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31.03.2020

Fuchtel dankt allen Akteuren vor Ort

Corona: Staatssekretär richtet Appell an Bevölkerung zum Zusammenhalt / „Jetzt wird deutlich, was unsere Verwaltung kann“ / Nicht über dem Berg, aber auf richtigem Pfad

Hans-Joachim Fuchtel dankt für das bisher Geleistete in der Coronakrise und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, zusammenzuhalten.

Calw / Freudenstadt. Mit einem Appell zum Zusammenhalt wendet sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel an die Bürgerinnen und Bürger seines Wahlkreises. „Es hat seit dem Weltkrieg keine so schwierigen Zeiten wie diese gegeben und wir müssen in bisher nie erforderlichem Umfang zusammenstehen!“ sagt der Parlamentarische Staatssekretär.

Gleichzeitig macht Fuchtel auch Mut: „Deutschland hat wesentlich bessere Voraussetzungen, die Krise zu überwinden als andere Länder in Europa und darüber hinaus.“ Zwischenzeitlich seien in großem Maße Weichenstellungen vorgenommen worden, um die Auswirkungen der Krise zu begrenzen. Aber ohne ganz einschneidende Schritte sei das nicht zu bewältigen. Dazu bedürfe es große Vernunft und Einsicht. Aus seinen Funktionen heraus stehe er über Telefonkonferenzen mit den verschiedensten Beteiligen permanent in Kontakt.

Er wisse, dass die Reduzierung der Kontaktmöglichkeiten die Menschen besonders hart treffe und jedem einzelnen schwerfalle. Aber daran führe kein Weg vorbei. Regelmäßig werde geprüft, ob und welche Wirkung sie zeigten. Ziel sei, diese Einschränkungen situationsgemäß zu gestalten, denn die Seuche müsse durch das Verhindern ihrer Ausdehnung rigoros bekämpft werden.

„Ich möchte in dieser Zeit an den Zusammenhalt appellieren, denn ohne ihn geht es nicht. Und wenn alles vorbei sein wird, wäre es wichtig, dass wir uns an diese Fähigkeit als Gesellschaft wieder stärker erinnern und sie intensiver leben, als wir es in den letzten Jahrzehnten gemacht haben.“ Denn, so Fuchtel, „eine Gesellschaft, die zusammenhält, ist wesentlich stärker. Vor allem sollte uns bewusst bleiben: Manches, was wir so an Ansprüchen und Verhaltensweisen aufgebaut haben, ist nicht ganz so bedeutend wie wir es bisher eingeordnet haben“.

Die Berliner Politik habe in maximalen Arbeitsschritten viele Weichen gestellt und sich zu Antworten auf Fragen mit großer Wirkung zusammengerauft, was in „normalen Zeiten“ schlichtweg nicht denkbar gewesen wäre. Ähnliches sei auf Länder-, Kreis- und Gemeindeebenen geschehen und habe sich im gesellschaftlichen Leben fortgesetzt. Deutschland habe durch den von manchen kritisierten Kurs der Neuverschuldung, die Rücklagen der Sozialkassen, ein gut ausgebautes System der sozialen Sicherung und hohe Investitionen in Forschung Gestaltungsspielraum für die nun notwendigen Schritte der Unterstützung dort, wo es um notwendigsten sei. Der Bogen sei riesig, von der Ausstattung mit Hygienemaßnahmen bis zu weltweiten Rückholaktionen von Menschen aus dem Ausland.

Da der ganze Reigen des Veranlassten sehr schnell habe geschehen müssen, werde es sicher noch Anpassungsmaßnahmen geben müssen. Die Politik müsse deswegen stets ansprechbar sein für Anliegen, Berichte und Vorschläge. Aber alles könne auch nicht gleichzeitig bearbeitet werden und bedürfe der Abstimmung zwischen den verschiedenen Ebenen. Fuchtel: „Gerade in einer Krisenzeit gilt es, das Geld am richtigen Platz einzusetzen, Prioritäten zu setzen und Wirkungen zu analysieren“

Die Zeit werde außerdem dazu genutzt, sich damit zu befassen, wie es nach der Krise weitergehe. So sei bereits im Deutschen Bundestag beschlossen worden, die durch die Krise entstehenden Schulden ab dem Haushaltsjahr 2023 in einem Zeitraum von 20 Jahren wieder zurückzuführen. Die weiteren Stichwörter heißen: Wirtschaft jetzt wo immer nötig zu stabilisieren, Liquidität und vorhandene Strukturen zu sichern, insgesamt einen Erholungspfad zu markieren. Das gelte auch für die soziale Infrastruktur und spezielle Situationen, wie sie beispielsweise beim hiesigen Hotel- und Gaststättengewerbe vorlägen.

Oft gebe es seinerseits Knappheiten an Ressourcen und Arbeitskräften. Hier gelte es, das Ganze durch Aushelfen mit Material oder Arbeitskraft am Laufen zu halten. Diejenigen, die sich in Kurzarbeitszeiten für Tätigkeiten in anderen Sparten zur Verfügung stellten, bedürften besonderer Anerkennung. Und wenn sich das in einem finanziellen Bonus ausdrücke, sei das mehr als gerecht, so der CDU-Politiker. Da in dieser Region wegen der Auswirkungen auf die Automobilbranche viele derzeit nicht arbeiten könnten, komme solchen Vermittlungen besondere Bedeutung zu.

„Die Krise macht aktuell auch in unserem Raum deutlich, wie wichtig eine funktionierende Landwirtschaft samt Produktverarbeitung ist und welche Leistungen hier sieben Tage in der Woche erbracht werden“, unterstrich Fuchtel, „das sollte für spätere Zeiten im Bewusstsein bleiben.“ Zusammenfassend sei es an der Zeit, allen Akteuren in den verschiedenen Einsatzszenarien für das bisherig Geleistete zu danken. Man sei gewiss nicht über den Berg, „aber alles sieht so aus, dass wir auf dem richtigen Pfad sind“, so Fuchtel abschließend.


18.03.2020

Ausbildungs-Asse gesucht

Wettbewerb: Fuchtel sucht im Nordschwarzwald engagierte Ausbilder / Unterstützung für junge deutsche Wirtschaft

Calw / Freudenstadt (k-w). Um die Bedeutung der dualen Ausbildung hervorzuheben, macht der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel auf eine Initiative der Wirtschaftsjunioren und der Junioren des Handwerks aufmerksam.

Gesucht sind engagierte Ausbilderinnen und Ausbilder im Wahlkreis Calw/Freudenstadt, die den Förderpreis „Ausbildungs-Ass 2020“ verdient haben. Die sollen sich nämlich bei der Initiative „Junge deutsche Wirtschaft“ bewerben. „Es gibt jede Menge Betriebe im Nordschwarzwald, die in der dualen Ausbildung hervorragende Arbeit leisten“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär, der ein breites Netzwerk zu Mittelstand, Handwerk und auch den Schulen hat. „Eine gute, duale Ausbildung ist eine hervorragende Ausgangsbasis für das Berufsleben“, ist der CDU-Politiker überzeugt.

Handwerksbetriebe, Unternehmen, Schulen und Institutionen können sich in seinem Abgeordnetenbüro melden oder von Dritten vorgeschlagen werden. Eine zukunftsorientierte Ausbildung verbinde Tradition und Moderne. „Unser Ziel muss sein, dass jeder Jugendliche eine Chance auf eine gute Ausbildung erhält“, sagt Fuchtel.

Bewerbungen sind bis 30. Juni 2020 in mehreren Kategorien möglich. Weitere Informationen in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/227-79077 oder per E-Mail: hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

17.03.2020

Eine Million für Calwer Projekt

Förderung: Bund hilft Familien / Fuchtel: Geld beim Diakonieverbund in guten Händen

Calw (k-w). Der Diakonieverbund Dornahof & Erlacher Höhe in Calw erhält eine Förderung vom Bund für die Projekte „Leben.Arbeit.Teilhabe im Landkreis Calw“. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel aus Berlin mit. Die Fördersumme liegt bei knapp über einer Million Euro.

Gemeinsam mit den Projektpartnern Jobcenter Landkreis Calw und dem Jugendamt geht es dabei um die Unterstützung von Familien, die auf Hilfe angewiesen sind. Im Rahmen des ESF-Bundesprogramm „Akti(F) – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ werden seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) 90 Prozent der Projektkosten, die sich auf insgesamt 1,18 Millionen Euro belaufen, finanziert.

Damit werden Familien mit Kindern unter 18 Jahre unterstützt, die in schwierigen finanziellen Verhältnissen leben, Unterstützung beim Jobcoaching geleistet und die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit in strukturellen Fragen zwischen Landkreis, Jugendamt und Jobcenter gefördert. Die Laufzeit der Projekte, die noch in diesem Frühjahr starten sollen, endet im Dezember 2022.

Auch im ländlichen Raum gebe es Familien, die auf finanzielle Hilfe angewiesen seien, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, deshalb „begrüße ich, wenn der Bund auf diese Weise einen Beitrag für die Unterstützung von Familien leistet. Das Geld ist beim Diakonieverbund sicher in guten Händen.“

17.03.2020

Tiefer Einblick in politische Leistung

Berlinreise: Auf Fuchtels Einladung erleben 50 engagierte Bürger ihre Hauptstadt / Dank für ehrenamtlichen Einsatz / Vier Tage volles Programm

Rund 50 Ehrenamtliche informierten sich in Berlin auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (stehend) über die politische Arbeit.

Freudenstadt / Calw / Berlin. Mit der Teilnahme an einer Berlin-Reise hat der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel rund 50 ehrenamtliche Helfer überrascht. Damit dankte er Mitgliedern unter anderem der Theatergruppe Eutingen, der Freiwilligen Feuerwehr Schömberg und des Kreisbauernverbandes Freudenstadt für das vielfältige Engagement. Über vier Tage bot Fuchtel ein volles Programm.

Über vier Tage bot Fuchtel ein volles Programm. Am ersten Abend begrüßte er seine Gäste persönlich bei einem gemeinsamen Abendessen in der Hauptstadt. „Das Ehrenamt leistet viel und ist aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär. Durch das intensive Engagement würden Bürger das Leben in ihrer Region bereichern. Sie hielten Schwimmbäder oder auch Wirtshäuser am Laufen. Ganz zu schweigen von anderen ehrenamtlichen Einsätzen.

Deshalb unterstütze die Bundesregierung dieses Engagement maßgeblich, betonte Fuchtel. Unter anderem rief sie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt auf Bundesebene ins Leben. Mit ihr trägt der Bund künftig mit jährlich bis zu 30 Millionen Euro zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements bei. „Gerade der ländliche Raum profitiert davon“, so Fuchtel.

Wie der politische Alltag funktioniert, erklärte der Abgeordnete am nächsten Tag gleich an Ort und Stelle: Im Deutschen Bundestag stellte Fuchtel den Gästen sein breites politisches Repertoire vor und beantwortete viele Fragen gezielt und mit großem Fachwissen. In seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär öffnete er auch die Tür zum Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Fuchtel gewährte viele unterschiedliche Einblicke in die politische Arbeit in der Hauptstadt. So besichtigte die Gruppe das Technische Hilfswerk als Bundesanstalt des öffentlichen Rechts, die baden-württembergische Landesvertretung und die bulgarische Botschaft. Höhepunkt der Reise war für die Teilnehmer dann der Besuch im Bundeskanzleramt.

Alle Parteien an einen Tisch zu bringen, auch einmal in den sauren Apfel beißen, um einen Kompromiss zu finden: So deutlich habe er die Leistung politischer Arbeit noch nie gesehen, fasste Oliver Kramer von der Theatergruppe Eutingen seine Eindrücke zusammen. Er war begeistert und sagte: „Diesen tiefen Einblick habe ich nicht erwartet. Das war sensationell.“

In gleicher Richtung war auch der Kommentar des Nagolder Arztes Dr. Oliver Mayer: „Es wird viel Detailarbeit geleistet, die Bürger nicht mitbekommen. Respekt an dieses Wirken von Hans-Joachim Fuchtel.“

13.03.2020

Fuchtel: Branche braucht dringend Unterstützung

Corona-Virus: Situation bereitet dem Staatssekretär große Sorgen / Bund schmiedet Schutzschild für Unternehmen

Calw / Freudenstadt: „Die momentane Situation für das Hotel- und Gaststättengewerbe macht mir angesichts der ohnehin schon angespannten Situation aufgrund des Corona-Virus ganz besondere Sorge“, unterstrich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in einer aktuellen Stellungnahme gegenüber den Kreisverbänden Calw und Freudenstadt des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes.

Er habe sich deswegen bereits am Donnerstagmorgen, so der Parlamentarische Staatssekretär, an einem Krisengespräch mit dem Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß, beteiligt und die Probleme dargelegt, die er aufgrund der langen und intensiven Zusammenarbeit mit der Branche kenne.

Bei der Finanzkrise 2009 sei die Frage im Mittelpunkt gestanden, wie man die Konjunktur wiederaufbaut und besondere investive Maßnahmen auf den Weg bringe. Hier würden jetzt der ganzen Branche Buchungen wegbrechen und Tagesgäste aufgrund des verständlichen Verhaltens der Menschen ausbleiben. Anders als in der sonstigen gewerblichen Wirtschaft könne das Hotel- und Gaststättengewerbe den Ausfall nicht nachholen, in dem länger und mehr produziert werde. Das sei für die Branche ein zusätzliches Dilemma.

Gerade im Nordschwarzwald hätten die Familienunternehmen, die durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer freigewordenen Beträge in außerordentlich starkem Maße investiert, um das Angebot noch weiter zu verbessern, was unter dem Gesichtspunkt der Attraktivität der Destination Schwarzwald hoch geschätzt werden müsse. „Daraus ergaben sich erhebliche Verpflichtungen für Kredite, die für solche Investitionen notwendig sind“, betonte Fuchtel. Jetzt treffe das Gewerbe die Situation aus allen Richtungen. Dies habe er in Berlin als Vertreter einer Tourismusregion in all seinen Gesprächen deutlich eingebracht.

In den Landkreisen Freudenstadt und Calw sei davon auszugehen, dass bis zu 30 Prozent der Wirtschaftskraft durch das Gastronomie- und Hotelleriegewerbe erbracht werde, wenn man die vor- und nachgelagerten Bereiche einbeziehe. Daher müsse versucht werden, bei den Maßnahmen seitens der Politik diesem Aspekt Rechnung zu tragen, um der Branche zu helfen, damit diese die schwierige Situation überstehe.

„Familienunternehmen haben in der Vergangenheit schon viel Flexibilität und Durchhaltevermögen beweisen müssen“, so Fuchtel, deshalb wisse er, dass auch jetzt wieder alles unternommen werde, was notwendig sei. Allerdings müssten die Betriebe an den Hilfspaketen des Bundes und des Landes partizipieren. Bundesregierung und Deutscher Bundestag hätten diese Woche in permanenten Bemühungen ein Maßnahmenpaket als Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus geschnürt. Das müsse jetzt auch für die Branche unter Beteiligung der Banken umgesetzt werden. Dazu erwarte er, dass gerade die regionalen Banken alles unternehmen, um dem Hotel- und Gaststättengewerbe bei der Nutzung dieser Möglichkeiten zur Seite zu stehen.

Fuchtel kündigte seinerseits weitere Gespräche mit den Vertretern der Branche an.

13.03.2020

Fuchtel: Union stärkt das THW

Technisches Hilfswerk: Überarbeitung des Gesetzes beschlossen / Verbesserungen auch für Helferinnen und Helfer in Region

Calw / Freudenstadt / Horb. Der Deutsche Bundestag hat das Zweite THW-Änderungsgesetz verabschiedet. Das wirkt sich direkt auf die drei Ortsverbände Calw, Freudenstadt und Horb des Technischen Hilfswerks aus. „Die Beschlüsse verbessern die Situation der rund 100 Helferinnen und Helfer maßgeblich“, sagt der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Dafür sorgen vor allem zwei Maßnahmen, für die sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erfolgreich eingesetzt hat.

Eine erweiterte Kostenverzichtsregelung sorgt dafür, dass das THW künftig häufiger zu Hilfe gerufen wird und dadurch seine hervorragenden Fähigkeiten zum Beispiel bei Waldbränden oder Schneekatastrophen einsetzen kann. Auch neue Technik kann so besser erprobt oder verstärkt zum Einsatz gebracht werden. Bislang verzichteten Kommunen mitunter angesichts möglicher Kostenforderungen auf die Hilfe durch das THW.

„Wir nehmen den Kommunen nun diese Sorge, indem das THW regelmäßig auf die Kostenerstattung durch die ersuchende Stelle verzichten soll, wenn dies eindeutig im überwiegend öffentlichen Interesse liegt und die Kosten nicht anderweitig geltend gemacht werden können“, betont Fuchtel.

„Zudem gewährleisten wir eine gute Vor- und Nachbereitung von Einsätzen“, unterstreicht der Abgeordnete. Denn es wurde auch die Pflicht zur Freistellung von ehrenamtlichen THW-Helferinnen und Helfern ausgedehnt, unter Weitergewährung des Arbeitsentgelts in moderater Weise. Künftig sind die ehrenamtlich im THW Engagierten auch für Maßnahmen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft unmittelbar nach THW-Einsätzen freizustellen.

Für das THW sind damit zwei wesentliche Verbesserungen erzielt worden. Hans-Joachim Fuchtel sagt: „Mit diesen Änderungen des THW-Gesetzes und der soliden Finanzierung der Hilfsorganisation im Haushalt 2020 schaffen wir die Grundlage dafür, dass das Technische Hilfswerk auch in Zukunft modern und attraktiv bleibt. Wir wollen den vielen Freiwilligen, die großartige Arbeit im THW leisten, optimale Bedingungen bieten.“

Im Wahlkreis Calw/Freudenstadt wird das außerdem durch die geplanten modernen Unterkünfte umgesetzt.

13.03.2020

Europa vor Ort erlebbar machen

Kommunen: Überparteiliche Initiative schreibt Wettbewerb aus / Fuchtel: Europa nicht denen überlassen, die es abschaffen wollen

Calw / Freudenstadt (k-w). „Europa darf man nicht denen überlassen, die es abschaffen wollen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und pflichtet damit Kollegen im Bundestag bei, die erstmals einen überparteilichen Wettbewerb für Kommunen ausgeschrieben haben.

Es geht darum, die besten Ideen und Projekte vor Ort zu finden, die Europa erlebbar machen und zum Nachahmen anregen. Angesprochen sind kleinere Kommunen bis 50.000 Einwohner, also genau die Größenordnung, die sich auch in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt findet. Die Bewerbungsfrist endet am 29. März.

Europa habe viel vor und große Herausforderungen zu bewältigen. Deshalb sollen diejenigen ausgezeichnet werden, die sich dafür einsetzen, dass die europäische Idee mit Leben erfüllt wird. Doch es wird nicht nur außergewöhnliches Engagement mit Preisgeldern belohnt, sondern aus der Initiative „Tu was für Europa“ soll auch ein Netzwerk aus Kommunen entstehen, die ihre Erfahrung und Expertise über ihre eigene Region hinaustragen möchten.

Als Teil des Colours of Europe Netzwerkes erhalten die Gewinner-Kommunen eine Einladung zum Netzwerk-Workshop mit international renommierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Kommunikation. Der Preis, der am 9. Mai in Berlin übereicht wird, wird dreimal vergeben und ist jeweils mit 5000 Euro dotiert. Den Vorsitz der Jury hat Staatsministerin Monika Grütters übernommen.

Weitere Informationen in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail: hans-joachim.fuchtel@bundestag.de

11.03.2020

Fuchtel: Regierung hilft der Wirtschaft

Konjunkturmaßnahmen: Staatssekretär spricht von schneller positiver Resonanz / IHK hatte sich an den Staatssekretär gewandt

Wirtschaft und Politik stehen im Nordschwarzwald in einem regen Austausch: CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel (links) und IHK-Hauptgeschäftsführer Martin Keppler. (Foto: Klein-Wiele)

Calw / Freudenstadt (k-w). Von einer „schnellen und positiven Resonanz der Bundesregierung“ auf die Sorgen der Unternehmer mit Blick auf eine konjunkturelle Abkühlung spricht der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in einem Brief an die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald. Der Parlamentarische Staatssekretär begrüßt darin die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Konjunkturmaßnahmen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Martin Keppler hatte sich im Auftrag der Vollversammlung in einem Schreiben an den Politiker besorgt über die schwierige wirtschaftliche Situation der Betriebe geäußert und ihn gebeten, sich für eine Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber durch die Bundesagentur für Arbeit während der Kurzarbeit einzusetzen. In seinem Antwortschreiben konnte der Parlamentarische Staatssekretär bereits Vollzug melden. Denn „die Bundesregierung ist sich der nochmals verschärften ökonomischen Lage bewusst, und der Forderung der IHK nach einer kompletten Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit soll jetzt sogar komplett Rechnung getragen.“

Bereits am Dienstag habe das Bundeskabinett im schriftlichen Umlaufverfahren dazu einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die im Koalitionsausschuss vereinbarten Regelungen zur Kurzarbeit beinhaltet. Der Entwurf wird jetzt in die parlamentarischen Beratungen eingebracht.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der Auswirkungen weltweiter Corona-Virus-Erkrankungen auf die konjunkturellen Entwicklungen habe der Koalitionsausschuss bereits am Sonntag weitere Maßnahmen in Bezug auf das Instrument Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld beschlossen, auch wenn sich der „Arbeitsmarkt in Deutschland derzeit noch in sehr guter Verfassung“ befinde. Demnach soll „durch die Corona-Krise möglichst kein Unternehmen in Deutschland in Insolvenz geraten und möglichst kein Arbeitsplatz verloren gehen“, zitiert Fuchtel aus dem Koalitionsbeschluss. Betroffenen Unternehmen stünden die bewährten Förderinstrumente zur Verfügung. „Sollte sich die Lage verschärfen“, so Fuchtel, „wollen wir schnell und passgenau reagieren können.“

Gerade in der Region Nordschwarzwald, für die die Automobil- und Maschinenbauindustrie große Bedeutung habe, sei die konjunkturelle Abkühlung spürbar. „Daher verstehe ich das Anliegen der IHK Nordschwarzwald“, betont Fuchtel. Es sei ein „gutes Zeichen, dass der Koalitionsausschuss sich bereits Ende Januar darauf verständigt habe, Maßnahmen zugunsten speziell einzelner Industrien wie der Automobilbranche zu veranlassen.“ Diese Vereinbarungen hat das Bundeskabinett jetzt in ein Gesetz einfließen lassen, das noch vom Bundestag verabschiedet werden muss.

05.03.2020

Sonneninsel bekommt vom Bund 1,9 Millionen Euro

Förderung: Dobel baut Breitband flächendeckend aus / Gesamtkosten rund 3,8 Millionen / Fuchtel macht Tempo

Dobel. Der flächendeckende Ausbau mit Breitband für die Gemeinde Dobel kommt. Die nötige finanzielle Zusage des Bundes steht. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro – der Bund übernimmt mit 1,9 Millionen Euro die Hälfte und damit den Löwenanteil. Diese frohe Kunde überbrachte der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Christoph Schaack.

Schaack findet klare Worte: „Das ist für uns eine gewaltige Unterstützung“, sagt er beeindruckt. „Die Bundesregierung hat geliefert. Wenn die gesamte Summe zur Verfügung steht, können wir 216 Gebäude an das Breitband anschließen. Das macht 260 Wohneinheiten“, rechnet er aus. Der Bürgermeister plant genau. Spätestens 2022 soll alles abgeschlossen und Dobel flächendeckend mit schnellem Internet versorgt sein.

Die finanzielle Zusage vom Bund mit 1,9 Millionen Euro ist dabei ausschlaggebend. Aufgrund dieser Zusage besteht nun auch die Möglichkeit einer Förderung durch das Land Baden-Württemberg. Der Eigenanteil der Gemeinde Dobel könnte mit rund 400.000 Euro vergleichsweise gering ausfallen. „Für diese deutliche Unterstützung sind wir sehr dankbar“, fügt Schaack hinzu.

Dem nicht genug: Schon Ende Februar hatte der Bund eine Förderung für den Anschluss der Klinik an das Breitband zugesagt. Das 100.000-Euro-Projekt unterstützt der Bund hier mit 50.000 Euro ebenfalls zur Hälfte mit. Damit sei schnelles Internet auch für diese wichtige Einrichtung gesichert, freut sich der Bürgermeister.

Hans-Joachim Fuchtel betont: „Gerade im ländlichen Raum gehört ein schnelles Internet zur Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen uns diesen wichtigen Wettbewerbsvorteil sichern. Die Zusage für den Ausbau der Sonneninsel Dobel freut mich deshalb sehr. Der ländliche Raum darf nicht abgehängt werden. Hier werde ich auch weiterhin Tempo machen.“

04.03.2020

Sprechstunde nicht nur zum Zuhören da

Bürgeranliegen: Hans-Joachim Fuchtels Angebot ist noch immer ein Renner / Politischer Serviceauftrag / Für 300 Mal braucht man „Kuttel“

Erfahren, was den Bürger bewegt: An der 300. Sprechstunde des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) im Calwer Rathaus nahmen auch Bäckermeister Udo Raisch (rechts), Julian Däuble von der Jungen Union und Ingrid Bauer teil. Foto: k-w

Calw: In den Sprechstunden für die Bürgerinnen und Bürger hat Hans-Joachim Fuchtel schon viel erlebt. Keine lief gleich ab, weil die Ratsuchenden mit den unterschiedlichsten Anliegen zu ihm kommen. Zur 300. Bürgersprechstunde hatte der Bundestagsabgeordnete jetzt ins frisch renovierte Rathaus nach Calw eingeladen – also genau an den Ort, wo zu Beginn seiner Abgeordnetentätigkeit alles begann.

Damals wie heute ist für Fuchtel das persönliche Gespräch wichtiger Bestandteil seiner politischen Arbeit. Zuhören, Ratschläge geben, Helfen war auch an diesem Nachmittag im Calwer Rathaus angesagt. Fuchtel wäre nicht Fuchtel, wenn er aus seinen Sprechstunden nicht jede Menge Arbeit für seine beiden Abgeordnetenbüros in Altensteig und Berlin mitbringen würde. Denn wo Hilfe gebraucht wird, werden gleich entsprechende Schritte in die Wege geleitet.

„Die Sprechstunde ist auch dazu da, sich Einzelfälle anzuhören und nicht nur in Berlin zu sitzen“, erläuterte Fuchtel dem Kommunalpolitiker Udo Raisch und Julian Däuble von der Jungen Union, die ihn diesmal begleiteten. In der Regel ist die CDU-Basis und auch die Nachwuchsorganisation immer dabei, um zu hören, wo der Schuh drückt, und um eventuell Hilfestellung auf kommunaler Ebene zu geben. Auch diesmal gaben sich die Petenten wieder die Klinke in die Hand.

Bäckermeister Udo Raisch aus Oberriedt war allerdings nicht nur als Kommunalpolitiker ins Rathaus gekommen, sondern auch, weil er sich selber Ratschläge für die Umsetzung seiner ehrgeizigen Erweiterungspläne erhoffte. „Ich bewundere, wie innovativ Familie Raisch ihr Geschäft managt“, sagte Fuchtel, dessen Tipps weit über mögliche Förderanträge hinausgingen. Das gesundheitsbewusste Leben, aber auch das ökologische Bauen seien die Themen der Zukunft, die stärker in den Fokus gerückt werden müssten, war er sich mit dem Unternehmer einig.

Von der Milchviehhaltung, über Altersvorsorge, Rentenbezüge, Pflege, Impfpflicht und die Sorgen um den Unterhalt reichten diesmal die Themen, mit denen die Petenten beim Bundestagsabgeordneten vorsprachen. Aber auch die politische Großwetterlage, das Anliegen Ehrenamtlicher, der öffentliche Nahverkehr und die Verkehrsbelastung in manchen Gemeinden standen auf der Tagesordnung dieses Sprechstundentages, in den der CDU-Politiker schon am Morgen in Freudenstadt gestartet war und der erst spätabends in Calw zu Ende ging. Fuchtel: „Besonders bei der Aufarbeitung anschließend muss man ‚Kuttel‘ beweisen, nachhaken, an der richtigen Stelle Fragen stellen, Initiative entwickeln und Rückmeldung geben. Das macht dann auch Spaß, denn man kann sich ins Kreative bewegen.“

Wieder einmal hat dem Bundestagsabgeordneten sein Angebot an die Bürger eines vor Augen geführt: Auch in Zeiten von E-Mails und Social Media ist der persönliche Austausch noch immer sehr gefragt: „Der Bürger ist mein Kunde, und ich bin ein Produkt auf dem politischen Markt. Das ist mein politischer Serviceauftrag“, lautet sein Credo.

24.02.2020

Bürgersprechstunde als Serviceauftrag

Dialog: Fuchtel hat die 300 voll / Wichtiges politisches Format / Petenten kommen mit unterschiedlichsten Anliegen

Mit den unterschiedlichsten Anliegen kommen die Bürgerinnen und Bürger in die Sprechstunden des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, wie hier in Freudenstadt.

Calw / Freudenstadt. Für den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel ist die Bürgersprechstunde ein besonders wichtiges politisches Format. Seine 300ste und auch Sprechstunde Nummer 301 finden am Donnerstag, 27. Februar, in Freudenstadt und Calw statt.

Seit einem Erlebnis bei der Arbeit für seinen ehemaligen Chef, den damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel, ist Fuchtel von Sprechstunden als Service des Politikers für den Bürger überzeugt. Damals hatte Teufel ihm als Ergebnis seiner Sprechstunde unter anderem eine Notiz mit einer Telefonnummer und dem Wort „Mukoviszidose“ überlassen. Nachdem sich Fuchtel mit dem Vorsitzenden eines bis dahin unbekannten Verbandes getroffen hatte, entwickelte er für seinen Chef ein Konzept.

„Das hat die öffentliche Aufmerksamkeit geweckt“, erinnert sich Fuchtel, „und die Genkrankheit wurde erforscht.“ Der CDU-Abgeordnete weiß seit damals: „Wir müssen den Menschen zuhören, Vorschläge prüfen, unser Netzwerk einsetzen, Anliegen aufs politische Gleis setzen und Lösungen anbieten.“

All das geschieht in seinen „Sprechstunden“, die oft einen ganzen Nachmittag dauern, genauso. Das braucht viel Vorbereitungszeit und noch mehr Nacharbeit, was man in der Öffentlichkeit nicht sehe. Was sich aus den Vorsprachen entwickelt, könne unterschiedlicher nicht sein: Oft sei es eine Art „Wegweiser-Beratung“ aus seinem Erfahrungsschatz heraus, auch unter Einsatz seines Netzwerkes. So kämen Existenzgründer wie Firmeninhaber, die einen Nachfolger suchten, zu ihm. Auch Streit mit Nachbarn werde vorgetragen und Probleme im Umgang mit Behörden. In Zeiten der Aufdeckung illegaler Auslandskonten hatten Besuche von betroffenen Kontoinhabern Konjunktur.

Viele Menschen würden zwar denken, dass sie so ein Gespräch nie bräuchten. Aber plötzlich komme man doch in eine solche Situation: ob Visaprobleme, Unfall im Ausland oder Kontakt zur Botschaft. Ein anderes Mal werden Erfindungen gezeigt oder von Notlagen berichtet: „Wo was Vernünftiges in die Wege geleitet werden kann, tue ich das mit meinem Team“, betont der Abgeordnete, „wo das nicht möglich ist, wird das deutlich gesagt. Also gibt es auch Enttäuschte.“ Oft helfe schon ein menschlicher Rat.

Einmal habe ihm eine Mutter von acht Kindern von ihrer unzumutbaren Wohnung berichtet. Damals habe er Freunde und Handwerker um Hilfe gebeten, woraus die Stiftung „Familie in Not“ entstanden sei. Schließlich habe sich ein Hausbesitzer bereit erklärt, seine Immobilie günstig zu verkaufen. „Als die Familie einzog, hat mich das schon bewegt“, gesteht der Politiker, dem die Familie noch lange danach mit Weihnachtsliedern dankte.

Vor 20 Jahren musste ein Rettungssanitäter aus seinem Privatauto tatenlos zusehen, wie ein Mann in einem Lastwagen verbrannte. Er hatte kein geeignetes Werkzeug dabei. Deshalb kam ihm die Idee, eine „Lufttransportmaschine“ zu entwickeln.

Bei Vorgängen mit Landesbezug vermittelt Fuchtel an seine Landtagskollegen weiter, für Kommunales sitzt ein Kommunalpolitiker am Tisch, denn „das ist nicht mein Feld“. Damit junge Leute miterleben, was die Menschen bewegt, lädt er stets jemanden aus der Jungen Union in die Sprechstunde ein. „Nach solchen Nachmittagen sind wir klüger, weil wir auch hören, was die Bevölkerung denkt. Nicht selten kommen sogar Abgesandte von Stammtischen und Gesprächskreisen, die Fragelisten mitbringen.“

In Fuchtels Sprechstunden geht es zu wie beim Zahnarzt: immer volles Wartezimmer. Viele hätten politische Schmerzen. Damit die Menschen nicht so weit anreisen müssen, finden die Sprechstunden im Wechsel in Calw, Nagold, Bad Wildbad, Freudenstadt oder Horb statt.

Bürgersprechstunden sind in Zeiten von E-Mails aus Fuchtels Sicht nicht überflüssig geworden: „Ich will den Bürgern persönlich gegenübersitzen, auch wenn es zuweilen unbequem ist. Er ist mein Kunde, und ich bin ein Produkt auf dem politischen Markt. So sehe ich meinen Serviceauftrag.“

Natürlich pflegten seine Büros Bürgerkommunikation, vereinbarten Termine und organisierten Veranstaltungen für ihn. „Aber die Sprechstunden haben einen besonderen Wert“, betont Fuchtel. Und „solange so viele Menschen zu mir kommen, ist das doch ein Beleg für die Notwendigkeit. Es ehrt mich, dass sie meinen Rat als Politiker suchen.“ Schön sei es, „wenn man später hin und wieder auf der Straße sogar ein positives Wort über diese Arbeit und so manches Ergebnis daraus hört.“

INFO

Gleich zu zwei Bürgersprechstunden in Freudenstadt und Calw lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Donnerstag, 27. Februar, ein.

In Freudenstadt beginnt die Sprechstunde um 10.30 Uhr im Technischen Rathaus (Marktplatz 64, Raum 1.20 im Obergeschoss). Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich beim CDU-Kreisverband unter Telefon 07441-81348 oder per E-Mail: info@cdu-fds.de.

In Calw beginnt die Sprechstunde um 15 Uhr im Rathaus (Marktplatz 9, Raum D 419 auf Ebene 4). Eine Anmeldung ist in Fuchtels Wahlkreisbüro unbedingt erforderlich unter Telefon 07453-91323 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel.wk@bundestag.de.

25.02.2020

Fuchtel trifft Finanzminister von Dubai

Wirtschaft: Staatssekretär besucht Ernährungsmesse Gulfood / Gespräche mit wichtigstem Wirtschaftspartner in arabischer Welt

Bei der Eröffnung der Ernährungsmesse Gulfood in Abu Dhaibi traf der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel den stellvertretenden Herrscher und Finanzminister von Dubai, Scheich Hamdan bin Rashid Al Maktoum. (Foto: BMEL)

Freudenstadt / Calw (k-w). Mit den Vereinigten Arabischen Emiraten besuchte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel den wichtigsten Wirtschaftspartner Deutschlands in der arabischen Welt. Deshalb mussten die Narren in seinem Wahlkreis in diesem Jahr auf die Präsenz des Bundestagsabgeordneten über die närrischen Tage verzichten.

Bei der Eröffnung der Ernährungsmesse Gulfood in Abu Dhabi kam es unter anderem zu einer Begegnung mit Scheich Hamdan bin Rashid Al Maktoum, dem stellvertretenden Herrscher und Finanzminister von Dubai. Fuchtel vertrat bei einer der größten Veranstaltungen der Welt für den Lebensmittel- und Getränkehandel das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Rund 70 deutsche Unternehmen präsentierten im Welthandelszentrum ihre Produkte.

Deshalb dankte der CDU-Politiker aus dem Nordschwarzwald den deutschen Teilnehmern für den Erfolg ihrer Produkte im Ausland und lobte die guten Handelsbeziehungen zwischen den beiden Staaten: "Die Emirate sind für uns der wichtigste Handelspartner in der arabischen Welt. Auch die Lebensmittel-Hersteller und die Landwirtschaft sind mit 249 Millionen Euro dabei."

Das sei in erster Linie die Leistung der deutschen Produzenten, denen es zu verdanken sei, dass deutsche Lebensmittel in der ganzen Welt so begehrt seien. Fuchtel betonte: „Made in Germany ist ein Siegel für erstklassige Qualität und hohe Sicherheitsstandards."

Neben dem Besuch der Gulfood standen politische Gespräche auf dem Programm: Mit dem Minister für Klimawandel und Umwelt, Dr. Thani bin Ahmed Al-Zeyoudi, tauschte sich Fuchtel über nachhaltige Landwirtschaft aus. Die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und Möglichkeiten der Forschungszusammenarbeit waren Themen bei der Begegnung mit der Staatsministerin für Ernährungssicherheit, Mariam bint Mohammed Saeed Hareb Almheiri,.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Deutschlands größter Absatzmarkt in der arabischen Welt. Rund 800 deutsche Unternehmen haben dort ihren Sitz. Etwa 90 Prozent der Lebensmittel werden von den Vereinigten Arabischen Emiraten importiert. Aus Deutschland kommen vor allem Milch- und Milcherzeugnisse, Kakao und Kakaoerzeugnisse sowie Backwaren und Zubereitungen aus Getreide.

24.02.2020

Bund fördert Breitbandausbau in Dobel

Schnelles Internet als Grundversorgung sichern / Bund beteiligt sich an 100.000-Euro-Projekt / Erschließung kommt voran

Dobel: Der Bund setzt sich weiter für den Breitbandausbau in der Region ein. Nun profitiert auch die Gemeinde Dobel. Der Bund fördert dort die Erschließung von unterversorgten Adressen und übernimmt die Hälfte der Kosten des 100.000-Euro-Projektes.

Der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel begrüßt die Förderung. Er sagt: „Ein schnelles Internet gehört zur Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen hier weiter vorankommen.“ Bei dem Projekt in Dobel handelt es sich mit rund 100.000 Euro Kosten um ein vergleichsweise übersichtliches Teilprojekt. Der Bund übernimmt mit 50.000 Euro die Hälfte davon.

Wie Fuchtel ergänzend mitteilt, sei ein weiterer Förderbescheid des Bundes über eine weitaus größere Summe in Bearbeitung. Fuchtel stellt heraus: „Auch für die Gemeinde Dobel wird Breitbandzugang jetzt Realität werden.“

Insgesamt geht es für den Landkreis voran. Für den Breitbandausbau sagte der Bund in den vergangenen Wochen schon Fördermittel für die Gemeinden Haiterbach mit 900.000 Euro und Unterreichenbach mit 800.000 Euro zu. Fuchtel betont: „Eine erfolgreiche Digitalisierung ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gerade für den ländlichen Raum. Deshalb begrüße ich es sehr, dass sich der Bund auch weiterhin aktiv mit Förderprogrammen für den Breitbandausbau einsetzt.“

22.02.2020

Sieben Millionen für Calwer Kaserne

Investition: Mittel für Bürogebäude / Im März Baubeginn / Fuchtel: Bekenntnis der Bundeswehr zum Standort Calw

Calw. Das Kommando Spezialkräfte (KSK) wird am Standort Calw weiter gestärkt. „Insgesamt sind rund sieben Millionen Euro an Investitionen vorgesehen, die für den Bau von sogenannten Büroersatzflächen geplant sind“, teilt der Parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit.

Die Bauarbeiten auf dem Gelände der Graf-Zeppelin-Kaserne sollen im März beginnen, wie Fuchtel vom Bundesministerium der Verteidigung erfahren hat. Nötig werden die Büroflächen, weil das KSK auch mehr Personal am Standort Calw erhält. Die genaue Höhe dieser Aufstockung wurde jedoch nicht mitgeteilt.

„Die Investitionen in die Infrastruktur am Standort Calw sind ein klares Bekenntnis der Bundeswehr zum Standort Calw“, wie Fuchtel hervorhebt. Unternehmen in der Region würden von diesen Maßnahmen auch profitieren. Der Bund leiste damit einen Beitrag zur wirtschaftlichen Förderung der regionalen Wirtschaft.

Für die nächsten fünf Jahre sind rund 140 Millionen Euro an Investitionsmaßnahmen am Calwer Standort eingeplant. Das hatte der Bundestagsabgeordnete bereits beim Neujahrsempfang des KSK verkündet. „Dass die Bauarbeiten schon im März beginnen, zeigt, dass es wirklich los geht und der Bund auch Wort hält,“ betont Hans-Joachim Fuchtel abschließend.

21.02.2020

Mit fast zwei Millionen Euro weiter

Breitbandnetz: Für Ausbau erhält Haiterbach 1,8 Millionen Euro / 900.000 Euro sind Bundesmittel / Fuchtel: Gutes Signal

Haiterbach. Erneut erhält eine Kommune aus dem Landkreis Calw Fördermittel vom Bund für die Verbesserung der Breitbandversorgung. „Es ist ein gutes Signal, dass mit den bewilligten Mitteln aus Berlin die Infrastruktur für die digitale Grundversorgung weiter ausgebaut werden kann“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

Die Beteiligung des Bundes am Ausbau des Breitbandnetzes in Haiterbach mit fast einer Million Euro zeige, „dass die Förderung des ländlichen Raums in Berlin hohe Priorität hat.“ In den letzten Wochen hat bereits die Gemeinde Unterreichenbach im Kreis Calw 1,5 Millionen Euro für den Ausbau der Breitbandversorgung erhalten.

Die Stadt Haiterbach hat am Freitag die Nachricht erhalten, dass insgesamt 1,8 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung bewilligt worden sind. Mit 900.000 Euro beteiligt sich der Bund daran.

„Es freut uns, dass wir mit den Mitteln jetzt unser Industriegebiet komplett mit Glasfaserkabeln ausbauen können. So werden die dortigen Unternehmen mit schnellem Internet versorgt sein“, erläutert Bürgermeister Andreas Hölzlberger.

“Diese Zusage verdeutlicht, dass der Bund Wort hält und die Breitbandversorgung vorantreibt, um die Attraktivität des ländlichen Raumes für die Bürgerinnen und Bürger sowie als Standort für Wirtschaft, Dienstleistung und Industrie zu steigern“ so Hans-Joachim Fuchtel abschließend.

19.02.2020

Konstruktiv für Calwer Zukunft

Rathausbesuch: Staatssekretär Fuchtel erörtert mit OB Kling und Fraktionschef Dr. Plappert Themenkatalog für Hermann-Hesse-Stadt

Arbeitsgespräch mit großer Themenvielfalt (von links): Oberbürgermeister Florian Kling, Gemeinderat Dr. Bernhard Plappert und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Foto: k-w

Calw: Tunnel, Wohnungsbau, Breitbandversorgung und die Belebung des Calwer Marktplatzes sind nur vier von 15 Themen, die der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit dem neu gewählten Oberbürgermeister Florian Kling erörterte.

Zu dem Arbeitsgespräch in konstruktiver Atmosphäre, bei dem es intensiv um die Zukunft der Hermann-Hesse-Stadt ging, hatte der Parlamentarische Staatssekretär ein 15-Punkte-Papier entwickelt mit „großen und kleinen Themen“, die systematisch abgearbeitet wurden. Fuchtel war in Begleitung von Dr. Bernhard Plappert, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und Kreistagsmitglied, ins Rathaus gekommen.

Zeitweise glich die Besprechung mit dem Rathauschef einer Brainstorming-Runde, wenngleich man in den fast zwei Stunden nicht alle Fragen aufgreifen konnte. „Das war ein guter Ritt durch die Stadt, der große Verbundenheit mit der Situation Calw zeigt“, freute sich der OB im Anschluss über das aktive Interesse des Bundestagsabgeordneten an der Zukunft der Hermann-Hesse-Stadt.

Seit Jahren unterstützt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete eine Tunnellösung als Umgehungsstraße für Calw. Fuchtel machte in diesem Zusammenhang keinen Hehl daraus, dass ihm eine Lösung mit Abzweigung in den Calwer Busbahnhof lieber gewesen wäre, damit der Busverkehr nicht weiterhin ausschließlich auf der bisherigen Verkehrsader abgewickelt werden müsste. Selbstverständlich, so Fuchtel, trage er aber die Beschlusslage des Calwer Gemeinderates mit. Der Finanzierungsanteil aus Berlin sei nach jetzigem Stand gesichert.

Einig waren sich Kling und Fuchtel, dass bei der gesamten Stadtentwicklung einerseits auf die Entlastungsfunktion des Tunnels für die Innenstadt geachtet werden müsse. Andererseits müssten aber auch Akzente gesetzt werden, damit Calw als Einkaufsstadt eine gute Perspektive habe. Kling betonte darüber hinaus, dass der Tunnel für ihn allerhöchste Priorität habe.

Beim Digitalpakt des Bundes legt der der Bundestagsabgeordnete großen Wert darauf, dass die Gelder abgerufen werden. Der OB betonte, dass er gleich im Januar eine Digitalisierungsgruppe zusammengestellt habe, denn „das wurde bisher noch nicht intensiv genug betrieben“. Auch in die Schulen werde kräftig investiert. Die Kosten für den Digital-Pakt und den Glasfaseranschluss lägen bei insgesamt zwei Millionen Euro. Fuchtel begrüßte diese Initiative nachdrücklich. Bei der Gelegenheit erhielt der Abgeordnete auch die freudige Nachricht, dass es bei Grundwasserwerten im Kreis Calw nahezu keine Probleme gibt.

Fuchtels 15-Themen-Papier

für Calwer Zukunft

Calw (k-w). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hatte für das Arbeitsgespräch mit dem neuen Calwer Oberbürgermeister Florian Kling ein 15-Themen-Papier mit „kleinen und großen Ideen und bei weitem nicht alles umfassend“ mitgebracht:

1. Calwer Tunnel: Der Tunnel ist im vordringlichen Bedarf. Die Finanzierung ist gesichert. Bis zur Planreife sind noch weitere Bearbeitungsschritte nötig. Dazu gab es in Berlin Treffen mit Klings OB-Vorgänger Ralf Eggert, diverse Sachstandserörterungen im Calwer Rathaus, regelmäßige interne Abfragen seitens Fuchtel im Bundesverkehrsministerium, Strategiegespräche mit Landtagsabgeordnetem und Regierungspräsidentin. Fuchtel: Derzeit liegt das Projekt in der Hand des Regierungspräsidiums.

2. Digitalpakt: Der Bundestagsabgeordnete legt großen Wert darauf, dass die Bundesmittel für Calw aus dem Digitalisierungspakt (1,17 Millionen Euro) zügig abgerufen werden.

3. Wohnungsbau: Der Bund hat ein umfangreiches Programm auf den Weg gebracht. In Calw gibt es Wohnraumbedarf. Fuchtel empfiehlt, dass aus allen Komponenten des Programms, insbesondere im sozialen Wohnbau, ein „Calw-Konzept“ erstellt wird. Der Abgeordnete würde es begrüßen, wenn mit Priorität Holz als Baustoff auch bei der Erneuerung alter Bausubstanz stärker eingesetzt würde.

4. Klimaschutz: Der Bund hat ein vielfältiges Programm auf den Weg gebracht. Das Land trägt weitere Komponenten bei. Der Landkreis Calw verfügt über Konturen eines Programms. Fuchtel wünscht sich von jeder Gemeinde seines Wahlkreises eine Ergänzung um lokal mögliche Initiativen unter Nutzung aller Programme mit Monitoring und Fortschrittsberichten. Die Kreissparkasse setze in diesem Zusammenhang positive Akzente mit ihrem Konzept, Paketstationen für Online-Lieferungen in ihren Filialen einrichten zu lassen.

5. Breitband: Geld ist in verschiedenen Töpfen vorhanden. Jede Gemeinde hat ihre Erfahrungen und daraus abgeleitete Maßnahmen. Fuchtel bittet um Initiativen, um die Versorgung baldmöglichst im gesamten Calwer Stadtgebiet zu sichern. Da dies nicht ohne Baustellen mit Verkehrsbehinderung möglich sei, so Fuchtel, bedürfe es eines regelmäßigen öffentlichen Dialogs, um die Verärgerung der Bürgerinnen und Bürger in Grenzen zu halten.

6. IT-gestützte Bürgerkommunikation: 2023 soll die Unterstützung auf der Basis von über 580 Antragsfallgruppen erfolgen. Dadurch werden die Bürgerinnen und Bürger einen schnelleren Service erhalten, und es gibt weniger Bürokratie. Zur schnelleren Gewöhnung an die neue Situation werden sogenannte „Labore“ eingerichtet, bei denen Gemeinden mit einem Projekt (Antragsverfahren) mitwirken können. Calw als Große Kreisstadt hat sich dort bislang nicht engagiert. Da es hier um eine nicht ganz einfache Umstellung handelt, befürwortet Fuchtel ein baldiges nachhaltiges Engagement. Auch wäre ein Volkshochschulkurs für Bürger sinnvoll, um den Umgang mit der neuen Methode schneller kennenzulernen.

7. Kultur: Calw hat mit 350 Jahren Geschichte die weitaus älteste Stadtkapelle im Landkreis. Als Vorsitzender des Kreisverbandes der Blasmusik begrüße er jede Initiative, die auf den Erhalt der Spielstärke ausgerichtet ist. Die Stadt habe mit Hermann Hesse ein gewaltiges Pfund an Nutzungspotenzial für das Kultur- und Tourismusmarketing an der Hand. Besucher des Landkreises fragten sich, warum das nicht noch stärker entwickelt werde. Es sei sinnvoll, dieses Potenzial für die Ausweitung von Hotelkapazitäten und die Belebung der Innenstadt, vor allem des Marktplatzes, zu nutzen. Außerdem regt der Abgeordnete an, die Hermann-Hesse-Bahn auch im Blick auf das Tourismuskonzept zu sehen, die Museumskapazitäten zu überprüfen und eine Hermann-Hesse-Statue auf dem Messegelände am Flughafen aufzustellen, bei der digital auf die Destinationen der Region Nordschwarzwald hingewiesen werden könnte.

8. Marktplatz: Für die Belebung des Calwer Marktplatzes hat Fuchtel die Idee, das Bauerntheater in Altburg stärker für das Stadtmarketing zu nutzen. Theaterbesucher könnten als Tagesbustouristen ins Theater kommen und weitere Destinationen, wie zum Beispiel die Schmuckwelten in Pforzheim besuchen. Die Bustouristen könnten über Mittag das historische Stadtzentrum besuchen und ihr Mittagessen auf dem Calwer Marktplatz einzunehmen.

9. Denkmalschutz: Hans-Joachim Fuchtel wies auf das Denkmalschutzprogramm des Bundes hin, wovon verschiedene andere Kommunen schon partizipiert hätten.

10. Jungendarbeit: Fuchtel würde eine Kinder- und Jugend-Theater-Akademie am Altburger Theater begrüßen, um die Attraktivität des ländlichen Raums durch Engagement-Angebote zu stärken.

11. Hochschulstandort: Leider sei es nicht gelungen den Standort der SRH Hochschule zu halten. Der Oberbürgermeister bestätigte, dass die Stadt Anstrengungen unternehmen werde, um aus Calw wieder einen Hochschulstandort zu machen.

12. Gesundheitscampus: Der Campus sei eine große Chance und brauche dringend eine attraktive Versorgung mit Kindergarten-Strukturen und Mitarbeiter-Unterbringung. Hier sollten Wege durch Kooperationen der Akteure gesucht werden.

13. Funklochfreie Zone: Gemeinsames Ziel von Landrat Helmut Riegger und den Abgeordneten ist eine „funklochfreie Zone Landkreis Calw“. Fuchtel wünscht sich eine tatkräftige Unterstützung durch die Große Kreisstadt.

14. ÖPNV: Im Zusammenhang mit der Nagoldtalbahn und der Hermann-Hesse-Bahn sollte die Anbindung zusätzlich zum klassischen Busverkehr verbessert werden. Es gilt eine Antwort auf die Frage zu finden, wie eine Beistellung von Fahrzeugen für den Individualverkehr in Form von diversen auf dem einschlägigen Markt vorhandenen Modellkonzeptionen gelingen kann.

15. Kommando Spezialkräfte: Das KSK werde mit Investitionen von 140 Millionen Euro in den nächsten Jahren weiter gestärkt. Darüber hinaus habe es ein großes Besucher-Potential, das durch Kooperationen auch hinsichtlich der Präsentation des Landkreises Calw als Tourismusdestination genutzt werden sollte. Er habe bei der Implantation des KSK seinerzeit erwirkt, dass die Unterbringung der reichlichen Zahl an Gästen nicht auf dem Gelände, sondern im Hotel erfolgt, was ausgesprochen positive Auswirkungen hat und so bleiben müsse.

12.02.2020

Innovation durch Erfahrung

Vor Ort: Staatssekretär Fuchtel besichtigt Bauprojekt / Jörg Sackmann sorgt für umfassende Erneuerung / Dank für Unterstützung

Kleine Dinge sind gerade auch bei größeren Projekten wichtig, wie hier das Zusammenspiel von ausreichend breitem Fußgängerweg und Beleuchtung vor dem Ensemble des Hotels Sackmann in Schwarzenberg, erläutert Hotelier Jörg Sackmann dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Foto: Büro Fuchtel Abdruck honorarfrei

Baiersbronn-Schwarzenberg. Auf Einladung von Hotelier Jörg Sackmann kam der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel vor Ort nach Schwarzenberg, um vom Bauherrn Jörg Sackmann aus erster Hand über die umfassende Erneuerung seines bekannten Hotels informiert zu werden.

Gleichzeitig durfte der Parlamentarische Staatssekretär den Dank für die Unterstützung bei einem nicht unwesentlichen Detail dieses Großprojekts entgegennehmen: die Gehweg-Problematik entlang des gesamten Areals. „Als wir mit der Ausgestaltung des Gehwegs und des Projekts bezüglich der erforderlichen Beleuchtungselemente entlang der Bundesstraße einfach nicht weiterkamen“, erinnerte sich der Hotelier, „nahm sich der Politiker Hans-Joachim Fuchtel Zeit für einen Ortstermin, um schließlich bei der Regierungspräsidentin Gehör für eine Kompromisslösung zu finden.“

Zwischenzeitlich ist das in die Praxis umgesetzt, wie Sackmann demonstrierte, und die umfassende Sanierung des Hotelbetriebs ist ebenfalls in vollem Gang. Der Hausherr setzt auf die Zukunft des Hotel- und Restaurantwesens im Murgtal und gestaltet seinen Betrieb in drei Bauabschnitten umfassend neu: „Durch die reduzierte Mehrwertsteuer haben wir etwas mehr Spielraum für solche Schritte“, erläuterte Sackmann die Wirkung der seinerzeitigen Berliner Steuerbeschlüsse zu Gunsten der Branche.

„Innovation durch Erfahrung“ überschreibt Jörg Sackmann sein ehrgeiziges Projekt: „Wer seit Jahren so ein Haus führt, hat immer wieder Ideen, wie Gastlichkeit, Funktionalität und Effektivität zusammengebracht werden können. Da die nächste Generation bereits in den Betrieb eingestiegen ist, kam jetzt der Zeitpunkt der Umsetzung.“

Sackmann hat dabei sehr konkrete Zeitpläne. Schon am 21. März dieses Jahres werden das Stammhaus mit seinen 32 Zimmern, die neue Küche und alle Restaurants wieder eröffnen. Der zweite Bauabschnitt soll am 1. August mit weiteren 33 renovierten Zimmern abgeschlossen sein. Am 21. Dezember soll auch der dritte Bauabschnitt mit dem 800 Quadratmeter großen, neuen Sky-Wellnessbereich eröffnen. Außerdem wird dann das Hotel Sackmann seinen Gästen weitere 15 Zimmer, die Murgtal-Lounge mit Ausblick auf das Tal sowie eine zusätzliche Außenterrasse bieten.

Hans-Joachim Fuchtel zeigte sich beeindruckt von der Dynamik des Bauherrn, dessen Hauptdomizil derzeit das Baubüro im früheren Wohnzimmer des Hausherrn ist. Hier wird alles koordiniert. Ihm mache seine derzeitige Aufgabe riesigen Spaß, versichert Jörg Sackmann, denn er wolle zu denen gehören, die die Gastronomie im Schwarzwald positiv prägen, und damit Aushängeschild sein, was der gesamten Tourismusbranche und einem wichtigen Wirtschaftsfaktor zugutekomme.

11.02.2020

Stadt mit Charme sucht frische Ideen

Arbeitsgespräch: Bad Herrenalb und seine Zukunftsperspektive / Fuchtel: Belebungselemente nötig / Hoffmann will Tourismus voranbringen

Auftaktgespräch: Auf der Suche nach frischen Ideen für Bad Herrenalb sind der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links) und der neue Bürgermeister Klaus Hoffmann. (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Bad Herrenalb (k-w). Klaus Hoffmann hat als neuer Bürgermeister von Bad Herrenalb kein einfaches Amt angetreten. Das konstatierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel bei einem ersten Arbeitsgespräch mit dem Rathauschef. Um der Kommune mehr Zukunftsperspektive zu geben, bräuchte sie städtische „Belebungselemente“, wie sich der Parlamentarische Staatssekretär ausdrückte.

Die will der Rathauschef vor allem im Tourismus verankern, der Haupteinnahmequelle Bad Herrenalbs. Finanziell sei die Stadt allerdings nicht auf Rosen gebettet. Außerdem stehen mit der eventuellen Sanierung des Thermalbades allein schon Kosten in Höhe von rund 15 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre im Raum, über die der Gemeinderat noch zu befinden hat.

„Für Bad Herrenalb gibt es auch im Hotel- und Gaststättengewerbe Herausforderungen angesichts der Entwicklung von neuen Projekten in der Region“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär. Die Sieben-Täler-Stadt verfüge nach wie vor über viel Charme, so Fuchtel, den man „nur mit guten Ideen wiederbeleben“ könne. Das sei ein hartes Stück Arbeit, wofür er dem neuen Schultes eine glückliche Hand wünschte.

„Geld kommt nicht über Nacht“, weiß auch Bürgermeister Klaus Hoffmann nur zu gut. Doch habe Bad Herrenalb das Zeug dazu, in der öffentlichen Wahrnehmung zu seiner alten Stärke zurückzufinden. Deshalb laute die erste Kernbotschaft: Auf der Basis des Landestourismuskonzepts Aufbauarbeit leisten. Dazu brauche die Stadt eine Strategie und viel Zusammenarbeit, waren sich Fuchtel und Hoffmann einig. Dazu gehöre auch eine Antwort auf die Frage: „Wo wollen wir hin?“ Bürger und mögliche Leistungsträger müssten in die Überlegungen eingebunden werden.

Als naturnahes, grünes Scharnier zwischen Rheinebene und Schwarzwald und in unmittelbarer Nähe zur Region Karlsruhe habe Bad Herrenalb durchaus Potenzial für eine touristische Entwicklung, so Hoffmann. Das ist auch die einzige Chance für die Kommune, denn als Gewerbestandort ist sie aus Sicht des neuen Rathauschefs nicht allzu stark. Doch mit bescheidenen Mitteln ließe sich auch schon was bewegen, waren sich die Politiker einig.

„Investoren wollen hören, dass etwas passiert“, betonte Hoffmann. Also brauche die Stadt ein vernünftiges Marketingkonzept. Demnächst soll ein Treffen mit den wichtigsten Akteuren stattfinden.

Bad Herrenalb werde an einem Alleinstellungsmerkmal und einer Geschichte arbeiten, die sich weitererzählen lasse. Einen gelungen Ansatz sieht Bürgermeister Klaus Hoffmann in der Idee, die Erinnerung an die bereits von den Zisterziensermönchen praktizierten Heilanwendungen deutlicher als bisher in den Marketing-Fokus zu stellen.

07.02.2020

Fuchtel: Breitbandförderung nimmt volle Fahrt auf

Fördermittel: Seewald und Unterreichenbach dabei / Bund übernimmt Hälfte der Millionen-Investitionen / Koalitionsbeschlüsse machen es möglich / Ländlicher Raum profitiert

Seewald / Unterreichenbach. Die Koalitionsbeschlüsse machen es möglich: „Mit Seewald und Unterreichenbach erhält je eine Gemeinde aus den Landkreisen Freudenstadt und Calw erneut Mittel zum Breitbandausbau“, teilt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit, „die Breitbandförderung seitens des Bundes nimmt jetzt volle Fahrt auf.“

Bereits die Gemeinde Baiersbronn erhielt Finanzmittel in größerem Umfang (wir berichteten). Jetzt liegen auch Zusagen für die Gemeinden Seewald (Landkreis Freudenstadt) und Unterreichbach (Landkreis Calw) vor. So werden über 4,2 Millionen Euro in Seewald und über 1,5 Millionen Euro in Unterreichenbach investiert. Der Bund beteiligt sich jeweils zur Hälfte an der Finanzierung. Das Land Baden-Württemberg steuert zudem circa 40 Prozent bei, und die Gemeinden tragen jeweils rund zehn Prozent.

„Mit den 2,1 Millionen Euro für Seewald und den 800.000 Euro für Unterreichenbach aus Bundesmitteln werden Zeichen gesetzt, dass der Bund weiterhin aktiv die Entwicklung des ländlichen Raums vorantreibt. Mittlerweile sind ein umfassender Zugang und die Verfügbarkeit von Breitband ein entscheidender Faktor für die Infrastruktur vor Ort in den Gemeinden“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär.

„Es ist sehr zu begrüßen, dass der Bund sich weiterhin aktiv mit Förderprogrammen einsetzt, um die technischen Voraussetzungen für die Digitalisierung auch in unserer ländlichen Region zu schaffen“, so Hans-Joachim Fuchtel abschließend.

04.02.2020

Fuchtel: Jeder kann was tun

Echt kuh-l: Staatssekretär sucht Teilnehmer am Schulwettbewerb des Landwirtschaftsministeriums / Klimaschutz im Fokus

Calw / Freudenstadt (k-w). Klimawandel und Klimaschutz in der Landwirtschaft stehen im Fokus des Schulwettbewerbs „Echt kuh-l!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für 2020 ausgeschrieben hat. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ermuntert Schüler wie Lehrer in seinem Wahlkreis, sich Gedanken zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung zu machen.

Dabei sollen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge von Klimaveränderungen, Landwirtschaft und Ernährung begreifen lernen. „Nur gemeinsam können wir etwas für den Klimaschutz tun“, betont Hans-Joachim Fuchtel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL ist. Dabei falle nicht nur der Landwirtschaft eine entscheidende Rolle zu, sagt der CDU-Politiker, sondern jede oder jeder Einzelne könne Einfluss auf Veränderungen nehmen. „Der Verbraucher entscheidet letztendlich, wie viel Gemüse, Obst oder Fleisch er isst und was die landwirtschaftlichen Betriebe anbauen und züchten“, so Fuchtel.

Durch den Wettbewerb des Ministeriums sollen Schüler der dritten bis zehnten Klassen der allgemeinbildenden Schulen die Gestaltungsspielräume der Landwirtschaft kennenlernen und auch ihren eigenen Konsum überdenken. Deshalb heißt das diesjährige Motto des Wettbewerbs: „Klima, Wandel. Landwirtschaft – Du entscheidest!“ Schirmherrin ist Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.

Ob Lieder, Filme, Spiele, Projekttage oder Ausstellungsexponate: Der Kreativität bei den Beiträgen zum Wettbewerb sind keine Grenzen gesetzt. Zu gewinnen gibt es Berlinfahrten, Preisgelder bis zu 1200 Euro, hochwertige Sachpreise und die Trophäen „Kuh-le Kuh“.

Einsendeschluss ist der 3. April 2020. Weitere Informationen zum Schulwettbewerb des BMEL im Internet unter: www.echtkuh-l.de.

30.01.2020

Bund unterstützt Baiersbronn erneut beim Breitbandausbau

Internet: Weitere 890.000 Euro genehmigt / Bundestagsabgeordnete Fuchtel und Esken: Es geht voran

Baiersbronn / Berlin. Mit einer sehr erfreulichen Nachricht können die hiesigen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel und Saskia Esken in Sachen Breitbandausbau für die Gemeinde Baiersbronn aufwarten. Insgesamt erhält die Gemeinde 1,7 Millionen Euro. „900.000 Euro kommen allein aus Mitteln des Bundes“, wie Esken und Fuchtel Bürgermeister Ruf mitgeteilt haben.

Die restlichen Gelder werden vom Land Baden-Württemberg und der Gemeinde übernommen. Bürgermeister Michael Ruf zeigte sich sehr dankbar, dass der Bund die flächenmäßig große Gemeinde erneut unterstützt. „Es freut uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr vom Bund beim Breitbandausbau gefördert werden.“ Bereits im letzten Jahr hat die Gemeinde 1,8 Millionen Euro für den Ausbau der Breitbandversorgung für die Strecke von Schönmünzach nach Hinterlangenbach erhalten. „Die 1,7 Millionen Euro nutzen wir jetzt, um in Tonbach den Breitbandausbau anzugehen“, sagt der Rathauschef.

„Der nachhaltige Einsatz auf allen Ebenen zahlt sich aus“, so Fuchtel, der sich seit Jahren mit seiner Wahlkreiskollegin für eine Breitbandversorgung im Wahlkreis stark macht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete begrüßt die Entscheidung ebenfalls. „Breitbandausbau ist Daseinsvorsorge und Grundlage für gleichberechtigte Lebensverhältnisse. Die Fördersummen sind ein gutes Signal für unsere Region“, wie Saskia Esken betont.

Die beiden Abgeordneten sind sich einig, dass es mit dem Breitbandausbau vorangehen muss und die Regierungskoalition die ländlichen Räume dabei tatkräftig unterstützt. „Wir werden weiter nicht nachlassen, um die Internetversorgung der Städte und Gemeinden in den Landkreisen Calw und Freudenstadt zu ermöglichen und auszubauen“, so Fuchtel und Esken abschließend.

28.01.2020

Vees trifft Fuchtel und Hauk in Berlin

Grüne Woche: Staatssekretär nonstop im Einsatz / Auch Vizepräsidentin der deutschen Landfrauen zeigt viel Präsenz

An vielen Stellen gefragt: die Vizepräsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes, Juliane Vees aus Weitingen, wie hier beim Baden-Württemberg-Abend auf der Grünen Woche in Berlin mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und dem baden-württembergischen Landwirtschaftsminister Peter Hauk. (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Eutingen-Weitingen / Calw / Freudenstadt (k-w). Mehr als zehn Tage Nonstop-Präsenz ist die Bilanz des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Auch Juliane Vees aus Weitingen, die erste Vizepräsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes und Präsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern, zeigte viel Präsenz in kleinen und großen Runden.

So zum Beispiel beim Baden-Württemberg-Abend in der Bundeshauptstadt. Mit Stolz weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel auf den herausragenden Besuch dieser Veranstaltung hin, wo die Gäste aus der ganzen Republik ein breites kulinarisches Angebot erwartete.

Gastgeber Peter Hauk hob in seiner Ansprache die süddeutschen Schwerpunkte hervor. Bei dieser Gelegenheit dankte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Hans-Joachim Fuchtel für seine umsichtige Arbeit in Berlin.

24.01.2020

Special Guest der Botschafterin

Nationalfeiertag: Fuchtel von Mukta Dutta Tomar besonders begrüßt / Im Nordschwarzwald viel über Wirtschaft und Bildung gelernt

Die Botschafterin und ihr Special Guest: Mukta Dutta Tomar und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel beim 71. Nationalfeiertag der Republik Indien in Berlin.

Calw / Freudenstadt / Berlin: Beim 71. Nationalfeiertag der Republik Indien hat Botschafterin Mukta Dutta Tomar in Berlin Hans-Joachim Fuchtel auf besondere Weise begrüßt. Vor mehr als 500 Gästen aus Politik und Wirtschaft bezeichnete die Diplomatin den CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Nordschwarzwald als einen ihrer „Special Guests“.

Anlässlich des Empfangs in der indischen Botschaft an der Tiergartenstraße erinnerte sich die ranghohe Diplomatin an ihren dreitägigen Besuch im Nordschwarzwald vor zwei Jahren auf Einladung des hiesigen Abgeordneten. Dabei sei es Fuchtel vor allem um Völkerverständigung sowie Wirtschaftskontakte gegangen. In diesem Zusammenhang sei auch die berufliche Ausbildung ein großes Thema gewesen.

Sie habe bei den Terminen im Wahlkreis Calw/Freudenstadt des Parlamentarischen Staatssekretärs viel gelernt, betonte die Botschafterin immer wieder. Bei der Gelegenheit verwies sie auf die „beachtliche Zahl an Hidden Champions, die es in dieser wunderbaren Landschaft gibt.“ Für Mukta Dutta Tomar waren das zugleich herausragende Beispiele, wie Wirtschaft und Umwelt gut in Einklang zu bringen sind.

Mehrere dieser Unternehmen aus dem Nordschwarzwald haben Tochterfirmen in Indien, was für Hans-Joachim Fuchtel auch ein wichtiger Grund ist, solche guten Verbindungen zu pflegen. „Ich sehe auch das als Aufgabe eines Wahlkreisabgeordneten, die Verbindung zwischen der Politik und unseren international agierenden Unternehmen kontinuierlich zu pflegen“, betont Fuchtel seinerseits.

22.01.2020

Fuchtel begehrter Gesprächspartner

Internationale Messe: Staatssekretär begrüßt 64 Botschaftsvertreter / Ernährung und Landwirtschaft mit Dialog und Innovationen anpacken

Großer Bahnhof in der Ausstellungshalle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft auf der Grünen Woche in Berlin: Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (erste Reihe, links) mit dem Holländer Peter Vermeij, Vorsitzender der Agrardiplomaten, und weiteren diplomatischen Vertretern. (Foto: BMEL)

Berlin. Auf der mit rund 400.000 Besuchern international wichtigsten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, der Grünen Woche in Berlin, hat Hans-Joachim Fuchtel 64 hohe diplomatische Vertreter aus der ganzen Welt zu einem Rundgang begrüßt. Wichtigste Anliegen waren dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) der Austausch und die Zusammenarbeit.

Auf der Empore der zentral gelegenen Ausstellungshalle des BMEL empfing Fuchtel die diplomatischen Vertreter. Egal ob Deutschland, China oder Argentinien: Die Landwirtschaft ist global ein wesentlicher Lebensbestandteil der Menschen vor Ort und ein wichtiger Part des internationalen Marktes. „Die gesellschaftliche Debatte um die Landwirtschaft ist so intensiv wie noch nie. Die Anforderungen sind vielfältig und teilweise widersprüchlich“, betonte Fuchtel, „eine Frage stellen wir uns aber alle: Wie müssen wir die Agrarpolitik weiterentwickeln, um eine zukunftsfähige, ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft zu sichern? Die Antwort gibt es nur über den Dialog.“

Wie vielfältig die Chancen und Herausforderungen sind, spürte der hiesige Bundestagsabgeordnete einmal mehr beim Rundgang durch die weiteren Hallen. Egal an welchen Stand der insgesamt 1.800 Aussteller er kam: Er war ein begehrter Ansprechpartner.

Mit dem kroatischen Staatssekretär für Landwirtschaft, Tugomir Majdak, diskutierte Fuchtel zum Beispiel über Möglichkeiten im Handel. Kroatien ist Partnerland der diesjährigen Grünen Woche. Das südeuropäische Land an der Adria präsentiert auf der Messe unter anderem seinen Wein- und Olivenanbau.

Wichtig war Fuchtel zudem der Besuch der heimischen Vertreter. Mit Gesprächspartnern der Vereinigung der Deutschen Landesschafzuchtverbände sprach er über faire Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Schafhaltung und betonte, sich auch weiterhin für einen intensiven Gedankenaustausch mit politischen Vertretern einzusetzen.

Für die vielfältigen Herausforderungen in der Ernährung und Landwirtschaft, von Klimaschutz über eine faire Tierhaltung bis zu einer sinnvollen Preisgestaltung für die Landwirte, braucht es innovative Lösungen. Hier sei Deutschland auf einem guten Weg. Das betonte der hiesige Abgeordnete immer wieder, auch gegenüber seinen Gesprächspartnern vom Deutschen Bauernverband und der Initiative Tierwohl.

Fuchtel: „Mit neuen Entwicklungen ist es wie mit dem berühmten Nadelöhr: Passiert man einmal erfolgreich die Engstelle, wird es leichter und die Arbeit geht schneller voran.“

20.01.2020

Grüne Woche: Wichtige Aufgabe für Michael Kolb / Im Auftrag des Ministeriums im Einsatz / Fuchtel: Wir sind stolz auf Zavelsteiner

Bad Teinach-Zavelstein / Berlin. Michael Kolb ist in der Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf VIP-Ebene ein gefragter Mann. Der geschickte Sommelier des Hotels Berlins KroneLamm aus Zavelstein ist für die Zeit der Grünen Woche in der Bundeshauptstadt im Einsatz, um seine Kenntnisse bezüglich der Zusammenstellung kulinarischer Angebote einzubringen.

Patron Rolf Berlin (rechts) und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links) sind stolz auf Sommelier Micheal Kolb aus Zavelstein (Zweiter von links), der seine Kenntnisse für das Bundeslandwirtschaftsministerium auf der Grünen Woche in Berlin einbringt. Auch Reinhold Pix begrüßt, dass ein Experte aus Baden-Württemberg diese Aufgabe übertragen bekommen hat. (Foto: BMEL)

Bad Teinach-Zavelstein / Berlin. Michael Kolb ist in der Halle des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf VIP-Ebene ein gefragter Mann. Der geschickte Sommelier des Hotels Berlins KroneLamm aus Zavelstein ist für die Zeit der Grünen Woche in der Bundeshauptstadt im Einsatz, um seine Kenntnisse bezüglich der Zusammenstellung kulinarischer Angebote einzubringen.

Selbstverständlich besuchte ihn sein Chef Rolf Berlin an seinem Einsatzort in Berlin. Mit vielen Worten der Anerkennung und des Lobes schilderte der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel dabei die überzeugende Arbeit des Zavelsteiners auf ungewohnter Bühne. Schließlich ist er der Ansprechpartner für alle Wünsche auf dem Gebiet der Getränkeauswahl und, so der Parlamentarische Staatssekretär, „da erwartet man seitens des Ministeriums in diesen Tagen, wo die ganze Welt zu Gast ist, schon höchste Kompetenz.“

Michael Kolb macht das Ganze sichtbar Spaß. „Da kann ich zeigen, was ich kann,“ sagt er, „und die Gäste scheinen mit mir zufrieden zu sein.“ Das sei sicher keine einfache Aufgabe, kommentiert sein Chef. Rolf Berlin: „Hochrange Gäste aus der ganzen Welt gut zu beraten, erfordert eine enorme Fachkunde. Aber es ist sicher kein Zufall, dass Michael Kolb hier zum Einsatz kam. Berlins Krone Lamm ist auf jeden Fall mächtig stolz. Außerdem ist da auch gleich ein Stück Werbung für den Schwarzwald inklusiv.“

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Ländlicher Raum und Verbraucherschutz der grünen Landtagsfraktion, Reinhold Pix, selbst Winzer am Kaiserstuhl, nannte es erfreulich, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium einen profilierten Weinexperten aus Baden-Württemberg für die Aufgabe ausgewählt habe.

Der Zavelsteiner Sommelier Michael Kolb seinerseits sieht seinen Einsatz auch unter dem Aspekt Erfahrungen sammeln in internationalem Metier. Das könne für die Servicequalität vor Ort nur von Vorteil sein.

17.01.2020

Kooperation bewährt sich

Partnerschaft: Vertreter Kretas im Kreis Calw / Deutsch-griechischer Know-how-Transfer im Mittelpunkt / Dickes Lob vom griechischen Wirtschaftsminister für Fuchtel / Landrat Riegger von Anfang an dabei

Die Vertreter Kretas trafen in Bad Teinach-Zavelstein auf den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (links) sowie Landrat Helmut Riegger (Zweiter von rechts) und Dezernent Norbert Weiser (rechts). (Foto: Büro Fuchtel, MdB)

Calw / Bad Teinach-Zavelstein (k-w). Die Beteiligten kennen sich. Ihr Ziel ist ein gemeinsamer Know-how-Austausch der Calwer Partner mit Vertretern Kretas am Rande der CMT. Bei dem Treffen in Bad Teinach-Zavelstein dabei waren Landrat Helmut Riegger, Landkreis-Dezernent Norbert Weiser und der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, der vor kurzem vom neuen griechischen Wirtschaftsminister höchstpersönlich mit einem ungewöhnlich deutlichen Lob gewürdigt wurde.

Auf griechischer Seite nahmen Nikos Kalogeris, Vizegouverneur der regionalen Einheit Ghania, Nikos Raptakis, Exekutivsekretär der Region Kreta sowie Tourismusdirektor Kyriakos Kotsoglou, zugleich Mitglied im Regionalrat der Region Kreta und Eigentümer der größten Hotelkette auf der Insel, an dem Gespräch teil. Die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Calw und der Region Ghania auf Kreta war eine der ersten, die Hans-Joachim Fuchtel als damaliger Griechenlandbeauftragter der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV) in die Wege geleitet hatte.

Landrat Helmut Riegger sah damals „als überzeugter Europäer“, wie er es selbst formulierte, die Notwendigkeit eines solchen Engagements. Heute, gut acht Jahre später, ist der Landkreis Calw immer noch dabei, und Helmut Riegger sagt: „Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Denn Griechenland hat wieder positive Entwicklungen. Daran haben manche lange Zeit nicht mehr geglaubt.“

Neben vielen anderen Kooperationsmaßnahmen steht der Tourismus ganz oben auf der Agenda. „Da kann man viel voneinander lernen“, betont Nikos Raptakis, einer der Architekten der Partnerschaft auf griechischer Seite, während Kyriakos Kotsoglou über die vielen gemeinsamen Anstrengungen berichtet, die sich zwischenzeitlich in Zahlen ausdrücken, die auf mehr als 1,5 Millionen Touristen aus Deutschland hinweisen.

Höchst erfreut waren die Griechen bei ihrem jüngsten Besuch in Bad Teinach-Zavelstein, Hans-Joachim Fuchtel zu begegnen, der in schwierigster Zeit die Aufgabe des Griechenlandbeauftragten der Bundeskanzlerin übernommen hatte. In den sechs Jahren seiner Tätigkeit habe der Parlamentarische Staatssekretär zusammen mit einer großen Zahl Ehrenamtlicher aus der kommunalen Szene und der Zivilgesellschaft viel dazu beigetragen habe, so die griechischen Gäste, dass die Entwicklungen eine positive Wende genommen haben.

Erst vor kurzem hat der neue griechische Wirtschaftsminister Adonis Georgiadis in einem Exklusivinterview mit dem Handelsblatt zur Bewertung dieser Arbeit gesagt: „Herr Fuchtel hat einen wunderbaren Job gemacht, ich liebe ihn. Die Städtepartnerschaften haben uns sehr geholfen, und wir wollen mehr davon. Sie helfen uns auch dabei, das Bild der Deutschen von den Griechen geradezurücken.“

14.01.2020

Felix Gaiser ist schwer beeindruckt

Stipendium: In den USA hat der Haiterbacher Austauschschüler schon viel erlebt / Fuchtel: Solche Verbindungen sind wichtiger denn je

Vor der Freiheitsstatue in New York: Austauschschüler Felix Gaiser aus Haiterbach.

Haiterbach / Altensteig / Baltimore (k-w). „Mit großer Vorfreude, Zuversicht und einem vollbepackten Koffer“ ist im August Felix Gaiser nach eigenen Worten in die USA gestartet. Jetzt hat sich der 15-jährige Haiterbacher mit einem ersten Bericht über das Leben als Austauschüler bei seinem Paten Hans-Joachim Fuchtel gemeldet.

Denn für ein Jahr hat er das überschaubare Haiterbach gegen die quirlige Großstadt Baltimore eingetauscht. Dort lebt er in der Familie eines Pastors. Neben den Eltern besteht seine Gastfamilie noch aus zwei Brüdern (15 und elf Jahre) sowie einer Schwester (12 Jahre). Jenseits des großen Teichs hat der 25. Stipendiat des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel schon viel erlebt.

„Ein herzliches Dankeschön nochmal, dass sie mir diese unglaubliche Erfahrung möglich gemacht haben“, schreibt der Realschüler deshalb an den Parlamentarischen Staatssekretär. „Solche Verbindungen sind heute wichtiger denn je“, freut sich Fuchtel über das Lebenszeichen seines Schützlings, den er selbst für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses ausgewählt hat.

Wichtig ist dem Austauschschüler, regelmäßig Kontakt nach Hause in Deutschland zu halten, um sich auf dem Laufenden zu halten. „Einmal bin ich aufgrund der Zeitverschiebung mitten in der Nacht aufgestanden, um mit meiner Klassenlehrerin Jessica Bauder und meiner Klasse 10c an der Friedrich-Boysen-Realschule in Altensteig zu telefonieren“, schreibt Felix Gaiser. „Meine Klassenlehrerin und Schulleiter Klaus Ramsaier haben mich im Vorfeld der Bewerbung sehr unterstützt und mir den Rücken gestärkt,“ ergänzt der Stipendiat.

Am Flughafen mit einem riesengroßen Willkommensplakat begrüßt, habe er von Anfang an eine sehr herzliche Stimmung erlebt, so der Austauschschüler. Er sei schwer beeindruckt von den mehrspurigen Highways, dem riesigen Hafen und der Größe seiner zweiten Heimatstadt, „in der es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt.“ Die Kirchengemeinde seines Gastvaters hat eine eigene Lobpreisband, in der der 15-jährige Gitarre spielt. An Heiligabend durfte er „Stille Nacht“ auf Deutsch vorsingen, „was ein tolles Erlebnis war.“

Seit September besucht der Austauschschüler die Perry Hall High. Da sie mit über 2000 Schülern eine der größten Highschools in Baltimore ist, wird das Mittagessen in der Mensa in mehreren Schichten eingenommen. „An die Größe der Schule musste ich mich erst gewöhnen“, so Felix Gaiser, „hier haben die Schüler kein eigenes Klassenzimmer und müssen für jeden Kurs den Raum wechseln. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich nicht mehr verlaufen habe.“ Im Gitarrenkurs geht Felix Gaiser sogar seinem Hobby, dem Musizieren, nach.

An Halloween ist die ganze Familie um die Häuser gezogen, um nach „Süßem oder Saurem“ zu fragen. Eine Woche später zeigte ihm seine Gastfamilie New York. Wie in Baltimore gibt es durch die vielen unterschiedlichen Kulturen an jeder Ecke etwas Anderes zu essen: „Also habe ich Sachen probiert, die ich noch nie zuvor gegessen habe.“ Obwohl das gemeinsame Kochen keinen so großen Stellenwert in den USA habe, findet es seine Gastfamilie immer wieder super, wenn er sie bekocht. Als praktisch erwies sich dabei sein Gastgeschenk. Denn mit der Spätzlepresse konnte er Käsespätzle auf den Tisch zaubern oder auch Schnitzel mit Spätzle.

Da er sich in Haiterbach in der Jugendfeuerwehr engagiert, war es für den jungen Mann schon etwas Besonderes, einen Freund der Familie an seinen Arbeitsplatz bei der Berufsfeuerwehr von Baltimore zu begleiten. „Im Vergleich zu unserer kleinen Jugendfeuerwehr war hier dementsprechend mehr los und den ganzen Tag gingen Notrufe ein.“

Zu Thanksgiving gab es den klassischen Truthahnbraten und die Weihnachtszeit mit den bunt beleuchteten Häusern fand der junge Mann sehr schön. „Meine Eltern schickten für alle Familienmitglieder einen Adventskalender, der täglich mit großer Freude geöffnet wurde. Und am Nikolaustag stellte ich für jeden einen Stiefel mit Süßem unter den Weihnachtsbaum, der in Amerika schon sehr früh steht.“ Bei der Bescherung dann die große Überraschung: Sein Gastvater hatte als Geschenk seiner leiblichen Eltern eine Gitarre besorgt. Endlich brauchte er das Instrument nicht mehr auszuleihen.

Bald geht es mit anderen Stipendiaten für eine Woche nach Washington, wo sie sich in Workshops mit dem amerikanischen Regierungswesen und politischer Bildung auseinandersetzen. Bei dieser Gelegenheit wird Felix Gaiser sogar Gelegenheit haben, mit Kongressabgeordneten ins Gespräch zu kommen.

06.01.2020

Medienworkshop für Jugendliche

Nachwuchsjournalisten: Fuchtel sucht Interessenten für einwöchigen Workshop in Berlin / Bis 17. Januar bewerben

Calw / Freudenstadt (k-w). Medieninteressierte Jugendliche sucht der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt. Sie sollen sich nämlich um die Teilnahme beim Jugendmedienworkshop des Deutschen Bundestages in Berlin bewerben.

„Das Thema passt vor allem zum ländlichen Raum“, sagt der Bundestagsabgeordnete. Denn vom 21. bis 28. März 2020 werden sich 25 Nachwuchsjournalisten aus ganz Deutschland unter der Überschrift „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“ in der Bundeshauptstadt treffen. Zu der einwöchigen Veranstaltung in der Bundeshauptstadt werden Mädchen und Jungen zwischen 16 und 20 Jahren erwartet, die sich bis 17. Januar bewerben können.

Der Deutsche Bundestag richtet den Jugendmedienworkshop gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland aus. Im Rahmen des spannenden und abwechslungsreichen Programms werden die jungen Leute unter anderem in einer Redaktion hospitieren, eine Plenarsitzung besuchen und an der Erstellung einer eigenen Zeitung mitarbeiten.

Die Workshop-Teilnehmer werden sich sowohl mit den Herausforderungen für Städte aufgrund ansteigender Zuwanderung, zum Beispiel in Bezug auf die Wohnraumsituation und die Organisation des Lebens in Städten, als auch mit den Auswirkungen sinkender Einwohnerzahlen auf ländliche Kommunen, zum Beispiel bei der örtlichen Infrastruktur, auseinandersetzen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es in Fuchtels Berliner Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

23.12.2019

Werbung zur stärkeren Nutzung von Tannenholz

Delegation: Kommunalpolitiker aus Landkreis Calw bei Fuchtel / Thema Wald im Parlament / Infos über Gesetzgebung zum Wolfsmanagement

Teilnehmer der kommunalpolitischen Delegation in Berlin (von links): Kreisrat Dieter Dannenmann, Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann, der frühere CDU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder, Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Landrat Helmut Riegger, Ulrich Kallfass und Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler.

Calw / Berlin. Im Rahmen des Besuchs einer Delegation hochrangiger Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Calw unter Leitung von Landrat Helmut Riegger in Berlin warb der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel erneut für die stärkere Nutzung des Holzes der Weißtanne. Außerdem informierte der Parlamentarische Staatssekretär über die Gesetzgebung zur Verbesserung des Wolfsmanagements.

Ziemlich genau zur Parlamentsdebatte über die Maßnahmen zu Gunsten des Waldes traf die Delegation im Reichstagsgebäude ein, wo Hans-Joachim Fuchtel die Kommunalvertreter direkt im Foyer exquisit empfing. Über 800 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren für den Wald eingesetzt, hob der Abgeordnete hervor, um käferbefallenes Holz aus dem Wald zu bringen, neue Anpflanzungen vorzunehmen, in breiter Form über neue Züchtungen und Aufforstungsalternativen zu forschen und die Produktpalette zur Verwendung von Holz zukunftsträchtig einzusetzen.

„In dieser Zeit müssen wir im Schwarzwald am Ball bleiben“, unterstrich der Bundespolitiker nachdrücklich. Das gelte für die Bekämpfung der Borkenkäfer genauso wie für Entscheidungen über Aufforstungen bis hin zur Nutzung des Holzes als Baustoff für verschiedene Einsatzmöglichkeiten. In den letzten Jahren sei die Verwendung der Weißtanne im Baubereich stark zurückgegangen. So fehle es auch an einer Produktionsstätte für die Brettsperrholz-Fertigung. Fuchtel: „Wir brauchen so was direkt im Schwarzwald. Hier ist unternehmerische Initiative notwendig.“

Wenn so eine Ansiedlung gelinge, müsse alles darangesetzt werden, Maßnahmen wie Weiterbildungsmöglichkeiten in Sachen Holzbau anzuschließen und am besten auch Maßnahmen für mehr Bewusstseinsbildung.

Die Kommunalpolitiker nahmen die Information sehr interessiert auf. Landrat Helmut Riegger begrüßte das Gesamtprogramm des Bundes, wovon private wie kommunale Wälder partizipierten. Die Ideen des Staatssekretärs seien für den gesamten Nordschwarzwald hochinteressant.

Natürlich interessierte die Kommunalpolitiker die Weiterentwicklung des Wolfsmanagements. Auch damit beschäftigt sich das Parlament derzeit. Nach längeren Diskussionen habe man sich mit dem Koalitionspartner im Wege eines Kompromisses geeinigt. Danach werde es einfacher, Wölfe zu entnehmen. Sollte es zu einem Vorfall kommen, sei es nicht mehr erforderlich, einzelne Wölfe zu identifizieren, sondern könne die Entnahme aus dem Rudel erfolgen. Die neue Regelung werde auch für Nebenerwerbsschäfer greifen. Verbunden sei dies außerdem mit der Absicht den Herdenschutz zu unterstützen.

Im Rahmen des Besuchs kam es auch zu einer Begegnung mit dem früheren CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder. Zu der Delegation gehörten neben Landrat Helmut Riegger Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann, Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler, Ulrich Kallfass sowie die Kreisräte Dieter Dannenmann und Andreas Kubesch.

19.12.2019

Spurensuche zur deutschen Einheit

Wettbewerb: Jugendliche sollen Umbruchszeiten aufarbeiten / Fuchtel: Deutschland braucht mehr gegenseitiges Verständnis

Calw / Freudenstadt (k-w). Deutschland braucht mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis, betont die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Das sieht auch der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel so. Deshalb sucht er in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt Jugendliche, die sich an deren Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“ beteiligen.

Der anhaltende öffentliche Diskurs mache deutlich, so der Parlamentarische Staatssekretär, dass Deutschland mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis brauche. Und zwar nicht nur zwischen den Menschen in Ost und West, sondern auch zwischen den Generationen.

Aus diesem Grund und anlässlich der 30. Jahrestages von Mauerfall und deutscher Einheit haben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer gemeinsam den Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ ausgelobt. „Mit dem Wettbewerb kann die innere Einheit Deutschlands weiter vorangebracht werden“, sagt der CDU-Politiker Hans-Joachim Fuchtel, dabei sei es sicher förderlich, wenn sich Jugendliche mit diesem wichtigen Kapitel der deutschen Geschichte auseinandersetzen.

Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren sollen sich in Gruppen auf die Spurensuche nach Erfahrungen zur Umbruchs- und Transformationszeit im Zuge des Mauerfalls vor 30 Jahren begeben. Dies können Geschichten aus den Familien, aus dem Wohnort, aus Vereinen, von Begegnungen mit Menschen aus dem jeweils anderen Landesteil oder auch Erfahrungen mit Veränderungen sein, die seit 1989 eingetreten sind. Bewerben können sich die jungen Leute beispielsweise mit Comics, Filmen, Textbeiträgen oder Theaterstücken. Zu gewinnen gibt es bis zu 30 Preise in Höhe von je 500 bis 3.000 Euro sowie die Teilnahme an der Preisverleihung im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

Einsendeschluss ist der 1. März 2020. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es in Fuchtels Berliner Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de.

13.12.2019

Fuchtel bei der Bergwacht

Ehrenamt: Künftiger THW-Präsident als Überraschungsgast / Partnerschaften mit anderen Organisationen ausbauen / Ruf und Beck ebenso dabei

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, THW-Präsident Gerd Friedsam, Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf und Landtagsabgeordneter Norbert Beck. (Foto: Klein-Wiele)

Baiersbronn-Obertal (k-w). Prominenten Besuch verzeichneten die Organisatoren der 30. Schlachtplatte der Bergwacht-Ortsgruppe Obertal. Der Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel erschien überraschend auf dem gut besuchten Fest. Mit dabei hatte er als weiteren Überraschungsgast den designierten THW-Präsidenten Gerd Friedsam.

Friedsam, der sein neues Amt als Chef der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk zum 1. Januar 2020 antritt, möchte die Partnerschaften von Katastrophenschutz zu Katastrophenschutz weiter ausbauen. Dazu zählt auch die Bergwacht. Deswegen folgte er gerne dem hiesigen Bundestagsabgeordneten zum kulinarischen Event in Obertal.

Dort fanden die prominenten Gäste eine proppenvolle Veranstaltungshalle vor, die von fleißigen Helferinnen und Helfern der Bergwacht bewirtet wurde. Als es später noch hinter die Festtheke ging, um den Kochlöffel zu schwingen, machten Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf und der Landtagsabgeordnete Norbert Beck das Promi-Quartett komplett.

„Unserem Abgeordneten ist wieder mal eine Überraschung gelungen“, betonte Vorsitzender Harald Dieterle, „wir freuen uns sehr über diesen Besuch, den wir auch als Wertschätzung unserer Arbeit verstehen.“ Die Bergwacht-Ortsgruppe Obertal ist eine der größten Ortsgruppen der gemeinnützigen Bergwacht Schwarzwald. Mit insgesamt 57 Aktiven sowie 14 Kindern und Jugendlichen in der Jugendbergwacht leistet sie an allen Sonn- und Feiertagen Bereitschaftsdienste am Ruhestein. Jährlich rücken die Aktiven im Sommer wie im Winter zu 60 bis 70 Einsätzen aus. Zu den ganzjährigen Aufgaben gehört außerdem eine 24-Stunden-Bereitschaft.

„Dieser Aufgabenberg, den die Bergwacht-Leute absolvieren, ist aller Ehre wert“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Auch Gerd Friedsam weiß als THW-Präsident das ehrenamtliche Engagement der Obertaler zu schätzen.

„Wir sind stolz, dass wir bei unserer Schlachtplatte schon seit 30 Jahren einen so guten Zulauf aus der Bevölkerung haben“, sagte Harald Dieterle, „unser Angebot wird wohl auch deshalb so gut angenommen, weil wir tatsächlich unsere Essensangebote selbst herstellen und zubereiten.“ Und Fuchtel fügte abschließend hinzu: „Großes Kompliment! Hier läuft alles ab wie am Schnürchen und wir sehen nur zufriedene Gesichter.“

12.12.2019

Plädoyer für Volkspartei

Ehrenamt: CDA Nordbaden in Nagold / Fuchtel ruft SPD zur Koalitionstreue auf / Bäumler: Arbeitsplätze nicht gefährden

Bezirkstag der CDA in Nagold mit (v.l.): Karin Möhle, Vorsitzende der CDA Nordbaden, dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und dem stellvertretende CDA-Bundesvorsitzenden Dr. Christian Bäumler. (Foto: CDA)

Nagold. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Nordbaden kam unter Leitung ihrer Vorsitzenden Karin Möhle zu ihrem jährlichen Bezirkstag nach Nagold. Dies begrüßten sowohl die hiesige Kreisvorsitzende Brigitte Schied aus Calw als auch CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel: „Schließlich arbeiten wir hier im Süden auch intensiv“.

Der Abgeordnete stellte bei seiner Rede das Wesen der Volksparteien und die Definition der sozialen Marktwirtschaft in den Vordergrund. Der ebenso anwesende stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende der CDA Baden-Württemberg, Dr. Christian Bäumler aus Villingen-Schwenningen, sprach schwerpunktmäßig den Arbeitsmarkt in der digitalen Welt an. Karin Möhle bezeichnete den Kompromiss zur Grundrente als notwendig und akzeptabel.

Von allen zehn Kreisverbänden Nordbadens waren Delegierte nach Nagold gereist. Brigitte Schied gab eine Übersicht über die breitgefächerte Wirtschaftsstruktur der Landkreise Calw und Freudenstadt: „Das ist nicht von selbst gekommen, sondern auch Ergebnis kluger Politik und Gewerbeförderung vor Ort“.

Hans-Joachim Fuchtel forderte das Plenum auf, wieder stärker für den Vorteil von Volksparteien zu werben, die ein breites politisches Spektrum abdeckten: „Ein Weg, mit dem Deutschland über mehrere Jahrzehnte gut gefahren ist“. Dies sei auch der Grund weswegen neben der Mittelstandsvereinigung auch die CDA einen wichtigen Patz innerhalb der Gesamtpartei habe. Nur so könne schon innerhalb der Union ein gemeinsamer Willensbildungsprozess stattfinden. Das Gegenmodell sorge für immer mehr Parteien im Parlament und bringe Verhältnisse, wo der Wähler immer weniger kalkulieren könne, zu welchen Mehrheiten das führe.

Durch den innerparteilichen Diskussionsprozess komme es zu abgewogeneren Vorschlägen, die dann ins Parlament getragen würden, so Fuchtel. Das sei für die Gestaltung der sozialen Marktwirtschaft von großem Vorteil. Denn Verteilungsspielräume würden weniger klassenkämpferisch und mehr realistisch diskutiert.

Fuchtel: „Die Union verkörpert diesen Ansatz zwischenzeitlich nur noch als einzige politische Kraft im Parlament. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, aus diesem Ansatz heraus Politik zu machen. Wenn wir das richtig tun, anerkennt uns die Wählerschaft als etablierte Kraft und das wird bei der aktuellen Gemengelage gebraucht“.

Die SPD mahnte Fuchtel zur Koalitionstreue. Es gehe in aller erster Linie um das Land. Die SPD lasse dies zunehmend weniger erkennen, was immer neue Fragezeichen aufwerfe und einen erfolgreichen Gesamtauftritt der Koalition erschwere.

Dr. Christian Bäumler sprach als stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA die bisherigen Ergebnisse der Koalition auf sozialem Gebiet an: „Die SPD ist nicht gut beraten, diese unter Wert darzustellen.“ Selbst die Grundrente sei auf einem vertretbaren Weg und im gleichen Gesetz würden weitere Fragen geregelt, worauf viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon lange gewartet hätten. Es sei dringend, so Bäumler weiter, dass zum Klimawandel Antworten gefunden werden. Diese dürften Arbeitsplätze in Deutschland nicht gefährden und die Arbeitnehmer nicht überproportional belasten. Auch der Einzelne sei gefragt, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende, denn Klimaschutz gehe nicht von selbst. In regen Diskussionen widmeten sich die Tagungsteilnehmer der ganzen Breite der Sozialpolitik, so dass die Kreisvorsitzende Brigitte Schied von einer gelungenen Veranstaltung sprechen konnte.

11.12.2019

Neues Haus für engagiertes Team

THW: Ortsverband erhält nachhaltig gebaute Unterkunft / Fuchtel bringt künftigen Präsidenten und Helferteam zusammen

Erste Details für den Neubau konnte der künftige THW-Präsident Gerd Friedsam (Sechster von links) auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Dritter von links) mit Oberbürgermeister Julian Osswald sowie den Helferinnen und Helfern des THW-Ortsverbandes Freudenstadt besprechen.

Freudenstadt: Ein neues Haus für eine „tolle, engagierte Truppe“, so fasste Oberbürgermeister Julian Osswald die gute Nachricht zusammen, die der designierte Präsident des Technischen Hilfswerks (THW) in Freudenstadt bestätigte. Gerd Friedsam, der sein Amt zum 1. Januar 2020 antreten wird, war auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, in die Kurstadt gereist.

„Eine gute Ausbildung braucht eine gute Ausstattung“, sagte Friedsam und lies somit keinen Zweifel daran, dass die neue Unterkunft im Gewerbegebiet Sulzhau dringend notwendig ist. Außerdem garantiere sie, „dass die ehrenamtliche Arbeit wachsen kann“. Die neue Unterkunft soll durch nachhaltiges Bauen entstehen, wofür vor allem die typische Schwarzwaldtanne eingesetzt wird.

„Nach langen Bemühungen stehe ich heute mit Freude vor dem Ehrenamt“, sagte Fuchtel eingangs, als er den prominenten Gast aus Bonn begrüßte. Für den Parlamentarischen Staatssekretär schließt sich somit der Kreis. Denn vor nicht allzu langer Zeit hat das THW in Horb sein neues Domizil auf dem früheren Kasernengelände bezogen. „In Calw konnte ich ebenfalls dazu beitragen, dass es eine neue Unterkunft geben wird. Für die Investition mit rund zwei Millionen Euro startet im Januar das Erkundungsverfahren.“

„Alle drei Ortsverbände in meinem Wahlkreis werden eine hochmoderne Unterkunft erhalten. Das ist das Ergebnis, für das ich mich über mehrere Jahre engagiert habe“, so Fuchtel. Damit seien „die drei Standorte komplett gesichert und der Katastrophenschutz durch das THW wird im ländlichen Raum auf die Zukunft ausgerichtet. Die Helferinnen und Helfer sollen merken, dass die Gesellschaft ihr Engagement auch wahrnimmt.“

11.12.2019

Neubau für THW im Landkreis

Positive Nachricht: Fuchtel bringt künftigen Präsidenten und Helferteam zusammen / Erkundungsverfahren startet Anfang 2020 / Ehrenamtliche mit strahlenden Gesichtern

Einen Neubau sagte der künftige THW-Präsident Gerd Friedsam (Siebter von links) auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Sechster von links) den Helferinnen und Helfern des THW-Ortsverbandes Calw zu.

Calw: Der Ortsverband Calw des Technischen Hilfswerks (THW) ist auf dem besten Weg, eine neue Bleibe zu bekommen. Der designierte THW-Präsident Gerd Friedsam überzeugte sich auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel in Bad Teinach von der unzureichenden Unterbringung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte um Oskar Schehrer.

Friedsam, der sein neues Amt als THW-Chef zum 1. Januar 2020 antreten wird, stellte den Helferinnen und Helfern einen Neubau in Aussicht. Dafür wird zu Beginn des nächsten Jahres ein sogenanntes Erkundungsverfahren in die Wege geleitet, um geeignete Standorte im Kreis Calw auszuloten. Erst danach kann in die Planung eingestiegen werden. War das THW in der Nähe des Bahnhofs Bad Teinach bislang in angemieteten Räumen untergebracht, soll künftig die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Eigentümer die neue Liegenschaft an die Zivilschutzorganisation vermieten. Um die zwei Millionen Euro wird die Bundesanstalt in den Neubau investieren.

Die positive Nachricht sorgte natürlich für strahlende Gesichter beim Helferteam, das sich auch über das Engagement der Jungen Union für seine Arbeit freute. Im Zuge ihrer Blaulicht-Tour nahmen Luisa Koch und Christian Gäckle an dem Termin teil. Die Blaulicht-Aktion der Jungen Union lobte Fuchtel als nachahmenswert. „Es ist wichtig, dass sich junge Leute für den Katastrophenschutz stark machen“, so der CDU-Politiker. Der THW-Ortsverein Calw zählt derzeit 54 Aktive, darunter auch acht Nachwuchskräfte in der Jugendgruppe.

„Nach langen Bemühungen stehe ich heute mit Freude vor dem Ehrenamt“, sagte Fuchtel eingangs, als er den prominenten Gast aus Bonn begrüßte. Gerd Friedsam wird als THW-Präsident die Nachfolge von Albrecht Broemme antreten. „Was mich antreibt, sind die Menschen, die sich beim THW uneigennützig engagieren, so wie hier im Kreis Calw“, sagte Friedsam, der mit Thorsten Tavernier auch gleich den zuständigen Referatsleiter für Liegenschaften mitgebracht hatte.

Für Fuchtel schloss nun sich der Kreis: Denn vor nicht allzu langer Zeit konnte das THW in Horb sein neues Domizil auf dem früheren Kasernengelände beziehen. „In Freudenstadt konnte ich ebenfalls dazu beitragen, dass es eine neue Unterkunft geben wird. Die Investition in Höhe von rund zwei Millionen Euro steht kurz vor der Ausschreibung“, berichtete der Politiker. Wenn die jetzige Ankündigung für einen Neubau im Landkreis Calw umgesetzt sei, „werden alle drei Ortsverbände in meinem Wahlkreis eine hochmoderne Unterkunft haben. Das ist das Ergebnis, für das ich mich über mehrere Jahre engagiert habe“, so Fuchtel. Damit seien „die drei Standorte komplett gesichert und der Katastrophenschutz durch das THW wird im ländlichen Raum auf die Zukunft ausgerichtet.“

Wilfried Rühle, Dezernent Umwelt, Bau und Technik beim Landratsamt Calw, sicherte dem THW-Helferteam die Unterstützung durch Landrat Helmut Riegger zu. Denn der Bedarf des Calwer Ortsverbandes steht laut Friedsam „überhaupt nicht in Frage“. Anschließend wurde der künftige THW-Präsident noch von Neubulachs Bürgermeisterin Petra Schupp im Rathaus empfangen, wo sich Friedsam auch ins goldene Buch der Stadt eintrug. Denn die derzeitige THW-Unterkunft befindet sich zum Teil auf Neubulacher Gemarkung.

05.12.2019

Vees trifft auf Fuchtel und Mälzer

Begegnungen: Weitingerin nimmt als Vizepräsidentin der Landfrauen an Termin im Bundesministerium teil / Gespräch mit TV-Koch Mälzer

Tauschten sich im Bundesministerium in Berlin zu landwirtschaftlichen Themen aus (von links): Dr. Hanns-Christoph Eiden, Juliane Vees aus Weitingen und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Eutingen-Weitingen / Berlin: Im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) traf Juliane Vees vom Energiehof Weitenau auf den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und den bekannten Fernsehkoch Tim Mälzer.

Die Weitingerin nahm als erste Vizepräsidentin für den Deutschen Landfrauenverband an der Verleihung der Professor-Niklas-Medaillen teil. Diese höchste Auszeichnung des Bundesministeriums erinnert an den ersten Landwirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland.

Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL und hiesiger CDU-Bundestagsabgeordneter, nutzte die Veranstaltung, um sich mit der Repräsentantin der Landfrauen und dem Präsidenten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Hanns-Christoph Eiden, über die Sorgen der Landwirtinnen und Landwirte auszutauschen. Dabei war auch die Demonstration der Bauern ein Thema.

Später kam es im BMEL noch zu einem persönlichen Gespräch mit dem vielfach prämierten TV-Koch Tim Mälzer, der die Professor-Niklas-Medaille in Silber für sein Engagement in Sachen regionale Lebensmittel und gesunde Ernährung entgegennahm. „Ich finde es super, wenn er mit seinem Bekanntheitsgrad Gutes tut und das Thema Schulküchen wieder stärker bewirbt“, sagte Vees. Dadurch führe er Kinder und Jugendliche praktisch an eine vielseitige, ausgewogene Ernährung heran.

„Das ist ganz wichtig“, so die Vizepräsidentin. Die Landfrauen setzten sich seit Jahren für ein eigenes Schulfach „Alltags- und Lebensökonomie“ ein. Was sie in diesem Zusammenhang besonders freue sei, „dass Tim Mälzer überlieferte Rezepte von früher durch seine Arbeit wieder in das Bewusstsein der Menschen rückt.“

04.12.2019

Lebendige Dörfer mit Zukunft

Bundeswettbewerb: Fuchtel wirbt im Nordschwarzwald für Teilnahme / Zeichen für Ehrenamt und ländliche Räume gesetzt / Hohe Preisgelder

Calw / Freudenstadt: Leben auf dem Dorf soll Zukunft haben. Damit das so bleibt, wirbt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel im Nordschwarzwald für eine Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Dieser ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben worden, wo der CDU-Politiker als Parlamentarischer Staatssekretär wirkt.

„Im Nordschwarzwald haben wir viele schöne Dörfer und aktive Dorfgemeinschaften“, sagt der Abgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, „also gibt es hier auch besonders preiswürdige Aktivitäten.“ Mit dem Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ setze das Bundesministerium gemeinsam mit den Ländern und Verbänden ein Zeichen für das Ehrenamt und die ländlichen Räume. Denn „ohne lebendige Dörfer sehen wir alle alt aus“, zitiert Fuchtel Bundesministerin Julia Klöckner.

Alle drei Jahre werden Dorfgemeinschaften mit bis zu 3.000 Einwohnern ausgezeichnet, die sich für ein attraktives und vielseitiges Leben in ihrer Heimat einsetzen. Den am Bundesentscheid teilnehmenden Dörfern winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Außerdem können von der Jury Sonderpreise von je 3.000 Euro vergeben und dadurch Initiativen besonders hervorgehoben werden.

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen für den Bundeswettbewerb gibt es im Internet:www.bmel.de/dorfwettbewerb. Interessierte Dörfer melden sich zunächst auf regionaler Ebene gemäß der Ausschreibung des jeweiligen Bundeslandes an. Im Landesentscheid werden dann die Teilnehmer auf Bundesebene ermittelt. Diese werden von der Bewertungskommission bereist, die die Gewinner der Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ermitteln.

28.11.2019

Dienstfrei gibt’s so gut wie nie

Arbeitspensum: Realschüler befragen Fuchtel / Großes Interesse am Politikeralltag / Wahlkreis-Anliegen Motivation für Einsatz

Wie ein Abgeordneter im Bundestag arbeitet, berichtete in Berlin der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel ausführlich den 15 Schülerinnen und Schüler der Freien Evangelischen Schule Calw. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw / Berlin. Über die Erfahrungen und Erlebnisse im Bundestag wurde der Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel von 15 Realschülerinnen und Schülern der Freien Evangelischen Schule Calw in Berlin intensiv befragt. Neben seinen umfangreichen Aufgaben vermittelte der Parlamentarische Staatssekretär den Zehntklässlern einen Eindruck davon, wie er sich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis einsetzt.

Die einwöchige Bildungsreise in die Bundeshauptstadt bot der Abschlussklasse die Gelegenheit, sich aus erster Hand darüber zu informieren, wie Bundespolitik funktioniert und wie der Arbeitsalltag eines Abgeordneten aussieht. Nach einem Vortrag im Plenum des Deutschen Bundestages löcherten die gut vorbereiteten Realschüler Hans-Joachim Fuchtel mit zahlreichen Fragen.

Dabei erfuhren sie, wie der direkt gewählte Abgeordnete aufgrund seiner langjährigen Erfahrung effektive Maßnahmen für seinen Wahlkreis gestaltet. Auch seine Zeit als Beauftragter der Bundeskanzlerin für die deutsch-griechischen Versammlung fand breites Interesse. Der enorme Arbeitsaufwand mit mehr als 70 bis 80 Stunden pro Woche sowie die vielfältigen Themen, mit denen Fuchtel als Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft befasst ist, beeindruckte die Jugendlichen. Bei diesem Arbeitspensum, so Fuchtel, bleibe wenig Zeit für Privates, denn ständig müsse ein Politiker erreichbar sein. „Die Bundestagsabgeordneten sind immer im Dienst“, sagte der Parlamentarier, dienstfrei gebe es so gut wie nie.

Trotz der vielen Zeit, die er in Berlin und auf Reisen im In- und Ausland verbringe, seien die Belange für den Wahlkreis eine zentrale Motivation für seinen Einsatz als Abgeordneter. So helfe er häufig bei besonderen Situationen: zum Beispiel, wenn Bürgerinnen und Bürger Schwierigkeiten mit der Visabeschaffung hätten oder sich um Angehörige im Ausland Sorgen machten. Die Versorgung der Landkreise Calw und Freudenstadt mit guter Infrastruktur für Straße und Schiene, eine flächendeckende Internetversorgung und ein funklochfreies Mobilfunknetz sind für ihn Ansporn seiner Arbeit für den Wahlkreis. „Es geht nicht, dass die Züge sich verspäten oder das Handy-Netz nicht funktioniert. Das frustriert nicht nur im Nordschwarzwald, sondern überall in Deutschland“, betonte Fuchtel. Deswegen spare er in solchen Fällen auch nicht mit Kritik. Das seien die vielen Tagesprobleme, die dringend stark reduziert werden müssten. Die Manager müssten dabei in die Pflicht genommen werden.

Die Schülerinnen und Schüler informierten sich vor dem Hintergrund des 30. Tages des Mauerfalls noch bei der Gedenkstätte in der Bernauer Straße über die deutsch-deutsche Teilung. Auf dem Programm stand unter anderem auch ein Besuch des Fernsehturms, Wahrzeichen Berlins am Alexanderplatz.

25.11.2019

Börse ein Marktinstrument mit Zukunft

Landwirtschaft: Fuchtel bringt Milchbauern und hochkarätige Experten zusammen / Kreisobmann lobt zielführende Informationen

Gefragte Milchexperten im Nordschwarzwald (von links): Richard Riester, Abteilungsleiter bei der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Dr. Peter Schäfer, Abteilungsleiter Landwirtschaft und Naturschutz beim Landratsamt Calw, Dr. Holger Thiele, Professor für Agrarökonomie und Statistik, Sascha Siegel, Leiter Agrarrohstoffe bei der EEX, Börsenmakler Florian Hildebrand, Ulrich Katz vom Verein Beratungsdienst für Milchviehhalter und Kreisobmann Friedrich Großhans.

Calw / Freudenstadt: Faire Preise für ihre Milchprodukte: Das fordern Landwirte seit Jahrzehnten. „Ich habe schon als Jungbauer für bessere Konditionen demonstriert“, sagte Friedrich Großhans in Ebershardt, wo dem Kreisobmann und seinen Kollegen aus den Kreisen Calw und Freudenstadt drei hochkarätige Experten über sechs Stunden den Börsenhandel als Marktinstrument bis ins Detail erläuterten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hatte sie zusammengebracht: Die Milchbauern aus dem Nordschwarzwald sowie jene Männer, deren tägliches Brot das Risikomanagement an der EEX, einer Tochter der Deutschen Börse, ist. „Dieser Tag war zielführend, informativ und zukunftsweisend“, sagte Großhans zum Schluss der Veranstaltung, „ich habe heute gelernt, dass die Börse als Teil der Absicherung für die Milchpreise eine Chance für uns Landwirte sein kann.“ Ihn hätten vor allem die „lebensnahen Ausführungen“ der Referenten beeindruckt.

Und in der Tat: Dr. Holger Thiele, Professor für Agrarökonomie und Statistik an der Fachhochschule Kiel, sowie Florian Hildebrand, Gesellschafter des Börsen- und Handelsmaklers H. Jürgen Kiefer, hatten sich bestens für diesen Tag präpariert. Auch Sascha Siegel, Leiter Agrarrohstoffe bei der EEX in Leipzig, war ein zweites Mal persönlich in den hiesigen Wahlkreis gekommen: „Die Milcherzeuger sollen wissen, wie und dass dieses Marktinstrument funktioniert.“

Für Hans-Joachim Fuchtel ist maßgebend, dass nicht nur ordentliche Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit erfolgt, sondern auch die finanzielle Basis für die Höfe auskömmlich ist. „Wir brauchen eine funktionierende Milchwirtschaft im Schwarzwald“, unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), „denn die Leute sollen sich mal klar werden, was los wäre, wenn es sie nicht mehr gäbe.“

Um auch jungen Leuten einen Einblick in diese Zusammenhänge zu geben, hatte der Politiker exemplarisch Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Nagold zu der Informationsveranstaltung eingeladen. „Das war praktischer Anschauungsunterricht aus dem wirklichen Leben“, stellte ein junger Teilnehmer später fest.

„Milch ist ein Grundnahrungsmittel, das bei uns produziert werden muss“, so Fuchtel. Angesichts weltweiter Wirtschaftsturbulenzen und unberechenbarer Staatsoberhäupter sei Eigenvorsorge unbedingt angebracht. „Mein Anliegen ist, dass unsere Bauern die neuen Instrumente kennen und im Blick auf den Milchmarkt besser einschätzen können.“

„Jeder, der Tiere hält, weiß, was das für eine Arbeit ist“, pflichtete Sascha Siegel dem Politiker bei. Landwirte sollten daran interessiert sein, ihr Preisrisiko zu minimieren. Welche Möglichkeiten ein „börsenbasiertes Festpreismodell“ dabei biete, zeichneten Holger Thiele und Florian Hildebrand sowohl in der Theorie als auch an Hand praktischer Beispiele nach. Die Lehrstunden zeigten auf, dass der Börsenhandel mit landwirtschaftlichen Produkten eines engen Abstimmungsprozesses, auch mit den Banken, bedarf. „Da sollte man lieber drei Schritte mehr überlegen, als eine pauschale Entscheidung zu fällen“, stellte Thiele klar. Vor dem Handel an der Börse müssten alle Hausaufgaben erledigt sein. Vor allem die eigenen Betriebskosten müsse man exakt kennen.

Wer allerdings in der lebhaften Schlussdiskussion erwartete, eine nachhaltige Maximierung des Milchpreises zugesichert zu bekommen, wurde eines Besseren belehrt. „Die Börse ist kein Wunschkonzert“, sagte Sascha Siegel, „sondern sie bildet die reale Welt ab. Der hier ermittelte Preis ist ein Marktpreis, der Angebot und Nachfrage widerspiegelt.“

20.11.2019

Wald ist ein wichtiger Klimaschützer

Landwirtschaft: Staatssekretär und Kreisobmann im Dialog / Auch Forstwirtschaft braucht dringend mehr Wertschätzung

Informationen vor Ort über die Waldwirtschaft im Nordschwarzwald: der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mit Kreisobmann Friedrich Großhans.

Calw / Simmersfeld-Beuren: Land- und Forstwirtschaft brauchen dringend mehr Wertschätzung. Darin sind sich der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel und Friedrich Großhans, Obmann der Landwirte im Kreis Calw, einig. „Die ständigen Anfeindungen gegen uns und unsere Familien müssen aufhören“, sagte Großhans, als sich der Politiker auf seine Einladung hin mit ihm in Beuren über die aktuelle Situation der Landwirte austauschte.

Dabei bedankte sich Großhans ausdrücklich dafür, dass Fuchtel auch als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ständig den direkten Kontakt zu den Bauern in seinem Wahlkreis suche. „Ich freue mich immer wieder, dass wir die drängenden Themen stets ausführlich besprechen können“, sagte der Obmann, als er den Politiker, der direkt aus Berlin zu ihm auf den 300 Jahre alten Hof gekommen war, in der Stube begrüßte.

Für das Arbeitsgespräch hatten sich der Politiker und der Bauer eine lange Themenliste vorgenommen. Zur Stärkung zwischendurch gab es hauseigenen Most und gebratene Pilze, die Großhans und Fuchtel zuvor im Wald des Obmanns gesammelt hatten. Dabei hatte sich der Staatssekretär unter anderem auch über die Waldwirtschaft im Nordschwarzwald informiert. „Wir geben seitens des Bundes in den nächsten Jahren fast eine Milliarde Euro für die Waldwirtschaft aus“, so Fuchtel. Dazu gehöre auch die Förderung des Holzbaus. Ihm gehe es speziell auch um die Nutzung des Tannenholzes, das derzeit schlechte Abnahme erziele.

Dies ist auch in den Augen des Obmanns wichtig. Rund ein Drittel der Fläche Deutschlands sei mit Wald bedeckt, erklärte Fuchtel, deshalb brauche dieser unverzichtbare Wirtschaftszweig Unterstützung. Außerdem diene der Wald dem Klimaschutz, denn er produziere Sauerstoff, filtere Schadstoffe aus der Luft, speichere CO2, reguliere den Wasserhaushalt und verhindere Bodenerosion.

Diese Ansatzpunkte beinhalte das Maßnahmenpaket, um die Wälder langfristig zu stabilisieren. Es gehe um aufforsten, Schädlinge bekämpfen und vorbeugen gegen Waldbrände.

Ein vorrangiges Anliegen seiner Partei sei die Bewahrung der Schöpfung und der Erhalt der Lebensgrundlagen künftiger Generationen. Deutschland habe schon 2016 als eines der ersten Länder mit seinem Klimaschutzplan eine langfristige Strategie für eine weitgehende Treibhausgas-Neutralität beschlossen. Jetzt habe der Deutsche Bundestag wichtige Weichen gestellt.

Großhans sorgte sich, dass für die konventionelle Landwirtschaft kein Platz mehr bleibe und sich das Höfe-Sterben weiter fortsetze. Angesichts der großen Herausforderungen, vor der die Familienbetriebe stünden, dürfe man sie nicht alleine lassen, sagte Fuchtel. Sie produzierten Lebensmittel in einer Zeit, in der die Erwartungen deutlich gestiegen seien. Deshalb wolle das BMEL weiterhin Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung einer ökonomisch tragfähigen und gesellschaftlich akzeptierten Landwirtschaft setzen.

In diesem Zusammenhang wies Fuchtel auf die einmalige Gelegenheit für alle Milchbauern im Nordschwarzwald hin, an einem kostenlosen Seminar der Leipziger Börse in Ebershardt teilzunehmen. Unter dem Titel „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ erhielten die Landwirte am 21. November ab 10 Uhr Informationen zur Milchbörse aus erster Hand. „Hier geschieht Neues im Sinne der Landwirtschaft“, machte Fuchtel deutlich, und der Nordschwarzwald könne ganz vorne mitspielen. „Deshalb brauchen wir möglichst viele Praktiker, die sich dort über das Thema austauschen.“

15.11.2019

Professor Thiele persönlich vor Ort

Vermarktung: Wie sehen die Möglichkeiten für Milchbauern aus? / Direktes Gespräch mit Autor der Studie / Erfolgreich am Markt platzieren

Professor Holger Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel ist ein anerkannter Experte in Sachen Milchwirtschaft. Foto: Landwirtschaftliche Rentenbank Abdruck honorarfrei

Calw / Freudenstadt. Wenn die Leipziger Milchbörse EEX die Milchbauern im Nordschwarzwald am Donnerstag, 21. November, über neue Vermarktungsmöglichkeiten informiert, dann ist bei der Veranstaltung in Ebershardt ein Experte dabei, der in der Szene aus den Medien bestens bekannt ist.

Agrarexperte Holger Thiele ist nämlich einer von drei Autoren der Studie zur Milchmengenplanung, die das Institut für Ernährungswirtschaft (ife) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) als Entscheidungshilfe erstellt hat. Die Veranstaltung im Bürgerraum von Ebhausen-Ebershardt, die um 10 Uhr beginnt, geht auf eine Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zurück, der sich seinerseits als Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL auch mit der Vermarktung von Milch aus deutschen Landen intensiv auseinandergesetzt.

Milchexperte Holger Thiele ist Professor für Agrarökonomie und Statistik an der Fachhochschule Kiel im Fachbereich Agrarwirtschaft. Außerdem leitet er als Geschäftsführer das Institut für Ernährungswirtschaft (ife) in Kiel. Er wird den Milchbauern detaillierte Informationen zum Umgang mit dem neuen Marktinstrument liefern.

Mit der Sektor-Strategie Milch, an der die Agrarwirtschaft aktuell nach Abschaffung der Milchquote arbeitet, sollen bessere Preise für die Landwirte erzielt und mehr Stabilität erreicht werden. „Ziel ist, den Milchbauern auf Dauer eine deutlich bessere wirtschaftliche Basis zu verschaffen“, sagt Hans-Joachim Fuchtel, „damit sie nicht mehr von Förderungen durch öffentliche Kassen abhängig sind und ihre Investitionen besser planen können.“

Deshalb bietet der Parlamentarische Staatssekretär den Milchbauern in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt das Seminar „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ an. Dabei wird er von Sascha Siegel, Head of Agricultural Commodities bei der EEX, unterstützt, der seinerseits den Kontakt zu Professor Dr. Holger Thiele geknüpft hat. Neben dem Agrarwissenschaftler aus Kiel wird Florian Hildebrand, Experte für den Milchmarkt beim Börsen- und Handelsmakler H. Jürgen Kiefer GmbH mit Sitz in Bad Münster am Stein, für das Seminar zur Verfügung stehen. Bei der Veranstaltung zwischen 10 und 16:30 Uhr gibt es die also die Möglichkeiten, Antworten auf viele drängende Fragen der Milchbauern zu erhalten. Das Seminar ist außerdem als Anreiz für all diejenigen gedacht, die sich darüber hinaus über das Börsengeschehen informieren wollen.

Interessierte melden sich über Hans-Joachim Fuchtels Wahlkreisbüro an unter Telefon 07453/91323, Fax: 07453/91356 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel.wk@bundestag.de.

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15.11.2019

Fuchtel sprach im Vatikan

Lebensmittel: Staatssekretär als Redner in Päpstlicher Akademie der Wissenschaften / Internationale Konferenz zur Reduzierung von Abfällen

Tauschten sich bei der internationalen Konferenz im Vatikan aus (von links): Joachim von Braun, Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Qu Dongyu, Generalsekretär der Welternährungsorganisation FAO und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt / Rom. Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, hat im Vatikan an einer hochkarätig besetzten internationalen Konferenz zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle teilgenommen. Dabei erläuterte der Politiker aus dem Nordschwarzwald die Haltung der Bundesregierung.

Der Abgeordnete führte bei der Veranstaltung mit 180 Vertretern aus Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien auch ein Gespräch mit Qu Dongyu, dem Generalsekretär der Welternährungsorganisation FAO. Mit dem chinesischen Agrarwissenschaftler traf Fuchtel auf einen langjährigen Bekannten aus der Zusammenarbeit in früheren Tätigkeitsfeldern. Gleiches gilt für den Präsidenten der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, Professor Dr. Joachim von Braun. Alle drei kamen überein, in den Fragen der Lebensmittelverschwendung noch enger zusammenzuarbeiten.

Ziel der Konferenz im Vatikan war, alle globalen Maßnahmen gegen Lebensmittelverluste und Lebensmittelverschwendung auf der Grundlage neuer Erkenntnisse und Innovationen zu fördern, begleitet von Wissenschaft, Kirche, Politik, Wirtschaft sowie internationalen Institutionen und der Zivilgesellschaft.

"Zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel wandern jedes Jahr allein in Deutschland in den Müll“, betonte der Staatssekretär Fuchtel in seiner Rede, „deshalb arbeitet die Bundesregierung mit aller Kraft daran, das zu ändern. Ein wichtiger Schritt ist, dass das Bewusstsein für unsere Lebensmittel steigt.“ Nur wenn den Lebensmitteln sowie den erzeugenden Landwirtinnen und Landwirten die gebotene Wertschätzung entgegengebracht werde, werde es dazu kommen, dass weniger Lebensmittel entsorgt und damit wichtige Ressourcen eingespart werden, sagte Fuchtel. „Ich werbe mit Nachdruck für ein neues Landwirtschaftsbewusstsein", so das Mitglied der Bundesregierung unter Zustimmung aus dem Publikum.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft hob auch hervor, dass für die Wirksamkeit des Handelns die Datenlage über die entstandenen Lebensmittelabfälle wichtig ist. Da in Deutschland die erheblichen Anstrengungen in der Forschung zwischenzeitlich auch zu Ergebnissen geführt hätten, bot Fuchtel der internationalen Staatengemeinschaft an, diese Methoden und Ergebnisse in den weiteren Arbeitsprozess einzubeziehen. Er plädierte dafür, auf gesicherter Datengrundlage gezielte Schritte entlang der Lebensmittelversorgungskette zu unternehmen. „Dazu müssen die Menschen aller Altersstufen gewonnen werden, denn Ihr Handeln entscheidet, ob wir es schaffen!“

Deutschland verfolgt das Ziel, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene zu halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Lebensmittelabfälle einschließlich Nachernteverlusten zu verringern.

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31.10.2019

Milchbörse kommt zu Milchbauern

Seminar: Infos zum Umgang mit neuem Marktinstrument / Fuchtel bringt hochrangige Referenten in den Nordschwarzwald

Professor Dr. Holger D. Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel ist der Spitzenreferent beim Seminar zur Frage nach der Börsennotierung von Milch. (Foto: Landwirtschaftliche Rentenbank)

Nordschwarzwald. „Mehr Sachverstand kann man nicht aufbieten“, beschreibt der Parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel das Seminar für Milchbauern im Nordschwarzwald. Dabei wird es am Donnerstag, 21. November, zwischen 10 und 16:30 Uhr im Bürgerraum von Ebhausen-Ebershardt, um die Möglichkeiten der EEX, einer europaweit agierenden Börse mit Sitz in Leipzig, gehen. Spitzenreferent des Seminars ist Professor Dr. Holger Thiele vom ife Institut für Ernährungswirtschaft in Kiel.

Nach Abschaffung der Milchquote arbeitet die Agrarwirtschaft an einer Sektor-Strategie Milch. Ziel ist es, bessere Preise und mehr Stabilität zu erreichen. Über die Jahre seien die Preise immer wieder so in den Keller gerutscht, dass keine Wirtschaftlichkeit möglich war und die Situation mit erheblichen Summen aus öffentlichen Kassen aufgefangen werden musste. Das sei auch mit Blick auf Verlässlichkeit und Investitionen kein günstiger Zustand, so Hans-Joachim Fuchtel.

Der Parlamentarische Staatssekretär bietet nun Interessierten ein Seminar „Milchpreissicherung mit Warenterminkontrakten an der EEX“ an. Am 21. November informieren dazu im Bürgerraum Ebershardt drei hochkarätige Experten.

Seit 2018 bietet die EEX auch einen Terminkontrakt auf Rohmilch an. „Wie immer braucht es einen Weg mit längerem Anlauf, bis sich ein Marktinstrument das Vertrauen erobert hat. Aber eine erfolgreiche Preisabsicherung für Milch ist bereits heute über Futures auf Butter und Magermilchpulver an der EEX möglich und wird auch in Deutschland genutzt“, sagt Sascha Siegel, Head of Agricultural Commodities bei der EEX. Während eines Fachgespräches mit Milchbauern im CDU-Kreisvorstand sei man übereingekommen, nach weiteren Ansätzen zur besseren Vermarktung der Milch zu schauen. Fuchtel hatte eine Informationsveranstaltung mit Sascha Siegel initiiert, die in Fachkreisen den Wunsch aufkommen ließ, den Umgang mit diesem Börseninstrument im Detail kennenzulernen.

Die EEX zeigte sich bereit, im Nordschwarzwald eine Schulungsveranstaltung mit hochkarätigen Referenten anzubieten. Hans-Joachim Fuchtel: „Die Milchbauern sind in unserer Region wichtig, und wir müssen alles tun, dass sie für ihre Qualitätsprodukte auskömmliche Preise erhalten. Die Börse ist sicher nicht das zentrale Allheilmittel. Börsennotierungen können aber einen Beitrag leisten. Für wen es interessant ist und wer es erfolgreich macht, dem soll das Seminar mit Spitzenbesetzung Antworten geben. So wird der Bogen gespannt von einem politischen Gespräch vor Ort zur Praxis. Dann lohnen sich solche Gespräche auch.“

Professor Dr. Holger Thiele hat ein Gutachten für die Möglichkeiten einer neuen Sektor-Strategie Milch verfasst. Sein Institut gilt als hochkompetent für alle Fragen rund um den Milchmarkt. Ihm zur Seite steht Florian Hildebrand, Experte für den Milchmarkt beim Börsen- und Handelsmakler H. Jürgen Kiefer GmbH mit Sitz in Bad Münster am Stein.

Darüber hinaus bietet das Seminar auch einen Anreiz für all diejenigen, die sich schlicht einmal über das Börsengeschehen informieren wollen. „Schließlich kommt die Leipziger Börse nicht jeden Tag in den Nordschwarzwald“, betont Hans-Joachim Fuchtel.

Interessierte melden sich über Fuchtels Wahlkreisbüro an unter Telefon 07453/91323, Fax: 07453/91356 oder per E-Mail:

hans-joachim.fuchtel.wk(_AT_)bundestag.de
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28.10.2019

Fuchtel mit langem Beifall bedacht

Musikbotschafter: Rückblick auf China-Reise / Kapellen aus Stammheim und Althengstett übertrafen alle Erwartungen

Großer Erinnerungsabend zu einem Mammutprojekt: Hans Joachim Fuchtel, Gunther Böttinger und Steffi Hammann stoßen mit einem Bier aus der Tsingtao-Brauerei vor vollbesetzter Halle auf die gelungene China-Reise an. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw-Stammheim / Althengstett. Ein mehr als dreistündiges Programm boten die Musikvereine Althengstett und Stammheim anlässlich der Rückschau auf ihre China-Reise in der voll besetzten Althengstetter Gemeindehalle. Vielfältiges Lob und mehrmals langanhaltenden Beifall gab es für den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, welcher der Megaband durch Tipps und Hinweise Unterstützung gegeben hatte. Er war zu späterer Stunde zu dem Treffen dazugestoßen.

Nicht weniger als 61 Musikerinnen und Musiker hatten sich aufgemacht (wir berichteten), um in der baden-württembergischen Partnerschaftsprovinz Jiangsu im Sinne der Völkerverständigung als musikalische Botschafter zu wirken - ein Projekt, was es in dieser Größenordnung selten gibt. Dazu hatten sich die Vereine von Althengstett und Stammheim zusammengefunden, um diese Aufgabe, auch mit hoher Eigenbeteiligung jedes Kapellenmitglieds, anzugehen. Als Resümee betonten die Vorsitzenden Steffi Hammann und Gunther Böttinger: „Wir sind überglücklich, dass wir mit unserer Leistung überzeugen konnten und mit vielen Bürgern Chinas in Kontakt kamen. Ganz so wie man sich Völkerverständigung vorstellt: aufeinander zugehen und mehr voneinander wissen. Das hat geklappt, obwohl wir alle China vorher nur von der Landkarte gekannt hatten.“

Alle Altersklassen der Musikerinnen und Musiker seien hervorragend miteinander zurechtgekommen, und die Reise hätten die Vereine auch emotional intensiver verbunden. Außerdem hätten sich die Teilnehmer noch Jahre davon zu erzählen. Auch aus diesem Grund sei die Reise ein gewaltiges Zukunftsprojekt gewesen.

Diesen Eindruck habe er ebenfalls gewonnen, unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel: „Man sieht, was ehrenamtliche Arbeit leisten kann, wenn man ihr Raum zur Entfaltung gibt. Ihr müsst Nerven wie Drahtseile gehabt haben, um alle organisatorischen Fragen bei einer so großen Gruppe im Griff zu haben und das alles zumeist in englischer Sprache.“ Einen besonderen Dank sprach Fuchtel dafür aus, dass es gelungen sei, kurzfristig noch zwei Tage auf der EXPO 2019 in der Nähe Pekings aufzutreten, um bei den deutschen Kulturtagen und vor großem Publikum aus aller Welt mit einer Reihe von Auftritten musikalisch zu überzeugen.

Fuchtel appellierte vor allem an die jüngeren Teilnehmer, zu erzählen, wie wichtig der Blick über den Tellerrand und das Eintreten für Frieden ist. Dabei sollte man sich die Bedeutung und Wertschätzung von Demokratie auch im eigenen Land bewusst machen. „Wir haben nur eine Welt, in der wir lernen müssen, uns zu verstehen und eigene Beiträge zu leisten“, so Fuchtel.

Die Mega-Brassband „Black Forest“, wie sie großflächig auf Werbeplakaten zu ihren Auftritten angekündigt wurde, bot unter den Dirigaten von Oliver Maximilian Lötterle und Jörg Fetzer ein breites Repertoire an klassischer Blas- und konzertanter Musik sowie gesungenen Weltschlagern und Musik-Paraden. Auch die beiden Nationalhymnen hatten sie im Repertoire, was für zusätzliche Beifallsstürmen sorgte. Mit glänzend von Jörg Nonnenmann vorbereiteten Diashows und Video-Clips wurde dies nicht nur den Musikern, sondern vor allem den zahlreich erschienen Gästen deutlich.

18.10.2019

Endspurt für Wettbewerb

Lebensmittel: Staatssekretär Fuchtel sucht im Nordschwarzwald preiswürdige Projektideen gegen die Verschwendung

Calw / Freudenstadt (k-w). Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel weist auf den Endspurt für den Bundeswettbewerb „Zu gut für die Tonne!“ hin. „Es muss ein deutliches Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln gesetzt werden“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das den Bundespreis 2020 ausgeschrieben hat.

Deshalb hat er sich auch in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt auf die Suche nach Unternehmen, Gastronomiebetrieben, Bauernhöfen, Vereinen und Privatpersonen gemacht, deren Projektideen preiswürdig sind. Noch bis 31. Oktober nimmt das BMEL kreative Vorschläge für den Wettbewerb zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung entgegen.

Die besten Projektideen werden von einer Expertenjury mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ausgezeichnet. Sie wählt die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement und Vorbildwirkung aus. Der Wettbewerb ist offen für alle.

Dabei winken Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro. Neben der Auszeichnung in den Kategorien Landwirtschaft und Produktion, Handel, Gastronomie, Gesellschaft und Bildung sowie Digitalisierung gibt es auch wieder Förderpreise.

„Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Versorgungskette rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an“, sagt Fuchtel, 4,4 Millionen davon allein in Privathaushalten. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese Verschwendung reduzieren können, zeige die Initiative des BMEL bereits seit 2012, so der Staatssekretär. Mit der in 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung rückt das Ministerium auch Verantwortliche aus Produktion, Handel und Industrie sowie Großverbraucher stärker in den Fokus. Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps zur Lebensmittellagerung und Rezepte für beste Reste finden Interessenten im Internet unter: www.zugutfuerdietonne.de. Dort können auch Projektideen für den Wettbewerb eingereicht werden.

15.10.2019

2022 soll Umsetzung beginnen

Digitalisierung: Gut besuchtes Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung / Bürgerkommunikation in der digitalen Welt / Fuchtel macht sich für Beschleunigung stark

Schärften das Bewusstsein für die Digitalisierung der Verwaltungen (von links): Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler, Karin Scholich, Simon Klass, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Moderatorin Luisa Koch, Bundestagsabgeordneter Marc Biadacz und Timo Kaiser.

Calw / Freudenstadt: Die Künstliche Intelligenz wird bald schon wesentlichen Einfluss auf das Leben der Menschen nehmen wie einst die Industrialisierung. Das wurde bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung, unterstützt von der Jungen Union, in Ebershardt deutlich. Deshalb sei es wichtig, sagte Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel, das Bewusstsein für die Digitalisierung der Verwaltung frühzeitig zu schärfen.

Schützenhilfe auf dem Weg, die Akzeptanz für die moderne Kommunikation mit dem Bürger zu erhöhen, erhielt der Parlamentarische Staatssekretär von seinem Fraktionskollegen Marc Biadacz. Der Abgeordnete des Wahlkreises Böblingen ist Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda des Bundestages. Er beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Frage, wie die Gesellschaft fit für die digitale Transformation wird. Auch die Kommunikation über soziale Medien habe viele Vorteile, fügte Biadacz hinzu.

Deshalb riet der Politiker den vielen Bürgermeistern, Kommunalpolitikern, Verwaltungsfachleuten und auch jungen Menschen aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt, die für einen ganzen Tag ins Gemeinschaftszentrum gekommen waren, sich sowohl auf die digitale Verwaltung einzulassen als auch den sozialen Medien neben den Zeitungen mehr Raum für die Kommunikation mit dem Bürger zu geben. Dabei dürfe man sich von Kritikern nicht ausbremsen lassen.

Oberbürgermeister Julian Oswald hatte zu der Veranstaltung gleich die neue Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Freudenstadt, Tamara Schweizer, mitgebracht. „Das Thema gewinnt an Bedeutung“, ist sich Ebhausens Bürgermeister Volker Schuler sicher, der als Hausherr das Seminar eröffnete. „Wir müssen die Chance ergreifen, an vorderster Front dabei zu seine“, so Schuler.

Der Calwer Kreisrat Simon Klass zeigte an Hand seines Leuchtturm-Projekts „Gechingen News“ und der Gechinger Facebook-Gruppe, wo digitale Bürgerkommunikation ansetzt und welche Regeln zu beachten sind. Karin Scholich vom Bundesinnenministerium und der leitende Ministerialdirigent für IT im Landesinnenministerium, Eberhard Wurster, machten deutlich, dass die Vorbereitungen für die digitale Verwaltung längst auf Hochtouren laufen. In wenigen Jahren werde der digitale Behördengang selbstverständlich sein. „Wir kommen vorwärts“, sagte Wurster, „aber es sind noch viele Schritte zu tun, um den Idealzustand zu erreichen.“ Das soll in 2022 der Fall sein.

Dafür werde von Bund, Ländern und Kommunen aktuell ein „riesiges Gemeinschaftsprojekt“ aufgebaut. Möglichen Kritikern begegnet Karin Scholich eindeutig: „Wir machen das für die Menschen, nicht für uns.“ Einige Kommunen seien bereits aktiv in die Pilotprojekte eingebunden, weitere seien gesucht, um die Entwicklung digitaler Standardprozesse voranzutreiben.

„Ich möchte, dass mehr Schwung in die Entscheidungsprozesse kommt“, betonte Fuchtel, deshalb habe er das mit über 40 Teilnehmern gut besuchte Seminar initiiert. „Mein großer Wunsch ist, dass sich die Kommunalparlamente intensiv damit auseinandersetzen, um schnellstens mehr Akzeptanz zu erreichen.“ Denn es sei „an der Zeit, das Thema zu verfestigen und mehr Bürgeraufklärung zu betreiben.“ Ein modernes, vernetztes Bürgerportal könne dem ländlichen Raum „Platzvorteile“ verschaffen, ist Fuchtel überzeugt. Deshalb wolle er die Digitalisierung in seinem Wahlkreis vorantreiben. Ausdrücklich lobte Fuchtel Timo Kaiser, der das Thema aufgegriffen habe. „Als Abgeordnetem ist mir klar: Wir brauchen schnellere Antworten für unsere Bevölkerung, auch was den Bürokratieabbau anbelangt.“

Eine lebhafte Diskussion unter Moderation von Luisa Koch beendete einen aufschlussreichen Tag, der in Fuchtels Augen vor allem eines bewies: „Das wir mit dem Thema absolut up to date sind.“

10.10.2019

KAS-Seminar mit Spitzenreferenten

Zukunftsperspektiven: Bürgerkommunikation in der digitalen Gesellschaft / Am Samstag für Landkreise Calw und Freudenstadt

Calw / Freudenstadt: Beim ersten Seminar dieser Art kann die Konrad-Adenauer-Stiftung mit Spitzenreferenten aufwarten. Im Mittelpunkt ihrer Veranstaltung zur Bürgerkommunikation der Zukunft werden Erfahrungen und Perspektiven stehen. Treffpunkt ist am Samstag, 12. Oktober, um 10 Uhr im Bürgerzentrum in Ebhausen-Ebershardt.

Was hat sich in der Kommunikation mit dem Bürger bewährt, was ist in der Zukunft möglich? Was verbirgt sich hinter der Ankündigung des Bundesinnenministers Horst Seehofer, ab 2023 über digitale Methoden das Antragswesen in allen Belangen der Bürgerschaft und staatlicher Institutionen zu vereinfachen? Auf diese Fragestellungen geben hochkarätige Referenten bei der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Nordschwarzwald Antworten.

Karin Scholich ist Referentin in der Abteilung Digitale Gesellschaft, Verwaltungsmodernisierung und Informationstechnik des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Die Digitalisierung der Verwaltung beim Bund hat sie bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes mitgestaltet. Zuvor war sie IT-Koordinatorin im Gesundheitsamt des Berliner Bezirks Wedding.

Eberhard Wurster ist als Verwaltungsjurist seit 37 Jahren in der Landes- und Kommunalverwaltung tätig. Der gebürtige Walddorfer hat vor zehn Jahren das Amt des Abteilungsleiters IT und E-Government im Innenministerium Baden-Württemberg übernommen.

Marc Biadacz vertritt den Wahlkreis Böblingen im Deutschen Bundestag. Der studierte Sozial- und Politikwissenschaftler war in der privaten Wirtschaft tätig und ist Mitglied im Kreistag sowie im Aufsichtsrat des Zentrums für Digitalisierung. Außerdem gehört Biadacz dem Bundesfachausschuss Bildung, Forschung und Innovation der CDU an und arbeitet in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales, Digitale Agenda sowie im Petitionsausschuss mit. Neben weiteren ehrenamtlichen und sozialen Aufgaben ist der Abgeordnete Mitglied der MIT und im Parlamentskreis Mittelstand seiner Fraktion.

Simon Klass ist als IT-Berater bei SSC-Services im Bereich Partnerintegration, Prozesse und Methoden tätig. Der gebürtige Gechinger war unter anderem Wahlkreismitarbeiter beim Landtagsabgeordneten Thomas Blenke und während seines Lehramtsstudiums Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Simon Klass ist zweiter, stellvertretender Bürgermeister von Gechingen und Mitglied des Kreistags Calw.

Anmeldungen zu dem Seminar sind noch beim Landesbüro Stuttgart der Konrad-Adenauer-Stiftung möglich unter Telefon 0711/870309-50 oder per E-Mail:kas-bw@kas.de.
Abdruck honorarfrei – 2.522 Anschläge

04.10.2019

Bürgerkommunikation im digitalen Zeitalter

Seminar: Einfluss sozialer Medien / Entlastung von Bürokratie durch E-Government / Spezialisten aus Bundes- und Landesinnenministerien vor Ort / Konrad-Adenauer-Stiftung lädt ein / Große Ziele vor Ort umsetzen

Calw / Freudenstadt: Die Digitalisierung hat viele Gesichter. Im öffentlichen Leben ändert sich manches durch den Einsatz sozialer Medien. Vor allem in den Kommunen soll vieles der neuen digitalen Welt angepasst werden, um Menschen von Bürokratie zu entlasten und Verwaltungen bürgerfreundlicher aufzustellen.

Deshalb setzt die Konrad-Adenauer-Stiftung im Nordschwarzwald eine Idee des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel um. Der Parlamentarische Staatssekretär hat angeregt, sich intensiver mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. „Vor allem die sozialen Medien nehmen immer mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft, was bis in demokratische Wahlen hineinreicht“, betont Fuchtel. Deshalb sei es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger sich zu dem Themenkomplex austauschen. Das wird am Samstag, 12. Oktober, zwischen 10 und 16.30 Uhr im Gemeinschaftszentrum von Ebhausen-Ebershardt der Fall sein, wozu auch Experten eingeladen sind. Kostenlos teilnehmen kann jeder.

Ab 2023 soll eine neue Dimension von Vereinfachung der Kontakte zwischen Bürger und Verwaltung stattfinden. Besonders neugewählte Gemeinde- und Kreistagsmitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verwaltungen und Institutionen, die mit dem Staat und den Kommunen in Berührung kommen, werden durch den Informationsgehalt einen Gewinn für ihre künftige Arbeit haben.

Am Vormittag liegt der Fokus auf der Veränderung der Kommunikation untereinander durch soziale Medien sowie dem Einfluss der sozialen Medien auf den Umgang der Politik mit Ihren Bürgern und damit den Wählern. Nach einem Grußwort durch den hiesigen Wahlkreisabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel spricht der Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz aus dem Nachbar-Wahlkreis Böblingen über „Bürgerkommunikation im digitalen Zeitalter“. IT-Berater Simon Klass aus Gechingen, Teilnehmer beim Wettbewerb "Leuchttürme der Bürgerbeteiligung", informiert über Möglichkeiten des Bürgeraustausches durch soziale Medien aus erster Hand.

Am Nachmittag wird zur Entwicklung des E-Government informiert. Die digitale Transformation wird nicht nur das Dokumentenmanagement in öffentlichen Verwaltungen verändern, sondern die E-Akte wird auch das Archivieren vereinfachen und die Beschaffung durch die E-Vergabe erleichtern. Durch das neue E-Government-Gesetz soll die Verwaltung schneller und effizienter werden. Wie Kommunalpolitiker daran mitwirken können, dass das beim Bürger, zum Beispiel bei Antragsverfahren, ankommt, steht zur Debatte.

Nach Impulsvorträgen zum Konzept des Bundes durch Karin Scholich aus dem Bundesinnenministerium und IT-Abteilungsleiter Eberhard Wurster vom Landesinnenministerium Baden-Württemberg findet eine Diskussion unter Moderation von Luisa Koch zum Thema "Wie wir E-Government erfolgreich in den Kommunen etablieren können" statt.

Anmeldungen zu dem Seminar nimmt das Landesbüro Stuttgart der Konrad-Adenauer-Stiftung entgegen unter Telefon 0711/870309-50 oder per E-Mail:kas-bw@kas.de.

01.10.2019

Startschuss in Hamburg

Gesünder kochen: Staatssekretär wirbt für gute Ernährung / Chance für traditionelle Gaststätten / Deutschlandweiter Wettbewerb

Startschuss für den deutschlandweiten Wettbewerb „Gesünder kochen – gesünder leben“ mit (von links nach rechts): Initiator Michael Wiesensee, Denis-Michael Kleinknecht (Jury), Brigitte Scherb (Jury), dem Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Karlheinz Hauser (Jury). Den Vorsitz der Jury übernimmt Gastrolegende Otto Koch vom ARD-Buffet. Foto: dne24.de

Calw / Freudenstadt: Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat in Hamburg den Startschuss für den bundesweiten Wettbewerb „Gesünder kochen – gesünder leben“ gegeben. Dabei hat der Politiker aus dem Nordschwarzwald vor allem die gesunde Ernährung von Kindern im Blick.

„Kinder brauchen eine gute Ernährung – zu Hause, in Kita und Schule, aber auch in Restaurants und Gaststätten“, betonte Fuchtel, „das Ernährungsverhalten wird früh erlernt. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder an allen Orten gesunde und leckere Gerichte erhalten.“ Um Kindern und Jugendlichen die Wahl zu erleichtern, dürfe ein entsprechendes Angebot auch auf den Speisenkarten der hiesigen Gastronomie nicht fehlen, betonte der Politiker aus dem Nordschwarzwald. Fuchtel: „Das ist auch eine Chance für traditionelle Gaststätten, hier neue Akzente zu setzen.“

Möglich machte das kreative und kulinarische Gipfeltreffen in Hamburg die Initiative „DEUTSCHLAND neu ENTDECKEN“, deren Anliegen die Neuinterpretation traditioneller Gerichte ist. Die Initiative versteht sich als Kommunikationsplattform für Gastronomen und Hoteliers, die sich der Qualität, der Tradition und dem Erhalt der regionalen Esskultur verpflichtet fühlen, um diese für künftige Generationen zu erhalten. Mit dem Wettbewerb, der auf dem Süllberg in Hamburg-Blankenese gestartet wurde, hat sie eine Deutschland-Kampagne für mehr Bewusstsein für gesunde Ernährung gestartet. Juryvorsitzender ist Gastrolegende Otto Koch, bekannt als Fernsehkoch im ARD-Buffet, der kürzlich ein TV-Interview mit Hans-Joachim Fuchtel im Hotel Therme Bad Teinach führte.

Der Wettbewerb richtet sich nicht nur an Koch-Profis, sondern an alle, die gerne und vor allem ernährungsbewusst kochen. Die sechs besten und innovativsten Vorschläge in den Kategorien Profi- und Hobbyköche werden von einer hochkarätig besetzten Jury prämiert.

27.09.2019

Milchbörse und Politik

Berlinreise: Calwer Realschüler im Bundestag / Fuchtel gibt Einblick in politische Arbeit / Auch Kanzleramt auf dem Programm

Gemeinsam mit den Calwer Realschülern diskutierte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in Berlin aktuelle Entwicklungen in der Politik. (Foto: Büro Fuchtel)

Calw / Berlin. Die Klasse 10b der Heinrich Immanuel Perrot Realschule Calw hat im Rahmen eines Planspiels zur parlamentarischen Demokratie den Deutschen Bundestag und das Bundeskanzleramt in Berlin besucht. Der Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ließ es sich nicht nehmen, die Jugendlichen persönlich zu begrüßen.

In einer spannenden Gesprächsrunde erläuterte Fuchtel den rund 20 Schülerinnen und Schülern die Prozesse der Gesetzgebung. „Über manche Gesetzesvorhaben muss man sachlich und zugleich bestimmt in den konstruktiven Austausch mit den unterschiedlichen Fraktionen im Bundestag gehen. Dabei gibt es selbstverständlich auch immer wieder Kompromisse zwischen allen Demokraten“, erklärte der Abgeordnete.

Zudem gab Fuchtel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär für die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist, einen Einblick in die Arbeit der Regierung. Schülerinnen und Schüler interessierten sich selbst für Fragen der Milchwirtschaft im Schwarzwald, was den Politiker sichtbar erfreute. Dies gab Fuchtel die Gelegenheit, auf die am 21. November 2019 stattfindende Pilotveranstaltung in Ebershardt zur Milchbörse hinzuweisen.

„Mich hat es echt gefreut, dass sich Herr Fuchtel so viel Zeit für uns genommen hat. Vor allem hat es mich erstaunt, wie der sich da auskennt“, gab sich Schüler Gabriel Schaible überrascht.

Klassenlehrer Kai Schwäble war sehr zufrieden: „Für die Schülerinnen und Schüler ist es einfach eine tolle Sache, Demokratie nicht nur aus dem Schulbuch und im Unterricht zu lernen, sondern unmittelbar im Gespräch mit unserem zuständigen Bundestagsabgeordneten für den Landkreis Calw zu erfahren.“

26.09.2019

Rainer Goller präsentiert THW vor Bundespolitikern

Ortsbeauftragter bei Veranstaltung mit rund 280 Abgeordneten dabei / Treffen mit Parlamentarischen Staatssekretär Fuchtel

Über aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz sprach (v. r.) Rainer Goller (THW-Ortsbeauftragter von Horb) mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Michael Hambsch, THW-Landessprecher von Baden-Württemberg. Foto: Büro Fuchtel

Horb/Berlin. Mit all seinem Können hat sich das Technische Hilfswerk auf dem Freigelände vor dem Deutschen Bundestag präsentiert. Bundesweit kamen rund 400 THW-Helferinnen und Helfer dazu in die Hauptstadt. Als Vertreter für die Landkreise Calw und Freudenstadt war Rainer Goller, Ortsbeauftragter von Horb, dabei.

Auf der Freifläche zwischen dem Paul-Löbe-Haus und dem Kanzleramt herrschte dichtes Gedränge. Rund 280 Abgeordnete kamen zu der Veranstaltung „MdB trifft THW – Sicherheit im Blick“. Alle konnten sich bei einem THW-Helfer aus ihrer Region über die Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz informieren. Das THW ist mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen gefragter Unterstützer für die Feuerwehr, Polizei oder auch für Hilfsorganisationen.

Rainer Goller präsentierte geschickt und routiniert nicht nur seinen eigenen Ortsverband, sondern auch die Ortsverbände Calw und Freudenstadt. Das „THW-Gen“ liegt ihm im Blut. Schon sein Vater war bei der Organisation engagiert.

Groß war das „Hallo“, als Goller seinen Heimatabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel traf. Den CDU-Politiker, der auch Parlamentarischer Staatssekretär für die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft ist, führte er dann durch die Ausstellung. An mehreren Ständen zeigten die THW-Experten von den acht Landesverbänden ihr Fachkönnen.

Baden-Württemberg war dabei hervorragend aufgestellt. So präsentierte der Ortsbeauftragte ein kleines geländegängiges Raupenfahrzeug mit fest montiertem Stromerzeuger. Bei einem großflächigen Stromausfall leistet dieses Gerät enorme Hilfe. „Im Ernstfall können damit die Digitalfunk-Basisstationen weiter mit Strom versorgt werden“, erklärte Goller. Die Kommunikation von Blaulicht-Organisationen ist so gesichert. An zehn Standorten des THW hat das Land Baden-Württemberg diese Stromerzeuger stationiert.

Hans-Joachim Fuchtel war beeindruckt. „Aufgrund des Klimawandels müssen wir uns auf extremere Wetterlagen einstellen. Auf diese Gefahrenszenarien muss der Zivil- und Katastrophenschutz proaktiv und gut vorbereitet sein. Je besser die Technik ist, desto besser können die Einsatzkräfte des THW im Ernstfall helfen. Die Politik unterstützt das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nachhaltig.“

23.09.2019

Idealer Ort für Versöhnungstreffen

Diplomatenbesuch: Kosovo-Botschafter Beqë Cufaj möchte Balkan-Jugend auf Burg Liebenzell zusammenführen / Dank an Fuchtel

Eintrag ins Gästebuch der Burg Liebenzell hoch über dem Nagoldtal (von links): Bürgermeister Dietmar Fischer, Akademieleiter Martin Eckhard, Konsul Besnik Miftaraj und sitzend Botschafter Beqë Cufaj.

Bad Liebenzell: Als Schriftsteller gefiel ihm der Sophi-Park in Bad Liebenzell natürlich besonders gut. „Das ist eine fantastische Idee, all diese Weisheiten aus Jahrtausenden für die Nachwelt zu notieren“, sagte Botschafter Beqë Cufaj, als sein Rundgang mit Bürgermeister Dietmar Fischer zu Ende ging.

Eine zweite Station in Bad Liebenzell sagte dem Diplomaten allerdings mindestens genauso zu: Der Lern- und Begegnungsort für junge Menschen auf der Burg schien ihm ideal dazu geeignet, das nächste Versöhnungstreffen für die Jugend aus den Balkanländern an dieser Stelle abzuhalten. Das wurde dem Botschafter bewusst, als er gemeinsam mit Akademieleiter Martin Eckhard, Konsul Besnik Miftaraj vom Generalkonsulat Stuttgart und Rathauschef Dietmar Fischer den Blick über das Nagoldtal schweifen ließ.

Er sei dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel dankbar dafür, dass er ihm diesen Einblick in seinen Wahlkreis gewährt habe, so Beqë Cufaj, der seinen Amtssitz in Berlin hat, „denn von diesem Besuch im Nordschwarzwald nehme ich sehr viel mit.“ Auch habe Fuchtel erkannt: „In Deutschland sind wir als Volk ebenso zuhause wie im Kosovo.“ Von den rund 2,6 Millionen Kosovaren lebten immerhin 400.000 in der Bundesrepublik. „Deshalb finde ich es so wichtig, dass die Jugend des Balkans an diesen Ort kommt, der eine enorme Ausstrahlungskraft habe.

Später ließ sich der Botschafter noch vom neuen Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle, die Arbeit der Hochschule erläutern und wurde vom Rathauschef über die Zukunftspläne der Kurstadt einschließlich Thermen-Erweiterung und Hotel-Neubau informiert.

20.09.2019

Neuauflage für Handwerkerbrücke

Fachkräftemangel: Hans-Joachim Fuchtels Idee soll zweites Mal realisiert werden / Bulgariens Botschafterin trifft Freudenstadts OB

Eintrag ins goldene Buch der Stadt Freudenstadt (von links): Oberbürgermeister Julian Osswald, Radka Titova, Beate Gaiser, Stefan Ionkov sowie sitzend Botschafterin Elena Shekerletova

Freudenstadt: Die Partnerschaft zwischen Freudenstadt und der bulgarischen Stadt Sandanski soll wieder neuen Schwung erhalten. Dafür wollen sich der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Oswald und Elena Shekerletova, Bulgariens Botschafterin in Berlin, einsetzen.

Die Diplomatin hatte auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel den Nordschwarzwald besucht und sich bei der Gelegenheit im Saal Courbevoie des Rathauses ins Goldene Buch der Stadt Freudenstadt eingetragen. Dabei war auch die vom CDU-Bundestagsabgeordneten initiierte „Handwerkerbrücke" zwischen den beiden Ländern zur Sprache gekommen, die möglichst bald eine Neuauflage erfahren soll.

„Das war eine tolle Idee und ein schönes Projekt gewesen“, schwärmte der Rathauschef, über das sogar das Fernsehen in Bulgarien berichtet habe. Man habe außerdem viele Freundschaften schließen können. Also wäre es „wünschenswert“, die Handwerkerbrücke angesichts des Fachkräftemangels und unbesetzter Ausbildungsstellen in Deutschland wiederzubeleben.

Die Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes im Landkreis Freudenstadt, Beate Gaiser, betonte, dass die Hälfte aller Ausbildungsstellen im Gastgewerbe nicht besetzt seien. Deshalb wolle man verstärkt im Ausland um ausbildungswillige junge Leute werben.

„Das Interesse ist auf bulgarischer Seite sehr groß“, betonte die Botschafterin, zumal junge Leute in ihrer Heimat sehr gute Perspektiven mit einer deutschen Ausbildung hätten. Gleichwohl dürfe man nicht verkennen, dass „wir in Bulgarien ähnliche Probleme haben.“ Der Tourismus boome und habe eine große Nachfrage nach Fachkräften in dieser Branche ausgelöst.

Anschließend ließen sich die Botschafterin und Stefan Ionkov, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung des bulgarischen Generalkonsulats in München, vor Ort von Geschäftsführerin Radka Titova durch das geschichtsträchtige Hotel Palmenwald führen. Das Haus gehört seit 2010 der bulgarischen Sharlopov-Gruppe, die es als Wellnesshotel führt und große Investitionen getätigt hat.

19.09.2019

Vom Literaten zum Botschafter

Botschafterbesuch: In Calw entpuppt sich Beqë Cufaj als Hesse-Kenner / Gastfreundlicher Jonuz Jonuzi beeindruckt Delegation

Entpuppte sich als Hesse-Kenner: der kosovarische Botschafter Beqë Cufaj (rechts), der auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel (Zweiter von rechts) die Stadt Calw besuchte. In der Mitte: der Calwer Oberbürgermeister Ralf Eggert, links: Familie Schaber.

Calw: Das Geburtshaus von Hermann Hesse besichtigte im Beisein des Calwer Oberbürgermeisters Ralf Eggert Botschafter Beqë Cufaj. Der Diplomat ist der ranghöchste Repräsentant des Kosovo in Deutschland, der auf Einladung des hiesigen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel den Nordschwarzwald besuchte.

In Calw entpuppte sich der Botschafter zugleich als ausgezeichneter Kenner der Werke des großen Sohnes der Stadt. Dies unterstrich er mit Originalzitaten von Hermann Hesse. Schnell stellte sich heraus, dass der Diplomat lange Jahre für angesehene deutsche und internationale Zeitungen gearbeitet hat sowie als Buchautor schriftstellerisch tätig war. Im Raum Calw gebe es eine beachtliche Zahl von Bürgern aus dem Kosovo, unterstrich Beqë Cufaj. Deswegen sei er ganz besonders gern in die Schwarzwald-Stadt gekommen.

Hausherr Hermann Schaber vom gleichnamigen Modehaus verwies in seiner Willkommensansprache scherzhaft darauf, dass er neben dem Nobelpreisträger und Hesses Großvater Hermann Gundert der dritte Hermann im Bunde sei. Schon Hesse habe erkannt, dass im Egoismus, Fundamentalismus und auch im Nationalismus die Wurzeln für Feindschaft, Streit und Ausgrenzung erkennbar seien. Nur die Bereitschaft zu Toleranz und zum Respektieren der Werte anderer ermöglichten ein Miteinander in der Gesellschaft, das wiederum Wachstum möglich mache.

„Scheinbar bedarf es der Erinnerung durch Schriftsteller, dass wir uns vor dem Chaos schützen“, fügte Schaber hinzu. Das gelte nicht nur für Familien, sondern auch für die Staaten und für Europa. Die Calwer Gastronomie werde hervorragend durch Repräsentanten des Kosovo geprägt, so Schaber, der auf das Engagement von Familie Jonuzi verwies, die die Villa Wagner, die Euro-Pastaria und das Café Royal bewirtschaften. Schaber: „Er ist einer von uns geworben.“

Der Botschafter trug sich ins goldene Buch der Stadt ein. Dabei hieß auch die örtliche CDU-Vorsitzende Ricarda Becker den ranghohen Diplomaten aus Berlin sowie Konsul Besnik Miftaraj als Vertreter des Generalkonsulats Stuttgart in Calw willkommen.

Oberbürgermeister Ralf Eckert dankte Hans Joachim Fuchtel für sein außergewöhnliches Engagement für die Stadt Calw. Er bringe immer wieder hochrangige Gäste in die Hermann-Hesse-Stadt, was dazu beitrage, die Kommune und die gesamte Tourismusregion bekannter zu machen.

Dann schlug die Stunde der kosovarischen Gastfreundschaft. Restaurant-Inhaber Jonuz Jonuzi, liebevoll auch „Jacky“ genannt, wartete mit einer spontanen Einladung in sein Lokal in der Villa Wagner auf, um mittels einer Kostprobe die Qualität seines Hauses zu unterstreichen. Als Kosovare habe er sich in Deutschland eine Existenz aufgebaut und Freunde gefunden. Derzeit betreibe er zusammen mit seiner Familie insgesamt drei gastronomische Betriebe und freue sich über den Zuspruch aus der Bevölkerung. Er und seine Familie fühlten sich in Deutschland gut integriert.

17.09.2019

Mit Erfolgsgeschichten um ausländische Azubis werben

Arbeitsmarkt: Aus Fuchtels Vorstoß entsteht Idee für internationales Projekt / Bulgaren und Kosovaren sollen Gastronomie entlasten

Sonntagsrunde für den Arbeitsmarkt im Nordschwarzwald mit (von links) dem kosovarischen Konsul Besnik Miftaraj aus Stuttgart, Gastronom Thomas Peter, dem DEHOGA-Kreisvorsitzenden Rolf Berlin, dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Botschafter Beqë Cufaj (Kosovo), Botschafterin Elena Shekerletova (Bulgarien), Martin Lehmann (Agentur für Arbeit Pforzheim-Nagold) und Stefan Ionkov, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung des bulgarischen Generalkonsulats in München.

Mit Erfolgsgeschichten um

ausländische Azubis werben

Arbeitsmarkt: Aus Fuchtels Vorstoß entsteht Idee für internationales Projekt / Bulgaren und Kosovaren sollen Gastronomie entlasten

Calw / Freudenstadt: Fachkräfte und Auszubildende aus Bulgarien und dem Kosovo sollen es künftig leichter haben, auf dem Arbeitsmarkt der Landkreise Calw und Freudenstadt Fuß zu fassen. Das ist das erklärte Ziel eines Arbeitsgesprächs auf Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel mit der bulgarischen Botschafterin Elena Shekerletova und ihrem Amtskollegen Beqë Cufaj.

Dazu hatte der Parlamentarische Staatssekretär auf deutscher Seite Martina Lehmann als Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim nach Zavelstein eingeladen. Stellvertretend für das Gastgewerbe im Nordschwarzwald schilderten der DEHOGA-Kreisvorsitzende Rolf Berlin sowie der Calwer Gastronom Thomas Peter, wie kurz die Personaldecke in deren Branche ist. „Die Familienmitglieder sind am Rande ihrer Leistungskraft, weil wir zu wenig Servicekräfte haben“, sagte Berlin im Hotel Krone-Lamm.

„Wegen dieser Lücken versuchen wir, neue Wege zu gehen“, bestätigte Agenturchefin Martina Lehmann die Arbeitsmarktlage, die im Gastgewerbe besonders drastisch sei. Diese erstrecke sich freilich auch auf andere Branchen. Wichtig wäre aus ihrer Sicht, wenn junge Auszubildende mit Grundkenntnissen in deutscher Sprache und konkreten Vorstellungen nach Deutschland kämen. Dazu bieten Bulgarien und das Kosovo ideale Voraussetzungen, weil in diesen Ländern Deutsch eine beliebte Fremdsprache ist. Optimal wäre eine intensivere Kontaktaufnahme vor Vertragsunterzeichnung, sagte Lehmann um beiden Seiten Enttäuschungen im Vorfeld zu ersparen. Eine duale Ausbildung in Deutschland sei erfahrungsgemäß auch mit Blick auf Europa eine hervorragende Ausgangsbasis für die jungen Leute.

„Mir gefällt, mit welch konkreten Lösungsansätzen Hans-Joachim Fuchtel das Thema aufgreift“, betonte Botschafter Beqë Cufaj. Momentan sei es für Kosovaren, deren Heimat bislang nur EU-Beitrittskandidat sei, noch äußerst schwierig und landwierig, ein Arbeitsvisum für die Bundesrepublik zu erhalten. Allerdings gebe es von dem kleinen Staat aus sehr viele familiäre Bindungen nach Baden-Württemberg. Das Arbeitsmarktproblem in der deutschen Gastronomie sei aktuell unter Kosovaren noch zu wenig bekannt.

In Bulgarien seien Fachkräfte inzwischen ebenfalls sehr gefragt, sagte Botschafterin Elena Shekerletova. Ihr Heimatland nähere sich der Vollbeschäftigung. Dennoch sei es für junge Leute in ihrer Heimat durchaus lukrativ, eine Ausbildung in Deutschland zu absolvieren, denn „ein deutscher Berufsabschluss hat mehr Gewicht.“ Sie sehe außerdem eine Chance für Partnerschaften zwischen deutschen und bulgarischen Berufsschulen. Auch die Diplomatin wünschte sich mehr Informationen als Entscheidungshilfe.

„Klar ist, dass in den Arbeitsmarkt Bewegung kommen muss“, betonte Fuchtel, der sich für die Offenheit bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit bedankte. Mit der neuen Gesetzgebung des Bundes werde die Zuwanderung von Fachkräften in die Bundesrepublik ohnehin erleichtert. „Wir wollen möglichst lösungsorientiert und unbürokratisch Hilfe anbieten“, pflichtete ihm Martina Lehmann bei, die sich für entsprechende Projekte aussprach.

„Wir können sofort loslegen“, sagte Beqë Cufaj, und auch seine bulgarische Amtskollegin möchte die Kontakte in den Nordschwarzwald möglichst bald weiter vertiefen. Entsprechende Informationen sollen unter anderem über soziale Medien unter den jeweiligen Landsleuten verbreitet werden. Auch soll die Idee junger Ausbildungsbotschafter nach den Vorstellungen von Hans-Joachim Fuchtel in das Projekt eingebracht werden. Mit dieser Art von Know-how-Transfer habe er schon als Griechenland-Beauftragter Fortschritte erzielt. „Wir brauchen authentische Erfolgsgeschichten, die junge Menschen dazu motivieren, zu uns zu kommen.“

13.09.2019

Zwei Diplomaten im Nordschwarzwald

Botschafterbesuche: Bulgarien und Kosovo bei Wirtschaftsgesprächen im Mittelpunkt / Fuchtel arrangiert Treffen an verschiedenen Orten

Der Botschafter des Kosovo in Berlin, Begë Cufaj und Bulgariens Botschafterin Elena Radkova Shekerletova halten sich am Wochenende zu Wirtschaftsgesprächen im Nordschwarzwald auf

Calw / Nagold / Bad Wildbad / Bad Liebenzell: Gleich zwei Botschafter in Berlin werden am Wochenende den Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel besuchen. Sie führen Gespräche mit der Wirtschaft sowie dem Hotel- und Gaststättengewerbe im Nordschwarzwald. Dabei geht es auch um Arbeitsmarktfragen und die Möglichkeit der Personalgewinnung für Hotellerie und Landwirtschaft im Nordschwarzwald.

Begë Cufaj repräsentiert seit über einem Jahr die Republik Kosovo in Berlin. Der Diplomat mit der interessanten Vita arbeitete nach dem Studium der albanischen Kultur und Sprache in Pristina 25 Jahre als Journalist und Schriftsteller. Zuvor hatte er noch sein Wissen durch zusätzliche Studien zur vergleichenden Literaturwissenschaft in Stuttgart ergänzt. Unter anderem schrieb Cufaj für diverse Zeitungen auf dem Balkan und in Westeuropa, darunter die FAZ, die NZZ und Courrier international. Als Schriftsteller hat er auch mehrere Bände mit Essays und Prosa veröffentlicht sowie zwei Romane, wofür er einige Auszeichnungen erhielt. Cufaj unterstützte das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in den Jahren 2015 bis 2017 als Dolmetscher und Übersetzer.

Am Samstag, 14. September, wird der Botschafter nach seiner Ankunft im Nordschwarzwald zunächst das Hesse-Zimmer in den Räumen von Familie Schaber besichtigen. Nach Wirtschaftsgesprächen am Samstag führt ihn am Sonntag ein Abstecher in die Kurstadt Bad Liebenzell, wo er sich im Rathaus ins Goldene Buch einträgt. Nachmittags ist noch ein Treffen mit dem albanischen Kulturverein in Nagold geplant.

Elena Radkova Shekerletova ist seit Ende Februar 2019 Botschafterin in Berlin. Da Sandanski, im Südwesten Bulgariens gelegen, Partnerstadt von Freudenstadt ist, wird sie am Samstag, 14. September, zunächst einen ausgedehnten Abstecher in die Kurstadt machen, wo sie sich unter anderem ins Goldene Buch einträgt. Später führt sie ein Gespräch mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes.

Am Sonntag besichtigt die Diplomatin die Attraktionen von Wildbad auf dem Sommerberg, wo sie sich ebenfalls ins Goldene Buch der Stadt einträgt. Anschließend unternimmt sie einen Rundflug über dem Nordschwarzwald mit der Fliegergruppe Freudenstadt.

Ihre guten Deutschkenntnisse hat sich die ranghohe Diplomatin schon während ihrer Schulzeit am deutschsprachigen Gymnasium in Berlin angeeignet. Später studierte sie Rechtswissenschaften in Sofia und bildete sich am Heidelberger Max-Planck-Institut für Völker- und Verfassungsrecht weiter. Elena Radkova Shekerletova war unter anderem Beraterin der bulgarischen Regierung, Botschafterin in Österreich und ist Trägerin mehrerer hoher Auszeichnungen, darunter das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich und das Goldene Ehrenzeichen des Außenministeriums der Republik Bulgarien.


06.09.2019

Fuchtel gegen Lebensmittelverschwendung

Bundeswettbewerb: Staatssekretär wirbt für Aktion „Zu gut für die Tonne!“ des Ministeriums / Teilnehmen kann jeder / Bis Oktober bewerben

Setzt sich gegen die Lebensmittelverschwendung ein: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt: Lebensmittel, die noch genießbar sind, sollten nicht achtlos weggeworfen werden. Das sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Deshalb wirbt er für den Wettbewerb „Zu gut für die Tonne!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben hat. Teilnehmen kann jeder.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMEL möchte in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt nicht nur zur Teilnahme ermuntern, sondern die Verbraucherinnen und Verbraucher auch für das Thema sensibilisieren. „Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie mit ihrer Kaufentscheidung bewegen können“, sagt Fuchtel, der darauf verweist, dass Nachhaltigkeit und Wertschätzung gerade auch beim Thema Lebensmittelverschwendung eine entscheidende Rolle spielen. „Das beginnt bereits zuhause, wo zu viele Lebensmittel einfach im Müll landen“, so der CDU-Politiker. „genau hier fängt effektiver Ressourcen- und Klimaschutz an.“ Jeder könne dazu beitragen, diese Müllberge zu reduzieren.

Innovative und pfiffige Ideen von engagierten „Lebensmittelrettern“ sollen mit dem Bundespreis gefördert und auszeichnet werden. „Es würde mich freuen, wenn unter den Preisträgern auch Kandidatinnen oder Kandidaten aus dem Nordschwarzwald vertreten wären“, so Fuchtel. Ganz gleich ob Unternehmen, Start-up, Gastronomie, landwirtschaftlicher Betrieb, wissenschaftliche Einrichtung, Privatperson, NGO, Kommune oder Initiative – jedes Projekt entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit einem innovativen Ansatz zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung kann mitmachen.

Die Einreichungen werden von einer Expertenjury bewertet, die außerhalb der regulären Kategorien auch Förderpreise, die mit insgesamt 15.000 Euro dotiert sind, vergibt. Bewerbungen für den Bundespreis 2020 können bis zum 13. Oktober direkt eingereicht werden unter:bundespreis.bmel.de.

„Jährlich fallen allein in Deutschland entlang der gesamten Versorgungskette rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an“, informiert der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel über die Dimension der Verschwendung, „4,4 Millionen davon in Privathaushalten.“ Das Bundesministerium möchte bis 2030 die Lebensmittelverschwendung auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbieren. Mit der in 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung rücke das BMEL auch Verantwortliche aus Produktion, Handel und Industrie sowie Großverbraucher stärker in den Fokus.

INFO

Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps zur richtigen Lagerung und Rezepte für „beste Reste“ finden sich außerdem im Internet unter: www.zugutfuerdietonne.de.

12.09.2019

Empfang für Bulgariens Botschafterin

Hoher Besuch: Elena Radkova Shekerletova besucht Freudenstadt auf Einladung von Staatssekretär Fuchtel / Eintrag ins Goldene Buch

Bulgariens Botschafterin Elena Radkova Shekerletova stattet am Samstag der Stadt Freudenstadt einen Besuch ab.

Freudenstadt: Die ranghöchste Repräsentantin Bulgariens in Berlin wird am Samstag, 14. September, ihren Aufenthalt im Wahlkreis des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nutzen, um einen ausgedehnten Abstecher nach Freudenstadt zu machen. Die Große Kreisstadt ist bekanntlich Partnerstadt von Sandanski im Südwesten Bulgariens.

Für Botschafterin Elena Radkova Shekerletova richtet der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Osswald deshalb ab 10 Uhr einen Empfang im Saal Courbevoie des Rathauses aus, wo sich die Diplomatin unter anderem ins Goldene Buch einträgt. Anschließend führt sie ein Gespräch mit Vertretern des Hotel- und Gaststättenverbandes, darunter die DEHOGA-Kreisvorsitzende Beate Gaiser und die Geschäftsführerin des Hotels Palmenwald, Radka Titova. Das Vier-Sterne-Wellnesshotel Palmenwald gehört seit 2010 der bulgarischen Sharlopov-Gruppe.

Elena Radkova Shekerletova trifft sich am Wochenende außerdem mit Wirtschaftsvertetern im Nordschwarzwald und besichtigt die Attraktionen der Stadt Bald Wildbad auf dem Sommerberg. Zum Abschluss ihres Besuchs im Nordschwarzwald wird die Botschafterin am Sonntagnachmittag bei der Fliegergruppe Freudenstadt zu einem Rundüberflug über dem Nordschwarzwald starten.

Ihre guten Deutschkenntnisse hat sich die ranghohe Diplomatin schon während ihrer Schulzeit am deutschsprachigen Gymnasium in Berlin angeeignet. Später studierte sie Rechtswissenschaften in Sofia und bildete sich am Heidelberger Max-Planck-Institut für Völker- und Verfassungsrecht weiter. Elena Radkova Shekerletova war unter anderem Beraterin der bulgarischen Regierung, Botschafterin in Österreich und ist Trägerin mehrerer hoher Auszeichnungen, darunter das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich und das Goldene Ehrenzeichen des Außenministeriums der Republik Bulgarien.

04.09.2019

Fuchtel: Entwicklungspolitische Arbeit bekommt Konturen

Eine-Welt-Tage: Staatssekretär lobt Engagement der Horber / Nachhaltiges Handeln / Auch Schulen dabei

Lobt das Engagement der Horber in Sachen Entwicklungshilfe: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Foto

Horb: „Schon seit Jahren setzt die Große Kreisstadt Horb entwicklungspolitische Akzente“, betont der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Davon zeuge das Streben nach Klimaneutralität und die Partnerschaft mit einer Stadt in Kamerun. „Deshalb freue ich mich sehr, dass Horb sich erstmals auch an den Eine-Welt-Tagen in Baden-Württemberg beteiligt.“

Als eine von 32 Kommunen im Land zeigten Bürgerinnen und Bürger der Neckarstadt ganz konkret, was jeder zu einer gerechteren Welt beitragen könne. „Dieser Ansatz sollte im wahrsten Sinn des Wortes in den Kommunen meines Wahlkreises Schule machen“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete, denn die Herausforderungen des Klimawandels rufen danach, dass wir uns auf allen Ebenen damit befassen. Sinnvoll wäre es, wenn Lehrer und Schüler aus der ganzen Region zu den verschiedenen Treffen nach Horb kämen, um Anregungen für eigene Aktivitäten zu bekommen - so würde sich die Initiative der SEZ schnell multiplizieren.“

Die von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (Engagement Global) ins Leben gerufene Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“, die vom Bund finanziell unterstützt wird, steht für über 350 Aktionen im ganzen Land. In Horb finden zwischen dem 7. und 26. September 2019 fünf Aktionen statt, vom Fairtrade-Brunch über einen Vortrag zur Geschlechtergerechtigkeit im globalen Zusammenhang und anschaulichen Schulunterricht bis zum „bio-regio-fairen“ Abendessen.

Damit soll das Bewusstsein für globale Themen geschärft und eigenverantwortliches Handeln im Alltag angeregt werden. Sie dient außerdem der Vernetzung verschiedener Akteure. „Globale Verantwortung fängt vor der eigenen Haustür an“, pflichtet der Abgeordnete den Organisatoren bei, „deshalb ist es so wichtig, dass wir uns für ein nachhaltigen Handeln einsetzen.“

INFO

Folgende Veranstaltungen finden im Rahmen der Initiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ in Horb zwischen 7. und 26. September statt:

Am Samstag, 7. September, ist zwischen 11 bis 14 Uhr ein Faire-Trade-Brunch im Weltladen und Horber Lädle angesagt.

Am Freitag, 13. September, wird um 19.30 Uhr ein Vortrag zur "Geschlechtergerechtigkeit im globalen Zusammenhang" im Pflegeheim "Ita von Toggenburg" angeboten.

Am Dienstag und Mittwoch, 24. und 25. September, wird den Kindern der Grundschulen Horb und Talheim im Unterricht das Thema Nachhaltigkeit nähergebracht.

Am Donnerstag, 26.September, laden ab 18.30 Uhr die Stadt Horb sowie die Kirchengemeinden zum Vier-Gang-Menü aus Fairtrade-Produkten ins Steinhaus ein.

Alle landesweiten Veranstaltungen finden sich auch im Internet unter:www.sez.de/veranstaltungen.

28.08.2019

Ein Jahr in den USA leben und arbeiten

Austausch: Fuchtel sucht Auszubildende und junge Berufstätige / Für Patenschafts-Programm des Bundestages bewerben

Calw / Freudenstadt / Berlin: Auszubildenden und jungen Berufstätigen im Nordschwarzwald möchte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel bevorzugt eine Chance bei der nächsten Runde des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) in 2020 geben.

In den letzten Jahren sind überwiegend Schülerinnen und Schüler bei dem Jugendaustausch des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses zum Zuge gekommen, weil sich mehr aus dieser Personengruppe darum beworben hatten. Deshalb ergreift der CDU-Bundestagsabgeordnete jetzt die Initiative, um wieder mehr interessierte junge Berufstätige und Auszubildende für diese Chance zu begeistern. Sie sollen für ein Jahr als Jugendbotschafter in die USA reisen, um dort vor Ort in ihrem Beruf zu leben und zu arbeiten.

Die jungen Leute werden in Gastfamilien untergebracht, arbeiten in Betrieben vor Ort und drücken eventuell noch die Schulbank in den USA. „Eine spannende und einzigartige Kombination“, betont Hans-Joachim Fuchtel, „die dazu auch noch finanziell unterstützt wird.“ In den letzten 37 Jahren seien fast 27.000 junge Leute gefördert worden, davon 20 Prozent junge Berufstätige. Mehrfach hat der hiesige Abgeordnete dabei die Patenschaft für einen jungen Menschen übernommen, der sich in den USA auf diese Weise weiterentwickeln konnte.

Besonders angesprochen sind für 2020 junge Berufstätige und Auszubildende in gewerblichen oder technischen Berufen, Handwerker, Kaufleute und Landwirte oder Winzer, die zum Zeitpunkt der Ausreise, also im August 2020, eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können und nach dem 31. Juli 1995 geboren sind. Die Absolvierung eines Freiwilligendienstes wird begünstigend auf das Alter angerechnet.

Weitere Informationen zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm gibt es in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de. Bewerbungsunterlagen können bis zum 13. September 2019 angefordert werden.

23.08.2019

14 Ministerien auf einen Streich

Tag der offenen Tür: Fuchtel lädt zu Veranstaltung der Bundesregierung ein / Viele Jungpolitiker unter den Berlin-Reisenden

Im Rahmen einer Führung bekamen die Berlin-Reisenden einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, in dem der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (vorne rechts) Parlamentarischer Staatssekretär ist.

Calw / Freudenstadt / Berlin. Gleich 14 Ministerien, das Bundespresseamt und das Kanzleramt konnten nahezu 50 Bürgerinnen und Bürger aus den Reihen der Jugendgemeinderäte und der Jungen Union sowie weitere Bürger aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt anlässlich des Tags der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin besuchen.

Damit hatte sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Wann bekommt man schon einmal die Gelegenheit, sich sein persönliches Grundgesetz im Bundespresseamt abzuholen, sich in einen Tornado der Luftwaffe im Verteidigungsministerium zu setzen oder einen Helikopter der Bundespolizei im Kanzlergarten aus nächster Nähe zu bestaunen? Sicher nicht so häufig im Leben!

„Das ist eine großartige Chance, einmal hinter die Kulissen der Politik zu schauen“, schwärmte Tirza Theurer. Bis vor kurzem engagierte sich die 18-jährige als Vorsitzende für den Jugendgemeinderat Nagold. Gemeinsam mit anderen jungen Leuten war sie für vier Tage in der Hauptstadt unterwegs. Natürlich zeigte Fuchtel seinen vorwiegend jungen Gästen auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), für das er als Parlamentarischer Staatssekretär neben seiner Abgeordnetenarbeit viel unterwegs ist. Rund 3.200 Besucher drängten sich über zwei Tage hinweg an den zahlreichen Informationsständen.

Die Gruppe aus dem Nordschwarzwald bekam von dem direkt gewählten Abgeordneten für die Kreise Freudenstadt und Calw auch einen sehr persönlichen Einblick. So zeigte er den Gästen zum Beispiel sein Büro in der Wilhelmstraße. Die Räume in dem Gebäude dienten dem späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer in seiner Funktion als Präsident des Preußischen Staatsrates in den Jahren 1932 und 1933 als Dienstwohnung. Hierhin flüchtete er auch zunächst, nachdem ihn die Nationalsozialisten 1933 als Kölner Oberbürgermeister abgesetzt hatten.

Viele Bilder an den Wänden zeugen von den Begegnungen des hiesigen Politikers Hans-Joachim Fuchtel mit hohen Vertretern aus der ganzen Welt. „Es ist immer wichtig, seine Gesprächspartner nicht nur auf einer fachlichen, sondern auch auf einer persönlichen Ebene zu erreichen“, betonte der Staatssekretär.

Im Bundestag informierten sich die Berlinreisenden über die Arbeit des Parlaments. Dabei war im Sitzungssaal eines Ausschusses auf den Stühlen, die sonst nur von den Abgeordneten genutzt werden, „Probesitzen“ angesagt. Schließlich wartete Fuchtel mit einem weiteren Höhepunkt auf: Der Präsident des Technischen Hilfswerkes, Albrecht Broemme, diskutierte mit den jungen Berlinreisenden über aktuelle Entwicklungen im Zivil- und Katastrophenschutz.

Ein Besuch in der chinesischen Botschaft, eine Stadtrundfahrt und eine Schifffahrt auf der Spree rundeten das intensive Programm ab. Einige der Teilnehmer hatten sogar noch genügend Energie, um zu vorgerückter Stunde die Berliner Nachtluft zu schnuppern

09.08.2019

Fuchtel im Interview mit Gastro-Legende

Video-Produktion: Der Staatssekretär stellt sich den Fragen von ARD-Koch Otto Koch / Ernährung und Dorfgastronomie als Themen

Den Fragen der Gastro-Legende Otto Koch stellt sich im Video-Interview der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links).

Bad Teinach / Freudenstadt: Video-Interview mit Otto Koch: Im Hotel Therme Bad Teinach stellte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel den Fragen der Gastro-Legende. Der erfahrene Fernsehkoch ist aus der Sendung ARD-Buffet bekannt. Das Interview gehört zur Kampagne „Gesünder kochen – Gesünder leben“.

Für den Wettbewerb selbst, an dem sich Profi- und auch Hobbyköche aus ganz Deutschland beteiligen, gibt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel am Montag, 19. August, im Hotel Süllberg in Hamburg-Blankenese den Startschuss. Als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ergreift Fuchtel vor allem für die Jüngsten das Wort: „Das Bewusstsein für gesunde Ernährung muss schon im Elternhaus geschaffen werden, aber auch das Kita- und Lehrpersonal gilt es zu sensibilisieren“, sagt Fuchtel im Rahmen des Interviews, das zum Start der Kampagne auf dem Online-Portal der Initiative unter „dne24.de“ veröffentlicht wird. Für die Videoproduktion zeichnen Christian Berges aus München und Initiator Michael Wiesensee verantwortlich.

Als Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Ernährung sei vor zwei Jahren seitens des BMEL das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gegründet worden. Gute Erfahrungen mache man aktuell außerdem mit dem Ernährungsführerschein für Grundschüler, so der Staatssekretär.

Ein Themenkomplex im Interview mit Otto Koch dreht sich auch um das Sterben der Traditionsgastronomie im ländlichen Raum, dem sich Fuchtel schon seit mehreren Jahren widmet. „Das Wirtshaussterben macht mir große Sorgen“, so Fuchtel, „gerade die alten Gasthäuser haben über Jahrhunderte das Leben in den Dörfern geprägt. Unsere Gesellschaft braucht auch heute Orte, wo man sich austauschen kann. Sicher muss man dabei das herkömmliche Wirtshaus oftmals neu denken, von der Betriebsform über das Angebot bis hin zur wieder bereiteren Funktionalität und Nutzung sozialer Medien. Traditionsgasthäuser bieten auf jeden Fall auch die Chance zur regionalen Vielfalt.

Gleichwohl gebe es heute noch Gastronomen, darunter vor allem aus der jüngeren Generation, die die Dorfgastronomie wieder fantasievoll mit Leben erfüllten, um die Betriebe nachhaltig am Leben zu erhalten. Der Parlamentarische Staatssekretär schlug vor, auch die Hobbyköche einzubeziehen: „Dazu gibt es mehr Initiativen als man denkt.“ Damit wäre auch das ehrenamtliche Element einbezogen. Das Ganze gewinne auch vor dem Hintergrund von Bestrebungen zu mehr gleichwertigen Lebensbedingungen neues Gewicht. Denn „der ländliche Raum stärkt sich nicht von selbst.“

30.07.2019

Fuchtels Einsatz zahlt sich erneut aus

Klosterscheuer: Vorzeitiger Baubeginn wegen Einsturzgefahr möglich / Staatsministerin Grütters schickt erlösende Nachricht

Setzte sich erneut für den Erhalt der Klosterscheuer in Alpirsbach ein: der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel.

Alpirsbach. Die Gefahr, wonach die denkmalgeschützte Bausubstanz der Klosterscheuer in Breitenwies durch einen Einsturz verloren gehen könnte, ist gebannt. Erneut hat sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel erfolgreich für den Erhalt eingesetzt.

Die Sanierung der Klosterscheuer Alpirsbach konnte schon im Mai durch entsprechende Bemühungen des Parlamentarischen Staatssekretärs erfolgreich im Denkmalschutz-Sonderprogramm VIII mit 46.000 Euro platziert werden. Diese erfreuliche Nachricht wurde jedoch überlagert von der drohenden Einsturzgefahr der denkmalgeschützten Scheuer.

Nach einem Hilferuf aus dem Alpirsbacher Rathaus trat sofort Hans-Joachim Fuchtel auf den Plan. Unverzüglich veranlasste der CDU-Abgeordnete eine Prüfung, ob ein vorzeitiger Baubeginn machbar sei.

Jetzt kam die erlösende Nachricht aus dem Bundeskanzleramt: Die für das Denkmalschutz-Sonderprogramm zuständige Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, teilt nun mit, dass mit den Sanierungsarbeiten angesichts der Situation umgehend begonnen werden könne.

Hans-Joachim Fuchtel dankte der Staatministerin für Ihren Einsatz. „Jetzt kann das Vorhaben ohne weitere Hürden umgesetzt werden.“

26.07.2019

Echter Staatsgast in Herrmanistan

Projektwoche: Zum Abschluss steht Staatssekretär Fuchtel als Karaoke-Sänger auf der Bühne / Dickes Lob für Schüler und Lehrer

Als talentierter Karaoke-Sänger entpuppte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der gemeinsam mit Schülern auf der Bühne im Calwer Hermann-Hesse-Gymnasium stand.

Calw: Sie wählten zwar selber ihr Parlament, eine Präsidentin und sogar eine Kanzlerin, doch mit einem echten Staatsgast als Höhepunkt ihres viertägigen Schulprojekts „Herrmanistan“ hatten die Mädchen und Jungen des Calwer Hermann-Hesse-Gymnasiums dann doch nicht gerechnet.

Aber die jungen Leute wussten den Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel, der in aller Frühe direkt aus Berlin angereist war, doch entsprechend zu würdigen. Sie erklärten dem hiesigen Bundestagsabgeordneten bis ins Detail, wie so ein fiktiver Schülerstaat organisiert ist und dass es gar nicht so einfach ist mit der Demokratie, den Bankgeschäften, den Arbeitsplätzen und der Rechtsprechung.

Außerdem nutzten sie die Gunst der Stunde, um von einem echten Mitglied der Bundesregierung zu erfahren, wie eigentlich der Deutsche Bundestag zu seinen Entscheidungen kommt. „Auf jeden Fall mischen bei uns nicht alle Parteien wie bei Euch in der Regierung mit“, erklärte Hans-Joachim Fuchtel seinen jungen Zuhörern geduldig, „bei uns gibt es keine All-Parteien-Regierung, sondern eine Koalition und eine Opposition.“ Deshalb empfehle er den „Einwohnern“ von Herrmanistan, beim nächsten Mal dem Schulstaat in Anlehnung an die Realität ein „etwas schärferes Profil“ zu geben.

Ansonsten aber lobte der Parlamentarier den „großen Fleiß“ und die „ideenreiche Arbeit“ von Schülern und Lehrern. Denn dieses Projekt, das schon das ganze Jahr über vorbereitet worden war, sei sicher dazu angetan, so einiges für das Leben hinzuzulernen.

Schließlich gewannen die Bar-Betreiber den Herrn Staatssekretär sogar noch dazu, sich in die Schar der Karaoke-Sänger auf der Bühne einzureihen, um gemeinsam den Song „Happy“ von Pharrell Williams anzustimmen. Die Schülerinnen und Schülern spendeten begeistert Applaus dafür, dass der Bundestagsabgeordnete auch bei dieser Aufgabe Talent zeigte.

„Es war eine große Ehre für uns, dass Sie extra aus Berlin am letzten Tag von Herrmanistan zu uns gekommen sind“, sagte „Vizepräsident“ Lukas Driech, als er gemeinsam mit Präsidentin Saphira Rau und Kanzlerin Laura Ferreira den Staatsgast auf dem Schulhof verabschiedete.

Der erfuhr schließlich noch, dass der Erlös in Höhe von 3000 Euro aus dem Verkauf der Projektwoche zu gleichen Teilen für ein Meeresschutzprojekt der Umweltstiftung WWF Deutschland, für neue Sitzgelegenheiten vor den Klassenzimmern des Hermann-Hesse-Gymnasiums und als Rücklage für das nächste Schulprojekt verwendet wird.

23.07.2019

Felix nutzt die Chance seines Lebens

Schüleraustausch: Im August startet er für ein Jahr in die USA / Fuchtel hat 15-jährigen für das Patenschaftsprogramm nominiert

Felix Gaiser zeigt dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel auf der Weltkugel, wohin die Reise gehen soll.

Haiterbach: Felix Gaiser ist noch ganz aus dem Häuschen, als er dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in dessen Altensteiger Büro gegenübersitzt. „Ein größeres Geschenk hätten Sie mir nicht machen können“, sagt der 15-jährige.

Der Realschüler aus Haiterbach ist der 25. Stipendiat, den der CDU-Politiker aus seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages nominiert hat. Für den „leidenschaftlichen Musiker“, wie sich Felix Gaiser selber beschreibt, geht deshalb im August ein Traum in Erfüllung: Er wird ein ganzes Jahr lang als Jugendbotschafter in den USA leben und dort auch die Schulbank drücken. „Du wirst sehen“, sagt Fuchtel, „du wirst mit einem reichen Erfahrungsschatz wiederkommen und nach dem Austauschjahr auch sprachlich topfit sein.“ Sein Flugzeug startet am 21. August

Den Bundestagsabgeordneten gefällt vor allem, dass der junge Mann sich sehr zielstrebig um das Mandat beworben und schon feste Vorstellungen von seiner Zukunft hat. „Du bist einer der Jüngsten, die ich bislang auserwählt habe“, sagt Fuchtel, und deshalb nimmt sich der Staatssekretär ganz besonders viel Zeit, um dem Jugendlichen möglichst viele Tipps für sein Leben in den USA zu geben. „Die meisten Amerikaner schätzen Deutschland sehr. Also ist es wichtig, ein guter Repräsentant Deines Heimatlandes zu sein.“

Felix Gaiser nickt. Er wartet bereits mit erstaunlich viel Detailwissen über Baltimore, der größten Stadt im US-Bundesstaat Maryland auf, wo er 12 Monate lang bei seiner fünfköpfigen Gastfamilie wohnen wird. „Vielleicht kann ich dort auch in einer Band spielen“, überlegt der 15-jährige, dessen große Leidenschaft die Musik ist. Als Instrumente beherrscht er sein Schlagzeug und die Gitarre., Auch ist er in der Schulband aktiv. Gerne würde er für seine Gastgeber auch mal kochen und backen, denn das hat er von seinem Opa gelernt. Der hat einst die Mühle in Hallwangen als Sternerestaurant betrieben. Gastgeschenke hat er sich auch schon überlegt: Auf jeden Fall sollen viele deutsche Süßigkeiten und eine Spätzlespresse über den großen Teich wandern.

„Seinen Teamgeist lebt er in der Feuerwehr aus“, schreibt das Komitee für den internationalen Jugendaustausch begeistert, als es Fuchtels Vorschlag zustimmt. Dort übe er sogar das Amt des stellvertretenden Jugendsprechers aus. Außerdem sei Felix Gaiser Betreuer beim Kinderturnen und in der Liebenzeller Gemeinschaft aktiv. Geschätzt haben die Gutachter an ihm vor allem seine Offenheit, Empathie, Zuverlässigkeit und dass er sich schon länger mit der USA beschäftigt.

Wenn Felix Gaiser im Sommer nächsten Jahres in sein Heimatland zurückkehrt, möchte er seinen Realschulabschluss machen, das Wirtschaftsgymnasium besuchen und nach dem Abitur studieren.

„Das ist die Chance Deines Lebens“, sagt Fuchtel abschließend, als er dem jungen Mann aufmunternd die Hand drückt, „deshalb nichts wie los!“

19.07.2019

Willkommen im Parlament

Bundestag: Staatssekretär Fuchtel lädt zum Tag der Ein- und Ausblicke in Berlin ein / Blick hinter Kulissen am 8. September

Calw / Freudenstadt / Berlin: Auf eine Erkundungstour durch den Deutschen Bundestag können sich Bürgerinnen und Bürger beim Tag der Ein- und Ausblicke am Sonntag, 8. September, zwischen 9 und 19 Uhr in Berlin begeben. Darauf weist der CDU-Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hin.

„Das ist wieder einmal eine Gelegenheit, nicht nur Mitgliedern des Bundestags, sondern auch der Bundesregierung am Ort ihres Wirkens zu begegnen“, sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der selber Mitglied der Bundesregierung ist. Der Eintritt ist frei.

Vor Ort wird über die Arbeitsweise des Parlaments, den Arbeitsalltag der Abgeordneten und der Bundestagsverwaltung informiert. Alle Gäste können das Reichstagsgebäude besichtigen und einen Blick in den Plenarsaal werfen. Geöffnet sind auch das Paul-Löbe-Haus sowie das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Zum Innehalten laden Musikcafés ein. Für die jüngsten Gäste gibt es extra einen spannenden Kinderbereich.

Weitere Informationen in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de

16.07.2019

Ehrenamtliche erkunden Berlin

Engagement: Hans-Joachim Fuchtel bedankt sich bei Bürgerinnen und Bürgern mit Reise in die Hauptstadt / Besuch im Kanzleramt

Ehrenamtliche aus dem Nordschwarzwald hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel als Dank für ihr Engagement nach Berlin eingeladen. Immer mit dabei war auch Blindenführhund Lando. Er zeigte Kurt Brei von der Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander den sicheren Weg an.

Calw / Freudenstadt / Berlin. In bester Stimmung haben 50 Ehrenamtliche aus den Wahlkreis Calw/Freudenstadt vier Tage lang das politische Berlin erkundet. Mit der Reise in die Hauptstadt bedankte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel für den unermüdlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger.

Das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann sich sehen lassen: Die Mitglieder des Turngaus Nordschwarzwald sorgen in der Region für ein breites sportliches Angebot. Die Mitglieder der Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander fördern den Austausch von behinderten und nicht behinderten Menschen. Humanitäre Hilfe in Mauretanien und Burundi leistet der Verein Helfende Hände. Dazu kommen viele andere Helferinnen und Helfer, die sich in unterschiedlichen Bereichen für die Gemeinschaft stark machen.

In Berlin begrüßte Fuchtel seine Gäste mit einem großen Dank: „Sie leisten unverzichtbare Arbeit für das Gemeinwohl“, betonte er. Fuchtel nahm sich viel Zeit für seine Besucher. Unter anderem führte er mit der Gruppe ein langes Gespräch im Bundestag. So gut wie möglich beantwortete er die vielen Fragen. Dabei wurde eines deutlich: Für Fuchtel ist es besonders wichtig, Themen effektiv anzugehen. Das Ergebnis muss stimmen. „Deshalb bevorzuge ich Maßnahmen mit Hebelwirkung“, betonte er.

Der Abgeordnete hatte ein dichtes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Die Ehrenamtlichen besuchten unter anderem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, in dem Fuchtel Parlamentarischer Staatssekretär ist. Im Technischen Hilfswerk bekamen sie einen Einblick in den Zivil- und Katastrophenschutz. Auch die Ausstellung zum Stasi-Unterlagen-Archiv besichtigten alle.

In der mongolischen Botschaft präsentierte der stellvertretende Botschafter Demchig Tegshjargal das zentralasiatische Land zwischen Tradition und Moderne. Die Mongolei zählt zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Erde. 30 Prozent der Mongolen leben heute noch nomadisch, zieht mit Pferden, Ochsen und Yaks von Weideplatz zu Weideplatz. Doch auch hier vollzieht sich eine rasante Entwicklung: So gut wie jeder Nomade besitze ein Handy, erklärte Tegshjargal. Was den Empfang angehe, sei das Land voll erschlossen.

Höhepunkt für die Berlin-Reisenden war das Bundeskanzleramt. „Es ist sehr beeindruckend, einmal im Zentrum der politischen Macht zu stehen.Das Gebäude mit seinen klaren Strukturen und der großen Offenheit repräsentiert die deutsche Demokratie sehr gut“, schwärmte etwa Gaby Frey von den Helfenden Händen.

Wer abends noch genügend Energie hatte, konnte die Hauptstadt selbstständig erkunden. Einige fanden sogar noch die Zeit, auf dem Alexanderturm bei Sonnenuntergang die Aussicht auf das Panorama dieser pulsierenden Großstadt zu genießen.

10.07.2019

Intensiver politischer Lernprozess

Politikeralltag: Juliane Mayer nimmt am Planspiel „Jugend und Parlament teil / Nominiert von Staatssekretär Fuchtel

Juliane Mayer wurde für das Planspiel „Jugend und Parlament“ in Berlin vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel nominiert.

Calw-Simmozheim: Den zeitintensiven Arbeitsaufwand von Abgeordneten weiß Juliane Mayer jetzt noch viel mehr zu schätzen. Die Simmozheimerin war eine von 300 Jugendlichen aus ganz Deutschland, die dazu auserwählt wurden, am Planspiel „Jugend und Parlament“ im Bundestag teilzunehmen.

Nominiert worden war die 21-jährige vom Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, in dessen Berliner Abgeordnetenbüro sie sich schon zuvor als Praktikantin bewährt hatte. Zwischendurch kam es nochmals zu einer persönlichen Begegnung mit dem Bundestagsabgeordneten aus dem Nordschwarzwald.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Jugend und Parlament“ übernahmen für vier Tage die Rolle der Abgeordneten aus verschiedenen fiktiven Fraktionen, um das parlamentarische Verfahren nachzustellen. Zur Debatte standen drei Gesetzentwürfe und ein Antrag. Die Jugendlichen sollten dadurch die Arbeit der Politiker in der Realität besser kennenlernen. Dazu wurden wie im realen Politikalltag Landes- und Arbeitsgruppen, Fraktionen sowie Ausschüsse gebildet.

Bei der Debatte im Plenarsaal war es ihre Aufgabe, als Rednerinnen und Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult zu treten und Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Zum Abschluss diskutierten alle mit Vertretern aus den realen Bundestagsfraktionen.

„Die Arbeit und den Tagesablauf der Abgeordneten aus erster Hand zu erfahren war lehrreich“, schildert Juliane Mayer ihre Eindrücke. Die vielen Beratungen seien von frühmorgens bis spätabends gegangen. Das Zusammentreffen der jungen Mitglieder in den Gremien sei für sie sehr bereichernd gewesen. „In meinem Freundeskreis haben die meisten ähnliche Ansichten wie ich, deshalb war der Austausch unterschiedlicher politischer Positionen umso spannender.“ Auch sei es eine Herausforderung, sich in eine zugeloste Rolle hineinzuversetzen, die teilweise nicht der eigenen Meinung entsprach, „andererseits aber auch hilfreich und auf den Alltag übertragbar, als es darum ging, sich in andere Menschen und deren Meinungen hineinzuversetzen.“

Das Parteienspektrum reichte von der konservativen Bewahrungspartei (BP) bis zur links orientierten Gerechtigkeitspartei (GP). Die liberale Partei für Engagement und Verantwortung (PEV) stellte die kleinste Fraktion. „Im Planspiel wurde deutlich, dass auch nicht innerhalb einer Partei immer nur eine Meinung herrscht“, erzählt die 21-jährige, „sogar in den Fraktionen wird um die gemeinsame Linie gerungen.“

Diskutiert wurde über Themen wie Pfandsysteme für Einwegkaffeebecher oder die Senkung des Wahlalters. Juliane Mayer setzte sich mit dem aus ihrer Sicht schwierigen Thema „Einsatz der Bundeswehr in Krisengebieten“ auseinander. Am Schluss stand eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Mitgliedern der im Bundestag vertretenen Fraktionen auf der Tagesordnung.

„Aufregend“ war es für Juliane Mayer, als eine der wenigen Personen außerhalb des Politikbetriebs den Plenarsaal betreten zu dürfen. Der Lernprozess sei beim Planspiel sehr intensiv, da in kürzester Zeit sehr viel Wissen vermittelt werde, dass direkt umgesetzt wurde. Als gestaltende Akteure lernten die jungen Leute, was es bedeutet, Kooperationen auf höherer Ebene einzugehen, aber auch wie man mit Konflikten umgehen kann.

02.07.2019

Flächendeckende Versorgung als Ziel

Breitband: Für schnelles Internet bis in jeden Winkel braucht Eutingen noch Bundesmittel / Fuchtel mit Jöchle auf Baustelle vor Ort

Gut vorgesorgt hat die Gemeinde Eutingen für die Breitbandversorgung, erläuterte Bürgermeister Armin Jöchle (rechts) dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) auf der Baustelle Göttelfinger Straße. Links im Bild: CDU-Gemeinderat Joachim Gölz.

Eutingen: Immer einen Schritt voraus sein, das ist nach Armin Jöchles Ansicht gute Kommunalpolitik. „Weil wir uns als Gemeinde auf den Weg zu einem flächendeckenden Glasfasernetz gemacht haben“, zeigte der Bürgermeister dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel bei seinem Besuch die jüngste Baustelle im Ort.

Beim Ausbau der Straße von Göttelfingen nach Eutingen wurde nämlich gleich Vorsorge getroffen und das Breitbandkabel mitverlegt. Hier entstehen außerdem Geh- und Radwege und der neue Bahnhaltepunkt Eutingen-Nord, „den wir lange herbeigesehnt haben“, wie Jöchle sagt. Ein weiteres zukunftsweisendes Breitband-Projekt für Eutingen ist der Anschluss des Areals rund um den Alten Bahnhof, wofür eine Leitung durch die Wohnsiedlung im Süden Eutingens gelegt werden soll, und der Glasfaserausbau in Weitingen, wo bereits die Leerrohre und Micropipes vorhanden sind, in die man die Kabel einbläst. Diese Rohe wurde im Zuge des Ausbaus der GäuWärme und der Erschließung neuer Baugebiete ebenfalls schon verlegt.

Damit sind die entscheidenden Schritte Richtung schnellem Internet getan, doch finanzieren muss das die Gemeinde zum Großteil aus eigenem Gemeindesäckel. Zwar hat das Land Baden-Württemberg aktuell einen Förderantrag für den Anschluss am Alten Bahnhof großzügig mit 253.493 Euro bewilligt. „Weil wir aber als Gemeinde unsere Leitungen selber schon vorfinanziert haben, gehen wir beim Bundeszuschuss leer aus“, beklagte der Bürgermeister, als er die Sachlage dem Parlamentarischen Staatssekretär schildert.

Wegen der immensen Kosten tue sich die Gemeinde nun schwer damit, die Glasfaser-Projekte komplett zu realisieren: „Ohne Zuschüsse können wir nicht alles auf einmal stemmen, schon gar keine sechs Millionen Euro. Deshalb hätten wir als finanzschwache Gemeinde auch gerne Fördergelder.“ Das gelte für Weitingen genauso, wo im Zuge der Nahwärmeversorgung die Leerrohre gleich mitverlegt worden sind „Hier bräuchten wir nochmals eine Million Euro, um Glasfaser in jedes Haus zu bringen“, sagt der Rathauschef.

Der Bund hat bekanntlich ein milliardenschweres Breitband-Programm aufgelegt, von dem vor allem der ländliche Raum, der bislang als weniger gut versorgt gilt, profitieren soll. Doch „auf diese Weise wird der Bund sein Ziel des flächendeckenden Glasfasernetzes bis 2025 nie erreichen“, ist Jöchle überzeugt. Was er nicht versteht: „Warum kommen nur die in den Genuss von Bundeszuschüssen, die noch gar nichts unternommen haben. Für uns wäre es schon hilfreich, wenn auch die Kommunen einen Zuschuss erhalten würden, die schon vorgesorgt haben.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sagte zu, die Sachlage auf Fachleiterebene erörtern zu lassen.

26.06.2019

Tüftler suchen nach besserer Lösung

Landwirtschaft: Rainer und Martin Ungericht präsentieren Staatssekretär Fuchtel Alternative / Bauern sorgen sich um Milchvieh

Gut vorgesorgt hat die Gemeinde Eutingen für die Breitbandversorgung, erläuterte Bürgermeister Armin Jöchle (rechts) dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) auf der Baustelle Göttelfinger Straße. Links im Bild: CDU-Gemeinderat Joachim Gölz.

Eutingen: Immer einen Schritt voraus sein, das ist nach Armin Jöchles Ansicht gute Kommunalpolitik. „Weil wir uns als Gemeinde auf den Weg zu einem flächendeckenden Glasfasernetz gemacht haben“, zeigte der Bürgermeister dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel bei seinem Besuch die jüngste Baustelle im Ort.

Beim Ausbau der Straße von Göttelfingen nach Eutingen wurde nämlich gleich Vorsorge getroffen und das Breitbandkabel mitverlegt. Hier entstehen außerdem Geh- und Radwege und der neue Bahnhaltepunkt Eutingen-Nord, „den wir lange herbeigesehnt haben“, wie Jöchle sagt. Ein weiteres zukunftsweisendes Breitband-Projekt für Eutingen ist der Anschluss des Areals rund um den Alten Bahnhof, wofür eine Leitung durch die Wohnsiedlung im Süden Eutingens gelegt werden soll, und der Glasfaserausbau in Weitingen, wo bereits die Leerrohre und Micropipes vorhanden sind, in die man die Kabel einbläst. Diese Rohe wurde im Zuge des Ausbaus der GäuWärme und der Erschließung neuer Baugebiete ebenfalls schon verlegt.

Damit sind die entscheidenden Schritte Richtung schnellem Internet getan, doch finanzieren muss das die Gemeinde zum Großteil aus eigenem Gemeindesäckel. Zwar hat das Land Baden-Württemberg aktuell einen Förderantrag für den Anschluss am Alten Bahnhof großzügig mit 253.493 Euro bewilligt. „Weil wir aber als Gemeinde unsere Leitungen selber schon vorfinanziert haben, gehen wir beim Bundeszuschuss leer aus“, beklagte der Bürgermeister, als er die Sachlage dem Parlamentarischen Staatssekretär schildert.

Wegen der immensen Kosten tue sich die Gemeinde nun schwer damit, die Glasfaser-Projekte komplett zu realisieren: „Ohne Zuschüsse können wir nicht alles auf einmal stemmen, schon gar keine sechs Millionen Euro. Deshalb hätten wir als finanzschwache Gemeinde auch gerne Fördergelder.“ Das gelte für Weitingen genauso, wo im Zuge der Nahwärmeversorgung die Leerrohre gleich mitverlegt worden sind „Hier bräuchten wir nochmals eine Million Euro, um Glasfaser in jedes Haus zu bringen“, sagt der Rathauschef.

Der Bund hat bekanntlich ein milliardenschweres Breitband-Programm aufgelegt, von dem vor allem der ländliche Raum, der bislang als weniger gut versorgt gilt, profitieren soll. Doch „auf diese Weise wird der Bund sein Ziel des flächendeckenden Glasfasernetzes bis 2025 nie erreichen“, ist Jöchle überzeugt. Was er nicht versteht: „Warum kommen nur die in den Genuss von Bundeszuschüssen, die noch gar nichts unternommen haben. Für uns wäre es schon hilfreich, wenn auch die Kommunen einen Zuschuss erhalten würden, die schon vorgesorgt haben.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sagte zu, die Sachlage auf Fachleiterebene erörtern zu lassen.

18.06.2019

Der Natur etwas zurückgeben

Blühwiese: Patrick Broß macht vor, wie‘s geht / Staatssekretär Fuchtel lobt Fleißarbeit des Ebhausener Bauhofleiters

Alle Jahre wieder eine große Freude für Ebhausens Bauhofleiter Patrick Bross: die Blühwiese im eigenen Garten in Pfalzgrafenweiler mit ihrer bunten Blumenpracht.

Pfalzgrafenweiler / Ebhausen: „Die Natur gibt uns so viel“, schwärmt Patrick Broß, „da sollte man ihr hin und wieder auch etwas zurückgeben.“ Der Leiter des Ebhausener Gemeindebauhofs ist stolzer Besitzer einer 250 Quadratmeter großen Blühwiese in seinem Wohnort Pfalzgrafenweiler.

Als er Hans-Joachim Fuchtel, den Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in seinem Garten begrüßt, da blüht zwar noch nicht so viel, aber die Vorfreude ist bereits riesengroß. Der gelernte Landschaftsgärtner macht sich jedes Jahr neu ans Werk. Der Boden für die Blühwiese in seinem Garten wird im Frühjahr umgefräst, der Samen von Hand eingesät und ausgewalzt. „Und dann hofft man, dass es ordentlich regnet, damit man der Natur freien Lauf lassen kann.“

Klar doch, der 30-jährige ist vom Fach. Und doch könne jeder, wenn er denn Spaß an einem solchen Hobby habe, schon mit wenigen Mitteln viel Gutes für die Natur und ihre Lebewesen tun. Denn so eine Blühwiese mit Schleierkraut, Sonnen-, Korn- oder Ringelblumen und – wie in diesem Fall – sogar zehn Obstbäumen bereitet zwar Arbeit, bis sie bunt im Saft steht. Doch dafür ist man mit dem Ergebnis nachher umso zufriedener.

„Solche Wiesenbesitzer sind wahre Naturfreunde“, ist denn auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel von der Fleißarbeit des Landschaftsgärtners überzeugt, „denn das ist nicht nur schön fürs Auge, sondern hilft auch den Bienen, Wildbienen und den Insekten, die für unseren Naturkreislauf von großer Wichtigkeit sind.“

Patrick Bross hat das ganze Jahr über Freude an seinem Landschaftsprojekt in der Mozartstraße. „Selbst, wenn im Herbst alles wieder verblüht ist, kommen die Vögel in meinen Garten, um sich die letzten Sonnenblumenkörner zu holen.“

Vom finanziellen Aufwand her ist das wunderschöne Sommerbild gleichwohl schon für 90 Euro zu haben, aber seine Arbeitszeit darf er natürlich nicht rechnen. „Das ist eben mein Hobby, das ich alle Jahre wieder auslebe, und der Natur tut’s auch gut!“ Und wenn die Obstbäume in wenigen Jahren Früchte tragen, dann darf er sich außerdem auf Kirschen, Zwetschgen, Äpfel oder Birnen aus eigenem Anbau freuen.

14.06.2019

Mit OPT Energieeinsatz optimieren

Erfindung: Jungunternehmer präsentieren erstmals ihr neues Olmatic-System / Staatssekretär Fuchtel: Außergewöhnliche Idee

Über die Neuerfindung OPT tauschten sich im Nagolder tec21 aus (von links): Christoph Beck, Patrick Olma, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Tobias Olma und Christian Olma. Foto: k-w

Nagold / Horb: Ihr System vergleichen die jungen Geschäftsleute gerne mit den Nervensträngen und Blutbahnen eines Sportlers: Da komme es auch darauf an, welche Muskelgruppen des Körpers gerade die meiste Energie beanspruchen. Jetzt haben die Brüder Christian, Patrick und Tobias Olma ihre revolutionäre Erfindung erstmals dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel präsentiert.

Der Bundestagsabgeordnete ließ sich im Existenzgründer- und Technologie-Zentrum „tec21“ auf dem Nagolder Wolfsberg von den drei Jungunternehmern über die „sensationelle neue Technik“, wie sie von Christoph Beck, Geschäftsführender Gesellschafter des tec21 skizziert wurde, informieren. Olmatic hat seinen Hauptsitz in Nagold und einen weiteren Firmensitz in Horb-Altheim.

Durch das hochinnovative Verfahren OPT, das für Olmatic Power Tracking steht, werde der Strom innerhalb eines geschlossenen Versorgungssystems je nach Anforderung dynamisch verteilt, um zum Beispiel im Zeitalter der Energiewende über 24 Stunden am Tag ohne den Zukauf aus dem öffentlichen Stromnetz auszukommen. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um einen Privathaushalt, eine öffentliche Einrichtung oder die Industrie handle.

Mit OPT erreiche der Anwender beim Einsatz regenerativer Energien bis zu 100 Prozent Autarkie, so die Entwickler. Bei konventionellen Energiequellen schaffe er im Schnitt bis zu 30 Prozent zusätzliche Stromeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Energie-Management-Systemen. Dafür werde jeder vorhandene Ein- und Ausgang entsprechend seinem Bedarf entweder dynamisch reguliert oder ganz zu- oder abgeschaltet. Denn durch die Integration des Systems direkt in die Versorgungsleitung könnten Quellen und Verbraucher stets spezifisch betrachtet und optimal eingesetzt werden.

Dabei ist OPT, das aus einem Energie-Management-Modul und einer zentralen Steuereinheit besteht, sogar lernfähig. Seine Software sammelt mit steigender Einsatzdauer Erfahrungswerte und zieht sich zum Beispiel Informationen zu Wetterveränderungen aus dem Internet. Irgendwann weiß OPT am Beispiel Smart Home ganz genau, wann es mehr Strom für Haushaltsgeräte, Beleuchtung oder für Heizsysteme benötigt und wann nicht. Mögliche Anwendungsgebiete sind deshalb intelligente Stromnetze und Versorgungssysteme, die E-Mobilität, die optimale Nutzung wertvoller Energieressourcen inklusiv Speicherung von Stromüberschüssen, die Sektorenkopplung und das Nachfragemanagement in Unternehmen.

„Was mich wundert ist, dass noch niemand auf diese außergewöhnliche Idee gekommen ist“, sagte Hans-Joachim Fuchtel im Rahmen der Präsentation. Er werde in Berlin entsprechende Fachstellen auf die Neuerfindung aufmerksam machen. Denn man brauche nicht viel Fantasie, um sich heute schon vielfältige Einsatzmöglichkeiten vorstellen zu können.

11.06.2019

Fuchtel empfängt chinesischen Minister

Waldpolitik: Staatssekretär und Lu Hao erörtern Naturressourcen / Reich der Mitte will von Deutschland lernen

Chinas Minister für Naturressourcen, Lu Hao, hat der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Bonn empfangen.

Calw / Freudenstadt / Bonn. Im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit im Forstbereich hat Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), in Bonn den chinesischen Minister für Naturressourcen, Lu Hao, mit einer hochrangigen Delegation empfangen.

Der chinesische Minister informierte sich über Forstwirtschaft in Deutschland. „Die Waldpolitik in China ist aufgrund der im weltweiten Maßstab großen Flächenausdehnung des Landes von globaler Bedeutung“, betonte Fuchtel, für den Klimapolitik bedeutet, „neben den nationalen Anstrengungen auch international aktiv zu sein.“ Zudem, so der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt weiter, „hat der enorme Holzbedarf des Landes große Auswirkungen auf die Wälder der Nachbarländer und in anderen Teilen der Welt. Stabile Waldstrukturen in China dienen daher auch deutschen Interessen in der internationalen Waldpolitik.“

China betreibt das größte Aufforstungsprogramm weltweit, insbesondere aufgrund der in weiten Teilen des Landes dringend benötigten Schutzwirkungen von Wäldern, zum Beispiel gegen Ausbreitung der Wüste und gegen Erosion. Gleichzeitig sollen die Wälder künftig stabiler und vielfältiger werden. Im Rahmen dieser Entwicklungen besteht auf chinesischer Seite ein Interesse, vom Erfahrungsschatz Deutschlands, vor allem in Bezug auf forstliche Verwaltungsstrukturen, Selbsthilfeeinrichtungen für Privatwald und multifunktionale Waldbewirtschaftung, zu profitieren.

„Aufgrund der Größe des Landes und der Bevölkerungszahl sei das BMEL gern Partner“, unterstrich Fuchtel. Die deutsche Forstwirtschaft ist in China hoch angesehen und dient als Vorbild für den Wiederaufbau und die verbesserte Nutzung der eigenen Waldressourcen

07.06.2019

Sloweniens Botschafter feiert mit Nagold

Städtepartnerschaft: Diplomat Franc But auf Fuchtels Einladung in Nagold / Ehrengast bei 25-Jahr-Feier mit Jesenice

Franc But, Botschafter Sloweniens in Berlin, wird auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel an der Partnerschaftsfeier in Nagold teilnehmen. Foto: Büro Fuchtel

Nagold / Berlin: Franc But, Botschafter der Republik Slowenien, hat sofort zugesagt, als sich der hiesige Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel auf Bitten von Oberbürgermeister Jürgen Großmann in Berlin mit ihm traf, um ihn persönlich nach Nagold einzuladen. Die Große Kreisstadt feiert am Samstag, 28. September, ihre 25-jährige Partnerschaft mit der slowenischen Stadt Jesenice.

Der hohe Diplomat wird als Ehrengast an dem Festakt teilnehmen. Darüber hinaus sind noch weitere Programmpunkte in der Region Nordschwarzwald geplant.

„Mit guten Beziehungen zu Slowenien kann unsere Region nur gewinnen“, betont Hans-Joachim Fuchtel bei einem gemeinsamen Gespräch in Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär ist sich sicher: „Jeder bringt seinen eigenen Erfahrungsschatz mit. Da können wir viel voneinander lernen und profitieren. Gerade in Zeiten des Umbruchs in Europa ist diese Partnerschaft sehr wertvoll.“

Nagold und Jesenice machen es vor, wie es funktionieren kann: Seit einem viertel Jahrhundert tauschen sich die Bürgerinnen und Bürger miteinander aus. Musikschulen, Chöre, Orchester, Fotoclubs – die Städtepartnerschaft bietet ein reiches gemeinsames kulturelles Erlebnis. Erst vor kurzem reisten die Stadtkapelle und eine Delegation des Nagolder Partnerschaftskomitees in den Nordwesten Sloweniens, wo sie ein gemeinsames Konzert mit der Blaskapelle Kranska Gora gaben. Für den nun anstehenden Besuch des Botschafters bot Fuchtel deshalb sofort an: „Bringen Sie den Kulturminister mit.“

Aber auch in der Wirtschaft bietet die Region Nordschwarzwald für die slowenische Republik wertvolle Kontakte. Deutschland ist wichtigster Handelspartner für das mittlerweile wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawien, sowohl hinsichtlich Import als auch Export. Baden-Württemberg nimmt dabei mit einem Handelsvolumen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro Umsatz im Vergleich zu den anderen Bundesländern die Spitzenposition ein. Deshalb stellte Fuchtel auch sofort ein Treffen mit Unternehmensvertretern in Aussicht.

But, der von 2000 bis 2004 Landwirtschaftsminister war, ging auch auf die agrarpolitischen Interessen der slowenischen Republik ein. Mit Hans-Joachim Fuchtel, der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist, hatte er einen versierten Ansprechpartner. Schon jetzt gibt es eine deutsch-slowenische Bienenallianz, mit der der Grundstein für intensivere grenzüberschreitende Forschung und einen Erfahrungsaustausch gelegt wurde.

Mit dem Besuch des Botschafters im Nordschwarzwald möchte Fuchtel nun auch in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Stärkung des Ländlichen Raums und Forstwirtschaft einen Wissenstransfer anstoßen. Fuchtel versprach Franc But: „Es gibt viele Gründe, in den Nordschwarzwald zu reisen. Es lohnt sich immer.“

05.06.2019

Vor Ort immer mehr Bienenvölker

Imkerei: Auch Zahl der Züchter in Kreisen Calw und Freudenstadt gestiegen / Staatssekretär Fuchtel holt sich Basisinformationen

Basisinformationen über die Imkerei im Nordschwarzwalde holte sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) bei Friedrich Großhans und Ewald Braun in Simmersfeld. Foto: k-w

sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.

Calw / Freudenstadt / Simmersfeld: Eine interessante Nachricht erreichte den CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel zum Termin mit praktizierenden Imkern: Seit 2013 ist die Zahl der Bienenvölker im Kreis Calw laut Veterinäramt um 32,3 Prozent auf heute 4.796 gestiegen. Im Kreis Freudenstadt gibt es aktuell 3.570 Bienenvölker.

Bienen, Wildbienen und andere Insekten sichern die biologische Vielfalt, indem sie Wild- und Kulturpflanzen bestäuben und so Ernten sichern. Fuchtel ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das sich für den Schutz der Insekten einsetzt. Denn der Schutz und der Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität seien zentrale Zukunftsaufgaben. Da über einen Rückgang der Insektenpopulation derzeit intensiv diskutiert werde, wolle er sich an Ort und Stelle in seinem Wahlkreis informieren.

In Simmersfeld-Beuren traf sich Hans-Joachim Fuchtel anlässlich des Tags der Biene mit Friedrich Großhans, Kreisobmann des Bauernverbandes im Landkreis Calw, und Ewald Braun. Braun nennt 30 Bienenvölker sein Eigen, Großhans zählt acht. Die beiden Imker beobachten, dass vor allem viele junge Leute zurück zur Bienenhaltung finden.

Die eigentliche Gefahr für Bienenvölker, berichteten sie dem Parlamentarischen Staatssekretär, gehe ihrer Auffassung nach allerdings nicht von der Landwirtschaft aus, sondern von der Varroamilbe. Der Parasit, der vermutlich mit importierten Bienen nach Europa gelangt ist, könnte nach Ansicht von Friedrich Großhans auch mitverantwortlich für den Rückgang der Wildbienen sein. Gleichwohl fehlt den Imkern die Vielfalt der Blüten, um unterschiedliche Sorten zu erhalten.

Großhans und Braun sind zwei von 646 Imkern im Landkreis Calw. Vor sechs Jahren waren es 436, was einer Zunahme um fast 50 Prozent entspricht. Vor allem die Zahl der Hobbyimker, so die Veterinärämter, sei stark gestiegen. Im Kreis Freudenstadt sind 379 Imker registriert, darunter sogar einer mit über 100 Bienenvölkern. Vergleichswerte gegenüber den Vorjahren gibt es dort allerdings nicht.

Beide Ämter bestätigen jedoch einen deutlichen Trend zur Imkerei seit ungefähr 15 Jahren. Zurückzuführen sei dies auf das steigende Bewusstsein für das Insektensterben, mehr Interesse an einem Hobby in der Natur und einem intensiveren Angebot an Schulungen durch die Vereine. Imkervereine gibt es in Calw, Nagold, Altensteig, Bad Herrenalb und Neuenbürg sowie in Freudenstadt, Horb, Dettingen und Bad Rippoldsau-Schapbach.

04.06.2019

Mittelstand braucht Breitband

Glasfaser: KOCH Pac-Systeme erhält zweite Leitung / Jung: Für Wettbewerbsfähigkeit wichtig / Fuchtel: Infrastruktur muss stimmen

Vom Ausbau des Glasfasernetzes in Pfalzgrafenweiler profitiert die Firma KOCH Pac-Systeme, die dringend auf eine zweite Versorgungsleitung angewiesen ist. Vor Ort tauschten sich (von links) Heinrich Hornberger, Siegfried Neub, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Xenia Kübler, Geschäftsführer Harald Jung und Patrick Bross aus.

Pfalzgrafenweiler: „Auch nach den Wahlen geht das politische Tagesgeschäft weiter“, unterstrich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, als er sich vor Ort in Pfalzgrafenweiler informierte, „wie der Breitbandausbau in meinem Wahlkreis vorankommt.“ Eine flächendeckende Anbindung sei wichtigste Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands, betonte Harald Jung, Geschäftsführer von KOCH Pac-Systeme.

Deshalb investieren die Verpackungsspezialisten kräftig in die moderne Technik, machte IT-Leiter und Prokurist Heinrich Hornberger deutlich. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel wollte wissen, „wie der Breitbandausbau in meinem Wahlkreis vorankommt“. Denn Fuchtel hat in der Vergangenheit bereits drei Breitband-Konferenzen für die Kommunen in Haiterbach einberufen.

KOCH Pac-Systeme profitiert zwar schon vom Anschluss ans Glasfasernetz, doch für die komplexen Herausforderungen des Unternehmens ist das nicht genug. Derzeit wird ein zweiter redundanter Anschluss aufgebaut, um eine konstante Verfügbarkeit der Datennetze zu garantieren. „Unsere Firma steht still, wenn unsere eine Leitung ausfallen würde“, verdeutlichte Heinrich Hornberger dem Politiker, der von Xenia Kübler, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, und Patrick Bross begleitet wurde.

Bis in fünf Jahren, gab sich Siegfried Neub vom gleichnamigen Bau- und Energieunternehmen optimistisch, werde der Großteil der Gesamtgemeinde mit Glasfaser bestückt sein. Die Leitung verlaufe dann von Spielberg aus durch ganz Pfalzgrafenweiler bis nach Durrweiler und Cresbach. KOCH Pac-Systeme, so Neub, sei Vorreiter in Sachen Glasfaser. Derzeit hätten die Kommunen die Nase vorn, die bereits ihr eigenes Versorgungsnetz aufgebaut hätten. In Pfalzgrafenweiler habe man im Zuge des Ausbaus der Nahwärmeversorgung die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und bereits die passenden Leitungen mitverlegt.

Im Grunde genommen müsste aber der Bund viel stärker in den „Flickenteppich“ quer übers Land eingreifen, so Neub. Oft gebe es mehrere unterschiedliche Anbieter in einer Gemeinde und andernorts gar nichts. Sinnvoller wäre es, konsequent die gleichzeitige Verlegung von Wärme-, Strom und Glasfaserleitungen intensiv zu verfolgen.

Die Gemeinde Pfalzgrafenweiler könne zum Beispiel durch ihr eigenes Strom- und Energienetz Erzeugung und Verbrauch in Einklang bringen. Auf Dauer rechne sich das auf jeden Fall, „wenn die Stromentgelte steigen und wir günstiger vor Ort unsere Energie erzeugen.“ Die dezentrale Energieversorgung werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, ist Neub überzeugt: „Jeder schreit nach der Energiewende, also muss dringend etwas geschehen.“

In der Glasfaserversorgung könnte man schon viel weiter sein, so der Unternehmer, wenn man häufiger, Synergieeffekte wie in Pfalzgrafenweiler ausgenutzt hätte. Also sei, so Xenia Kübler, ein noch viel intensiver Austausch zu dem Themenkomplex gefragt.

„Die Infrastruktur muss stimmen, damit die Elektroautos auf Dauer ausreichend mit Ladestrom versorgt werden können“, machte Hans-Joachim Fuchtel darüber hinaus deutlich

29.05.2019

Mit Paul Odoeme in Biberach

Wiedersehen: Hans-Joachim Fuchtel trifft den beliebten Priester in seinem neuen Wirkungskreis / Hohe Reputation vor Ort

Wiedersehen in Biberach: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Pfarrvikar Dr. Paul Odoeme. Foto: Bernd Schwarzendorfer / Landratsamt Bibera

Nagold / Biberach. Von der hohen Reputation des früheren Nagolder Seelsorgers Dr. Paul Odoeme in Biberach konnte sich jetzt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel persönlich überzeugen.

Ein dienstlicher Termin hatte den Parlamentarischen Staatssekretär ins Oberschwäbische zum dortigen Landrat Dr. Heiko Schmidt geführt. Da dieser von der engen Verbundenheit des Priesters und des CDU-Politikers wusste, hatte er den aus Nigeria stammen Geistlichen auch dazu eingeladen. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten entsprechend groß.

Odoeme ist als Pfarrvikar in der Katholischen Seelsorgeeinheit Biberach aktiv. „Seine den Menschen zugewandte Arbeit findet höchste Anerkennung“, konnte Hans-Joachim Fuchtel feststellen, „sein soziales Engagement vor Ort sowie sein Einsatz für ein großes Schulprojekt in seinem Heimatland haben auch in Biberach zu vielen neuen Freundschaften geführt.“

Über seine Zeit in Nagold sprach Odoeme sehr emotional: Er wisse, wie gut er seinerzeit an seinem damaligen Wirkungsort aufgenommen worden sei und dass man großes Verständnis dafür aufgebracht habe, dass er gleichzeitig auch noch seine Promotion an der Universität Tübingen abgeschlossen hatte.

Hans-Joachim Fuchtel wünschte dem Priester an seiner neuen Wirkungsstätte alles Gute und Gottes Segen.

28.05.2019

Weniger Zucker durch Innovation

Ernährung: Staatssekretär Fuchtel bei Teinacher / Getränkehersteller beteiligt sich an Prozess / Gaupp: Ministerium schlägt guten Weg ein

Innovative Getränke war das Thema eines Gesprächs mit der Mineralbrunnen Teinach in Bad Teinach (von links): Andreas Blaurock, Ricarda Becker, Geschäftsführer Andreas Gaupp, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bürgermeister Markus Wendel und Karl-Heinz Schaible. Foto:k-w

Bad Teinach: In neuen, innovativen Produkten der Mineralbrunnen Teinach GmbH wird der Zuckeranteil im nächsten Jahr nochmal deutlich reduziert. Das bestätigte Geschäftsführer Andreas Gaupp dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel. Damit beteilige sich das Unternehmen an dem Prozess, der auf der Agenda des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ganz oben steht.

Als Parlamentarischer Staatssekretär in eben jenem Ministerium geht Fuchtel aktuell der Frage nach, wie sich der Verbraucher naturnaher und damit zucker-, salz- und fettarmer ernähren kann. „Mich treffen vor allem Falschinfos über unsere Branche persönlich“, sagte Gaupp, der gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern auch für die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach als Holding unterschiedlicher Getränkemarken verantwortlich zeichnet. „Als regionale Produzenten verschreiben wir uns wo immer möglich der Wertschöpfung im Land“, betonte der Unternehmer, „und natürlich wollen wir als Marktführer in Süddeutschland auch bei der Zuckerreduktion in Süßgetränken Vorreiter sein.“

Den Zuckeranteil allein durch Süßstoffe zu ersetzen, lehne man im Hause Teinacher ab. Als Branchenkenner begrüße er daher ausdrücklich, wie sich das BMEL dem gesellschaftspolitisch relevanten Thema nähere, so Gaupp. Denn er sei überzeugt, dass sich nur die Produktentwicklung durchsetze, die sich tatsächlich am Markt orientiere. Will heißen: „Man muss dem Verbraucher auch die Chance geben, sich an veränderte Produkte zu gewöhnen.“ Denn von heute auf morgen ließen sich keine Getränke verkaufen, die den Zuckeranteil drastisch senken.

Die Mineralbrunnen Teinach habe jedoch bereits dieses Jahr bei den neuen Genuss-Limonaden-Sorten den Zuckeranteil um 40 Prozent auf sieben Gramm pro 100 Milliliter verringert und werde im kommenden Jahr die neuen Geschmacksrichtungen auf vier Gramm pro 100 Milliliter reduzieren. Parallel dazu sollen diese innovativen Produkte gezielt beworben werden.

Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel nahm das von Gaupp geäußerte „Kompliment an ihr Haus“ zum Anlass, darauf zu verweisen „dass wir die Menschen nicht gängeln wollen, was gut und was schlecht für sie ist.“ Gleichwohl sei man auf der Suche nach „Leuchttürmen“, die sich dem Trend zu weniger Süßem stellen. „Unsere Strategie ist, darzustellen, dass man ohne Zuckersteuer weiterkommen kann und für gesündere Getränke keine rechtlichen Verpflichtungen braucht.“ Gerne teile er Gaupps Ansicht, dass der Markt für zuckerreduzierte Waren größer werde. Schließlich sei das auch eine Frage der Erziehung von Geschmackssensoren, die sich schon zum Besseren gewandelt habe.

02.05.2019

Fuchtel sucht Gastfamilien

Jugendaustausch: Bundestagsabgeordneter ist wieder Pate für das Parlamentarische Patenschafts-Programm

Calw / Freudenstadt (k-w). Im Herbst 2019 kommen wieder rund 350 Schülerinnen und Schüler aus den USA für ein Schuljahr nach Deutschland. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, der sich seit Jahren als Pate für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) engagiert, sucht in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt wieder engagierte Familien, die einen jungen Gast aufnehmen möchten.
Der Parlamentarische Staatssekretär unterstützt regelmäßig Stipendiaten im Rahmen des Förderprogramms, das vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA getragen wird. „Es würde mich sehr freuen, wenn sich im Nordschwarzwald Familien für die Aufnahme eines Austauschschülers begeistern ließen“, so Fuchtel, „ein Jahr mit einem Jugendlichen aus einem anderen Land zu verbringen, ist eine ganz besondere Erfahrung, die das Familienleben bereichert und die interkulturelle Verständigung stärkt.“
Während ihres Austauschjahres besuchen die jungen US-Amerikaner eine Schule in der Nähe ihrer Gastfamilie. Grundsätzlich sind alle gastfreundlichen Familien und Paare geeignet. „Sie müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus bieten, sondern sie einfach wie ein neues Familienmitglied in ihre Mitte aufnehmen“, erklärt Fuchtel. Im Gegenzug haben 360 Jugendliche aus Deutschland die Gelegenheit, als „junge Botschafter“ in die USA zu reisen.

Infos zum PPP gibt es in Fuchtels Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per Mail:

hans-joachim.fuchtel(_AT_)bundestag.de
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Wie man dem Charme eines Politikers widersteht

Fuchtel und ich

Hans-Joachim Fuchtel ist seit November 2011 Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung. (imago/Rüdiger Wölk)

Der Journalist Rainer Schildberger darf ihn überall hin begleiten. Durch den Wahlkreis, in den Bundestag, auf Reisen nach Griechenland.

Er fühlt sich geschmeichelt – und doch bedrängen ihn Fragen. Wie in der ungewohnten Nähe Distanz wahren? Wie es vermeiden, einem Berufspolitiker auf den Leim zu gehen? Irgendwie das Echte gewinnen? Das wirkliche Leben. Mit allen Brüchen, Anfeindungen und Loyalitätskonflikten, die sich aus einer politischen Karriere ergeben.

Es ist eine Gratwanderung zwischen festgelegten Rollen und gegenseitiger Sympathie. Die Nähe ist eine Zumutung, womöglich eine Illusion.

Produktion: Dlf 2018

Das Feature, 50 min 11.05.2018. Von Rainer Schildberger

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