles zumeist in englischer Sprache.“ Einen besonderen Dank sprach Fuchtel dafür aus, dass es gelungen sei, kurzfristig noch zwei Tage auf der EXPO 2019 in der Nähe Pekings aufzutreten, um bei den deutschen Kulturtagen und vor großem Publikum aus aller Welt mit einer Reihe von Auftritten musikalisch zu überzeugen.

Fuchtel appellierte vor allem an die jüngeren Teilnehmer, zu erzählen, wie wichtig der Blick über den Tellerrand und das Eintreten für Frieden ist. Dabei sollte man sich die Bedeutung und Wertschätzung von Demokratie auch im eigenen Land bewusst machen. „Wir haben nur eine Welt, in der wir lernen müssen, uns zu verstehen und eigene Beiträge zu leisten“, so Fuchtel.

Die Mega-Brassband „Black Forest“, wie sie großflächig auf Werbeplakaten zu ihren Auftritten angekündigt wurde, bot unter den Dirigaten von Oliver Maximilian Lötterle und Jörg Fetzer ein breites Repertoire an klassischer Blas- und konzertanter Musik sowie gesungenen Weltschlagern und Musik-Paraden. Auch die beiden Nationalhymnen hatten sie im Repertoire, was für zusätzliche Beifallsstürmen sorgte. Mit glänzend von Jörg Nonnenmann vorbereiteten Diashows und Video-Clips wurde dies nicht nur den Musikern, sondern vor allem den zahlreich erschienen Gästen deutlich.

18.10.2019

Endspurt für Wettbewerb

Lebensmittel: Staatssekretär Fuchtel sucht im Nordschwarzwald preiswürdige Projektideen gegen die Verschwendung

Calw / Freudenstadt (k-w). Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel weist auf den Endspurt für den Bundeswettbewerb „Zu gut für die Tonne!“ hin. „Es muss ein deutliches Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln gesetzt werden“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das den Bundespreis 2020 ausgeschrieben hat.

Deshalb hat er sich auch in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt auf die Suche nach Unternehmen, Gastronomiebetrieben, Bauernhöfen, Vereinen und Privatpersonen gemacht, deren Projektideen preiswürdig sind. Noch bis 31. Oktober nimmt das BMEL kreative Vorschläge für den Wettbewerb zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung entgegen.

Die besten Projektideen werden von einer Expertenjury mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ausgezeichnet. Sie wählt die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement und Vorbildwirkung aus. Der Wettbewerb ist offen für alle.

Dabei winken Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro. Neben der Auszeichnung in den Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft und Bildung sowie Digitalisierung gibt es auch wieder Förderpreise.

„Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Versorgungskette rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an“, sagt Fuchtel, 4,4 Millionen davon allein in Privathaushalten. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese Verschwendung reduzieren können, zeige die Initiative des BMEL bereits seit 2012, so der Staatssekretär. Mit der in 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung rückt das Ministerium auch Verantwortliche aus Produktion, Handel und Industrie sowie Großverbraucher stärker in den Fokus. Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps zur Lebensmittellagerung und Rezepte für beste Reste finden Interessenten im Internet unter: www.zugutfuerdietonne.de. Dort können auch Projektideen für den Wettbewerb eingereicht werden.

15.10.2019

2022 soll Umsetzung beginnen

Digitalisierung: Gut besuchtes Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung / Bürgerkommunikation in der digitalen Welt / Fuchtel macht sich für Beschleunigung stark

Schärften das Bewusstsein für die Digitalisierung der Verwaltungen (von links): Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler, Karin Scholich, Simon Klass, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Moderatorin Luisa Koch, Bundestagsabgeordneter Marc Biadacz und Timo Kaiser.

Calw / Freudenstadt: Die Künstliche Intelligenz wird bald schon wesentlichen Einfluss auf das Leben der Menschen nehmen wie einst die Industrialisierung. Das wurde bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung, unterstützt von der Jungen Union, in Ebershardt deutlich. Deshalb sei es wichtig, sagte Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel, das Bewusstsein für die Digitalisierung der Verwaltung frühzeitig zu schärfen.

Schützenhilfe auf dem Weg, die Akzeptanz für die moderne Kommunikation mit dem Bürger zu erhöhen, erhielt der Parlamentarische Staatssekretär von seinem Fraktionskollegen Marc Biadacz. Der Abgeordnete des Wahlkreises Böblingen ist Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda des Bundestages. Er beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Frage, wie die Gesellschaft fit für die digitale Transformation wird. Auch die Kommunikation über soziale Medien habe viele Vorteile, fügte Biadacz hinzu.

Deshalb riet der Politiker den vielen Bürgermeistern, Kommunalpolitikern, Verwaltungsfachleuten und auch jungen Menschen aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt, die für einen ganzen Tag ins Gemeinschaftszentrum gekommen waren, sich sowohl auf die digitale Verwaltung einzulassen als auch den sozialen Medien neben den Zeitungen mehr Raum für die Kommunikation mit dem Bürger zu geben. Dabei dürfe man sich von Kritikern nicht ausbremsen lassen.

Oberbürgermeister Julian Oswald hatte zu der Veranstaltung gleich die neue Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Freudenstadt, Tamara Schweizer, mitgebracht. „Das Thema gewinnt an Bedeutung“, ist sich Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler sicher, der als Hausherr das Seminar eröffnete. „Wir müssen die Chance ergreifen, an vorderster Front dabei zu seine“, so Schuler.

Der Calwer Kreisrat Simon Klass zeigte an Hand seines Leuchtturm-Projekts „Gechingen News“ und der Gechinger Facebook-Gruppe, wo digitale Bürgerkommunikation ansetzt und welche Regeln zu beachten sind. Karin Scholich vom Bundesinnenministerium und der leitende Ministerialdirigent für IT im Landesinnenministerium, Eberhard Wurster, machten deutlich, dass die Vorbereitungen für die digitale Verwaltung längst auf Hochtouren laufen. In wenigen Jahren werde der digitale Behördengang selbstverständlich sein. „Wir kommen vorwärts“, sagte Wurster, „aber es sind noch viele Schritte zu tun, um den Idealzustand zu erreichen.“ Das soll in 2022 der Fall sein.

Dafür werde von Bund, Ländern und Kommunen aktuell ein „riesiges Gemeinschaftsprojekt“ aufgebaut. Möglichen Kritikern begegnet Karin Scholich eindeutig: „Wir machen das für die Menschen, nicht für uns.“ Einige Kommunen seien bereits aktiv in die Pilotprojekte eingebunden, weitere seien gesucht, um die Entwicklung digitaler Standardprozesse voranzutreiben.

„Ich möchte, dass mehr Schwung in die Entscheidungsprozesse kommt“, betonte Fuchtel, deshalb habe er das mit über 40 Teilnehmern gut besuchte Seminar initiiert. „Mein großer Wunsch ist, dass sich die Kommunalparlamente intensiv damit auseinandersetzen, um schnellstens mehr Akzeptanz zu erreichen.“ Denn es sei „an der Zeit, das Thema zu verfestigen und mehr Bürgeraufklärung zu betreiben.“ Ein modernes, vernetztes Bürgerportal könne dem ländlichen Raum „Platzvorteile“ verschaffen, ist Fuchtel überzeugt. Deshalb wolle er die Digitalisierung in seinem Wahlkreis vorantreiben. Ausdrücklich lobte Fuchtel Timo Kaiser, der das Thema aufgegriffen habe. „Als Abgeordnetem ist mir klar: Wir brauchen schnellere Antworten für unsere Bevölkerung, auch was den Bürokratieabbau anbelangt.“

Eine lebhafte Diskussion unter Moderation von Luisa Koch beendete einen aufschlussreichen Tag, der in Fuchtels Augen vor allem eines bewies: „Das wir mit dem Thema absolut up to date sind.“

10.10.2019

KAS-Seminar mit Spitzenreferenten

Zukunftsperspektiven: Bürgerkommunikation in der digitalen Gesellschaft / Am Samstag für Landkreise Calw und Freudenstadt

Calw / Freudenstadt: Beim ersten Seminar dieser Art kann die Konrad-Adenauer-Stiftung mit Spitzenreferenten aufwarten. Im Mittelpunkt ihrer Veranstaltung zur Bürgerkommunikation der Zukunft werden Erfahrungen und Perspektiven stehen. Treffpunkt ist am Samstag, 12. Oktober, um 10 Uhr im Bürgerzentrum in Ebhausen-Ebershardt.

Was hat sich in der Kommunikation mit dem Bürger bewährt, was ist in der Zukunft möglich? Was verbirgt sich hinter der Ankündigung des Bundesinnenministers Horst Seehofer, ab 2023 über digitale Methoden das Antragswesen in allen Belangen der Bürgerschaft und staatlicher Institutionen zu vereinfachen? Auf diese Fragestellungen geben hochkarätige Referenten bei der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Nordschwarzwald Antworten.

Karin Scholich ist Referentin in der Abteilung Digitale Gesellschaft, Verwaltungsmodernisierung und Informationstechnik des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Die Digitalisierung der Verwaltung beim Bund hat sie bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes mitgestaltet. Zuvor war sie IT-Koordinatorin im Gesundheitsamt des Berliner Bezirks Wedding.

Eberhard Wurster ist als Verwaltungsjurist seit 37 Jahren in der Landes- und Kommunalverwaltung tätig. Der gebürtige Walddorfer hat vor zehn Jahren das Amt des Abteilungsleiters IT und E-Government im Innenministerium Baden-Württemberg übernommen.

Marc Biadacz vertritt den Wahlkreis Böblingen im Deutschen Bundestag. Der studierte Sozial- und Politikwissenschaftler war in der privaten Wirtschaft tätig und ist Mitglied im Kreistag sowie im Aufsichtsrat des Zentrums für Digitalisierung. Außerdem gehört Biadacz dem Bundesfachausschuss Bildung, Forschung und Innovation der CDU an und arbeitet in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales, Digitale Agenda sowie im Petitionsausschuss mit. Neben weiteren ehrenamtlichen und sozialen Aufgaben ist der Abgeordnete Mitglied der MIT und im Parlamentskreis Mittelstand seiner Fraktion.

Simon Klass ist als IT-Berater bei SSC-Services im Bereich Partnerintegration, Prozesse und Methoden tätig. Der gebürtige Gechinger war unter anderem Wahlkreismitarbeiter beim Landtagsabgeordneten Thomas Blenke und während seines Lehramtsstudiums Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Simon Klass ist zweiter, stellvertretender Bürgermeister von Gechingen und Mitglied des Kreistags Calw.

Anmeldungen zu dem Seminar sind noch beim Landesbüro Stuttgart der Konrad-Adenauer-Stiftung möglich unter Telefon 0711/870309-50 oder per E-Mail:kas-bw@kas.de.
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04.10.2019

Bürgerkommunikation im digitalen Zeitalter

Seminar: Einfluss sozialer Medien / Entlastung von Bürokratie durch E-Government / Spezialisten aus Bundes- und Landesinnenministerien vor Ort / Konrad-Adenauer-Stiftung lädt ein / Große Ziele vor Ort umsetzen

Calw / Freudenstadt: Die Digitalisierung hat viele Gesichter. Im öffentlichen Leben ändert sich manches durch den Einsatz sozialer Medien. Vor allem in den Kommunen soll vieles der neuen digitalen Welt angepasst werden, um Menschen von Bürokratie zu entlasten und Verwaltungen bürgerfreundlicher aufzustellen.

Deshalb setzt die Konrad-Adenauer-Stiftung im Nordschwarzwald eine Idee des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel um. Der Parlamentarische Staatssekretär hat angeregt, sich intensiver mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. „Vor allem die sozialen Medien nehmen immer mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft, was bis in demokratische Wahlen hineinreicht“, betont Fuchtel. Deshalb sei es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger sich zu dem Themenkomplex austauschen. Das wird am Samstag, 12. Oktober, zwischen 10 und 16.30 Uhr im Gemeinschaftszentrum von Ebhausen-Ebershardt der Fall sein, wozu auch Experten eingeladen sind. Kostenlos teilnehmen kann jeder.

Ab 2023 soll eine neue Dimension von Vereinfachung der Kontakte zwischen Bürger und Verwaltung stattfinden. Besonders neugewählte Gemeinde- und Kreistagsmitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verwaltungen und Institutionen, die mit dem Staat und den Kommunen in Berührung kommen, werden durch den Informationsgehalt einen Gewinn für ihre künftige Arbeit haben.

Am Vormittag liegt der Fokus auf der Veränderung der Kommunikation untereinander durch soziale Medien sowie dem Einfluss der sozialen Medien auf den Umgang der Politik mit Ihren Bürgern und damit den Wählern. Nach einem Grußwort durch den hiesigen Wahlkreisabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel spricht der Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz aus dem Nachbar-Wahlkreis Böblingen über „Bürgerkommunikation im digitalen Zeitalter“. IT-Berater Simon Klass aus Gechingen, Teilnehmer beim Wettbewerb "Leuchttürme der Bürgerbeteiligung", informiert über Möglichkeiten des Bürgeraustausches durch soziale Medien aus erster Hand.

Am Nachmittag wird zur Entwicklung des E-Government informiert. Die digitale Transformation wird nicht nur das Dokumentenmanagement in öffentlichen Verwaltungen verändern, sondern die E-Akte wird auch das Archivieren vereinfachen und die Beschaffung durch die E-Vergabe erleichtern. Durch das neue E-Government-Gesetz soll die Verwaltung schneller und effizienter werden. Wie Kommunalpolitiker daran mitwirken können, dass das beim Bürger, zum Beispiel bei Antragsverfahren, ankommt, steht zur Debatte.

Nach Impulsvorträgen zum Konzept des Bundes durch Karin Scholich aus dem Bundesinnenministerium und IT-Abteilungsleiter Eberhard Wurster vom Landesinnenministerium Baden-Württemberg findet eine Diskussion unter Moderation von Luisa Koch zum Thema "Wie wir E-Government erfolgreich in den Kommunen etablieren können" statt.

Anmeldungen zu dem Seminar nimmt das Landesbüro Stuttgart der Konrad-Adenauer-Stiftung entgegen unter Telefon 0711/870309-50 oder per E-Mail:kas-bw@kas.de.

01.10.2019

Startschuss in Hamburg

Gesünder kochen: Staatssekretär wirbt für gute Ernährung / Chance für traditionelle Gaststätten / Deutschlandweiter Wettbewerb

Startschuss für den deutschlandweiten Wettbewerb „Gesünder kochen – gesünder leben“ mit (von links nach rechts): Initiator Michael Wiesensee, Denis-Michael Kleinknecht (Jury), Brigitte Scherb (Jury), dem Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Karlheinz Hauser (Jury). Den Vorsitz der Jury übernimmt Gastrolegende Otto Koch vom ARD-Buffet. Foto: dne24.de

Calw / Freudenstadt: Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat in Hamburg den Startschuss für den bundesweiten Wettbewerb „Gesünder kochen – gesünder leben“ gegeben. Dabei hat der Politiker aus dem Nordschwarzwald vor allem die gesunde Ernährung von Kindern im Blick.

„Kinder brauchen eine gute Ernährung – zu Hause, in Kita und Schule, aber auch in Restaurants und Gaststätten“, betonte Fuchtel, „das Ernährungsverhalten wird früh erlernt. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder an allen Orten gesunde und leckere Gerichte erhalten.“ Um Kindern und Jugendlichen die Wahl zu erleichtern, dürfe ein entsprechendes Angebot auch auf den Speisenkarten der hiesigen Gastronomie nicht fehlen, betonte der Politiker aus dem Nordschwarzwald. Fuchtel: „Das ist auch eine Chance für traditionelle Gaststätten, hier neue Akzente zu setzen.“

Möglich machte das kreative und kulinarische Gipfeltreffen in Hamburg die Initiative „DEUTSCHLAND neu ENTDECKEN“, deren Anliegen die Neuinterpretation traditioneller Gerichte ist. Die Initiative versteht sich als Kommunikationsplattform für Gastronomen und Hoteliers, die sich der Qualität, der Tradition und dem Erhalt der regionalen Esskultur verpflichtet fühlen, um diese für künftige Generationen zu erhalten. Mit dem Wettbewerb, der auf dem Süllberg in Hamburg-Blankenese gestartet wurde, hat sie eine Deutschland-Kampagne für mehr Bewusstsein für gesunde Ernährung gestartet. Juryvorsitzender ist Gastrolegende Otto Koch, bekannt als Fernsehkoch im ARD-Buffet, der kürzlich ein TV-Interview mit Hans-Joachim Fuchtel im Hotel Therme Bad Teinach führte.

Der Wettbewerb richtet sich nicht nur an Koch-Profis, sondern an alle, die gerne und vor allem ernährungsbewusst kochen. Die sechs besten und innovativsten Vorschläge in den Kategorien Profi- und Hobbyköche werden von einer hochkarätig besetzten Jury prämiert.

27.09.2019

Milchbörse und Politik

Berlinreise: Calwer Realschüler im Bundestag / Fuchtel gibt Einblick in politische Arbeit / Auch Kanzleramt auf dem Programm

Gemeinsam mit den Calwer Realschülern diskutierte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in Berlin aktuelle Entwicklungen in der Politik. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw / Berlin. Die Klasse 10b der Heinrich Immanuel Perrot Realschule Calw hat im Rahmen eines Planspiels zur parlamentarischen Demokratie den Deutschen Bundestag und das Bundeskanzleramt in Berlin besucht. Der Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ließ es sich nicht nehmen, die Jugendlichen persönlich zu begrüßen.

In einer spannenden Gesprächsrunde erläuterte Fuchtel den rund 20 Schülerinnen und Schülern die Prozesse der Gesetzgebung. „Über manche Gesetzesvorhaben muss man sachlich und zugleich bestimmt in den konstruktiven Austausch mit den unterschiedlichen Fraktionen im Bundestag gehen. Dabei gibt es selbstverständlich auch immer wieder Kompromisse zwischen allen Demokraten“, erklärte der Abgeordnete.

Zudem gab Fuchtel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär für die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist, einen Einblick in die Arbeit der Regierung. Schülerinnen und Schüler interessierten sich selbst für Fragen der Milchwirtschaft im Schwarzwald, was den Politiker sichtbar erfreute. Dies gab Fuchtel die Gelegenheit, auf die am 21. November 2019 stattfindende Pilotveranstaltung in Ebershardt zur Milchbörse hinzuweisen.

„Mich hat es echt gefreut, dass sich Herr Fuchtel so viel Zeit für uns genommen hat. Vor allem hat es mich erstaunt, wie der sich da auskennt“, gab sich Schüler Gabriel Schaible überrascht.

Klassenlehrer Kai Schwäble war sehr zufrieden: „Für die Schülerinnen und Schüler ist es einfach eine tolle Sache, Demokratie nicht nur aus dem Schulbuch und im Unterricht zu lernen, sondern unmittelbar im Gespräch mit unserem zuständigen Bundestagsabgeordneten für den Landkreis Calw zu erfahren.“

26.09.2019

Rainer Goller präsentiert THW vor Bundespolitikern

Ortsbeauftragter bei Veranstaltung mit rund 280 Abgeordneten dabei / Treffen mit Parlamentarischen Staatssekretär Fuchtel

Über aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz sprach (v. r.) Rainer Goller (THW-Ortsbeauftragter von Horb) mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Michael Hambsch, THW-Landessprecher von Baden-Württemberg. Foto: Büro Fuchtel

Horb/Berlin. Mit all seinem Können hat sich das Technische Hilfswerk auf dem Freigelände vor dem Deutschen Bundestag präsentiert. Bundesweit kamen rund 400 THW-Helferinnen und Helfer dazu in die Hauptstadt. Als Vertreter für die Landkreise Calw und Freudenstadt war Rainer Goller, Ortsbeauftragter von Horb, dabei.

Auf der Freifläche zwischen dem Paul-Löbe-Haus und dem Kanzleramt herrschte dichtes Gedränge. Rund 280 Abgeordnete kamen zu der Veranstaltung „MdB trifft THW – Sicherheit im Blick“. Alle konnten sich bei einem THW-Helfer aus ihrer Region über die Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz informieren. Das THW ist mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen gefragter Unterstützer für die Feuerwehr, Polizei oder auch für Hilfsorganisationen.

Rainer Goller präsentierte geschickt und routiniert nicht nur seinen eigenen Ortsverband, sondern auch die Ortsverbände Calw und Freudenstadt. Das „THW-Gen“ liegt ihm im Blut. Schon sein Vater war bei der Organisation engagiert.

Groß war das „Hallo“, als Goller seinen Heimatabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel traf. Den CDU-Politiker, der auch Parlamentarischer Staatssekretär für die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist, führte er dann durch die Ausstellung. An mehreren Ständen zeigten die THW-Experten von den acht Landesverbänden ihr Fachkönnen.

Baden-Württemberg war dabei hervorragend aufgestellt. So präsentierte der Ortsbeauftragte ein kleines geländegängiges Raupenfahrzeug mit fest montiertem Stromerzeuger. Bei einem großflächigen Stromausfall leistet dieses Gerät enorme Hilfe. „Im Ernstfall können damit die Digitalfunk-Basisstationen weiter mit Strom versorgt werden“, erklärte Goller. Die Kommunikation von Blaulicht-Organisationen ist so gesichert. An zehn Standorten des THW hat das Land Baden-Württemberg diese Stromerzeuger stationiert.

Hans-Joachim Fuchtel war beeindruckt. „Aufgrund des Klimawandels müssen wir uns auf extremere Wetterlagen einstellen. Auf diese Gefahrenszenarien muss der Zivil- und Katastrophenschutz proaktiv und gut vorbereitet sein. Je besser die Technik ist, desto besser können die Einsatzkräfte des THW im Ernstfall helfen. Die Politik unterstützt das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nachhaltig.“

23.09.2019

Idealer Ort für Versöhnungstreffen

Diplomatenbesuch: Kosovo-Botschafter Beqë Cufaj möchte Balkan-Jugend auf Burg Liebenzell zusammenführen / Dank an Fuchtel

Eintrag ins Gästebuch der Burg Liebenzell hoch über dem Nagoldtal (von links): Bürgermeister Dietmar Fischer, Akademieleiter Martin Eckhard, Konsul Besnik Miftaraj und sitzend Botschafter Beqë Cufaj.

Bad Liebenzell: Als Schriftsteller gefiel ihm der Sophi-Park in Bad Liebenzell natürlich besonders gut. „Das ist eine fantastische Idee, all diese Weisheiten aus Jahrtausenden für die Nachwelt zu notieren“, sagte Botschafter Beqë Cufaj, als sein Rundgang mit Bürgermeister Dietmar Fischer zu Ende ging.

Eine zweite Station in Bad Liebenzell sagte dem Diplomaten allerdings mindestens genauso zu: Der Lern- und Begegnungsort für junge Menschen auf der Burg schien ihm ideal dazu geeignet, das nächste Versöhnungstreffen für die Jugend aus den Balkanländern an dieser Stelle abzuhalten. Das wurde dem Botschafter bewusst, als er gemeinsam mit Akademieleiter Martin Eckhard, Konsul Besnik Miftaraj vom Generalkonsulat Stuttgart und Rathauschef Dietmar Fischer den Blick über das Nagoldtal schweifen ließ.

Er sei dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel dankbar dafür, dass er ihm diesen Einblick in seinen Wahlkreis gewährt habe, so Beqë Cufaj, der seinen Amtssitz in Berlin hat, „denn von diesem Besuch im Nordschwarzwald nehme ich sehr viel mit.“ Auch habe Fuchtel erkannt: „In Deutschland sind wir als Volk ebenso zuhause wie im Kosovo.“ Von den rund 2,6 Millionen Kosovaren lebten immerhin 400.000 in der Bundesrepublik. „Deshalb finde ich es so wichtig, dass die Jugend des Balkans an diesen Ort kommt, der eine enorme Ausstrahlungskraft habe.

Später ließ sich der Botschafter noch vom neuen Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle, die Arbeit der Hochschule erläutern und wurde vom Rathauschef über die Zukunftspläne der Kurstadt einschließlich Thermen-Erweiterung und Hotel-Neubau informiert.

20.09.2019

Neuauflage für Handwerkerbrücke

Fachkräftemangel: Hans-Joachim Fuchtels Idee soll zweites Mal realisiert werden / Bulgariens Botschafterin trifft Freudenstadts OB

Eintrag ins goldene Buch der Stadt Freudenstadt (von links): Oberbürgermeister Julian Osswald, Radka Titova, Beate Gaiser, Stefan Ionkov sowie sitzend Botschafterin Elena Shekerletova

Freudenstadt: Die Partnerschaft zwischen Freudenstadt und der bulgarischen Stadt Sandanski soll wieder neuen Schwung erhalten. Dafür wollen sich der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Oswald und Elena Shekerletova, Bulgariens Botschafterin in Berlin, einsetzen.

Die Diplomatin hatte auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel den Nordschwarzwald besucht und sich bei der Gelegenheit im Saal Courbevoie des Rathauses ins Goldene Buch der Stadt Freudenstadt eingetragen. Dabei war auch die vom CDU-Bundestagsabgeordneten initiierte „Handwerkerbrücke" zwischen den beiden Ländern zur Sprache gekommen, die möglichst bald eine Neuauflage erfahren soll.

„Das war eine tolle Idee und ein schönes Projekt gewesen“, schwärmte der Rathauschef, über das sogar das Fernsehen in Bulgarien berichtet habe. Man habe außerdem viele Freundschaften schließen können. Also wäre es „wünschenswert“, die Handwerkerbrücke angesichts des Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsstellen in Deutschland wiederzubeleben.

Die Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes im Landkreis Freudenstadt, Beate Gaiser, betonte, dass die Hälfte aller Ausbildungsstellen im Gastgewerbe nicht besetzt seien. Deshalb wolle man verstärkt im Ausland um ausbildungswillige junge Leute werben.

„Das Interesse ist auf bulgarischer Seite sehr groß“, betonte die Botschafterin, zumal junge Leute in ihrer Heimat sehr gute Perspektiven mit einer deutschen Ausbildung hätten. Gleichwohl dürfe man nicht verkennen, dass „wir in Bulgarien ähnliche Probleme haben.“ Der Tourismus boome und habe eine große Nachfrage nach Fachkräften in dieser Branche ausgelöst.

Anschließend ließen sich die Botschafterin und Stefan Ionkov, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung des bulgarischen Generalkonsulats in München, vor Ort von Geschäftsführerin Radka Titova durch das geschichtsträchtige Hotel Palmenwald führen. Das Haus gehört seit 2010 der bulgarischen Sharlopov-Gruppe, die es als Wellnesshotel führt und große Investitionen getätigt hat.

19.09.2019

Vom Literaten zum Botschafter

Botschafterbesuch: In Calw entpuppt sich Beqë Cufaj als Hesse-Kenner / Gastfreundlicher Jonuz Jonuzi beeindruckt Delegation

Entpuppte sich als Hesse-Kenner: der kosovarische Botschafter Beqë Cufaj (rechts), der auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Zweiter von rechts) die Stadt Calw besuchte. In der Mitte: der Calwer Oberbürgermeister Ralf Eggert, links: Familie Schaber.

Calw: Das Geburtshaus von Hermann Hesse besichtigte im Beisein des Calwer Oberbürgermeisters Ralf Eggert Botschafter Beqë Cufaj. Der Diplomat ist der ranghöchste Repräsentant des Kosovo in Deutschland, der auf Einladung des hiesigen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel den Nordschwarzwald besuchte.

In Calw entpuppte sich der Botschafter zugleich als ausgezeichneter Kenner der Werke des großen Sohnes der Stadt. Dies unterstrich er mit Originalzitaten von Hermann Hesse. Schnell stellte sich heraus, dass der Diplomat lange Jahre für angesehene deutsche und internationale Zeitungen gearbeitet hat sowie als Buchautor schriftstellerisch tätig war. Im Raum Calw gebe es eine beachtliche Zahl von Bürgern aus dem Kosovo, unterstrich Beqë Cufaj. Deswegen sei er ganz besonders gern in die Schwarzwald-Stadt gekommen.

Hausherr Hermann Schaber vom gleichnamigen Modehaus verwies in seiner Willkommensansprache scherzhaft darauf, dass er neben dem Nobelpreisträger und Hesses Großvater Hermann Gundert der dritte Hermann im Bunde sei. Schon Hesse habe erkannt, dass im Egoismus, Fundamentalismus und auch im Nationalismus die Wurzeln für Feindschaft, Streit und Ausgrenzung erkennbar seien. Nur die Bereitschaft zu Toleranz und zum Respektieren der Werte anderer ermöglichten ein Miteinander in der Gesellschaft, das wiederum Wachstum möglich mache.

„Scheinbar bedarf es der Erinnerung durch Schriftsteller, dass wir uns vor dem Chaos schützen“, fügte Schaber hinzu. Das gelte nicht nur für Familien, sondern auch für die Staaten und für Europa. Die Calwer Gastronomie werde hervorragend durch Repräsentanten des Kosovo geprägt, so Schaber, der auf das Engagement von Familie Jonuzi verwies, die die Villa Wagner, die Euro-Pastaria und das Café Royal bewirtschaften. Schaber: „Er ist einer von uns geworben.“

Der Botschafter trug sich ins goldene Buch der Stadt ein. Dabei hieß auch die örtliche CDU-Vorsitzende Ricarda Becker den ranghohen Diplomaten aus Berlin sowie Konsul Besnik Miftaraj als Vertreter des Generalkonsulats Stuttgart in Calw willkommen.

Oberbürgermeister Ralf Eckert dankte Hans Joachim Fuchtel für sein außergewöhnliches Engagement für die Stadt Calw. Er bringe immer wieder hochrangige Gäste in die Hermann-Hesse-Stadt, was dazu beitrage, die Kommune und die gesamte Tourismusregion bekannter zu machen.

Dann schlug die Stunde der kosovarischen Gastfreundschaft. Restaurant-Inhaber Jonuz Jonuzi, liebevoll auch „Jacky“ genannt, wartete mit einer spontanen Einladung in sein Lokal in der Villa Wagner auf, um mittels einer Kostprobe die Qualität seines Hauses zu unterstreichen. Als Kosovare habe er sich in Deutschland eine Existenz aufgebaut und Freunde gefunden. Derzeit betreibe er zusammen mit seiner Familie insgesamt drei gastronomische Betriebe und freue sich über den Zuspruch aus der Bevölkerung. Er und seine Familie fühlten sich in Deutschland gut integriert.

17.09.2019

Mit Erfolgsgeschichten um ausländische Azubis werben

Arbeitsmarkt: Aus Fuchtels Vorstoß entsteht Idee für internationales Projekt / Bulgaren und Kosovaren sollen Gastronomie entlasten

Sonntagsrunde für den Arbeitsmarkt im Nordschwarzwald mit (von links) dem kosovarischen Konsul Besnik Miftaraj aus Stuttgart, Gastronom Thomas Peter, dem DEHOGA-Kreisvorsitzenden Rolf Berlin, dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Botschafter Beqë Cufaj (Kosovo), Botschafterin Elena Shekerletova (Bulgarien), Martin Lehmann (Agentur für Arbeit Pforzheim-Nagold) und Stefan Ionkov, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung des bulgarischen Generalkonsulats in München.

Mit Erfolgsgeschichten um

ausländische Azubis werben

Arbeitsmarkt: Aus Fuchtels Vorstoß entsteht Idee für internationales Projekt / Bulgaren und Kosovaren sollen Gastronomie entlasten

Calw / Freudenstadt: Fachkräfte und Auszubildende aus Bulgarien und dem Kosovo sollen es künftig leichter haben, auf dem Arbeitsmarkt der Landkreise Calw und Freudenstadt Fuß zu fassen. Das ist das erklärte Ziel eines Arbeitsgesprächs auf Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel mit der bulgarischen Botschafterin Elena Shekerletova und ihrem Amtskollegen Beqë Cufaj.

Dazu hatte der Parlamentarische Staatssekretär auf deutscher Seite Martina Lehmann als Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim nach Zavelstein eingeladen. Stellvertretend für das Gastgewerbe im Nordschwarzwald schilderten der DEHOGA-Kreisvorsitzende Rolf Berlin sowie der Calwer Gastronom Thomas Peter, wie kurz die Personaldecke in deren Branche ist. „Die Familienmitglieder sind am Rande ihrer Leistungskraft, weil wir zu wenig Servicekräfte haben“, sagte Berlin im Hotel Krone-Lamm.

„Wegen dieser Lücken versuchen wir, neue Wege zu gehen“, bestätigte Agenturchefin Martina Lehmann die Arbeitsmarktlage, die im Gastgewerbe besonders drastisch sei. Diese erstrecke sich freilich auch auf andere Branchen. Wichtig wäre aus ihrer Sicht, wenn junge Auszubildende mit Grundkenntnissen in deutscher Sprache und konkreten Vorstellungen nach Deutschland kämen. Dazu bieten Bulgarien und das Kosovo ideale Voraussetzungen, weil in diesen Ländern Deutsch eine beliebte Fremdsprache ist. Optimal wäre eine intensivere Kontaktaufnahme vor Vertragsunterzeichnung, sagte Lehmann um beiden Seiten Enttäuschungen im Vorfeld zu ersparen. Eine duale Ausbildung in Deutschland sei erfahrungsgemäß auch mit Blick auf Europa eine hervorragende Ausgangsbasis für die jungen Leute.

„Mir gefällt, mit welch konkreten Lösungsansätzen Hans-Joachim Fuchtel das Thema aufgreift“, betonte Botschafter Beqë Cufaj. Momentan sei es für Kosovaren, deren Heimat bislang nur EU-Beitrittskandidat sei, noch äußerst schwierig und landwierig, ein Arbeitsvisum für die Bundesrepublik zu erhalten. Allerdings gebe es von dem kleinen Staat aus sehr viele familiäre Bindungen nach Baden-Württemberg. Das Arbeitsmarktproblem in der deutschen Gastronomie sei aktuell unter Kosovaren noch zu wenig bekannt.

In Bulgarien seien Fachkräfte inzwischen ebenfalls sehr gefragt, sagte Botschafterin Elena Shekerletova. Ihr Heimatland nähere sich der Vollbeschäftigung. Dennoch sei es für junge Leute in ihrer Heimat durchaus lukrativ, eine Ausbildung in Deutschland zu absolvieren, denn „ein deutscher Berufsabschluss hat mehr Gewicht.“ Sie sehe außerdem eine Chance für Partnerschaften zwischen deutschen und bulgarischen Berufsschulen. Auch die Diplomatin wünschte sich mehr Informationen als Entscheidungshilfe.

„Klar ist, dass in den Arbeitsmarkt Bewegung kommen muss“, betonte Fuchtel, der sich für die Offenheit bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit bedankte. Mit der neuen Gesetzgebung des Bundes werde die Zuwanderung von Fachkräften in die Bundesrepublik ohnehin erleichtert. „Wir wollen möglichst lösungsorientiert und unbürokratisch Hilfe anbieten“, pflichtete ihm Martina Lehmann bei, die sich für entsprechende Projekte aussprach.

„Wir können sofort loslegen“, sagte Beqë Cufaj, und auch seine bulgarische Amtskollegin möchte die Kontakte in den Nordschwarzwald möglichst bald weiter vertiefen. Entsprechende Informationen sollen unter anderem über soziale Medien unter den jeweiligen Landsleuten verbreitet werden. Auch soll die Idee junger Ausbildungsbotschafter nach den Vorstellungen von Hans-Joachim Fuchtel in das Projekt eingebracht werden. Mit dieser Art von Know-how-Transfer habe er schon als Griechenland-Beauftragter Fortschritte erzielt. „Wir brauchen authentische Erfolgsgeschichten, die junge Menschen dazu motivieren, zu uns zu kommen.“

13.09.2019

Zwei Diplomaten im Nordschwarzwald

Botschafterbesuche: Bulgarien und Kosovo bei Wirtschaftsgesprächen im Mittelpunkt / Fuchtel arrangiert Treffen an verschiedenen Orten

Der Botschafter des Kosovo in Berlin, Begë Cufaj und Bulgariens Botschafterin Elena Radkova Shekerletova halten sich am Wochenende zu Wirtschaftsgesprächen im Nordschwarzwald auf

Calw / Nagold / Bad Wildbad / Bad Liebenzell: Gleich zwei Botschafter in Berlin werden am Wochenende den Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel besuchen. Sie führen Gespräche mit der Wirtschaft sowie dem Hotel- und Gaststättengewerbe im Nordschwarzwald. Dabei geht es auch um Arbeitsmarktfragen und die Möglichkeit der Personalgewinnung für Hotellerie und Landwirtschaft im Nordschwarzwald.

Begë Cufaj repräsentiert seit über einem Jahr die Republik Kosovo in Berlin. Der Diplomat mit der interessanten Vita arbeitete nach dem Studium der albanischen Kultur und Sprache in Pristina 25 Jahre als Journalist und Schriftsteller. Zuvor hatte er noch sein Wissen durch zusätzliche Studien zur vergleichenden Literaturwissenschaft in Stuttgart ergänzt. Unter anderem schrieb Cufaj für diverse Zeitungen auf dem Balkan und in Westeuropa, darunter die FAZ, die NZZ und Courrier international. Als Schriftsteller hat er auch mehrere Bände mit Essays und Prosa veröffentlicht sowie zwei Romane, wofür er einige Auszeichnungen erhielt. Cufaj unterstützte das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in den Jahren 2015 bis 2017 als Dolmetscher und Übersetzer.

Am Samstag, 14. September, wird der Botschafter nach seiner Ankunft im Nordschwarzwald zunächst das Hesse-Zimmer in den Räumen von Familie Schaber besichtigen. Nach Wirtschaftsgesprächen am Samstag führt ihn am Sonntag ein Abstecher in die Kurstadt Bad Liebenzell, wo er sich im Rathaus ins Goldene Buch einträgt. Nachmittags ist noch ein Treffen mit dem albanischen Kulturverein in Nagold geplant.

Elena Radkova Shekerletova ist seit Ende Februar 2019 Botschafterin in Berlin. Da Sandanski, im Südwesten Bulgariens gelegen, Partnerstadt von Freudenstadt ist, wird sie am Samstag, 14. September, zunächst einen ausgedehnten Abstecher in die Kurstadt machen, wo sie sich unter anderem ins Goldene Buch einträgt. Später führt sie ein Gespräch mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes.

Am Sonntag besichtigt die Diplomatin die Attraktionen von Wildbad auf dem Sommerberg, wo sie sich ebenfalls ins Goldene Buch der Stadt einträgt. Anschließend unternimmt sie einen Rundflug über dem Nordschwarzwald mit der Fliegergruppe Freudenstadt.

Ihre guten Deutschkenntnisse hat sich die ranghohe Diplomatin schon während ihrer Schulzeit am deutschsprachigen Gymnasium in Berlin angeeignet. Später studierte sie Rechtswissenschaften in Sofia und bildete sich am Heidelberger Max-Planck-Institut für Völker- und Verfassungsrecht weiter. Elena Radkova Shekerletova war unter anderem Beraterin der bulgarischen Regierung, Botschafterin in Österreich und ist Trägerin mehrerer hoher Auszeichnungen, darunter das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich und das Goldene Ehrenzeichen des Außenministeriums der Republik Bulgarien.


06.09.2019

Fuchtel gegen Lebensmittelverschwendung

Bundeswettbewerb: Staatssekretär wirbt für Aktion „Zu gut für die Tonne!“ des Ministeriums / Teilnehmen kann jeder / Bis Oktober bewerben

Setzt sich gegen die Lebensmittelverschwendung ein: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt: Lebensmittel, die noch genießbar sind, sollten nicht achtlos weggeworfen werden. Das sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Deshalb wirbt er für den Wettbewerb „Zu gut für die Tonne!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben hat. Teilnehmen kann jeder.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMEL möchte in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt nicht nur zur Teilnahme ermuntern, sondern die Verbraucherinnen und Verbraucher auch für das Thema sensibilisieren. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie mit ihrer Kaufentscheidung bewegen können“, sagt Fuchtel, der darauf verweist, dass Nachhaltigkeit und Wertschätzung gerade auch beim Thema Lebensmittelverschwendung eine entscheidende Rolle spielen. „Das beginnt bereits zuhause, wo zu viele Lebensmittel einfach im Müll landen“, so der CDU-Politiker. „genau hier fängt effektiver Ressourcen- und Klimaschutz an.“ Jeder könne dazu beitragen, diese Müllberge zu reduzieren.

Innovative und pfiffige Ideen von engagierten „Lebensmittelrettern“ sollen mit dem Bundespreis gefördert und auszeichnet werden. „Es würde mich freuen, wenn unter den Preisträgern auch Kandidatinnen oder Kandidaten aus dem Nordschwarzwald vertreten wären“, so Fuchtel. Ganz gleich ob Unternehmen, Start-up, Gastronomie, landwirtschaftlicher Betrieb, wissenschaftliche Einrichtung, Privatperson, NGO, Kommune oder Initiative – jedes Projekt entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit einem innovativen Ansatz zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung kann mitmachen.

Die Einreichungen werden von einer Expertenjury bewertet, die außerhalb der regulären Kategorien auch Förderpreise, die mit insgesamt 15.000 Euro dotiert sind, vergibt. Bewerbungen für den Bundespreis 2020 können bis zum 13. Oktober direkt eingereicht werden unter:bundespreis.bmel.de.

„Jährlich fallen allein in Deutschland entlang der gesamten Versorgungskette rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an“, informiert der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel über die Dimension der Verschwendung, „4,4 Millionen davon in Privathaushalten.“ Das Bundesministerium möchte bis 2030 die Lebensmittelverschwendung auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbieren. Mit der in 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung rücke das BMEL auch Verantwortliche aus Produktion, Handel und Industrie sowie Großverbraucher stärker in den Fokus.

INFO

Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps zur richtigen Lagerung und Rezepte für „beste Reste“ finden sich außerdem im Internet unter: www.zugutfuerdietonne.de.

12.09.2019

Empfang für Bulgariens Botschafterin

Hoher Besuch: Elena Radkova Shekerletova besucht Freudenstadt auf Einladung von Staatssekretär Fuchtel / Eintrag ins Goldene Buch

Bulgariens Botschafterin Elena Radkova Shekerletova stattet am Samstag der Stadt Freudenstadt einen Besuch ab.

Freudenstadt: Die ranghöchste Repräsentantin Bulgariens in Berlin wird am Samstag, 14. September, ihren Aufenthalt im Wahlkreis des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nutzen, um einen ausgedehnten Abstecher nach Freudenstadt zu machen. Die Große Kreisstadt ist bekanntlich Partnerstadt von Sandanski im Südwesten Bulgariens.

Für Botschafterin Elena Radkova Shekerletova richtet der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Osswald deshalb ab 10 Uhr einen Empfang im Saal Courbevoie des Rathauses aus, wo sich die Diplomatin unter anderem ins Goldene Buch einträgt. Anschließend führt sie ein Gespräch mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes, darunter die DEHOGA-Kreisvorsitzende Beate Gaiser und die Geschäftsführerin des Hotels Palmenwald, Radka Titova. Das Vier-Sterne-Wellnesshotel Palmenwald gehört seit 2010 der bulgarischen Sharlopov-Gruppe.

Elena Radkova Shekerletova trifft sich am Wochenende außerdem mit Wirtschaftsvertetern im Nordschwarzwald und besichtigt die Attraktionen der Stadt Bald Wildbad auf dem Sommerberg. Zum Abschluss ihres Besuchs im Nordschwarzwald wird die Botschafterin am Sonntagnachmittag bei der Fliegergruppe Freudenstadt zu einem Rundüberflug über dem Nordschwarzwald starten.

Ihre guten Deutschkenntnisse hat sich die ranghohe Diplomatin schon während ihrer Schulzeit am deutschsprachigen Gymnasium in Berlin angeeignet. Später studierte sie Rechtswissenschaften in Sofia und bildete sich am Heidelberger Max-Planck-Institut für Völker- und Verfassungsrecht weiter. Elena Radkova Shekerletova war unter anderem Beraterin der bulgarischen Regierung, Botschafterin in Österreich und ist Trägerin mehrerer hoher Auszeichnungen, darunter das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich und das Goldene Ehrenzeichen des Außenministeriums der Republik Bulgarien.

04.09.2019

Fuchtel: Entwicklungspolitische Arbeit bekommt Konturen

Eine-Welt-Tage: Staatssekretär lobt Engagement der Horber / Nachhaltiges Handeln / Auch Schulen dabei

Lobt das Engagement der Horber in Sachen Entwicklungshilfe: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Foto

Horb: „Schon seit Jahren setzt die Große Kreisstadt Horb entwicklungspolitische Akzente“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Davon zeuge das Streben nach Klimaneutralität und die Partnerschaft mit einer Stadt in Kamerun. „Deshalb freue ich mich sehr, dass Horb sich erstmals auch an den Eine-Welt-Tagen in Baden-Württemberg beteiligt.“

Als eine von 32 Kommunen im Land zeigten Bürgerinnen und Bürger der Neckarstadt ganz konkret, was jeder zu einer gerechteren Welt beitragen könne. „Dieser Ansatz sollte im wahrsten Sinn des Wortes in den Kommunen meines Wahlkreises Schule machen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete, denn die Herausforderungen des Klimawandels rufen danach, dass wir uns auf allen Ebenen damit befassen. Sinnvoll wäre es, wenn Lehrer und Schüler aus der ganzen Region zu den verschiedenen Treffen nach Horb kämen, um Anregungen für eigene Aktivitäten zu bekommen - so würde sich die Initiative der SEZ schnell multiplizieren.“

Die von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (Engagement Global) ins Leben gerufene Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“, die vom Bund finanziell unterstützt wird, steht für über 350 Aktionen im ganzen Land. In Horb finden zwischen dem 7. und 26. September 2019 fünf Aktionen statt, vom Fairtrade-Brunch über einen Vortrag zur Geschlechtergerechtigkeit im globalen Zusammenhang und anschaulichen Schulunterricht bis zum „bio-regio-fairen“ Abendessen.

Damit soll das Bewusstsein für globale Themen geschärft und eigenverantwortliches Handeln im Alltag angeregt werden. Sie dient außerdem der Vernetzung verschiedener Akteure. „Globale Verantwortung fängt vor der eigenen Haustür an“, pflichtet der Abgeordnete den Organisatoren bei, „deshalb ist es so wichtig, dass wir uns für ein nachhaltigen Handeln einsetzen.“

INFO

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ in Horb zwischen 7. und 26. September statt:

Am Samstag, 7. September, ist zwischen 11 bis 14 Uhr ein Faire-Trade-Brunch im Weltladen und Horber Lädle angesagt.

Am Freitag, 13. September, wird um 19.30 Uhr ein Vortrag zur "Geschlechtergerechtigkeit im globalen Zusammenhang" im Pflegeheim "Ita von Toggenburg" angeboten.

Am Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. September, wird den Kindern der Grundschulen Horb und Talheim im Unterricht das Thema Nachhaltigkeit nähergebracht.

Am Donnerstag, 26.September, laden ab 18.30 Uhr die Stadt Horb sowie die Kirchengemeinden zum Vier-Gang-Menü aus Fairtrade-Produkten ins Steinhaus ein.

Alle landesweiten Veranstaltungen finden sich auch im Internet unter:www.sez.de/veranstaltungen.

28.08.2019

Ein Jahr in den USA leben und arbeiten

Austausch: Fuchtel sucht Auszubildende und junge Berufstätige / Für Patenschafts-Programm des Bundestages bewerben

Calw / Freudenstadt / Berlin: Auszubildenden und jungen Berufstätigen im Nordschwarzwald möchte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel bevorzugt eine Chance bei der nächsten Runde des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) in 2020 geben.

In den letzten Jahren sind überwiegend Schülerinnen und Schüler bei dem Jugendaustausch des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses zum Zuge gekommen, weil sich mehr aus dieser Personengruppe darum beworben hatten. Deshalb ergreift der CDU-Bundestagsabgeordnete jetzt die Initiative, um wieder mehr interessierte junge Berufstätige und Auszubildende für diese Chance zu begeistern. Sie sollen für ein Jahr als Jugendbotschafter in die USA reisen, um dort vor Ort in ihrem Beruf zu leben und zu arbeiten.

Die jungen Leute werden in Gastfamilien untergebracht, arbeiten in Betrieben vor Ort und drücken eventuell noch die Schulbank in den USA. „Eine spannende und einzigartige Kombination“, betont Hans-Joachim Fuchtel, „die dazu auch noch finanziell unterstützt wird.“ In den letzten 37 Jahren seien fast 27.000 junge Leute gefördert worden, davon 20 Prozent junge Berufstätige. Mehrfach hat der hiesige Abgeordnete dabei die Patenschaft für einen jungen Menschen übernommen, der sich in den USA auf diese Weise weiterentwickeln konnte.

Besonders angesprochen sind für 2020 junge Berufstätige und Auszubildende in gewerblichen oder technischen Berufen, Handwerker, Kaufleute und Landwirte oder Winzer, die zum Zeitpunkt der Ausreise, also im August 2020, eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können und nach dem 31. Juli 1995 geboren sind. Die Absolvierung eines Freiwilligendienstes wird begünstigend auf das Alter angerechnet.

Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de. Bewerbungsunterlagen können bis zum 13. September 2019 angefordert werden.

23.08.2019

14 Ministerien auf einen Streich

Tag der offenen Tür: Fuchtel lädt zu Veranstaltung der Bundesregierung ein / Viele Jungpolitiker unter den Berlin-Reisenden

Im Rahmen einer Führung bekamen die Berlin-Reisenden einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, in dem der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (vorne rechts) Parlamentarischer Staatssekretär ist.

Calw / Freudenstadt / Berlin. Gleich 14 Ministerien, das Bundespresseamt und das Kanzleramt konnten nahezu 50 Bürgerinnen und Bürger aus den Reihen der Jugendgemeinderäte und der Jungen Union sowie weitere Bürger aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt anlässlich des Tags der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin besuchen.

Damit hatte sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, sich sein persönliches Grundgesetz im Bundespresseamt abzuholen, sich in einen Tornado der Luftwaffe im Verteidigungsministerium zu setzen oder einen Helikopter der Bundespolizei im Kanzlergarten aus nächster Nähe zu bestaunen? Sicher nicht so häufig im Leben!

„Das ist eine großartige Chance, einmal hinter die Kulissen der Politik zu schauen“, schwärmte Tirza Theurer. Bis vor kurzem engagierte sich die 18-jährige als Vorsitzende für den Jugendgemeinderat Nagold. Gemeinsam mit anderen jungen Leuten war sie für vier Tage in der Hauptstadt unterwegs. Natürlich zeigte Fuchtel seinen vorwiegend jungen Gästen auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), für das er als Parlamentarischer Staatssekretär neben seiner Abgeordnetenarbeit viel unterwegs ist. Rund 3.200 Besucher drängten sich über zwei Tage hinweg an den zahlreichen Informationsständen.

Die Gruppe aus dem Nordschwarzwald bekam von dem direkt gewählten Abgeordneten für die Kreise Freudenstadt und Calw auch einen sehr persönlichen Einblick. So zeigte er den Gästen zum Beispiel sein Büro in der Wilhelmstraße. Die Räume in dem Gebäude dienten dem späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer in seiner Funktion als Präsident des Preußischen Staatsrates in den Jahren 1932 und 1933 als Dienstwohnung. Hierhin flüchtete er auch zunächst, nachdem ihn die Nationalsozialisten 1933 als Kölner Oberbürgermeister abgesetzt hatten.

Viele Bilder an den Wänden zeugen von den Begegnungen des hiesigen Politikers Hans-Joachim Fuchtel mit hohen Vertretern aus der ganzen Welt. „Es ist immer wichtig, seine Gesprächspartner nicht nur auf einer fachlichen, sondern auch auf einer persönlichen Ebene zu erreichen“, betonte der Staatssekretär.

Im Bundestag informierten sich die Berlinreisenden über die Arbeit des Parlaments. Dabei war im Sitzungssaal eines Ausschusses auf den Stühlen, die sonst nur von den Abgeordneten genutzt werden, „Probesitzen“ angesagt. Schließlich wartete Fuchtel mit einem weiteren Höhepunkt auf: Der Präsident des Technischen Hilfswerkes, Albrecht Broemme, diskutierte mit den jungen Berlinreisenden über aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz.

Ein Besuch in der chinesischen Botschaft, eine Stadtrundfahrt und eine Schifffahrt auf der Spree rundeten das intensive Programm ab. Einige der Teilnehmer hatten sogar noch genügend Energie, um zu vorgerückter Stunde die Berliner Nachtluft zu schnuppern

09.08.2019

Fuchtel im Interview mit Gastro-Legende

Video-Produktion: Der Staatssekretär stellt sich den Fragen von ARD-Koch Otto Koch / Ernährung und Dorfgastronomie als Themen

Den Fragen der Gastro-Legende Otto Koch stellt sich im Video-Interview der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links).

Bad Teinach / Freudenstadt: Video-Interview mit Otto Koch: Im Hotel Therme Bad Teinach stellte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel den Fragen der Gastro-Legende. Der erfahrene Fernsehkoch ist aus der Sendung ARD-Buffet bekannt. Das Interview gehört zur Kampagne „Gesünder kochen – Gesünder leben“.

Für den Wettbewerb selbst, an dem sich Profi- und auch Hobbyköche aus ganz Deutschland beteiligen, gibt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Montag, 19. August, im Hotel Süllberg in Hamburg-Blankenese den Startschuss. Als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ergreift Fuchtel vor allem für die Jüngsten das Wort: „Das Bewusstsein für gesunde Ernährung muss schon im Elternhaus geschaffen werden, aber auch das Kita- und Lehrpersonal gilt es zu sensibilisieren“, sagt Fuchtel im Rahmen des Interviews, das zum Start der Kampagne auf dem Online-Portal der Initiative unter „dne24.de“ veröffentlicht wird. Für die Videoproduktion zeichnen Christian Berges aus München und Initiator Michael Wiesensee verantwortlich.

Als Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Ernährung sei vor zwei Jahren seitens des BMEL das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gegründet worden. Gute Erfahrungen mache man aktuell außerdem mit dem Ernährungsführerschein für Grundschüler, so der Staatssekretär.

Ein Themenkomplex im Interview mit Otto Koch dreht sich auch um das Sterben der Traditionsgastronomie im ländlichen Raum, dem sich Fuchtel schon seit mehreren Jahren widmet. „Das Wirtshaussterben macht mir große Sorgen“, so Fuchtel, „gerade die alten Gasthäuser haben über Jahrhunderte das Leben in den Dörfern geprägt. Unsere Gesellschaft braucht auch heute Orte, wo man sich austauschen kann. Sicher muss man dabei das herkömmliche Wirtshaus oftmals neu denken, von der Betriebsform über das Angebot bis hin zur wieder bereiteren Funktionalität und Nutzung sozialer Medien. Traditionsgasthäuser bieten auf jeden Fall auch die Chance zur regionalen Vielfalt.

Gleichwohl gebe es heute noch Gastronomen, darunter vor allem aus der jüngeren Generation, die die Dorfgastronomie wieder fantasievoll mit Leben erfüllten, um die Betriebe nachhaltig am Leben zu erhalten. Der Parlamentarische Staatssekretär schlug vor, auch die Hobbyköche einzubeziehen: „Dazu gibt es mehr Initiativen als man denkt.“ Damit wäre auch das ehrenamtliche Element einbezogen. Das Ganze gewinne auch vor dem Hintergrund von Bestrebungen zu mehr gleichwertigen Lebensbedingungen neues Gewicht. Denn „der ländliche Raum stärkt sich nicht von selbst.“

30.07.2019

Fuchtels Einsatz zahlt sich erneut aus

Klosterscheuer: Vorzeitiger Baubeginn wegen Einsturzgefahr möglich / Staatsministerin Grütters schickt erlösende Nachricht

Setzte sich erneut für den Erhalt der Klosterscheuer in Alpirsbach ein: der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

Alpirsbach. Die Gefahr, wonach die denkmalgeschützte Bausubstanz der Klosterscheuer in Breitenwies durch einen Einsturz verloren gehen könnte, ist gebannt. Erneut hat sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel erfolgreich für den Erhalt eingesetzt.

Die Sanierung der Klosterscheuer Alpirsbach konnte schon im Mai durch entsprechende Bemühungen des Parlamentarischen Staatssekretärs erfolgreich im Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII mit 46.000 Euro platziert werden. Diese erfreuliche Nachricht wurde jedoch überlagert von der drohenden Einsturzgefahr der denkmalgeschützten Scheuer.

Nach einem Hilferuf aus dem Alpirsbacher Rathaus trat sofort Hans-Joachim Fuchtel auf den Plan. Unverzüglich veranlasste der CDU-Abgeordnete eine Prüfung, ob ein vorzeitiger Baubeginn machbar sei.

Jetzt kam die erlösende Nachricht aus dem Bundeskanzleramt: Die für das Denkmalschutz-Sonderprogramm zuständige Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, teilt nun mit, dass mit den Sanierungsarbeiten angesichts der Situation umgehend begonnen werden könne.

Hans-Joachim Fuchtel dankte der Staatministerin für Ihren Einsatz. „Jetzt kann das Vorhaben ohne weitere Hürden umgesetzt werden.“

26.07.2019

Echter Staatsgast in Herrmanistan

Projektwoche: Zum Abschluss steht Staatssekretär Fuchtel als Karaoke-Sänger auf der Bühne / Dickes Lob für Schüler und Lehrer

Als talentierter Karaoke-Sänger entpuppte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der gemeinsam mit Schülern auf der Bühne im Calwer Hermann-Hesse-Gymnasium stand.

Calw: Sie wählten zwar selber ihr Parlament, eine Präsidentin und sogar eine Kanzlerin, doch mit einem echten Staatsgast als Höhepunkt ihres viertägigen Schulprojekts „Herrmanistan“ hatten die Mädchen und Jungen des Calwer Hermann-Hesse-Gymnasiums dann doch nicht gerechnet.

Aber die jungen Leute wussten den Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel, der in aller Frühe direkt aus Berlin angereist war, doch entsprechend zu würdigen. Sie erklärten dem hiesigen Bundestagsabgeordneten bis ins Detail, wie so ein fiktiver Schülerstaat organisiert ist und dass es gar nicht so einfach ist mit der Demokratie, den Bankgeschäften, den Arbeitsplätzen und der Rechtsprechung.

Außerdem nutzten sie die Gunst der Stunde, um von einem echten Mitglied der Bundesregierung zu erfahren, wie eigentlich der Deutsche Bundestag zu seinen Entscheidungen kommt. „Auf jeden Fall mischen bei uns nicht alle Parteien wie bei Euch in der Regierung mit“, erklärte Hans-Joachim Fuchtel seinen jungen Zuhörern geduldig, „bei uns gibt es keine All-Parteien-Regierung, sondern eine Koalition und eine Opposition.“ Deshalb empfehle er den „Einwohnern“ von Herrmanistan, beim nächsten Mal dem Schulstaat in Anlehnung an die Realität ein „etwas schärferes Profil“ zu geben.

Ansonsten aber lobte der Parlamentarier den „großen Fleiß“ und die „ideenreiche Arbeit“ von Schülern und Lehrern. Denn dieses Projekt, das schon das ganze Jahr über vorbereitet worden war, sei sicher dazu angetan, so einiges für das Leben hinzuzulernen.

Schließlich gewannen die Bar-Betreiber den Herrn Staatssekretär sogar noch dazu, sich in die Schar der Karaoke-Sänger auf der Bühne einzureihen, um gemeinsam den Song „Happy“ von Pharrell Williams anzustimmen. Die Schülerinnen und Schülern spendeten begeistert Applaus dafür, dass der Bundestagsabgeordnete auch bei dieser Aufgabe Talent zeigte.

„Es war eine große Ehre für uns, dass Sie extra aus Berlin am letzten Tag von Herrmanistan zu uns gekommen sind“, sagte „Vizepräsident“ Lukas Driech, als er gemeinsam mit Präsidentin Saphira Rau und Kanzlerin Laura Ferreira den Staatsgast auf dem Schulhof verabschiedete.

Der erfuhr schließlich noch, dass der Erlös in Höhe von 3000 Euro aus dem Verkauf der Projektwoche zu gleichen Teilen für ein Meeresschutzprojekt der Umweltstiftung WWF Deutschland, für neue Sitzgelegenheiten vor den Klassenzimmern des Hermann-Hesse-Gymnasiums und als Rücklage für das nächste Schulprojekt verwendet wird.

23.07.2019

Felix nutzt die Chance seines Lebens

Schüleraustausch: Im August startet er für ein Jahr in die USA / Fuchtel hat 15-jährigen für das Patenschaftsprogramm nominiert

Felix Gaiser zeigt dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel auf der Weltkugel, wohin die Reise gehen soll.

Haiterbach: Felix Gaiser ist noch ganz aus dem Häuschen, als er dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in dessen Altensteiger Büro gegenübersitzt. „Ein größeres Geschenk hätten Sie mir nicht machen können“, sagt der 15-jährige.

Der Realschüler aus Haiterbach ist der 25. Stipendiat, den der CDU-Politiker aus seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages nominiert hat. Für den „leidenschaftlichen Musiker“, wie sich Felix Gaiser selber beschreibt, geht deshalb im August ein Traum in Erfüllung: Er wird ein ganzes Jahr lang als Jugendbotschafter in den USA leben und dort auch die Schulbank drücken. „Du wirst sehen“, sagt Fuchtel, „du wirst mit einem reichen Erfahrungsschatz wiederkommen und nach dem Austauschjahr auch sprachlich topfit sein.“ Sein Flugzeug startet am 21. August

Den Bundestagsabgeordneten gefällt vor allem, dass der junge Mann sich sehr zielstrebig um das Mandat beworben und schon feste Vorstellungen von seiner Zukunft hat. „Du bist einer der Jüngsten, die ich bislang auserwählt habe“, sagt Fuchtel, und deshalb nimmt sich der Staatssekretär ganz besonders viel Zeit, um dem Jugendlichen möglichst viele Tipps für sein Leben in den USA zu geben. „Die meisten Amerikaner schätzen Deutschland sehr. Also ist es wichtig, ein guter Repräsentant Deines Heimatlandes zu sein.“

Felix Gaiser nickt. Er wartet bereits mit erstaunlich viel Detailwissen über Baltimore, der größten Stadt im US-Bundesstaat Maryland auf, wo er 12 Monate lang bei seiner fünfköpfigen Gastfamilie wohnen wird. „Vielleicht kann ich dort auch in einer Band spielen“, überlegt der 15-jährige, dessen große Leidenschaft die Musik ist. Als Instrumente beherrscht er sein Schlagzeug und die Gitarre., Auch ist er in der Schulband aktiv. Gerne würde er für seine Gastgeber auch mal kochen und backen, denn das hat er von seinem Opa gelernt. Der hat einst die Mühle in Hallwangen als Sternerestaurant betrieben. Gastgeschenke hat er sich auch schon überlegt: Auf jeden Fall sollen viele deutsche Süßigkeiten und eine Spätzlespresse über den großen Teich wandern.

„Seinen Teamgeist lebt er in der Feuerwehr aus“, schreibt das Komitee für den internationalen Jugendaustausch begeistert, als es Fuchtels Vorschlag zustimmt. Dort übe er sogar das Amt des stellvertretenden Jugendsprechers aus. Außerdem sei Felix Gaiser Betreuer beim Kinderturnen und in der Liebenzeller Gemeinschaft aktiv. Geschätzt haben die Gutachter an ihm vor allem seine Offenheit, Empathie, Zuverlässigkeit und dass er sich schon länger mit der USA beschäftigt.

Wenn Felix Gaiser im Sommer nächsten Jahres in sein Heimatland zurückkehrt, möchte er seinen Realschulabschluss machen, das Wirtschaftsgymnasium besuchen und nach dem Abitur studieren.

„Das ist die Chance Deines Lebens“, sagt Fuchtel abschließend, als er dem jungen Mann aufmunternd die Hand drückt, „deshalb nichts wie los!“

19.07.2019

Willkommen im Parlament

Bundestag: Staatssekretär Fuchtel lädt zum Tag der Ein- und Ausblicke in Berlin ein / Blick hinter Kulissen am 8. September

Calw / Freudenstadt / Berlin: Auf eine Erkundungstour durch den Deutschen Bundestag können sich Bürgerinnen und Bürger beim Tag der Ein- und Ausblicke am Sonntag, 8. September, zwischen 9 und 19 Uhr in Berlin begeben. Darauf weist der CDU-Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hin.

„Das ist wieder einmal eine Gelegenheit, nicht nur Mitgliedern des Bundestags, sondern auch der Bundesregierung am Ort ihres Wirkens zu begegnen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der selber Mitglied der Bundesregierung ist. Der Eintritt ist frei.

Vor Ort wird über die Arbeitsweise des Parlaments, den Arbeitsalltag der Abgeordneten und der Bundestagsverwaltung informiert. Alle Gäste können das Reichstagsgebäude besichtigen und einen Blick in den Plenarsaal werfen. Geöffnet sind auch das Paul-Löbe-Haus sowie das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Zum Innehalten laden Musikcafés ein. Für die jüngsten Gäste gibt es extra einen spannenden Kinderbereich.

Weitere Informationen in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de

16.07.2019

Ehrenamtliche erkunden Berlin

Engagement: Hans-Joachim Fuchtel bedankt sich bei Bürgerinnen und Bürgern mit Reise in die Hauptstadt / Besuch im Kanzleramt

Ehrenamtliche aus dem Nordschwarzwald hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel als Dank für ihr Engagement nach Berlin eingeladen. Immer mit dabei war auch Blindenführhund Lando. Er zeigte Kurt Brei von der Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander den sicheren Weg an.

Calw / Freudenstadt / Berlin. In bester Stimmung haben 50 Ehrenamtliche aus den Wahlkreis Calw/Freudenstadt vier Tage lang das politische Berlin erkundet. Mit der Reise in die Hauptstadt bedankte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel für den unermüdlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger.

Das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann sich sehen lassen: Die Mitglieder des Turngaus Nordschwarzwald sorgen in der Region für ein breites sportliches Angebot. Die Mitglieder der Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander fördern den Austausch von behinderten und nicht behinderten Menschen. Humanitäre Hilfe in Mauretanien und Burundi leistet der Verein Helfende Hände. Dazu kommen viele andere Helferinnen und Helfer, die sich in unterschiedlichen Bereichen für die Gemeinschaft stark machen.

In Berlin begrüßte Fuchtel seine Gäste mit einem großen Dank: „Sie leisten unverzichtbare Arbeit für das Gemeinwohl“, betonte er. Fuchtel nahm sich viel Zeit für seine Besucher. Unter anderem führte er mit der Gruppe ein langes Gespräch im Bundestag. So gut wie möglich beantwortete er die vielen Fragen. Dabei wurde eines deutlich: Für Fuchtel ist es besonders wichtig, Themen effektiv anzugehen. Das Ergebnis muss stimmen. „Deshalb bevorzuge ich Maßnahmen mit Hebelwirkung“, betonte er.

Der Abgeordnete hatte ein dichtes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Die Ehrenamtlichen besuchten unter anderem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, in dem Fuchtel Parlamentarischer Staatssekretär ist. Im Technischen Hilfswerk bekamen sie einen Einblick in den Zivil- und Katastrophenschutz. Auch die Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv besichtigten alle.

In der mongolischen Botschaft präsentierte der stellvertretende Botschafter Demchig Tegshjargal das zentralasiatische Land zwischen Tradition und Moderne. Die Mongolei zählt zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Erde. 30 Prozent der Mongolen leben heute noch nomadisch, zieht mit Pferden, Ochsen und Yaks von Weideplatz zu Weideplatz. Doch auch hier vollzieht sich eine rasante Entwicklung: So gut wie jeder Nomade besitze ein Handy, erklärte Tegshjargal. Was den Empfang angehe, sei das Land voll erschlossen.

Höhepunkt für die Berlin-Reisenden war das Bundeskanzleramt. „Es ist sehr beeindruckend, einmal im Zentrum der politischen Macht zu stehen.Das Gebäude mit seinen klaren Strukturen und der großen Offenheit repräsentiert die deutsche Demokratie sehr gut“, schwärmte etwa Gaby Frey von den Helfenden Händen.

Wer abends noch genügend Energie hatte, konnte die Hauptstadt selbstständig erkunden. Einige fanden sogar noch die Zeit, auf dem Alexanderturm bei Sonnenuntergang die Aussicht auf das Panorama dieser pulsierenden Großstadt zu genießen.

10.07.2019

Intensiver politischer Lernprozess

Politikeralltag: Juliane Mayer nimmt am Planspiel „Jugend und Parlament teil / Nominiert von Staatssekretär Fuchtel

Juliane Mayer wurde für das Planspiel „Jugend und Parlament“ in Berlin vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nominiert.

Calw-Simmozheim: Den zeitintensiven Arbeitsaufwand von Abgeordneten weiß Juliane Mayer jetzt noch viel mehr zu schätzen. Die Simmozheimerin war eine von 300 Jugendlichen aus ganz Deutschland, die dazu auserwählt wurden, am Planspiel „Jugend und Parlament“ im Bundestag teilzunehmen.

Nominiert worden war die 21-jährige vom Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, in dessen Berliner Abgeordnetenbüro sie sich schon zuvor als Praktikantin bewährt hatte. Zwischendurch kam es nochmals zu einer persönlichen Begegnung mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Nordschwarzwald.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Jugend und Parlament“ übernahmen für vier Tage die Rolle der Abgeordneten aus verschiedenen fiktiven Fraktionen, um das parlamentarische Verfahren nachzustellen. Zur Debatte standen drei Gesetzentwürfe und ein Antrag. Die Jugendlichen sollten dadurch die Arbeit der Politiker in der Realität besser kennenlernen. Dazu wurden wie im realen Politikalltag Landes- und Arbeitsgruppen, Fraktionen sowie Ausschüsse gebildet.

Bei der Debatte im Plenarsaal war es ihre Aufgabe, als Rednerinnen und Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult zu treten und Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zum Abschluss diskutierten alle mit Vertretern aus den realen Bundestagsfraktionen.

„Die Arbeit und den Tagesablauf der Abgeordneten aus erster Hand zu erfahren war lehrreich“, schildert Juliane Mayer ihre Eindrücke. Die vielen Beratungen seien von frühmorgens bis spätabends gegangen. Das Zusammentreffen der jungen Mitglieder in den Gremien sei für sie sehr bereichernd gewesen. „In meinem Freundeskreis haben die meisten ähnliche Ansichten wie ich, deshalb war der Austausch unterschiedlicher politischer Positionen umso spannender.“ Auch sei es eine Herausforderung, sich in eine zugeloste Rolle hineinzuversetzen, die teilweise nicht der eigenen Meinung entsprach, „andererseits aber auch hilfreich und auf den Alltag übertragbar, als es darum ging, sich in andere Menschen und deren Meinungen hineinzuversetzen.“

Das Parteienspektrum reichte von der konservativen Bewahrungspartei (BP) bis zur links orientierten Gerechtigkeitspartei (GP). Die liberale Partei für Engagement und Verantwortung (PEV) stellte die kleinste Fraktion. „Im Planspiel wurde deutlich, dass auch nicht innerhalb einer Partei immer nur eine Meinung herrscht“, erzählt die 21-jährige, „sogar in den Fraktionen wird um die gemeinsame Linie gerungen.“

Diskutiert wurde über Themen wie Pfandsysteme für Einwegkaffeebecher oder die Senkung des Wahlalters. Juliane Mayer setzte sich mit dem aus ihrer Sicht schwierigen Thema „Einsatz der Bundeswehr in Krisengebieten“ auseinander. Am Schluss stand eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Mitgliedern der im Bundestag vertretenen Fraktionen auf der Tagesordnung.

„Aufregend“ war es für Juliane Mayer, als eine der wenigen Personen außerhalb des Politikbetriebs den Plenarsaal betreten zu dürfen. Der Lernprozess sei beim Planspiel sehr intensiv, da in kürzester Zeit sehr viel Wissen vermittelt werde, dass direkt umgesetzt wurde. Als gestaltende Akteure lernten die jungen Leute, was es bedeutet, Kooperationen auf höherer Ebene einzugehen, aber auch wie man mit Konflikten umgehen kann.

02.07.2019

Flächendeckende Versorgung als Ziel

Breitband: Für schnelles Internet bis in jeden Winkel braucht Eutingen noch Bundesmittel / Fuchtel mit Jöchle auf Baustelle vor Ort

Gut vorgesorgt hat die Gemeinde Eutingen für die Breitbandversorgung, erläuterte Bürgermeister Armin Jöchle (rechts) dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) auf der Baustelle Göttelfinger Straße. Links im Bild: CDU-Gemeinderat Joachim Gölz.

Eutingen: Immer einen Schritt voraus sein, das ist nach Armin Jöchles Ansicht gute Kommunalpolitik. „Weil wir uns als Gemeinde auf den Weg zu einem flächendeckenden Glasfasernetz gemacht haben“, zeigte der Bürgermeister dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel bei seinem Besuch die jüngste Baustelle im Ort.

Beim Ausbau der Straße von Göttelfingen nach Eutingen wurde nämlich gleich Vorsorge getroffen und das Breitbandkabel mitverlegt. Hier entstehen außerdem Geh- und Radwege und der neue Bahnhaltepunkt Eutingen-Nord, „den wir lange herbeigesehnt haben“, wie Jöchle sagt. Ein weiteres zukunftsweisendes Breitband-Projekt für Eutingen ist der Anschluss des Areals rund um den Alten Bahnhof, wofür eine Leitung durch die Wohnsiedlung im Süden Eutingens gelegt werden soll, und der Glasfaserausbau in Weitingen, wo bereits die Leerrohre und Micropipes vorhanden sind, in die man die Kabel einbläst. Diese Rohe wurde im Zuge des Ausbaus der GäuWärme und der Erschließung neuer Baugebiete ebenfalls schon verlegt.

Damit sind die entscheidenden Schritte Richtung schnellem Internet getan, doch finanzieren muss das die Gemeinde zum Großteil aus eigenem Gemeindesäckel. Zwar hat das Land Baden-Württemberg aktuell einen Förderantrag für den Anschluss am Alten Bahnhof großzügig mit 253.493 Euro bewilligt. „Weil wir aber als Gemeinde unsere Leitungen selber schon vorfinanziert haben, gehen wir beim Bundeszuschuss leer aus“, beklagte der Bürgermeister, als er die Sachlage dem Parlamentarischen Staatssekretär schildert.

Wegen der immensen Kosten tue sich die Gemeinde nun schwer damit, die Glasfaser-Projekte komplett zu realisieren: „Ohne Zuschüsse können wir nicht alles auf einmal stemmen, schon gar keine sechs Millionen Euro. Deshalb hätten wir als finanzschwache Gemeinde auch gerne Fördergelder.“ Das gelte für Weitingen genauso, wo im Zuge der Nahwärmeversorgung die Leerrohre gleich mitverlegt worden sind „Hier bräuchten wir nochmals eine Million Euro, um Glasfaser in jedes Haus zu bringen“, sagt der Rathauschef.

Der Bund hat bekanntlich ein milliardenschweres Breitband-Programm aufgelegt, von dem vor allem der ländliche Raum, der bislang als weniger gut versorgt gilt, profitieren soll. Doch „auf diese Weise wird der Bund sein Ziel des flächendeckenden Glasfasernetzes bis 2025 nie erreichen“, ist Jöchle überzeugt. Was er nicht versteht: „Warum kommen nur die in den Genuss von Bundeszuschüssen, die noch gar nichts unternommen haben. Für uns wäre es schon hilfreich, wenn auch die Kommunen einen Zuschuss erhalten würden, die schon vorgesorgt haben.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sagte zu, die Sachlage auf Fachleiterebene erörtern zu lassen.

26.06.2019

Tüftler suchen nach besserer Lösung

Landwirtschaft: Rainer und Martin Ungericht präsentieren Staatssekretär Fuchtel Alternative / Bauern sorgen sich um Milchvieh

Gut vorgesorgt hat die Gemeinde Eutingen für die Breitbandversorgung, erläuterte Bürgermeister Armin Jöchle (rechts) dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) auf der Baustelle Göttelfinger Straße. Links im Bild: CDU-Gemeinderat Joachim Gölz.

Eutingen: Immer einen Schritt voraus sein, das ist nach Armin Jöchles Ansicht gute Kommunalpolitik. „Weil wir uns als Gemeinde auf den Weg zu einem flächendeckenden Glasfasernetz gemacht haben“, zeigte der Bürgermeister dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel bei seinem Besuch die jüngste Baustelle im Ort.

Beim Ausbau der Straße von Göttelfingen nach Eutingen wurde nämlich gleich Vorsorge getroffen und das Breitbandkabel mitverlegt. Hier entstehen außerdem Geh- und Radwege und der neue Bahnhaltepunkt Eutingen-Nord, „den wir lange herbeigesehnt haben“, wie Jöchle sagt. Ein weiteres zukunftsweisendes Breitband-Projekt für Eutingen ist der Anschluss des Areals rund um den Alten Bahnhof, wofür eine Leitung durch die Wohnsiedlung im Süden Eutingens gelegt werden soll, und der Glasfaserausbau in Weitingen, wo bereits die Leerrohre und Micropipes vorhanden sind, in die man die Kabel einbläst. Diese Rohe wurde im Zuge des Ausbaus der GäuWärme und der Erschließung neuer Baugebiete ebenfalls schon verlegt.

Damit sind die entscheidenden Schritte Richtung schnellem Internet getan, doch finanzieren muss das die Gemeinde zum Großteil aus eigenem Gemeindesäckel. Zwar hat das Land Baden-Württemberg aktuell einen Förderantrag für den Anschluss am Alten Bahnhof großzügig mit 253.493 Euro bewilligt. „Weil wir aber als Gemeinde unsere Leitungen selber schon vorfinanziert haben, gehen wir beim Bundeszuschuss leer aus“, beklagte der Bürgermeister, als er die Sachlage dem Parlamentarischen Staatssekretär schildert.

Wegen der immensen Kosten tue sich die Gemeinde nun schwer damit, die Glasfaser-Projekte komplett zu realisieren: „Ohne Zuschüsse können wir nicht alles auf einmal stemmen, schon gar keine sechs Millionen Euro. Deshalb hätten wir als finanzschwache Gemeinde auch gerne Fördergelder.“ Das gelte für Weitingen genauso, wo im Zuge der Nahwärmeversorgung die Leerrohre gleich mitverlegt worden sind „Hier bräuchten wir nochmals eine Million Euro, um Glasfaser in jedes Haus zu bringen“, sagt der Rathauschef.

Der Bund hat bekanntlich ein milliardenschweres Breitband-Programm aufgelegt, von dem vor allem der ländliche Raum, der bislang als weniger gut versorgt gilt, profitieren soll. Doch „auf diese Weise wird der Bund sein Ziel des flächendeckenden Glasfasernetzes bis 2025 nie erreichen“, ist Jöchle überzeugt. Was er nicht versteht: „Warum kommen nur die in den Genuss von Bundeszuschüssen, die noch gar nichts unternommen haben. Für uns wäre es schon hilfreich, wenn auch die Kommunen einen Zuschuss erhalten würden, die schon vorgesorgt haben.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sagte zu, die Sachlage auf Fachleiterebene erörtern zu lassen.

18.06.2019

Der Natur etwas zurückgeben

Blühwiese: Patrick Broß macht vor, wie‘s geht / Staatssekretär Fuchtel lobt Fleißarbeit des Ebhausener Bauhofleiters

Alle Jahre wieder eine große Freude für Ebhausens Bauhofleiter Patrick Bross: die Blühwiese im eigenen Garten in Pfalzgrafenweiler mit ihrer bunten Blumenpracht.

Pfalzgrafenweiler / Ebhausen: „Die Natur gibt uns so viel“, schwärmt Patrick Broß, „da sollte man ihr hin und wieder auch etwas zurückgeben.“ Der Leiter des Ebhausener Gemeindebauhofs ist stolzer Besitzer einer 250 Quadratmeter großen Blühwiese in seinem Wohnort Pfalzgrafenweiler.

Als er Hans-Joachim Fuchtel, den Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in seinem Garten begrüßt, da blüht zwar noch nicht so viel, aber die Vorfreude ist bereits riesengroß. Der gelernte Landschaftsgärtner macht sich jedes Jahr neu ans Werk. Der Boden für die Blühwiese in seinem Garten wird im Frühjahr umgefräst, der Samen von Hand eingesät und ausgewalzt. „Und dann hofft man, dass es ordentlich regnet, damit man der Natur freien Lauf lassen kann.“

Klar doch, der 30-jährige ist vom Fach. Und doch könne jeder, wenn er denn Spaß an einem solchen Hobby habe, schon mit wenigen Mitteln viel Gutes für die Natur und ihre Lebewesen tun. Denn so eine Blühwiese mit Schleierkraut, Sonnen-, Korn- oder Ringelblumen und – wie in diesem Fall – sogar zehn Obstbäumen bereitet zwar Arbeit, bis sie bunt im Saft steht. Doch dafür ist man mit dem Ergebnis nachher umso zufriedener.

„Solche Wiesenbesitzer sind wahre Naturfreunde“, ist denn auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel von der Fleißarbeit des Landschaftsgärtners überzeugt, „denn das ist nicht nur schön fürs Auge, sondern hilft auch den Bienen, Wildbienen und den Insekten, die für unseren Naturkreislauf von großer Wichtigkeit sind.“

Patrick Bross hat das ganze Jahr über Freude an seinem Landschaftsprojekt in der Mozartstraße. „Selbst, wenn im Herbst alles wieder verblüht ist, kommen die Vögel in meinen Garten, um sich die letzten Sonnenblumenkörner zu holen.“

Vom finanziellen Aufwand her ist das wunderschöne Sommerbild gleichwohl schon für 90 Euro zu haben, aber seine Arbeitszeit darf er natürlich nicht rechnen. „Das ist eben mein Hobby, das ich alle Jahre wieder auslebe, und der Natur tut’s auch gut!“ Und wenn die Obstbäume in wenigen Jahren Früchte tragen, dann darf er sich außerdem auf Kirschen, Zwetschgen, Äpfel oder Birnen aus eigenem Anbau freuen.

14.06.2019

Mit OPT Energieeinsatz optimieren

Erfindung: Jungunternehmer präsentieren erstmals ihr neues Olmatic-System / Staatssekretär Fuchtel: Außergewöhnliche Idee

Über die Neuerfindung OPT tauschten sich im Nagolder tec21 aus (von links): Christoph Beck, Patrick Olma, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Tobias Olma und Christian Olma. Foto: k-w

Nagold / Horb: Ihr System vergleichen die jungen Geschäftsleute gerne mit den Nervensträngen und Blutbahnen eines Sportlers: Da komme es auch darauf an, welche Muskelgruppen des Körpers gerade die meiste Energie beanspruchen. Jetzt haben die Brüder Christian, Patrick und Tobias Olma ihre revolutionäre Erfindung erstmals dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel präsentiert.

Der Bundestagsabgeordnete ließ sich im Existenzgründer- und Technologie-Zentrum „tec21“ auf dem Nagolder Wolfsberg von den drei Jungunternehmern über die „sensationelle neue Technik“, wie sie von Christoph Beck, Geschäftsführender Gesellschafter des tec21 skizziert wurde, informieren. Olmatic hat seinen Hauptsitz in Nagold und einen weiteren Firmensitz in Horb-Altheim.

Durch das hochinnovative Verfahren OPT, das für Olmatic Power Tracking steht, werde der Strom innerhalb eines geschlossenen Versorgungssystems je nach Anforderung dynamisch verteilt, um zum Beispiel im Zeitalter der Energiewende über 24 Stunden am Tag ohne den Zukauf aus dem öffentlichen Stromnetz auszukommen. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um einen Privathaushalt, eine öffentliche Einrichtung oder die Industrie handle.

Mit OPT erreiche der Anwender beim Einsatz regenerativer Energien bis zu 100 Prozent Autarkie, so die Entwickler. Bei konventionellen Energiequellen schaffe er im Schnitt bis zu 30 Prozent zusätzliche Stromeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Energie-Management-Systemen. Dafür werde jeder vorhandene Ein- und Ausgang entsprechend seinem Bedarf entweder dynamisch reguliert oder ganz zu- oder abgeschaltet. Denn durch die Integration des Systems direkt in die Versorgungsleitung könnten Quellen und Verbraucher stets spezifisch betrachtet und optimal eingesetzt werden.

Dabei ist OPT, das aus einem Energie-Management-Modul und einer zentralen Steuereinheit besteht, sogar lernfähig. Seine Software sammelt mit steigender Einsatzdauer Erfahrungswerte und zieht sich zum Beispiel Informationen zu Wetterveränderungen aus dem Internet. Irgendwann weiß OPT am Beispiel Smart Home ganz genau, wann es mehr Strom für Haushaltsgeräte, Beleuchtung oder für Heizsysteme benötigt und wann nicht. Mögliche Anwendungsgebiete sind deshalb intelligente Stromnetze und Versorgungssysteme, die E-Mobilität, die optimale Nutzung wertvoller Energieressourcen inklusiv Speicherung von Stromüberschüssen, die Sektorenkopplung und das Nachfragemanagement in Unternehmen.

„Was mich wundert ist, dass noch niemand auf diese außergewöhnliche Idee gekommen ist“, sagte Hans-Joachim Fuchtel im Rahmen der Präsentation. Er werde in Berlin entsprechende Fachstellen auf die Neuerfindung aufmerksam machen. Denn man brauche nicht viel Fantasie, um sich heute schon vielfältige Einsatzmöglichkeiten vorstellen zu können.

11.06.2019

Fuchtel empfängt chinesischen Minister

Waldpolitik: Staatssekretär und Lu Hao erörtern Naturressourcen / Reich der Mitte will von Deutschland lernen

Chinas Minister für Naturressourcen, Lu Hao, hat der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Bonn empfangen.

Calw / Freudenstadt / Bonn. Im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit im Forstbereich hat Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), in Bonn den chinesischen Minister für Naturressourcen, Lu Hao, mit einer hochrangigen Delegation empfangen.

Der chinesische Minister informierte sich über Forstwirtschaft in Deutschland. „Die Waldpolitik in China ist aufgrund der im weltweiten Maßstab großen Flächenausdehnung des Landes von globaler Bedeutung“, betonte Fuchtel, für den Klimapolitik bedeutet, „neben den nationalen Anstrengungen auch international aktiv zu sein.“ Zudem, so der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt weiter, „hat der enorme Holzbedarf des Landes große Auswirkungen auf die Wälder der Nachbarländer und in anderen Teilen der Welt. Stabile Waldstrukturen in China dienen daher auch deutschen Interessen in der internationalen Waldpolitik.“

China betreibt das größte Aufforstungsprogramm weltweit, insbesondere aufgrund der in weiten Teilen des Landes dringend benötigten Schutzwirkungen von Wäldern, zum Beispiel gegen Ausbreitung der Wüste und gegen Erosion. Gleichzeitig sollen die Wälder künftig stabiler und vielfältiger werden. Im Rahmen dieser Entwicklungen besteht auf chinesischer Seite ein Interesse, vom Erfahrungsschatz Deutschlands, vor allem in Bezug auf forstliche Verwaltungsstrukturen, Selbsthilfeeinrichtungen für Privatwald und multifunktionale Waldbewirtschaftung, zu profitieren.

„Aufgrund der Größe des Landes und der Bevölkerungszahl sei das BMEL gern Partner“, unterstrich Fuchtel. Die deutsche Forstwirtschaft ist in China hoch angesehen und dient als Vorbild für den Wiederaufbau und die verbesserte Nutzung der eigenen Waldressourcen

07.06.2019

Sloweniens Botschafter feiert mit Nagold

Städtepartnerschaft: Diplomat Franc But auf Fuchtels Einladung in Nagold / Ehrengast bei 25-Jahr-Feier mit Jesenice

Franc But, Botschafter Sloweniens in Berlin, wird auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel an der Partnerschaftsfeier in Nagold teilnehmen. Foto: Büro Fuchtel

Nagold / Berlin: Franc But, Botschafter der Republik Slowenien, hat sofort zugesagt, als sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel auf Bitten von Oberbürgermeister Jürgen Großmann in Berlin mit ihm traf, um ihn persönlich nach Nagold einzuladen. Die Große Kreisstadt feiert am Samstag, 28. September, ihre 25-jährige Partnerschaft mit der slowenischen Stadt Jesenice.

Der hohe Diplomat wird als Ehrengast an dem Festakt teilnehmen. Darüber hinaus sind noch weitere Programmpunkte in der Region Nordschwarzwald geplant.

„Mit guten Beziehungen zu Slowenien kann unsere Region nur gewinnen“, betont Hans-Joachim Fuchtel bei einem gemeinsamen Gespräch in Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär ist sich sicher: „Jeder bringt seinen eigenen Erfahrungsschatz mit. Da können wir viel voneinander lernen und profitieren. Gerade in Zeiten des Umbruchs in Europa ist diese Partnerschaft sehr wertvoll.“

Nagold und Jesenice machen es vor, wie es funktionieren kann: Seit einem viertel Jahrhundert tauschen sich die Bürgerinnen und Bürger miteinander aus. Musikschulen, Chöre, Orchester, Fotoclubs – die Städtepartnerschaft bietet ein reiches gemeinsames kulturelles Erlebnis. Erst vor kurzem reisten die Stadtkapelle und eine Delegation des Nagolder Partnerschaftskomitees in den Nordwesten Sloweniens, wo sie ein gemeinsames Konzert mit der Blaskapelle Kranska Gora gaben. Für den nun anstehenden Besuch des Botschafters bot Fuchtel deshalb sofort an: „Bringen Sie den Kulturminister mit.“

Aber auch in der Wirtschaft bietet die Region Nordschwarzwald für die slowenische Republik wertvolle Kontakte. Deutschland ist wichtigster Handelspartner für das mittlerweile wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawien, sowohl hinsichtlich Import als auch Export. Baden-Württemberg nimmt dabei mit einem Handelsvolumen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro Umsatz im Vergleich zu den anderen Bundesländern die Spitzenposition ein. Deshalb stellte Fuchtel auch sofort ein Treffen mit Unternehmensvertretern in Aussicht.

But, der von 2000 bis 2004 Landwirtschaftsminister war, ging auch auf die agrarpolitischen Interessen der slowenischen Republik ein. Mit Hans-Joachim Fuchtel, der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist, hatte er einen versierten Ansprechpartner. Schon jetzt gibt es eine deutsch-slowenische Bienenallianz, mit der der Grundstein für intensivere grenzüberschreitende Forschung und einen Erfahrungsaustausch gelegt wurde.

Mit dem Besuch des Botschafters im Nordschwarzwald möchte Fuchtel nun auch in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Stärkung des Ländlichen Raums und Forstwirtschaft einen Wissenstransfer anstoßen. Fuchtel versprach Franc But: „Es gibt viele Gründe, in den Nordschwarzwald zu reisen. Es lohnt sich immer.“

05.06.2019

Vor Ort immer mehr Bienenvölker

Imkerei: Auch Zahl der Züchter in Kreisen Calw und Freudenstadt gestiegen / Staatssekretär Fuchtel holt sich Basisinformationen

Basisinformationen über die Imkerei im Nordschwarzwalde holte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) bei Friedrich Großhans und Ewald Braun in Simmersfeld. Foto: k-w

sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.

Calw / Freudenstadt / Simmersfeld: Eine interessante Nachricht erreichte den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zum Termin mit praktizierenden Imkern: Seit 2013 ist die Zahl der Bienenvölker im Kreis Calw laut Veterinäramt um 32,3 Prozent auf heute 4.796 gestiegen. Im Kreis Freudenstadt gibt es aktuell 3.570 Bienenvölker.

Bienen, Wildbienen und andere Insekten sichern die biologische Vielfalt, indem sie Wild- und Kulturpflanzen bestäuben und so Ernten sichern. Fuchtel ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das sich für den Schutz der Insekten einsetzt. Denn der Schutz und der Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität seien zentrale Zukunftsaufgaben. Da über einen Rückgang der Insektenpopulation derzeit intensiv diskutiert werde, wolle er sich an Ort und Stelle in seinem Wahlkreis informieren.

In Simmersfeld-Beuren traf sich Hans-Joachim Fuchtel anlässlich des Tags der Biene mit Friedrich Großhans, Kreisobmann des Bauernverbandes im Landkreis Calw, und Ewald Braun. Braun nennt 30 Bienenvölker sein Eigen, Großhans zählt acht. Die beiden Imker beobachten, dass vor allem viele junge Leute zurück zur Bienenhaltung finden.

Die eigentliche Gefahr für Bienenvölker, berichteten sie dem Parlamentarischen Staatssekretär, gehe ihrer Auffassung nach allerdings nicht von der Landwirtschaft aus, sondern von der Varroamilbe. Der Parasit, der vermutlich mit importierten Bienen nach Europa gelangt ist, könnte nach Ansicht von Friedrich Großhans auch mitverantwortlich für den Rückgang der Wildbienen sein. Gleichwohl fehlt den Imkern die Vielfalt der Blüten, um unterschiedliche Sorten zu erhalten.

Großhans und Braun sind zwei von 646 Imkern im Landkreis Calw. Vor sechs Jahren waren es 436, was einer Zunahme um fast 50 Prozent entspricht. Vor allem die Zahl der Hobbyimker, so die Veterinärämter, sei stark gestiegen. Im Kreis Freudenstadt sind 379 Imker registriert, darunter sogar einer mit über 100 Bienenvölkern. Vergleichswerte gegenüber den Vorjahren gibt es dort allerdings nicht.

Beide Ämter bestätigen jedoch einen deutlichen Trend zur Imkerei seit ungefähr 15 Jahren. Zurückzuführen sei dies auf das steigende Bewusstsein für das Insektensterben, mehr Interesse an einem Hobby in der Natur und einem intensiveren Angebot an Schulungen durch die Vereine. Imkervereine gibt es in Calw, Nagold, Altensteig, Bad Herrenalb und Neuenbürg sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.

04.06.2019

Mittelstand braucht Breitband

Glasfaser: KOCH Pac-Systeme erhält zweite Leitung / Jung: Für Wettbewerbsfähigkeit wichtig / Fuchtel: Infrastruktur muss stimmen

Vom Ausbau des Glasfasernetzes in Pfalzgrafenweiler profitiert die Firma KOCH Pac-Systeme, die dringend auf eine zweite Versorgungsleitung angewiesen ist. Vor Ort tauschten sich (von links) Heinrich Hornberger, Siegfried Neub, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Xenia Kübler, Geschäftsführer Harald Jung und Patrick Bross aus.

Pfalzgrafenweiler: „Auch nach den Wahlen geht das politische Tagesgeschäft weiter“, unterstrich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, als er sich vor Ort in Pfalzgrafenweiler informierte, „wie der Breitbandausbau in meinem Wahlkreis vorankommt.“ Eine flächendeckende Anbindung sei wichtigste Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands, betonte Harald Jung, Geschäftsführer von KOCH Pac-Systeme.

Deshalb investieren die Verpackungsspezialisten kräftig in die moderne Technik, machte IT-Leiter und Prokurist Heinrich Hornberger deutlich. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel wollte wissen, „wie der Breitbandausbau in meinem Wahlkreis vorankommt“. Denn Fuchtel hat in der Vergangenheit bereits drei Breitband-Konferenzen für die Kommunen in Haiterbach einberufen.

KOCH Pac-Systeme profitiert zwar schon vom Anschluss ans Glasfasernetz, doch für die komplexen Herausforderungen des Unternehmens ist das nicht genug. Derzeit wird ein zweiter redundanter Anschluss aufgebaut, um eine konstante Verfügbarkeit der Datennetze zu garantieren. „Unsere Firma steht still, wenn unsere eine Leitung ausfallen würde“, verdeutlichte Heinrich Hornberger dem Politiker, der von Xenia Kübler, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, und Patrick Bross begleitet wurde.

Bis in fünf Jahren, gab sich Siegfried Neub vom gleichnamigen Bau- und Energieunternehmen optimistisch, werde der Großteil der Gesamtgemeinde mit Glasfaser bestückt sein. Die Leitung verlaufe dann von Spielberg aus durch ganz Pfalzgrafenweiler bis nach Durrweiler und Cresbach. KOCH Pac-Systeme, so Neub, sei Vorreiter in Sachen Glasfaser. Derzeit hätten die Kommunen die Nase vorn, die bereits ihr eigenes Versorgungsnetz aufgebaut hätten. In Pfalzgrafenweiler habe man im Zuge des Ausbaus der Nahwärmeversorgung die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und bereits die passenden Leitungen mitverlegt.

Im Grunde genommen müsste aber der Bund viel stärker in den „Flickenteppich“ quer übers Land eingreifen, so Neub. Oft gebe es mehrere unterschiedliche Anbieter in einer Gemeinde und andernorts gar nichts. Sinnvoller wäre es, konsequent die gleichzeitige Verlegung von Wärme-, Strom und Glasfaserleitungen intensiv zu verfolgen.

Die Gemeinde Pfalzgrafenweiler könne zum Beispiel durch ihr eigenes Strom- und Energienetz Erzeugung und Verbrauch in Einklang bringen. Auf Dauer rechne sich das auf jeden Fall, „wenn die Stromentgelte steigen und wir günstiger vor Ort unsere Energie erzeugen.“ Die dezentrale Energieversorgung werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, ist Neub überzeugt: „Jeder schreit nach der Energiewende, also muss dringend etwas geschehen.“

In der Glasfaserversorgung könnte man schon viel weiter sein, so der Unternehmer, wenn man häufiger, Synergieeffekte wie in Pfalzgrafenweiler ausgenutzt hätte. Also sei, so Xenia Kübler, ein noch viel intensiver Austausch zu dem Themenkomplex gefragt.

„Die Infrastruktur muss stimmen, damit die Elektroautos auf Dauer ausreichend mit Ladestrom versorgt werden können“, machte Hans-Joachim Fuchtel darüber hinaus deutlich

29.05.2019

Mit Paul Odoeme in Biberach

Wiedersehen: Hans-Joachim Fuchtel trifft den beliebten Priester in seinem neuen Wirkungskreis / Hohe Reputation vor Ort

Wiedersehen in Biberach: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Pfarrvikar Dr. Paul Odoeme. Foto: Bernd Schwarzendorfer / Landratsamt Bibera

Nagold / Biberach. Von der hohen Reputation des früheren Nagolder Seelsorgers Dr. Paul Odoeme in Biberach konnte sich jetzt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel persönlich überzeugen.

Ein dienstlicher Termin hatte den Parlamentarischen Staatssekretär ins Oberschwäbische zum dortigen Landrat Dr. Heiko Schmidt geführt. Da dieser von der engen Verbundenheit des Priesters und des CDU-Politikers wusste, hatte er den aus Nigeria stammen Geistlichen auch dazu eingeladen. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten entsprechend groß.

Odoeme ist als Pfarrvikar in der Katholischen Seelsorgeeinheit Biberach aktiv. „Seine den Menschen zugewandte Arbeit findet höchste Anerkennung“, konnte Hans-Joachim Fuchtel feststellen, „sein soziales Engagement vor Ort sowie sein Einsatz für ein großes Schulprojekt in seinem Heimatland haben auch in Biberach zu vielen neuen Freundschaften geführt.“

Über seine Zeit in Nagold sprach Odoeme sehr emotional: Er wisse, wie gut er seinerzeit an seinem damaligen Wirkungsort aufgenommen worden sei und dass man großes Verständnis dafür aufgebracht habe, dass er gleichzeitig auch noch seine Promotion an der Universität Tübingen abgeschlossen hatte.

Hans-Joachim Fuchtel wünschte dem Priester an seiner neuen Wirkungsstätte alles Gute und Gottes Segen.

28.05.2019

Weniger Zucker durch Innovation

Ernährung: Staatssekretär Fuchtel bei Teinacher / Getränkehersteller beteiligt sich an Prozess / Gaupp: Ministerium schlägt guten Weg ein

Innovative Getränke war das Thema eines Gesprächs mit der Mineralbrunnen Teinach in Bad Teinach (von links): Andreas Blaurock, Ricarda Becker, Geschäftsführer Andreas Gaupp, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bürgermeister Markus Wendel und Karl-Heinz Schaible. Foto:k-w

Bad Teinach: In neuen, innovativen Produkten der Mineralbrunnen Teinach GmbH wird der Zuckeranteil im nächsten Jahr nochmal deutlich reduziert. Das bestätigte Geschäftsführer Andreas Gaupp dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Damit beteilige sich das Unternehmen an dem Prozess, der auf der Agenda des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ganz oben steht.

Als Parlamentarischer Staatssekretär in eben jenem Ministerium geht Fuchtel aktuell der Frage nach, wie sich der Verbraucher naturnaher und damit zucker-, salz- und fettarmer ernähren kann. „Mich treffen vor allem Falschinfos über unsere Branche persönlich“, sagte Gaupp, der gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern auch für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach als Holding unterschiedlicher Getränkemarken verantwortlich zeichnet. „Als regionale Produzenten verschreiben wir uns wo immer möglich der Wertschöpfung im Land“, betonte der Unternehmer, „und natürlich wollen wir als Marktführer in Süddeutschland auch bei der Zuckerreduktion in Süßgetränken Vorreiter sein.“

Den Zuckeranteil allein durch Süßstoffe zu ersetzen, lehne man im Hause Teinacher ab. Als Branchenkenner begrüße er daher ausdrücklich, wie sich das BMEL dem gesellschaftspolitisch relevanten Thema nähere, so Gaupp. Denn er sei überzeugt, dass sich nur die Produktentwicklung durchsetze, die sich tatsächlich am Markt orientiere. Will heißen: „Man muss dem Verbraucher auch die Chance geben, sich an veränderte Produkte zu gewöhnen.“ Denn von heute auf morgen ließen sich keine Getränke verkaufen, die den Zuckeranteil drastisch senken.

Die Mineralbrunnen Teinach habe jedoch bereits dieses Jahr bei den neuen Genuss-Limonaden-Sorten den Zuckeranteil um 40 Prozent auf sieben Gramm pro 100 Milliliter verringert und werde im kommenden Jahr die neuen Geschmacksrichtungen auf vier Gramm pro 100 Milliliter reduzieren. Parallel dazu sollen diese innovativen Produkte gezielt beworben werden.

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel nahm das von Gaupp geäußerte „Kompliment an ihr Haus“ zum Anlass, darauf zu verweisen „dass wir die Menschen nicht gängeln wollen, was gut und was schlecht für sie ist.“ Gleichwohl sei man auf der Suche nach „Leuchttürmen“, die sich dem Trend zu weniger Süßem stellen. „Unsere Strategie ist, darzustellen, dass man ohne Zuckersteuer weiterkommen kann und für gesündere Getränke keine rechtlichen Verpflichtungen braucht.“ Gerne teile er Gaupps Ansicht, dass der Markt für zuckerreduzierte Waren größer werde. Schließlich sei das auch eine Frage der Erziehung von Geschmackssensoren, die sich schon zum Besseren gewandelt habe.

02.05.2019

Fuchtel sucht Gastfamilien

Jugendaustausch: Bundestagsabgeordneter ist wieder Pate für das Parlamentarische Patenschafts-Programm

Calw / Freudenstadt (k-w). Im Herbst 2019 kommen wieder rund 350 Schülerinnen und Schüler aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, der sich seit Jahren als Pate für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) engagiert, sucht in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt wieder engagierte Familien, die einen jungen Gast aufnehmen möchten.
Der Parlamentarische Staatssekretär unterstützt regelmäßig Stipendiaten im Rahmen des Förderprogramms, das vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird. „Es würde mich sehr freuen, wenn sich im Nordschwarzwald Familien für die Aufnahme eines Austauschschülers begeistern ließen“, so Fuchtel, „ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine ganz besondere Erfahrung, die das Familienleben bereichert und die interkulturelle Verständigung stärkt.“
Während ihres Austauschjahres besuchen die jungen US-Amerikaner eine Schule in der Nähe ihrer Gastfamilie. Grundsätzlich sind alle gastfreundlichen Familien und Paare geeignet. „Sie müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten, sondern sie einfach wie ein neues Familienmitglied in ihre Mitte aufnehmen“, erklärt Fuchtel. Im Gegenzug haben 360 Jugendliche aus Deutschland die Gelegenheit, als „junge Botschafter“ in die USA zu reisen.

Infos zum PPP gibt es in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per Mail:

hans-joachim.fuchtel(_AT_)bundestag.de
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Wie man dem Charme eines Politikers widersteht

Fuchtel und ich

Hans-Joachim Fuchtel ist seit November 2011 Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung. (imago/Rüdiger Wölk)

Der Journalist Rainer Schildberger darf ihn überall hin begleiten. Durch den Wahlkreis, in den Bundestag, auf Reisen nach Griechenland.

Er fühlt sich geschmeichelt – und doch bedrängen ihn Fragen. Wie in der ungewohnten Nähe Distanz wahren? Wie es vermeiden, einem Berufspolitiker auf den Leim zu gehen? Irgendwie das Echte gewinnen? Das wirkliche Leben. Mit allen Brüchen, Anfeindungen und Loyalitätskonflikten, die sich aus einer politischen Karriere ergeben.

Es ist eine Gratwanderung zwischen festgelegten Rollen und gegenseitiger Sympathie. Die Nähe ist eine Zumutung, womöglich eine Illusion.

Produktion: Dlf 2018

Das Feature, 50 min 11.05.2018. Von Rainer Schildberger

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Hans-Joachim Fuchtel, MdB

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