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05.12.2019

Vees trifft auf Fuchtel und Mälzer

Begegnungen: Weitingerin nimmt als Vizepräsidentin der Landfrauen an Termin im Bundesministerium teil / Gespräch mit TV-Koch Mälzer

Tauschten sich im Bundesministerium in Berlin zu landwirtschaftlichen Themen aus (von links): Dr. Hanns-Christoph Eiden, Juliane Vees aus Weitingen und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Eutingen-Weitingen / Berlin: Im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) traf Juliane Vees vom Energiehof Weitenau auf den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und den bekannten Fernsehkoch Tim Mälzer.

Die Weitingerin nahm als erste Vizepräsidentin für den Deutschen Landfrauenverband an der Verleihung der Professor-Niklas-Medaillen teil. Diese höchste Auszeichnung des Bundesministeriums erinnert an den ersten Landwirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland.

Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL und hiesiger CDU-Bundestagsabgeordneter, nutzte die Veranstaltung, um sich mit der Repräsentantin der Landfrauen und dem Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Hanns-Christoph Eiden, über die Sorgen der Landwirtinnen und Landwirte auszutauschen. Dabei war auch die Demonstration der Bauern ein Thema.

Später kam es im BMEL noch zu einem persönlichen Gespräch mit dem vielfach prämierten TV-Koch Tim Mälzer, der die Professor-Niklas-Medaille in Silber für sein Engagement in Sachen regionale Lebensmittel und gesunde Ernährung entgegennahm. „Ich finde es super, wenn er mit seinem Bekanntheitsgrad Gutes tut und das Thema Schulküchen wieder stärker bewirbt“, sagte Vees. Dadurch führe er Kinder und Jugendliche praktisch an eine vielseitige, ausgewogene Ernährung heran.

„Das ist ganz wichtig“, so die Vizepräsidentin. Die Landfrauen setzten sich seit Jahren für ein eigenes Schulfach „Alltags- und Lebensökonomie“ ein. Was sie in diesem Zusammenhang besonders freue sei, „dass Tim Mälzer überlieferte Rezepte von früher durch seine Arbeit wieder in das Bewusstsein der Menschen rückt.“

04.12.2019

Lebendige Dörfer mit Zukunft

Bundeswettbewerb: Fuchtel wirbt im Nordschwarzwald für Teilnahme / Zeichen für Ehrenamt und ländliche Räume gesetzt / Hohe Preisgelder

Calw / Freudenstadt: Leben auf dem Dorf soll Zukunft haben. Damit das so bleibt, wirbt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel im Nordschwarzwald für eine Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Dieser ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben worden, wo der CDU-Politiker als Parlamentarischer Staatssekretär wirkt.

„Im Nordschwarzwald haben wir viele schöne Dörfer und aktive Dorfgemeinschaften“, sagt der Abgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, „also gibt es hier auch besonders preiswürdige Aktivitäten.“ Mit dem Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ setze das Bundesministerium gemeinsam mit den Ländern und Verbänden ein Zeichen für das Ehrenamt und die ländlichen Räume. Denn „ohne lebendige Dörfer sehen wir alle alt aus“, zitiert Fuchtel Bundesministerin Julia Klöckner.

Alle drei Jahre werden Dorfgemeinschaften mit bis zu 3.000 Einwohnern ausgezeichnet, die sich für ein attraktives und vielseitiges Leben in ihrer Heimat einsetzen. Den am Bundesentscheid teilnehmenden Dörfern winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Außerdem können von der Jury Sonderpreise von je 3.000 Euro vergeben und dadurch Initiativen besonders hervorgehoben werden.

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen für den Bundeswettbewerb gibt es im Internet:www.bmel.de/dorfwettbewerb. Interessierte Dörfer melden sich zunächst auf regionaler Ebene gemäß der Ausschreibung des jeweiligen Bundeslandes an. Im Landesentscheid werden dann die Teilnehmer auf Bundesebene ermittelt. Diese werden von der Bewertungskommission bereist, die die Gewinner der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ermitteln.

28.11.2019

Dienstfrei gibt’s so gut wie nie

Arbeitspensum: Realschüler befragen Fuchtel / Großes Interesse am Politikeralltag / Wahlkreis-Anliegen Motivation für Einsatz

Wie ein Abgeordneter im Bundestag arbeitet, berichtete in Berlin der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel ausführlich den 15 Schülerinnen und Schüler der Freien Evangelischen Schule Calw. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw / Berlin. Über die Erfahrungen und Erlebnisse im Bundestag wurde der Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel von 15 Realschülerinnen und Schülern der Freien Evangelischen Schule Calw in Berlin intensiv befragt. Neben seinen umfangreichen Aufgaben vermittelte der Parlamentarische Staatssekretär den Zehntklässlern einen Eindruck davon, wie er sich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis einsetzt.

Die einwöchige Bildungsreise in die Bundeshauptstadt bot der Abschlussklasse die Gelegenheit, sich aus erster Hand darüber zu informieren, wie Bundespolitik funktioniert und wie der Arbeitsalltag eines Abgeordneten aussieht. Nach einem Vortrag im Plenum des Deutschen Bundestages löcherten die gut vorbereiteten Realschüler Hans-Joachim Fuchtel mit zahlreichen Fragen.

Dabei erfuhren sie, wie der direkt gewählte Abgeordnete aufgrund seiner langjährigen Erfahrung effektive Maßnahmen für seinen Wahlkreis gestaltet. Auch seine Zeit als Beauftragter der Bundeskanzlerin für die deutsch-griechischen Versammlung fand breites Interesse. Der enorme Arbeitsaufwand mit mehr als 70 bis 80 Stunden pro Woche sowie die vielfältigen Themen, mit denen Fuchtel als Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft befasst ist, beeindruckte die Jugendlichen. Bei diesem Arbeitspensum, so Fuchtel, bleibe wenig Zeit für Privates, denn ständig müsse ein Politiker erreichbar sein. „Die Bundestagsabgeordneten sind immer im Dienst“, sagte der Parlamentarier, dienstfrei gebe es so gut wie nie.

Trotz der vielen Zeit, die er in Berlin und auf Reisen im In- und Ausland verbringe, seien die Belange für den Wahlkreis eine zentrale Motivation für seinen Einsatz als Abgeordneter. So helfe er häufig bei besonderen Situationen: zum Beispiel, wenn Bürgerinnen und Bürger Schwierigkeiten mit der Visabeschaffung hätten oder sich um Angehörige im Ausland Sorgen machten. Die Versorgung der Landkreise Calw und Freudenstadt mit guter Infrastruktur für Straße und Schiene, eine flächendeckende Internetversorgung und ein funklochfreies Mobilfunknetz sind für ihn Ansporn seiner Arbeit für den Wahlkreis. „Es geht nicht, dass die Züge sich verspäten oder das Handy-Netz nicht funktioniert. Das frustriert nicht nur im Nordschwarzwald, sondern überall in Deutschland“, betonte Fuchtel. Deswegen spare er in solchen Fällen auch nicht mit Kritik. Das seien die vielen Tagesprobleme, die dringend stark reduziert werden müssten. Die Manager müssten dabei in die Pflicht genommen werden.

Die Schülerinnen und Schüler informierten sich vor dem Hintergrund des 30. Tages des Mauerfalls noch bei der Gedenkstätte in der Bernauer Straße über die deutsch-deutsche Teilung. Auf dem Programm stand unter anderem auch ein Besuch des Fernsehturms, Wahrzeichen Berlins am Alexanderplatz.

25.11.2019

Börse ein Marktinstrument mit Zukunft

Landwirtschaft: Fuchtel bringt Milchbauern und hochkarätige Experten zusammen / Kreisobmann lobt zielführende Informationen

Gefragte Milchexperten im Nordschwarzwald (von links): Richard Riester, Abteilungsleiter bei der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Dr. Peter Schäfer, Abteilungsleiter Landwirtschaft und Naturschutz beim Landratsamt Calw, Dr. Holger Thiele, Professor für Agrarökonomie und Statistik, Sascha Siegel, Leiter Agrarrohstoffe bei der EEX, Börsenmakler Florian Hildebrand, Ulrich Katz vom Verein Beratungsdienst für Milchviehhalter und Kreisobmann Friedrich Großhans.

Calw / Freudenstadt: Faire Preise für ihre Milchprodukte: Das fordern Landwirte seit Jahrzehnten. „Ich habe schon als Jungbauer für bessere Konditionen demonstriert“, sagte Friedrich Großhans in Ebershardt, wo dem Kreisobmann und seinen Kollegen aus den Kreisen Calw und Freudenstadt drei hochkarätige Experten über sechs Stunden den Börsenhandel als Marktinstrument bis ins Detail erläuterten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hatte sie zusammengebracht: Die Milchbauern aus dem Nordschwarzwald sowie jene Männer, deren tägliches Brot das Risikomanagement an der EEX, einer Tochter der Deutschen Börse, ist. „Dieser Tag war zielführend, informativ und zukunftsweisend“, sagte Großhans zum Schluss der Veranstaltung, „ich habe heute gelernt, dass die Börse als Teil der Absicherung für die Milchpreise eine Chance für uns Landwirte sein kann.“ Ihn hätten vor allem die „lebensnahen Ausführungen“ der Referenten beeindruckt.

Und in der Tat: Dr. Holger Thiele, Professor für Agrarökonomie und Statistik an der Fachhochschule Kiel, sowie Florian Hildebrand, Gesellschafter des Börsen- und Handelsmaklers H. Jürgen Kiefer, hatten sich bestens für diesen Tag präpariert. Auch Sascha Siegel, Leiter Agrarrohstoffe bei der EEX in Leipzig, war ein zweites Mal persönlich in den hiesigen Wahlkreis gekommen: „Die Milcherzeuger sollen wissen, wie und dass dieses Marktinstrument funktioniert.“

Für Hans-Joachim Fuchtel ist maßgebend, dass nicht nur ordentliche Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit erfolgt, sondern auch die finanzielle Basis für die Höfe auskömmlich ist. „Wir brauchen eine funktionierende Milchwirtschaft im Schwarzwald“, unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), „denn die Leute sollen sich mal klar werden, was los wäre, wenn es sie nicht mehr gäbe.“

Um auch jungen Leuten einen Einblick in diese Zusammenhänge zu geben, hatte der Politiker exemplarisch Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Nagold zu der Informationsveranstaltung eingeladen. „Das war praktischer Anschauungsunterricht aus dem wirklichen Leben“, stellte ein junger Teilnehmer später fest.

„Milch ist ein Grundnahrungsmittel, das bei uns produziert werden muss“, so Fuchtel. Angesichts weltweiter Wirtschaftsturbulenzen und unberechenbarer Staatsoberhäupter sei Eigenvorsorge unbedingt angebracht. „Mein Anliegen ist, dass unsere Bauern die neuen Instrumente kennen und im Blick auf den Milchmarkt besser einschätzen können.“

„Jeder, der Tiere hält, weiß, was das für eine Arbeit ist“, pflichtete Sascha Siegel dem Politiker bei. Landwirte sollten daran interessiert sein, ihr Preisrisiko zu minimieren. Welche Möglichkeiten ein „börsenbasiertes Festpreismodell“ dabei biete, zeichneten Holger Thiele und Florian Hildebrand sowohl in der Theorie als auch an Hand praktischer Beispiele nach. Die Lehrstunden zeigten auf, dass der Börsenhandel mit landwirtschaftlichen Produkten eines engen Abstimmungsprozesses, auch mit den Banken, bedarf. „Da sollte man lieber drei Schritte mehr überlegen, als eine pauschale Entscheidung zu fällen“, stellte Thiele klar. Vor dem Handel an der Börse müssten alle Hausaufgaben erledigt sein. Vor allem die eigenen Betriebskosten müsse man exakt kennen.

Wer allerdings in der lebhaften Schlussdiskussion erwartete, eine nachhaltige Maximierung des Milchpreises zugesichert zu bekommen, wurde eines Besseren belehrt. „Die Börse ist kein Wunschkonzert“, sagte Sascha Siegel, „sondern sie bildet die reale Welt ab. Der hier ermittelte Preis ist ein Marktpreis, der Angebot und Nachfrage widerspiegelt.“

20.11.2019

Wald ist ein wichtiger Klimaschützer

Landwirtschaft: Staatssekretär und Kreisobmann im Dialog / Auch Forstwirtschaft braucht dringend mehr Wertschätzung

Informationen vor Ort über die Waldwirtschaft im Nordschwarzwald: der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit Kreisobmann Friedrich Großhans.

Calw / Simmersfeld-Beuren: Land- und Forstwirtschaft brauchen dringend mehr Wertschätzung. Darin sind sich der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel und Friedrich Großhans, Obmann der Landwirte im Kreis Calw, einig. „Die ständigen Anfeindungen gegen uns und unsere Familien müssen aufhören“, sagte Großhans, als sich der Politiker auf seine Einladung hin mit ihm in Beuren über die aktuelle Situation der Landwirte austauschte.

Dabei bedankte sich Großhans ausdrücklich dafür, dass Fuchtel auch als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ständig den direkten Kontakt zu den Bauern in seinem Wahlkreis suche. „Ich freue mich immer wieder, dass wir die drängenden Themen stets ausführlich besprechen können“, sagte der Obmann, als er den Politiker, der direkt aus Berlin zu ihm auf den 300 Jahre alten Hof gekommen war, in der Stube begrüßte.

Für das Arbeitsgespräch hatten sich der Politiker und der Bauer eine lange Themenliste vorgenommen. Zur Stärkung zwischendurch gab es hauseigenen Most und gebratene Pilze, die Großhans und Fuchtel zuvor im Wald des Obmanns gesammelt hatten. Dabei hatte sich der Staatssekretär unter anderem auch über die Waldwirtschaft im Nordschwarzwald informiert. „Wir geben seitens des Bundes in den nächsten Jahren fast eine Milliarde Euro für die Waldwirtschaft aus“, so Fuchtel. Dazu gehöre auch die Förderung des Holzbaus. Ihm gehe es speziell auch um die Nutzung des Tannenholzes, das derzeit schlechte Abnahme erziele.

Dies ist auch in den Augen des Obmanns wichtig. Rund ein Drittel der Fläche Deutschlands sei mit Wald bedeckt, erklärte Fuchtel, deshalb brauche dieser unverzichtbare Wirtschaftszweig Unterstützung. Außerdem diene der Wald dem Klimaschutz, denn er produziere Sauerstoff, filtere Schadstoffe aus der Luft, speichere CO2, reguliere den Wasserhaushalt und verhindere Bodenerosion.

Diese Ansatzpunkte beinhalte das Maßnahmenpaket, um die Wälder langfristig zu stabilisieren. Es gehe um aufforsten, Schädlinge bekämpfen und vorbeugen gegen Waldbrände.

Ein vorrangiges Anliegen seiner Partei sei die Bewahrung der Schöpfung und der Erhalt der Lebensgrundlagen künftiger Generationen. Deutschland habe schon 2016 als eines der ersten Länder mit seinem Klimaschutzplan eine langfristige Strategie für eine weitgehende Treibhausgas-Neutralität beschlossen. Jetzt habe der Deutsche Bundestag wichtige Weichen gestellt.

Großhans sorgte sich, dass für die konventionelle Landwirtschaft kein Platz mehr bleibe und sich das Höfe-Sterben weiter fortsetze. Angesichts der großen Herausforderungen, vor der die Familienbetriebe stünden, dürfe man sie nicht alleine lassen, sagte Fuchtel. Sie produzierten Lebensmittel in einer Zeit, in der die Erwartungen deutlich gestiegen seien. Deshalb wolle das BMEL weiterhin Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung einer ökonomisch tragfähigen und gesellschaftlich akzeptierten Landwirtschaft setzen.

In diesem Zusammenhang wies Fuchtel auf die einmalige Gelegenheit für alle Milchbauern im Nordschwarzwald hin, an einem kostenlosen Seminar der Leipziger Börse in Ebershardt teilzunehmen. Unter dem Titel „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ erhielten die Landwirte am 21. November ab 10 Uhr Informationen zur Milchbörse aus erster Hand. „Hier geschieht Neues im Sinne der Landwirtschaft“, machte Fuchtel deutlich, und der Nordschwarzwald könne ganz vorne mitspielen. „Deshalb brauchen wir möglichst viele Praktiker, die sich dort über das Thema austauschen.“

15.11.2019

Professor Thiele persönlich vor Ort

Vermarktung: Wie sehen die Möglichkeiten für Milchbauern aus? / Direktes Gespräch mit Autor der Studie / Erfolgreich am Markt platzieren

Professor Holger Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel ist ein anerkannter Experte in Sachen Milchwirtschaft. Foto: Landwirtschaftliche Rentenbank Abdruck honorarfrei

Calw / Freudenstadt. Wenn die Leipziger Milchbörse EEX die Milchbauern im Nordschwarzwald am Donnerstag, 21. November, über neue Vermarktungsmöglichkeiten informiert, dann ist bei der Veranstaltung in Ebershardt ein Experte dabei, der in der Szene aus den Medien bestens bekannt ist.

Agrarexperte Holger Thiele ist nämlich einer von drei Autoren der Studie zur Milchmengenplanung, die das Institut für Ernährungswirtschaft (ife) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) als Entscheidungshilfe erstellt hat. Die Veranstaltung im Bürgerraum von Ebhausen-Ebershardt, die um 10 Uhr beginnt, geht auf eine Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zurück, der sich seinerseits als Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL auch mit der Vermarktung von Milch aus deutschen Landen intensiv auseinandergesetzt.

Milchexperte Holger Thiele ist Professor für Agrarökonomie und Statistik an der Fachhochschule Kiel im Fachbereich Agrarwirtschaft. Außerdem leitet er als Geschäftsführer das Institut für Ernährungswirtschaft (ife) in Kiel. Er wird den Milchbauern detaillierte Informationen zum Umgang mit dem neuen Marktinstrument liefern.

Mit der Sektor-Strategie Milch, an der die Agrarwirtschaft aktuell nach Abschaffung der Milchquote arbeitet, sollen bessere Preise für die Landwirte erzielt und mehr Stabilität erreicht werden. „Ziel ist, den Milchbauern auf Dauer eine deutlich bessere wirtschaftliche Basis zu verschaffen“, sagt Hans-Joachim Fuchtel, „damit sie nicht mehr von Förderungen durch öffentliche Kassen abhängig sind und ihre Investitionen besser planen können.“

Deshalb bietet der Parlamentarische Staatssekretär den Milchbauern in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt das Seminar „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ an. Dabei wird er von Sascha Siegel, Head of Agricultural Commodities bei der EEX, unterstützt, der seinerseits den Kontakt zu Professor Dr. Holger Thiele geknüpft hat. Neben dem Agrarwissenschaftler aus Kiel wird Florian Hildebrand, Experte für den Milchmarkt beim Börsen- und Handelsmakler H. Jürgen Kiefer GmbH mit Sitz in Bad Münster am Stein, für das Seminar zur Verfügung stehen. Bei der Veranstaltung zwischen 10 und 16:30 Uhr gibt es die also die Möglichkeiten, Antworten auf viele drängende Fragen der Milchbauern zu erhalten. Das Seminar ist außerdem als Anreiz für all diejenigen gedacht, die sich darüber hinaus über das Börsengeschehen informieren wollen.

Interessierte melden sich über Hans-Joachim Fuchtels Wahlkreisbüro an unter Telefon 07453/91323, Fax: 07453/91356 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel.wk@bundestag.de.

Abdruck honorarfrei – 2.631 Anschläge

15.11.2019

Fuchtel sprach im Vatikan

Lebensmittel: Staatssekretär als Redner in Päpstlicher Akademie der Wissenschaften / Internationale Konferenz zur Reduzierung von Abfällen

Tauschten sich bei der internationalen Konferenz im Vatikan aus (von links): Joachim von Braun, Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Qu Dongyu, Generalsekretär der Welternährungsorganisation FAO und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt / Rom. Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, hat im Vatikan an einer hochkarätig besetzten internationalen Konferenz zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle teilgenommen. Dabei erläuterte der Politiker aus dem Nordschwarzwald die Haltung der Bundesregierung.

Der Abgeordnete führte bei der Veranstaltung mit 180 Vertretern aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien auch ein Gespräch mit Qu Dongyu, dem Generalsekretär der Welternährungsorganisation FAO. Mit dem chinesischen Agrarwissenschaftler traf Fuchtel auf einen langjährigen Bekannten aus der Zusammenarbeit in früheren Tätigkeitsfeldern. Gleiches gilt für den Präsidenten der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Professor Dr. Joachim von Braun. Alle drei kamen überein, in den Fragen der Lebensmittelverschwendung noch enger zusammenzuarbeiten.

Ziel der Konferenz im Vatikan war, alle globalen Maßnahmen gegen Lebensmittelverluste und Lebensmittelverschwendung auf der Grundlage neuer Erkenntnisse und Innovationen zu fördern, begleitet von Wissenschaft, Kirche, Politik, Wirtschaft sowie internationalen Institutionen und der Zivilgesellschaft.

"Zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel wandern jedes Jahr allein in Deutschland in den Müll“, betonte der Staatssekretär Fuchtel in seiner Rede, „deshalb arbeitet die Bundesregierung mit aller Kraft daran, das zu ändern. Ein wichtiger Schritt ist, dass das Bewusstsein für unsere Lebensmittel steigt.“ Nur wenn den Lebensmitteln sowie den erzeugenden Landwirtinnen und Landwirten die gebotene Wertschätzung entgegengebracht werde, werde es dazu kommen, dass weniger Lebensmittel entsorgt und damit wichtige Ressourcen eingespart werden, sagte Fuchtel. „Ich werbe mit Nachdruck für ein neues Landwirtschaftsbewusstsein", so das Mitglied der Bundesregierung unter Zustimmung aus dem Publikum.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft hob auch hervor, dass für die Wirksamkeit des Handelns die Datenlage über die entstandenen Lebensmittelabfälle wichtig ist. Da in Deutschland die erheblichen Anstrengungen in der Forschung zwischenzeitlich auch zu Ergebnissen geführt hätten, bot Fuchtel der internationalen Staatengemeinschaft an, diese Methoden und Ergebnisse in den weiteren Arbeitsprozess einzubeziehen. Er plädierte dafür, auf gesicherter Datengrundlage gezielte Schritte entlang der Lebensmittelversorgungskette zu unternehmen. „Dazu müssen die Menschen aller Altersstufen gewonnen werden, denn Ihr Handeln entscheidet, ob wir es schaffen!“

Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern.

Abdruck honorarfrei – 2.866 Zeichen

31.10.2019

Milchbörse kommt zu Milchbauern

Seminar: Infos zum Umgang mit neuem Marktinstrument / Fuchtel bringt hochrangige Referenten in den Nordschwarzwald

Professor Dr. Holger D. Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel ist der Spitzenreferent beim Seminar zur Frage nach der Börsennotierung von Milch. (Foto: Landwirtschaftliche Rentenbank)

Nordschwarzwald. „Mehr Sachverstand kann man nicht aufbieten“, beschreibt der Parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel das Seminar für Milchbauern im Nordschwarzwald. Dabei wird es am Donnerstag, 21. November, zwischen 10 und 16:30 Uhr im Bürgerraum von Ebhausen-Ebershardt, um die Möglichkeiten der EEX, einer europaweit agierenden Börse mit Sitz in Leipzig, gehen. Spitzenreferent des Seminars ist Professor Dr. Holger Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel.

Nach Abschaffung der Milchquote arbeitet die Agrarwirtschaft an einer Sektor-Strategie Milch. Ziel ist es, bessere Preise und mehr Stabilität zu erreichen. Über die Jahre seien die Preise immer wieder so in den Keller gerutscht, dass keine Wirtschaftlichkeit möglich war und die Situation mit erheblichen Summen aus öffentlichen Kassen aufgefangen werden musste. Das sei auch mit Blick auf Verlässlichkeit und Investitionen kein günstiger Zustand, so Hans-Joachim Fuchtel.

Der Parlamentarische Staatssekretär bietet nun Interessierten ein Seminar „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ an. Am 21. November informieren dazu im Bürgerraum Ebershardt drei hochkarätige Experten.

Seit 2018 bietet die EEX auch einen Terminkontrakt auf Rohmilch an. „Wie immer braucht es einen Weg mit längerem Anlauf, bis sich ein Marktinstrument das Vertrauen erobert hat. Aber eine erfolgreiche Preisabsicherung für Milch ist bereits heute über Futures auf Butter und Magermilchpulver an der EEX möglich und wird auch in Deutschland genutzt“, sagt Sascha Siegel, Head of Agricultural Commodities bei der EEX. Während eines Fachgespräches mit Milchbauern im CDU-Kreisvorstand sei man übereingekommen, nach weiteren Ansätzen zur besseren Vermarktung der Milch zu schauen. Fuchtel hatte eine Informationsveranstaltung mit Sascha Siegel initiiert, die in Fachkreisen den Wunsch aufkommen ließ, den Umgang mit diesem Börseninstrument im Detail kennenzulernen.

Die EEX zeigte sich bereit, im Nordschwarzwald eine Schulungsveranstaltung mit hochkarätigen Referenten anzubieten. Hans-Joachim Fuchtel: „Die Milchbauern sind in unserer Region wichtig, und wir müssen alles tun, dass sie für ihre Qualitätsprodukte auskömmliche Preise erhalten. Die Börse ist sicher nicht das zentrale Allheilmittel. Börsennotierungen können aber einen Beitrag leisten. Für wen es interessant ist und wer es erfolgreich macht, dem soll das Seminar mit Spitzenbesetzung Antworten geben. So wird der Bogen gespannt von einem politischen Gespräch vor Ort zur Praxis. Dann lohnen sich solche Gespräche auch.“

Professor Dr. Holger Thiele hat ein Gutachten für die Möglichkeiten einer neuen Sektor-Strategie Milch verfasst. Sein Institut gilt als hochkompetent für alle Fragen rund um den Milchmarkt. Ihm zur Seite steht Florian Hildebrand, Experte für den Milchmarkt beim Börsen- und Handelsmakler H. Jürgen Kiefer GmbH mit Sitz in Bad Münster am Stein.

Darüber hinaus bietet das Seminar auch einen Anreiz für all diejenigen, die sich schlicht einmal über das Börsengeschehen informieren wollen. „Schließlich kommt die Leipziger Börse nicht jeden Tag in den Nordschwarzwald“, betont Hans-Joachim Fuchtel.

Interessierte melden sich über Fuchtels Wahlkreisbüro an unter Telefon 07453/91323, Fax: 07453/91356 oder per E-Mail:

hans-joachim.fuchtel.wk(_AT_)bundestag.de
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28.10.2019

Fuchtel mit langem Beifall bedacht

Musikbotschafter: Rückblick auf China-Reise / Kapellen aus Stammheim und Althengstett übertrafen alle Erwartungen

Großer Erinnerungsabend zu einem Mammutprojekt: Hans Joachim Fuchtel, Gunther Böttinger und Steffi Hammann stoßen mit einem Bier aus der Tsingtao-Brauerei vor vollbesetzter Halle auf die gelungene China-Reise an. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw-Stammheim / Althengstett. Ein mehr als dreistündiges Programm boten die Musikvereine Althengstett und Stammheim anlässlich der Rückschau auf ihre China-Reise in der voll besetzten Althengstetter Gemeindehalle. Vielfältiges Lob und mehrmals langanhaltenden Beifall gab es für den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, welcher der Megaband durch Tipps und Hinweise Unterstützung gegeben hatte. Er war zu späterer Stunde zu dem Treffen dazugestoßen.

Nicht weniger als 61 Musikerinnen und Musiker hatten sich aufgemacht (wir berichteten), um in der baden-württembergischen Partnerschaftsprovinz Jiangsu im Sinne der Völkerverständigung als musikalische Botschafter zu wirken - ein Projekt, was es in dieser Größenordnung selten gibt. Dazu hatten sich die Vereine von Althengstett und Stammheim zusammengefunden, um diese Aufgabe, auch mit hoher Eigenbeteiligung jedes Kapellenmitglieds, anzugehen. Als Resümee betonten die Vorsitzenden Steffi Hammann und Gunther Böttinger: „Wir sind überglücklich, dass wir mit unserer Leistung überzeugen konnten und mit vielen Bürgern Chinas in Kontakt kamen. Ganz so wie man sich Völkerverständigung vorstellt: aufeinander zugehen und mehr voneinander wissen. Das hat geklappt, obwohl wir alle China vorher nur von der Landkarte gekannt hatten.“

Alle Altersklassen der Musikerinnen und Musiker seien hervorragend miteinander zurechtgekommen, und die Reise hätten die Vereine auch emotional intensiver verbunden. Außerdem hätten sich die Teilnehmer noch Jahre davon zu erzählen. Auch aus diesem Grund sei die Reise ein gewaltiges Zukunftsprojekt gewesen.

Diesen Eindruck habe er ebenfalls gewonnen, unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel: „Man sieht, was ehrenamtliche Arbeit leisten kann, wenn man ihr Raum zur Entfaltung gibt. Ihr müsst Nerven wie Drahtseile gehabt haben, um alle organisatorischen Fragen bei einer so großen Gruppe im Griff zu haben und das alles zumeist in englischer Sprache.“ Einen besonderen Dank sprach Fuchtel dafür aus, dass es gelungen sei, kurzfristig noch zwei Tage auf der EXPO 2019 in der Nähe Pekings aufzutreten, um bei den deutschen Kulturtagen und vor großem Publikum aus aller Welt mit einer Reihe von Auftritten musikalisch zu überzeugen.

Fuchtel appellierte vor allem an die jüngeren Teilnehmer, zu erzählen, wie wichtig der Blick über den Tellerrand und das Eintreten für Frieden ist. Dabei sollte man sich die Bedeutung und Wertschätzung von Demokratie auch im eigenen Land bewusst machen. „Wir haben nur eine Welt, in der wir lernen müssen, uns zu verstehen und eigene Beiträge zu leisten“, so Fuchtel.

Die Mega-Brassband „Black Forest“, wie sie großflächig auf Werbeplakaten zu ihren Auftritten angekündigt wurde, bot unter den Dirigaten von Oliver Maximilian Lötterle und Jörg Fetzer ein breites Repertoire an klassischer Blas- und konzertanter Musik sowie gesungenen Weltschlagern und Musik-Paraden. Auch die beiden Nationalhymnen hatten sie im Repertoire, was für zusätzliche Beifallsstürmen sorgte. Mit glänzend von Jörg Nonnenmann vorbereiteten Diashows und Video-Clips wurde dies nicht nur den Musikern, sondern vor allem den zahlreich erschienen Gästen deutlich.

18.10.2019

Endspurt für Wettbewerb

Lebensmittel: Staatssekretär Fuchtel sucht im Nordschwarzwald preiswürdige Projektideen gegen die Verschwendung

Calw / Freudenstadt (k-w). Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel weist auf den Endspurt für den Bundeswettbewerb „Zu gut für die Tonne!“ hin. „Es muss ein deutliches Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln gesetzt werden“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das den Bundespreis 2020 ausgeschrieben hat.

Deshalb hat er sich auch in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt auf die Suche nach Unternehmen, Gastronomiebetrieben, Bauernhöfen, Vereinen und Privatpersonen gemacht, deren Projektideen preiswürdig sind. Noch bis 31. Oktober nimmt das BMEL kreative Vorschläge für den Wettbewerb zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung entgegen.

Die besten Projektideen werden von einer Expertenjury mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ausgezeichnet. Sie wählt die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement und Vorbildwirkung aus. Der Wettbewerb ist offen für alle.

Dabei winken Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro. Neben der Auszeichnung in den Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft und Bildung sowie Digitalisierung gibt es auch wieder Förderpreise.

„Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Versorgungskette rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an“, sagt Fuchtel, 4,4 Millionen davon allein in Privathaushalten. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese Verschwendung reduzieren können, zeige die Initiative des BMEL bereits seit 2012, so der Staatssekretär. Mit der in 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung rückt das Ministerium auch Verantwortliche aus Produktion, Handel und Industrie sowie Großverbraucher stärker in den Fokus. Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps zur Lebensmittellagerung und Rezepte für beste Reste finden Interessenten im Internet unter: www.zugutfuerdietonne.de. Dort können auch Projektideen für den Wettbewerb eingereicht werden.

15.10.2019

2022 soll Umsetzung beginnen

Digitalisierung: Gut besuchtes Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung / Bürgerkommunikation in der digitalen Welt / Fuchtel macht sich für Beschleunigung stark

Schärften das Bewusstsein für die Digitalisierung der Verwaltungen (von links): Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler, Karin Scholich, Simon Klass, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Moderatorin Luisa Koch, Bundestagsabgeordneter Marc Biadacz und Timo Kaiser.

Calw / Freudenstadt: Die Künstliche Intelligenz wird bald schon wesentlichen Einfluss auf das Leben der Menschen nehmen wie einst die Industrialisierung. Das wurde bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung, unterstützt von der Jungen Union, in Ebershardt deutlich. Deshalb sei es wichtig, sagte Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel, das Bewusstsein für die Digitalisierung der Verwaltung frühzeitig zu schärfen.

Schützenhilfe auf dem Weg, die Akzeptanz für die moderne Kommunikation mit dem Bürger zu erhöhen, erhielt der Parlamentarische Staatssekretär von seinem Fraktionskollegen Marc Biadacz. Der Abgeordnete des Wahlkreises Böblingen ist Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda des Bundestages. Er beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Frage, wie die Gesellschaft fit für die digitale Transformation wird. Auch die Kommunikation über soziale Medien habe viele Vorteile, fügte Biadacz hinzu.

Deshalb riet der Politiker den vielen Bürgermeistern, Kommunalpolitikern, Verwaltungsfachleuten und auch jungen Menschen aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt, die für einen ganzen Tag ins Gemeinschaftszentrum gekommen waren, sich sowohl auf die digitale Verwaltung einzulassen als auch den sozialen Medien neben den Zeitungen mehr Raum für die Kommunikation mit dem Bürger zu geben. Dabei dürfe man sich von Kritikern nicht ausbremsen lassen.

Oberbürgermeister Julian Oswald hatte zu der Veranstaltung gleich die neue Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Freudenstadt, Tamara Schweizer, mitgebracht. „Das Thema gewinnt an Bedeutung“, ist sich Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler sicher, der als Hausherr das Seminar eröffnete. „Wir müssen die Chance ergreifen, an vorderster Front dabei zu seine“, so Schuler.

Der Calwer Kreisrat Simon Klass zeigte an Hand seines Leuchtturm-Projekts „Gechingen News“ und der Gechinger Facebook-Gruppe, wo digitale Bürgerkommunikation ansetzt und welche Regeln zu beachten sind. Karin Scholich vom Bundesinnenministerium und der leitende Ministerialdirigent für IT im Landesinnenministerium, Eberhard Wurster, machten deutlich, dass die Vorbereitungen für die digitale Verwaltung längst auf Hochtouren laufen. In wenigen Jahren werde der digitale Behördengang selbstverständlich sein. „Wir kommen vorwärts“, sagte Wurster, „aber es sind noch viele Schritte zu tun, um den Idealzustand zu erreichen.“ Das soll in 2022 der Fall sein.

Dafür werde von Bund, Ländern und Kommunen aktuell ein „riesiges Gemeinschaftsprojekt“ aufgebaut. Möglichen Kritikern begegnet Karin Scholich eindeutig: „Wir machen das für die Menschen, nicht für uns.“ Einige Kommunen seien bereits aktiv in die Pilotprojekte eingebunden, weitere seien gesucht, um die Entwicklung digitaler Standardprozesse voranzutreiben.

„Ich möchte, dass mehr Schwung in die Entscheidungsprozesse kommt“, betonte Fuchtel, deshalb habe er das mit über 40 Teilnehmern gut besuchte Seminar initiiert. „Mein großer Wunsch ist, dass sich die Kommunalparlamente intensiv damit auseinandersetzen, um schnellstens mehr Akzeptanz zu erreichen.“ Denn es sei „an der Zeit, das Thema zu verfestigen und mehr Bürgeraufklärung zu betreiben.“ Ein modernes, vernetztes Bürgerportal könne dem ländlichen Raum „Platzvorteile“ verschaffen, ist Fuchtel überzeugt. Deshalb wolle er die Digitalisierung in seinem Wahlkreis vorantreiben. Ausdrücklich lobte Fuchtel Timo Kaiser, der das Thema aufgegriffen habe. „Als Abgeordnetem ist mir klar: Wir brauchen schnellere Antworten für unsere Bevölkerung, auch was den Bürokratieabbau anbelangt.“

Eine lebhafte Diskussion unter Moderation von Luisa Koch beendete einen aufschlussreichen Tag, der in Fuchtels Augen vor allem eines bewies: „Das wir mit dem Thema absolut up to date sind.“

10.10.2019

KAS-Seminar mit Spitzenreferenten

Zukunftsperspektiven: Bürgerkommunikation in der digitalen Gesellschaft / Am Samstag für Landkreise Calw und Freudenstadt

Calw / Freudenstadt: Beim ersten Seminar dieser Art kann die Konrad-Adenauer-Stiftung mit Spitzenreferenten aufwarten. Im Mittelpunkt ihrer Veranstaltung zur Bürgerkommunikation der Zukunft werden Erfahrungen und Perspektiven stehen. Treffpunkt ist am Samstag, 12. Oktober, um 10 Uhr im Bürgerzentrum in Ebhausen-Ebershardt.

Was hat sich in der Kommunikation mit dem Bürger bewährt, was ist in der Zukunft möglich? Was verbirgt sich hinter der Ankündigung des Bundesinnenministers Horst Seehofer, ab 2023 über digitale Methoden das Antragswesen in allen Belangen der Bürgerschaft und staatlicher Institutionen zu vereinfachen? Auf diese Fragestellungen geben hochkarätige Referenten bei der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Nordschwarzwald Antworten.

Karin Scholich ist Referentin in der Abteilung Digitale Gesellschaft, Verwaltungsmodernisierung und Informationstechnik des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Die Digitalisierung der Verwaltung beim Bund hat sie bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes mitgestaltet. Zuvor war sie IT-Koordinatorin im Gesundheitsamt des Berliner Bezirks Wedding.

Eberhard Wurster ist als Verwaltungsjurist seit 37 Jahren in der Landes- und Kommunalverwaltung tätig. Der gebürtige Walddorfer hat vor zehn Jahren das Amt des Abteilungsleiters IT und E-Government im Innenministerium Baden-Württemberg übernommen.

Marc Biadacz vertritt den Wahlkreis Böblingen im Deutschen Bundestag. Der studierte Sozial- und Politikwissenschaftler war in der privaten Wirtschaft tätig und ist Mitglied im Kreistag sowie im Aufsichtsrat des Zentrums für Digitalisierung. Außerdem gehört Biadacz dem Bundesfachausschuss Bildung, Forschung und Innovation der CDU an und arbeitet in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales, Digitale Agenda sowie im Petitionsausschuss mit. Neben weiteren ehrenamtlichen und sozialen Aufgaben ist der Abgeordnete Mitglied der MIT und im Parlamentskreis Mittelstand seiner Fraktion.

Simon Klass ist als IT-Berater bei SSC-Services im Bereich Partnerintegration, Prozesse und Methoden tätig. Der gebürtige Gechinger war unter anderem Wahlkreismitarbeiter beim Landtagsabgeordneten Thomas Blenke und während seines Lehramtsstudiums Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Simon Klass ist zweiter, stellvertretender Bürgermeister von Gechingen und Mitglied des Kreistags Calw.

Anmeldungen zu dem Seminar sind noch beim Landesbüro Stuttgart der Konrad-Adenauer-Stiftung möglich unter Telefon 0711/870309-50 oder per E-Mail:kas-bw@kas.de.
Abdruck honorarfrei – 2.522 Anschläge

04.10.2019

Bürgerkommunikation im digitalen Zeitalter

Seminar: Einfluss sozialer Medien / Entlastung von Bürokratie durch E-Government / Spezialisten aus Bundes- und Landesinnenministerien vor Ort / Konrad-Adenauer-Stiftung lädt ein / Große Ziele vor Ort umsetzen

Calw / Freudenstadt: Die Digitalisierung hat viele Gesichter. Im öffentlichen Leben ändert sich manches durch den Einsatz sozialer Medien. Vor allem in den Kommunen soll vieles der neuen digitalen Welt angepasst werden, um Menschen von Bürokratie zu entlasten und Verwaltungen bürgerfreundlicher aufzustellen.

Deshalb setzt die Konrad-Adenauer-Stiftung im Nordschwarzwald eine Idee des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel um. Der Parlamentarische Staatssekretär hat angeregt, sich intensiver mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. „Vor allem die sozialen Medien nehmen immer mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft, was bis in demokratische Wahlen hineinreicht“, betont Fuchtel. Deshalb sei es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger sich zu dem Themenkomplex austauschen. Das wird am Samstag, 12. Oktober, zwischen 10 und 16.30 Uhr im Gemeinschaftszentrum von Ebhausen-Ebershardt der Fall sein, wozu auch Experten eingeladen sind. Kostenlos teilnehmen kann jeder.

Ab 2023 soll eine neue Dimension von Vereinfachung der Kontakte zwischen Bürger und Verwaltung stattfinden. Besonders neugewählte Gemeinde- und Kreistagsmitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verwaltungen und Institutionen, die mit dem Staat und den Kommunen in Berührung kommen, werden durch den Informationsgehalt einen Gewinn für ihre künftige Arbeit haben.

Am Vormittag liegt der Fokus auf der Veränderung der Kommunikation untereinander durch soziale Medien sowie dem Einfluss der sozialen Medien auf den Umgang der Politik mit Ihren Bürgern und damit den Wählern. Nach einem Grußwort durch den hiesigen Wahlkreisabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel spricht der Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz aus dem Nachbar-Wahlkreis Böblingen über „Bürgerkommunikation im digitalen Zeitalter“. IT-Berater Simon Klass aus Gechingen, Teilnehmer beim Wettbewerb "Leuchttürme der Bürgerbeteiligung", informiert über Möglichkeiten des Bürgeraustausches durch soziale Medien aus erster Hand.

Am Nachmittag wird zur Entwicklung des E-Government informiert. Die digitale Transformation wird nicht nur das Dokumentenmanagement in öffentlichen Verwaltungen verändern, sondern die E-Akte wird auch das Archivieren vereinfachen und die Beschaffung durch die E-Vergabe erleichtern. Durch das neue E-Government-Gesetz soll die Verwaltung schneller und effizienter werden. Wie Kommunalpolitiker daran mitwirken können, dass das beim Bürger, zum Beispiel bei Antragsverfahren, ankommt, steht zur Debatte.

Nach Impulsvorträgen zum Konzept des Bundes durch Karin Scholich aus dem Bundesinnenministerium und IT-Abteilungsleiter Eberhard Wurster vom Landesinnenministerium Baden-Württemberg findet eine Diskussion unter Moderation von Luisa Koch zum Thema "Wie wir E-Government erfolgreich in den Kommunen etablieren können" statt.

Anmeldungen zu dem Seminar nimmt das Landesbüro Stuttgart der Konrad-Adenauer-Stiftung entgegen unter Telefon 0711/870309-50 oder per E-Mail:kas-bw@kas.de.

01.10.2019

Startschuss in Hamburg

Gesünder kochen: Staatssekretär wirbt für gute Ernährung / Chance für traditionelle Gaststätten / Deutschlandweiter Wettbewerb

Startschuss für den deutschlandweiten Wettbewerb „Gesünder kochen – gesünder leben“ mit (von links nach rechts): Initiator Michael Wiesensee, Denis-Michael Kleinknecht (Jury), Brigitte Scherb (Jury), dem Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Karlheinz Hauser (Jury). Den Vorsitz der Jury übernimmt Gastrolegende Otto Koch vom ARD-Buffet. Foto: dne24.de

Calw / Freudenstadt: Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat in Hamburg den Startschuss für den bundesweiten Wettbewerb „Gesünder kochen – gesünder leben“ gegeben. Dabei hat der Politiker aus dem Nordschwarzwald vor allem die gesunde Ernährung von Kindern im Blick.

„Kinder brauchen eine gute Ernährung – zu Hause, in Kita und Schule, aber auch in Restaurants und Gaststätten“, betonte Fuchtel, „das Ernährungsverhalten wird früh erlernt. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder an allen Orten gesunde und leckere Gerichte erhalten.“ Um Kindern und Jugendlichen die Wahl zu erleichtern, dürfe ein entsprechendes Angebot auch auf den Speisenkarten der hiesigen Gastronomie nicht fehlen, betonte der Politiker aus dem Nordschwarzwald. Fuchtel: „Das ist auch eine Chance für traditionelle Gaststätten, hier neue Akzente zu setzen.“

Möglich machte das kreative und kulinarische Gipfeltreffen in Hamburg die Initiative „DEUTSCHLAND neu ENTDECKEN“, deren Anliegen die Neuinterpretation traditioneller Gerichte ist. Die Initiative versteht sich als Kommunikationsplattform für Gastronomen und Hoteliers, die sich der Qualität, der Tradition und dem Erhalt der regionalen Esskultur verpflichtet fühlen, um diese für künftige Generationen zu erhalten. Mit dem Wettbewerb, der auf dem Süllberg in Hamburg-Blankenese gestartet wurde, hat sie eine Deutschland-Kampagne für mehr Bewusstsein für gesunde Ernährung gestartet. Juryvorsitzender ist Gastrolegende Otto Koch, bekannt als Fernsehkoch im ARD-Buffet, der kürzlich ein TV-Interview mit Hans-Joachim Fuchtel im Hotel Therme Bad Teinach führte.

Der Wettbewerb richtet sich nicht nur an Koch-Profis, sondern an alle, die gerne und vor allem ernährungsbewusst kochen. Die sechs besten und innovativsten Vorschläge in den Kategorien Profi- und Hobbyköche werden von einer hochkarätig besetzten Jury prämiert.

27.09.2019

Milchbörse und Politik

Berlinreise: Calwer Realschüler im Bundestag / Fuchtel gibt Einblick in politische Arbeit / Auch Kanzleramt auf dem Programm

Gemeinsam mit den Calwer Realschülern diskutierte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in Berlin aktuelle Entwicklungen in der Politik. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw / Berlin. Die Klasse 10b der Heinrich Immanuel Perrot Realschule Calw hat im Rahmen eines Planspiels zur parlamentarischen Demokratie den Deutschen Bundestag und das Bundeskanzleramt in Berlin besucht. Der Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ließ es sich nicht nehmen, die Jugendlichen persönlich zu begrüßen.

In einer spannenden Gesprächsrunde erläuterte Fuchtel den rund 20 Schülerinnen und Schülern die Prozesse der Gesetzgebung. „Über manche Gesetzesvorhaben muss man sachlich und zugleich bestimmt in den konstruktiven Austausch mit den unterschiedlichen Fraktionen im Bundestag gehen. Dabei gibt es selbstverständlich auch immer wieder Kompromisse zwischen allen Demokraten“, erklärte der Abgeordnete.

Zudem gab Fuchtel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär für die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist, einen Einblick in die Arbeit der Regierung. Schülerinnen und Schüler interessierten sich selbst für Fragen der Milchwirtschaft im Schwarzwald, was den Politiker sichtbar erfreute. Dies gab Fuchtel die Gelegenheit, auf die am 21. November 2019 stattfindende Pilotveranstaltung in Ebershardt zur Milchbörse hinzuweisen.

„Mich hat es echt gefreut, dass sich Herr Fuchtel so viel Zeit für uns genommen hat. Vor allem hat es mich erstaunt, wie der sich da auskennt“, gab sich Schüler Gabriel Schaible überrascht.

Klassenlehrer Kai Schwäble war sehr zufrieden: „Für die Schülerinnen und Schüler ist es einfach eine tolle Sache, Demokratie nicht nur aus dem Schulbuch und im Unterricht zu lernen, sondern unmittelbar im Gespräch mit unserem zuständigen Bundestagsabgeordneten für den Landkreis Calw zu erfahren.“

26.09.2019

Rainer Goller präsentiert THW vor Bundespolitikern

Ortsbeauftragter bei Veranstaltung mit rund 280 Abgeordneten dabei / Treffen mit Parlamentarischen Staatssekretär Fuchtel

Über aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz sprach (v. r.) Rainer Goller (THW-Ortsbeauftragter von Horb) mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Michael Hambsch, THW-Landessprecher von Baden-Württemberg. Foto: Büro Fuchtel

Horb/Berlin. Mit all seinem Können hat sich das Technische Hilfswerk auf dem Freigelände vor dem Deutschen Bundestag präsentiert. Bundesweit kamen rund 400 THW-Helferinnen und Helfer dazu in die Hauptstadt. Als Vertreter für die Landkreise Calw und Freudenstadt war Rainer Goller, Ortsbeauftragter von Horb, dabei.

Auf der Freifläche zwischen dem Paul-Löbe-Haus und dem Kanzleramt herrschte dichtes Gedränge. Rund 280 Abgeordnete kamen zu der Veranstaltung „MdB trifft THW – Sicherheit im Blick“. Alle konnten sich bei einem THW-Helfer aus ihrer Region über die Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz informieren. Das THW ist mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen gefragter Unterstützer für die Feuerwehr, Polizei oder auch für Hilfsorganisationen.

Rainer Goller präsentierte geschickt und routiniert nicht nur seinen eigenen Ortsverband, sondern auch die Ortsverbände Calw und Freudenstadt. Das „THW-Gen“ liegt ihm im Blut. Schon sein Vater war bei der Organisation engagiert.

Groß war das „Hallo“, als Goller seinen Heimatabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel traf. Den CDU-Politiker, der auch Parlamentarischer Staatssekretär für die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist, führte er dann durch die Ausstellung. An mehreren Ständen zeigten die THW-Experten von den acht Landesverbänden ihr Fachkönnen.

Baden-Württemberg war dabei hervorragend aufgestellt. So präsentierte der Ortsbeauftragte ein kleines geländegängiges Raupenfahrzeug mit fest montiertem Stromerzeuger. Bei einem großflächigen Stromausfall leistet dieses Gerät enorme Hilfe. „Im Ernstfall können damit die Digitalfunk-Basisstationen weiter mit Strom versorgt werden“, erklärte Goller. Die Kommunikation von Blaulicht-Organisationen ist so gesichert. An zehn Standorten des THW hat das Land Baden-Württemberg diese Stromerzeuger stationiert.

Hans-Joachim Fuchtel war beeindruckt. „Aufgrund des Klimawandels müssen wir uns auf extremere Wetterlagen einstellen. Auf diese Gefahrenszenarien muss der Zivil- und Katastrophenschutz proaktiv und gut vorbereitet sein. Je besser die Technik ist, desto besser können die Einsatzkräfte des THW im Ernstfall helfen. Die Politik unterstützt das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nachhaltig.“

23.09.2019

Idealer Ort für Versöhnungstreffen

Diplomatenbesuch: Kosovo-Botschafter Beqë Cufaj möchte Balkan-Jugend auf Burg Liebenzell zusammenführen / Dank an Fuchtel

Eintrag ins Gästebuch der Burg Liebenzell hoch über dem Nagoldtal (von links): Bürgermeister Dietmar Fischer, Akademieleiter Martin Eckhard, Konsul Besnik Miftaraj und sitzend Botschafter Beqë Cufaj.

Bad Liebenzell: Als Schriftsteller gefiel ihm der Sophi-Park in Bad Liebenzell natürlich besonders gut. „Das ist eine fantastische Idee, all diese Weisheiten aus Jahrtausenden für die Nachwelt zu notieren“, sagte Botschafter Beqë Cufaj, als sein Rundgang mit Bürgermeister Dietmar Fischer zu Ende ging.

Eine zweite Station in Bad Liebenzell sagte dem Diplomaten allerdings mindestens genauso zu: Der Lern- und Begegnungsort für junge Menschen auf der Burg schien ihm ideal dazu geeignet, das nächste Versöhnungstreffen für die Jugend aus den Balkanländern an dieser Stelle abzuhalten. Das wurde dem Botschafter bewusst, als er gemeinsam mit Akademieleiter Martin Eckhard, Konsul Besnik Miftaraj vom Generalkonsulat Stuttgart und Rathauschef Dietmar Fischer den Blick über das Nagoldtal schweifen ließ.

Er sei dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel dankbar dafür, dass er ihm diesen Einblick in seinen Wahlkreis gewährt habe, so Beqë Cufaj, der seinen Amtssitz in Berlin hat, „denn von diesem Besuch im Nordschwarzwald nehme ich sehr viel mit.“ Auch habe Fuchtel erkannt: „In Deutschland sind wir als Volk ebenso zuhause wie im Kosovo.“ Von den rund 2,6 Millionen Kosovaren lebten immerhin 400.000 in der Bundesrepublik. „Deshalb finde ich es so wichtig, dass die Jugend des Balkans an diesen Ort kommt, der eine enorme Ausstrahlungskraft habe.

Später ließ sich der Botschafter noch vom neuen Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle, die Arbeit der Hochschule erläutern und wurde vom Rathauschef über die Zukunftspläne der Kurstadt einschließlich Thermen-Erweiterung und Hotel-Neubau informiert.

20.09.2019

Neuauflage für Handwerkerbrücke

Fachkräftemangel: Hans-Joachim Fuchtels Idee soll zweites Mal realisiert werden / Bulgariens Botschafterin trifft Freudenstadts OB

Eintrag ins goldene Buch der Stadt Freudenstadt (von links): Oberbürgermeister Julian Osswald, Radka Titova, Beate Gaiser, Stefan Ionkov sowie sitzend Botschafterin Elena Shekerletova

Freudenstadt: Die Partnerschaft zwischen Freudenstadt und der bulgarischen Stadt Sandanski soll wieder neuen Schwung erhalten. Dafür wollen sich der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Oswald und Elena Shekerletova, Bulgariens Botschafterin in Berlin, einsetzen.

Die Diplomatin hatte auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel den Nordschwarzwald besucht und sich bei der Gelegenheit im Saal Courbevoie des Rathauses ins Goldene Buch der Stadt Freudenstadt eingetragen. Dabei war auch die vom CDU-Bundestagsabgeordneten initiierte „Handwerkerbrücke" zwischen den beiden Ländern zur Sprache gekommen, die möglichst bald eine Neuauflage erfahren soll.

„Das war eine tolle Idee und ein schönes Projekt gewesen“, schwärmte der Rathauschef, über das sogar das Fernsehen in Bulgarien berichtet habe. Man habe außerdem viele Freundschaften schließen können. Also wäre es „wünschenswert“, die Handwerkerbrücke angesichts des Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsstellen in Deutschland wiederzubeleben.

Die Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes im Landkreis Freudenstadt, Beate Gaiser, betonte, dass die Hälfte aller Ausbildungsstellen im Gastgewerbe nicht besetzt seien. Deshalb wolle man verstärkt im Ausland um ausbildungswillige junge Leute werben.

„Das Interesse ist auf bulgarischer Seite sehr groß“, betonte die Botschafterin, zumal junge Leute in ihrer Heimat sehr gute Perspektiven mit einer deutschen Ausbildung hätten. Gleichwohl dürfe man nicht verkennen, dass „wir in Bulgarien ähnliche Probleme haben.“ Der Tourismus boome und habe eine große Nachfrage nach Fachkräften in dieser Branche ausgelöst.

Anschließend ließen sich die Botschafterin und Stefan Ionkov, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung des bulgarischen Generalkonsulats in München, vor Ort von Geschäftsführerin Radka Titova durch das geschichtsträchtige Hotel Palmenwald führen. Das Haus gehört seit 2010 der bulgarischen Sharlopov-Gruppe, die es als Wellnesshotel führt und große Investitionen getätigt hat.

19.09.2019

Vom Literaten zum Botschafter

Botschafterbesuch: In Calw entpuppt sich Beqë Cufaj als Hesse-Kenner / Gastfreundlicher Jonuz Jonuzi beeindruckt Delegation

Entpuppte sich als Hesse-Kenner: der kosovarische Botschafter Beqë Cufaj (rechts), der auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Zweiter von rechts) die Stadt Calw besuchte. In der Mitte: der Calwer Oberbürgermeister Ralf Eggert, links: Familie Schaber.

Calw: Das Geburtshaus von Hermann Hesse besichtigte im Beisein des Calwer Oberbürgermeisters Ralf Eggert Botschafter Beqë Cufaj. Der Diplomat ist der ranghöchste Repräsentant des Kosovo in Deutschland, der auf Einladung des hiesigen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel den Nordschwarzwald besuchte.

In Calw entpuppte sich der Botschafter zugleich als ausgezeichneter Kenner der Werke des großen Sohnes der Stadt. Dies unterstrich er mit Originalzitaten von Hermann Hesse. Schnell stellte sich heraus, dass der Diplomat lange Jahre für angesehene deutsche und internationale Zeitungen gearbeitet hat sowie als Buchautor schriftstellerisch tätig war. Im Raum Calw gebe es eine beachtliche Zahl von Bürgern aus dem Kosovo, unterstrich Beqë Cufaj. Deswegen sei er ganz besonders gern in die Schwarzwald-Stadt gekommen.

Hausherr Hermann Schaber vom gleichnamigen Modehaus verwies in seiner Willkommensansprache scherzhaft darauf, dass er neben dem Nobelpreisträger und Hesses Großvater Hermann Gundert der dritte Hermann im Bunde sei. Schon Hesse habe erkannt, dass im Egoismus, Fundamentalismus und auch im Nationalismus die Wurzeln für Feindschaft, Streit und Ausgrenzung erkennbar seien. Nur die Bereitschaft zu Toleranz und zum Respektieren der Werte anderer ermöglichten ein Miteinander in der Gesellschaft, das wiederum Wachstum möglich mache.

„Scheinbar bedarf es der Erinnerung durch Schriftsteller, dass wir uns vor dem Chaos schützen“, fügte Schaber hinzu. Das gelte nicht nur für Familien, sondern auch für die Staaten und für Europa. Die Calwer Gastronomie werde hervorragend durch Repräsentanten des Kosovo geprägt, so Schaber, der auf das Engagement von Familie Jonuzi verwies, die die Villa Wagner, die Euro-Pastaria und das Café Royal bewirtschaften. Schaber: „Er ist einer von uns geworben.“

Der Botschafter trug sich ins goldene Buch der Stadt ein. Dabei hieß auch die örtliche CDU-Vorsitzende Ricarda Becker den ranghohen Diplomaten aus Berlin sowie Konsul Besnik Miftaraj als Vertreter des Generalkonsulats Stuttgart in Calw willkommen.

Oberbürgermeister Ralf Eckert dankte Hans Joachim Fuchtel für sein außergewöhnliches Engagement für die Stadt Calw. Er bringe immer wieder hochrangige Gäste in die Hermann-Hesse-Stadt, was dazu beitrage, die Kommune und die gesamte Tourismusregion bekannter zu machen.

Dann schlug die Stunde der kosovarischen Gastfreundschaft. Restaurant-Inhaber Jonuz Jonuzi, liebevoll auch „Jacky“ genannt, wartete mit einer spontanen Einladung in sein Lokal in der Villa Wagner auf, um mittels einer Kostprobe die Qualität seines Hauses zu unterstreichen. Als Kosovare habe er sich in Deutschland eine Existenz aufgebaut und Freunde gefunden. Derzeit betreibe er zusammen mit seiner Familie insgesamt drei gastronomische Betriebe und freue sich über den Zuspruch aus der Bevölkerung. Er und seine Familie fühlten sich in Deutschland gut integriert.

17.09.2019

Mit Erfolgsgeschichten um ausländische Azubis werben

Arbeitsmarkt: Aus Fuchtels Vorstoß entsteht Idee für internationales Projekt / Bulgaren und Kosovaren sollen Gastronomie entlasten

Sonntagsrunde für den Arbeitsmarkt im Nordschwarzwald mit (von links) dem kosovarischen Konsul Besnik Miftaraj aus Stuttgart, Gastronom Thomas Peter, dem DEHOGA-Kreisvorsitzenden Rolf Berlin, dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Botschafter Beqë Cufaj (Kosovo), Botschafterin Elena Shekerletova (Bulgarien), Martin Lehmann (Agentur für Arbeit Pforzheim-Nagold) und Stefan Ionkov, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung des bulgarischen Generalkonsulats in München.

Mit Erfolgsgeschichten um

ausländische Azubis werben

Arbeitsmarkt: Aus Fuchtels Vorstoß entsteht Idee für internationales Projekt / Bulgaren und Kosovaren sollen Gastronomie entlasten

Calw / Freudenstadt: Fachkräfte und Auszubildende aus Bulgarien und dem Kosovo sollen es künftig leichter haben, auf dem Arbeitsmarkt der Landkreise Calw und Freudenstadt Fuß zu fassen. Das ist das erklärte Ziel eines Arbeitsgesprächs auf Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel mit der bulgarischen Botschafterin Elena Shekerletova und ihrem Amtskollegen Beqë Cufaj.

Dazu hatte der Parlamentarische Staatssekretär auf deutscher Seite Martina Lehmann als Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim nach Zavelstein eingeladen. Stellvertretend für das Gastgewerbe im Nordschwarzwald schilderten der DEHOGA-Kreisvorsitzende Rolf Berlin sowie der Calwer Gastronom Thomas Peter, wie kurz die Personaldecke in deren Branche ist. „Die Familienmitglieder sind am Rande ihrer Leistungskraft, weil wir zu wenig Servicekräfte haben“, sagte Berlin im Hotel Krone-Lamm.

„Wegen dieser Lücken versuchen wir, neue Wege zu gehen“, bestätigte Agenturchefin Martina Lehmann die Arbeitsmarktlage, die im Gastgewerbe besonders drastisch sei. Diese erstrecke sich freilich auch auf andere Branchen. Wichtig wäre aus ihrer Sicht, wenn junge Auszubildende mit Grundkenntnissen in deutscher Sprache und konkreten Vorstellungen nach Deutschland kämen. Dazu bieten Bulgarien und das Kosovo ideale Voraussetzungen, weil in diesen Ländern Deutsch eine beliebte Fremdsprache ist. Optimal wäre eine intensivere Kontaktaufnahme vor Vertragsunterzeichnung, sagte Lehmann um beiden Seiten Enttäuschungen im Vorfeld zu ersparen. Eine duale Ausbildung in Deutschland sei erfahrungsgemäß auch mit Blick auf Europa eine hervorragende Ausgangsbasis für die jungen Leute.

„Mir gefällt, mit welch konkreten Lösungsansätzen Hans-Joachim Fuchtel das Thema aufgreift“, betonte Botschafter Beqë Cufaj. Momentan sei es für Kosovaren, deren Heimat bislang nur EU-Beitrittskandidat sei, noch äußerst schwierig und landwierig, ein Arbeitsvisum für die Bundesrepublik zu erhalten. Allerdings gebe es von dem kleinen Staat aus sehr viele familiäre Bindungen nach Baden-Württemberg. Das Arbeitsmarktproblem in der deutschen Gastronomie sei aktuell unter Kosovaren noch zu wenig bekannt.

In Bulgarien seien Fachkräfte inzwischen ebenfalls sehr gefragt, sagte Botschafterin Elena Shekerletova. Ihr Heimatland nähere sich der Vollbeschäftigung. Dennoch sei es für junge Leute in ihrer Heimat durchaus lukrativ, eine Ausbildung in Deutschland zu absolvieren, denn „ein deutscher Berufsabschluss hat mehr Gewicht.“ Sie sehe außerdem eine Chance für Partnerschaften zwischen deutschen und bulgarischen Berufsschulen. Auch die Diplomatin wünschte sich mehr Informationen als Entscheidungshilfe.

„Klar ist, dass in den Arbeitsmarkt Bewegung kommen muss“, betonte Fuchtel, der sich für die Offenheit bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit bedankte. Mit der neuen Gesetzgebung des Bundes werde die Zuwanderung von Fachkräften in die Bundesrepublik ohnehin erleichtert. „Wir wollen möglichst lösungsorientiert und unbürokratisch Hilfe anbieten“, pflichtete ihm Martina Lehmann bei, die sich für entsprechende Projekte aussprach.

„Wir können sofort loslegen“, sagte Beqë Cufaj, und auch seine bulgarische Amtskollegin möchte die Kontakte in den Nordschwarzwald möglichst bald weiter vertiefen. Entsprechende Informationen sollen unter anderem über soziale Medien unter den jeweiligen Landsleuten verbreitet werden. Auch soll die Idee junger Ausbildungsbotschafter nach den Vorstellungen von Hans-Joachim Fuchtel in das Projekt eingebracht werden. Mit dieser Art von Know-how-Transfer habe er schon als Griechenland-Beauftragter Fortschritte erzielt. „Wir brauchen authentische Erfolgsgeschichten, die junge Menschen dazu motivieren, zu uns zu kommen.“

13.09.2019

Zwei Diplomaten im Nordschwarzwald

Botschafterbesuche: Bulgarien und Kosovo bei Wirtschaftsgesprächen im Mittelpunkt / Fuchtel arrangiert Treffen an verschiedenen Orten

Der Botschafter des Kosovo in Berlin, Begë Cufaj und Bulgariens Botschafterin Elena Radkova Shekerletova halten sich am Wochenende zu Wirtschaftsgesprächen im Nordschwarzwald auf

Calw / Nagold / Bad Wildbad / Bad Liebenzell: Gleich zwei Botschafter in Berlin werden am Wochenende den Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel besuchen. Sie führen Gespräche mit der Wirtschaft sowie dem Hotel- und Gaststättengewerbe im Nordschwarzwald. Dabei geht es auch um Arbeitsmarktfragen und die Möglichkeit der Personalgewinnung für Hotellerie und Landwirtschaft im Nordschwarzwald.

Begë Cufaj repräsentiert seit über einem Jahr die Republik Kosovo in Berlin. Der Diplomat mit der interessanten Vita arbeitete nach dem Studium der albanischen Kultur und Sprache in Pristina 25 Jahre als Journalist und Schriftsteller. Zuvor hatte er noch sein Wissen durch zusätzliche Studien zur vergleichenden Literaturwissenschaft in Stuttgart ergänzt. Unter anderem schrieb Cufaj für diverse Zeitungen auf dem Balkan und in Westeuropa, darunter die FAZ, die NZZ und Courrier international. Als Schriftsteller hat er auch mehrere Bände mit Essays und Prosa veröffentlicht sowie zwei Romane, wofür er einige Auszeichnungen erhielt. Cufaj unterstützte das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in den Jahren 2015 bis 2017 als Dolmetscher und Übersetzer.

Am Samstag, 14. September, wird der Botschafter nach seiner Ankunft im Nordschwarzwald zunächst das Hesse-Zimmer in den Räumen von Familie Schaber besichtigen. Nach Wirtschaftsgesprächen am Samstag führt ihn am Sonntag ein Abstecher in die Kurstadt Bad Liebenzell, wo er sich im Rathaus ins Goldene Buch einträgt. Nachmittags ist noch ein Treffen mit dem albanischen Kulturverein in Nagold geplant.

Elena Radkova Shekerletova ist seit Ende Februar 2019 Botschafterin in Berlin. Da Sandanski, im Südwesten Bulgariens gelegen, Partnerstadt von Freudenstadt ist, wird sie am Samstag, 14. September, zunächst einen ausgedehnten Abstecher in die Kurstadt machen, wo sie sich unter anderem ins Goldene Buch einträgt. Später führt sie ein Gespräch mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes.

Am Sonntag besichtigt die Diplomatin die Attraktionen von Wildbad auf dem Sommerberg, wo sie sich ebenfalls ins Goldene Buch der Stadt einträgt. Anschließend unternimmt sie einen Rundflug über dem Nordschwarzwald mit der Fliegergruppe Freudenstadt.

Ihre guten Deutschkenntnisse hat sich die ranghohe Diplomatin schon während ihrer Schulzeit am deutschsprachigen Gymnasium in Berlin angeeignet. Später studierte sie Rechtswissenschaften in Sofia und bildete sich am Heidelberger Max-Planck-Institut für Völker- und Verfassungsrecht weiter. Elena Radkova Shekerletova war unter anderem Beraterin der bulgarischen Regierung, Botschafterin in Österreich und ist Trägerin mehrerer hoher Auszeichnungen, darunter das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich und das Goldene Ehrenzeichen des Außenministeriums der Republik Bulgarien.


06.09.2019

Fuchtel gegen Lebensmittelverschwendung

Bundeswettbewerb: Staatssekretär wirbt für Aktion „Zu gut für die Tonne!“ des Ministeriums / Teilnehmen kann jeder / Bis Oktober bewerben

Setzt sich gegen die Lebensmittelverschwendung ein: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt: Lebensmittel, die noch genießbar sind, sollten nicht achtlos weggeworfen werden. Das sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Deshalb wirbt er für den Wettbewerb „Zu gut für die Tonne!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben hat. Teilnehmen kann jeder.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMEL möchte in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt nicht nur zur Teilnahme ermuntern, sondern die Verbraucherinnen und Verbraucher auch für das Thema sensibilisieren. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie mit ihrer Kaufentscheidung bewegen können“, sagt Fuchtel, der darauf verweist, dass Nachhaltigkeit und Wertschätzung gerade auch beim Thema Lebensmittelverschwendung eine entscheidende Rolle spielen. „Das beginnt bereits zuhause, wo zu viele Lebensmittel einfach im Müll landen“, so der CDU-Politiker. „genau hier fängt effektiver Ressourcen- und Klimaschutz an.“ Jeder könne dazu beitragen, diese Müllberge zu reduzieren.

Innovative und pfiffige Ideen von engagierten „Lebensmittelrettern“ sollen mit dem Bundespreis gefördert und auszeichnet werden. „Es würde mich freuen, wenn unter den Preisträgern auch Kandidatinnen oder Kandidaten aus dem Nordschwarzwald vertreten wären“, so Fuchtel. Ganz gleich ob Unternehmen, Start-up, Gastronomie, landwirtschaftlicher Betrieb, wissenschaftliche Einrichtung, Privatperson, NGO, Kommune oder Initiative – jedes Projekt entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit einem innovativen Ansatz zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung kann mitmachen.

Die Einreichungen werden von einer Expertenjury bewertet, die außerhalb der regulären Kategorien auch Förderpreise, die mit insgesamt 15.000 Euro dotiert sind, vergibt. Bewerbungen für den Bundespreis 2020 können bis zum 13. Oktober direkt eingereicht werden unter:bundespreis.bmel.de.

„Jährlich fallen allein in Deutschland entlang der gesamten Versorgungskette rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an“, informiert der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel über die Dimension der Verschwendung, „4,4 Millionen davon in Privathaushalten.“ Das Bundesministerium möchte bis 2030 die Lebensmittelverschwendung auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbieren. Mit der in 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung rücke das BMEL auch Verantwortliche aus Produktion, Handel und Industrie sowie Großverbraucher stärker in den Fokus.

INFO

Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps zur richtigen Lagerung und Rezepte für „beste Reste“ finden sich außerdem im Internet unter: www.zugutfuerdietonne.de.

12.09.2019

Empfang für Bulgariens Botschafterin

Hoher Besuch: Elena Radkova Shekerletova besucht Freudenstadt auf Einladung von Staatssekretär Fuchtel / Eintrag ins Goldene Buch

Bulgariens Botschafterin Elena Radkova Shekerletova stattet am Samstag der Stadt Freudenstadt einen Besuch ab.

Freudenstadt: Die ranghöchste Repräsentantin Bulgariens in Berlin wird am Samstag, 14. September, ihren Aufenthalt im Wahlkreis des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nutzen, um einen ausgedehnten Abstecher nach Freudenstadt zu machen. Die Große Kreisstadt ist bekanntlich Partnerstadt von Sandanski im Südwesten Bulgariens.

Für Botschafterin Elena Radkova Shekerletova richtet der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Osswald deshalb ab 10 Uhr einen Empfang im Saal Courbevoie des Rathauses aus, wo sich die Diplomatin unter anderem ins Goldene Buch einträgt. Anschließend führt sie ein Gespräch mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes, darunter die DEHOGA-Kreisvorsitzende Beate Gaiser und die Geschäftsführerin des Hotels Palmenwald, Radka Titova. Das Vier-Sterne-Wellnesshotel Palmenwald gehört seit 2010 der bulgarischen Sharlopov-Gruppe.

Elena Radkova Shekerletova trifft sich am Wochenende außerdem mit Wirtschaftsvertetern im Nordschwarzwald und besichtigt die Attraktionen der Stadt Bald Wildbad auf dem Sommerberg. Zum Abschluss ihres Besuchs im Nordschwarzwald wird die Botschafterin am Sonntagnachmittag bei der Fliegergruppe Freudenstadt zu einem Rundüberflug über dem Nordschwarzwald starten.

Ihre guten Deutschkenntnisse hat sich die ranghohe Diplomatin schon während ihrer Schulzeit am deutschsprachigen Gymnasium in Berlin angeeignet. Später studierte sie Rechtswissenschaften in Sofia und bildete sich am Heidelberger Max-Planck-Institut für Völker- und Verfassungsrecht weiter. Elena Radkova Shekerletova war unter anderem Beraterin der bulgarischen Regierung, Botschafterin in Österreich und ist Trägerin mehrerer hoher Auszeichnungen, darunter das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich und das Goldene Ehrenzeichen des Außenministeriums der Republik Bulgarien.

04.09.2019

Fuchtel: Entwicklungspolitische Arbeit bekommt Konturen

Eine-Welt-Tage: Staatssekretär lobt Engagement der Horber / Nachhaltiges Handeln / Auch Schulen dabei

Lobt das Engagement der Horber in Sachen Entwicklungshilfe: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Foto

Horb: „Schon seit Jahren setzt die Große Kreisstadt Horb entwicklungspolitische Akzente“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Davon zeuge das Streben nach Klimaneutralität und die Partnerschaft mit einer Stadt in Kamerun. „Deshalb freue ich mich sehr, dass Horb sich erstmals auch an den Eine-Welt-Tagen in Baden-Württemberg beteiligt.“

Als eine von 32 Kommunen im Land zeigten Bürgerinnen und Bürger der Neckarstadt ganz konkret, was jeder zu einer gerechteren Welt beitragen könne. „Dieser Ansatz sollte im wahrsten Sinn des Wortes in den Kommunen meines Wahlkreises Schule machen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete, denn die Herausforderungen des Klimawandels rufen danach, dass wir uns auf allen Ebenen damit befassen. Sinnvoll wäre es, wenn Lehrer und Schüler aus der ganzen Region zu den verschiedenen Treffen nach Horb kämen, um Anregungen für eigene Aktivitäten zu bekommen - so würde sich die Initiative der SEZ schnell multiplizieren.“

Die von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (Engagement Global) ins Leben gerufene Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“, die vom Bund finanziell unterstützt wird, steht für über 350 Aktionen im ganzen Land. In Horb finden zwischen dem 7. und 26. September 2019 fünf Aktionen statt, vom Fairtrade-Brunch über einen Vortrag zur Geschlechtergerechtigkeit im globalen Zusammenhang und anschaulichen Schulunterricht bis zum „bio-regio-fairen“ Abendessen.

Damit soll das Bewusstsein für globale Themen geschärft und eigenverantwortliches Handeln im Alltag angeregt werden. Sie dient außerdem der Vernetzung verschiedener Akteure. „Globale Verantwortung fängt vor der eigenen Haustür an“, pflichtet der Abgeordnete den Organisatoren bei, „deshalb ist es so wichtig, dass wir uns für ein nachhaltigen Handeln einsetzen.“

INFO

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ in Horb zwischen 7. und 26. September statt:

Am Samstag, 7. September, ist zwischen 11 bis 14 Uhr ein Faire-Trade-Brunch im Weltladen und Horber Lädle angesagt.

Am Freitag, 13. September, wird um 19.30 Uhr ein Vortrag zur "Geschlechtergerechtigkeit im globalen Zusammenhang" im Pflegeheim "Ita von Toggenburg" angeboten.

Am Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. September, wird den Kindern der Grundschulen Horb und Talheim im Unterricht das Thema Nachhaltigkeit nähergebracht.

Am Donnerstag, 26.September, laden ab 18.30 Uhr die Stadt Horb sowie die Kirchengemeinden zum Vier-Gang-Menü aus Fairtrade-Produkten ins Steinhaus ein.

Alle landesweiten Veranstaltungen finden sich auch im Internet unter:www.sez.de/veranstaltungen.

28.08.2019

Ein Jahr in den USA leben und arbeiten

Austausch: Fuchtel sucht Auszubildende und junge Berufstätige / Für Patenschafts-Programm des Bundestages bewerben

Calw / Freudenstadt / Berlin: Auszubildenden und jungen Berufstätigen im Nordschwarzwald möchte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel bevorzugt eine Chance bei der nächsten Runde des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) in 2020 geben.

In den letzten Jahren sind überwiegend Schülerinnen und Schüler bei dem Jugendaustausch des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses zum Zuge gekommen, weil sich mehr aus dieser Personengruppe darum beworben hatten. Deshalb ergreift der CDU-Bundestagsabgeordnete jetzt die Initiative, um wieder mehr interessierte junge Berufstätige und Auszubildende für diese Chance zu begeistern. Sie sollen für ein Jahr als Jugendbotschafter in die USA reisen, um dort vor Ort in ihrem Beruf zu leben und zu arbeiten.

Die jungen Leute werden in Gastfamilien untergebracht, arbeiten in Betrieben vor Ort und drücken eventuell noch die Schulbank in den USA. „Eine spannende und einzigartige Kombination“, betont Hans-Joachim Fuchtel, „die dazu auch noch finanziell unterstützt wird.“ In den letzten 37 Jahren seien fast 27.000 junge Leute gefördert worden, davon 20 Prozent junge Berufstätige. Mehrfach hat der hiesige Abgeordnete dabei die Patenschaft für einen jungen Menschen übernommen, der sich in den USA auf diese Weise weiterentwickeln konnte.

Besonders angesprochen sind für 2020 junge Berufstätige und Auszubildende in gewerblichen oder technischen Berufen, Handwerker, Kaufleute und Landwirte oder Winzer, die zum Zeitpunkt der Ausreise, also im August 2020, eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können und nach dem 31. Juli 1995 geboren sind. Die Absolvierung eines Freiwilligendienstes wird begünstigend auf das Alter angerechnet.

Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de. Bewerbungsunterlagen können bis zum 13. September 2019 angefordert werden.

23.08.2019

14 Ministerien auf einen Streich

Tag der offenen Tür: Fuchtel lädt zu Veranstaltung der Bundesregierung ein / Viele Jungpolitiker unter den Berlin-Reisenden

Im Rahmen einer Führung bekamen die Berlin-Reisenden einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, in dem der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (vorne rechts) Parlamentarischer Staatssekretär ist.

Calw / Freudenstadt / Berlin. Gleich 14 Ministerien, das Bundespresseamt und das Kanzleramt konnten nahezu 50 Bürgerinnen und Bürger aus den Reihen der Jugendgemeinderäte und der Jungen Union sowie weitere Bürger aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt anlässlich des Tags der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin besuchen.

Damit hatte sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, sich sein persönliches Grundgesetz im Bundespresseamt abzuholen, sich in einen Tornado der Luftwaffe im Verteidigungsministerium zu setzen oder einen Helikopter der Bundespolizei im Kanzlergarten aus nächster Nähe zu bestaunen? Sicher nicht so häufig im Leben!

„Das ist eine großartige Chance, einmal hinter die Kulissen der Politik zu schauen“, schwärmte Tirza Theurer. Bis vor kurzem engagierte sich die 18-jährige als Vorsitzende für den Jugendgemeinderat Nagold. Gemeinsam mit anderen jungen Leuten war sie für vier Tage in der Hauptstadt unterwegs. Natürlich zeigte Fuchtel seinen vorwiegend jungen Gästen auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), für das er als Parlamentarischer Staatssekretär neben seiner Abgeordnetenarbeit viel unterwegs ist. Rund 3.200 Besucher drängten sich über zwei Tage hinweg an den zahlreichen Informationsständen.

Die Gruppe aus dem Nordschwarzwald bekam von dem direkt gewählten Abgeordneten für die Kreise Freudenstadt und Calw auch einen sehr persönlichen Einblick. So zeigte er den Gästen zum Beispiel sein Büro in der Wilhelmstraße. Die Räume in dem Gebäude dienten dem späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer in seiner Funktion als Präsident des Preußischen Staatsrates in den Jahren 1932 und 1933 als Dienstwohnung. Hierhin flüchtete er auch zunächst, nachdem ihn die Nationalsozialisten 1933 als Kölner Oberbürgermeister abgesetzt hatten.

Viele Bilder an den Wänden zeugen von den Begegnungen des hiesigen Politikers Hans-Joachim Fuchtel mit hohen Vertretern aus der ganzen Welt. „Es ist immer wichtig, seine Gesprächspartner nicht nur auf einer fachlichen, sondern auch auf einer persönlichen Ebene zu erreichen“, betonte der Staatssekretär.

Im Bundestag informierten sich die Berlinreisenden über die Arbeit des Parlaments. Dabei war im Sitzungssaal eines Ausschusses auf den Stühlen, die sonst nur von den Abgeordneten genutzt werden, „Probesitzen“ angesagt. Schließlich wartete Fuchtel mit einem weiteren Höhepunkt auf: Der Präsident des Technischen Hilfswerkes, Albrecht Broemme, diskutierte mit den jungen Berlinreisenden über aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz.

Ein Besuch in der chinesischen Botschaft, eine Stadtrundfahrt und eine Schifffahrt auf der Spree rundeten das intensive Programm ab. Einige der Teilnehmer hatten sogar noch genügend Energie, um zu vorgerückter Stunde die Berliner Nachtluft zu schnuppern

09.08.2019

Fuchtel im Interview mit Gastro-Legende

Video-Produktion: Der Staatssekretär stellt sich den Fragen von ARD-Koch Otto Koch / Ernährung und Dorfgastronomie als Themen

Den Fragen der Gastro-Legende Otto Koch stellt sich im Video-Interview der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links).

Bad Teinach / Freudenstadt: Video-Interview mit Otto Koch: Im Hotel Therme Bad Teinach stellte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel den Fragen der Gastro-Legende. Der erfahrene Fernsehkoch ist aus der Sendung ARD-Buffet bekannt. Das Interview gehört zur Kampagne „Gesünder kochen – Gesünder leben“.

Für den Wettbewerb selbst, an dem sich Profi- und auch Hobbyköche aus ganz Deutschland beteiligen, gibt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Montag, 19. August, im Hotel Süllberg in Hamburg-Blankenese den Startschuss. Als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ergreift Fuchtel vor allem für die Jüngsten das Wort: „Das Bewusstsein für gesunde Ernährung muss schon im Elternhaus geschaffen werden, aber auch das Kita- und Lehrpersonal gilt es zu sensibilisieren“, sagt Fuchtel im Rahmen des Interviews, das zum Start der Kampagne auf dem Online-Portal der Initiative unter „dne24.de“ veröffentlicht wird. Für die Videoproduktion zeichnen Christian Berges aus München und Initiator Michael Wiesensee verantwortlich.

Als Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Ernährung sei vor zwei Jahren seitens des BMEL das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gegründet worden. Gute Erfahrungen mache man aktuell außerdem mit dem Ernährungsführerschein für Grundschüler, so der Staatssekretär.

Ein Themenkomplex im Interview mit Otto Koch dreht sich auch um das Sterben der Traditionsgastronomie im ländlichen Raum, dem sich Fuchtel schon seit mehreren Jahren widmet. „Das Wirtshaussterben macht mir große Sorgen“, so Fuchtel, „gerade die alten Gasthäuser haben über Jahrhunderte das Leben in den Dörfern geprägt. Unsere Gesellschaft braucht auch heute Orte, wo man sich austauschen kann. Sicher muss man dabei das herkömmliche Wirtshaus oftmals neu denken, von der Betriebsform über das Angebot bis hin zur wieder bereiteren Funktionalität und Nutzung sozialer Medien. Traditionsgasthäuser bieten auf jeden Fall auch die Chance zur regionalen Vielfalt.

Gleichwohl gebe es heute noch Gastronomen, darunter vor allem aus der jüngeren Generation, die die Dorfgastronomie wieder fantasievoll mit Leben erfüllten, um die Betriebe nachhaltig am Leben zu erhalten. Der Parlamentarische Staatssekretär schlug vor, auch die Hobbyköche einzubeziehen: „Dazu gibt es mehr Initiativen als man denkt.“ Damit wäre auch das ehrenamtliche Element einbezogen. Das Ganze gewinne auch vor dem Hintergrund von Bestrebungen zu mehr gleichwertigen Lebensbedingungen neues Gewicht. Denn „der ländliche Raum stärkt sich nicht von selbst.“

30.07.2019

Fuchtels Einsatz zahlt sich erneut aus

Klosterscheuer: Vorzeitiger Baubeginn wegen Einsturzgefahr möglich / Staatsministerin Grütters schickt erlösende Nachricht

Setzte sich erneut für den Erhalt der Klosterscheuer in Alpirsbach ein: der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

Alpirsbach. Die Gefahr, wonach die denkmalgeschützte Bausubstanz der Klosterscheuer in Breitenwies durch einen Einsturz verloren gehen könnte, ist gebannt. Erneut hat sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel erfolgreich für den Erhalt eingesetzt.

Die Sanierung der Klosterscheuer Alpirsbach konnte schon im Mai durch entsprechende Bemühungen des Parlamentarischen Staatssekretärs erfolgreich im Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII mit 46.000 Euro platziert werden. Diese erfreuliche Nachricht wurde jedoch überlagert von der drohenden Einsturzgefahr der denkmalgeschützten Scheuer.

Nach einem Hilferuf aus dem Alpirsbacher Rathaus trat sofort Hans-Joachim Fuchtel auf den Plan. Unverzüglich veranlasste der CDU-Abgeordnete eine Prüfung, ob ein vorzeitiger Baubeginn machbar sei.

Jetzt kam die erlösende Nachricht aus dem Bundeskanzleramt: Die für das Denkmalschutz-Sonderprogramm zuständige Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, teilt nun mit, dass mit den Sanierungsarbeiten angesichts der Situation umgehend begonnen werden könne.

Hans-Joachim Fuchtel dankte der Staatministerin für Ihren Einsatz. „Jetzt kann das Vorhaben ohne weitere Hürden umgesetzt werden.“

26.07.2019

Echter Staatsgast in Herrmanistan

Projektwoche: Zum Abschluss steht Staatssekretär Fuchtel als Karaoke-Sänger auf der Bühne / Dickes Lob für Schüler und Lehrer

Als talentierter Karaoke-Sänger entpuppte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der gemeinsam mit Schülern auf der Bühne im Calwer Hermann-Hesse-Gymnasium stand.

Calw: Sie wählten zwar selber ihr Parlament, eine Präsidentin und sogar eine Kanzlerin, doch mit einem echten Staatsgast als Höhepunkt ihres viertägigen Schulprojekts „Herrmanistan“ hatten die Mädchen und Jungen des Calwer Hermann-Hesse-Gymnasiums dann doch nicht gerechnet.

Aber die jungen Leute wussten den Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel, der in aller Frühe direkt aus Berlin angereist war, doch entsprechend zu würdigen. Sie erklärten dem hiesigen Bundestagsabgeordneten bis ins Detail, wie so ein fiktiver Schülerstaat organisiert ist und dass es gar nicht so einfach ist mit der Demokratie, den Bankgeschäften, den Arbeitsplätzen und der Rechtsprechung.

Außerdem nutzten sie die Gunst der Stunde, um von einem echten Mitglied der Bundesregierung zu erfahren, wie eigentlich der Deutsche Bundestag zu seinen Entscheidungen kommt. „Auf jeden Fall mischen bei uns nicht alle Parteien wie bei Euch in der Regierung mit“, erklärte Hans-Joachim Fuchtel seinen jungen Zuhörern geduldig, „bei uns gibt es keine All-Parteien-Regierung, sondern eine Koalition und eine Opposition.“ Deshalb empfehle er den „Einwohnern“ von Herrmanistan, beim nächsten Mal dem Schulstaat in Anlehnung an die Realität ein „etwas schärferes Profil“ zu geben.

Ansonsten aber lobte der Parlamentarier den „großen Fleiß“ und die „ideenreiche Arbeit“ von Schülern und Lehrern. Denn dieses Projekt, das schon das ganze Jahr über vorbereitet worden war, sei sicher dazu angetan, so einiges für das Leben hinzuzulernen.

Schließlich gewannen die Bar-Betreiber den Herrn Staatssekretär sogar noch dazu, sich in die Schar der Karaoke-Sänger auf der Bühne einzureihen, um gemeinsam den Song „Happy“ von Pharrell Williams anzustimmen. Die Schülerinnen und Schülern spendeten begeistert Applaus dafür, dass der Bundestagsabgeordnete auch bei dieser Aufgabe Talent zeigte.

„Es war eine große Ehre für uns, dass Sie extra aus Berlin am letzten Tag von Herrmanistan zu uns gekommen sind“, sagte „Vizepräsident“ Lukas Driech, als er gemeinsam mit Präsidentin Saphira Rau und Kanzlerin Laura Ferreira den Staatsgast auf dem Schulhof verabschiedete.

Der erfuhr schließlich noch, dass der Erlös in Höhe von 3000 Euro aus dem Verkauf der Projektwoche zu gleichen Teilen für ein Meeresschutzprojekt der Umweltstiftung WWF Deutschland, für neue Sitzgelegenheiten vor den Klassenzimmern des Hermann-Hesse-Gymnasiums und als Rücklage für das nächste Schulprojekt verwendet wird.

23.07.2019

Felix nutzt die Chance seines Lebens

Schüleraustausch: Im August startet er für ein Jahr in die USA / Fuchtel hat 15-jährigen für das Patenschaftsprogramm nominiert

Felix Gaiser zeigt dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel auf der Weltkugel, wohin die Reise gehen soll.

Haiterbach: Felix Gaiser ist noch ganz aus dem Häuschen, als er dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in dessen Altensteiger Büro gegenübersitzt. „Ein größeres Geschenk hätten Sie mir nicht machen können“, sagt der 15-jährige.

Der Realschüler aus Haiterbach ist der 25. Stipendiat, den der CDU-Politiker aus seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages nominiert hat. Für den „leidenschaftlichen Musiker“, wie sich Felix Gaiser selber beschreibt, geht deshalb im August ein Traum in Erfüllung: Er wird ein ganzes Jahr lang als Jugendbotschafter in den USA leben und dort auch die Schulbank drücken. „Du wirst sehen“, sagt Fuchtel, „du wirst mit einem reichen Erfahrungsschatz wiederkommen und nach dem Austauschjahr auch sprachlich topfit sein.“ Sein Flugzeug startet am 21. August

Den Bundestagsabgeordneten gefällt vor allem, dass der junge Mann sich sehr zielstrebig um das Mandat beworben und schon feste Vorstellungen von seiner Zukunft hat. „Du bist einer der Jüngsten, die ich bislang auserwählt habe“, sagt Fuchtel, und deshalb nimmt sich der Staatssekretär ganz besonders viel Zeit, um dem Jugendlichen möglichst viele Tipps für sein Leben in den USA zu geben. „Die meisten Amerikaner schätzen Deutschland sehr. Also ist es wichtig, ein guter Repräsentant Deines Heimatlandes zu sein.“

Felix Gaiser nickt. Er wartet bereits mit erstaunlich viel Detailwissen über Baltimore, der größten Stadt im US-Bundesstaat Maryland auf, wo er 12 Monate lang bei seiner fünfköpfigen Gastfamilie wohnen wird. „Vielleicht kann ich dort auch in einer Band spielen“, überlegt der 15-jährige, dessen große Leidenschaft die Musik ist. Als Instrumente beherrscht er sein Schlagzeug und die Gitarre., Auch ist er in der Schulband aktiv. Gerne würde er für seine Gastgeber auch mal kochen und backen, denn das hat er von seinem Opa gelernt. Der hat einst die Mühle in Hallwangen als Sternerestaurant betrieben. Gastgeschenke hat er sich auch schon überlegt: Auf jeden Fall sollen viele deutsche Süßigkeiten und eine Spätzlespresse über den großen Teich wandern.

„Seinen Teamgeist lebt er in der Feuerwehr aus“, schreibt das Komitee für den internationalen Jugendaustausch begeistert, als es Fuchtels Vorschlag zustimmt. Dort übe er sogar das Amt des stellvertretenden Jugendsprechers aus. Außerdem sei Felix Gaiser Betreuer beim Kinderturnen und in der Liebenzeller Gemeinschaft aktiv. Geschätzt haben die Gutachter an ihm vor allem seine Offenheit, Empathie, Zuverlässigkeit und dass er sich schon länger mit der USA beschäftigt.

Wenn Felix Gaiser im Sommer nächsten Jahres in sein Heimatland zurückkehrt, möchte er seinen Realschulabschluss machen, das Wirtschaftsgymnasium besuchen und nach dem Abitur studieren.

„Das ist die Chance Deines Lebens“, sagt Fuchtel abschließend, als er dem jungen Mann aufmunternd die Hand drückt, „deshalb nichts wie los!“

19.07.2019

Willkommen im Parlament

Bundestag: Staatssekretär Fuchtel lädt zum Tag der Ein- und Ausblicke in Berlin ein / Blick hinter Kulissen am 8. September

Calw / Freudenstadt / Berlin: Auf eine Erkundungstour durch den Deutschen Bundestag können sich Bürgerinnen und Bürger beim Tag der Ein- und Ausblicke am Sonntag, 8. September, zwischen 9 und 19 Uhr in Berlin begeben. Darauf weist der CDU-Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hin.

„Das ist wieder einmal eine Gelegenheit, nicht nur Mitgliedern des Bundestags, sondern auch der Bundesregierung am Ort ihres Wirkens zu begegnen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der selber Mitglied der Bundesregierung ist. Der Eintritt ist frei.

Vor Ort wird über die Arbeitsweise des Parlaments, den Arbeitsalltag der Abgeordneten und der Bundestagsverwaltung informiert. Alle Gäste können das Reichstagsgebäude besichtigen und einen Blick in den Plenarsaal werfen. Geöffnet sind auch das Paul-Löbe-Haus sowie das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Zum Innehalten laden Musikcafés ein. Für die jüngsten Gäste gibt es extra einen spannenden Kinderbereich.

Weitere Informationen in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de

16.07.2019

Ehrenamtliche erkunden Berlin

Engagement: Hans-Joachim Fuchtel bedankt sich bei Bürgerinnen und Bürgern mit Reise in die Hauptstadt / Besuch im Kanzleramt

Ehrenamtliche aus dem Nordschwarzwald hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel als Dank für ihr Engagement nach Berlin eingeladen. Immer mit dabei war auch Blindenführhund Lando. Er zeigte Kurt Brei von der Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander den sicheren Weg an.

Calw / Freudenstadt / Berlin. In bester Stimmung haben 50 Ehrenamtliche aus den Wahlkreis Calw/Freudenstadt vier Tage lang das politische Berlin erkundet. Mit der Reise in die Hauptstadt bedankte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel für den unermüdlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger.

Das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann sich sehen lassen: Die Mitglieder des Turngaus Nordschwarzwald sorgen in der Region für ein breites sportliches Angebot. Die Mitglieder der Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander fördern den Austausch von behinderten und nicht behinderten Menschen. Humanitäre Hilfe in Mauretanien und Burundi leistet der Verein Helfende Hände. Dazu kommen viele andere Helferinnen und Helfer, die sich in unterschiedlichen Bereichen für die Gemeinschaft stark machen.

In Berlin begrüßte Fuchtel seine Gäste mit einem großen Dank: „Sie leisten unverzichtbare Arbeit für das Gemeinwohl“, betonte er. Fuchtel nahm sich viel Zeit für seine Besucher. Unter anderem führte er mit der Gruppe ein langes Gespräch im Bundestag. So gut wie möglich beantwortete er die vielen Fragen. Dabei wurde eines deutlich: Für Fuchtel ist es besonders wichtig, Themen effektiv anzugehen. Das Ergebnis muss stimmen. „Deshalb bevorzuge ich Maßnahmen mit Hebelwirkung“, betonte er.

Der Abgeordnete hatte ein dichtes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Die Ehrenamtlichen besuchten unter anderem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, in dem Fuchtel Parlamentarischer Staatssekretär ist. Im Technischen Hilfswerk bekamen sie einen Einblick in den Zivil- und Katastrophenschutz. Auch die Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv besichtigten alle.

In der mongolischen Botschaft präsentierte der stellvertretende Botschafter Demchig Tegshjargal das zentralasiatische Land zwischen Tradition und Moderne. Die Mongolei zählt zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Erde. 30 Prozent der Mongolen leben heute noch nomadisch, zieht mit Pferden, Ochsen und Yaks von Weideplatz zu Weideplatz. Doch auch hier vollzieht sich eine rasante Entwicklung: So gut wie jeder Nomade besitze ein Handy, erklärte Tegshjargal. Was den Empfang angehe, sei das Land voll erschlossen.

Höhepunkt für die Berlin-Reisenden war das Bundeskanzleramt. „Es ist sehr beeindruckend, einmal im Zentrum der politischen Macht zu stehen.Das Gebäude mit seinen klaren Strukturen und der großen Offenheit repräsentiert die deutsche Demokratie sehr gut“, schwärmte etwa Gaby Frey von den Helfenden Händen.

Wer abends noch genügend Energie hatte, konnte die Hauptstadt selbstständig erkunden. Einige fanden sogar noch die Zeit, auf dem Alexanderturm bei Sonnenuntergang die Aussicht auf das Panorama dieser pulsierenden Großstadt zu genießen.

10.07.2019

Intensiver politischer Lernprozess

Politikeralltag: Juliane Mayer nimmt am Planspiel „Jugend und Parlament teil / Nominiert von Staatssekretär Fuchtel

Juliane Mayer wurde für das Planspiel „Jugend und Parlament“ in Berlin vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nominiert.

Calw-Simmozheim: Den zeitintensiven Arbeitsaufwand von Abgeordneten weiß Juliane Mayer jetzt noch viel mehr zu schätzen. Die Simmozheimerin war eine von 300 Jugendlichen aus ganz Deutschland, die dazu auserwählt wurden, am Planspiel „Jugend und Parlament“ im Bundestag teilzunehmen.

Nominiert worden war die 21-jährige vom Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, in dessen Berliner Abgeordnetenbüro sie sich schon zuvor als Praktikantin bewährt hatte. Zwischendurch kam es nochmals zu einer persönlichen Begegnung mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Nordschwarzwald.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Jugend und Parlament“ übernahmen für vier Tage die Rolle der Abgeordneten aus verschiedenen fiktiven Fraktionen, um das parlamentarische Verfahren nachzustellen. Zur Debatte standen drei Gesetzentwürfe und ein Antrag. Die Jugendlichen sollten dadurch die Arbeit der Politiker in der Realität besser kennenlernen. Dazu wurden wie im realen Politikalltag Landes- und Arbeitsgruppen, Fraktionen sowie Ausschüsse gebildet.

Bei der Debatte im Plenarsaal war es ihre Aufgabe, als Rednerinnen und Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult zu treten und Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zum Abschluss diskutierten alle mit Vertretern aus den realen Bundestagsfraktionen.

„Die Arbeit und den Tagesablauf der Abgeordneten aus erster Hand zu erfahren war lehrreich“, schildert Juliane Mayer ihre Eindrücke. Die vielen Beratungen seien von frühmorgens bis spätabends gegangen. Das Zusammentreffen der jungen Mitglieder in den Gremien sei für sie sehr bereichernd gewesen. „In meinem Freundeskreis haben die meisten ähnliche Ansichten wie ich, deshalb war der Austausch unterschiedlicher politischer Positionen umso spannender.“ Auch sei es eine Herausforderung, sich in eine zugeloste Rolle hineinzuversetzen, die teilweise nicht der eigenen Meinung entsprach, „andererseits aber auch hilfreich und auf den Alltag übertragbar, als es darum ging, sich in andere Menschen und deren Meinungen hineinzuversetzen.“

Das Parteienspektrum reichte von der konservativen Bewahrungspartei (BP) bis zur links orientierten Gerechtigkeitspartei (GP). Die liberale Partei für Engagement und Verantwortung (PEV) stellte die kleinste Fraktion. „Im Planspiel wurde deutlich, dass auch nicht innerhalb einer Partei immer nur eine Meinung herrscht“, erzählt die 21-jährige, „sogar in den Fraktionen wird um die gemeinsame Linie gerungen.“

Diskutiert wurde über Themen wie Pfandsysteme für Einwegkaffeebecher oder die Senkung des Wahlalters. Juliane Mayer setzte sich mit dem aus ihrer Sicht schwierigen Thema „Einsatz der Bundeswehr in Krisengebieten“ auseinander. Am Schluss stand eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Mitgliedern der im Bundestag vertretenen Fraktionen auf der Tagesordnung.

„Aufregend“ war es für Juliane Mayer, als eine der wenigen Personen außerhalb des Politikbetriebs den Plenarsaal betreten zu dürfen. Der Lernprozess sei beim Planspiel sehr intensiv, da in kürzester Zeit sehr viel Wissen vermittelt werde, dass direkt umgesetzt wurde. Als gestaltende Akteure lernten die jungen Leute, was es bedeutet, Kooperationen auf höherer Ebene einzugehen, aber auch wie man mit Konflikten umgehen kann.

02.07.2019

Flächendeckende Versorgung als Ziel

Breitband: Für schnelles Internet bis in jeden Winkel braucht Eutingen noch Bundesmittel / Fuchtel mit Jöchle auf Baustelle vor Ort

Gut vorgesorgt hat die Gemeinde Eutingen für die Breitbandversorgung, erläuterte Bürgermeister Armin Jöchle (rechts) dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) auf der Baustelle Göttelfinger Straße. Links im Bild: CDU-Gemeinderat Joachim Gölz.

Eutingen: Immer einen Schritt voraus sein, das ist nach Armin Jöchles Ansicht gute Kommunalpolitik. „Weil wir uns als Gemeinde auf den Weg zu einem flächendeckenden Glasfasernetz gemacht haben“, zeigte der Bürgermeister dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel bei seinem Besuch die jüngste Baustelle im Ort.

Beim Ausbau der Straße von Göttelfingen nach Eutingen wurde nämlich gleich Vorsorge getroffen und das Breitbandkabel mitverlegt. Hier entstehen außerdem Geh- und Radwege und der neue Bahnhaltepunkt Eutingen-Nord, „den wir lange herbeigesehnt haben“, wie Jöchle sagt. Ein weiteres zukunftsweisendes Breitband-Projekt für Eutingen ist der Anschluss des Areals rund um den Alten Bahnhof, wofür eine Leitung durch die Wohnsiedlung im Süden Eutingens gelegt werden soll, und der Glasfaserausbau in Weitingen, wo bereits die Leerrohre und Micropipes vorhanden sind, in die man die Kabel einbläst. Diese Rohe wurde im Zuge des Ausbaus der GäuWärme und der Erschließung neuer Baugebiete ebenfalls schon verlegt.

Damit sind die entscheidenden Schritte Richtung schnellem Internet getan, doch finanzieren muss das die Gemeinde zum Großteil aus eigenem Gemeindesäckel. Zwar hat das Land Baden-Württemberg aktuell einen Förderantrag für den Anschluss am Alten Bahnhof großzügig mit 253.493 Euro bewilligt. „Weil wir aber als Gemeinde unsere Leitungen selber schon vorfinanziert haben, gehen wir beim Bundeszuschuss leer aus“, beklagte der Bürgermeister, als er die Sachlage dem Parlamentarischen Staatssekretär schildert.

Wegen der immensen Kosten tue sich die Gemeinde nun schwer damit, die Glasfaser-Projekte komplett zu realisieren: „Ohne Zuschüsse können wir nicht alles auf einmal stemmen, schon gar keine sechs Millionen Euro. Deshalb hätten wir als finanzschwache Gemeinde auch gerne Fördergelder.“ Das gelte für Weitingen genauso, wo im Zuge der Nahwärmeversorgung die Leerrohre gleich mitverlegt worden sind „Hier bräuchten wir nochmals eine Million Euro, um Glasfaser in jedes Haus zu bringen“, sagt der Rathauschef.

Der Bund hat bekanntlich ein milliardenschweres Breitband-Programm aufgelegt, von dem vor allem der ländliche Raum, der bislang als weniger gut versorgt gilt, profitieren soll. Doch „auf diese Weise wird der Bund sein Ziel des flächendeckenden Glasfasernetzes bis 2025 nie erreichen“, ist Jöchle überzeugt. Was er nicht versteht: „Warum kommen nur die in den Genuss von Bundeszuschüssen, die noch gar nichts unternommen haben. Für uns wäre es schon hilfreich, wenn auch die Kommunen einen Zuschuss erhalten würden, die schon vorgesorgt haben.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sagte zu, die Sachlage auf Fachleiterebene erörtern zu lassen.

26.06.2019

Tüftler suchen nach besserer Lösung

Landwirtschaft: Rainer und Martin Ungericht präsentieren Staatssekretär Fuchtel Alternative / Bauern sorgen sich um Milchvieh

Gut vorgesorgt hat die Gemeinde Eutingen für die Breitbandversorgung, erläuterte Bürgermeister Armin Jöchle (rechts) dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) auf der Baustelle Göttelfinger Straße. Links im Bild: CDU-Gemeinderat Joachim Gölz.

Eutingen: Immer einen Schritt voraus sein, das ist nach Armin Jöchles Ansicht gute Kommunalpolitik. „Weil wir uns als Gemeinde auf den Weg zu einem flächendeckenden Glasfasernetz gemacht haben“, zeigte der Bürgermeister dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel bei seinem Besuch die jüngste Baustelle im Ort.

Beim Ausbau der Straße von Göttelfingen nach Eutingen wurde nämlich gleich Vorsorge getroffen und das Breitbandkabel mitverlegt. Hier entstehen außerdem Geh- und Radwege und der neue Bahnhaltepunkt Eutingen-Nord, „den wir lange herbeigesehnt haben“, wie Jöchle sagt. Ein weiteres zukunftsweisendes Breitband-Projekt für Eutingen ist der Anschluss des Areals rund um den Alten Bahnhof, wofür eine Leitung durch die Wohnsiedlung im Süden Eutingens gelegt werden soll, und der Glasfaserausbau in Weitingen, wo bereits die Leerrohre und Micropipes vorhanden sind, in die man die Kabel einbläst. Diese Rohe wurde im Zuge des Ausbaus der GäuWärme und der Erschließung neuer Baugebiete ebenfalls schon verlegt.

Damit sind die entscheidenden Schritte Richtung schnellem Internet getan, doch finanzieren muss das die Gemeinde zum Großteil aus eigenem Gemeindesäckel. Zwar hat das Land Baden-Württemberg aktuell einen Förderantrag für den Anschluss am Alten Bahnhof großzügig mit 253.493 Euro bewilligt. „Weil wir aber als Gemeinde unsere Leitungen selber schon vorfinanziert haben, gehen wir beim Bundeszuschuss leer aus“, beklagte der Bürgermeister, als er die Sachlage dem Parlamentarischen Staatssekretär schildert.

Wegen der immensen Kosten tue sich die Gemeinde nun schwer damit, die Glasfaser-Projekte komplett zu realisieren: „Ohne Zuschüsse können wir nicht alles auf einmal stemmen, schon gar keine sechs Millionen Euro. Deshalb hätten wir als finanzschwache Gemeinde auch gerne Fördergelder.“ Das gelte für Weitingen genauso, wo im Zuge der Nahwärmeversorgung die Leerrohre gleich mitverlegt worden sind „Hier bräuchten wir nochmals eine Million Euro, um Glasfaser in jedes Haus zu bringen“, sagt der Rathauschef.

Der Bund hat bekanntlich ein milliardenschweres Breitband-Programm aufgelegt, von dem vor allem der ländliche Raum, der bislang als weniger gut versorgt gilt, profitieren soll. Doch „auf diese Weise wird der Bund sein Ziel des flächendeckenden Glasfasernetzes bis 2025 nie erreichen“, ist Jöchle überzeugt. Was er nicht versteht: „Warum kommen nur die in den Genuss von Bundeszuschüssen, die noch gar nichts unternommen haben. Für uns wäre es schon hilfreich, wenn auch die Kommunen einen Zuschuss erhalten würden, die schon vorgesorgt haben.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sagte zu, die Sachlage auf Fachleiterebene erörtern zu lassen.

18.06.2019

Der Natur etwas zurückgeben

Blühwiese: Patrick Broß macht vor, wie‘s geht / Staatssekretär Fuchtel lobt Fleißarbeit des Ebhausener Bauhofleiters

Alle Jahre wieder eine große Freude für Ebhausens Bauhofleiter Patrick Bross: die Blühwiese im eigenen Garten in Pfalzgrafenweiler mit ihrer bunten Blumenpracht.

Pfalzgrafenweiler / Ebhausen: „Die Natur gibt uns so viel“, schwärmt Patrick Broß, „da sollte man ihr hin und wieder auch etwas zurückgeben.“ Der Leiter des Ebhausener Gemeindebauhofs ist stolzer Besitzer einer 250 Quadratmeter großen Blühwiese in seinem Wohnort Pfalzgrafenweiler.

Als er Hans-Joachim Fuchtel, den Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in seinem Garten begrüßt, da blüht zwar noch nicht so viel, aber die Vorfreude ist bereits riesengroß. Der gelernte Landschaftsgärtner macht sich jedes Jahr neu ans Werk. Der Boden für die Blühwiese in seinem Garten wird im Frühjahr umgefräst, der Samen von Hand eingesät und ausgewalzt. „Und dann hofft man, dass es ordentlich regnet, damit man der Natur freien Lauf lassen kann.“

Klar doch, der 30-jährige ist vom Fach. Und doch könne jeder, wenn er denn Spaß an einem solchen Hobby habe, schon mit wenigen Mitteln viel Gutes für die Natur und ihre Lebewesen tun. Denn so eine Blühwiese mit Schleierkraut, Sonnen-, Korn- oder Ringelblumen und – wie in diesem Fall – sogar zehn Obstbäumen bereitet zwar Arbeit, bis sie bunt im Saft steht. Doch dafür ist man mit dem Ergebnis nachher umso zufriedener.

„Solche Wiesenbesitzer sind wahre Naturfreunde“, ist denn auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel von der Fleißarbeit des Landschaftsgärtners überzeugt, „denn das ist nicht nur schön fürs Auge, sondern hilft auch den Bienen, Wildbienen und den Insekten, die für unseren Naturkreislauf von großer Wichtigkeit sind.“

Patrick Bross hat das ganze Jahr über Freude an seinem Landschaftsprojekt in der Mozartstraße. „Selbst, wenn im Herbst alles wieder verblüht ist, kommen die Vögel in meinen Garten, um sich die letzten Sonnenblumenkörner zu holen.“

Vom finanziellen Aufwand her ist das wunderschöne Sommerbild gleichwohl schon für 90 Euro zu haben, aber seine Arbeitszeit darf er natürlich nicht rechnen. „Das ist eben mein Hobby, das ich alle Jahre wieder auslebe, und der Natur tut’s auch gut!“ Und wenn die Obstbäume in wenigen Jahren Früchte tragen, dann darf er sich außerdem auf Kirschen, Zwetschgen, Äpfel oder Birnen aus eigenem Anbau freuen.

14.06.2019

Mit OPT Energieeinsatz optimieren

Erfindung: Jungunternehmer präsentieren erstmals ihr neues Olmatic-System / Staatssekretär Fuchtel: Außergewöhnliche Idee

Über die Neuerfindung OPT tauschten sich im Nagolder tec21 aus (von links): Christoph Beck, Patrick Olma, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Tobias Olma und Christian Olma. Foto: k-w

Nagold / Horb: Ihr System vergleichen die jungen Geschäftsleute gerne mit den Nervensträngen und Blutbahnen eines Sportlers: Da komme es auch darauf an, welche Muskelgruppen des Körpers gerade die meiste Energie beanspruchen. Jetzt haben die Brüder Christian, Patrick und Tobias Olma ihre revolutionäre Erfindung erstmals dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel präsentiert.

Der Bundestagsabgeordnete ließ sich im Existenzgründer- und Technologie-Zentrum „tec21“ auf dem Nagolder Wolfsberg von den drei Jungunternehmern über die „sensationelle neue Technik“, wie sie von Christoph Beck, Geschäftsführender Gesellschafter des tec21 skizziert wurde, informieren. Olmatic hat seinen Hauptsitz in Nagold und einen weiteren Firmensitz in Horb-Altheim.

Durch das hochinnovative Verfahren OPT, das für Olmatic Power Tracking steht, werde der Strom innerhalb eines geschlossenen Versorgungssystems je nach Anforderung dynamisch verteilt, um zum Beispiel im Zeitalter der Energiewende über 24 Stunden am Tag ohne den Zukauf aus dem öffentlichen Stromnetz auszukommen. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um einen Privathaushalt, eine öffentliche Einrichtung oder die Industrie handle.

Mit OPT erreiche der Anwender beim Einsatz regenerativer Energien bis zu 100 Prozent Autarkie, so die Entwickler. Bei konventionellen Energiequellen schaffe er im Schnitt bis zu 30 Prozent zusätzliche Stromeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Energie-Management-Systemen. Dafür werde jeder vorhandene Ein- und Ausgang entsprechend seinem Bedarf entweder dynamisch reguliert oder ganz zu- oder abgeschaltet. Denn durch die Integration des Systems direkt in die Versorgungsleitung könnten Quellen und Verbraucher stets spezifisch betrachtet und optimal eingesetzt werden.

Dabei ist OPT, das aus einem Energie-Management-Modul und einer zentralen Steuereinheit besteht, sogar lernfähig. Seine Software sammelt mit steigender Einsatzdauer Erfahrungswerte und zieht sich zum Beispiel Informationen zu Wetterveränderungen aus dem Internet. Irgendwann weiß OPT am Beispiel Smart Home ganz genau, wann es mehr Strom für Haushaltsgeräte, Beleuchtung oder für Heizsysteme benötigt und wann nicht. Mögliche Anwendungsgebiete sind deshalb intelligente Stromnetze und Versorgungssysteme, die E-Mobilität, die optimale Nutzung wertvoller Energieressourcen inklusiv Speicherung von Stromüberschüssen, die Sektorenkopplung und das Nachfragemanagement in Unternehmen.

„Was mich wundert ist, dass noch niemand auf diese außergewöhnliche Idee gekommen ist“, sagte Hans-Joachim Fuchtel im Rahmen der Präsentation. Er werde in Berlin entsprechende Fachstellen auf die Neuerfindung aufmerksam machen. Denn man brauche nicht viel Fantasie, um sich heute schon vielfältige Einsatzmöglichkeiten vorstellen zu können.

11.06.2019

Fuchtel empfängt chinesischen Minister

Waldpolitik: Staatssekretär und Lu Hao erörtern Naturressourcen / Reich der Mitte will von Deutschland lernen

Chinas Minister für Naturressourcen, Lu Hao, hat der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Bonn empfangen.

Calw / Freudenstadt / Bonn. Im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit im Forstbereich hat Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), in Bonn den chinesischen Minister für Naturressourcen, Lu Hao, mit einer hochrangigen Delegation empfangen.

Der chinesische Minister informierte sich über Forstwirtschaft in Deutschland. „Die Waldpolitik in China ist aufgrund der im weltweiten Maßstab großen Flächenausdehnung des Landes von globaler Bedeutung“, betonte Fuchtel, für den Klimapolitik bedeutet, „neben den nationalen Anstrengungen auch international aktiv zu sein.“ Zudem, so der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt weiter, „hat der enorme Holzbedarf des Landes große Auswirkungen auf die Wälder der Nachbarländer und in anderen Teilen der Welt. Stabile Waldstrukturen in China dienen daher auch deutschen Interessen in der internationalen Waldpolitik.“

China betreibt das größte Aufforstungsprogramm weltweit, insbesondere aufgrund der in weiten Teilen des Landes dringend benötigten Schutzwirkungen von Wäldern, zum Beispiel gegen Ausbreitung der Wüste und gegen Erosion. Gleichzeitig sollen die Wälder künftig stabiler und vielfältiger werden. Im Rahmen dieser Entwicklungen besteht auf chinesischer Seite ein Interesse, vom Erfahrungsschatz Deutschlands, vor allem in Bezug auf forstliche Verwaltungsstrukturen, Selbsthilfeeinrichtungen für Privatwald und multifunktionale Waldbewirtschaftung, zu profitieren.

„Aufgrund der Größe des Landes und der Bevölkerungszahl sei das BMEL gern Partner“, unterstrich Fuchtel. Die deutsche Forstwirtschaft ist in China hoch angesehen und dient als Vorbild für den Wiederaufbau und die verbesserte Nutzung der eigenen Waldressourcen

07.06.2019

Sloweniens Botschafter feiert mit Nagold

Städtepartnerschaft: Diplomat Franc But auf Fuchtels Einladung in Nagold / Ehrengast bei 25-Jahr-Feier mit Jesenice

Franc But, Botschafter Sloweniens in Berlin, wird auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel an der Partnerschaftsfeier in Nagold teilnehmen. Foto: Büro Fuchtel

Nagold / Berlin: Franc But, Botschafter der Republik Slowenien, hat sofort zugesagt, als sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel auf Bitten von Oberbürgermeister Jürgen Großmann in Berlin mit ihm traf, um ihn persönlich nach Nagold einzuladen. Die Große Kreisstadt feiert am Samstag, 28. September, ihre 25-jährige Partnerschaft mit der slowenischen Stadt Jesenice.

Der hohe Diplomat wird als Ehrengast an dem Festakt teilnehmen. Darüber hinaus sind noch weitere Programmpunkte in der Region Nordschwarzwald geplant.

„Mit guten Beziehungen zu Slowenien kann unsere Region nur gewinnen“, betont Hans-Joachim Fuchtel bei einem gemeinsamen Gespräch in Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär ist sich sicher: „Jeder bringt seinen eigenen Erfahrungsschatz mit. Da können wir viel voneinander lernen und profitieren. Gerade in Zeiten des Umbruchs in Europa ist diese Partnerschaft sehr wertvoll.“

Nagold und Jesenice machen es vor, wie es funktionieren kann: Seit einem viertel Jahrhundert tauschen sich die Bürgerinnen und Bürger miteinander aus. Musikschulen, Chöre, Orchester, Fotoclubs – die Städtepartnerschaft bietet ein reiches gemeinsames kulturelles Erlebnis. Erst vor kurzem reisten die Stadtkapelle und eine Delegation des Nagolder Partnerschaftskomitees in den Nordwesten Sloweniens, wo sie ein gemeinsames Konzert mit der Blaskapelle Kranska Gora gaben. Für den nun anstehenden Besuch des Botschafters bot Fuchtel deshalb sofort an: „Bringen Sie den Kulturminister mit.“

Aber auch in der Wirtschaft bietet die Region Nordschwarzwald für die slowenische Republik wertvolle Kontakte. Deutschland ist wichtigster Handelspartner für das mittlerweile wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawien, sowohl hinsichtlich Import als auch Export. Baden-Württemberg nimmt dabei mit einem Handelsvolumen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro Umsatz im Vergleich zu den anderen Bundesländern die Spitzenposition ein. Deshalb stellte Fuchtel auch sofort ein Treffen mit Unternehmensvertretern in Aussicht.

But, der von 2000 bis 2004 Landwirtschaftsminister war, ging auch auf die agrarpolitischen Interessen der slowenischen Republik ein. Mit Hans-Joachim Fuchtel, der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist, hatte er einen versierten Ansprechpartner. Schon jetzt gibt es eine deutsch-slowenische Bienenallianz, mit der der Grundstein für intensivere grenzüberschreitende Forschung und einen Erfahrungsaustausch gelegt wurde.

Mit dem Besuch des Botschafters im Nordschwarzwald möchte Fuchtel nun auch in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Stärkung des Ländlichen Raums und Forstwirtschaft einen Wissenstransfer anstoßen. Fuchtel versprach Franc But: „Es gibt viele Gründe, in den Nordschwarzwald zu reisen. Es lohnt sich immer.“

05.06.2019

Vor Ort immer mehr Bienenvölker

Imkerei: Auch Zahl der Züchter in Kreisen Calw und Freudenstadt gestiegen / Staatssekretär Fuchtel holt sich Basisinformationen

Basisinformationen über die Imkerei im Nordschwarzwalde holte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) bei Friedrich Großhans und Ewald Braun in Simmersfeld. Foto: k-w

sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.

Calw / Freudenstadt / Simmersfeld: Eine interessante Nachricht erreichte den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zum Termin mit praktizierenden Imkern: Seit 2013 ist die Zahl der Bienenvölker im Kreis Calw laut Veterinäramt um 32,3 Prozent auf heute 4.796 gestiegen. Im Kreis Freudenstadt gibt es aktuell 3.570 Bienenvölker.

Bienen, Wildbienen und andere Insekten sichern die biologische Vielfalt, indem sie Wild- und Kulturpflanzen bestäuben und so Ernten sichern. Fuchtel ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das sich für den Schutz der Insekten einsetzt. Denn der Schutz und der Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität seien zentrale Zukunftsaufgaben. Da über einen Rückgang der Insektenpopulation derzeit intensiv diskutiert werde, wolle er sich an Ort und Stelle in seinem Wahlkreis informieren.

In Simmersfeld-Beuren traf sich Hans-Joachim Fuchtel anlässlich des Tags der Biene mit Friedrich Großhans, Kreisobmann des Bauernverbandes im Landkreis Calw, und Ewald Braun. Braun nennt 30 Bienenvölker sein Eigen, Großhans zählt acht. Die beiden Imker beobachten, dass vor allem viele junge Leute zurück zur Bienenhaltung finden.

Die eigentliche Gefahr für Bienenvölker, berichteten sie dem Parlamentarischen Staatssekretär, gehe ihrer Auffassung nach allerdings nicht von der Landwirtschaft aus, sondern von der Varroamilbe. Der Parasit, der vermutlich mit importierten Bienen nach Europa gelangt ist, könnte nach Ansicht von Friedrich Großhans auch mitverantwortlich für den Rückgang der Wildbienen sein. Gleichwohl fehlt den Imkern die Vielfalt der Blüten, um unterschiedliche Sorten zu erhalten.

Großhans und Braun sind zwei von 646 Imkern im Landkreis Calw. Vor sechs Jahren waren es 436, was einer Zunahme um fast 50 Prozent entspricht. Vor allem die Zahl der Hobbyimker, so die Veterinärämter, sei stark gestiegen. Im Kreis Freudenstadt sind 379 Imker registriert, darunter sogar einer mit über 100 Bienenvölkern. Vergleichswerte gegenüber den Vorjahren gibt es dort allerdings nicht.

Beide Ämter bestätigen jedoch einen deutlichen Trend zur Imkerei seit ungefähr 15 Jahren. Zurückzuführen sei dies auf das steigende Bewusstsein für das Insektensterben, mehr Interesse an einem Hobby in der Natur und einem intensiveren Angebot an Schulungen durch die Vereine. Imkervereine gibt es in Calw, Nagold, Altensteig, Bad Herrenalb und Neuenbürg sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.

04.06.2019

Mittelstand braucht Breitband

Glasfaser: KOCH Pac-Systeme erhält zweite Leitung / Jung: Für Wettbewerbsfähigkeit wichtig / Fuchtel: Infrastruktur muss stimmen

Vom Ausbau des Glasfasernetzes in Pfalzgrafenweiler profitiert die Firma KOCH Pac-Systeme, die dringend auf eine zweite Versorgungsleitung angewiesen ist. Vor Ort tauschten sich (von links) Heinrich Hornberger, Siegfried Neub, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Xenia Kübler, Geschäftsführer Harald Jung und Patrick Bross aus.

Pfalzgrafenweiler: „Auch nach den Wahlen geht das politische Tagesgeschäft weiter“, unterstrich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, als er sich vor Ort in Pfalzgrafenweiler informierte, „wie der Breitbandausbau in meinem Wahlkreis vorankommt.“ Eine flächendeckende Anbindung sei wichtigste Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands, betonte Harald Jung, Geschäftsführer von KOCH Pac-Systeme.

Deshalb investieren die Verpackungsspezialisten kräftig in die moderne Technik, machte IT-Leiter und Prokurist Heinrich Hornberger deutlich. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel wollte wissen, „wie der Breitbandausbau in meinem Wahlkreis vorankommt“. Denn Fuchtel hat in der Vergangenheit bereits drei Breitband-Konferenzen für die Kommunen in Haiterbach einberufen.

KOCH Pac-Systeme profitiert zwar schon vom Anschluss ans Glasfasernetz, doch für die komplexen Herausforderungen des Unternehmens ist das nicht genug. Derzeit wird ein zweiter redundanter Anschluss aufgebaut, um eine konstante Verfügbarkeit der Datennetze zu garantieren. „Unsere Firma steht still, wenn unsere eine Leitung ausfallen würde“, verdeutlichte Heinrich Hornberger dem Politiker, der von Xenia Kübler, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, und Patrick Bross begleitet wurde.

Bis in fünf Jahren, gab sich Siegfried Neub vom gleichnamigen Bau- und Energieunternehmen optimistisch, werde der Großteil der Gesamtgemeinde mit Glasfaser bestückt sein. Die Leitung verlaufe dann von Spielberg aus durch ganz Pfalzgrafenweiler bis nach Durrweiler und Cresbach. KOCH Pac-Systeme, so Neub, sei Vorreiter in Sachen Glasfaser. Derzeit hätten die Kommunen die Nase vorn, die bereits ihr eigenes Versorgungsnetz aufgebaut hätten. In Pfalzgrafenweiler habe man im Zuge des Ausbaus der Nahwärmeversorgung die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und bereits die passenden Leitungen mitverlegt.

Im Grunde genommen müsste aber der Bund viel stärker in den „Flickenteppich“ quer übers Land eingreifen, so Neub. Oft gebe es mehrere unterschiedliche Anbieter in einer Gemeinde und andernorts gar nichts. Sinnvoller wäre es, konsequent die gleichzeitige Verlegung von Wärme-, Strom und Glasfaserleitungen intensiv zu verfolgen.

Die Gemeinde Pfalzgrafenweiler könne zum Beispiel durch ihr eigenes Strom- und Energienetz Erzeugung und Verbrauch in Einklang bringen. Auf Dauer rechne sich das auf jeden Fall, „wenn die Stromentgelte steigen und wir günstiger vor Ort unsere Energie erzeugen.“ Die dezentrale Energieversorgung werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, ist Neub überzeugt: „Jeder schreit nach der Energiewende, also muss dringend etwas geschehen.“

In der Glasfaserversorgung könnte man schon viel weiter sein, so der Unternehmer, wenn man häufiger, Synergieeffekte wie in Pfalzgrafenweiler ausgenutzt hätte. Also sei, so Xenia Kübler, ein noch viel intensiver Austausch zu dem Themenkomplex gefragt.

„Die Infrastruktur muss stimmen, damit die Elektroautos auf Dauer ausreichend mit Ladestrom versorgt werden können“, machte Hans-Joachim Fuchtel darüber hinaus deutlich

29.05.2019

Mit Paul Odoeme in Biberach

Wiedersehen: Hans-Joachim Fuchtel trifft den beliebten Priester in seinem neuen Wirkungskreis / Hohe Reputation vor Ort

Wiedersehen in Biberach: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Pfarrvikar Dr. Paul Odoeme. Foto: Bernd Schwarzendorfer / Landratsamt Bibera

Nagold / Biberach. Von der hohen Reputation des früheren Nagolder Seelsorgers Dr. Paul Odoeme in Biberach konnte sich jetzt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel persönlich überzeugen.

Ein dienstlicher Termin hatte den Parlamentarischen Staatssekretär ins Oberschwäbische zum dortigen Landrat Dr. Heiko Schmidt geführt. Da dieser von der engen Verbundenheit des Priesters und des CDU-Politikers wusste, hatte er den aus Nigeria stammen Geistlichen auch dazu eingeladen. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten entsprechend groß.

Odoeme ist als Pfarrvikar in der Katholischen Seelsorgeeinheit Biberach aktiv. „Seine den Menschen zugewandte Arbeit findet höchste Anerkennung“, konnte Hans-Joachim Fuchtel feststellen, „sein soziales Engagement vor Ort sowie sein Einsatz für ein großes Schulprojekt in seinem Heimatland haben auch in Biberach zu vielen neuen Freundschaften geführt.“

Über seine Zeit in Nagold sprach Odoeme sehr emotional: Er wisse, wie gut er seinerzeit an seinem damaligen Wirkungsort aufgenommen worden sei und dass man großes Verständnis dafür aufgebracht habe, dass er gleichzeitig auch noch seine Promotion an der Universität Tübingen abgeschlossen hatte.

Hans-Joachim Fuchtel wünschte dem Priester an seiner neuen Wirkungsstätte alles Gute und Gottes Segen.

28.05.2019

Weniger Zucker durch Innovation

Ernährung: Staatssekretär Fuchtel bei Teinacher / Getränkehersteller beteiligt sich an Prozess / Gaupp: Ministerium schlägt guten Weg ein

Innovative Getränke war das Thema eines Gesprächs mit der Mineralbrunnen Teinach in Bad Teinach (von links): Andreas Blaurock, Ricarda Becker, Geschäftsführer Andreas Gaupp, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bürgermeister Markus Wendel und Karl-Heinz Schaible. Foto:k-w

Bad Teinach: In neuen, innovativen Produkten der Mineralbrunnen Teinach GmbH wird der Zuckeranteil im nächsten Jahr nochmal deutlich reduziert. Das bestätigte Geschäftsführer Andreas Gaupp dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Damit beteilige sich das Unternehmen an dem Prozess, der auf der Agenda des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ganz oben steht.

Als Parlamentarischer Staatssekretär in eben jenem Ministerium geht Fuchtel aktuell der Frage nach, wie sich der Verbraucher naturnaher und damit zucker-, salz- und fettarmer ernähren kann. „Mich treffen vor allem Falschinfos über unsere Branche persönlich“, sagte Gaupp, der gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern auch für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach als Holding unterschiedlicher Getränkemarken verantwortlich zeichnet. „Als regionale Produzenten verschreiben wir uns wo immer möglich der Wertschöpfung im Land“, betonte der Unternehmer, „und natürlich wollen wir als Marktführer in Süddeutschland auch bei der Zuckerreduktion in Süßgetränken Vorreiter sein.“

Den Zuckeranteil allein durch Süßstoffe zu ersetzen, lehne man im Hause Teinacher ab. Als Branchenkenner begrüße er daher ausdrücklich, wie sich das BMEL dem gesellschaftspolitisch relevanten Thema nähere, so Gaupp. Denn er sei überzeugt, dass sich nur die Produktentwicklung durchsetze, die sich tatsächlich am Markt orientiere. Will heißen: „Man muss dem Verbraucher auch die Chance geben, sich an veränderte Produkte zu gewöhnen.“ Denn von heute auf morgen ließen sich keine Getränke verkaufen, die den Zuckeranteil drastisch senken.

Die Mineralbrunnen Teinach habe jedoch bereits dieses Jahr bei den neuen Genuss-Limonaden-Sorten den Zuckeranteil um 40 Prozent auf sieben Gramm pro 100 Milliliter verringert und werde im kommenden Jahr die neuen Geschmacksrichtungen auf vier Gramm pro 100 Milliliter reduzieren. Parallel dazu sollen diese innovativen Produkte gezielt beworben werden.

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel nahm das von Gaupp geäußerte „Kompliment an ihr Haus“ zum Anlass, darauf zu verweisen „dass wir die Menschen nicht gängeln wollen, was gut und was schlecht für sie ist.“ Gleichwohl sei man auf der Suche nach „Leuchttürmen“, die sich dem Trend zu weniger Süßem stellen. „Unsere Strategie ist, darzustellen, dass man ohne Zuckersteuer weiterkommen kann und für gesündere Getränke keine rechtlichen Verpflichtungen braucht.“ Gerne teile er Gaupps Ansicht, dass der Markt für zuckerreduzierte Waren größer werde. Schließlich sei das auch eine Frage der Erziehung von Geschmackssensoren, die sich schon zum Besseren gewandelt habe.

02.05.2019

Fuchtel sucht Gastfamilien

Jugendaustausch: Bundestagsabgeordneter ist wieder Pate für das Parlamentarische Patenschafts-Programm

Calw / Freudenstadt (k-w). Im Herbst 2019 kommen wieder rund 350 Schülerinnen und Schüler aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, der sich seit Jahren als Pate für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) engagiert, sucht in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt wieder engagierte Familien, die einen jungen Gast aufnehmen möchten.
Der Parlamentarische Staatssekretär unterstützt regelmäßig Stipendiaten im Rahmen des Förderprogramms, das vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird. „Es würde mich sehr freuen, wenn sich im Nordschwarzwald Familien für die Aufnahme eines Austauschschülers begeistern ließen“, so Fuchtel, „ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine ganz besondere Erfahrung, die das Familienleben bereichert und die interkulturelle Verständigung stärkt.“
Während ihres Austauschjahres besuchen die jungen US-Amerikaner eine Schule in der Nähe ihrer Gastfamilie. Grundsätzlich sind alle gastfreundlichen Familien und Paare geeignet. „Sie müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten, sondern sie einfach wie ein neues Familienmitglied in ihre Mitte aufnehmen“, erklärt Fuchtel. Im Gegenzug haben 360 Jugendliche aus Deutschland die Gelegenheit, als „junge Botschafter“ in die USA zu reisen.

Infos zum PPP gibt es in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per Mail:

hans-joachim.fuchtel(_AT_)bundestag.de
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Wie man dem Charme eines Politikers widersteht

Fuchtel und ich

Hans-Joachim Fuchtel ist seit November 2011 Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung. (imago/Rüdiger Wölk)

Der Journalist Rainer Schildberger darf ihn überall hin begleiten. Durch den Wahlkreis, in den Bundestag, auf Reisen nach Griechenland.

Er fühlt sich geschmeichelt – und doch bedrängen ihn Fragen. Wie in der ungewohnten Nähe Distanz wahren? Wie es vermeiden, einem Berufspolitiker auf den Leim zu gehen? Irgendwie das Echte gewinnen? Das wirkliche Leben. Mit allen Brüchen, Anfeindungen und Loyalitätskonflikten, die sich aus einer politischen Karriere ergeben.

Es ist eine Gratwanderung zwischen festgelegten Rollen und gegenseitiger Sympathie. Die Nähe ist eine Zumutung, womöglich eine Illusion.

Produktion: Dlf 2018

Das Feature, 50 min 11.05.2018. Von Rainer Schildberger

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